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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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YB_for_ever
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Verfasst: Sonntag 8. Juli 2007, 15:55 |
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Registriert: Donnerstag 16. März 2006, 05:47 Beiträge: 496 Wohnort: Wankdorfstadion
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Das Spiel hat wirklich Freude und Hoffnung auf bessere Zeiten gemacht. Sehr starkes Kollektiv, jeder hat seinen Job gemacht. Besonders stark fand ich Regazoni. Weiter so ! Und einmal mehr hat man gesehen wie wichtig es wäre Yapi halten zu können...
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Christoph_YB
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Verfasst: Sonntag 8. Juli 2007, 16:05 |
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Registriert: Samstag 7. April 2007, 16:18 Beiträge: 321 Wohnort: Münchenbuchsee
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30*Bern*13 hat geschrieben: Christoph_YB hat geschrieben: Privatsender U1 will auf Sport setzenDer private Fernsehsender U1 soll eine Plattform für Schweizer Sport werden. Das Gesuch ans Bundesamt für Kommunikation ist bereits eingereicht. Die Initianten verstehen das geplante Angebot als Ergänzung zur Sportberichterstattung des Schweizer Fernsehens SF. "Wir haben das Gesuch gestellt", bestätigte der St.Galler Medienunternehmer und Alt-FDP-Nationalrat Peter Weigelt einen Bericht der "SonntagsZeitung". Er ist einer der privaten Investoren hinter dem Projekt. An der Aktiengesellschaft sind der Sender U1 und die Plakatgesellschaft Affichage mit je 25 Prozent beteiligt. Quelle: swisstxt  bitte nid mit denä kommentatorä  Was hat das mit YB und dem Uhrencup zu tun? 
Nicht sehr viel, da das Spiel aber auf U1 übertragen wurde, und es etwas weiter oben ein Thema war, wollte ich nicht extra einen neuen Thread eröffnen!
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shalako
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Verfasst: Montag 9. Juli 2007, 10:58 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Sonntagsblick; 08.07.2007
Haki klaute FCB in letzter Minute Sieg im Uhrencup
GRENCHEN. YB tickte am Uhrencup richtig: 4:1 gegen Celtic Glasgow.
Um den Turniersieg wurde es spannend: Bis Sekunden vor Schluss war das bis dahin punkt- und tor- gleiche Basel Sieger dank der Fairplay-Wertung. Dies änderte sich mit Hakan Yakins zweitem Treffer in der 91. Minute.
Captain Haki, gestern im Karl- Lagerfeld-Look, stemmte den Pokal als Erster in die Höhe. «Jetzt haben wir schon einen Chübel», sagte Yakin lachend. Erfreut stellte der YB-Star zudem fest: «Wir machten ein gutes Spiel.»
Was die Schotten alt aussehen liess: Auf den Seiten agierten Varela und Regazzoni, die schnellste Flügelzange der Liga.
Varela wirbelte wie eh und je und der von Sion gekommene Regazzoni bewies gestern, dass er für YB eine Verstärkung sein kann.
Die Reihe von YB-Testspielen gegen renommierte Mannschaften geht nächste Woche mit dem Obi-Cup weiter. Die Berner treffen am Heimturnier auf Borussia Dortmund (Dienstag, 20.45 Uhr) sowie auf Anderlecht oder Galatasaray. Ueli Zoss
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 9. Juli 2007, 11:01 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Solothurner Zeitung / MLZ;
Fussball YB besiegt Celtic 4:1 und gewinnt zum 7. Mal den Uhrencup
Hakan Yakin spielte nur die letzten 15 Minuten, doch dies reichte für zwei Tore und den Turniersieg. Nach dem Sieg über den FC Basel enttäuschte Celtic masslos und kam kaum zu Torszenen. YB verdiente den Sieg mit einer kompakten und disziplinierten Mannschaftsleistung.
Dramatik pur im Grenchner Brühl zum Abschluss des Uhrencups. Gespielt waren etwas mehr als 88 Minuten. Die Berner Young Boys hatten durch Hakan Yakin gerade den dritten Treffer erzielt und führten nach beherztem Auftritt verdient mit 3:1 gegen Celtic. Turniersieger war zu diesem Zeitpunkt aber der FC Basel › aufgrund der Fairplay-Rangliste. Alle Teams hatten je einmal gesiegt, YB und Basel die gleiche Tordifferenz, doch die Anzahl gelber Karten hätte zugunsten der Bebbis entschieden › hätte. Noch ein letzter Vorstoss. Noch einmal Yakin, der seine 15 Minuten dauernde Einsatzzeit zu einem Galaauftritt zu nutzen wusste, noch einmal Tor. Dieses Mal wunderbar volley abgedrückt aus 15 Metern und den Ball ins entfernte Eck gedroschen. 4:1 › Turniersieg dank bester Tordifferenz.
Keine Zeit zum Ausruhen
Die Schotten verzeichneten neben ihrem einzigen Treffer eine einzige Torchance. Ganz anders die Berner. Mit viel Zug zum Tor wurden etliche gute Torszenen vor Torhüter McGovern kreiert. Regazzoni und Varela sorgten immer wieder für gelungene Durchbrüche über die Seiten. Tiagos wuchtiger Kopfball zum 1:0 konnte Celtic zwar ausgleichen, aber nach der erneuten YB-Führung durch Schneuwly (48.) war das Spiel praktisch entschieden. Es folgte die YB-Viertelstunde. Es waren die 15 Minuten des Hakan Yakin. Es hätte nicht ins Bild des Uhrencups gepasst, wenn am Ende dieser tollen 46. Austragung die gelben Karten den Turniersieger bestimmt hätten. «Ich bin erleichtert, dass am Ende das Sportliche den Ausschlag gab», sagte FCG-Präsident und OK-Mitglied Thomas Vogt. «YB hat heute fantastisch gespielt und den Sieg redlich verdient. Der Uhrencup war ein grandioses Fest. Am 17. Juli folgt das Dessert mit Liverpool gegen Werder Bremen.»
Jetzt volle Konzentration auf den 17. Juli
Auch noch eine halbe Stunde nach offiziellem Ende des 46. Uhrencups hatte Turnierdirektor Sascha Ruefer alle Hände voll zu tun. Nichts mit Feierabend und geniessen. Es galt den vielen Helfern zu danken und ein erstes Fazit mit den Verantwortlichen zu ziehen. «Der Uhrencup ist fertig, aber ich denke bereits jetzt nur noch an den 17. Juli», sagte Ruefer und mahnte, dass man sich nun nicht ausruhen solle. «Es gibt noch ein Spiel, ausruhen kommt nachher.» Und dies wird wahrscheinlich zum vollen Genuss ausschweifen, denn «dieser Uhrencup war einer der schönsten, wenn nicht sogar der schönste».
Grenchen unterliegt Biel
Im Vorspiel musste Grenchen gegen Biel als Verlierer vom Feld › zu Recht. Die gesamte Abwehrreihe des FCG war während 90 Minuten unsicher. Den Bieler Stürmer Franjic, Torschütze zum 1:0, bekam die FCG-Defensive nie in den Griff. Das einzige Grenchner-Tor war nicht Folge von Druck, sondern ganz einfach ein Geschenk der Gäste: Ein grobes Missverständnis zwischen Torhüter Fleuti und seinen beiden Innenverteidigern nutzte Picardi zum Ausgleich. Der eingewechselte Adrian Moser traf in der 80. Minute › Biel spielte nach einer roten Karte gegen Baumann in Überzahl › zum verdienten 2:1.
«Es hat richtig grossen Spass gemacht»
Das Volks- und Fussballfest «Uhrencup» zog auch dieses Jahr eine Vielzahl an Besuchern ins Brühl. Mit etwas mehr Wetterglück am Dienstag, wäre die 20 000er-Marke sicher durchbrochen worden. «Was mich am meisten freute, sind die friedlichen Fans», will Ruefer erwähnt haben. «Man hat zusammen Party gemacht, Ausschreitungen gab es keine. So muss es sein. Es hat grossen Spass gemacht.» Einziger Wermutstropfen sei der nicht funktionierende Helfereinsatz der ers-ten Mannschaft des FC Grenchen gewesen. «Das hat mich stark enttäuscht. Der ganze Verein macht tolle Arbeit, aber ausgerechnet sein Aushängeschild tanzt aus der Reihe.»
Wie es um die Zukunft des Uhrencups aussieht, steht momentan noch in den Sternen. Nach dem 17. Juli gebe es zuerst einmal eine Pause für alle Helfer und Organisatoren, so Ruefer. «Später werden wir dann zusammensitzen und das Ganze analysieren.»
Wichtig sei für ihn, dass der Uhrencup nicht der Cup von Sacha Ruefer sei. «Der Anlass darf nicht auf eine Person fokussiert sein. Alle im Organisationskommitee sind genau gleich wichtig.» (pjr)
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shalako
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Verfasst: Montag 9. Juli 2007, 11:02 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung; 09.07.2007
Turnierreglement gibt zu reden
Der 46. Uhrencup in Grenchen war ein Vollerfolg. Mit 19 054 Fans gab es einen neuen Zuschauerrekord ,auch die Stimmung im Stadion Brühl hätte nicht besser sein können. Einzig das Turnierreglement gab viel zu reden.
Als Hakan Yakin in der 88. Minute das 3:1 für YB schoss, wussten die Fans von Celtic Glasgow, dass der Turniersieg ausser Reichweite war. Da aber das Turnierreglement nur in der Medienmappe publiziert war, wussten nur die wenigsten der 7688 Zuschauer, dass zu diesem Zeitpunkt der FC Basel das Turnier gewonnen hätte. Bei gleicher Punktzahl und gleicher Tordifferenz kommt nämlich seit drei Jahren, noch vor dem Losentscheid, die Fairplay-Rangliste zum Tragen. Und da lagen die Basler (keine Verwarnung) gegenüber den Bernern (zwei Verwarnungen) vorne. «Das wusste ich nicht, doch zum Glück hat ja Hakan Yakin in der 91. Minute noch einmal getroffen», meinte YB-Trainer Martin Andermatt.
«Das Turnierregelement wird den Teams sehr früh zugesandt, doch leider unterliessen wir es, dieses auch im Matchprogramm zu publizieren», erklärt Turnierdirektor Sascha Ruefer. «Ich wäre nach jedem Spiel für ein Penaltyschiessen, das bei so einem Fall beigezogen werden könnte», schlugen da etwa Eddy Schneitter, Fussballfachmann aus Lommiswil und der Solothurner Ständerat Rolf Büttiker (Wolfwil) vor. «Wozu ein Penaltyschiessen machen um eine Entscheidung herbeizuführen, die es meist gar nicht braucht», fragt Ruefer zurück, mit dem Hinweis, dass man bisher noch nie auf die Fairplay-Rangliste zurückgreifen musste. «Es stellt sich aber die Frage, ob ein Team als unfair taxiert werden kann, weil es nur gerade zwei Verwarnungen kassiert hat», fügt der 35-jährige Lengnauer aber dann noch an.
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shalako
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Verfasst: Montag 9. Juli 2007, 11:03 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung; 09.07.2007
Ungewohnter Joker, späte Tore
Dank eines begeisternden 4:1-Siegs über Celtic Glasgow hat YB den Uhrencup gewonnen. Trotzdem bleiben die Berner bescheiden.
Ein Team. Ein Ziel – so lautet der Slogan auf dem YB-Teambus. Doch welche Ziele avisiert YB in dieser Saison? Teamintern wird von der Meisterschaft gesprochen, gegen aussen machen die Verantwortlichen auf Understatement. Das Ziel ist, ein Team zu sein, sagte YB-Trainer Martin Andermatt reichlich bescheiden. Nach einigen Sekunden Bedenkzeit fügte Andermatt hinzu: Wir wollen einfach gut sein.
Sein Team scheint sich auf einem ausgezeichneten Weg zu befinden, gut zu sein. Mit tollem Kombinationsfussball zerzauste YB einen ausgepowerten 41-fachen schottischen Meister gleich mit 4:1. Die Berner begannen in einer zuweilen gehässig geführten und von vielen Fouls geprägten Partie gefällig und erspielten sich viele Tormöglichkeiten. Wir wollten Celtic bewusst den Schneid abkaufen und unsere Physis besser einsetzen. Ich habe dem Team gesagt, es solle die Zweikämpfe annehmen, sagte Andermatt. Daneben führte YB aber die spielerisch feine Klinge – das Flügeltandem Regazzoni/Varela harmonierte prächtig, und im defensiven Mittelfeld verteilten Mangane und Yapi die Bälle gekonnt. Der von Sion verpflichtete Regazzoni liess nach bisher durchzogenen Auftritten erstmals sein grosses Potenzial aufblitzen. Die linke Flanke mit dem zum Verteidiger umgeschulten Raimondi und Regazzoni könnte eine der wichtigsten YB-Trumpfkarten werden. Raimondi verrichtete seinen Dienst souverän und diszipliniert, er ist in dieser Form ein Gewinn für die YB-Defensive.
Mut wurde belohnt
Der Lohn für die starke Kollektivleistung war eine verdiente 2:1-Führung nach 48 Minuten. Trotzdem haben wir im Angriff gesündigt, tadelte Andermatt. Einzig der angeschlagene Frimpong bereitet den YB-Verantwortlichen Sorgen – er konnte erneut nicht eingesetzt werden. Weil YB für den zweiten Titel unter Andermatt nach dem 0:1 gegen Salzburg am Donnerstag aber noch zwei weitere Treffer benötigte, forcierte der Trainer seine Offensive. In der ungewohnten Rolle des Jokers wurde Captain Hakan Yakin auf diese Weise zum Matchwinner. Vor der Partie hatte der Spielmacher noch Extrarunden um den Platz gelaufen, nach seiner Einwechslung in der 78. Minute wirbelte er die Celtic-Abwehr beinahe nach Belieben durcheinander und schoss die erforderlichen zwei Tore. Es war ein viel versprechender Auftritt der Berner. Die Saison ist lanciert – und kann für die YB-Spieler so weiter gehen, wie sie begonnen hat. Mit dem Sammeln von Titeln.
Nicola Berger
46. Uhrencup. Schlussrangliste (je zwei Spiele):
1. YB 3 Punkte (4:2 Tore). 2. Basel 3 (3:2). 3. Salzburg 3 Punkte (2:3). 4. Celtic Glasgow 3 (2:4).
YB - Celtic Glasgow 4:1 (1:1)
Brühl, Grenchen. – 7688 Zuschauer. – SR Circhetta. – Tore: 25. Tiago 1:0. 40. Jarosik 1:1. 48. Marco Schneuwly 2:1. 88. Yakin 3:1. 91. Yakin 4:1.
YB: Wölfli; Schwegler, Tiago, Portillo, Raimondi (60. Kallio); Varela (84. Madou), Mangane, Yapi, Regazzoni (86. Hochstrasser); João Paulo (78. Yakin), Marco Schneuwly (64. Kavak).
Celtic Glasgow: McGovern; Bjarnasson, Balde (46. Pressley, 70. Killen), McManus (46. Kennedy), Naylor; Jarosik (46. Virgo), Sno (46. Gravesen), Brown (46. Donati), Riordan (46. McGeady); Vennegor of Hesselink (46. Miller), McDonald (46. Zurawski).
Bemerkung: Bundesrat Samuel Schmid auf der Tribüne.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 9. Juli 2007, 11:06 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Berner Zeitung; 09.07.2007
Bilanz nach dem Uhrencup
Der Cup bleibt – Ruefer auch?
Die Bilanz am diesjährigen Uhrencup sieht dank dem gut besuchten Schluss-Spiel vom Samstag wieder etwas besser aus. «Der Cup wird auch im nächsten Jahr stattfinden – mit oder ohne Sascha Ruefer», sagt der selber.
Fussballstadion Grenchen, eine Stunde vor dem Schluss-Spiel YB – Celtic Glasgow am diesjährigen Uhrencup. Einige Celtic-Fans geniessen an der Bar vor dem Stadion ein Bier. Ein YB-Fan trinkt aus einer Flasche alcopops. «Die können sie nicht mit hineinnehmen», sagt ein Polizist zu ihm. «Bis ich an den Match gehe, ist die leergetrunken», antwortet er. Auf den Tribünen haben sich schon ein paar Zuschauer eingefunden, auf dem Nebenplatz läuft das Spiel Grenchen gegen Biel, die Grenchner müssen sich schliesslich mit 1:2 geschlagen geben.
Hakan Yakin von YB dreht fast einsam seine Runden, will heissen, er läuft sich ein. Was er noch nicht weiss: Er wird in der 91. Minute das 4:1 für YB gegen Celtic schiessen und so dem FC Basel den Turniersieg wegschnappen.
«Weltklassefussball»
Viele schauen den Fallschirmspringern zu, die genau über dem Stadion ihre Schirme öffnen und dann weiter östlich gemütlich zu Boden gleiten. Bald darauf gibt’s für die Securitas und die Helferinnen und Helfer viel zu tun. Immerhin wollen die 7688 Zuschauer kontrolliert, verpflegt und platziert werden.
Turnier-Direktor Sascha Ruefer ist zufrieden. «Heute Abend haben wir Weltklassefussball gesehen. Das ist ein guter Abschluss», blickt Ruefer zurück. Es sei schade, dass das Dienstagsspiel so verregnet wurde. So wenig Zuschauer, das schmerze ihn, dazu sei es auch noch kalt gewesen. «Über das finanzielle Ergebnis kann ich momentan noch nicht viel sagen, aber dank dem heutigen Samstagsspiel ist die Situation wieder besser geworden», meint Ruefer. Gerade heute habe er gemerkt, dass sich der Uhrencup in der Schweizer Fussballszene etabliert habe und das freue ihn. Es seien auch einige Scouts von namhaften Mannschaften aus dem Ausland da gewesen. Und viele Nichtfussballer oder Nichtfussballfans. «Einfach, weil’s am Uhrencup so gemütlich ist und etwas läuft», entnehme er den verschiedenen Rückmeldungen. Das sage ihm aber auch, dass die jahrelange harte Arbeit nun auch Früchte trage, man werde beachtet. «Das Turnier ist professionell geworden, dies nicht zuletzt dank den zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern, heute Abend waren genau 284 im Einsatz, übers ganze Turnier rund 700, und alle tun es ehrenamtlich und erbringen dabei Höchstleistungen», freut sich Sascha Ruefer. Dabei seien die acht Krankenschwestern am Getränkestand genau so wichtig wie er selber, der ja die Abläufe am Uhrencup koordiniere.
Es geht sicher weiter
Ruefer sieht auch die Grenzen. «Mit der Infrastruktur sind wir an unsere Grenzen gestossen», stellt er fest. Findet der Uhrencup deshalb nicht mehr statt? «Doch, ganz sicher gibt es auch 2008 einen Uhrencup – mit mir oder ohne mich», meint Ruefer. Aber es heisse auch «Schuster, bleib bei deinen Leisten», eine Steigerung der Spitzenmannschaften Celtic Glasgow und Red Bull Salzburg könne es nicht geben. «Am Uhrencup werden wir Real Madrid oder Liverpool nicht engagieren können», sagt Ruefer. Wie sieht er seine eigene Zukunft? «Wir organisieren am 17. Juli noch das Testspiel zwischen Bremen und Liverpool, dann geht’s in die Ferien», meint er. Er habe seinen Mitorganisatoren nach diesem Dauereinsatz gesagt: «Geniesst die Ferien mit Euren Familien.» Für sich selber habe er den Entscheid bereits gefällt, ob er weiter mache. «Diesen werde ich nach einer Bedenkpause im August bekannt geben, Ihr müsst mir aber Zeit lassen», sagt Ruefer, der bereits fünf Jahre als Turnier-Direktor arbeitet. Er hätte bisher jedes Jahr entscheiden müssen, ob er weitermache. «Es war bisher eine Superzeit beim Cup und ich habe auch die Freude an dieser Arbeit nicht etwa verloren», betont er. Es dürfe aber auch nicht sein, dass dieses Turnier einfach an einem einzigen Kopf hänge, das OK sei eingespielt, meint Ruefer, der gestern Sonntag schon wieder den Gigathlon für das Schweizer Fernsehen moderierte.
Walter Morgenthaler
_________________ For Ever
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Christoph_YB
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Verfasst: Montag 9. Juli 2007, 11:59 |
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Registriert: Samstag 7. April 2007, 16:18 Beiträge: 321 Wohnort: Münchenbuchsee
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Es wäre noch spannend gewesen, zu sehen, wie YB gegen den FC Basel abgeschnitten hätte.
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m@co
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Verfasst: Montag 9. Juli 2007, 12:26 |
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Registriert: Samstag 17. März 2007, 18:03 Beiträge: 614 Wohnort: Rapperswil BE
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Christoph_YB hat geschrieben: Es wäre noch spannend gewesen, zu sehen, wie YB gegen den FC Basel abgeschnitten hätte.
Naja, dann wüssten die Basler schon jetzt dass sie keine Chance haben udn würden in der MS gar nicht an die Spiele kommen..do gäbs nur eine 3:0 Pleite....
nene, wäre schon noch interessant gewesen. Aber so einfach wie letzte Saison werdens die Basler hoffentlich nicht mehr haben...
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hellbob
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Verfasst: Montag 9. Juli 2007, 13:35 |
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Registriert: Dienstag 8. November 2005, 20:18 Beiträge: 907 Wohnort: Bärn
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