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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 20. Oktober 2024, 20:43 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.10.2024  Zitat: Wurden Gespräche geführt?
Das sagt YB zu Streichs Wankdorf-Besuch
YB stoppt den Luzerner Höhenflug mit Glück, Können und Cedric Itten. Aber was macht Ex-Freiburg-Trainer Christian Streich auf der Wankdorftribüne?
Es waren turbulente Zeiten zuletzt in Bern. Nach der 0:5-Klatsche in der Champions League gegen Barcelona, dem 0:1 gegen Basel und dem vollkommen missglückten Saisonstart mit nur einem Sieg, musste Patrick Rahmen vor 12 Tagen den Trainersessel räumen. Joël Magnin, der bereits im letzten März für Raphael Wicky eingesprungen ist und YB zum Titel geführt hat, steht seither an der Linie. Mindestens bis im Dezember, wie es bei Magnins Vorstellung hiess.
Streich-Besuch laut YB reiner Zufall
Dass nun bei Magnins erstem Spiel gegen Luzern ausgerechnet Christian Streich, der Ex-Trainer des Bundesligisten Freiburg, auf der Tribüne sitzt, sei reiner Zufall gewesen, heisst es von YB-Seite. «Wir waren selber überrascht, dass er hier war», sagt Albert Staudenmann von der YB-Geschäftsleitung. Gespräche habe es keine gegeben. «Aber es freut uns natürlich, wenn einer wie Christian Streich ins Wankdorf kommt und dann noch bei dieser Kulisse.»
Magnin wird von Streichs Besuch ohnehin nichts mitbekommen haben, zu hektisch, zu aufregend ist dieses Spiel für den Rückkehrer. YB spielt aggressiv, «manchmal fast zu aggressiv», wie Magnin danach sagen wird. Die Innenverteidiger Benito und Camara sehen schon früh Gelb.
YB-Verunsicherung zu spüren
Aber die Verunsicherung ist den Bernern anzumerken, auch wenn sie in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel haben. Cedric Itten, der zuletzt nur noch Reservist war, sorgt gleich nach der Pause für die YB-Führung. Zuerst setzt er sich im Kopfballduell durch und ermöglicht so Monteiro das 1:0. Dann trifft Itten mit dem Kopf nur die Latte, um Sekunden später doch das 2:0 zu besorgen.
Aber die Luzerner haben in dieser Saison oft genug bewiesen, dass sie auf Rückstände reagieren können. Verteidiger Luca Jaquez trifft wie schon gegen den FCB nach einem Eckball per Kopf. Und FCL-Trainer Mario Frick hat schon recht, wenn er sagt: «Wir hatten danach drei- oder viermal den Ausgleich auf dem Fuss.» Bei YB ist die Verunsicherung nach dem Anschlusstreffer plötzlich wieder zurück.
Jetzt gehts gegen Inter
Umso grösser deshalb die Erleichterung bei YB-Trainer Magnin nach dem Spiel: «Wir wollten diesen Sieg unbedingt.» Vom Titel will er logischerweise nicht reden, auch wenn man den Luzernern an diesem Abend den Meister gezeigt hat. «Wir sind immer noch erst am Anfang.» Schon am Mittwochabend wartet in der Champions League Inter Mailand. Dann folgen die Spiele gegen Lugano, Basel und den FCZ. Es geht also mit Sicherheit turbulent weiter in Bern. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 42683.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 20. Oktober 2024, 21:05 |
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20.10.2024  Zitat: Kandidat beim Meister?
Bundesliga Kult-Trainer schaut YB-Sieg im Wankdorf
Der ehemalige Kult-Trainer des SC Freiburg, Christian Streich, hat sich die Partie zwischen den Berner Young Boys und dem FC Luzern im Wankdorf angeschaut. Bahnt sich beim Meister ein Trainer-Hammer an?
Fast 13 Jahre lang stand Kult-Trainer Christian Streich bei Bundesligist Freiburg an der Seitenlinie. Seit diesem Sommer ist der 59-Jährige vereinslos – am Samstag sass er beim YB-Sieg gegen Luzern im Wankdorf auf der Tribüne.
Ist Streich etwa Trainer-Kandidat beim kriselnden Meister? Oder sitzt der Deutsche nur rein zufällig ausgerechnet bei Joel Magnins erstem Spiel seit der Entlassung von Patrick Rahmen im Berner Publikum?
Wie blue Sport von YB erfährt, hat der Besuch des Deutschen nichts mit der Trainersuche zu tun. Der Klub wusste offenbar nicht, dass Streich gegen Luzern anwesend sein würde.
Als Zuschauer wurde der 59-Jährige Zeuge eines Berner Befreiungsschlags in der Super League. Der Meister schlug Luzern mit 2:1 und gab damit die rote Laterne ab. https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 13191.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 20. Oktober 2024, 21:05 |
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20.10.2024  Zitat: YB: Was macht Kult-Trainer Christian Streich im Wankdorf?
Dieser Wankdorf-Besuch sorgt sofort für Gerüchte! Beim Sieg von YB gegen Luzern sitzt Christian Streich auf der Tribüne. Die Berner suchen einen neuen Trainer.
Das Wichtigste in Kürze
- Christian Streich verfolgt den YB-Sieg gegen Luzern im Wankdorf. - Viele Berner Fans hoffen bereits auf eine Unterschrift. - Allerdings: Bei YB wusste man offenbar nichts vom Besuch.
Er wird doch nicht etwa...? Beim 2:1-Heimsieg von YB gibt es prominenten Besuch im Wankdorf. Auf der Tribüne wird Kult-Coach Christian Streich gesichtet!
Die Anwesenheit des ehemaligen Trainers des SC Freiburg weckt sofort Spekulationen. Die Berner sind nach der Entlassung von Patrick Rahmen bekanntlich auf Trainersuche.
Nach zwölf Jahren an der Freiburg-Seitenlinie ist Streich seit diesem Sommer vereinslos. Ist er tatsächlich ein Kandidat beim Krisen-Meister?
Gemäss Informationen von «blue Sport» hat Streichs Besuch nichts mit der Suche nach einem neuen Coach zu tun. Der Klub wusste anscheinend nicht, dass Streich das Spiel gegen Luzern besuchen würde.
Und beim «Blick» kommentiert Medienchef Albert Staudenmann: «Wir waren selber überrascht, dass er hier war.» Es habe keine Gespräche gegeben. «Aber es freut uns natürlich, wenn einer wie Christian Streich ins Wankdorf kommt und dann noch bei dieser Kulisse.»
Als Zuschauer erlebte Streich einen wichtigen Sieg für YB in der Super League. Mit dem Dreier ist man immerhin die rote Laterne los. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-wa ... f-66847743
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shalako
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Verfasst: Sonntag 20. Oktober 2024, 21:07 |
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20.10.2024  Zitat: Rückkehr zu YB?
Pirmin Schwegler: «Es gab immer wieder Gespräche mit Spycher»
Pirmin Schwegler spielte vor knapp 20 Jahren für eine Saison bei den Young Boys. Im Super-League-Studio von blue Sport verrät der 37-Jährige, dass es Gespräche über eine mögliche Rückkehr gegeben hat.
In der Saison 2005/06 läuft Pirmin Schwegler 41 Mal für die Young Boys auf, erzielt ein Tor und liefert drei Vorlagen. Anschliessend fasst er in der Bundesliga Fuss, wo er 2009 zur Frankfurter Eintracht wechselt und auf Christoph Spycher trifft.
Spycher ist bei YB mittlerweile Miteigentümer – und offenbar ein Grund, wieso sich auch Schwegler schon mit einer Rückkehr nach Bern beschäftigte. Gerüchten zufolge gab es etwa Gespräche, bevor Steve von Bergen den Posten des Sportchefs von Spycher übernahm.
«Ich habe mit Wuschu (Christoph Spycher) in Frankfurt gespielt. Seit da gibt es immer wieder Gespräche», sagt Schwegler auf die Gerüchte angesprochen. Mehr gibt der 37-Jährige nicht preis. Zuletzt war Schwegler bei Hoffenheim als Direktor Profifussball tätig war, ehe der Vertrag Ende Juli in gegenseitigem Einverständnis aufgelöst wurde. https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 12650.html
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shalako
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Verfasst: Montag 21. Oktober 2024, 21:51 |
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21.10.2024  Zitat: Humm sieht Ähnlichkeit zu Magnin
«Ich würde eher André Breitenreiter als YB-Trainer sehen»
YB ist im ersten Spiel nach der Entlassung von Patrick Rahmen gegen den FCL zum Siegen zurückgekehrt. Ein Grund dafür auch die Systemumstellung von Joël Magnin. Fabienne Humm spricht im «Blick Kick» über ihn, eine mögliche Nachfolge und das CL-Spiel gegen Inter Mailand. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 45849.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 22. Oktober 2024, 19:48 |
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22.10.2024  Zitat: Kult-Trainer im Wankdorf
Deshalb schaute sich Christian Streich das YB-Spiel an
YB sucht einen neuen Trainer – und Christian Streich besucht ein Spiel der Berner im Wankdorf. Ist da etwas dran? Wohl kaum. Freiburgs langjähriger Kult-Coach war am Samstag aus einem ganz anderen Grund im Stadion.
Die YB-Fans und TV-Zuschauer staunten am Samstagabend wohl nicht schlecht, als sie während des Spiels zwischen den Bernern und Luzern (2:1) auf einmal Christian Streich auf der Tribüne sahen.
Der Kult-Trainer zog sich im Sommer beim SC Freiburg nach 29 Jahren und 489 Spielen als Chefcoach zurück. Es sei der richtige Zeitpunkt «um Raum zu geben für neue Energien, neue Leute und neue Möglichkeiten», erklärte Streich bei seiner Rücktrittsankündigung.
Fühlt sich der 59-Jährige jetzt bereit für eine neue Aufgabe? Schliesslich suchen die Young Boys nach der Entlassung von Patrick Rahmen einen neuen Trainer. Interimscoach Joël Magnin will die YB-Profis nur bis im Dezember coachen.
Streich wegen Luzern-Profi im Stadion
Doch die Spekulationen um eine mögliche Streich-Verpflichtung in Bern sind nicht der Rede wert. Denn der Deutsche war offensichtlich nicht mal wegen den Young Boys im Stadion, die selber überrascht waren von Streichs Besuch. Die Trainerlegende war mit dem Vater von Luzern-Profi Pius Dorn im Wankdorf, mit dem er schon lange befreundet ist.
Pius Dorn kommt wie Streich aus Freiburg, spielte beim SCF im Nachwuchs, schaffte den Sprung in die 1. Mannschaft aber nicht. Über Lustenau, Vaduz und Thun führte sein Weg 2022 zum FC Luzern. Da hat er sich zur festen Grösse entwickelt, seit diesem Sommer führt Dorn den FCL als Captain an.
YB empfängt Inter am Mittwoch
In Bern geht derweil die Suche nach dem neuen Chefcoach weiter. In aller Ruhe, solange Joël Magnin, der YB bereits letzte Saison interimistisch übernommen hatte und Meister wurde, weiter Erfolg hat. Im Fokus steht bei den Young Boys nun ohnehin das grosse Saisonhighlight: das Heimspiel in der Champions League gegen Inter Mailand. https://www.bluewin.ch/de/sport/super-l ... 15721.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 22. Oktober 2024, 20:00 |
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22.10.2024  Zitat: Trainerdebatte bei YB
«Magnin ist keine sexy Lösung»
Im Podcast «FORZA!» diskutiert das Blick-Trio rund um Fussball-Reporter Lukas Werder, Fussballchef Tobias Wedermann und dessen Stellverteter Christian Finkbeiner über die Trainerfrage bei YB. Für den einen ist Magnin der Lückenbüsser, für den anderen keine sexy Lösung. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 48964.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 23. Oktober 2024, 10:27 |
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23.10.2024  Zitat: Der Ursprung der YB-Krise: Einige Spieler schämen sich, 2024 Meister geworden zu sein
Nach dem Trainerwechsel und einem von Panik begleiteten Sieg gegen den FC Luzern versuchen die Young Boys, in der Champions League gegen Inter Mailand Land zu bestehen. Der verwöhnte Berner Klub sucht Stabilität – und Leaderfiguren.
Am letzten Samstag jubelten die YB-Spieler zweimal, als hätten sie sich gerade den nächsten Meistertitel gesichert. Sie kämpften, foulten, reklamierten, lehnten sich auf, überschritten mit ihrer Physis Grenzen und zitterten sich im ausverkauften Wankdorf zum 2:1-Sieg gegen den FC Luzern. Ein Lebenszeichen und für einmal Spielglück, ja. Aber auch viel Unsicherheit, Mittelmass und am Ende sogar Zeitspiel, wie man dies in dieser Arena in nationalen Wettbewerben schon lange nicht mehr gesehen hat.
YB ist zurzeit mit wenig zufrieden. Hauptsache, drei Punkte und weg vom Tabellenende. Hauptsache, etwas Energie vor dem Champions-League-Heimspiel gegen den italienischen Meister Inter Mailand vom Mittwochabend. Der Erfolg gegen Luzern kann nur ein kleiner Schritt sein, zu viele Rätsel gibt diese YB-Mannschaft auf. Ein Spieleragent sagt, dass die YB-Führung nicht selbstgefällig geworden sei. Aber sie habe die Grosswetterlage unterschätzt – und einige Spieler überschätzt.
Der Triumph gegen Galatasaray Istanbul ist dem freigestellten Trainer Patrick Rahmen nicht zu nehmen
Um zu verstehen, was mit den Bernern geschehen ist, ist der Blick zurück in die letzte Saison unausweichlich. Sie wurden im Mai 2024 abermals Meister, doch sie taten das wegen der Schwäche der Konkurrenz und wähnten sich im vermeintlichen Überflug. Als hätten sie sich eingeredet: «Uns kann nichts geschehen, es geht einfach so weiter.» Der Titelgewinn im vermeintlichen Abonnement.
Der Bruch mit dem langjährigen Torgaranten Jean-Pierre Nsame; die eigenartige Trennung vom Trainer Raphael Wicky, der Tabellenführer war und alle Ziele erreicht hatte; das Zerwürfnis mit dem CEO Wanja Greuel inmitten der meisterlichen Feierlichkeiten. Der Titel rechtfertigte alles und reduzierte die Angriffsfläche auf ein Minimum. Dabei hätte YB nicht Meister werden dürfen. Nicht so.
Es soll YB-Spieler geben, die sich «geschämt» hatten, mit welchen Leistungen sie den Titel gewannen. Es war die sechste Meistertrophäe seit 2018. YB ganz oben, auch mit halber Leistung. Solche Gefühle erfasste auch jene Crew des FC Basel, die 2017 auf die Ära Heusler gefolgt war. Genügsamkeit, Bequemlichkeit im Unterbewusstsein.
Dabei boten die Berner in den letzten Wochen einen Kontrapunkt. Sie qualifizierten sich dank einer Parforceleistung in Istanbul gegen Galatasaray für die Champions League und spielten ihrem Klub bis zu 40 Millionen Euro ein. Oder noch mehr. Da schlummert etwas. Das ist dem Team, das dank dem variablen Lohnbestandteil Millionen dazuverdient, nicht zu nehmen. Auch dem nach wenigen Wochen entlassenen Trainer Patrick Rahmen nicht, der unterdessen interimistisch durch Joël Magnin ersetzt wurde. Mit dem Einzug in die Champions League wurde dem Arbeitgeber die ökonomische Basis für ein ganzes Jahr gelegt.
Doch ein paar Tage nach Istanbul setzte sich in einem Heimspiel gegen Lausanne-Sport (1:1) auf nationaler Ebene im eigenen Stadion die Serie des Grauens fort. Die Leistung war so unterirdisch, dass der um Fassung ringende YB-Chef Christoph Spycher in der Pause vor laufender Kamera deutliche Worte gewählt hatte und Namen von Angestellten nannte, von denen mehr erwartet werde: Filip Ugrinic, Sandro Lauper, Cedric Itten, Ebrima Colley und Joël Monteiro.
Spycher nahm potenzielle Führungsspieler in die Pflicht. Doch täuscht sich die YB-Führung? Oder redet sie sich etwas ein? Das YB-Puzzle liegt in losen Teilen auf dem Tisch, ist aber nur noch halbwegs zusammenzusetzen. Irgendwie stimmt das Ganze nicht mehr.
Der Nationalspieler Joël Monteiro ist schwierig zu lesen
Beobachtungen in den letzten Wochen: Nach dem guten Heimspiel gegen Galatasaray äussern sich die Spieler Joël Monteiro und Silvère Ganvoula gegenüber den Medien: Monteiro hinterlässt den Eindruck, als möchte er an einem anderen Ort sein. Er drischt Phrasen – wie Ganvoula. Man denkt: Hoffentlich wirkt Monteiro in der Kabine anders als im Gespräch.
Monteiro habe eine freudvolle und positive Seite, aber er könne diese nicht zum Ausdruck bringen, wirke bisweilen abwesend, renitent, sei schwierig zu lesen, sagen Beobachter. Monteiro ist ein eleganter Sternschnuppen-Fussballer. Aber ein Leader? Dazu müsste er auf dem Rasen mehr bieten als ein Tor gegen Luzern.
Im schlimmen Lausanne-Match erzielte Filip Ugrinic ein Tor. Doch der Jubel blieb aus, als würde sich darin Trotz manifestieren. Ugrinic kam 2022 zu YB – wie Kastriot Imeri und Itten. Und wie 2023 Darian Males. Die vier Spieler kosteten den Klub um die zehn Millionen Euro. Eine Investition in künftige Führungsspieler. Dachte man.
Imeri wird durch Verletzungen zurückgeworfen und erlebt in Bern ungeahnte Tiefen. Ugrinic blüht nach dem schwierigen Startjahr auf, nähert sich dem Schweizer Nationalteam, wird aber im Februar 2024 just in jenem Moment durch eine Fussverletzung zurückgeworfen, in dem er durchzustarten scheint. Er ist ein Grübler, den einige Dinge nicht so schnell loslassen. Males bleibt, was er schon in den Jugendjahren war: ein talentierter Fussballer, aber psychisch fragil und leicht aus der Bahn zu werfen.
Der Stürmer Cedric Itten kommt in Bern nicht weiter
Cedric Itten hatte 2022/23 trotz der Konkurrenz durch Nsame ein gutes Jahr mit 19 Toren, doch seither baut er ab. Auch deshalb, weil er nur noch im On-off-Modus zum Einsatz kommt und Selbstvertrauen verloren hat. Das Tor gegen Luzern zeugte von Durchsetzungskraft, wirkte aber wie ein Ruf aus vergangenen Zeiten. Ein Weckruf?
Der Stimmungsmacher Loris Benito könnte einer sein, der vorneweg geht. Doch er fiel erneut aus, nachdem er sich von einer Kreuzbandverletzung zurückgekämpft hatte. Oder Mohamed Ali Camara. Der zentrale Abwehrspieler wird von der YB-Chefetage überschätzt. Mit Camara hat man eine gewisse Qualität, Unerschrockenheit, aber auch (zu viel) Risiko und Verwarnungen. Wer so viel patzt wie Camara, der «Bruder Leichtsinn», unterminiert Autorität. Auch in der Kabine.
Am letzten Samstag verletzte Camara den Luzerner Nicky Beloko mit einem ungeahndeten Foul so schwer, dass dieser mehrere Monate ausfällt.
Vielleicht schauen alle zum Goalie David von Ballmoos hoch. Aber auch er hatte Verletzungen und ist nicht die unangefochtene Nummer 1. YB wird wiederholt wankelmütig, setzte auf von Ballmoos, dann zwangsläufig auch auf den inzwischen abgewanderten Anthony Racioppi und neuerdings auf Marvin Keller. Von Ballmoos wirkt wie ein Baum. Ist es aber nicht (immer).
Es gibt Leaderfiguren. Und aufstrebende Spieler, die neben den Leadern funktionieren, als wären sie künftige Leader, als könnten sie dereinst in die Lücke springen. Das trifft auf den mehrfachen Meister Sandro Lauper zu. Ein guter Mensch, ein lieber Kerl, als Fussballer punkto Technik und Spielverständnis überdurchschnittlich. Aber er wächst nicht an Widerständen und ist der liebe Sandro Lauper von früher geblieben.
Ein Spieler wie Meschack Elia will weg, irgendwohin, wo es mehr Lohn gibt, sogar nach Russland, darf jedoch nicht, weil YB auf Prinzipien beharrt und keinen Angestellten einfach so gehen lässt. Elia wird von verschiedenen Seiten beraten, hat eine andere Liga im Kopf, verkümmert und wirkte manchmal in der Kabine, als sei er vom Klub fallengelassen worden. Im Rückblick gilt für Elia das Gleiche wie vor einem Jahr für Nsame: YB hätte Werte beiseiteschieben und ihm den Abgang ermöglichen sollen.
YB sucht Führungspersonal, findet es aber nicht. Bei YB verletzt sich ein Abwehrspieler nach dem anderen. YB ist auch verhext. Vielleicht hat die Erwartungshaltung etwas damit zu tun. Laut gut unterrichteten Kreisen sollen im Klub bereits nach der unerwarteten Startniederlage gegen den FC Sion (1:2) die Wände gezittert haben. Verlieren, was ist das?
Niasse fuchtelt mit dem Spielzeuggewehr herum
Eine Frohnatur ist der 24-jährige Senegalese Cheikh Niasse. Ein Filou im positiven Sinn. Einer für das Cockpit? Er fährt mit dem Auto zu schnell und wird erwischt. Er fährt nach dem Entzug des Führerscheins weiter Auto und bleibt wieder in einer Kontrolle hängen. Er unterhält in einem Halloween-Kostüm samt Spielzeuggewehr die YB-Spielerkabine. Ihm fällt danach nichts Besseres ein, als im selben Gewand in der Einstellhalle des Wankdorfstadions eine Automobilistin dergestalt zu erschrecken, dass diese ihn anzeigt.
Das wird bekannt, nachdem sich YB von Patrick Rahmen getrennt hat. Das Fazit: Niasse kann (noch) kein Leader sein, aber er sammelte die Anzeigen nicht in den letzten Monaten, sondern zu meisterlichen Zeiten. So zerfleddert das YB-Puzzle. Das Haus brennt, nicht lichterloh wie zuweilen im FC Basel, aber überall mit Schwelbränden.
Die eine Quintessenz: Wahrhaftige Piloten wie Guillaume Hoarau, Miralem Sulejmani (auf dem Rasen), Loris Benito und Steve von Bergen sind im Fussball nicht einfach zu finden. Zudem kosten sie viel. Alle lotste seinerzeit der Sportchef Fredy Bickel nach Bern, dem der Ruf anhaftete, dass er etwas viel Geld von anderen ausgebe.
Der Bickel-Nachfolger Spycher nimmt weniger Risiko, weil er weiss, dass Risiko teuer werden kann. Je tiefer YB fällt, desto mehr wird Hoarau verklärt. Der Franzose war nicht nur ein guter (Millionen-)Stürmer, sondern auch ein Entertainer. Und vor allem ist er einer, der vereint. Und einer, der (Sprach-)Fraktionen aufzubrechen und zu überbrücken versteht. Das ist bei den Young Boys, die seit Jahren im französisch-afrikanischen Kanal Personal suchen, nicht unwesentlich.
Doch Hoarau ist schon lange nicht mehr da. Auch im Sommer 2024 nicht, als YB mit Schwachstrom Meister wird. Der Klub holt als Trainer Patrick Rahmen, der mit dem FC Winterthur eine gute Saison hinter sich hat. Als Assistent will Rahmen Ognjen Zaric mitbringen, doch der erhält in Winterthur die Chance als Cheftrainer. Rahmen entscheidet sich an seiner Stelle für den Berner Enrico Schirinzi, mit dem er schon in der Schweizer U-21-Auswahl zusammengearbeitet hat.
Als die Resultate ausbleiben und die Nervosität steigt, erweitert die Klubleitung den Trainerstab mit Matteo Vanetta. Der ist ein guter Ausbildner mit gutem Charakter, jener Assistent, der 2022 den entlassenen YB-Trainer David Wagner beerbt hatte. Das Problem: Mit Vanetta wurden die YB-Resultate damals schlechter. Er verliess den Klub. Und wird zwei Jahre später an die Seite Rahmens beordert, der dazu nichts sagen kann.
In Bern ballt sich die Fussballkompetenz
Als sich YB im Frühling 2024 vom Coach Raphael Wicky trennte, war das Kompetenzgerangel im Klub ein Thema, die subtile Einflussnahme der sportlichen Führung, welche aus Spycher, von Bergen und Stéphane Chapuisat besteht. Sie vereinen 872 Spiele in der Super League und 425 Partien in der Bundesliga, in der Chapuisat von 1991 bis 1999 für Uerdingen und vor allem für Dortmund fast in jedem zweiten Einsatz das Tor traf.
Dazu addieren sich in der sportlichen YB-Führung 96 Auftritte in der Serie A (von Bergen) und nicht weniger als 200 Länderspiele. Mit dabei ist Gérard Castella, der sich zu den wenigen Schweizer Meistertrainern zählen darf; er errang den Titel 1999 mit dem Servette FC.
Die Einflussnahme auf den Trainer war im Fall Wicky offensichtlicher, im Fall Rahmen war sie aber nicht inexistent. Man habe das subtil wahrgenommen, heisst es aus dem Team. Wenn ein Trainer nicht aus freien Stücken Personalentscheide trifft, ahnen dies Betroffene schnell. Rahmen musste in unruhigem Gewässer teilweise fremdbestimmt navigieren und suchte verzweifelt Piloten, die nicht da waren. Er ist nicht der Verkäufer, nicht der Strahlemann, der Schieflagen übertünchen oder zerreden kann.
Die geballte (Bundesliga-)Kompetenz in der YB-Chefetage bleibt ein Vorteil. Aber das ist nicht alles. Auch die YB-Verantwortlichen erliegen Fehleinschätzungen. Plötzlich sitzen sie am Tisch und wissen nicht mehr, wie sie das Puzzle zusammenbringen können. https://www.nzz.ch/sport/fussball/die-g ... ld.1853853
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shalako
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Verfasst: Freitag 25. Oktober 2024, 21:51 |
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25.10.2024  Zitat: Vier Punkte für ein neues YB
Interimscoach Magnin hat die Berner verwandelt
Der Titel war schon geschrieben: «Magier Magnin rotiert YB zu Sensationspunkt gegen Inter!» 150 Sekunden vor Schluss wurde er abfalleimerreif. Nicht aber der Umstand, dass der Interimscoach YB die alte DNA zurückgegeben hat.
Es rümpften doch alle die Nase vor dem Spiel. Lukasz Lakomy (23), der hochbegabte Pole, der diese Saison nur auf 57 Super-League-Minuten kam und verletzt war? Alan Virginius (21), der seit seinem einsamen Highlight, dem Siegtor in den Champions-League-Playoffs in Istanbul bei Galatasaray, mit dem er sich in die Annalen von YB schrieb, in der Liga nur beim unglückseligen 0:1 gegen GC beginnen durfte? Beide in der Startelf? Dazu fünf weitere Neue gegenüber dem 2:1-Sieg gegen Luzern? Und dann Sandro Lauper (28) in der Rolle als Innenverteidiger, die ihm in der ersten Meisterschaftswoche mit drei Niederlagen derart missriet? Wie gesagt: Verwunderung herrschte!
Klar: Auch Inter-Coach Simone Inzaghi (48) rotierte. Auch er sieben Spieler. Doch da kommen Marko Arnautovic (35) und Denzel Dumfries (28) ins Team. Der feine Unterschied. Und die bange Frage: Kann das für YB gut gehen?
Der heisse Tanz mit der Rotation
Es konnte. Es ging. Und mit ein wenig Glück hätte es sogar zu drei Punkten gegen ein aktuell grosses Inter Mailand gereicht. Zum Beispiel, wenn Joël Monteiro das Tor anstelle des Pfostens getroffen hätte. Zumindest aber hätte man den einen Punkt verdient gehabt.
Da konnte YB einem leidtun. Auf die Länge aber war dieses Spiel und die Rückkehr der magischen Champions-League-Abende im Wankdorf Gold wert. Der Mann mit dem tödlichen French Kiss, Marcus Thuram, sagte es so: «An incredible crowd.» Eine unglaubliche Kulisse. Inzaghi seinerseits lobte die YB-Physis. Was eines unterstreicht: YB findet zurück zu alten Stärken. Und das in kürzester Zeit. Sieben Tage hatte Magnin das gesamte Kader zur Verfügung. In diesen hat er die Berner verwandelt!
Die vier wichtigsten Punkte
- YB hat wieder ein Kader, über das in dieser Breite sonst kein Super-League-Klub verfügt. Die Berner können auf zwei Goalies und 22 Feldspieler zählen, die alle eine gewisse Klasse aufweisen. Bei Magnin ist es kein Lippenbekenntnis, dass dem so ist. Er hat mit der Grossrotation gegen Inter alle ins Boot geholt. Und sie haben bestanden. Er sagt es so: «Wenn ich den Spielern sage, ich zähle auf sie, und nach drei Spielen habe ich sie immer noch nicht aufgestellt, dann fragt sich einer schnell: Zählt der wirklich auf mich? Das war also ein wichtiges Zeichen. Denn ich bin überzeugt von jedem Spieler in dieser Mannschaft. Und nun haben sie gezeigt, dass man international auf sie zählen kann.» - YB hat seine DNA wiedergefunden. Das Selbstverständnis, ins Spiel zu steigen, mit der Gewissheit, dass man besser sei als der Gegner. Dass man ihn dominieren werde, egal, was passiert. Zumindest in der Super League. Und dass man ihm physisch überlegen sei. Siehe das Votum von Inzaghi. Und auch das von Von Ballmoos: «Wir haben wieder das YB-Gesicht gezeigt.» - YB hat eine nun unangefochtene Nummer eins im Tor. Sowohl Indizien aus dem Klub wie auch die klaren Worte von Magnin zum Thema David von Ballmoos («Für mich stellt sich die Frage nicht, wer im Tor steht»), lassen keinen anderen Schluss zu: Das Experiment mit der versprochenen Einsatzzeit für Marvin Keller ist beendet. Die Nummer eins macht Meisterschaft und Champions League. Für die Zwei bleibt dann vielleicht noch der Cup. - Es gibt keine Sprachbarriere mehr. Das hat Magnin auch als einen seiner grossen Vorteile offenbart: «Viele Spieler bei uns sprechen Französisch. Diese kann ich besser erreichen.» Genau genommen: Die Hälfte des Kaders hat Französisch zur Muttersprache.
Nachhaltig nur, wenn man in Lugano punktet
«Viele Sachen waren positiv», sagt Magnin abschliessend. Korrekt. Nur: Verliert YB am Sonntag in Lugano, ist man zurück auf null. Einzig mit einer Serie haben die «positiven Sachen» auch nachhaltig Bestand. Das wird ein heisser Tanz im Tessin. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 59430.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 29. Oktober 2024, 20:25 |
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29.10.2024  Zitat: YB: Wo liegen die Probleme? Diese Ausrede gilt nicht
Für Lugano-Trainer Croci-Torti ist die Umstellung von Königsklasse zu Super League ein Problem für YB. Das war bis zu dieser Saison aber nicht so.
Das Wichtigste in Kürze
- In den ersten drei CL-Teilnahmen gelang YB der Spagat zwischen Liga und Königsklasse. - Nach der sechsten Niederlage im elften Spiel ist vom Meister eine Reaktion gefordert. - Am Mittwoch kommt es im Wankdorf zum Kracher gegen FCB (20.30 Uhr).
Der Aufschwung von YB erlebt nach dem Sieg über Luzern und der guten Leistung gegen Inter einen Dämpfer: Am Sonntag verlieren die Berner in Lugano mit 0:2.
Es ist bereits die sechste Niederlage im elften Liga-Spiel. Statt im Rennen um den 18 Meistertitel mitzumischen, heisst die Realität Platz zehn.
Nach dem Spiel versucht sogar Lugano-Trainer Mattia Croci-Torti, die YB-Krise zu erklären. Der Tessiner nimmt die Berner in Schutz und sagt beim «Blick»: «Das Problem liegt bei YB im Kopf. Es ist nicht einfach, solch ein Spiel wie jenes in Lugano zu bestreiten. Wenn du vier Tage zuvor gegen Inter Mailand in einem vollen Stadion gespielt hast.»
Weil die Intensität in solchen Spielen höher sei, spüre man danach die Müdigkeit in Beinen und Köpfen. YB habe gegen Aston Villa, Barcelona und Inter gespielt: «Das ist höchstmögliches Niveau», so Croci-Torti.
Vor dieser Saison überzeugt YB nach CL-Auftritten Doch ein Blick auf die Statistik zeigt: Dieses Problem ist bei YB neu! In den drei bisherigen Champions-League-Kampagnen seit 2018 hatten die Berner nach einem Auftritt in der Königsklasse selten Mühe.
Vor dieser Saison hat YB 18 CL-Gruppenspiele absolviert. Von den jeweils darauf folgenden Spielen gingen nur gerade zwei verloren. Dreimal spielte man unentschieden – die restlichen Partien wurden allesamt gewonnen!
Darunter fallen zum Beispiel ein 7:1 gegen den FCB nach einer Heimpleite gegen ManUtd (2018). Oder ein 6:0-Sieg in Genf nach einem 0:1 bei Atalanta (2021).
In der letzten Saison verlor man kein Spiel nach einem Auftritt in der Champions League. Nach dem 2:2 bei Roter Stern bezwang YB zu Hause beispielsweise den FCB mit 3:0.
Lauper: «Das Einfachste ist oft das Schwierigste»
Die schwachen Leistungen in der Super League scheinen also entgegen Croci-Tortis Analyse nicht zwingend mit der Königsklasse zusammenzuhängen. Auch wenn es in dieser Saison nach drei europäischen Spielen zweimal eine Niederlage absetzte.
Sandro Lauper, in Lugano gesperrt, betreibt im Interview auf der YB-Webseite Ursachenforschung: «Für diese ungewohnte Situation gibt es verschiedene Gründe. Mehrere Platzverweise, Verletzungspech, einige Spieler, die noch etwas Zeit benötigen.»
Lauper weiter: «Das führte dazu, dass immer wieder Wechsel vorgenommen werden mussten. Und gewisse Automatismen noch nicht vorhanden sind.»
Für den langjährigen YB-Profi führt der Weg nur über elementare Dinge: «Wir müssen mehr Energie auf den Platz bringen, mehr in die Zweikämpfe investieren und kompromissloser agieren. Das Einfachste ist oft das Schwierigste. Aber wenn wir das wieder hinbekommen, werden auch wieder unsere spielerischen Qualitäten zum Vorschein kommen.»
Sandro Lauper vor Heimspiel gegen Basel: «Ich glaube an uns»
Die erste Chance zur Besserung bietet sich am Mittwoch im Heimspiel gegen den zuletzt formstarken FC Basel. Lauper erinnert sich: «Als wir Anfang Oktober gegen sie 0:1 verloren, waren wir bis zu meiner Roten Karte gut im Spiel.»
Der 28-Jährige erklärt: «Wir haben zuletzt gegen den FC Luzern kämpferisch überzeugt. Wir hätten gegen Inter einen Punkt verdient. Das macht mir Hoffnung, dass wir gegen Basel etwas holen können. Ich glaube an uns.» https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-wo ... t-66852875
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