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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 11:22 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Dachte ich eröffne mal den Matchtread mit einer Info
ZFDRS ist auch vor Ort
Mittwoch, 28. Juli
20:15, SF2
Fussball: UEFA Champions League Qualifikation
BSC Young Boys - Roter Stern Belgrad
Direkt aus Zürich
Kommentar: Sascha Ruefer
Zuletzt geändert von Rino am Sonntag 25. Juli 2004, 10:03, insgesamt 1-mal geändert.
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SECONDOS
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Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 13:53 |
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Registriert: Freitag 23. Juli 2004, 13:47 Beiträge: 3
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kann mir jemand sagen wie der vorverkauf läuft
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shalako
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Verfasst: Freitag 23. Juli 2004, 16:00 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Freitag, 23. Juli 2004 / 14:59:36
Holländer und Franzose pfeifen Spiele der Young Boys
Die beiden Schiedsrichter, die in der 2. Qualifikationsrunde zur Champions League die Spiele der Young Boys gegen Roter Stern Belgrad pfeifen werden, wurden von der UEFA bekannt gegeben.
Das Hinspiel in Zürich vom 28. Juli (20.15 Uhr) wird der Holländer Pieter Vink leiten. Mit dem Rückspiel in Belgrad am 4. August (20.15 Uhr) wurde der Franzose Damien Ledentu betraut, der unter anderem das Länderspiel Schweiz - Italien (1:2) im April 2003 pfiff. Wink bestreitet seine erste Saison auf internationalem Parkett.
Ebenfalls am 4. August kommt der Schweizer Unparteiische René Rogalla zu einem Champions-League-Einsatz. Der Zürcher wird das Spiel zwischen Sheriff Tiraspol (Mol) und Rosenborg Trondheim (Nor) arbitrieren.
(Quelle: Si)
_________________ For Ever
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Rino
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Verfasst: Sonntag 25. Juli 2004, 10:07 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Zaugg: «Zum Glück tätigten wir noch ein paar Transfers» YB vor dem Spiel gegen Roter Stern
NZZ am Sonntag: Hans-Peter Zaugg, am Freitag gewann YB in der Super League gegen Schaffhausen 6:1, am Samstag mit anderen Spielern gegen Zofingen 5:0. Hat YB punkto Kader schon Champions-League-Verhältnisse?
Hans-Peter Zaugg: Wir hatten in der letzten Saison mit Verletzungen und Sperren viel Glück. Deshalb vergrösserten wir das Kader. Jetzt ist - zum Teil auch mit Nachwuchsspielern - jede Position doppelt besetzt.
Erwarten Sie am Mittwoch im Champions-League-Qualifikationsspiel gegen Roter Stern Belgrad einen Kulturschock?
Es wird ganz anders. Roter Stern Belgrad ist ballsicher, gut organisiert und darauf bedacht, kein Tor zu erhalten. Wer in diesem Vergleich weniger Fehler macht, kommt weiter.
Konnten Sie Roter Stern beobachten?
Nein. Ich liess sie beobachten und beschaffte mir Videokassetten. Aber wegen diverser Änderungen wurde nicht ersichtlich, wie sie spielen.
Was spricht eigentlich für YB?
Das Spiel gegen Roter Stern ist Motivation genug. Es ist für den Klub eine Riesenchance. Wir hatten immer die Vision, wie der FCB in der Champions League zu sein. Darauf arbeiten wir schon lange hin. Jetzt ist es früher als erwartet so weit. Zumindest in Sachen Qualifikationschance.
Vor einem Jahr blamierte sich YB im Uefa-Cup gegen MyPa. Ist das internationale Versagen noch ein Thema?
Damals waren wir noch nicht gefestigt. Doch die Partien gegen MyPa waren nicht gut. International darf man sich solche Leistungen nicht erlauben. So einfach und so schnell scheiden wir dieses Jahr nicht aus.
Sind Sie jetzt eigentlich zufriedener als vor der Saison?
Ich war nie unzufrieden. Das wurde aufgebauscht. Ich hatte nur das Gefühl, dass der Klub den eingeschlagenen Weg nicht konsequent weitergeht, ja sogar von ihm abweicht. Wir bauen etwas auf, um näher an den FCB heranzukommen. Zum Glück tätigten wir noch ein paar Transfers.
Sie verlangten von den Stadion-Investoren mehr Unterstützung.
Das war ein Missverständnis. Es drangen nicht alle Informationen bis zu mir durch. Dann traf ich mich - zusammen mit Peter Jauch - erstmals mit den Investoren Benno Oertig und Urs Meile im Züribiet bei Oertigs zu Hause. Jetzt habe ich mehr Verständnis für das, was sie für den Verein finanziell leisten. Zuvor war die Kommunikation nicht optimal gewesen.
Sind Sie ab Sommer 2005 im neuen Stadion immer noch der YB-Trainer?
Davon gehe ich aus. Aber im Fussball ist die Lebensdauer von Trainern sehr kurz. Sie hängt extrem von den Resultaten ab.
Interview: Peter B. Birrer
quelle, nzz
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Rino
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Verfasst: Sonntag 25. Juli 2004, 10:10 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Hoffnung auf neues Licht Roter Stern Belgrad will an YB vorbei in die Champions League
Vladimir Novak, Belgrad
Als sich im letzten Jahr der Stadtrivale Partizan als erster serbischer Verein für die Champions League qualifizierte, war der Neid in den Reihen von Roter Stern Belgrad gross. Nach dem Triumph gegen Newcastle kursierte unter den Partizan-Fans folgender Witz: «Wisst ihr, dass das Roter-Stern-Stadion abgerissen wird? Dort entsteht unser neuer Parkplatz für die Champions League.» (Die beiden Stadien stehen nur einige hundert Meter voneinander entfernt.) Ein Jahr später wollen die Rotweissen den Spiess umdrehen. Das Saisonziel ist die Elite des europäischen Fussballs. «Ich würde einen fünften Platz in der Meisterschaft akzeptieren; vorausgesetzt, wir spielen in der Champions League», sagt Coach Petrovic vor dem ersten Qualifikationsspiel am Mittwoch im Hardturm gegen YB. Roter Stern (23-mal Meister, 20-mal Cup-Sieger, Meistercup-Sieger 1991) gewann im letzten Jahr das Double. Das steigert die Ambitionen.
Trotzdem, auch die grössten Optimisten sind sich der Tatsache bewusst, dass im erneuten Anlauf auf die Champions League eher der Wunsch Vater des Gedankens ist. Zumal Roter Stern, zumindest auf dem Papier, geschwächt in die neue Saison geht. Erfolgstrainer Slavoljub Muslin verliess den Klub wegen Differenzen mit Präsident Dragan Dzajic. Kurz darauf wurden zwei Leistungsträger verkauft. Abwehrchef und Captain Vidic wechselte zu Spartak Moskau, während Mittelfeldspieler Mladenovic bei den Glasgow Rangers unterschrieb. Die kolportierte Ablösesumme für die beiden Schlüsselspieler betrug 7 Millionen Euro und liegt somit knapp über dem Jahresbudget des Klubs (6 Mio.). Die Transfers sind die einzige nennenswerte Einnahmequelle; vom Kartenverkauf, von Sponsorengeldern und TV-Einnahmen könnte der Verein nicht existieren. Wegen des geringen Interesses für die heimische Liga herrscht im Belgrader Stadion Marakana (Kapazität: 55 000, früher 100 000) - mit Ausnahme der internationalen Spiele und des Derbys gegen Partizan - meistens gähnende Leere.
Somit ist die Champions-League- Teilnahme auch in finanzieller Hinsicht von Bedeutung. Doch zuerst gilt es, die vermeintliche Favoritenrolle gegen YB zu rechtfertigen. Zwar sprach Dzajic nach der Auslosung davon, dass man mit den Schweizern den schwersten Gegner gezogen habe, aber das Team strotzt vor Selbstvertrauen. «Natürlich darf man niemanden unterschätzen. Aber ich glaube, dass sich die Schweizer eher vor uns fürchten müssen», sagt der 23-jährige Stürmer Nikola Zigic, «Roter Stern ist Roter Stern, YB ist YB. Das sagt doch auch etwas.» Trainer Petrovic weiss mittlerweile über YB Bescheid. Er war beim 3:3 in St. Gallen; und Co-Trainer Antonijevic sah YB gegen Schaffhausen (6:1).
Roter Stern rechnet in Zürich mit lautstarker Unterstützung von serbischen Gastarbeitern und organisierte einen Charterflug für Fans aus Belgrad. Man unternimmt jedoch alles, um mögliche Ausschreitungen zu verhindern. Im Vorjahr gab es beim Uefa- Cup-Spiel in Odense, nicht zum ersten Mal, Probleme mit Roter-Stern-Fans, worauf die Uefa den Klub mit einer Busse von 100 000 Franken bestrafte.
quelle, nzz
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RayBan
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Verfasst: Sonntag 25. Juli 2004, 12:09 |
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Registriert: Samstag 26. Juni 2004, 13:12 Beiträge: 18
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Im Vorverkauf wurden bis am Freitag für den Match im Zürcher Hardturm gegen Roter Stern Belgrad 5000 Billette  abgesetzt, wovon offenbar ein beträchtlicher Teil an die Anhänger des Gegners gegangen ist. Dennoch hoffen die YB-Verantwortlichen auf einen «gelbschwarzen Hardturm», der unter anderem helfen soll, die internationale Schmach des vergangenen Jahres auszulöschen. Damals schieden die Berner in Basel gegen den finnischen Vertreter MyPa in der Uefa- Qualifikation aus. Es war der Tiefpunkt der Saison. Gegen Roter Stern ist in der Planung der erste Höhepunkt vorgesehen.
http://www.nzz.ch ...
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RayBan
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Verfasst: Montag 26. Juli 2004, 18:58 |
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Registriert: Samstag 26. Juni 2004, 13:12 Beiträge: 18
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Marc
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Verfasst: Montag 26. Juli 2004, 22:31 |
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Registriert: Samstag 24. April 2004, 02:01 Beiträge: 489
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Zitat: Hier könnt Ihr die Revanche Atmosphäre spüren und unser Capo sehen.
ist ja aber uralt! 1991!
den gibt's wohl nicht mehr, oder?
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shalako
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Verfasst: Dienstag 27. Juli 2004, 11:13 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BZ, 27.7.2004
Es geht um viel Geld
Morgen tritt YB in Zürich gegen Roter Stern Belgrad an. Überstehen die Berner die 2. Runde der Champions-League-Qualifikation, winkt das grosse Geld. YB war zuletzt 1986 im Meistercup - gegen Real Madrid.
Ein Jahr früher als geplant treten die Berner morgen erstmals in der Vereinsgeschichte im Wettbewerb mit dem Label «Champions League» an. Zwar vorerst nur in der Qualifikation, trotzdem dokumentiert der Auftritt gegen Roten Stern Belgrad den sensationellen YB-Aufschwung in den letzten fünf Jahren. Hiessen die Gegner zur Jahrtausendwende Nyon, Solothurn oder Carouge, könnten sie bald schon illustre Namen wie Real Madrid, Manchester, Inter Mailand tragen.
Allerdings müssen die Young Boys fürs morgige Heimspiel in der 2. Qualifikationsrunde nach Zürich ausweichen, weil das Wankdorf eben erst im nächsten Sommer seine Pforten öffnen wird. «Natürlich haben wir nicht damit gerechnet, bereits jetzt so weit zu sein», sagt Sportchef Reto Gertschen, «trotzdem freuen wir uns auf die Herausforderung.» Und auch Trainer Hans-Peter Zaugg - vor wenigen Wochen noch verschnupft, weil die Investoren das Team nicht nach seinen Wünschen verstärken wollten - hat nun die Doktrin des Vereins übernommen: «Es bringt nichts, teure Spieler zu verpflichten, wenn wir auf dem Neufeld spielen müssen.»
Millionen liegen drin
Gertschen stellt immerhin in Aussicht, «dass wir bei einem Weiterkommen gegen Belgrad wohl noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden». Zwar wird im Budget kein Gewinn aus dem europäischen Geschäft einkalkuliert, wie Geschäftsführer Rolf Bachmann erklärt: «Aber es ist klar, dass wir Geld verdienen, wenn es dem Team sportlich gut läuft.» Genaue Zahlen will Bachmann, noch bis Ende August bei YB engagiert, keine nennen: «Weil wir das noch nicht im Detail ausgerechnet haben.»
Anzunehmen ist, dass YB bei einem vollen Hardturm (15 500 Zuschauer) rund 750 000 Franken einnehmen wird. Abzüglich sämtlicher Kosten (Stadionmiete, Sicherheit) dürfte rund die Hälfte übrig bleiben. Die TV-Einnahmen sind nach einem Schlüssel bereits festgelegt. «Attraktive Gegner aus grossen Ligen sind natürlich reizvoller», sagt Bachmann. Richtig viel Geld könnte YB bei einem Vorstoss in die 3. Runde verdienen. Dann locken Gegner wie Real, Manchester oder Inter. Ein ausverkaufter St.-Jakob-Park dürfte, vorsichtig geschätzt, rund 1,5 Millionen Schweizer Franken bringen. Ausserdem wäre YB bei einem Sieg über Belgrad automatisch für den Uefa-Cup qualifiziert. «Wir spielen auch ein wenig um eine gute Zukunft des Vereins», sagt deshalb Zaugg.
Erinnerung an Real Madrid
Die YB-Fussballer erhalten eine Spezialprämie, falls Belgrad ausgeschaltet wird - diese ist abhängig von den Einnahmen des Vereins. «Das ist fair», sagt Bachmann. Zaugg meint, «dass die Spieler sicher nicht mit Geld motiviert werden müssen. Champions League spielen zu können ist doch der Traum von jedem Fussballer.»
Letztmals waren die Young Boys vor achtzehn Jahren im damaligen Meistercup engagiert. Gegen Real Madrid verlor man nach einem 1:0 in Bern das Rückspiel 1:5. «Das war aber ein wunderbares Erlebnis», sagt Gertschen, 1986 als YB-Fussballer dabei. Die Königlichen aus Madrid locken auch diesmal - als schier unüberwindbare Hürde im August. «Bis zur 3. Qualifikationsrunde ist es für uns noch ein weiter Weg», sagt Gertschen dazu. Zwischen Nyon und Real Madrid gilt es vorerst Belgrad zu überstehen.
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 27. Juli 2004, 11:15 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 27.7.2004
«Chancen stehen 50:50»
Der ehemalige YB-Trainer Admir Smajic sieht Roter Stern Belgrad nicht als klaren Favoriten
Auf die Young Boys wartet der 34. Match in ihrer Europacup-Geschichte. Ihr Gegner morgen Mittwoch im «Heimspiel» in Zürich: Roter Stern Belgrad, seines Zeichens Sieger im Europacup der Meister 1991. Ein übermächtiger Widersacher sind die Serben freilich nur auf dem Papier.
charles Beuret
Ihr erster Einsatz in der Champions League kommt für die Young Boys eigentlich ein Jahr zu früh. Er war erst – soweit solches überhaupt planbar ist – für die Saison 2005/06 im neuen Wankdorfstadion Stade de Suisse vorgesehen.
Der feine zweite Rang in der letzten Saison – überlegen erkämpft gegen stärker eingestufte Klubs wie Servette, GC oder FCZ – katapultierte YB aber bereits jetzt in die europäische Königsklasse, die Champions League. Vorerst geht es hier zwar nur um den Einzug in die dritte Qualifikationsrunde, wo den Bernern allerdings ganz grosse Gegner wie etwa Real Madrid oder Manchester United zugelost werden könnten. Zudem brächte ihnen ein Ausscheiden in Runde 3 noch immer das Ticket für den Uefa-Cup ein. Weshalb klar ist: Die Young Boys möchten gegen Roter Stern Belgrad unbedingt weiterkommen.
Einst Verein der Kommunisten
Roter Stern Belgrad: Auf dem Papier gehört diese Mannschaft nach wie vor zur Crème de la Crème des europäischen Fussballs – allerdings liegt ihr grösster Erfolg (Sieg im Europacup der Meister 1991) schon ein paar Jahre zurück. Damals boomte der Klub – kein Wunder: Er «gehörte» den Kommunisten und genoss noch breite staatliche Unterstützung.
Heute ist das anders: Roter Stern ist unabhängig geworden und buhlt zusammen mit den anderen Belgrader Vereinen Partizan (zurzeit Nummer 1 im Land; früher der Verein von Armee und Polizei), Hajduk, OFK, Zeleznik und Obilic in der serbischen Kapitale vor allem um die Gunst der Fans. Die Konkurrenzsituation und die schwierige wirtschaftliche Lage des Landes führten dazu, dass die Heimspiele von Roter Stern im früher 110 000 Personen (heute 55 000) fassenden Marakana-Stadion oft nur von 4000 Zuschauern besucht wurden.
Eine solche Kulisse werden die Young Boys beim Rückspiel in Belgrad aber kaum erleben: «Da werden sicherlich 40 000 Leute kommen», sagt der neue Sion-Trainer Admir Smajic, der als ehemaliger Spieler von Partizan Belgrad und als vielfacher Nationalspieler des ehemaligen Jugoslawien die Verhältnisse in seiner einstigen Heimat natürlich bestens kennt. Smajic, der vor sieben Jahren noch bei YB gespielt hat und anschliessend zweimal (1998 und 1999) kurzzeitig als Interimstrainer im Wankdorf tätig war, schätzt die Chancen auf ein Weiterkommen der Berner auf 50:50 ein: «Sie haben den riesigen Vorteil, bereits über Meisterschaftsrhythmus zu verfügen – Roter Stern hingegen beginnt mit den nationalen Punktekämpfen erst in drei Wochen.»
Admir Smajic wird am Mittwoch übrigens den Young Boys die Daumen drücken, denn schon vor seiner Einbürgerung vor zwei Jahren habe er sich stets als Schweizer gefühlt. Mit seiner moralischen Hilfe sei es für YB allerdings nicht getan: Auf dem Spielfeld warte Arbeit – und die Berner dürften sich insbesondere von den gegnerischen Fans im Hardturm nicht beeindrucken lassen.
Bekanntester Akteur bei Roter Stern Belgrad ist Marko Pantelic (26-jährig, zurückhängender Stürmer, mehrfacher Nationalspieler). Zum Kader des YB-Gegners stellt Smajic übrigens noch Folgendes fest: «Die Mannschaft verzeichnete viele Abgänge – aber das fällt bei diesem Reservoir an ausgezeichneten Spielern nicht ins Gewicht. Viele warten nur auf ihre Chance.»
Das tun auch die Young Boys, die bereits heute Dienstag nach Zürich reisen und am Abend im Hardturm trainieren: Das erste «Heimspiel» in der Champions League soll nicht gleich auch das letzte in dieser Saison sein . . .
_________________ For Ever
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