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 Betreff des Beitrags: Schweiz - Kroatien
 Beitrag Verfasst: Samstag 12. Juni 2004, 11:25 
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37
Beiträge: 3822
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Hooooopppp Schwiiizzzzz!!!

:bengal: :clap: :bengal: :clap: :bengal: :clap: :bengal:


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 13. Juni 2004, 12:21 
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gsehni o so. aber i ha ds gfüeu es liegt ke pukt drin. ev. gäge ENG.


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 13. Juni 2004, 14:11 
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Gegen die Kroaten wird es schwer werden. Trotzdem Hooppp Schwiz!!!


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 Beitrag Verfasst: Montag 14. Juni 2004, 10:08 
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
Sonntag, 13. Juni 2004 / 20:04:38

Die Schweiz 'gewinnt' 0:0

Die Schweiz muss zwar weiter auf den ersten Sieg an einer EM-Endrunde warten. Über 40 Minuten lang nur zu zehnt spielend, erreichten die Schweizer in ihrem Startspiel in Leiria gegen Kroatien jedoch ein 0:0, das ihnen für den weiteren Turnierverlauf alle Möglichkeiten offen lässt.
Der Platzverweis in der 50. Minute gegen Johann Vogel, den besten Schweizer Spieler -- er wird nun auch im Spiel gegen Englang am Donnerstag fehlen --, war schon in der ersten Halbzeit abzusehen gewesen. Bereits in der 4. Minute war er für sein erstes Foul verwarnt worden. Danach musste sich der Eindhoven-Söldner, der das Spiel aus der Defensive gekonnt bestimmte und stets anspielbereit war, in brenzligen Situationen immer wieder zurückhalten, um nicht erneut verwarnt zu werden. Fünf Minuten nach der Pause erwischte es den Genfer aber doch: Den enteilten Boris Zivkovic konnte er an der Mittellinie nur noch am Leibchen zurückreissen; nach dem Foulpfiff drosch Vogel den Ball weg, was die gelb-rote Karte nach sich zog und die Schweiz die defensive Versicherung im Mittelfeld kostete.

Die Schweizer zeigten eine gute Leistung, bekamen den Gegner nach einer Viertelstunde unter Kontrolle und schufen sich danach drei gute Möglichkeiten zur Führung. Ein Schuss von Alex Frei konnte von Goalie Tomislav Butina nicht vollständig abgeblockt werden (15.), Bernt Haas verpasste einen Cornerball von Hakan Yakin nur um Zentimeter (26.), ehe Stéphane Chapuisat von Josip Simunic im Strafraum in extremis mit einem Handschlag ins Gesicht gestoppt wurde (32.).

Noch vor der Pause aber hätten die Kroaten ihrerseits in Führung gehen können. Dank Jörg Stiel ging die heikelste Situation nicht ins Auge: Die Abseitsfalle funktionierte für einmal nicht, Stiel sah sich alleine sechs (!) Kroaten gegenüber und holte einen Kopfball von Niko Kovac mit Glanzreflex unter der Latte hervor (39.), der nachfolgende Kopfball von Ivica Olic ging dann aus zwei Metern (!) via Lattenoberkante über das Tor.

Die zweiten Halbzeit bot nur noch wenig ansehnliche Fussballkost. Die Unterbrüche wegen Fouls und unsauberen Ellbogenschlägen der Kroaten nahmen ebenso zu wie die Verwarnungen. Sieben Verwarnungen war es schliesslich insgesamt, neben der Gelb-Roten Karte Vogels. Benjamin Huggel und Jörg Stiel, der zum Mann des Spiels gewählt wurde, erhielten ebenfalls Gelb vorgezeigt. Bei einer zweiten Verwarnung im nächsten Spiel wären sie für die letzte Partie gegen Frankreich am 21. Juni gesperrt. Auch in Überzahl gelang es Kroatien jedoch nicht, die aufopfernd kämpfenden Schweizer zu bezwingen. Sie besassen nach dem Seitenwechsel lediglich drei (ungefährliche) Möglichkeiten.

Nationalcoach Köbi Kuhn zeigte sich nach dem Spiel sehr angetan von der Schweizer Leistung und lobte sein Team insbesondere dafür, dass es auch nach dem Platzverweis für Vogel guten Fussball gespielt habe. In der Tat musste den vielen tausend Schweizer Fans im Stadion kaum einmal bange werden um ihre in Unterzahl agierende Mannschaft. Die Defensive mit den herausragenden Innenverteidigern Murat Yakin und Patrick Müller agierte noch konsequenter und liess nichts anbrennen. Bernt Haas steigerte sich nach dem Seitenwechsel erheblich, und Christoph Spycher hielt trotz seinem unfairen Gegenspieler Ivica Mornar, der mindestens einen Kopf grösser war und den aufsässigen GC-Verteidiger wiederholt mit den Ellbogen malträtierte, wacker dagegen.

Zu den Pluspunkten gehörten im Mittelfeld auch Raphaël Wicky, der nach 83 Minuten verletzungshalber durch Stéphane Henchoz ersetzt werden musste. Mit dem ganzen Team wusste sich auch Huggel auf der anderen Seite zu steigern. Nicht den gewohnten Einfluss auf das Schweizer Spiel vermochte Hakan Yakin zu nehmen. Er wurde durch Nenad Bjelica gut gestört und verzeichnete mit seinen Freistössen wenig Glück. Yakins fehlende Spielpraxis manifestierte sich auch in mangelnder Spritzigkeit.

Stürmer mit wenig Szenen

Kaum in Szene zu setzen vermochten sich die beiden Stürmer: Der bis zum Schluss fightende Alex Frei und Stéphane Chapuisat, der nach Vogels Out aus taktischen Gründen gegen Fabio Celestinin ausgewechselt wurde, taten sich schwer mit den "Riesen" in der kroatischen Hintermannschaft. Beide besassen je eine gute Möglichkeit zum Führungstor: Frei hätte aus seiner Chance mehr machen können und der Handkantenschlag von Simunic, der Chapuisat im Laufduell unmittelbar vor dem Torschuss zu Boden streckte, ist auch schon mit einem Penaltypfiff bestraft worden.

Sieg gegen England gefragt

Wie viel Wert dieses Unentschieden ist, kann noch nicht abgeschätzt werden. Die Schweiz und Kroatien bleiben weiter im Rennen um den zweiten Gruppenplatz. Gefordert ist nun aber wohl ein Vollerfolg der Schweizer am Donnerstag über England. Nach dem Ausfall von Vogel, dessen Stern bei der ersten EM-Teilnahme vor acht Jahren ausgerechnet gegen die Engländer aufgegangen war, dürfte dies ein noch schwierigeres Unterfangen werden. Abzusehen ist aber auch, dass die Schweizer wohl auch im Falle einer Niederlage gegen England noch nicht ganz aus dem Rennen wären und sich bis zum letzten Gruppenspiel gegen Titelverteidiger Frankreich Hoffnungen machen könnten.

René Baumann, Leiria (Quelle: sda)

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 Beitrag Verfasst: Montag 14. Juni 2004, 15:26 
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Registriert: Samstag 24. April 2004, 13:53
Beiträge: 184
Die Schweiz hätte das Spiel eigentlich gewinnen sollen. Gegen die Engländer wirds nun sehr schwer zu punkten. Die müssen das Spiel gegen die Schweiz unbedingt gewinnen. Vielleicht beginnen ja jetzt bei den Engländern die Nerven zu flattern. Die Chance für die Schweiz!


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