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 Beitrag Verfasst: Dienstag 29. Januar 2008, 17:02 
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BSC Young Boys - FC Basel

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Stadion Wankdorf
Sonntag, 3. Februar 2008
Zeit: 16.00

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 29. Januar 2008, 17:26 
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BSC Young Boys - FC Basel 3:0

Tore YB: Yakin, Schneuwly, Häberli
Tore Bisler: -

Zuschauerzahl: 24'241

Spieler des Tages: Yakin

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 29. Januar 2008, 18:51 
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btw, habt ihr ne geile Choreo geplant? ich hoffe es doch mal ;)

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 29. Januar 2008, 21:41 
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Endlich wieder Fussball! Vorfreude PUR!! :hoppyb:

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Ska Timer (1012997)

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meetyourmeat


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 30. Januar 2008, 11:40 
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m@co hat geschrieben:
BSC Young Boys - FC Basel 3:0

Tore YB: Yakin, Schneuwly, Häberli
Tore Bisler: -

Zuschauerzahl: 24'241

Spieler des Tages: Yakin
muahahaha brüller


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 30. Januar 2008, 11:40 
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Dem Lügner und Wendehals gehören wieder ein paar Sandwich an den Kopf geknallt


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 30. Januar 2008, 11:41 
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Wohnort: Zollikofen
BSC Young Boys - FC Basel 2:1

Tore YB: Schneuwly, Häberli
Tore Bisler: Chipperfield

Zuschauerzahl: 21'100

Spieler des Tages: Marco Wölfli

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 30. Januar 2008, 15:59 
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BSC Young Boys - FC Basel 3:1

Tore YB: Hatsch, Häberli, Frimpong

Zuschauerzahl: 22'000

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„Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle Autos ausgegeben... Den Rest habe ich einfach verpraßt“ George Best (†)


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 30. Januar 2008, 21:43 
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Mit neuer Defensivstärke zu einem souveränen Heimsieg!

BSC Young Boys - FC Basel 2:0

Tore YB: Häberli, Varela

Zuschauerzahl: 23'687

Aufstellung (wohl noch ohne Zayatte und sicher ohne Gezhal):

----------------------Wölfli-------------------------
-----------------------------------------------------
-Schwegler--Tiago--Baykal(Zayatte)--Portillo-
-----------------------------------------------------
------------Yapi------------Hochstrasser-----------
----------------------Yakin-------------------------
--Varela------------------------------- Raimondi--
--------------------Häberli-------------------------

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Ska Timer (1012997)

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meetyourmeat


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 31. Januar 2008, 08:36 
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«Ich bin kein Freund des Abschieds»

Basels Trainer Christian Gross erklärt im Interview, weshalb er von Roger Federer beeindruckt ist und Kuno Lauener toll findet. Der Zürcher erwartet am Sonntag im Spiel gegen YB, dass «der Gegner mit Freude nach vorn spielt.»

Roger Federer ist ein bekennender FCB-Fan. Sind Sie mitten in der Nacht aufgestanden, wenn er in Melbourne gespielt hat?

Christian Gross: Mich interessieren vor allem seine Halbfinals, das sind die spannendsten Spiele. Steht Federer gegen einen Aussenseiter im Final, gewinnt er sowieso (lacht). Diesmal habe ich den Halbfinal verpasst, weil wir unterwegs zum Testspiel bei Schalke (0:1, die Red.) waren. Aber ich habe mich nach der Ankunft im Hotel sofort informiert (Federer unterlag Djokovic).


Kommt es vor, dass Federer an einer Teamsitzung ein Thema ist?

Ja. Im Herbst 2006 habe ich ihn gebeten, in die Kabine zu kommen und ein paar Sätze an die Mannschaft zu richten. Es gab keine Absprache zwischen ihm und mir: Aber Federer hat genau das gesagt, was ich mir erhofft hatte. Er vermittelte den Spielern, dass man nie nachlassen dürfe und vor allem nach Niederlagen sofort wieder aufstehen müsse. Ich wäre froh, wenn er demnächst wieder käme. Er hat zugesagt. Aber bei seinen vielen Verpflichtungen ist es nicht einfach, einen Termin zu finden.


Auch Oscar-Preisträger Arthur Cohn ist beim FCB ein «Freund des Hauses».

Auch die Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron gehören zu diesem Kreis und kommen oft mit FCB-Schal ans Spiel. De Meuron war einmal sogar mit FCB-Leibchen auf dem Zürcher Hardturm. Wo auch immer sie sich auf der Welt aufhalten: Sie wollen informiert sein, was mit der Mannschaft läuft.


Sie stehen in Ihrer neunten Saison in Basel. Verhalten Sie sich als Trainer anders als früher?

Die Naturwissenschaft hat noch mehr Einzug gehalten im Fussball. Ich delegiere mehr. Und im Vergleich zu früher analysieren wir unsere Spielweise und jene des Gegners noch genauer. Als ich 1981 das Instruktordiplom erhalten habe, waren vor allem pädagogische Dinge wichtig. Heute steht auch das Coaching im Zentrum. Aber mein Bemühen, die Spieler weiterbringen zu wollen, ist gleich geblieben.


Wie nehmen Sie die heutige Generation Fussballer wahr?

Tendenziell ist es so, dass man sich als Trainer wieder vermehrt um erzieherische Dinge kümmern muss.


Von Ottmar Hitzfeld ist bekannt, dass er bei Bayern gegen fehlbare Spieler konsequent Bussen ausspricht. Wie steht es bei Ihnen?

Disziplinarfälle der besonderen Art diskutieren wir im Führungsgremium und entscheiden dann, ob es zu Bussen kommt.


Können Sie ein Beispiel nennen?

Als Felipe Caicedo im Uefa-Cup-Spiel gegen Brann Bergen ausgewechselt wurde, lief er auf die Kabine zu statt seinen Ersatz abzuklatschen. Wir haben dann festgelegt, dass er im Wiederholungsfall eine Busse bezahlen müsste.


Caicedo dürfte mit dieser Verwarnung gut leben können.

Es gibt eine Toleranzschwelle gegenüber den Spielern. Man muss hart führen, anderseits aber auch Verständnis haben und manchmal ein Auge zudrücken. Auf die Spieler fällt sehr viel ein, sie werden bombardiert mit Ratschlägen externer Leute.


Wann drücken Sie ein Auge zu?

Die Spieler kommen aus unterschiedlichen Kulturen. Nehmen wir das Frühstück: Viele haben völlig andere Gewohnheiten. Als Trainer muss ich mir dann die Frage stellen: Bringt es wirklich den gewünschten Effekt, wenn ich versuche, einen Spieler umzubiegen? Gegenüber früher ist heute viel mehr Flexibilität gefragt.


Sie arbeiten oft mit Symbolen. Vor welchem Hintergrund?

Ich mag Visualisierungen und bin ein grosser Anhänger klarer Zielvorgaben. Ich versuche, die Ziele optisch darzustellen. Vor jeder Saison frage ich die Spieler, welches Ihre Ziele mit dem Team und persönlich seien. Am Saisonende verteile ich dann jedem Spieler 100 Visitenkarten, bei denen seine persönlichen Erfolge darauf stehen. Das ist etwas Greifbares, leicht Verständliches und lässt sich in jeder Saison machen. Christian Gimenez hatte das persönliche Ziel, Torschützenkönig zu werden. Er hat es erreicht, nachzulesen auf seiner Visitenkarte.

Worin besteht die grosse Kunst, sich während neun Jahren bei einem Spitzenklub zu halten?

Alles führt über die Liebe zum Fussball und den inneren Willen, mit der Mannschaft Erfolg haben zu wollen.


Haben Sie manchmal Motivationsprobleme?

Nein, überhaupt nicht. Ich habe zwar schon Phasen erlebt, in denen ich mich körperlich müde fühlte. Aber Probleme mit der Motivation, nein, das kenne ich nicht, auch nach Niederlagen nicht. Ich schaue darauf, dass ich fit und bei der Arbeit stets wach bin. Ein einziges Telefongespräch kann im Extremfall entscheidend sein, ob wir einen Titel holen oder nicht. Es ist wichtig, unter Spannung zu sein, um die richtigen Entscheide zu fällen. Als Trainer steht man enorm unter Druck, muss aber auch im grössten Stress produktiv und kreativ sein.


Haben Sie als Trainer mehrere Entwicklungen durchgemacht?

Ja, schon. In meiner Anfangszeit bei GC hiess es: «Der Trainer ist ein Kauz und sagt nie etwas.» Ich bemühte mich, nicht zu viel zu kommunizieren. Auch heute bin ich vorsichtig, gebe aber gezielte Informationen. Mir ist wichtig, im Erfolg nicht überschwänglich und sonst relativ gelassen zu wirken. Das ist eine Frage der Erfahrung.


Wie nehmen Sie die Medienlandschaft wahr?

Sie ist zusehends an Emotionen interessiert und schlachtet diese dann oft aus. Als Trainer gilt der Grundsatz: Die Versöhnung mit einem Spieler sorgt weniger für Schlagzeilen als ein Krach. Darum ist Vorsicht geboten. Wir bewegen uns in einem Metier mit unglaublich hoher Transparenz. Das ist gut so, aber bietet auch grosse Angriffsfläche.


Weiss man aus diesem Grund so wenig über Ihr Privatleben?

Ja. Ich trenne Privates und Berufliches bewusst. Das Stadion ist mein Berufsrevier.


Gibt es beim FCB Spieler, die Sie duzen dürfen?

Jene, die ich schon bei GC hatte und dann zu Basel kamen, durften es (zum Beispiel Zuberbühler und Murat Yakin, die Red.). Nun ist aber keiner mehr dabei. Das ist etwas, was ich einem jungen Trainer raten würde: Nicht per Du zu sein, verschafft die notwendige Distanz.


Arno Del Curto steht in seiner zwölften Davos-Saison. Er ist ein Original des Schweizer Eishockeys. Was halten Sie von ihm?

Enorm viel. Ich habe ihn bei einem Podium in einer Sportschule erlebt. Er ist ein Hardliner, der fein Gitarre spielen kann, ein Meister in Sachen Menschenführung. Die Spieler mögen ihn. Darum geht es. Die Spieler müssen den Trainer nicht lieben, aber sie müssen ihn mögen. Sonst rennen sie im entscheidenden Moment nicht.


Es ist bekannt, dass Sie sich intensiv um die Spieler kümmern und vorwiegend mit den Ausländern auch einmal einen kulturellen Abend verbringen. Mit wem waren Sie zuletzt unterwegs?

Es ist mir wichtig, gelegentlich etwas losgelöst vom Fussball zu unternehmen. Am Dreikönigstag habe ich einen Sonntagsbrunch für die Mannschaft organisiert. Die Spieler waren überrascht, dass klassische Musik gespielt wurde. Aber das passte zum feierlichen Rahmen – und auch perfekt zum Start der zweiten Saisonhälfte.


Der argentinische Goalie Franco Costanzo tat sich zu Beginn beim FCB schwer, nun gilt er als bester Torhüter der Liga. Wie konnten Sie ihm helfen?

Wir waren immer überzeugt von seinen Qualititäten, vor allem Ruedi Zbinden (der Scoutingchef, die Red.), der Costanzo mehrmals beobachtet hatte. Costanzo brauchte Zeit zur Angewöhnung und musste seine schwierige Phase in Alaves verarbeiten. Es gibt in diesem Zusammenhang eine Geschichte. Costanzo kam an einem Sonntag in St. Gallen erstmals zum Einsatz. Die Mannschaft reiste wie immer einen Tag vorher in die Ostschweiz. Costanzo und ich sahen uns aber auf dem Hardturm die Partie GC - Thun an. Ich wollte ihm ein Spiel in der Schweiz und einige Spieler zeigen. Ich habe Costanzo dann auf der Tribüne beobachtet. Er dachte wahrscheinlich: «Wo bin ich da gelandet?» Im Stadion hatte es wenige Zuschauer, die Stimmung war nicht gut und das Spiel früh entschieden. Costanzo bekam deshalb einen falschen Eindruck von der Liga. Heute würde ich das nicht mehr machen. Aber Costanzo hat sich als Leader etabliert. Mit seiner ruhigen Art beeindruckt er vor allem die jungen Mitspieler, die bei ihm oft Ratschläge holen.


Basel bestreitet in der Rückrunde die ersten Auswärtsspiele gegen die Verfolger YB und Zürich. Hat Ihnen der Spielplanmacher einen Streich gespielt?

Ich habe nichts anderes erwartet. Die Liga bemüht sich, für Spannung zu sorgen. Das überrascht mich nicht. Für uns gibt es nur eines: Wir müssen auf den Punkt bereit sein.


In Bern ist die Sehnsucht nach dem ersten Meistertitel seit 1986 spürbar. Der FCB hat zuletzt den Titel zweimal Zürich überlassen müssen. Auch in Basel dürfte der Hunger gross sein…

Ganz sicher. Es wird am Sonntag eine tolle Kulisse geben und ein Spiel zweier ambitionierter Teams. In der Hinrunde spielten wir bei ungefähr 40 Grad auf dem Rasen. Da wäre es besser gewesen, am Abend anzutreten. Ich bin überzeugt, dass dann das Stadion erstmals mit YB-Beteiligung ausverkauft gewesen wäre.


YB will mit einem Sieg zum Rückrundenstart ins Titelrennen eingreifen und erinnert sich gern an das 5:1 gegen Basel im Sommer.

Damals lief alles für YB. Und es zeigte sich bei uns, dass jedes Team zwei, drei Monate braucht, um sich zu finden. Aber heute ist es nahezu ein Ding der Unmöglichkeit, den Kader über ein Jahr zusammen zu halten. Die Ära eines Teams gibt es nicht mehr.


Wie sehen Sie die Ausgangslage im Titelrennen?

Der grosse Druck liegt bei den Verfolgern.


Was für ein Spiel erwarten Sie am Sonntag?

YB wird mit Freude nach vorn spielen. Es ist gut, mit einem Heimspiel zu starten. Aber das kann auch Druck auslösen. In Bern erwarten alle einen Sieg, weil jeder weiss, dass neun Punkte Rückstand schwieriger aufzuholen sind als drei. Etwas möchte ich noch zu YB sagen.


Nur zu.

Als FCB-Trainer aus Zürich ist es für mich in Bern immer speziell, Kuno Lauener (Sänger von Züri West, die Red.) zu treffen und zu sehen, wie er sich zu seinem Klub YB bekennt. Ich finde es toll, wie er mit YB durch dick und dünn geht. Er schaut sich auch weniger attraktive Spiele an, wie jenes in der Uefa-Cup-Vorqualifikation gegen ein Team aus Armenien. Aber ich denke, dass Kuno Lauener bei seinem Gastkonzert am Samstag in Basel nicht im YB-Leibchen, sondern nur im YB-Schal erscheint. Das Leibchen kann er am Sonntag im Stade de Suisse tragen.


Hätten Sie das Konzert besucht, wenn Sie mit Ihrem Team nicht bereits zur Vorbereitung im Raum Bern wären?

Ich wäre ganz sicher gegangen.


Am Mittwoch spielt die Schweiz im Wembley gegen England und eröffnet die EM-Saison. Was gilt es aus Schweizer Sicht zu tun?

Köbi Kuhn ist an einem Punkt angelangt, an dem er jedes Spiel wie einen Ernstkampf vorbereiten muss. Er braucht positive Resultate, um die Mannschaft dorthin zu bringen, wo er sie haben will. Für mich ist klar: In England wird man noch nicht das Team, das am 7. Juni gegen Tschechien die EM eröffnen wird, im Einsatz sehen. Aber die notwendige Aggressivität muss man erkennen können – bereits in der Vorbereitung des Spiels.


Köbi Kuhn ist in letzter Zeit zusehends in die Kritik geraten. Es gibt gar Stimmen, die sagen, womöglich komme es noch vor der EM zu einem Trainerwechsel.

Die Schweiz hat mit Köbi Kuhn schöne Erfolge erzielt. Ralph Zloczower (SFV-Präsident, die Red.) und Ernst Lämmli (der Delegierte) haben klar gesagt, dass die EM mit Kuhn bestritten wird Schluss, fertig.

Die Frage, die kommen muss: Wann werden Sie Nationaltrainer, nachdem Sie schon zweimal kurz davor gestanden sind?

Solche Berufungen sind immer auch von Umständen abhängig, die man selber nicht beeinflussen kann. Ein einziges Spiel kann im Fussball sehr viel entscheiden. Ich habe den Traum, einmal Schweizer Nationalcoach zu werden. Aber es könnte ja auch sein, dass ich von Real Madrid oder Barcelona träume… – Träume sind ja nun wirklich nicht immer Realität.


Fast alles deutet auf Ottmar Hitzfeld als Nachfolger Köbi Kuhns hin…

Ich gehe davon aus, dass Hitzfeld Nationaltrainer wird.


Es scheint, als seien Sie mit dem Vorgehen der Verbandsführung nicht ganz einverstanden.

Ich überlasse Ihnen die Interpretation. Es ist schon richtig, dass der SFV versucht, alles, was für die EM störend sein könnte, zu eliminieren. Der SFV, insbesondere Ernst Lämmli, hat sich für den Zeitplan entschieden, den Kuhn-Nachfolger im März oder April zu benennen. Das habe ich zur Kenntnis genommen.


Sie haben beim FCB einen Vertrag bis Sommer 2009. Dennoch wird immer wieder spekuliert; beim HSV sollen Sie im engeren Kreis der Anwärter sein.

Ich habe stets betont, wie es mir beim FCB gefällt und dass ich meinen Vertrag sehr gern erfüllen würde. Von Trainerseite her gibt es bei uns keine Nebengeräusche. Ich kann zwar keine Garantie auf den Titelgewinn abgeben, aber versichern, dass ich alles für den Erfolg tun werde. Ich bin kein Freund des Abschieds, wenn man einen Vertrag hat und nicht gezwungen wird. Die Konkurrenz im Trainergeschäft ist sehr gross, auch in der Schweiz. Und andere Nationen schützen sich und lassen nur wenige ausländische Trainer zu. Wieviele ausländische Trainer gibt es in Italien?


Was geschieht mit Ihnen im Sommer 2009?

Das weiss ich nicht. Es gibt immer wieder Vereine aus dem Ausland, die fragen, was ich dann machen werde.


Und was antworten Sie?

Ich sei dann offen für alles.


Zum Abschluss nochmals zurück zu Federer. Ist es für Sie erstaunlich, dass er keinen Trainer hat?

Ja, das ist sehr erstaunlich. Er arbeitet aber eng mit seinem Konditionstrainer zusammen. Mental ist Federer so stark und arbeitet so zielorientiert, dass er genau spürt, was gut für den Erfolg ist. Nochmals: Es war beeindruckend, wie er vor unseren Spielern in kurzen Sätzen alles auf den Punkt gebracht hat.

Quelle: espace.ch

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