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 Betreff des Beitrags: Spuck-Affäre um Alex Frei!
 Beitrag Verfasst: Samstag 19. Juni 2004, 10:49 
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Francesco Totti lässt grüssen - Spuck-Affäre um Alex Frei!

OBIDOS – Hat Alex Frei den Engländer Steven Gerrard angespuckt? Die Uefa hat eine Untersuchung eingeleitet!

Die Szene ereignete sich in der 77. Minute. Gerrard rempelte Frei in den Rücken, dass dieser in die Werbebande flog. Vor dem anschliessenden Corner nimmt der Schweizer Stürmer die «Verfolgung» von Gerrard auf, taucht hinter seinem Rücken auf und macht mit dem Kopf eine Bewegung, die wie Spucken aussieht. Der Liverpooler greift sich sofort überrascht in den Nacken...
Das ZDF fing diese Bilder ein. Nur vier Tage nachdem Francesco Totti im Spiel gegen Dänemark ausgerastet war und Christian Poulsen mitten ins Gesicht gespuckt hatte. Die Quittung der Uefa: drei Spielsperren für den Italo-Starstürmer.

SFV-Mediensprecher Pierre Benoit sieht den Fall gelassen: «Diese TV-Bilder bestätigen gar nichts. Man sieht nur, dass Frei die Backen aufbläst.» Und Frei wehrt sich: «Ich habe Gerrard nicht angespuckt. Ich habe ihn lediglich als Hure beschimpft», so der Stürmer zu Blick.

Die Uefa-Disziplinarkommission hat sich bereits erste Bilder des Vorfalls angeschaut. Allfällige Konsequenzen für Frei würden am Samstag kommuniziert. Zwei Tage vor dem entscheidenden Spiel gegen Frankreich...

Blick, 19.6.2004

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«Ich habe Gerrard nicht angespuckt. Ich habe ihn lediglich als Hure beschimpft», so der Stürmer zu Blick.

Schon diese Beschimpfung müsste meiner Meinunfg nach bestrafft werden. Sowas gehört sich einfach nicht, Herr Frei!!!


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 Beitrag Verfasst: Samstag 19. Juni 2004, 13:34 
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Wenn Frei gegen die Franzosen fehlt wirds enorm schwierig für einen Sieg. Da wären nur noch Chapuisat, Vonlanthen und Rama als Volblutstürmer einsetzbar. Ich hoffe schwer, dass die Bilder vom deutschen Fernsehen für die Leute der UEFA keinen klaren Beweis darstellen.


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 20. Juni 2004, 16:14 
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Freispruch für Alex Frei mangels Beweisen

Die Disziplinarkommission der UEFA hat Alex Frei mangels Beweisen einstimmig freigesprochen. Der Stürmer des Schweizer Nationalteams war beschuldigt worden, Steven Gerrard im Spiel gegen England am Donnerstag angespuckt zu haben.

[Si] - Freis Einsatz am Montag im dritten und entscheidenden Gruppenspiel gegen Frankreich in Coimbra steht damit nichts im Wege. Obwohl der Angeklagte wie auch die beiden englischen Zeugen David Beckham und Steven Gerrard nicht zur Anhörung in Lissabon erschienen waren, fiel das Urteil klar und einstimmig aus.

"Ich habe nicht anderes erwartet. Ich war mir keiner Schuld bewusst. Nun bin erleichtert und freue mich auf den Einsatz gegen Frankreich", meinte Frei unmittelbar nach der Urteilsverkündigung.

Freis Interessen bei der UEFA in Lissabon vertraten Rechtsanwalt Peter Stadelmann, der Präsident der Swiss Football League sowie SFV-Generalsekretär Peter Gilliéron. Stadelmann, der fast die ganze Nacht für Freis Verteidigung gearbeitet hatte, war berechtigt stolz auf das Urteil, das der spanische Vorsitzende der Disziplinarkommission, Josep Luis Vilaseca, der Schweizer Zweiervertretung offenbarte. Stadelmann: "Zwei vage Erklärungen zweier Beteiligten reichten nicht aus, um Frei zu bestrafen. Es mangelte an klaren Beweisen. Die Indizien waren lückenhaft und brüchig. Deshalb konnte und durfte man Alex Frei gar nicht bestrafen."

Die konsultierten Videobänder liessen keine klaren Schlüsse zu, ob Frei tatsächlich, wie TV-Bilder des ZDF vermuten liessen, Gerrard nach unflätiger Wortwahl angespuckt hat. "Auch Spucke war auf keinem Bild zu sehen", ergänzte Stadelmann, "alles war eine Verknüpfung unglücklicher Zusammenhänge. Gerrard könnte mit seiner Handbewegung am Hals auch Schweiss abgewischt oder eine Mücke vertrieben haben. Es gab keine schlüssigen Beweismittel und deshalb war nur ein Urteil möglich: in dubio pro reo (im Zweifel für den Angeklagten)."



Schwein gehabt Alex!


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 20. Juni 2004, 18:35 
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Zum Glück kann Alex Frei gegen die Franzosen spielen. Ist unwahrscheinlich gegen die Franzosen zu gewinnen, aber mit einem guten Alex Frei besteht doch wenigstens eine leise Hoffnung.


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 20. Juni 2004, 20:57 
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21:33 20.06.2004

TV-Bilder zeigen: Alex Frei hat doch gespuckt

Die Richter der Disziplinarkommission der UEFA haben Alex Frei am Sonntagnachmittag mangels Beweisen freigesprochen. Doch neue Bilder des portugiesischen Fernsehens beweisen eindeutig: Alex Frei hat doch gespuckt und nicht die Wahrheit gesagt.

[Si] - Die Ereignisse um Alex Frei und seine Spuckaffäre haben sich überstürzt. Um 15.40 Uhr wurde der Schweizer Stürmer vom siebenköpfigen UEFA-Gremium unter dem Vorsitz des Spaniers freigesprochen. Es liessen sich keine stichhaltigen Indizien finden, dass Frei Steven Gerrard im EM-Spiel gegen England am Donnerstag angespuckt hatte. Ein schaler Nachgeschmack blieb aber, obwohl Rechtsanwalt Peter Stadelmann, der Präsident der Swiss Football League, den beschuldigten Stürmer mit viel Geschick verteidigt hatte.

Die Frage blieb vorerst im Raum: Hat er oder hat er nicht? Die neu an die Öffentlichkeit gelangten TV-Bilder belegen es deutlich: Frei hat gespuckt und wird für sein Vergehen nun wahrscheinlich zur Rechenschaft gezogen.

Berufungsverfahren möglich

"Wenn neue Beweismittel vorliegen und Berufung eingelegt wird, kann das Verfahren fortgesetzt werden", erklärte Peter Stadelmann, der Frei doch so brillant rausgeboxt hatte. Ein UEFA-Sprecher erklärte nach der Visionierung der neuen Bilder: "Sie belegen klar, dass Frei gespuckt hat. Es liegt eine neue Sachlage vor. Das Verfahren wird wohl wieder aufgenommen. Ein Termin wurde noch nicht festgelegt."

Der österreichische Chefankläger Gerhard Kapl liess das weitere Vorgehen offen: "Eine neue Berufung ist möglich. Ein Urteil könnte aufgrund von Indizien milder, aber auch erschwerend ausfallen. Mildernd könnte die Tatsache sein, dass sich Alex Frei vorher stets tadellos verhalten hatte. Erschwerend könnte dagegen wirken, dass er nicht sofort ein Tatsachengeständnis machte."

Frei ist (noch) spielberechtigt

Für die Schweizer Delegation galt bis Sonntagabend (noch) das Urteil vom Nachmittag, wie Stadelmann versicherte. So lange wir die neuen Fakten nicht visioniert haben, will niemand dazu Stellung beziehen. Dem Einsatz von Alex Frei im entscheidenden Gruppenspiel gegen Frankreich in Coimbra stünde damit nichts im Wege.

SFV-Kommunikatioschef Pierre Benoit sagte auf Anfrage: "Wir haben von der neuen Sachlage Kenntnis genommen. Wir warten ab, wie die UEFA reagiert."

Sowohl Frei wie auch die beiden englischen Zeugen David Beckham und Steven Gerrard waren am Sonntagnachmittag an der Anhörung in Lissabon wegen der unmittelbaren Spielvorbereitung ihrer Länderauswahlen am Sitz der UEFA erschienen. Das Gremium fand nach 75-minütigem Hearing und 20-minütiger Beratung schnell zum (vorläufigen) Verdikt: unschuldig.

"Ich habe nicht anderes erwartet. Ich bin mir keiner Schuld bewusst und freue mich auf den Einsatz gegen Frankreich", meinte Frei unmittelbar nach der Urteilsverkündung. Und auch Köbi Kuhn hat den Freispruch in Luso, wo sich die Schweiz auf den kapitalen Match gegen den EM-Titelverteidiger vorbereitet, zunächst wohl mit Genugtuung und Erleichterung entgegengenommen.

Freis Interessen bei der UEFA in Lissabon hatten Rechtsanwalt Peter Stadelmann sowie SFV-Generalsekretär Peter Gilliéron vertreten. Stadelmann war nach dem Freispruch stolz: "Zwei vage Erklärungen zweier Beteiligten reichten nicht aus, um Frei zu bestrafen. Die vorliegenden Indizien waren lückenhaft und brüchig. Deshalb konnte und durfte man Alex Frei gar nicht bestrafen", sagte Stadelmann nach der Urteileröffnung.

Die bis dorthin konsultierten Videobänder liessen keine klaren Schlüsse zu, ob Frei tatsächlich Gerrard nach unnötiger Rempelei und unflätiger Wortwahl angespuckt hat. "Auch Spucke war auf keinem Bild zu sehen", ergänzte Stadelmann, "alles war eine Verknüpfung unglücklicher Zusammenhänge. Gerrard könnte mit seiner Handbewegung am Nacken auch Schweiss abgewischt oder eine Mücke vertrieben haben", folgerte er. Da es vorerst keine eindeutigen Beweismittel gab, war nur ein Urteil möglich: in dubio pro reo (im Zweifel für den Angeklagten). Das dürfte mit den neuen Beweismitteln widerlegt werden.

Hektik seit Freitag

Am Freitag brachte ein TV-Dokument des ZDF den "Fall Frei" ins Rollen. Eine Kamera hatte für einen Hintergrundbericht auch Szenen aus dem Spiel Schweiz gegen England in Coimbra eingefangen. Der Sender deutete an, dass Frei einen totti-mässigen Aussetzer gehabt habe. Die UEFA wurde darauf hellhörig, der Österreicher Gerhard Kapl formulierte nach einer Voruntersuchung eine Anklage. Der Verdächtigte Frei und die Zeugen Gerrard und Beckham hatten bis Samstag um 17 Uhr schriftlich ihre Stellungsnahmen einzureichen.

"Ich bin leer, traurig und geknickt", bekannte Frei noch am Sonntagmorgen an der Medienkonferenz in Obidos. "Ich habe schlecht geschlafen". Vielleicht wusste er auch, warum.


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 20. Juni 2004, 23:13 
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Alex, du hast meinen Respekt verloren!!! :angryfire:


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 Beitrag Verfasst: Montag 21. Juni 2004, 14:07 
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Ohne Alex Frei gegen Frankreich

Die Schweiz wird am Montagabend ohne Alex Frei zum dritten EM-Spiel in Coimbra gegen Frankreich antreten. Der Schweizerische Fussballverband entschied sich nach Konsultation der neuen TV-Bilder auf einen Einsatz des Stürmers zu verzichten.


[Si] - Der SFV entschloss sich, der von der UEFA angedrohten provisorischen Sperre, die heute Nachmittag ausgesprochen werden dürfte, nicht zu widersetzen. Die Delegationsleitung kommt damit dem Entscheid des Einzelrichters zuvor. Während der Verband auf Verlangen der UEFA schriftlich und fristgemäss bis 11 Uhr Ortszeit Stellung zur neuen Sachlage nahm, enthielt sich Alex Frei einer Stellungnahme. Seine Interessen nimmt nun ein Anwalt wahr.

Die UEFA kündigte am späten Sonntagabend an, das Verfahren im "Fall Frei" wieder aufzunehmen. Neues TV-Bildmaterial zeigt unmissverständlich, dass Alex Frei den Engländer Steven Gerrard im EM-Spiel gegen England am Donnerstag doch angespuckt hat. Die UEFA droht mit einer provisorischen Sperre. Dr. Levent Biçakçi aus der Türkei wird sich dem "Fall Frei" als Einzelrichter annehmen. Der Entscheid wird am Montagnachmittag erwartet.

Nach dem (erwarteten) Ausfall von Frei, des torgefährlichsten Stürmers in Köbi Kuhns Auswahl, wird Stéphane Chapuisat zu seinem 104. und eventuell letzten Länderspiel gelangen. Er dürfte im Sturm von einem jungen Spieler unterstützt werden, entweder von Daniel Gygax (22) vom FC Zürich oder Johan Vonlanthen (18) von Eindhoven.


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. Juni 2004, 15:55 
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Mittwoch, 23. Juni 2004 / 14:30:40

SFV-Pressechef wusste von Freis Spucker

Die Frage, ob Verantwortliche der Schweizer EM-Delegation vor den entlarvenden TV-Bildern von Alex Freis Spuck-Attacke gewusst hatten, scheint geklärt: Gemäss einem Communiqué des SFV war Kommunikationschef Pierre Benoit informiert.
"Gestern Abend hat die offizielle Delegation des Schweizerischen Fussballverbands an der Euro 2004 in Obidos durch ihren Kommunikationschef Pierre Benoit erfahren, dass dieser am vergangenen Freitagnachmittag durch Alex Frei vertraulich und unter dem Mantel höchster Verschwiegenheit informiert wurde, er habe im EM-Spiel England - Schweiz den Spieler Gerrard angespuckt", steht im SFV-Communiqué.

Und weiter: "Sämtliche Mitglieder der offiziellen Delegation - Präsident Ralph Zloczower, der Delegierte Ernst Lämmli, sowie SFL-Präsident Peter Stadelmann und Generalsekretär Peter Gilliéron, welche Freis Interessen in Lissabon vor der UEFA-Kontroll- und Disziplinarkammer vertraten, und die Vizepräsidenten Guido Cornella und Urs Saladin - hatten davon bis gestern Abend keine Kenntnis."

SFV hätte anders gehandelt

Die SFV-Verantwortlichen halten mit Nachdruck fest, dass sie Freis Interessen vor der UEFA anders vertreten hätten, wenn sie über die Sache informiert gewesen wären. Insbesondere hätten sie "nicht den Tatbestand in Frage gestellt, sondern einzig das Strafmass zu minimieren versucht. Ebenfalls hätte der SFV in Kenntnis der genauen Sachlage die Öffentlichkeit anders orientiert".

Alex Frei seien von SFV-Vertretern nie und in keiner Weise Vorgaben gemacht worden, welche Aussagen er zu machen habe, steht in der Mitteilung weiter. Dies hatte Ralph Zloczower auch vorher in all seinen Statements beteuert.

Der SFV schliesst die Mitteilung mit einer Entschuldigung und bedauert, "dass der Disziplinarfall Alex Freis ausserordentliche Dimensionen angenommen hat".

Der Zentralvorstand des SFV will an seinen nächsten ordentlichen Sitzungen die Angelegenheit beraten, über allfällige Massnahmen beschliessen und gegebenenfalls die Öffentlichkeit weiter informieren.

Pierre Benoit hatte auch in einem Interview mit "10 vor 10" am Dienstagabend indirekt bestätigt, dass er von Alex Frei eingeweiht worden war.

(Quelle: Si)


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 Beitrag Verfasst: Samstag 26. Juni 2004, 14:45 
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Frei entlastet, Funktionäre im Zwielicht
Zentralvorstand erwägt unabhängige Untersuchung



ZÜRICH – Nach dem BLICK-Interview mit Köbi Kuhn ist klar: Nicht nur Pressechef Pierre Benoit wusste, dass Alex Frei spuckte. Für den Stürmer eine positive, für die Funktionäre eine prekäre Entwicklung.

Uefa-Chefankläger Gerhard Kapl macht Frei Hoffnungen auf ein mildes Urteil. «Wenn sich tatsächlich herausstellen sollte, dass man im SFV von Freis Spucken wusste und dem Spieler sogar zum Lügen geraten hat, dann wird sich das auf das Urteil gegen Frei strafmildernd auswirken.»
Was heisst das? Frei wird wohl maximal für drei Partien gesperrt, ursprünglich hatte man mit einer Verbannung für fünf Spiele gerechnet.

Für die SFV-Bosse wird es nun dagegen eng. Spätestens beim Berufungsverfahren in Nyon werden Bomben platzen – und Namen genannt werden. Im Fokus: Generalsekretär Peter Gilliéron, Verbands-Präsident Ralph Zloczower, Liga-Chef Peter Stadelmann, der Nati-Delegierte Ernst Lämmli – und natürlich Pressechef Pierre Benoit.

Unter dem massiven Druck der Medien berief der SFV-Zentralvorstand nun für Anfang nächster Woche eine ausserordentliche Sitzung ein, auf der entschieden wird, ob eine unabhängige Untersuchung eingeleitet werden soll.

Es gehe darum zu klären, ob einzelne Mitglieder der offiziellen und der technischen EM-Delegation (darunter auch Coach Köbi Kuhn), zu irgendeinem Zeitpunkt im Zusammenhang mit den Vorfällen rund um den Disziplinarfall Alex Frei gelogen haben und ob im Hinblick auf künftige Delegationen an Grossanlässen die entsprechenden Führungsstrukturen näher zu überprüfen sind».


Blick, 26.6.2004


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 Beitrag Verfasst: Samstag 26. Juni 2004, 14:46 
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Hoffentlich wird nun endlich mal aufgeräumt beim SFV! :evil:


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