Registrieren    Anmelden    Forum    Suche    FAQ

 

 

 

     

 

 

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 70 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7  Nächste
Autor Nachricht
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 1. Oktober 2008, 09:15 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
ebund.ch, 01.010.2008

Jung, talentiert, gelassen

Fussball: Morgen Brügge - YB

François Affolter ist 17 Jahre jung, er besucht noch das Gymnasium in Biel und hat in seinen ersten drei Einsätzen für die Young Boys beeindruckt. Der spielstarke und abgeklärte Verteidiger steht vor einer glänzenden Zukunft.

Das Spiel dauerte wenige Sekunden, der Ball kam hoch und hart zu François Affolter geflogen, über 24000 Zuschauer waren im St.-Jakob-Park, und dieser Jüngling, 17 Jahre alt, stoppte den Ball elegant mit der Brust, umdribbelte gewandt den Basler Carlitos und löste die heikle Aufgabe mit einem präzisen Pass ins Mittelfeld – als ob es die einfachste Übung der Welt wäre. Vielleicht muss man diese Szene erwähnen, um sich einem talentierten Fussballer zu nähern, der gerade dabei ist, unbeschwert und souverän die ersten Schritte im Profifussball zu machen. Dreimal hat er für YB auswärts gespielt, seine Bilanz liest sich hervorragend: 2:1-Sieg in Bellinzona, 6:0 im Cup in Ibach und schliesslich am Samstag erneut ein 2:1-Erfolg beim FC Basel. «Affolter ist ein sehr grosses Talent. Wir haben im Training gesehen, dass er bereit ist. Deshalb sind wir auch nicht überrascht von seiner sehr starken Leistung», sagte YB-Captain Thomas Häberli am Samstag in Basel.

Die Doppelbelastung

François Affolter ist praktisch aus dem Nichts zu einem YB-Hoffnungsträger avanciert. Vor rund einem Monat lud Trainer Vladimir Petkovic vier Nachwuchsspieler ins Training ein – Affolter kam, spielte und hat seither stets gesiegt. «Für mich ist das wie ein Traum», sagt Affolter, der in Nidau aufgewachsen ist, dort mit den Eltern immer noch wohnt und in Biel das Gymnasium besucht. «Ich will die Matur im nächsten Sommer abschliessen», sagt der im Frühling 17 Jahre alt gewordene Youngster. Die Doppelbelastung sei manchmal ein Problem, am Morgen trainiere er nur einmal in der Woche, sagt Affolter, und wenn er am Abend nach Hause komme, müsse er halt noch die Schulaufgaben erledigen.

Erst im Sommer 2007 wechselte Affolter, dessen Muttersprache Französisch ist, vom FC Biel zu YB, und die Saisonvorbereitung bestritt er vor wenigen Wochen noch mit der U18-Mannschaft. Die U21-Auswahl hat er jetzt gleich übersprungen, er ist in jeder Beziehung der Überflieger bei den Young Boys. «Ich bin vom Team sehr gut aufgenommen worden», sagt Affolter. «Und es ist für mich sicher kein Nachteil, sprechen die Verteidiger Saif Ghezal und Miguel Portillo in der Dreierkette ebenfalls Französisch. Alle Mitspieler haben mir geholfen und auch ein bisschen die Nerven beruhigt.»

Das Ziel Ausland

Noch besitzt François Affolter bloss einen bis Sommer 2011 befristeten Nachwuchskontrakt, doch das Schriftwerk soll in den nächsten Wochen in einen Profivertrag umgewandelt werden. «Affolter ist für unsere Zukunft sehr wichtig», sagt YB-Sportchef Alain Baumann. «Er darf sich aber jetzt nicht ausruhen.»

Man hat ja in Bern in den letzten 15 Jahren viele Talente kommen und bald wieder gehen sehen, doch die Gefahr der Überheblichkeit ist bei Affolter eher gering.

«Ich bin ein ruhiger Typ und keiner, der prahlt oder leichtsinnig ist. Und meine Eltern und Freunde sorgen auch dafür, dass ich am Boden bleibe», sagt Affolter. Er spricht freundlich, er wirkt nicht nur auf dem Spielfeld abgeklärt, und er hat konkrete Vorstellungen von seiner Zukunft: «In dieser Saison möchte ich mich etablieren und in der nächsten Stammspieler sein. Aber jeder junge Spieler träumt davon, so schnell wie möglich ins Ausland zu gehen.» Affolter nennt den ehemaligen französischen Superstar Zinédine Zidane als Vorbild («Ich spielte jahrelang im zentralen Mittelfeld»), war früher Fan des

FC Basel und schwärmt heute von Arsenal.

Natürlich weiss François Affolter, dass der Weg zu Arsenal lang ist. In der letzten Woche debütierte er für die Schweizer U18-Auswahl gegen Weissrussland – selbstverständlich mit einem 1:0-Sieg. Affolter, 1,86 Meter gross und 75 Kilogramm schwer, nennt seine Schnelligkeit, die Beidfüssigkeit und die Ruhe am Ball als Stärken, er will sich im Kopfballspiel verbessern sowie am Oberkörper Muskelmasse zulegen. Sein Trainer Petkovic verfolgt den Aufstieg des Teenagers unaufgeregt: «Ich habe immer auf junge Spieler gesetzt, wenn die Qualität stimmt. Affolter ist auf einem guten Weg, er ist gelassen und ein guter Fussballer. Aber er muss weiter arbeiten. Tag für Tag.» Affolter profitiert sicher auch davon, dass die Berner in der Defensive sehr dünn besetzt sind. Routinier Marc Schneider steht für das Uefa-Cup-Spiel morgen in Brügge wieder zur Verfügung, und Trainer Petkovic sagt, er habe sich noch nicht entschieden, wer spielen werde: «Aber wer in Basel so gut spielt, kann das auch in Brügge tun.» Fabian Ruch

http://194.209.226.170/pdfdata/bund/2008/10/01/SPBU-015-0110-2.pdf

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 1. Oktober 2008, 09:17 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
ebund.ch, 01.10.2008

Wenig Lob, dafür Punkte

Seit dem Hinspiel gegen YB hat der FC Brügge zwei Mal in Folge gewonnen. Allerdings hat das Team selten überzeugt.

Mit dem Charterflug von Bern-Belpmoos nach Ostende beginnt für YB heute Mittag die Reise zum Uefa-Cup-Rückspiel gegen den FC Brügge. Um 17.30 Uhr werden die Berner das Abschlusstraining bestreiten, angepfiffen wird die Partie am Donnerstag um 20.45 Uhr. «Gelingt uns eine Leistung wie beim 2:1 gegen Basel, erreichen wir die nächste Runde», ist YB-Sportchef Alain Baumann vor dem Auswärtsspiel überzeugt. Bis auf Mario Raimondi, der nach einer Blinddarmoperation noch mindestens zwei Wochen ausfällt, und den rekonvaleszenten Thierry Doubai reisen alle Stammspieler nach Belgien.

Die YB-Verantwortlichen haben darauf verzichtet, Brügge in den zwei Meisterschaftspartien, die auf das 2:2 im Hinspiel im Stade de Suisse folgten, noch einmal zu beobachten. «Wir haben uns die Aufzeichnungen der Begegnungen besorgt. Sie wurden von Trainer Vladimir Petkovic analysiert», sagt Baumann.

Sieg dank Stijnen und Sonck

Der Sportchef hat bei seinem Besuch in Brügge vor dem Hinspiel festgestellt, wie hitzig die Atmosphäre im Jan-Breydel-Stadion werden kann: Die Brügge-Fans unterstützen ihre Mannschaft normalerweise euphorisch und lautstark. Normalerweise. Letzten Samstag verfolgten die Fans die Vorstellung ihres Teams gegen Westerlo über weite Strecken wie versteinert. Die Gäste spielten den besseren Fussball und kamen zu mehreren guten Möglichkeiten. Torhüter Stijn Stijnen und Torjäger Wesley Sonck hatte es Brügge zu verdanken, dass die Partie trotz kleinerer Spielanteile mit 2:0 gewonnen wurde. Stijnen zeigte mehrere spektakuläre Paraden, Sonck erzielte die zwei Tore. Am Donnerstag werde Brügge eine stärkere Leistung zeigen müssen, um sich gegen die Young Boys durchzusetzen, lautete der Tenor in den belgischen Medien nach dem Sieg, der durch einen fragwürdigen Elfmeterentscheid unterstützt wurde.

Der Captain ist fraglich

Immerhin: In der Tabelle steht Brügge nach zwei Siegen in Serie unterdessen auf dem vierten Rang der belgischen Liga. Der Abstand zu den grossen Rivalen aus Lüttich und Anderlecht beträgt bei einem Spiel weniger noch fünf respektive zwei Punkte.

Ein Wermutstropfen für Trainer Jacky Mathijsen ist die Verletzung von Philippe Clement. Der Captain erlitt gegen Westerlo eine Blessur am Fuss. Für Donnerstag ist der Einsatz Clements, im Hinspiel Torschütze zum 2:1, fraglich. Alexander Wäfler

http://194.209.226.170/pdfdata/bund/2008/10/01/SPBU-015-0110-2.pdf

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 1. Oktober 2008, 10:53 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12
Beiträge: 3258
Wohnort: Bern
Häberli: "Wie in Bazel wint, kan dat ook in Brugge!" :angryletter:

:fightwin:


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 1. Oktober 2008, 11:21 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Samstag 6. August 2005, 11:17
Beiträge: 367
eventuell gibts morgen hier ein livestreaming von brügge - yb

http://live.vizhole.com/fixture/uefa_cup


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 1. Oktober 2008, 13:43 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 12. März 2008, 17:14
Beiträge: 63
Wohnort: Kriegstetten
dä sonck isch für d füchs, das isch e gscheiterte fuessballer mit starallüre :-) :clap: :finger:


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 1. Oktober 2008, 13:54 
Offline

Registriert: Dienstag 30. September 2008, 12:44
Beiträge: 2
wo u wenn isch morn in brugge abmarsch zum stadion? mir reise individuell ah u möchte in brugge so gli aus möglech uf anderi bärner träffe


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 2. Oktober 2008, 08:35 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21
Beiträge: 3440
Wohnort: In der Brauerei
Stade TV in Brügge

http://www.bscyb.ch/yb_stade-tv.htm?active=1&movie=20081001_brugge-news.wmv


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 2. Oktober 2008, 09:45 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Freitag 29. August 2008, 13:05
Beiträge: 32
Wohnort: Chimay, Belgium
Normally 17.000 fans tonight..

In the championship it's generally between 25.000 and 27.000 at each game..and 29500 against Anderlecht or Standard

_________________
FC Bruges East. 1891
Bild


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 2. Oktober 2008, 10:27 
Offline

Registriert: Mittwoch 2. August 2006, 08:48
Beiträge: 465
Wohnort: Bern City
Heute spielt Brügge – YB

Nach dem 2:2 im Hinspiel braucht YB heute in Brügge vermutlich einen Sieg, um die Gruppenphase des Uefa-Cups zu erreichen.

Gerade als die Young Boys gegen 18 Uhr mit dem Training begannen, setzte in Brügge am Mittwoch heftiger Regen ein, kurz und intensiv, und als die Spieler später ihre Übungen verrichteten, taten sie dies unter einem wunderschönen Regenbogen. Das passte, irgendwie, noch hängt der Himmel für die Berner voller Geigen, und heute wollen die Spieler nach dem Coup in Basel die nächste Überraschung in Brügge realisieren. «Wir sind gut drauf, das 2:1 in Basel hat uns viel Selbstvertrauen gegeben», sagte Mittelfeldspieler Baykal.
Tore sind gefordert
Nach dem 2:2 im Hinspiel im Stade de Suisse benötigt YB heute beim belgischen Spitzenverein Brügge einen Sieg (oder ein Unentschieden mit mehr als drei Toren), um in die Gruppenphase des Uefa-Cups einzuziehen. Die Anreise gestern verlief reibungslos, in rund 80 Minuten flog die YB-Delegation am Mittag von Belp nach Ostende. Die Fussballer wirkten locker, und ihr Trainer sagte am Abend: «Wir haben bewiesen, immer Tore erzielen zu können.» Vladimir Petkovic steht vor der interessanten Aufgabe, auf mehreren Positionen die Qual der Wahl zu besitzen. «Die Aufstellung steht noch nicht fest», sagte Petkovic, doch das sagen Fussballtrainer am Tag vor einer Partie meistens. Es ist anzunehmen, dass er nach der starken Leistung im Basler St.-Jakob-Park nicht viele personelle Wechsel vornehmen wird.
Und so dürften Youngster François Affolter (und nicht Rückkehrer Marc Schneider) hinten links, David Degen (und nicht der wieder einsatzbereite Christian Schwegler) im rechten Mittelfeld sowie Baykal (und nicht Xavier Hochstrasser) im zentralen Aufbau beginnen. Offen ist, wer als dritter Stürmer neben den wirbligen Alberto Regazzoni und Carlos Varela agieren wird. Marco Schneuwly hat im Europacup bereits vier Tore erzielt, aber Captain Thomas Häberli war am Samstag in Basel stärker und könnte Schneuwly auf die Bank verdrängen. «Es spielt keine Rolle, wer spielt. Wichtig ist, dass wir uns für die Gruppenphase qualifizieren», sagte Baykal. Das wäre ein nette Nachricht und würde den Alltag der Young Boys mit vier zusätzlichen Spielen gegen europäische Spitzenteams in den nächsten Wochen ziemlich verändern.
Stolze Prämie für die Spieler
Nicht nur der sportliche, auch der finanzielle Anreiz dürfte für die YB-Spieler passen, sollen sie doch für ein Weiterkommen die branchenübliche Summe von je rund 20'000 Franken erhalten. Ein hässliches Einszunull würde ja reichen, doch erwartet werden darf eher ein Spektakel. «Brügge wird uns sicher ein bisschen unterschätzen und denken, wir spielen nur defensiv. Also können wir sie mit unserer Spielweise überraschen», sagte Baykal. Und Brügges Trainer Jacky Mathijssen kündigte eine «superoffensive» Mannschaft an. Auch die Belgier haben ihre Vorzüge in der Vorwärtsbewegung, für Freunde der gepflegten Defensivkunst jedenfalls ist die Partie kein Pflichttermin. YB übrigens sollte sich an Brann Bergen orientieren. Der norwegische Verein erreichte vor einem Jahr die Uefa-Cup-Gruppenphase mit einem überraschenden 2:1-Sieg in Brügge, nachdem er das Heimspiel 0:1 verloren hatte.
(Berner Zeitung)

_________________
„Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben... Den Rest habe ich einfach verpraßt“ George Best (†)


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 2. Oktober 2008, 10:31 
Offline

Registriert: Mittwoch 2. August 2006, 08:48
Beiträge: 465
Wohnort: Bern City
Abgeklärtheit als erste Pflicht


Nach Saif Ghezals Fehler im Hinspiel gegen Brügge ist die YB-Abwehr heute beim Rückspiel in Belgien besonders gefordert.

Für YB-Trainer Vladimir Petkovic ist die Sache einfach: «Wir müssen ein Tor mehr schiessen als der Gegner. Dann stehen wir in der nächsten Runde», sagt er vor dem heutigen Uefa-Cup-Rückspiel gegen den FC Brügge. Im Hinspiel in Bern hatten sich die Belgier mit dem 2:2-Unentschieden eine gute Ausgangslage verschafft. Petkovic weiss vor der Begegnung in Brügges Jan-Breydel-Stadion um die Offensivqualitäten seiner Mannschaft, weniger sicher präsentierte sich in seinem 3-4-3-System bislang die Abwehr. Nur zwei Mal in Petkovics Amtszeit ist es der Mannschaft bisher gelungen, «zu null» zu spielen. Beim 3:0-Meisterschaftssieg in Luzern und vor knapp zwei Wochen, als der FC Ibach in der ersten Runde des Schweizer Cups mit 6:0 besiegt wurde. Immerhin darf hier angeführt werden, dass YB womöglich auch am Sonntag, beim 2:1-Sieg in Basel, ohne Gegentreffer geblieben wäre, wenn Schiedsrichter Kever vor dem Basler Anschlusstreffer die regelwidrige Intervention von Torschütze Marcos Gelabert gegen YB-Verteidiger Miguel Portillo als Foul geahndet hätte.

Ghezals schlaflose Nacht

An diese Situation in Basel denkt Portillo vor dem Spiel in Brügge nicht mehr. Vielmehr schöpft er aus dem Auftritt der Berner beim Schweizer Meister Zuversicht: «Wir müssen genauso kompakt agieren wie im St.-Jakob-Park, dann werden wir auch Brügges Angreifern Schwierigkeiten bereiten.» Ausserdem sei es wichtig, konzentriert zu sein und keine Fehler zu begehen.

Portillo weiss, wovon er spricht. Im Hinspiel gegen Brügge unterlief Abwehrchef Saif Ghezal ein schwerwiegender Lapsus, den Brügges Torjäger Wesley Sonck zum Ausgleich zum 1:1 nutzte. «Ich habe daraufhin in der Nacht gar nicht gut geschlafen», sagt der Tunesier. «Die Szene ging mir immer wieder durch den Kopf, weil sie dazu führte, dass unsere Ausgangslage heute nicht optimal ist.»

Mittlerweile aber habe er den Patzer verdrängt. «Vor dem Spiel heute darf das kein Thema mehr sein.» Zuspruch erhält Ghezal von seinem Abwehrpartner Portillo.

«Ein solcher Fehler ist schon vielen Fussballern passiert. So unglücklich es war, wir beschäftigen uns nicht mehr damit.» Allerdings räumt der Argentinier ein, dass der Aussetzer das Team im Hinspiel hart getroffen habe. «Nach dem guten Beginn wurde es für uns immer schwieriger. Brügge fand dank des Treffers besser ins Spiel.»

Respekt vor der Stimmung

Heute müsse das ganze Team sorgfältiger agieren als er in jener Situation, sagt Ghezal. Vor allem für die Abwehrspieler gehe es auch darum, wenn nötig ein wenig das Tempo aus dem Spiel zu nehmen, um die Lage zu beruhigen. «Ich habe gehört, die Atmosphäre in Brügge könne ganz schön hitzig werden. Gerade in diesem Fall wird es für uns wichtig sein, die Ruhe zu bewahren und so vorausschauend wie möglich zu spielen.» Setze YB das um, werde es für das Team diesmal keine bösen Überraschung geben.
(Berner Zeitung)

_________________
„Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben... Den Rest habe ich einfach verpraßt“ George Best (†)


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
 
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 70 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7  Nächste

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 25 Gäste

 
 

 
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de