Registrieren    Anmelden    Forum    Suche    FAQ

 

 

 

     

 

 

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » Fussball allgemein




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 46 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5  Nächste
Autor Nachricht
 Beitrag Verfasst: Freitag 23. April 2004, 00:22 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Regierungsrat heisst Stadion-Rekurse teilweise gut

(si) Der Zürcher Regierungsrat hat zwei von vier Beschwerden gegen den Gestaltungsplan des Stadions Zürich teilweise gutgeheissen. Eine Reduktion der Parkplatzzahl und der Autofahrten lauten die zentralen Auflagen.

Der Zürcher Stadtrat und die Hauptinvestorin Credit Suisse halten die Chancen für eine Fussball-EM 2008 in Zürich weiterhin für intakt. Der Regierungsrat habe die Positionen von CS und Stadtrat im Wesentlichen bestätigt, sagte der Zürcher Stadtpräsident Elmar Ledergerber. Die Rekurse richteten sich vor allem gegen den befürchteten Mehrverkehr infolge des Einkaufszentrums, das ein wichtiger Teil des Projekts auf dem Hardturm ist.

Der Gestaltungsplan des Stadions erfülle insgesamt die gesetzlichen Anforderungen. Die Promotoren des Stadions müssen allerdings noch Auflagen bezüglich der Emissionsbegrenzung erfüllen. Diese führen aber nicht zur Verzögerung des Bauvorhabens.

Anwohner fordern Mediationshilfe

Trotzdem wird die Zeit langsam knapp: Bis Ende Jahr muss mit dem Bau des Stadions begonnen werden, damit es rechtzeitig zum EM-Start 2008 bereitsteht. Zurzeit ist offen, ob sich die Rekurrenten sowie die Stadt und die CS als Investorin des 350-Millionen-Projekts noch rechtzeitig einigen können. Die Anwohner der betroffenen Quartiere fordern nun, dass der Streit mit Hilfe von Mediation beigelegt werden soll. Dabei müssten alle Seiten bereit sein, etwas zu geben und etwas zu verlieren. Die Anwohner betonen, dass es von der Gesprächsbereitschaft der anderen Parteien - namentlich der Stadt - abhängen werde, ob sie an ihren Rekursen festhalten.

Der umstrittenste Rekurs stammte vom Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) und machte Verstösse gegen das Umweltschutzgesetz im Zusammenhang mit dem Autoverkehr geltend. Mit der teilweisen Gutheissung verlangt die Regierung eine Reduktion der Parkplätze um ein Drittel auf 816.

Auch in das Fahrtenmodell, das die durch das Stadion mit Einkaufszentrum ausgelösten Autofahrten einschränkt, greift die Regierung ein. Der Rekursentscheid verlangt, dass die für die ersten Jahre vorgesehenen jährlichen Autofahrten von 3,4 auf 2,7 Millionen reduziert werden. Der VCS forderte zwar deutlich weniger, ist aber trotzdem mit dem Erreichten zufrieden. "Der Regierungsrat hat Mut bewiesen. Der Entscheid hat gezeigt, dass unsere Bedenken gerechtfertigt waren", sagte Gabi Petri von der VCS-Sektion Zürich.

Zu reden gab auch der Schattenwurf des neuen Fussballstadions. In seinem Entscheid hält der Regierungsrat grundsätzlich fest, dass die Höhe des fünfeckigen Baus nicht zu beanstanden sei. Ein dritter Rekurs sowie ein Stimmrechtsbeschwerde wurden abgewiesen. Der Entscheid der Zürcher Regierung kann an das Verwaltungs- und dann an das Bundesgericht weitergezogen werden.


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Freitag 21. Mai 2004, 19:39 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Was neues zum Stadion in Zürich

Stadion Zürich: VCS verzichtet auf Rekurs

Zürich - Der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) verzichtet auf den Weiterzug seines Rekurses gegen das Stadion Zürich. Die möglichen Verbesserungen für die Umwelt seien zu gering. Der VCS konzentriert seinen Kampf auf das Baubewilligungsverfahren.
Der VCS begründet seinen Verzicht mit sachlich-rechtlichen Überlegungen. Die rechtliche Analyse zeige zwar, dass eine Anfechtung grundsätzlich möglich wäre. Die Verbesserungen, die mit einer Verwaltungsgerichtsbeschwerde realistischerweise erwartet werden könnten, werden aber als zu gering eingestuft.

Im anschliessenden Baubewilligungsverfahren wird der VCS aber keine weiteren Konzessionen zu Lasten der Umwelt akzeptieren, heisst es in einer Medienmitteilung. Auch in diesem Fall kann der Rechtsweg bis vor Bundesgericht eingeschlagen werden.

Den VCS-Entscheid fällte eine fünfköpfige Kommission, in welcher auch die Zürcher VCS-Sektion vertreten war. Diese wollte die Beschwerde weiterziehen, unterlag aber in der Abstimmung. Eine Sprecherin der Credit Suisse - Bauherrin des Stadions - zeigte sich gegenüber Radio 24 erfreut über den Verzicht des VCS.

Vor einem Monat hiess der Zürcher Regierungsrat die Rekurse gegen das CS-Projekt teilweise gut. Der VCS bekam insofern Recht, als der Regierungsrat eine Reduktion der Parkplätze (816 statt 1150) und der Autofahrten (2,7 statt 3,4 Millionen) verlangte.

Widerstand gegen den Gestaltungsplan des Stadions Zürich kommt allerdings noch aus der Anwohnerschaft. Klar ist, dass ein Rekurs bereits an das Verwaltungsgericht weitergezogen wurde. Die Beschwerdefrist läuft am kommenden Montag ab.

Die Zeit für die Realisierung des neuen Stadions drängt. Noch dieses Jahr müsste mit dem Neubau begonnen werden, damit an der Fussball-EM 2008 auch Spiele in Zürich stattfinden könnten.

bsk (Quelle: sda)

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Montag 24. Mai 2004, 16:02 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Blick, 24.05.2004

Anwohner und VCS ziehen Rekurse weiter

Wieder Rückschlag für Stadion Zürich!

ZÜRICH – Rückschlag für das neue Fussball-Stadion für die EM 2008 in Zürich: Die Anwohner ziehen ihren Rekurs weiter wie auch der VCS!

In den zwei massgebenden Punkten (Verkehr und Schattenwurf) konnte keine Einigung mit der Bauherrin Credit Suisse erzielt werden. Die Rekursgruppe spielt nun den Ball der Bauherrschaft und der Stadt zu. Beide werden aufgefordert, «das Projekt so anzupassen, dass es den rechtlichen Vorgaben entspricht». In diesem Fall könnte der Rekurs zurückgezogen werden.
Erst letzte Woche hatte der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) entschieden, seinen Rekurs gegen den Gestaltungsplan des Stadions Zürich nicht weiterzuziehen. Die Sektion Zürich rekurrierte gegen diesen Entscheid bei einer VCS-internen Rekurskommission – und bekam heute mit einer superprovisorischen Verfügung Recht!

Bevor überhaupt ein Baubewilligungsverfahren gestartet werden kann, müssen zuerst alle Rekurse vom Tisch sein. Und sobald das Baugesuch öffentlich aufliegt, haben die Gegner nochmals 30 Tage Zeit, um das Projekt erneut anzufechten.

Die Zeit für die Realisierung des neuen Stadions wird immer knapper. Mit dem Neubau müsste noch in diesem Jahr begonnen werden, damit an der EM 2008 auch Spiele in Zürich stattfinden könnten.

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 27. Mai 2004, 14:23 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Bieler Tagblatt, 26.5.2004

«Ledergerber trägt Mitschuld»

Der grüne Zürcher Nationalrat Daniel Vischer sieht auch beim Zürcher Stadtpräsidenten eine Mitschuld für das Stadiondebakel. Dieser hätte von Beginn weg eine Verhandlungslösung suchen müssen.

Interview: Markus Brotschi

Basel, Genf und Bern sind für die Fussball-Europameisterschaft 2008 mit ihren Stadien bereit. Warum gibt es in Zürich diesen Riesenkrach?

Daniel Vischer: Von Beginn weg gab es Verzögerungen, die auch der heutige Stadtpräsident Elmar Ledergerber als damaliger Bauvorsteher zu verantworten hat. Er setzte zunächst auf ein falsches Projekt. Zudem ist es rechtlich zulässig und sinnvoll, dass auch nach einer Volksabstimmung die Einhaltung von Umwelt- und Raumplanungsrecht überprüft werden kann. Der Vorwurf, es sei daneben, nach einer Volksabstimmung Rekurs einzulegen, ist unberechtigt. Die Rekurrenten haben ja Recht erhalten: Der Regierungsrat senkte die Zahl der Parkplätze und Zufahrten massiv.

Die Stadt hat es unterlassen, die Zeit für die nun laufenden Rekurse einzuberechnen?

Sie ist zu Unrecht davon ausgegangen, bei einer 80-prozentigen Zustimmung des Volkes werde der Druck gegen Rekurse so gross sein, dass diese bedeutungslos werden. Die Zustimmung zum Stadion war auch kleiner, als die Verantwortlichen dachten. Zudem gibt es die Verbindung zwischen Volksentscheid und juristischer Überprüfung nicht. Es ist richtig, dass in einem Verfahren die Einhaltung des übergeordneten Rechts überprüft werden kann. Sonst ist es meist die SVP, die das nicht begreift, indem sie meint, Volksentscheide setzten Völker- oder Verfassungsrecht ausser Kraft.

Ledergerber macht nun massiv Druck, vergreift sich im Ton.

Er hat die Nerven verloren. Von seinem Amt her ist er übrigens gar nicht zuständig, sondern der Bauvorsteher. Ledergerber identifiziert sich zu stark mit dem Aufstieg und Fall des Stadions. Das könnte er eines Tages bereuen - wenn es nicht gebaut wird.

Wie gross sind die Chancen, dass das Stadion 2008 steht?

Sie sind erheblich gesunken. Aber schon nach dem Regierungsratsentscheid war ich mir nicht sicher, ob die Investorin Credit Suisse am Ball bleibt auf Grund der reduzierten Parkplatzzahl. Insofern fand ich den Entscheid des VCS Schweiz weise, auf den Weiterzug des Rekurses zu verzichten. So hätte man den Ball den Investoren zugespielt. Diese müssten entscheiden, ob sie das Stadion bauen oder nicht. Mit dem Weiterzug erhalten sie einen Vorwand.

Wie schätzen Sie das Verhalten des VCS Zürich ein?

Das Verbandsbeschwerderecht legitimiert schweizerische Verbände. Ich gehe davon aus, der VCS Schweiz habe einen rechtmässigen statutenkonformen Entscheid gefällt, den Rekurs nicht weiterzuziehen. Ob dieser Entscheid richtig oder falsch war, ist unerheblich. Der VCS Zürich irrt, wenn er sagt, er habe mehr Recht als jene, die auf den Rekurs verzichteten. Das Verbandsbeschwerderecht lebt davon, dass die Legitimation zur Klage klar geregelt ist. Es gibt kein Jekami. Insofern ist das Verhalten des VCS Zürich höchst pfadfinderhaft. Gut gemeint kann auch daneben sein.

Finden Sie den Streit um Parkplätze und Zufahrten als relevant für die Umwelt?

Parkplätze und Gesamtfahrten beeinflussen die Umweltbelastung wesentlich. Gleiche Auseinandersetzungen hatten wir bei anderen Grossprojekten, etwa dem Flughafenausbau. Auf Rekurse hin wurden diese Zahlen immer wieder redimensioniert. Umso unverständlicher ist es, dass die Stadtregierung nicht mit einer Reduktion rechnete. Sie hätte von Anfang an eine Verhandlungslösung suchen müssen.

Welches Gewicht haben die Rekurse der Anwohner?

Die Frage des Schattenwurfes stellt sich und könnte juristisch noch zu Problemen führen.

Wenn das Stadion 2008 nicht steht: Ist das für Zürich nur eine fussballerische Katastrophe, oder gehts um mehr?

Das wäre ein Prestigeverlust. Zürich gilt im Städtewettbewerb ein wenig als Global Player. Es erschiene von aussen als absurd, fänden in der grössten Schweizer Stadt keine EM-Spiele statt. Das würde andernorts Mitleid und Hohngelächter erzeugen.

Hohngelächter zum Beispiel in Bern oder Basel.

In Basel sowieso, das sage ich jetzt als Basler (lacht).

Aber Sie leben jetzt in Zürich und sind Fussballfan.

Ich fände es super, wenn in Zürich EM-Spiele stattfänden. Damit sage ich nicht, das Stadion müsse à tout prix gebaut werden, ohne Umwelt- und Raumplanungsauflagen einzuhalten.

Daniel Vischer ist Anwalt in Zürich.

Gesagt

«Ich habe das Verhalten des VCS Zürich als Ökoterror bezeichnet. Selbstverständlich habe ich damit in keiner Weise einen Vergleich mit dem schrecklichen Terror angestellt, der heute viele Menschen bedroht. Das Wort ‹Terror› hat umgangssprachlich auch eine harmlosere Bedeutung. (...) Sollte ich mit meiner zornigen Aussage jemanden verletzt oder vor den Kopf gestossen haben, so tut es mir aufrichtig Leid. (...) Trotzdem und erst recht appelliere ich an alle Beteiligten, doch bitte mitzuhelfen, dass das Stadion rechtzeitig für die EM gebaut werden kann.»

Stadtpräsident Ledergerber

Austrittswelle

br. Der Rekurs, den die VCS-Sektion Zürich am Montag ans kantonale Verwaltungsgericht weiterzog, steht auf tönernen Füssen. Er ist nur dann gültig, wenn der VCS Schweiz eine Ermächtigung nachliefert. Diese will der VCS Zürich in einem verbandsinternen Rekursverfahren erwirken. Der VCS Schweiz lässt von einem externen Juristen abklären, ob die VCS-Rekurskommission überhaupt zuständig ist für das Zürcher Anliegen. Ein Entscheid sei kaum mehr diese Woche zu erwarten, sagte VCS-Sprecher Felix Adank gestern.

Dem Image des VCS hat der Rekursstreit bereits geschadet. Seit Montag gingen in Bern Hunderte von Protestmails ein. 200 Mitglieder traten infolge des Hauskrachs aus (Stand Dienstag). Aktuellere Austrittszahlen gibt der VCS vorläufig nicht mehr bekannt.


Kriegt Martigny den Zuschlag vor Zürich?

Die Probleme mit dem Stadion in Zürich machen den Schweizerischen Fussballverband nicht besonders nervös.

Urs Frieden

fdr/si. «Die Schweiz könnte die EM 2008 verlieren», titelte gestern der «Tages-Anzeiger». Pierre Benoit, Kommunikationschef des Schweizerischen Fussballverbands (SFV), sagt dazu: «Die Möglichkeit, dass uns die Uefa die EM 2008 wegnimmt, besteht effektiv, aber die Wahrscheinlichkeit ist klein.»

Hinter den Kulissen verständigten sich offenbar SFV- und Uefa-Leute, dass es im Jahr 2008 auch mit sieben Austragungsorten geht. «Es gibt solche Anzeichen von operativen Uefa-Leuten», bestätigt Benoit, «aber entscheiden muss am Schluss das Uefa-Exekutivkomitee.» Uefa-Medienchef William Gaillard sagte hingegen gegenüber «Radio Energy Zürich», dass der Stadionstreit Österreich und der Schweiz schlimmstenfalls die EM kosten könnte. Bis Ende Juni prüft der SFV unter der Leitung seines Präsidenten Ralph Zloczower weiterhin jede Möglichkeit, aus dem Zürcher Fiasko herauszukommen. Danach wird die Uefa informiert.

Alternative Martigny

Bis jetzt wurde bekannt, dass der SFV konkret mit St. Gallen und Martigny verhandelt hat. In der Ostschweiz sieht man sich allerdings nicht in der Lage, die Stadionkapazität auf die von der Uefa geforderten 30 000 Sitzplätze zu erhöhen. Dieselbe Antwort wird der SFV auch aus Neuenburg und Aarau erhalten. Hingegen scheint der umtriebige Sion-Präsident Christian Constantin bereit, seine Arena in Martigny bis 2007 EM-tauglich zu machen, sollte er an Stelle Zürichs den Zuschlag kriegen.
Stellt sich die Frage, wie weit sich die Credit Suisse als Investor und Bauherr des Zürcher Stadions noch vom SFV getragen fühlt, wenn dieser seit Wochen Alternativen prüft. Dazu CS-Mediensprecher Matthias Friedli: «Die Zusammenarbeit mit dem Fussballverband ist ausgezeichnet. Es ist legitim, dass sich der Verband nach anderen Partnern umschaut, wenn die Situation in Zürich unklar ist.» Anfang Juni wird die CS laut Friedli entscheiden, ob das Stadion auf die EM 2008 hin gebaut wird - oder ob man abwartet, bis die Gerichte einen rechtsgültigen Entscheid gefällt haben.

Jauch hofft auf Stadionbau

In Bern bei der «Stade de Suisse Wankdorf Nationalstadion AG» ist man enttäuscht über «dieses traurige Kapitel», wie sich CEO Peter Jauch ausdrückt. «Es wäre ein Schandfleck für den Schweizer Sport, wenn das Stadion nicht bis zur Euro 2008 fertig gestellt wird.» Jauch hofft auch nicht, dass Bern möglicherweise ein EM-Spiel mehr erhält: «Viel wichtiger für den Schweizer Fuss-ball und für unser Land ist, dass in Zürich ein taugliches Stadion gebaut wird.» Jauch dementiert das Gerücht, er sei als Stadion-manager, wie schon in Basel und nun in Bern, auch in Zürich im Gespräch: «Ich habe hier einen unbefristeten Vertrag, und die Arbeit, die mir gefällt, ist in Bern noch nicht beendet.»

Klagenfurt atmet auf

Im Gegensatz zu Zürich stehen dem Stadionbau im österreichischen Klagenfurt für die EM 2008 keine politischen Hürden mehr im Weg. Der Gemeinderat lehnte mit grosser Mehrheit einen Antrag der Grünen ab, an Stelle des Neubaus das über 40 Jahre alte Wörthersee-Stadion zu sanieren und auszubauen. Diesem Antrag stimmten nur die vier grünen Gemeinderäte zu. Die Grünen, die sich nicht gegen die EM-Spiele in Klagenfurt aussprechen, hatten gegen den Neubau im Rahmen eines Gemeindevolksbegehrens über 4000 Unterschriften gesammelt.

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 27. Mai 2004, 20:41 
Offline

Registriert: Montag 26. April 2004, 11:04
Beiträge: 215
Wohnort: Bern
[quote="shalako"]Bieler Tagblatt, 26.5.2004
Jauch dementiert das Gerücht, er sei als Stadion-manager, wie schon in Basel und nun in Bern, auch in Zürich im Gespräch: «Ich habe hier einen unbefristeten Vertrag, und die Arbeit, die mir gefällt, ist in Bern noch nicht beendet.»

Schon nur die Tatsache, dass es ein Gerücht gibt, dass Jauch nach Zürich geht (wo er herkommt und definitiv hingehört), um dort als Stadionmanager zu arbeiten, erfüllt mich mit Freude und Hoffnung!
Jauch nach Zürich! :D


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Samstag 29. Mai 2004, 12:06 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Bluewin, 29.5.2004

Unbekannte bewarfen VCS-Sitz in Zürich mit Farbbeuteln und Eiern

Geplantes Zürcher Fussballstadion [Bild: Keystone] In Zürich haben rund 15 Jugendliche den Sitz des Zürcher VCS mit Farbbeuteln und Eiern beworfen. Dabei ging eine Fensterscheibe an dem Gebäude zu Bruch. Die Stadtpolizei Zürich schliesst einen Zusammenhang mit dem Stadion-Streit nicht aus.
[sda] - Der Vorfall habe sich gegen 22.30 Uhr vor dem Sitz der Zürcher Sektion des Verkehrsclubs der Schweiz (VCS) ereignet, sagte der Leiter der Einsatzzentrale der Zürcher Stadtpolizei, Albert Hess. Hess bestätigte damit gegenüber der Nachrichtenagentur sda eine Meldung von "Radio 24". Die Jugendlichen seien geflüchtet.

Laut einer Medienmitteilung von "Radio 24" haben sich die Jugendlichen nach dem Vorfall bei der Radio-Redaktion gemeldet und sich zu der Attacke bekannt. Sie hätten mit weiteren Anschlägen gegen VCS-Einrichtungen gedroht, hiess es weiter.

Im Streit um das geplante neue Zürcher Fussballstadion erwartet die Stadtpolizei am (heutigen) Samstag eine nächste Runde: Es gebe Hinweise, dass am Samstagabend in Zürich eine Demonstration für das Stadion stattfinden werde, sagte der Einsatzleiter.

Der VCS Zürich steht mit seinem Kampf gegen den Bau eines neuen Fussballstadions auf dem Hardturm in Zürich seit Wochen in den Schlagzeilen. Entgegen einem Entscheid des VCS Schweiz hatte sich die Zürcher Sektion Anfang Woche entschieden, beim Verwaltungsgericht gegen das Stadion zu rekurrieren.

Die Umweltschützer wehren sich gegen zuviele Parkplätze für das Einkaufszentrum, das in das Stadion eingebaut werden soll. Geplant ist, das Stadion bis zur Fussball-Europameisterschaft Euro 2008 in der Schweiz und Österreich fertig zu stellen. Bauherrin die Bank Crédit Suisse. Auch Anwohner wehren sich gegen das neue Stadion.


Hmmmm, ist doch wohl der falsche Weg. So lässt sich der VCS sicher nicht rumkriegen. :roll:

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Freitag 4. Juni 2004, 14:03 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Freitag, 4. Juni 2004 / 10:53:54

VCS Zürich will VCS Schweiz ausbooten

Zürich - Beim umstrittenen Weiterzug der VCS-Beschwerde zum Zürcher Fussballstadion ans Verwaltungsgericht sind auch private Rekurrenten beteiligt. Die Juristen rätseln, ob das legal ist. Der Zürcher VCS spricht von Notrecht.
Laut Spinner ist allerdings äusserst umstritten, ob das Vorgehen des VCS-Zürich legal ist. Mit grosser Wahrscheinlichkeit sei es juristisch nicht möglich, dass Einzelkläger nachträglich noch auf einen Verbandsrekurs aufspringen.

Spinner räumte jedoch ein, der Trick des Zürcher VCS könnte die bereits komplizierte Lage zusätzlich erschweren.

Die Einzelunterzeichner des VCS-Rekurs sind teils identisch mit Anwohnern, die ebenfalls Rekurse einreichten. Die Stadt verhandelt zurzeit mit diesen über einen Rückzug aller Anwohnerrekurse.

Für die Stadt ist laut Spinner völlig klar, dass auch die Unterstüzung des VCS-Rekurses zurückgezogen werden müsste, damit eine definitive Einigung erreicht werden könnte.

bsk (Quelle: sda)


Die spinnen nicht nur in Zürich, die heissen auch noch so! :D

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 9. Juni 2004, 08:37 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28
Beiträge: 6742
wird wohl nixht mit der em in zürich.


Anwohner ziehen Rekurs weiter - EM wohl ohne Zürich

(si) Schlechte Nachricht für die Promotoren des Stadions Zürich: Die Anwohner ziehen ihren Rekurs an das Zürcher Verwaltungsgericht nicht zurück. Damit sinken die Chancen massiv, das Stadion rechtzeitig zur Fussball-EM 2008 zu realisieren.

Die Anwohner führten am Dienstagabend eine intensive Diskussion über das weitere Vorgehen in der Stadionfrage. Gegen Mitternacht fiel dann die klare Entscheidung, den Gestaltungsplan des Stadions weiter zu bekämpfen. Umstritten sind der Mehrverkehr infolge des Einkaufszentrums im Stadion sowie der Schattenwurf durch den Bau.

Für den Weiterzug sprachen sich alle drei Gruppierungen aus, die sich in einer Rekursgruppe zusammengetan hatten. Die Rekursgruppe ist jedoch bereit, auf die aufschiebende Wirkung ihrer Beschwerde zu verzichten. Nach Ansicht der Credit Suisse würde dies für ihr Bauvorhaben aber nicht viel bringen.

Die Chancen auf EM-Spiele in Zürich seien "sehr, sehr klein" geworden, erklärte Urs Spinner, Sprecher der Hochbaudepartements der Stadt Zürich. Wenn der Rekursentscheid bis Ende Juni aufrechterhalten werde, dann würde dies das Ende der EM 2008 in Zürich bedeuten.

Noch unklar ist das weitere Vorgehen des VCS. Es ist noch ein Entscheid der Rekurskommission des VCS Schweiz hängig. Diese Kommission befasst sich mit einem Begehren der Zürcher Sektion, die gegen den Willen der VCS-Zentrale weiter rekurrieren will.


nzz.ch


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 9. Juni 2004, 09:31 
Offline

Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29
Beiträge: 1036
das si richtigi versäger in züri. git äs richtigs schlächts bild für zukünfitigi grossverantaltige idr schwiiz. und das passiert usgrächnet i dr "möchtegern" wäutstadt züri. irgendwie hei die zürcher nt anders verdienet u glich finge igs scho pinlech für üses land!


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 9. Juni 2004, 16:40 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28
Beiträge: 6742
jetzt kommt wohl doch noch der constantin mit martigny zum handkuss.


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
 
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 46 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5  Nächste

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » Fussball allgemein


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste

 
 

 
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de