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 Beitrag Verfasst: Dienstag 15. November 2005, 08:29 
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Beiträge: 641
Hab mir noch überlegt wie wohl ein Varela in so einer Situation spielen würde...hehe..ich glaube der würde das spiel seines Lebens machen und dann wegen einer Tätlichkeit vom Platz fliegen...


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 15. November 2005, 09:07 
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:piss: Bild

Echt, da kriege ich echt das kotzen!
Mir egal, fals ich jetzt "normale" Türken bleidigen werde...

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Wo Rauch ist, ist auch Feuer!


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 15. November 2005, 10:04 
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Beiträge: 87
ganz ruhig blibe u d'antwort uf em platz gä.... :auswaertssieg:

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Langer Schwede - Kurzer Finn


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 15. November 2005, 10:34 
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Beiträge: 3440
Wohnort: In der Brauerei
Für alle die sich austoben wollen! 8)

http://www.turkswiss.ch/turk/include.php?path=start.php


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 15. November 2005, 11:38 
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29
Beiträge: 1036
Fatih Terim mit Aufruf zum Fairplay


Nach den gestrigen skandalösen Vorfällen rund um die Schweizer Nationalmannschaft hat sich nun der türkische Coach eingeschaltet

Fatih Terim

Nach dem gestrigen Spiessrutenlauf der Schweizer Delegation am Flughafen in Istanbul hat sich nun Türken-Coach Fatih Terim zu Wort gemeldet: "Wir wollen, dass das ganze Land hinter uns steht. Aber wir wollen auch faire und freundliche Gastgeber sein."

Weise Worte des Nationaltrainers, nachdem er vergangene Woche nicht eben mit glücklichen Aussagen brilliert hatte. Erst warf er den Schweizer Medien unzivilisiertes Verhalten vor, dann behauptete der 52-Jährige, der Schiedsrichter habe die Schweizer Nationalmannschaft im Hinspiel bevorteilt und die Schweizer hätten jenseits der Fairplay-Grenze gespielt.

Für die geschwänzte Pressekonferenz drohen Terim eventuell Sanktionen durch die FIFA. Der Ex-Milan-Coach hatte erklärt, dass er von Verantwortlichen am Einlass zum Presseraum gehindert worden sei.

Von türkischer Seite war zu hören, dass die nicht gerade freundliche Begrüssung der Schweizer Nationalmannschaft damit zu habe, dass die türkischen Spieler bei der Nationalhymne in Bern ausgepfiffen wurden.

442.ch


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 15. November 2005, 12:22 
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no comment :twisted:

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Bierfront Bern - friends will be friends


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 15. November 2005, 15:53 
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Beiträge: 1036
Köbi Kuhn: "Der gestrige Tag kein Thema mehr"

An der heutigen Pressekonferenz in Instanbul ist der Optimismus bei den Schweizern stark zu spüren.

Köbi Kuhn sieht dem Spiel positiv entgegen

Das Schweizer-Team ist sich einig, dass die Türken morgen von anfang an vollgas geben werden. Das Team von Köbi Kuhn wird morgen stark dagegen halten müssen um nicht unter die Räder zu kommen.

Ricardo Cabanas sprach an der heutigen Pressekonferenz von sehr guten Chancen, wenn es ihnen gelingen sollte früh ein Tor zu erzielen. Die Türkei würde dann bereits vier Tore für ein Weiterkommen benötigen.

Auch Köbi Kuhn ist sehr zuversichtlich, obwohl die Türken auf drei im Hinspiel verletzte Spieler (Emre, Altintop, Bastürk) wieder zurückgreifen können. Sein Team habe die Fähigkeit auch gegen die nun verstärkte Mannschaft der Türken zu bestehen.

Immer wieder wurde Köbi Kuhn von den türkischen Medien darauf angesprochen, dass ihre Nationalmannschaft von den Schweizern nicht gastfreundlich behandelt wurde. Die Antwort Kuhns war kurz und bündig: Er habe nichts dergleichen gehört und könne dazu keine Stellung nehmen. Ausserdem sei die Schweiz sei ein sehr gastfreundliches Land.

Von 4-4-2 auf den gestrigen Tag angesprochen, wollten sich weder Köbi Kuhn noch Riccardo Cabanas dazu äussern, für sie sei dieses Thema erledigt und sie seien schliesslich hier um Fussball zu spielen.

Alex Frei und Patrick Müller seien nicht überrascht über die gestrige Reaktion der türkischen Fans. Dies motiviere sie nur noch zusätzlich um am morgigen Tag ein gutes Resultat zu erbringen.

Der jüngste im Schweizer-Team, Johan Vonlanten, war die gestrige Situation sehr speziell, aber auch er fühlt sich nun noch mehr angestachelt um morgen wirklich Leistung zu bringen. Auf die Frage ob er hofft morgen auflaufen zu können, meinte er: Da wir sicherlich eher auf Konter spielen werden, hoffe ich sehr, dass ich zum Einsatz komme, da ich für diese Situation eher geeignet bin als Streller.

Magnin wird am morgigen Spiel aufgrund einer Sperre nicht teilnehmen können, er vertraue aber voll und ganz seinem Team, dass dieses das Kind auch ohne ihn schaukeln werde.

442.ch


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 15. November 2005, 17:46 
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:wink:

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 Beitrag Verfasst: Dienstag 15. November 2005, 18:24 
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Beiträge: 3440
Wohnort: In der Brauerei
Si) Die erste Nacht in Istanbul vor dem entscheidenden WM-
Barrage-Rückspiel der Schweizer Nationalmannschaft gegen die Türkei
ist unerwartet ruhig verlaufen. Interventionen der Schweizer
Delegation haben offenbar Früchte getragen.

Die Lage in Istanbul scheint sich nach dem ersten heftigen Sturm
beruhigt zu haben. Die Schweizer Delegation wurde am Montagabend
nach der Ankunft im Hotel wurde in Ruhe gelassen und konnte sich
wieder auf das Spiel am Mittwoch (ab 19.15 Uhr Schweizer Zeit)
konzentrieren. Die Massnahme, sich im teuersten Hotel der
Millionenstadt einzumieten, scheint sich zu lohnen.

SFV-Generalsekretär Peter Gilliéron hatte sich nach dem
unfreundlichen Empfang umgehend mit dem türkischen Verband, der
Schweizer Botschaft in der Türkei und auch mit dem
Weltfussballverband FIFA in Zürich in Verbindung gesetzt. Am
Flughafen waren die Schweizer mehr als zwei Stunden lang am Zoll
und beim Gepäckempfang hingehalten und der Mannschaftsbus auf der
Fahrt in die Stadt mit Gegenständen beworfen worden.

Intensive Gespräche führten am Dienstag offensichtlich zu einer
Stabilisierung der Situation. «Wir haben vom türkischen Verband die
Zusicherung erhalten, dass ab sofort nichts mehr passiert und wir
am Dienstagabend wie geplant und unbehelligt unser Training im
Fenerbahce-Stadion Sükrü Saracoglu abhalten können», berichtete
Gilliéron. «Es wurden verschiedene Sicherheitsmassnahmen getroffen.
Eine Polizei-Eskorte wird uns ins Stadion begleiten und dort wieder
abholen. Neben der türkischen Polizei werden wir ab sofort auch
durch die vier aus der Schweiz mitgereisten Hooligan-Spezialisten
der Polizei beschützt.»

SFV-Präsident Ralph Zloczower wurde am Dienstagmorgen vom
türkischen Verbandspräsidenten Levent Bicalkes im prächtigen
Schweizer Mannschaftshotel «Kempinski-Palace» aufgesucht. Der
Amtskollege entschuldigte sich in aller Form für die Vorfälle vom
Montag. «Ich habe den Eindruck erhalten, dass es ihm Ernst war»,
sagte Zloczower. «Er kommt nicht einfach so zu mir ins Hotel, um
sich zu entschuldigen, wenn er es nicht ehrlich meinen würde. Es
war aber primär nicht der türkische Verband, der am Chaos vom
Montag Schuld war, sondern die Flughafen-Direktion, die ihre Arbeit
nicht gemacht hat. Es waren Angestellte des Flughafens und der
Zollbehörden, die uns schikaniert haben.»

Am Dienstag richtete auch der türkische Sportminister Mehmet Ali
Sahin einen Aufruf an die Bevölkerung, sich gegenüber der Schweizer
Delegation und den mitgereisten Fans fair und gastfreundlich zu
benehmen. «Es ist falsch, mit gleicher Münze heim zu zahlen. Wir
wollen die Schweizer so behandeln, wie es unsere traditionelle
Gastfreundschaft vorsieht.»

Sahin bezog sich auf ein Communiqué des türkischen Verbands, der
sich darüber beschwerte, dass die Schweizer Zuschauer am Samstag im
Stade de Suisse beim Abspielen der türkischen Nationalhymne
gepfiffen hatten und dass Nationalcoach Fatih Terim von
Sicherheitsbeamten am Betreten des Presseraums gehindert worden
war. «Man soll einen Fehler nicht durch einen anderen korrigieren»,
sagte Sahin der türkischen Nachrichtenagentur «Anatolie».

Schnell zur Tagesordnung übergehen wollte am Dienstagmittag der
Nationalmannschafts-Delegierte Ernst Lämmli: «Unsere Spieler
sollten sich nicht zu lange mit diesen Vorfällen befassen. Ich habe
ihnen zum besonnenen Verhalten auf dem Flughafen gratuliert. Es ist
sehr wichtig, dass sofort wieder Ruhe einkehrt und sich jeder auf
das Rückspiel konzentriert. Die Vorkommnisse am Montag waren eine
Reaktion auf die 0:2-Niederlage der Türken in Bern. Die Fans sind
geschockt und haben plötzlich Angst vor dem Ausscheiden. Das
erzeugt zwangsläufig Reaktionen, die aber nicht dramatisiert werden
dürfen. Wir von der Delegation haben alle Sicherheitsvorkehrungen
getroffen, dass nichts Ernsthaftes mehr passiert.»

Die FIFA in Zürich sah sich am Dienstag auf Grund der Meldungen
aus Istanbul nicht veranlasst, zusätzliche Massnahmen zu ergreifen.
«Wir sind wie gewohnt mit einem Sicherheits-Kommissär vor Ort.
Zusätzlich haben wir an jeden Barrage-Ort einen FIFA-Beauftragten
entsandt, der in ständigem Kontakt mit den Behörden und den beiden
Delegationen ist», sagte FIFA-Sprecher Andreas Herren auf Anfrage.
«Allfällige Vorkommnisse würden sofort unserer
Disziplinarkommission gemeldet, die danach über Sanktionen
entscheiden müsste. Wir hoffen aber, dass sich die Lage beruhigt
hat und das Spiel am Mittwoch wie geplant über die Bühne gehen
kann.»

Kaum berührt von den Vorfällen zeigten sich am Dienstag die
Schweizer Spieler. Das Theater am Flughafen wurde mit humorigen
Sprüchen verarbeitet. Die meisten Akteure hatten auf früheren
Reisen mit ihren Vereinen oder Auswahlteams schon Ähnliches erlebt.
Captain Johann Vogel sagte im Namen seiner Mitspieler: «Dieser
zugegebenermassen etwas aggressive Rummel hat sich ja nur ergeben,
weil wir in Bern so stark gespielt und gewonnen haben. Wir müssen
jetzt einfach die Ruhe bewahren und am Mittwoch nochmals so
diszipliniert und geschlossen auftreten.»


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 Beitrag Verfasst: Dienstag 15. November 2005, 18:27 
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Beiträge: 3440
Wohnort: In der Brauerei
Terim: «Wir spielen mit kalkuliertem Risiko»

Die Hoffnung auf das türkische Wunder
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von Sascha Rhyner, Istanbul

(Si) Die Begleitumstände der Ankunft der Schweizer am Montag war
auch im türkischen Lager das grosse Thema am Tag vor dem Rückspiel.
Coach Fatih Terim bemängelte vor allem die fehlende Objektivtät der
Schweizer Berichterstattung.

Gestern kurz nach 14 Uhr Lokalzeit trat Fatih Terim erstmals
seit Samstagabend wieder vor die Medien. Begleitet von einer knapp
15-köpfigen Entourage und beobachtet von rund 25 Fernsehkameras
betrat der türkische Coach den beeindruckenden Saal im Hotel
Conrad, wo die türkische Delegation seit Sonntag logiert. «Die
erste Halbzeit ist gespielt, die zweite liegt vor uns, und jetzt
bin ich hier, um Ihre Fragen zu beantworten», begrüsste der 52-
Jährige die rund 100 Journalisten.

Als «übertrieben» bezeichnete Terim die Darstellung der
Ereignisse am Vortag bei der Ankunft der Schweizer am Flughafen.
«Das war eine Reaktion darauf, dass die Schweizer während unserer
Hymne in Bern gepfiffen haben», sagte Terim und forderte vom
eigenen Anhang, Gleiches heute Abend zu unterlassen.

Er sei enttäuscht von der Kampagne gegen die Türkei in den
Schweizer Medien, fuhr Terim fort. Kein Journalist habe ihn je
gefragt, was in Bern passiert sei. «Wir hätten sicher nicht so
reagiert, wenn nichts vorgefallen wäre.» Er selber sei mehrfach
beleidigt worden, und ein Spieler habe ihm gar den ausgestreckten
Mittelfinger gezeigt. Es sei offensichtlich, dass dem Spieler
geglaubt und der Trainer daher als Lügner hingestellt worden sei.

Das Hinspiel hätte auch 1:1 ausgehen können, befand Terim und
beurteilte die Situation zwischen Hakan Sükür und Patrick Müller
wie folgt: «Das war einer der klarsten Penaltys in der Geschichte
des Fussballs. Solche Fehler dürften einem Schiedsrichter in einem
WM-Barragespiel nicht unterlaufen.» Die Ausgangslage sei nun aber
komplett verschieden. «Wir sind nicht mehr in Bern, wir sind jetzt
in Istanbul; wir spielen nicht vor Schweizer Fans, sondern vor dem
eigenen Anhang», sagte Terim.

Vor allem von der Rückkehr von Emre und Hamit Altintop
verspricht sich das türkische Team viel. «Nihat und Tuncay sollten
im Hinspiel Hakan Sükür in der Spitze unterstützen, das klappte nur
ungenügend», erklärte Terim. «Jetzt müssen wir endlos für den
Erfolg kämpfen. Aber wir haben schon viele Wunder geschafft. Auf
die Annahme Köbi Kunhs, dass die Türken nun wohl konsequent
angreifen werden, entgegnete Terim: «Unser Risiko wird kalkuliert
sein, aber die Zuschauer werden Geduld haben müssen.»

Im Übrigen äusserte sich Terim zum bevorstehenden Spiel kaum; er
sagte nur so viel: «Ich habe keine Bedenken. Manche Siege und
Wunder brauchen vorher Schmerzen.» Wer auch immer auf dem Platz
stehe, werde mental für die Aufgabe bereit sein. Ganz zum Schluss
wünschte Terim -- auf türkisch und ohne Übersetzung -- den
Schweizer Kollegen Erfolg und verschwand nach knapp 45 Minuten
wieder.

Die voraussichtliche Aufstellung der Türkei: Volkan; Hamit
Altintop, Alpay, Toraman, Ümit Özat; Nihat, Bastürk (Selçuk), Emre,
Tümer; Halil Altintop, Hakan Sükür.


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