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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Samstag 24. Juli 2004, 11:06 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Fusball.ch, 24.7.2004
Bickel am Pranger
Zürich - Fredy Bickel steht am Pranger: Der jetzige FCZ-Sportchef hat während seiner Zeit bei den Young Boys offenbar doch nicht immer rechtmässig gehandelt.
Bickel soll zusammen mit dem früheren YB-Präsident Heinz Fischer eine skurrile Transfervereinbarung mit Spielerberater Peter Bozetti unterschrieben und dabei namhafte Beträge kassiert haben.
Das Geld ist aber offenbar nie beim Vizemeister angekommen. Bickel und Fischer hatten stets bestritten, das nun aufgetauchte Dokument je unterschrieben zu haben.
Vorwürfe zurück gewiesen
Fredy Bickel wies die neuen Vorwürfe im "Blick" zurück. "Der unterschrieben Vertrag muss eine Fälschung sein", sagte er. Er dementierte auch, nie Geld von Bozetti erhalten zu haben.
Im letzten Dezemeber hatte YB das Duo Bickel/Fischer betrieben und von den beiden je eine Million Franken gefordert. Gemäss "Blick" soll dieses Verfahren nun fortgesetzt werden.
Jauch damals der Buhman
Bickel und Fischer, die YB in die höchste Schweizer Spielklasse zurückgeführt hatten, mussten Ende 2002 unter Druck der YB Betriebs AG unter der Führung von Peter Jauch zurücktreten. Jauch war damals von der Mehrheit der Berner Bevölkerung der Buhmann.
bsk (Quelle: Si)
_________________ For Ever
Zuletzt geändert von shalako am Freitag 27. Oktober 2006, 09:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Gonzo
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Verfasst: Samstag 24. Juli 2004, 11:49 |
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
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Zitat: Jauch war damals von der Mehrheit der Berner Bevölkerung der Buhmann.
Er ist es noch immer und wird es immer bleiben!!!! A****loch
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Ghost
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Verfasst: Samstag 24. Juli 2004, 15:41 |
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Registriert: Mittwoch 21. Juli 2004, 12:48 Beiträge: 162
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war der jauch eigentlich schon mal an einem YB spiel auf dem neufeld?warum getraut sich dieser typ eigentlich nicht?
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Gonzo
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Verfasst: Sonntag 25. Juli 2004, 22:22 |
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
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FCZ-Präsident Hotz stärkt Bickel den Rücken
25.07.2004 20:43
SFDRS
FUSSBALL - 19 Monate nach der Trennung von YB ist Fredy Bickel mit einem belastenden Dokument konfrontiert worden. Auf die schweren Vorwürfe im "Blick" reagierte der heutige Sportchef des FC Zürich vehement und geniesst die volle Rückendeckung seines Präsidenten.
Zusammen mit dem damaligen YB-Präsidenten Heinz Fischer soll Bickel mit dem Luzerner Versicherungs-Agenten und Spielervermittler Peter Bozzetti eine Vereinbarung unterschrieben haben, die "Bozzetti Soccer" ein exklusives Vorkaufsrecht für sämtliche YB-Spieler garantiert hätte. Fredy Bickel gesteht zwar ein, nicht immer geschickt gehandelt und auch die eine oder andere Unterschrift geleistet zu haben, die Existenz einer rechtlich verbindlichen Einigung streitet er indes ab.
Zunächst behauptete Bozzetti, dass ein gültiger Vertrag existiert, ehe er im Verlauf des Sonntags zur markanten Wende ansetzte. In einer der Sportinformation zugestellten Stellungnahme legte Bozzetti seinen Standpunkt klar dar: "Es besteht keine Vereinbarung zwischen mir und Fredy Bickel beziehungsweise keine gültige Abmachung zwischen mir, der BSC Young Boys Betriebs AG beziehungsweise dem BSC Young Boys."
Im Blick war von einer grösseren Summe Geld (300 000 Franken) die Rede, die für das Vorkaufsrecht geflossen sei. Auch davon distanzierte sich der nebenamtliche Spielervermittler mit einigen Stunden Abstand deutlich. Über das betreffende Vorkaufsrecht von YB-Spielern sei zwar tatsächlich diskutiert und verhandelt worden. Er sei auch im Besitz diverser Schreiben mit Unterschriften der Herren Bickel und Fischer. "Klarstellen will ich jedoch, dass ich persönlich Fredy Bickel nie Geld angeboten oder gegeben habe, und er hat von mir auch nie irgendwelche Zahlungen verlangt. Selbstredend ist somit, dass auch Fredy Bickel nie Rückzahlungen an meine Person geleistet hat."
Zukunft beim FCZ ungefährdet
Die (bewusst?) neu aufgerollte Affäre wird Bickels Position beim FC Zürich hingegen kaum tangieren. Präsident Sven Hotz nahm seinen Angestellten sofort aus der medialen Schusslinie: "Wir haben mit Herrn Bickel keinerlei Probleme und arbeiten mit ihm optimal zusammen. Die ganze Geschichte ist vor allem ein Problem zwischen Bickel und YB. Es ist doch nicht in meinem Interesse, ein laufendes Verfahren zu kommentieren, deren Details ich gar nicht kenne."
Hotz, der starke Mann im FCZ, wird den Wirbel um seinen Sportchef an der Verwaltungsrats-Sitzung Anfang Woche ansprechen und Bickel zur Sachlage im Plenum kurz anhören. "Und dann ziehen wir unter das Thema einen endgültigen Schlussstrich."
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shalako
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Verfasst: Montag 26. Juli 2004, 08:23 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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«Der Bund»: Sport Ausgabe vom 26.07.2004
Kaum mehr Licht im Dunkeln
Neue Vorwürfe gegen die ehemaligen YB-Verantwortlichen Heinz Fischer und Fredy Bickel
Im Dezember 2002 mussten Heinz Fischer und Fredy Bickel ihre Ämter bei YB (Verwaltungsrats-Präsident Betriebs-AG und Präsident Verein respektive Manager und Sportchef) niederlegen, weil sie sich den durch Peter Jauch als Verwaltungsratsdelegierter der Wankdorf Nationalstadion AG (WN) vertretenen Investoren beugen mussten. Kurz vor Weihnachten wurde eine Vereinbarung unterzeichnet, welche eigentlich alles hätte regeln sollen.
Guido Lichtensteiger
19 Monate sind seither vergangen – doch Ruhe ist in die Angelegenheit noch immer nicht eingekehrt. Daran änderte auch das richterliche Urteil nichts, welches am 19. Februar 2003 Bickel und Fischer vom Vorwurf der ungetreuen Geschäftsbesorgung und Urkundenfälschung freigesprochen hatte. Aufgrund «neu aufgetauchter Fälle» betrieb die BSC Young Boys Betriebs AG, deren Mehrheitsaktionärin die WN ist, Ende 2003 Fischer und Bickel auf insgesamt 1 Million Franken Konventionalstrafe. Die «Fälle» wurden bis heute nicht genauer bezeichnet. Die Beschuldigten setzten sich zur Wehr, machten einen Rechtsvorschlag, welcher allerdings bisher unbeantwortet blieb – weder gab es eine gütliche Einigung, noch kam es zu einer Rechtsöffnung. Letzteres wird nun jedoch geschehen.
Am Samstag veröffentlichte der «Blick» ein Dokument, welches Bickel (und mit ihm auch Fischer) als Lügner an den Pranger stellt. Das Schriftstück, das die Unterschriften von Bickel und Fischer trägt, sichert dem Innerschweizer Peter Bozzetti respektive Bozzetti Soccer ein «exklusives Vorkaufsrecht für sämtliche Spieler, die beim BSC Young Boys unter Vertrag stehen» zu – und zwar zu einem um 20 Prozent tieferen Preis als jener, den bei einem Transfer ein Zweitverein zu zahlen bereit wäre. Das Dokument kursierte bereits im Dezember 2002 – allerdings ohne Unterschriften.
Eine Million Franken
Die Stade de Suisse Wankdorf Nationalstadion AG (SdSWN), wie die WN inzwischen heisst, sieht sich veranlasst, ein gerichtliches Verfahren einzuleiten. René Bucher, Kommunikationsverantwortlicher der SdSWN, begründet den Schritt mit der neuen Ausgangslage. Denn bisher hätten Fischer und Bickel beteuert, nie eine entsprechende Vereinbarung verbindlich gemacht oder unterzeichnet zu haben – dies sei im Dezember 2002 schriftlich festgehalten worden. «Für uns ist die Faktenlage aufgrund des im ,Blick’ abgedruckten Dokuments klar, Fredy Bickel und Heinz Fischer haben gegenüber uns offensichtlich nicht die Wahrheit gesagt», erläutert Bucher. «Somit müssen wir damit rechnen, dass dies nicht nur einmal, sondern gleich mehrmals geschah.» Sollten auch die weiteren Fälle, die Bucher mit Hinweis auf das laufende Verfahren weiterhin nicht genauer bezeichnen will, eintreffen, wird bis Ende 2005 mit einem Schaden von bis zu 1,6 Millionen Franken für die YB Betriebs AG gerechnet. Die Konventionalstrafe von 1 Million soll zur Tilgung beitragen.
Bucher sagt überdies, für ihn gebe es keinen Grund, an der Echtheit des Dokuments zu zweifeln. Erstens sei es offensichtlich notariell beglaubigt, zweitens habe sich Bozzetti zitieren lassen, dass Fischer und Bickel das Papier unterzeichnet und Investoren auch bereits eine namhafte Summe überwiesen hätten. Die Rede ist von 300 000 Franken, die aber nirgends in den YB-Büchern auftauchen.
Gestern hingegen machte Bozzetti eine Kehrtwende. In einer Stellungnahme gegenüber der Agentur «Sportinformation» schrieb er: «Es bestekt keine Vereinbarung zwischen mir und Fredy Bickel beziehungsweise keine gültige Abmachung zwischen mir, der BSC Young Boys Betriebs AG beziehungsweise dem BSC Young Boys.» Über das betreffende Vorkaufsrecht an YB-Spielern sei jedoch diskutiert und verhandelt worden. Ebenfalls distanzierte er sich von der Überweisung eines grösseren Geldbetrags.
Bickels klare Replik
Bickel widerspricht den Vorwürfen heftig. In einer Stellungnahme schreibt der jetzige Sportchef des FC Zürich: «Ich habe nie Geld für die Unterzeichnung einer Vereinbarung verlangt oder erhalten.» In der gestrigen Ausgabe der «SonntagsZeitung» wurde Bickel zitiert, es könnte sich um ein privates Darlehen an den Bauunternehmer Heinz Fischer handeln – gewährt vom Schwiegervater des Spielervermittlers. Fischer war gestern nicht erreichbar.
Bickel wollte zudem klarstellen, dass es sicherlich einzelne von ihm unterzeichnete Briefe an Peter Bozzetti gebe. Vor allem deshalb, weil im Herbst 2002 diverse Verhandlungen auch über ein mögliches Vorkaufsrecht an YB-Nachwuchsspielern geführt worden seien. «Meine diesbezüglich gemachten Aussagen», schreibt Bickel weiter, «zielen auf die Tatsache, dass nie entsprechende Vereinbarungen mit Herrn Peter Bozzetti und/oder Bozzetti Soccer zustande gekommen sind, beziehungsweise ich solche jemals abgeschlossen habe.» Einer richterlichen Untersuchung blickt Bickel optimistisch entgegen. «Ich habe nie bestritten, dass ich Fehler gemacht habe. Aber man kann mir nichts Widerrechtliches vorwerfen. Das haben die bisherigen Urteile gezeigt. Auch deshalb habe ich keinen Grund daran zu zweifeln, dass sich dies ändern wird.»
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Montag 26. Juli 2004, 08:25 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20min, 26.7.2004
Bickel: Erst beschuldigt – dann wieder entlastet
19 Monate nach dem erzwungenen Abgang bei YB sah sich der heutige FCZ-Sportchef Fredy Bickel am Samstag mit neuen Vorwürfen konfrontiert. Gestern entwickelten sich diese zu einer Farce.
Spielerberater Peter Bozzetti hatte am Samstag im «Blick» und gegenüber der Nachrichtenagentur «Sportinformation» Fredy Bickel schwer beschuldigt. Er sagte aus, dass es einen Vertrag für ein Vorkaufsrecht für YB-Spieler gegeben habe.
Gestern folgte nun Bozzettis Dementi. «Es besteht keine Vereinbarung zwischen mir und Fredy Bickel bzw. keine gültige Abmachung zwischen mir, der BSC Young Boys Betriebs AG bzw. dem BSC Young Boys», teilte Bozzetti in einer schriftlichen Stellungnahme mit. Bozzetti, der auch Berater von YB-Neuzuzug Gabriel Urdaneta ist, hat damit einen weiteren Eklat um den YB-Führungswechsel ausgelöst. «Ich will nicht in diese leidige Komödie mit einbezogen werden», schreibt Bozzetti.
Der Knatsch zwischen den zerstrittenen Parteien dauert mehr als eineinhalb Jahre. Ende 2002 hatte YB-Investorenvertreter und Wankdorf-Stadionmanager Peter Jauch den Abgang Bickels und des damaligen Präsidenten Heinz Fischer bei YB durchgeboxt. Sollten seine Erfahrungen aus der Stadionvermarktung in Basel und Bern dereinst auch in Zürich gefragt sein, könnte Jauch dort wieder auf Bickel treffen.
Peter Berger
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märsu
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Verfasst: Montag 26. Juli 2004, 13:16 |
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:53 Beiträge: 42
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was heit dir eigentlech aui a däm bickel!? so wies usgseht het dä yb bös hingergange u dir stöht geng no hinger ihm. i cha das nid verstah, so wies usgseht isch dä typ eifach nid suber. u solang der jauch u co. o gueti arbeit leiste, gseh i nid ih dasme dä aus es arschloch mues beschimpfe!
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shalako
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Verfasst: Montag 26. Juli 2004, 21:24 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Fusball.ch, 26.7.2004
Und wieder eine Wende im Fall 'Bickel/Bozzetti'
Die neu aufgerollte "Berner Affäre" um Fredy Bickel wurde um ein weiteres Kapitel bereichert. Peter Bozzetti, der den heutigen FCZ-Sportchef am Samstag im "Blick" schwer anschuldigte und später alles dementierte, überraschte am Montag mit einer weiteren Kurswende zum Nachteil Bickels.
An der Echtheit des aufgetauchten Dokuments, das von Bickel und dem damaligen YB-Präsidenten Heinz Fischer unterschrieben worden ist und "Bozzetti Soccer" ein exklusives Vorkaufsrecht für sämtliche YB-Spieler garantiert hätte, ist offenkundig nicht mehr zu zweifeln. Gleichwohl stellte Bozzetti die Gültigkeit des veröffentlichten Vertrags im Verlaufe des Sonntags (überraschend) wieder in Frage, ehe er tags darauf wieder eine neue Variante präsentierte. Gegenüber einem Berner Journalisten krebste der nebenamtliche Spielervermittler vom eigenen Dementi zurück.
Auslöser der verschärften Debatte ist eine dubiose Stellungnahme. Das am Ende mit dem Namen Peter Bozzetti gekennzeichnete, aber nicht persönlich unterzeichnete Papier wurde der Sportinformation per Fax und Mail aus Bern zugestellt. Es ist ausser Zweifel, dass sowohl Bozzettis Schreiben als auch das am Samstag an die Medien versandte Communiqué von Fredy Bickel aus identischer Feder stammen. Bickels Schreiben wurde von Beat Luginbühl, einem Fürsprecher und früheren Vorstandsmitglied der Young Boys, in Zusammenarbeit mit einem Anwalt leicht redigiert und in verständliche sowie juristisch korrekte Form gebracht. Bozzettis Zeilen hingegen wurden vom gleichen Kanal in unveränderter Form weitergeleitet.
Die Quelle der beiden Papiere ist eigentümlicherweise dieselbe, was natürlich Fragen aufwerfen wird. Bozzetti allerdings wird sich nicht darauf berufen können (und dürfen), über den Inhalt des ominösen Schreibens nicht exakt informiert gewesen zu sein. Bevor die Sportinformation einzelne Passagen davon übernommen hat, kontaktierte sie den Luzerner Versicherungs-Agenten und setzte ihn telefonisch Wort für Wort in Kenntnis über den brisanten Inhalt. Bozzetti bestätigte den Wortlaut und dessen Richtigkeit ohne Einwände und Rückfragen.
"Es besteht keine Vereinbarung zwischen mir und Fredy Bickel beziehungsweise keine gültige Abmachung zwischen mir, der BSC Young Boys Betriebs AG beziehungsweise dem BSC Young Boys", hiess es in der schriftlichen Stellungnahme von Bozzetti. Von dieser Aussage distanziert sich Bozzetti mittlerweile wieder. Wer bei ihm die frappanten Richtungswechsel provoziert hat, bleibt in dieser unappetitlichen Geschichte offen.
(Quelle: Si)
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 27. Juli 2004, 11:08 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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BZ, 27.7.2004
Peter Bozzetti dementiert das Dementi
Die Affäre um den ehemaligen YB-Sportchef Fredy Bickel wird immer undurchsichtiger. Wer sagt die Wahrheit?
Die «Affäre Fredy Bickel» wird immer skurriler. Am Sonntagabend hatte die «Sportinformation» (SI) gemeldet, dass der Spielervermittler Peter Bozzetti in einer Stellungnahme seinen Standpunkt geändert habe: «Es besteht keine Vereinbarung zwischen mir und Fredy Bickel beziehungsweise keine gültige Abmachung zwischen mir, der BSC Young Boys Betriebs AG beziehungsweise dem BSC Young Boys.» Auch sei nie Geld von ihm Richtung Bickel geflossen. Diese Zeitung verzichtete darauf, dieses Dementi zu publizieren - weil es schlicht nicht in die Kette von Indizien passt, welche Bickel stark belasten. Und auch, weil Bozzetti am Sonntag für eine Auskunft nicht zu erreichen war.
Widersprüchliche Aussagen
Gestern meldete sich Bozzetti. Und er dementierte die erwähnte Stellungnahme gegenüber dieser Zeitung entschieden: «Tatsache ist, dass das im ‹Blick› erschienene Dokument echt ist. Und dass es diese Vereinbarung gegeben hat.» Die SI wiederum hält fest, dass sie im Besitz der Stellungnahme Bozzettis ist - sowohl per Fax als auch per E-Mail. Allerdings ohne Unterschrift. Verfasst wurde das Schreiben Bozzettis nachweislich von Beat Luginbühl, einem Berner Fürsprecher und ehemaligen YB-Vorstandsmitglied. Luginbühl ist ein enger Vertrauter Bickels, was natürlich Fragen aufwirft. Die Stellungnahme wurde Bozzetti von der SI sogar noch vorgelesen - und dieser sei einverstanden gewesen...
Somit ist klar, dass nichts klar ist. Ein wildes Gerücht jagt das nächste. Der Verwaltungsrat der YB-Betriebs AG bedauert, dass die Geschichte «medial wieder ins Rollen gekommen ist. Leider werden, wie Ende 2002, wieder Lügen über Lügen verbreitet. Diese Medienschlacht bringt beiden Parteien keine Vorteile und kann höchstens die angestrebte Rechtsöffnung stören.» Es würden aber genügend Fakten und Dokumente vorliegen, um die Zahlung der vereinbarten Konventionalstrafe zu erwirken.
Warum gerade jetzt?
Die Frage bleibt, warum das Dokument gerade jetzt im «Blick» erschienen ist. Und wer es der Zeitung gesteckt hat. Aus Bickels Umfeld heisst es, dass Peter Jauch, der Wankdorf-Stadionmanager, dahinter stecke. Er wolle auch beim Zürcher Stadionneubau die Chefrolle übernehmen - Bickel als FCZ-Sportchef störe dabei. In diesem Fall würden obige Zeilen des YB-Verwaltungsrats arg heuchlerisch wirken.
Zwielichtige Rollen spielen auch Bickel und Bozzetti. Warum ändert der Spielervermittler seine Meinung täglich? Eines sagte Bozzetti auch noch: «Juristisch gesehen hat diese Vereinbarung meiner Meinung nach immer noch Gültigkeit.» Was nichts anderes heissen würde, als dass Bozzetti ein Vorkaufsrecht auf sämtliche YB-Spieler besitzt ... Die Geschichte wird in der Tat immer verrückter. Fortsetzung garantiert.
Fabian Ruch
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 27. Juli 2004, 11:16 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Der Bund, 27.7.2004
Rückzieher vom Rückzieher?
YB Der neu aufgerollte Fall um Fredy Bickel und Heinz Fischer bleibt dubios. Zu einer Hauptfigur in der ganzen Angelegenheit wird immer mehr Peter Bozzetti. Der nebenamtliche Spielervermittler bestätigte am Samstag im «Blick» das Bestehen eines Dokumentes, das von Bickel und Fischer unterzeichnet worden war und «Bozzetti Soccer» bis 30. Juni 2007 ein Vorkaufsrecht auf sämtliche Spieler des BSC Young Boys einräumt. Am Sonntag erhielt die Agentur Sportinformation ein Schreiben Bozzettis, in welchem stand, es bestehe «keine gültige Abmachung zwischen mir, der BSC Young Boys Betriebs AG beziehungsweise dem BSC Young Boys». Gestern soll Bozzetti gemäss Sportinformation zurückgekrebst sein. Ausserdem wird berichtet, dass die Quelle von Bozzettis Schreiben und jenes einer Stellungnahme Bickels dieselbe sei –und zwar soll sie in Bern zu finden sein. Unter anderem wird der Name Beat Luginbühl genannt – Fürsprecher und ehemaliges YB-Vorstandsmitglied in der Ära Bickel/Fischer. (gui)
_________________ For Ever
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