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 Beitrag Verfasst: Montag 13. Februar 2006, 12:08 
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Everson hat nicht ganz die gleiche Funktion wie Yakin. Yakin wäre ganz klar offensiv ausgerichtet während everson im DM spielt. Ich denke auch das der Optimalfall wäre das beide spielen..

Starkes Spiel gestern auch von den beiden Aussenverteidigern C.Schwegler (zumindest in der ersten HZ) und Hodel (war eines der besten Spiele von ihm in dieser Saison m.E)

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Und so sprach Hakin zum Menschengeschlecht:
"E trener wäggsel isch immer positiv. mängisch aber ou negativ..."


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 Beitrag Verfasst: Montag 13. Februar 2006, 13:05 
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wie schon erwähnt, sollte sich everson nicht verletzen, wird aziawonou wird nicht mehr sehr viele spielminuten im yb-dress haben diesen frühling!


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 Beitrag Verfasst: Montag 13. Februar 2006, 16:07 
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Bund, 13.02.2006


YB-Sieg dank Eversons Hand?

Die Young Boys haben Yverdon zum Rückrundenstart mit solider Leistung und etwas Glück 2:1 bezwungen
Ein Fehler von Diango Malacarne und ein umstrittenes Tor von Everson haben YB im Stade de Suisse einen 2:1-Sieg gegen Yverdon ermöglicht. Zu reden gab vor allem der Treffer Eversons, bei dem wahrscheinlich die Hand im Spiel war.

Nur gerade 7552 Personen fanden gestern den Weg ins Stade de Suisse Wankdorf, um die Partie YB - Yverdon zu sehen – Saisonminusrekord. Offenbar lieferten die YB-Neuverpflichtungen, der Brasilianer Everson und der aus der Bundesliga zurückgekehrte Christian Schwegler, den Bernerinnen und Bernern wenig Grund, um dem Rückrundenstart von YB beizuwohnen.

Nun, verwöhnt wurde das Berner Publikum von seiner Equipe nicht. Die Mannschaft Trainer Gernot Rohrs zeigte aber insgesamt eine solide Leistung und wirkte in der Defensive abgeklärt. YB-Goalie Marco Wölfli wartete 62 Minuten auf die erste Prüfung. Bezeichnend für die Berner Überlegenheit war auch ein Absatztrick von Everson, der den Ball in der 30. Minute – in der eigenen Platzhälfte – lässig nach hinten zu Gohouri spielte. Überhaupt strahlte der Brasilianer bei seinem ersten Einsatz im Stade de Suisse bemerkenswerte Ruhe, Härte und Souveränität aus.


Vor der Pause klar überlegen

YB erspielte sich in der ersten Halbzeit einige Torchancen, war um einen konstruktiven Spielaufbau bemüht und hatte weitaus mehr Spielanteile. Das 1:0 in der 16. Minute hatten die Berner allerdings Diango Malacarne zu verdanken. Nach einer Flanke von Gürkan Sermeter schlug der ehemalige YB-Verteidiger über den Ball, Joao Paulo reagierte am schnellsten und schoss YB aus nächster Nähe in Führung. Yverdons Trainer Roberto Morinini war gar nicht zufrieden: «Wir haben in der ersten Halbzeit zu schüchtern gespielt.»
In der zweiten Hälfte drehten die Gäste auf und kamen nun ihrerseits zu Chancen. Marazzi vergab innert zwei Minuten zweimal (62./63.), und Christian Schwegler hatte auf der rechten Seite den dribbelstarken Biscotte nicht immer im Griff. Doch der Ausgleich fiel nicht, stattdessen besiegelte die einzige YB-Chance in der zweiten Halbzeit den Sieg: Nach einer Flanke Mario Raimondis landete der Ball in der 74. Minute im Tor der Gäste. Allerdings jubelte nicht Raimondi am auffallendsten, sondern Everson, der auf seinen Kopf zeigte. Die Fernseh-Bilder im Stadion liessen den Verdacht aufkommen, der Brasilianer habe den Ball mit der Hand berührt. Daran änderte auch die Tatsache nichts, dass YB das Tor am späteren Abend offiziell Raimondi zuschrieb. Die Waadtländer, allen voran ihr neuer Goalie Sébastien Roth, protestierten jedenfalls ausführlich beim Schiedsrichter, der allerdings an seinem Entscheid festhielt. Die Young Boys durften sich glücklich schätzen, denn Yverdon gelang in der 84. Minute durch ein schönes Freistosstor des eingewechselten Danijel Milicevic der Treffer zum 2:1. «Ich bin zufrieden. Wir haben gut gespielt und stets versucht, Lösungen zu finden», meinte YB-Trainer Rohr. In der Offensive liessen die Berner aber auch gegen das relativ harmlose Yverdon zu wünschen übrig. «Wir werden einen neuen Stürmer nur verpflichten, wenn er eine Verstärkung darstellt», meinte Sportchef Marcel Hottiger. Zurzeit verhandeln die Young Boys mit dem 24-jährigen Afrikaner Gilles Yapi-Yapo, der bei Nantes in der französischen Ligue 1 nur selten zum Einsatz kommt, über ein Engagement bis Ende Saison.


Rohrs Kritik am Stadion-TV

Nach der Partie wurde vor allem die umstrittene Szene beim 2:0 eifrig diskutiert. Während man sich auf YB-Seite eher vorsichtig und zurückhaltend äusserte, sprach Yverdons Malacarne Klartext: «Das war zu 100 Prozent ein Handstreffer.» Der Schiedsrichter hätte das Tor nachträglich annullieren sollen, meinte Trainer Roberto Morinini. YB-Trainer Gernot Rohr kritisierte in erster Linie das Stadion-TV, das die Bilder in mehrfacher Wiederholung und die Szene aus verschiedenen Perspektiven gezeigt hatte. «Es ist unprofessionell, dass diese Szene gezeigt wird. Solche Sachen setzen die Schiedsrichter unnötig unter Druck», meinte Rohr. Er entschuldigte sich an der Pressekonferenz beim Verband und den Schiedsrichtern. Es sei schwer auszurechnen, wie die Reaktionen ausgefallen wären, hätte YB den Treffer erhalten, fügte Rohr an.

Young Boys - Yverdon 2:1 (1:0)
Stade de Suisse Wankdorf. – 7552 Zuschauer (Saisonminusrekord).– SR Bertolini. – Tore: 17. Joao Paulo 1:0. 74. Everson 2:0. 84. Milicevic 2:1. – Verwarnungen: 15. Marsiglia (Foul), 49. Malacarne (Foul), 74. Roth (Reklamieren), 79. Jaquet (Foul), 90. Sermeter (Reklamieren).
Bemerkungen: Young Boys ohne Varela (gesperrt) und Hakan Yakin (verletzt), Yverdon ohne Gentile (verletzt), Tanurkow und Dugic (nicht im Aufgebot). – 42. Raimondi-Offsidetor aberkannt.
Young Boys: Wölfli; Christian Schwegler, Gohouri, Portillo, Hodel; Pirmin Schwegler, Everson; Sermeter, Magnin (81. Häberli), Raimondi (92. Aziawonou); Joao Paulo (87. Shi Jun).
Yverdon: Roth; Noseda (87. Grubesic), Malacarne, Jaquet, Jenny; Darbellay, Marsiglia (39. N’Diaye), Gomes, Marazzi (81. Milicevic); Marcao, Biscotte.

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 Beitrag Verfasst: Montag 13. Februar 2006, 16:08 
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NZZ, 13.02.2006


Noch viel zu lernen

Die Young Boys bezwingen vor lichter Kulisse Yverdon 2:1


Die zweite Meisterschaftshälfte 2005/06 hat für die Young Boys trotz zwei Toren und drei Punkten mit einer unerfreulichen Nachricht begonnen. Die 2:1 ausgegangene Partie zwischen ihnen und Yverdon verfolgten nur 7552 Zuschauer, was - Kälte hin, Olympia her - im schicken Stade de Suisse einer jämmerlichen (Minus-) Kulisse gleichkommt. Das Y-Derby besitzt in Bern wenig Zugkraft: Auch die bis anhin schlechteste Besucherzahl hatte von einem Gastspiel der Romands datiert (2. Oktober, 9113 Besucher).

Für derart wenig Besucher wäre freilich auch das während vier Jahren benutzte Neufeld-Stadion gut genug - vor Jahresfrist beispielsweise war YB gegen den FC Thun im alten Holzbau beim Bremgartenwald vor 8415 Personen in die Reprise der Super League gestartet. Damals hatte dank zwei Treffern Neris ein 2:0 resultiert. In der Winterpause 2006 erging es dem brasilianischen Stürmer mit einem halben Jahr Verspätung wie dem Neufeld: Für die Zukunftspläne der Young Boys ist er nicht mehr gut genug. Brasilianisch geprägt präsentieren sich die Berner dennoch nach wie vor: João Paulo traf in der 16. Minute zum 1:0.

Für das zweite, wesentlich umstrittenere YB- Tor war João Paulos neu verpflichteter Landsmann Everson verantwortlich. Der defensive Mittelfeldspieler verlängerte in der 74. Minute eine Flanke Raimondis ins Tor. Wie diskussionswürdig der Treffer war, blieb sämtlichen Beteiligten so lange unbemerkt, bis die Wiederholung der Szene über die riesigen Stadion-Bildschirme flimmerte und die Vermutung weckte, Everson habe den Ball mit der Hand berührt. Die Proteste der Gegner folgten - wegen des Hands - auf dem Fuss, blieben aber erfolglos, weil der Schiedsrichter Bertolini mit der Anerkennung des Tors einen nicht revidierbaren Tatsachenentscheid getroffen hatte. Gernot Rohr, der YB-Trainer, kritisierte nach der Partie das unprofessionelle Verhalten der Verantwortlichen des Stadion-TV, die umstrittene Szenen nicht zeigen dürften. «Das passiert sonst nirgends. Dieser Verein muss noch viel lernen», sagte Rohr enerviert, nachdem er sich bei Verband und Schiedsrichtern entschuldigt hatte, die durchs Ausstrahlen solcher Bilder unnötig unter Druck gesetzt würden.

Das regulär-irreguläre Goal überschattete das sonst überzeugende Meisterschaftsdébut Eversons. Ausgerechnet der Südamerikaner trat als einziger Spieler mit kurzen Ärmeln an, aber alles andere als hemdsärmelig auf. Er kontrollierte das defensive Mittelfeld in lässig-lockerer Manier - in lichten Augenblicken schien es, er sei ein unterforderter Nationalspieler, der zum Zeitvertreib einer Challenge-League-Mannschaft aushilft. Nachhaltigen Akzent setzte er aber nur einen - mit schalem Beigeschmack. In der zweiten Halbzeit baute Everson ebenso ab wie seine Teamkollegen. Deshalb bleibt das Fazit, dass nicht nur der Verein, sondern auch die YB-Mannschaft noch viel zu lernen hat.

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 Beitrag Verfasst: Montag 13. Februar 2006, 16:42 
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BZ, 13.02.2006


Auf Vorarbeit der Anzeigetafel

YB startet mit einem 2:1 gegen Yverdon vor nur 7552 Zuschauern in die Rückrunde. Ein umstrittenes Tor zum 2:0 für YB sorgte für ein Skandälchen im Wankdorf. Weil GC verlor, schoben sich die Berner auf Rang drei.

Bild
Everson, der neue Brasilianer bei YB, trifft zum 2:0 / Keystone

Fortschritt muss nicht immer gut sein. In den guten alten Zeiten des Wankdorfstadions selig wäre der gestrige Miniskandal jedenfalls nicht möglich gewesen. Damals wurden die Zuschauer von einem rostbraunen Totomat über die Spielstände der anderen Partien informiert. Und auf zwei riesengrossen, schlichten Türmen wurde der aktuelle Spielstand des YB-Heimspiels noch von Hand nachgeführt.

Mittlerweile aber fungieren in der multifunktionalen Arena Stade de Suisse zwei prächtige Anzeigetafeln als Unterhaltungselement. Und dort sahen nicht nur die Besucher, sondern auch die Yverdon-Spieler, dass es beim 2:0 durchaus Anlass zu Diskussionen gab. Gleich viermal (!) nämlich präsentierten die Stade-TV-Verantwortlichen die umstrittene Szene, als Mario Raimondi flankte und Everson in der Mitte zweifellos mit der Hand Richtung Ball ging, ehe das Spielgerät im Netz landete. «Eine Riesendummheit» nannte YB-Sportchef Marcel Hottiger die Ausstrahlung dieser Bilder, und sein Trainer Gernot Rohr entschuldigte sich bei Schiedsrichter Bertolini und beim Verband. «Das geht nicht. Dieser Verein muss noch viel lernen», sprach Rohr.


«Warum zeigen die das?»

Nun ist es gewiss wenig vorteilhaft, wenn ein Schiedsrichter via Bildschirm im Stadion entblösst wird. Allerdings kann selbst bei mehrmaliger Betrachtung der Bilder nicht schlüssig beurteilt werden, ob Everson den Ball mit den Händen berührt hat – aber im Prinzip ist schon die Absicht verwerflich und deshalb strafbar. Und eigentlich ist es sowieso weltweit verboten, heikle Szenen wie eine falsche Abseitsentscheidung oder eben ein mögliches Handstor im Stadion zu zeigen. Die Yverdon-Vertreter protestierten natürlich lautstark und wild gestikulierend, während YB-Captain Magnin, einen Vogel zeigend, Richtung Berner Bank rief: «Warum zeigen die das?»

Plötzlich stand also eine unschuldige Anzeigetafel im Mittelpunkt einer sich unerfreulich entwickelnden Veranstaltung. Möglicherweise war das auch ein wenig das Glück der Young Boys, die nach einer ansprechenden ersten Halbzeit stark abbauten. «Ich bin sehr zufrieden», sagte Rohr zwar, doch dieses gefärbte Fazit dürfte sich darauf beschränken, dass sich YB nach dem Pflichtsieg an GC vorbei auf Rang 3 geschoben hat. «Es hat sich schon gelohnt, haben wir Neri an Aarau ausgeliehen», sagte Rohr mit einem Lächeln im Gesicht. Ausgerechnet Francisco Neri erzielte für die Aarauer gegen GC den 1:0-Siegtreffer …
Manch ein frierender YB-Anhänger hätte sich gestern einen Neri in Bestform gewünscht. Denn auch wenn die Young Boys lange Zeit ansehnlich kombinierten, mit einem starken Everson im Mittelfeld, blieben gute Torchancen weit gehend aus. Vor dem frühen 1:0 patzte Malacarne, so dass João Paulo den Ball aus wenigen Metern nur noch ins Tor schieben musste. Und nach dem 2:1-Anschlusstor kurz vor Spielende mussten die wenig souveränen Gastgeber gegen einen mittelmässigen Aufsteiger sogar noch zittern.


Yapi-Yapo soll kommen

Weil auch gegen Yverdon im offensiven Mittelfeld ein Spielgestalter an allen Ecken und Enden fehlte und sich die Rückkehr Hakan Yakins auf unbestimmte Zeit verzögert, will YB Anfang dieser Woche Gilles Yapi-Yapo leihweise von Nantes übernehmen. Der 23-jährige Supertechniker weilte zuletzt mit der Elfenbeinküste am Afrika-Cup in Ägypten und firmiert als äusserst filigraner und eleganter Regisseur, der sich aber bei Nantes mit dem Trainer heillos verkracht hat.


Möglicherweise schliesst sich in den nächsten Tagen auch noch ein Torjäger YB an. Denn ein wenig mehr (fussballerisches) Spektakel darf es im Wankdorf durchaus sein. Zumindest die Basis für eine erfolgreiche Rückrunde ist mit dem knappen 2:1 gegen Yverdon gelegt worden.
Als 2:0-Torschütze wird übrigens Flankengeber Raimondi in der Statistik verewigt – auf Vorarbeit der Wankdorf-Anzeigetafel …Fabian Ruch

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 Beitrag Verfasst: Montag 13. Februar 2006, 17:06 
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