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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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roeschu
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Verfasst: Dienstag 22. November 2005, 10:04 |
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Registriert: Montag 29. August 2005, 18:08 Beiträge: 641
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gibt anlass zur hoffnung.
meine prognose: verbandsspitze und trainer terim werden gehen müssen. gestern im sport aktuell hiess es das sogar der sportminister mittlerweile (welcher noch vor kurzem blatter scharf kritisierte) den verband stark kritisiert.
_________________ Und so sprach Hakin zum Menschengeschlecht:
"E trener wäggsel isch immer positiv. mängisch aber ou negativ..."
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shalako
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Verfasst: Dienstag 22. November 2005, 10:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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Bund, 22.11.2005
«Das war für uns eine neue Dimension»
SF DRS befasst sich mit den Ereignissen von Istanbul – ein Protest an die türkischen Organisatoren ist denkbar
Die Juristen von SF DRS prüfen, ob das von türkischer Seite ausgesprochene Sendeverbot im Kabinengang des Fenerbahçe-Stadions zulässig war.
Wer am Mittwoch im Fenerbahçe-Stadion war und im Nachgang die Bilder des Spiels auf SF DRS zu sehen bekam, wurde den Eindruck nicht los, dass da eifrig an Szenen «gebastelt» wurde – die Führung der Kameras war deutlich sichtbar unter türkischer Regie. FCZ-Sportchef Fredy Bickel wies im Nachgang am Fernsehen auf bemerkenswerte Ungereimtheiten hin. Als beispielsweise Emre Tranquillo Barnetta bei einem Spielunterbruch mit Ellenbogen und Füssen traktierte, war dies nur ansatzweise zu erkennen – als der Ellenbogen ausschweifte, war der Fuss zu sehen, als sich der Fuss «verirrte», wurde der Kopf gezeigt. Barnetta sprach danach von «eindeutigen Tätlichkeiten.» Oder als Pascal Zuberbühler den Ball nach dem dritten Gegentor wegspedierte, wurde er von einem Rudel türkischer Spieler in die Enge getrieben – der Kameramann aber zeigte nur den Torschützen. Urs Durrer, Mediensprecher von SF DRS, sagt, es sei auffällig gewesen, dass nach türkischen Fouls Wiederholungen und Zeitlupen nur im Ausnahmefall gesendet wurden.
«Werbung» mit Magnin/Streller
Bereits in den Tagen vor dem Spiel war in Istanbul aufgefallen, dass das heimische Fernsehen zwei Szenen des Hinspiels immer wieder ausstrahlte – offensichtlich als «Werbefilm», um Stimmung gegen die Gäste zu machen: das Foul Marco Strellers, der Goalie Volkan mit dem Fuss am Kopf getroffen hatte, und die Täuschung Ludovic Magnins, der so tat, als würde er einen Ball Richtung türkische Ersatzbank schiessen. Die Vorgeschichte war freilich nicht zu sehen gewesen: Magnin hatte sich bereit gemacht, einen Einwurf vorzunehmen, worauf ihm von türkischen Ersatzspielern ein zweiter Ball zugeworfen wurde. Der Täuschung war ein Störmanöver vorausgegangen.
Ins gleiche Kapitel passen die Bilder auf CNN Türkei, die in der Nacht nach dem Spiel ausgestrahlt wurden. Darauf war zu erkennen, dass Benjamin Huggel dem türkischen Assistenztrainer Mehmet Özdilek einen Tritt in die Kniekehle versetzte. In der Kontroverse um Huggel wurde nicht beachtet, dass er als einer der letzten Schweizer Akteure vom Platz rannte. Als er zutrat, waren die Tumulte im Spielerausgang längst im Gang. Die Hetzjagd auf die Schweizer war viel früher ausgelöst worden – Emre, der ausgewechselte Hitzkopf, sprintete nach dem Schlusspfiff von der Ersatzbank aus mit vollem Tempo Richtung Schweizer, um diese zu attackieren. Bereits in der Halbzeit hatte er Barnetta im Kabinengang einen Faustschlag versetzt und in den Schlussminuten des Spiels Verteidiger Christoph Spycher Prügel angedroht.
Im Zug dieser Eindrücke scheint der Verdacht nicht aus der Luft gegriffen, einige Sequenzen am Fernsehen seien von türkischer Hand bewusst manipuliert worden. Durrer hält sich diesbezüglich zurück. Das sei schwierig zu beurteilen. «Anscheinend hat der türkische Regisseur auf andere Prioritäten gesetzt als üblich.» In diesem Zusammenhang ist gut zu wissen, dass das türkische Fernsehen bereits die Bilder des Hinspiels selber produziert hatte. Das heisst: Die Zuschauer in der Schweiz wurden mit der «internationalen» Hauptkamera der gastgebenden Fernsehanstalt auf der Medientribüne bedient, jene in der Türkei bekamen Bilder zu sehen, die von der gegenüberliegenden Seite aus aufgenommen wurden. SF DRS hätte die Möglichkeit gehabt, das Rückspiel ebenfalls selber zu produzieren. Weil aber die Übertragungen von WM-Qualifikationsspielen über einen klar definierten, hohen Standard verfügen müssen (Lichtqualität, Anzahl Kameras usw.), stellte sich die Frage der doppelten Produktion für die Schweizer Fernsehmacher nicht, zumal diese erhebliche Mehrkosten verursacht hätte.
Filmverbot im Kabinengang
Die Produktion aus dem Fenerbahçe-Stadion sei nicht schlecht gewesen, sagt Durrer. Anlass zu Kritik gibt das Geschehen nach Spielende. SF DRS hatte wie üblich eine Leitung und eine Kamera bestellt, um nach dem Schlusspfiff in den Katakomben Spieler zu befragen. Jedem Journalisten und seinem Kameramann wurde ein türkischer Betreuer zur Seite gestellt. Gemäss Reto Gafner, der für die Interviews zuständig war, wurde ihnen zehn Minuten vor Spielende mitgeteilt, die Kamera dürfe nur in fixer Position gebraucht und nicht geschwenkt werden – eine höchst eigenartige Direktive. «Man sagte uns, man dürfe nur Richtung Wand filmen. Das war für uns sehr unüblich und eine neue Dimension», sagt Durrer. Als die Tumulte zwischen Spielfeld und Kabine in vollem Gang waren, versuchte sowohl der SF-DRS- als auch der ARD-Kameramann, die Bilder festzuhalten. Doch offensichtlich wurden zuerst die Schweizer tatkräftig an ihrer Arbeit gehindert, dann – bei laufendem Interview mit Philipp Degen – die Deutschen. «Man hat uns schlicht verboten zu filmen», sagt Durrer.
SF DRS prüft nun, rechtliche Schritte einzuleiten. «Wir nehmen eine saubere Analyse vor und werden uns dann entscheiden, was zu tun ist.» Denkbar ist, dass bei den türkischen Organisatoren oder der Fifa ein Protest deponiert wird.
_________________ For Ever
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Gonzo
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Verfasst: Dienstag 22. November 2005, 11:33 |
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Registriert: Freitag 21. Mai 2004, 10:37 Beiträge: 3822 Wohnort: Bern
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Gehört zwar nicht hier hin, aber bestätigt einmal mehr wie wichtig offenbar die Ehre für die Halbaffen ist.
VERLETZTE EHRE
Vier Frauen schießen auf türkischen Verwandten
Es ist ein Ehrenverbrechen mit vertauschten Rollen: Auf offener Straße sollen vier Frauen im Nordwesten der Türkei einen Bauarbeiter angeschossen haben. Der Mann liegt mit schweren Verletzungen im Krankenhaus.
Istanbul - Wie türkische Zeitungen heute melden, sollen die Frauen den 37-jährigen Kadir Duran gemeinschaftlich niedergestreckt und sich dann der Polizei gestellt haben. Den Berichten zufolge lebte Duran bisher mit der 33-jährigen Yurdagül Binici im nordwesttürkischen Edremit zusammen. Beide seien nicht standesamtlich getraut, sondern nach islamischem Ritus verheiratet, hieß es.
Vor drei Wochen dann habe Duran die 20-jährige Nichte seiner Frau aus dem zentralanatolischen Sivas entführt und nach Edremit gebracht, um sie als Zweitfrau in den Haushalt aufzunehmen, schreibt die Zeitung "Radikal". Die Mutter der jungen Frau, eine Schwester von Yurdagül Binici, sei darauf zusammen mit einer weiteren Schwester nach Edremit gekommen. Die drei Schwestern hätten dann gemeinsam beschlossen, Duran zu töten. Auch die 20-Jährige habe sich beteiligt. "Vier Frauen, vier Kugeln", kommentierte die Zeitung "Hürriyet".
"Er hat unsere Ehre beschmutzt, er verdiente den Tod", sagte Binici laut "Radikal" in einem ersten Polizeiverhör über das Opfer. Duran habe auf das Weinen und das Flehen der Frauen nicht hören wollen. In der späteren staatsanwaltlichen Vernehmung nahm die Mutter der entführten jungen Frau die Hauptschuld auf sich und wurde in Untersuchungshaft genommen.
In der Türkei werden immer wieder Frauen von ihren eigenen Verwandten getötet, weil sie die Familienehre beschmutzt haben sollen. Dass ein Mann zum Opfer eines Ehrenverbrechens wird, ist dagegen selten.
Spiegel, 22.11.05
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Claude
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Verfasst: Dienstag 22. November 2005, 15:09 |
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Registriert: Donnerstag 13. Mai 2004, 12:07 Beiträge: 252
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Kaya Yanar am 17.11.05
Die Türken haben randaliert: Sie dürfen nicht zur WM. Stellt euch mal vor, was da erst los ist, wenn es heißt, sie dürfen nicht in die EU!
In "Was guckst du?" auf Sat1

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Haribo
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Verfasst: Dienstag 22. November 2005, 15:56 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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Türkischer Co-Trainer zurückgetreten
Erste Konsequenzen nach den Vorfällen von Istanbul
Der türkische Sportminister Sahin ruft nach Konsequenzen
Die Vorkommnisse rund um das Barrage-Spiel Türkei-Schweiz haben erste Konsequenzen nach sich gezogen. Der türkische Co-Trainer Mehmet Özdilek, der Valon Behrami beim Verlassen des Platzes das Bein gestellt hatte, ist zurückgetreten. Zuvor hatte der türkische Sportminister Mehmet Sahin personelle Konsequenzen gefordert.
442.ch
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 23. November 2005, 15:39 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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news.ch, 23.11.2005
Türkische Verbandsspitze zum Rücktritt bereit
Eine Woche nach den Gewaltausbrüchen im Anschluss ans WM-Barrage-Rückspiel Türkei - Schweiz in Istanbul scheint die Spitze des türkischen Verbandes vor dem Rücktritt zu stehen. (ht/sda)
Die Führungscrew mit Präsident Levent Bicakci will der Aufforderung von Sportminister Mehmet Ali Sahin offenbar nachkommen. «Wir haben versucht, dem Verband zu dienen. Wenn unser Rücktritt allen dienen sollte, dann werden wir das tun», wird Bicakci von türkischen Medien zitiert.
Die beiden Vize-Präsidenten Sekit Mosturoglo und Mahmut Özgener haben bereits entschieden, ihre Ämter vorerst ruhen lassen zu wollen. «Ich denke, wir müssten geschlossen zurücktreten und den Weg für Neuwahlen frei machen», sagte Özgener.
Erste Konsequenzen
Am Dienstag hatten die Tumulte von Istanbul mit dem Rücktritt des türkischen Co-Trainers Mehmet Özdelek die ersten Konsequenzen nach sich gezogen. Die Demission Özdeleks erfolgte nur wenige Stunden nachdem Sportminister Sahin auf einen Führungswechsel im Verband gepocht hatte. «Die Verantwortung für die hässlichen Vorfälle trägt der Verband, und die verantwortlichen Leute müssen zurücktreten», erklärte das Regierungsmitglied und fügte an: «Andernfalls werde ich persönlich dafür sorgen, dass fähigere Personen eingesetzt werden.»
_________________ For Ever
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Hauptstadt
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Verfasst: Donnerstag 24. November 2005, 09:12 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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Türkei-Bosse: Rücktritt vom geplanten Rücktritt
ISTANBUL – «Wenn das unserem Land nützt, dann tun wir es!» Der türkische Fussball-Verbandspräsident Levant Bicakci schien vor dem Rücktritt will nun doch im Amt bleiben.
Ali Sahin, der Sportminister der Türkei, hatte die Verbandsspitze nach den Ausschreitungen beim Barrage-Spiel gegen die Schweiz dazu aufgefordert, den Rücktritt zu erklären: «Das Ansehen des Staates steht über dem sportlichen Erfolg.»
Die Provokationen und die alles andere als gastfreundliche Behandlung der Schweizer Nationalmannschaft ist dem Politiker sauer aufgestossen. Auch wenn Präsident Levent Bicakci die Schuld auf die Schweizer schob.
Der höchste türkische Fussballer sagte nun einen Tag, nachdem Assistenzcoach Mehmet Özdilek (er hatte Valon Behrami ein Bein gestellt und danach von Benjamin Huggel selbst einen Fusstritt kassiert) den Rücktritt erklärt hat, dass «wir versucht haben, dem Verband zu dienen. Aber wenn unser Rücktritt allen dienen sollte, dann werden wir das tun.»
Die beiden Vize-Präsidenten Sekit Mosturoglo und Mahmut Özgener haben bereits entschieden, ihre Ämter vorerst ruhen lassen zu wollen. «Ich denke, wir müssten geschlossen zurücktreten und den Weg für Neuwahlen frei machen», sagte Özgener.
Das stand gestern in den türkischen Medien. Und damit schienen die Äusserungen von Sportminister Sahin verstanden worden zu sein. Er sagte: «Die Verantwortung für die hässlichen Vorfälle trägt der Verband, und die verantwortlichen Leute müssen zurücktreten. Andernfalls werde ich persönlich dafür sorgen, dass fähigere Personen eingesetzt werden.»
In den heutigen Medienberichten ist wieder alles anders: Da erklärt Levent Bicakci so ungefähr genau das Gegenteil, dass sich die Verbandsspitze nicht unter Druck setzen lässt. Fortsetzung folgt.
blick.ch
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Hauptstadt
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Verfasst: Donnerstag 24. November 2005, 09:14 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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Türkischer Verbandsboss wollte Versöhnung Zloczower lehnte Entschuldigung ab
VON MARCEL SIEGENTHALER
BERN – Vergebliche Liebesmüh: Der türkische Fussball-Boss Levent Bicakci (52) erreichte gestern in Bern sein Ziel nicht.
Der Präsident des türkischen Fussballverbandes meldete sich am Morgen telefonisch bei Ralph Zloczower (72). Der Präsident des Schweizerischen Fussballverbandes: «Er wollte mich um 15 Uhr im Berner Hotel Bellevue treffen.»
Punkt 15 Uhr war Zloczower in der Nobelherberge – und wartete dort geschlagene 20 Minuten auf Bicakci. Als dieser endlich eingetroffen war, durchschaute Zloczower die Absicht des Türken schnell: «Er wollte, dass ich seine Entschuldigung annehme und dies in einem Communiqué der ganzen Welt mitteile.»
Der türkische Fussballverband und einzelne Spieler müssen nach der Skandalnacht von Istanbul mit harten Sanktionen rechnen. Wollte Bicakci mit diesem Bittgang nach Bern die Fifa-Richter milde stimmen?
Es ist anzunehmen. Denn in der Türkei hat sich der frühere Sportminister Mehmet Ali Yilmaz bereits ins Gespräch für die Bicakci-Nachfolge gebracht: «Ich bin Kandidat für das Präsidium des Fussballverbandes.»
Yilmaz wird befriedigt zur Kenntnis genommen haben, dass Bicakci enttäuscht nach Istanbul zurück reisen musste.
Zloczower: «Ich sagte ihm nur, dass ich diese Entschuldigung zur Kenntnis nehme.» Weniger diplomatisch ausgedrückt heisst das: Der SFV-Präsident hat die Entschuldigung abgelehnt. Zloczower: «All das, was in Istanbul geschehen ist, können wir noch nicht vergessen und einfach zur Tagesordnung übergehen.»
Doch Bicakci gab so schnell nicht auf. Er telefonierte in die Türkei. Danach nahm er einen weiteren Anlauf, Zloczower einen Wortlaut abzuringen, der bedeutet: Ja, ich nehme die Entschuldigung an.
Doch der SFV-Präsident blieb seiner Hartnäckigkeit treu und gab nicht nach. Es war kurz vor 17 Uhr, als Zloczower und Bicakci ihr Geheimtreffen im Berner Nobelhotel beendeten.
blick.ch
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roeschu
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Verfasst: Donnerstag 24. November 2005, 10:14 |
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Registriert: Montag 29. August 2005, 18:08 Beiträge: 641
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hehe...das Murmeli hat eben auch seine guten seiten, man muss ihn nicht immer nur kritisieren.
_________________ Und so sprach Hakin zum Menschengeschlecht:
"E trener wäggsel isch immer positiv. mängisch aber ou negativ..."
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roeschu
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Verfasst: Donnerstag 24. November 2005, 10:58 |
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Registriert: Montag 29. August 2005, 18:08 Beiträge: 641
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ISTANBUL – Als die Schweizer Nati-Spieler in den Katakomben des Fenerbahçe-Stadions von den Türken verprügelt wurden, läutete bei Fifa-Präsident Sepp Blatter (69) das Telefon. Am Apparat war der polnische Fifa-Beobachter Michal Listiewicz in Istanbul. Seine aufgeregte Mitteilung an Blatter: «Der Schiedsrichter ist drin. Er kann die Kabine nicht verlassen und weint vor Angst.»
Am Montag und Dienstag nächster Woche führt die Fifa in Zürich die Zeugenbefragungen durch. Unterdessen kündigten in Istanbul weitere hohe Fussball-Funktionäre ihre baldigen Rücktritte an.
blick online
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