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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 30. Januar 2025, 00:43 |
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29.01.2025  Zitat: YB geht als punkteloser Letzter in die Geschichte ein
Die Young Boys verlieren auch das letzte Spiel der Champions League und verabschieden sich nach dem 0:1 gegen Roter Stern Belgrad als punkteloser Letzter aus der Königsklasse.
Ehrenvoll verabschieden wollten sich die Young Boys von der höchsten europäischen Fussballbühne. Den Fans mit einer kämpferischen, offensiv spektakulären Leistung etwas zurückgeben für die Loyalität in dieser harzigen Saison. So versprachen das Trainer Giorgio Contini und Rechtsverteidiger Lewin Blum am Vortag des abschliessenden Heimspiels gegen Roter Stern Belgrad.
Doch dieses Vorgehen misslang. Gründlich. Denn was die 31'500 Fans im einmal mehr ausverkauften Wankdorf zu Gesicht bekamen, war etwa so weit weg von Spektakel wie die Young Boys derzeit von der nationalen Spitze entfernt sind.
Auf europäischem Parkett präsentiert sich das Bild aus sich von Gelb-Schwarz bekanntlich noch trister, und da der serbische Rekordmeister eben in der 69. Minute in der Person von Guelor Kanga einen markigen Schuss aufs Tor Marwin Kellers abfeuerte und der YB-Goalie ohne Abwehrchance blieb, siegten die ebenfalls ausgeschiedenen Belgrader zum zweiten Mal in dieser Königsklasse.
Derlei Abschlüsse brachte das Team von Giorgio Contini selten Richtung Tor. Darian Males und Silvere Ganvoula in der ersten, Alan Virginius und Joël Monteiro in der zweiten Hälfte kamen einem Torerfolg mit ihren Versuchen am nächsten. Aber von der Wucht, die YB in vergangenen Auftritten im Europacup lebte, war gar nichts zu sehen, sodass Contini auch nach vier Spielen in der Verantwortung auf seinen ersten Torjubel als YB-Trainer warten muss.
So schreiben die Young Boys unrühmliche Schweizer Fussballgeschichte. Als erster Schweizer Klub bleiben sie mit einem Torverhältnis von 3:24 in einer Europacup-Kampagne punktelos und beenden die Champions League im 36. und letzten Rang.
Matchtelegram
Young Boys – Roter Stern Belgrad 0:1, (0:0)
31'500 Zuschauer. – SR Meler. – Tor: 69. Kanga 0:1.
Young Boys: Keller; Blum, Camara (67. Benito), Zoukrou, Athekame; Males (46. Virginius), Lauper, Lakomy (77. Chaiwa); Imeri (61. Elia); Monteiro, Ganvoula (61. Itten).
Roter Stern Belgrad: Gutesa; Mimovic, Djiga, Drkusic, Seol Young-Woo; Elsnik, Krunic; Katompa Mvumpa (83. Ilic), Maksimovic (65. Kanga), Ivanic; Ndiaye (83. Bruno Duarte).
Bemerkungen: Verwarnungen: 82. Chaiwa, 94. Gutesa. https://www.plattformj.ch/artikel/229246
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 30. Januar 2025, 00:45 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 30. Januar 2025, 00:48 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.01.2025  Zitat: Schlusslicht in der Champions League
YB kassiert die achte Pleite im achten Spiel
Die Young Boys verlieren auch das letzte Spiel der Champions League und verabschieden sich nach dem 0:1 gegen Roter Stern Belgrad als punkteloser Letzter aus der Königsklasse.
Ehrenvoll verabschieden wollten sich die Young Boys von der höchsten europäischen Fussballbühne. Den Fans mit einer kämpferischen, offensiv spektakulären Leistung etwas zurückgeben für die Loyalität in dieser harzigen Saison. So versprachen das Trainer Giorgio Contini und Rechtsverteidiger Lewin Blum am Vortag des abschliessenden Heimspiels gegen Roter Stern Belgrad.
Doch dieses Vorgehen misslang. Gründlich. Denn was die 31'500 Fans im einmal mehr ausverkauften Wankdorf zu Gesicht bekamen, war etwa so weit weg von Spektakel wie die Young Boys derzeit von der nationalen Spitze entfernt sind.
Auf europäischem Parkett präsentiert sich das Bild aus sich von Gelb-Schwarz bekanntlich noch trister, und da der serbische Rekordmeister eben in der 69. Minute in der Person von Guelor Kanga einen markigen Schuss aufs Tor Marwin Kellers abfeuerte und der YB-Goalie ohne Abwehrchance blieb, siegten die ebenfalls ausgeschiedenen Belgrader zum zweiten Mal in dieser Königsklasse.
Derlei Abschlüsse brachte das Team von Giorgio Contini selten Richtung Tor. Darian Males und Silvere Ganvoula in der ersten, Alan Virginius und Joël Monteiro in der zweiten Hälfte kamen einem Torerfolg mit ihren Versuchen am nächsten. Aber von der Wucht, die YB in vergangenen Auftritten im Europacup lebte, war gar nichts zu sehen, sodass Contini auch nach vier Spielen in der Verantwortung auf seinen ersten Torjubel als YB-Trainer warten muss.
So schreiben die Young Boys unrühmliche Schweizer Fussballgeschichte. Als erster Schweizer Klub bleiben sie mit einem Torverhältnis von 3:24 in einer Europacup-Kampagne punktelos und beenden die Champions League im 36. und letzten Rang.
Telegramm
Young Boys - Roter Stern Belgrad 0:1 (0:0)
31'500 Zuschauer. - SR Meler. - Tor: 69. Kanga 0:1.
Young Boys: Keller; Blum, Camara (67. Benito), Zoukrou, Athekame; Males (46. Virginius), Lauper, Lakomy (77. Chaiwa); Imeri (61. Elia); Monteiro, Ganvoula (61. Itten).
Roter Stern Belgrad: Gutesa; Mimovic, Djiga, Drkusic, Seol Young-Woo; Elsnik, Krunic; Katompa Mvumpa (83. Ilic), Maksimovic (65. Kanga), Ivanic; Ndiaye (83. Bruno Duarte).
Bemerkungen: Verwarnungen: 82. Chaiwa, 94. Gutesa. https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 39957.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 30. Januar 2025, 08:44 |
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29.01.2025  Zitat: «Waren nicht auf der Höhe»: YB schliesst Königsklasse als Letzter ab
YB beendet die Champions League als schlechtestes Team aller 36 Teilnehmer der Ligaphase. Der Berner Sandro Lauper kritisiert nach dem Spiel den Auftritt seines Teams.
Darum gehts
- YB verliert 0:1 gegen Roter Stern und beendet die Champions League ohne Punkte. - Sandro Lauper kritisiert die schwache Leistung und fehlende Leidenschaft des Teams. - Die Berner haben ein Torverhältnis von 3:24 und stehen auf dem letzten Platz. - SRF-Experte Diego Benaglio bemängelte die Körpersprache und Überzeugung der Spieler.
«Es ist einfach eine Enttäuschung, dass wir in dem Spiel, wo wir am meisten hätten holen können, eine ungenügende Leistung zeigten», ärgerte sich YB-Profi Sandro Lauper nach dem 0:1 gegen Roter Stern zum Abschluss der Champions League bei SRF.
Die Berner beenden die Königsklasse nach acht Spielen mit null Punkten und einem katastrophalen Torverhältnis von 3:24 auf dem letzten Platz der Champions League. Auch in der Europa League und der Conference League kam kein Team auf so eine Bilanz. «Im Moment fällt es uns schwer Tore zu schiessen, so wird es schwierig, Spiele zu gewinnen», analysierte Lauper. «Wenn man nach acht Spielen null Punkte hat, steht man dort zurecht.»
Sandro Lauper: «Waren nicht auf der Höhe»
«Wir waren schon in der ersten Halbzeit nicht auf der Höhe und waren jedes Mal zu spät in den Duellen», ärgerte sich Lauper und fügte an: «Das Resultat ist das eine, aber auch der ganze Auftritt war nicht gut». In der Tat war die Niederlage gegen Roter Stern der nächste blutlose Auftritt von YB, das auch im vierten Spiel unter dem neuen Trainer Giorgio Contini ohne eigenes Tor bleibt.
«Das ist null Überzeugung und mir gefällt die Körpersprache nicht. Es fehlt an allen Ecken und Enden», meinte SRF-Experte Diego Benaglio schon in der Halbzeit gegen Belgrad über die YB-Leistung. «Man sieht keine Leidenschaft, das find ich ganz schlecht», pflichtete SRF-Moderator Rainer Maria Salzgeber bei. https://www.20min.ch/story/0-punkt-in-d ... -103270706
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 30. Januar 2025, 08:46 |
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30.01.2025  Zitat: Wird diese Szene für YB noch richtig teuer?
Die Fans von YB werfen kurz vor Spielschluss Feuerzeuge in Richtung des Goalies von Roter Stern Belgrad. Das dürfte ein Nachspiel haben.
Das Wichtigste in Kürze
- YB-Fans bewerfen den Goalie von Roter Stern Belgrad mit Feuerzeugen. - Getroffen wird Gutesa nicht, dafür erhält er Gelb wegen Spielverzögerung. - Feuerzeugwürfe werden von der Uefa in der Regel mit fünfstelligen Bussen bestraft,
YB verabschiedet sich ohne Punkte und als Letzter der Liga-Phase aus der Champions League. Trotz des ausbleibenden Erfolgs in der Königsklasse erhielten die Berner eine Startprämie von über 18 Millionen Franken. Davon könnte aber wegen einer Szene am Ende des letzten Spiels einiges wegfallen.
Es lief die 93. Minute, als ein Abschluss von Sandro Lauper beim Stand von 0:1 für Roter Stern Belgrad das Tor verpasste. Der serbische Goalie Ivan Gutesa legt sich den Ball für den Abstoss hin – und wird mit Feuerzeugen beworfen. Mehrere davon fliegen aus dem Berner Fansektor.
Der 22-Jährige wirft eines davon weg und lässt sich dann viel Zeit. Zu viel, findet Schiedsrichter Halil Umut Meler und verwarnt den Goalie. Dieser zeigt ihm die Feuerzeuge als Grund für die Verzögerung. Meler interessiert dies nicht, er fordert Gutesa auf, weiterzuspielen.
Obwohl die Szene während der Partie keine Folgen für YB hatte, dürfte sie wohl ein Nachspiel haben. In der Vergangenheit bestrafte die Uefa zahlreiche Vereine, weil Fans Objekte auf das Feld geworfen hatten. In der Regel gab es Geldstrafen im fünfstelligen Bereich.
üngst sorgte ein Fall in der deutschen Bundesliga für Aufsehen: Bochums Torwart Patrick Drewes wurde von Union Berlin-Fans beworfen, ein Feuerzeug traf ihn am Kopf. Die Partei wurde beim Stand von 1:1 und mit wenigen Minuten zu spielen abgebrochen. Später wurde Bochum ein 2:0-Sieg zugesprochen.
Damit muss YB wohl aber nicht rechnen, die Wurfgegenstände verpassten Gutesa allesamt. Eine Busse dürfte es aber wohl geben. https://www.nau.ch/sport/fussball/wird- ... r-66900933
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 30. Januar 2025, 08:50 |
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30.01.2025  Zitat: 0 Punkte, 3:24 Tore
YB ist das schlechteste Team aller Zeiten in der Champions League
Seit Gründung der Champions League und der ersten Saison 1992/93 haben es schon einige Teams fertiggebracht, die Gruppen- oder Ligaphase ohne einen einzigen Punkt zu beenden. So schwach wie YB war aber noch keine Mannschaft.
«Wir rechnen uns etwas aus», sagte Patrick Rahmen im September vor dem ersten Champions-League-Spiel der Berner gegen Aston Villa (0:3). «Wir wollen gegen Shaktar etwas holen», liess Joël Magnin vor der 1:2-Pleite gegen Donezk verlauten. «Es geht auch um den eigenen Stolz», meinte Giorgio Contini – der dritte YB-Trainer in dieser Saison – vor dem 0:1 im Celtic-Park.
Auch die Spiele gegen Inter, Barcelona, Atalanta und Stuttgart gingen verloren. So stand YB nach sieben Spielen immer noch mit 0 Punkten und einem Torverhältnis von 3:23 da. So hiess es vor dem allerletzten Auftritt gegen Roter Stern Belgrad dann, man wolle den Fans etwas für den grossartigen Support zurückgeben.
Mission gescheitert. YB verliert auch sein achtes Spiel in der Königsklasse. Und ist mit 0 Punkten und 3:24 Toren nun statistisch gesehen sogar das schlechteste Team aller Zeiten in der Champions League. Dieser unrühmliche Titel gehörte bislang den Glasgow Rangers, welche in der Saison 2022/23 mit 0 Punkten und einem Torverhältnis von 2:22 in der Gruppenphase ausschieden.
Contini: «Die Niederlage schmerzt»
Man kann argumentieren, dass die Young Boys zwei Spiele mehr absolvierten als die Rangers vor zwei Jahren und damit auch die Chancen auf mehr Gegentore grösser waren. Auf der anderen Seite hatte YB aber auch zwei Spiele mehr Zeit, um doch noch einen Punkt zu holen oder das Torverhältnis aufzubessern.
So oder so: Die Champions-League-Kampagne ist sportlich gesehen eine riesige Enttäuschung für die Berner. «Wir konnten nicht das auf den Platz bringen, was wir uns gewünscht haben. Die Niederlage schmerzt», sagt Trainer Giorgio Contini an der Pressekonferenz nach dem Spiel.
Ob die schwache Statistik vor dem letzten Spiel ein Thema in der Kabine war, mag der Coach nicht kommentieren. «Unter meiner Führung haben wir in der Champions League zweimal 0:1 verloren. Es wäre falsch, darüber zu sprechen, was vor meiner Zeit war», so Contini. «Das Resultat ist am Ende das gleiche. Wir stehen mit 0 Punkten da.» https://www.bluewin.ch/de/sport/champio ... 38417.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 30. Januar 2025, 08:51 |
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30.01.2025  Zitat: YB-Kampagne endet punktelos - City und PSG retten sich
Die besten Fussballer und Teams Europas im Fokus – mit dem Komplettservice zur Königsklasse. Im Programm sind alle Spiele und alle Tore des Tages. Reaktionen aus den Fussballstadien und viertiefende Analysen ergänzen die Matchberichte. Ein besonderes Augenmerk gilt den Schweizer Vertretern. https://www.srf.ch/play/tv/champions-le ... Ratio=16_9
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 30. Januar 2025, 22:09 |
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30.01.2025  Zitat: Hat YB die Schweiz blamiert? «Wir sind nicht stolz, ohne Punkte auszuscheiden»
Die Young Boys beenden die Champions-League-Saison punktelos auf dem letzten Platz der Tabelle. Sportchef Steve von Bergen steht Red und Antwort.
YB-Sportchef Steve von Bergen ordnet das Abschneiden der Young Boys in der Champions League ein. Der 41-Jährige spricht über die Lehrstunden gegen die Top-Teams, darüber, warum diesem YB im Moment kein Coup wie einst gegen Manchester United gelang, und er verrät, dass auf dem Transfermarkt schon bald Bewegung herrschen dürfte. Den oft kritisierten Offensivkräften spricht der Neuenburger aber sein Vertrauen aus.
Steve von Bergen, im achten Champions-League-Spiel gab es für YB die achte Niederlage. Warum hat es auch gegen Roter Stern Belgrad nicht gereicht? Weil wir eine ungenügende Leistung gezeigt haben.
«Wir haben es verdient, an der Champions League teilzunehmen, weil wir in der Qualifikation gegen Galatasaray Istanbul zwei sehr gute Leistungen gezeigt haben.»
Im letzten Jahr überwinterte YB erstmals nach einer Gruppenphase der Champions League europäisch. Jetzt steht es im reformierten Wettbewerb am Ende mit einem Torverhältnis von 3:24 und 0 Punkten auf dem 36. und letzten Platz. Was ist passiert? Auch als es uns in der Liga top lief, war die Champions League nie einfach. Da gelang uns vielleicht ein Heimsieg wie damals gegen Manchester United oder Juventus Turin. Jetzt erleben wir in der Liga eine schwierige Phase und spielen international gegen Gegner, die in Form sind. Das macht einen grossen Unterschied.
YB schien in dieser Liga oft überfordert. War es fehl am Platz? Nein. Wir haben es verdient, an der Champions League teilzunehmen, weil wir in der Qualifikation gegen Galatasaray Istanbul zwei sehr gute Leistungen gezeigt haben. Aber wir haben in der Meisterschaft unsere Probleme, und da ist die Lücke zu europäischen Teams im Moment zu gross. Wir müssen die Champions League jetzt hinter uns lassen und uns auf die wichtigen Spiele in der Liga konzentrieren.
Sind Sie demnach froh, ist die Dreifachbelastung nun vorbei? Wir sind nicht froh, aus der Champions League ausgeschieden zu sein. Wenn du dich qualifizierst, weisst du, dass es normalerweise schwierig wird, in die K.o-Runde zu kommen, aber es ist immer eine Ehre, dabei zu sein. Von daher können wir stolz sein. Klar waren die Spiele eine grosse Belastung für uns, aber solche Erfahrungen sind für unsere Spieler sehr wertvoll.
«Wir müssen uns auch eingestehen, dass diese Spiele einfach ein paar Stufen zu hoch waren für uns.»
Kam die Champions League zu früh für diese Mannschaft? Nein, nein. Wir wissen, wann die Champions League anfängt. Wenn sie zu früh gekommen wäre, wären wir nicht in der Lage gewesen, zwei Leistungen wie gegen Galatasaray abzuliefern. Aber wir haben mit Aston Villa, Atalanta Bergamo und dem FC Barcelona gegen Top-Mannschaften gespielt, gegen die wir im Moment nicht mithalten können. Das ist unsere Realität.
Würden Sie mit den Erkenntnissen, die Sie aus den acht Spielen ziehen konnten, heute etwas anders machen? Nein. Wir haben uns qualifiziert. Das ist für einen Schweizer Verein ein grosser Erfolg. Natürlich gibt es wohl Dinge, die man anders hätte angehen können, wenn man in einem Wettbewerb Letzter wird. Aber das Problem heute ist nicht nur die Champions League, sondern vor allem auch die Tabellensituation in der Meisterschaft.
«Wir sind nicht stolz darauf, mit 0 Punkten auszuscheiden.»
Kann YB überhaupt etwas lernen, wenn es wie auswärts in Barcelona oder zuhause gegen Atalanta Bergamo chancenlos ist? Unbedingt. Die Intensität und technische Qualität, wie seriös diese Mannschaften über 90 Minuten gespielt haben – das war beeindruckend. Nach dem 0:5 gegen Barcelona gab es ziemlich viel Kritik, weil wir fünf Gegentore kassierten. Aber ich glaube, wir sind nicht die Einzigen, denen das in diesem Jahr passiert ist. Wir müssen versuchen, etwas für uns mitzunehmen und auf unser Niveau zu adaptieren. Aber wir müssen uns auch eingestehen, dass diese Spiele einfach ein paar Stufen zu hoch waren für uns.
In manchen Medien hiess es, YB würde die Schweiz gar europäisch blamieren. Es ist klar, dass es Kritik gibt. Wir reden die Situation intern auch nicht schön. Wir sind nicht stolz darauf, mit 0 Punkten auszuscheiden. Wir haben die Schweiz repräsentiert, und nach Galatasaray waren wir alle glücklich. Heute stehen wir da und müssen sagen: Das tut weh.
In vier Spielen unter dem neuen Trainer Giorgio Contini ist YB noch kein Tor gelungen. Wo die grösste Baustelle liegt, ist augenscheinlich. Anfangs Saison haben wir viel über die Abwehr gesprochen. Heute sprechen wir über die Offensive. Ja, wir haben mit Giorgio noch 0 Tore erzielt. Aber unsere Spieler haben Qualität. Das ist meine Überzeugung, und das haben sie auch schon gezeigt. Jetzt geht es darum, diese Freude am Spiel nach vorne wiederzufinden, Torchancen zu kreieren und unsere Gegner unter Druck zu setzen. So wie uns das im Heimspiel gegen Winterthur gelungen ist. Leider aber ohne Torerfolg. Es ist unser Job, den Schlüssel zu finden, dass wir wieder Tore schiessen. Ich hoffe, wir finden ihn schon am Wochenende gegen Lausanne.
Contini sprach sich kürzlich für Verstärkung in der Offensive aus. Präsentieren Sie schon bald einen neuen Stürmer? Wir sind in der Transferperiode. In den nächsten Tagen werden noch ein paar Sachen passieren, aber, noch einmal, wir haben in der Offensive Spieler mit Qualität. Jetzt müssen wir es einfach auf dem Platz beweisen.
Und dann plötzlich doch wieder in der Champions League auftauchen und das Schweizer Image aufpolieren? Nein. Wir müssen nicht über die Champions League von nächster Saison reden. Für uns geht es darum, so schnell wie möglich in die Top 6 der Super League zu kommen, den Weg zum Tor zu finden, Leistungen zu zeigen, die uns eine Basis liefern, wieder erfolgreich zu sein. https://www.watson.ch/sport/interview/8 ... ordnet-ein
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 30. Januar 2025, 22:15 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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30.01.2025  Zitat: Bilanz zur CL-Ligaphase - Knäbel: «Kein Pech, dass YB am Ende der Tabelle steht»
Nach der Ligaphase der Champions League zieht SRF-Experte Peter Knäbel eine Zwischenbilanz. Hat sich die Reform gelohnt? Und wer hat überrascht, wer enttäuscht?
Die erste Ligaphase der Champions League ist Geschichte. Der neue Modus hat Woche für Woche Spektakel, Spannung und Überraschungen geliefert. Es haben sich Teams unter die Top 8 gespielt, die man dort vor Beginn des Wettbewerbs wohl nicht erwartet hätte. Mit Manchester City und Paris St-Germain mussten zudem Mannschaften um die K.o.-Phase zittern, die in den letzten Jahren in der «Königsklasse» stets überzeugt hatten. SRF-Experte Peter Knäbel zieht Bilanz zur Ligaphase und blickt auf die Ausscheidungsspiele voraus. Das sagt er ...
- ... zum neuen Modus: «Aus meiner Sicht hat sich die Reform gelohnt. Wir haben tollen Sport gesehen. Es ist auch spannender gewesen. Aus dem 1. Lostopf haben sich nur 3 Mannschaften für die ersten 8 qualifiziert. Zudem ist es wichtig, dass wir einen ausbalancierteren Wettbewerb gesehen haben. In den Gruppenphasen der alten Champions League wurden von den kleineren Vereinen nur 0,69 Punkte erzielt. Jetzt sieht man, dass die Klubs aus Lostopf 4 im Schnitt mehr als einen Punkt geholt haben. Die Reform hat sich also vor allem für den Fussball und die Fans gelohnt.»
-... zu den Überraschungen: «Die Überraschungen der Ligaphase sind für mich 3 Vereine: Mit Stade Brest und insbesondere Lille, weil es die direkte Achtelfinal-Qualifikation geschafft hat, kommen 2 Mannschaften aus Frankreich. Und auch Aston Villa, das sich direkt qualifiziert hat, aber schon letztes Jahr eine fantastische Premier-League-Saison gespielt hat.»
-... zu den Enttäuschungen: «Zu den sportlichen Enttäuschungen zählen die RB-Vertreter. Leipzig hat sicherlich den Anspruch, sich mindestens für die K.o.-Phase zu qualifizieren. Dass sie nur mit 3 Punkten dastehen, ist als grosse Enttäuschung zu werten. Es ist der einzige Verein aus Topf 1, der ausgeschieden ist. Salzburg ist immer ein guter Vertreter gewesen. Normalerweise ist auch deren Anspruch, punkte- und leistungsmässig besser abzuschneiden. Sie waren in diesem Jahr chancenlos.»
-... zum Abschneiden der Berner Young Boys: «Wenn man sieht, wie fantastisch die Kampagne mit dem Spiel bei Galatasaray Istanbul zustande gekommen ist, und YB jetzt mit 0 Punkten dasteht, ist das sicherlich eine grosse Enttäuschung. In diesem Wettbewerb hat man immer mal wieder gesehen, dass die Mannschaft mithalten könnte. Aber unter dem Strich war sie in keinem Spiel über 90 Minuten gut genug, um dann wirklich auch zu punkten. Es ist nicht Pech, dass man am Ende der Tabelle steht und 0 Punkte hat.»
-... zum Zustand des Schweizer Fussballs: «Das internationale Abschneiden der Schweizer Klubs ist von grosser Bedeutung für die Qualität und Wertigkeit unserer Liga. Insofern ist es fantastisch gewesen, dass sich die Young Boys für die CL qualifizieren konnten. Wir sehen aber, dass Klubs wie Brügge aus Belgien aufgeholt haben, und es ist sehr wichtig, dass wir uns regelmässig für die Champions League qualifizieren. In der Conference League hat Lugano gerade einen fantastischen Job gemacht und sich für die K.o.-Phase qualifiziert. Der FC St. Gallen hat meiner Meinung nach auch eine gute Visitenkarte für den Schweizer Fussball abgeliefert.»
-... zur bevorstehenden K.o.-Phase: «Wir wechseln nun wieder in den Rhythmus, wir gehen wieder zu Hin- und Rückspielen. Das ist von der Analyse und der Vorbereitung noch einmal eine ganz andere Challenge, die man im Vergleich zur Vielfalt der Ligaphase hat. Es gibt wahrscheinlich wieder grosse Duelle in der K.o.-Phase. Es sind Mannschaften dabei, die in der CL schon sehr überzeugt haben, aber auch ins Straucheln gekommen sind. Ich freue mich daher sehr auf spannende und intensive Spiele.» https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... elle-steht
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 30. Januar 2025, 22:18 |
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30.01.2025  Zitat: Out in der Champions League
YB-Sportchef von Bergen: «Wir haben nichts anderes verdient»
Null Punkte, nur drei erzielte Tore und ein blamables Ausscheiden aus der Champions League. Auch in der Meisterschaft ist bei YB keine Trendwende zu erkennen. Steve von Bergen nimmt Stellung.
Die Berner Young Boys verlieren auch das achte und letzte Spiel in der Champions League. Diesmal 0:1 gegen Roter Stern Belgrad. Es war ein weiterer schwacher Auftritt gegen ein Team, dem in dieser Saison vieles gelingt, was den Bernern misslingt. Roter Stern ist unangefochtener Leader, hat 19 der 20 Spiele in der serbischen Liga gewonnen und schliesst auch die Champions League ordentlich ab.
YB hingegen wird Letzter mit null Punkten und nur drei erzielten Toren. Auch in der Super League ist die Situation angespannt. Vom geplanten Angriff auf die Top 6 ist nach zwei Spielen in diesem Jahr nichts zu sehen.
Nach der Partie gegen Roter Stern Belgrad und dem blamablen Ausscheiden aus der Champions League nimmt Sportchef Steve von Bergen noch in den Kabinengängen des Wankdorfs Stellung. Er zieht Bilanz, spricht über Fehler in der Kaderzusammenstellung im Sommer und sagt, dass die Leistungen nicht gut genug sind.
Wie sieht die Bilanz zur Champions-League-Kampagne aus?
«Wenn du nach acht Spielen null Punkte hast, ist die Bilanz sicher nicht positiv. Wir sind im Stolz getroffen. Aber wir sind in dieser Champions-League-Kampagne nur zweimal auf einen Gegner auf Augenhöhe getroffen. Gegen Schachtar Donezk und Roter Stern Belgrad waren die Leistungen jedoch ungenügend. Gegen Inter Mailand haben wir ein super Spiel gezeigt, in Glasgow war es ordentlich. Am Schluss sind wir Letzter, und wir haben nichts anderes verdient. Es kommt momentan zu wenig, die Leistungen sind nicht gut genug.»
War YB in der Champions League am falschen Ort?
«Wenn eine Schweizer Mannschaft in der Champions League spielt, ist das nie negativ. Für die Spieler ist es immer eine Erfahrung. Gegen Barcelona, eine der besten Mannschaften der Welt, haben wir gesehen, was für uns möglich ist und wie weit wir von solchen Teams entfernt sind. Klar ist das nicht unsere Realität, und die Champions League ist für uns immer eine grosse Herausforderung. In dieser Saison war die Champions League wegen unserer Lage in der Meisterschaft einige Stufen zu hoch.»
Wie geht YB mit dieser «Lage in der Meisterschaft» um?
«Wir müssen diese schwierige Situation akzeptieren, die Herausforderung annehmen und kämpfen. Aber klar sind wir frustriert nach so einem Spiel wie gegen Roter Stern oder nach jenen gegen Winterthur und GC. Das ist Fussball.»
Hat YB Fehler gemacht bei der Kaderzusammenstellung im Sommer?
«Wir können nicht sagen, dass alles top ist. Aber ich habe 100 Prozent Vertrauen in die Spieler, die hier sind. Sie sind fähig, es besser zu machen. Wir müssen einen Weg finden, damit sie das auf den Platz bringen.»
Trainer Giorgio Contini wünscht sich einen Offensivspieler. Wird YB nochmals aktiv auf dem Transfermarkt?
«Die Transferperiode läuft noch, es kann immer etwas passieren. Zu kommunizieren gibt es aktuell nichts. Es ist nicht unsere Philosophie, jetzt vier neue Spieler zu holen. Das war die vierte Champions-League-Kampagne, und wir haben danach nie Spieler für viel Geld gekauft. Das bleibt so. Mohamed Salah und Neymar werden wir nicht holen. Aber wir führen Gespräche und wägen zusammen ab, ob noch ein Spieler kommen soll. Mit Rayan Raveloson und Christian Fassnacht haben wir unsere Wunschspieler bereits verpflichtet. Das Geld aus der Champions League investieren wir in den Verein. Ich hoffe, wir haben bald einen Campus für unsere jungen Spieler.»
Cheikh Niasse ist nicht mehr in Bern. Meschack Elia ist wieder da. Wie ist die Situation auf der Abgangsseite?
«Ich kann sagen, dass Cheikh Niasse am Donnerstag in Italien einen Medizintest absolvieren wird. Es ist aber noch nichts unterschrieben. Die Situation bei Meschack Elia ist nach seinem Schicksalsschlag etwas komplizierter (sein kleiner Sohn verstarb im Dezember). Wenn er auf dem Platz ist, geht es ihm gut. Da hat er Freude, neben dem Platz sind es immer noch schwierige Momente. Wir versuchen ihn zu unterstützen. Ob er wechseln soll, ist eine sehr persönliche Frage. Es gibt bei ihm neben der sportlichen auch noch eine grosse menschliche Komponente.» https://www.bernerzeitung.ch/yb-out-in- ... 4497022579
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