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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Dienstag 4. April 2023, 07:59 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.04.2023  Zitat: Der Schweizer Cup bleibt ohne Sponsoren und damit ein Sorgenkind
Der Halbfinal FC Basel gegen die Young Boys (Dienstag, 20.15 Uhr, SRF2 live) ist ein Knüller und füllt das Stadion. Für den SFV ist der Cup-Wettbewerb ohne Titelsponsor allerdings defizitär. Daran wird sich auf die Schnelle auch nichts ändern.
Der Schweizer Cup lässt sich kaum noch und wenn, dann über die Fernsehrechte vermarkten. So viel vorweg.
Aber es ist durchaus auch so, dass der Cup noch etwas abwirft, wenn in den ersten Runden der typische Pokalmythos David gegen Goliath beschworen wird. So war es, als im August der FC Schötz den FC Luzern vor 3200 Zuschauern empfing, 0:4 verlor und dennoch den, wie Präsident Ivo Frey sagt, «mit Abstand erfolgreichsten» Cup-Nachmittag erlebte. Eine schöne fünfstellige Summe sei hängengeblieben.
Konkrete Zahlen möchte auch der FC Allschwil nicht nennen, aber 7200 Zuschauer auf der ausverkauften Schützenmatte gegen den FC Basel am selben Wochenende bescherten dem Verein Einnahmen, von denen er weit über das Jahr hinaus zehren kann.
Profitiert haben beide Amateurklubs davon, dass keine hohen Sicherheitskosten anfielen, weil die Partien nicht als Risikospiele eingestuft wurden. Zum anderen gibt es derzeit die früher übliche Einnahmeteilung zwischen Heim- und Gastmannschaft nicht mehr.
Prämien: Erst halbiert, dann gänzlich gestrichen
Das ist eine unmittelbare Folge des stetigen Niedergangs in der Vermarktung des Schweizer Cups. Schon auf die Saison 2016/17 wurden die Prämien, die von Runde 1 an ausgeschüttet wurden, halbiert von 1,54 Millionen Franken auf 716'000. Ein ausgeschiedener Semifinalist bekam nur noch 50'000 statt 150'000 und die Endspielteilnehmer nur noch 100'000 statt 300'000.
Im Vergleich zur Gegenwart waren das noch schöne Zeiten, denn inzwischen hat der Schweizerische Fussballverband SFV die Prämien komplett gestrichen. Die auf drei Säulen basierende Finanzierung – TV-Vermarktung, Verkauf der kommerziellen Rechte und Ticketeinnahmen beim Final – ist in Schieflage geraten, seit der Vertrag mit Titelsponsor Helvetia im Sommer 2020 ersatzlos ausgelaufen ist.
Das fehlende Namen-Sponsoring, 2003/04 mit der Swisscom erstmals von der Agentur Sportart ausgehandelt und damals rund 1,3 Millionen Franken pro Jahr wert, reisst ein Lücke.
Ein Verlust von 1,29 Millionen für den SFV in vier Jahren
Weil zudem pandemiebedingt zwei Finals (2020 und 2021) ohne Zuschauer und Ticketeinnahmen gespielt werden mussten, war der Schweizer Cup für den SFV zum dritten Mal hintereinander ein Verlustgeschäft. Insgesamt kumuliert sich das Defizit von 2019 bis 2021 auf satte 1,29 Millionen Franken.
Das letzte Plus von einer Dreiviertelmillion aus dem Cup-Wettbewerb datiert von 2018, mit einem ausverkauften Stadion in Bern beim Final FCZ-YB (2:1), mit TV-Einnahmen von 1,93 Millionen, 1,55 Millionen aus den kommerziellen Rechten sowie 2 Millionen aus dem Ticketverkauf.
Ein Sorgenkind war der Schweizer Cup auch schon 2019, als der SFV nach dem Final Basel-Thun (2:1) vor weniger Zuschauern (20'500) als budgetiert einen Verlust von 550'000 Franken schrieb. Im Jahresbericht hielt der SFV damals fest, den Wettbewerb «mittelfristig wieder selbsttragend» machen zu wollen und gab dafür eine Analyse der Wettbewerbsstruktur in Auftrag.
Auch kommende Saison kein Titelsponsor
Monika Schäfli, seit August 2022 Verantwortliche Marketing Schweizer Cup, spricht von einem tollen Produkt und der hohen Akzeptanz des Cups bei den Fans, macht aber auch kein Hehl daraus, dass die kommerzielle Vermarktung stockt: «Es ist schwierig.» Schäfli hat reiche Erfahrung auf diesem Feld, war sie doch sowohl für die Swisscom als auch für Raiffeisen (Namenssponsor der Super League von 2012 bis 2021) als Projektleiterin tätig.
Abzusehen ist, dass sich auf die Schnelle nichts an der Vermarktungsflaute ändern wird und der SFV auch in der Saison 2023/24 ohne einen lukrativen Namensrechtevertrag auskommen muss. Die Frage, die derzeit geprüft wird, ist, wie der Cup kommerziell attraktiver gemacht werden kann. «Wir sind intensiv dran», sagt Schäfli.
Eine gewisse Dringlichkeit herrscht, feiert der Wettbewerb doch in der Saison 2024/25 sein 100-Jahr-Jubiläum und soll dannzumal wieder in einem besseren Licht dastehen, auch was die Vermarktung und mithin die Einnahmen für die teilnehmenden Klubs anbelangt.
Der Halbfinal bringt dem FC Basel einen schönen Batzen
Aktuell wird der Cup für die grossen Klubs nur dann lukrativ, wenn wie an diesem Dienstag in Basel die Young Boys den Halbfinal zu einem echten Knüller machen. Auf 25'000 Zuschauer bezogen kann der FCB mit 1,3 Millionen Franken Bruttoeinnahmen rechnen. Die Endspielteilnahme bringt den beiden beteiligten Klubs dank TV-Rechten und Ticketeinnahmen immerhin einen Batzen. Der FC Lugano nahm als Cupsieger vor einem Jahr immerhin eine Dreiviertel Million ein, nach Abzug aller Kosten und Siegprämien blieb unter dem Strich allerdings nicht viel.
Der eigentliche Hauptpreis ist für den Cupsieger, dass ihm im Qualifikationsparcours schliesslich ein Platz in der Conference League garantiert ist und damit allein drei Millionen Euro Startgeld.
Und wenn dann nach dem Final am 4. Juni der 98. Schweizer Cupsieger feststeht und beim SFV abgerechnet wird, bleibt zwar wieder nicht viel hängen, aber Vereine wie der FC Schötz oder der FC Allschwil werden sich dennoch freuen über ein paar tausend Franken, die der Cup zusätzlich aus dem Topf der Fernsehübertragungen abwirft. https://www.watson.ch/sport/fussball/46 ... sorgenkind
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 5. April 2023, 23:08 |
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05.04.2023  Zitat: Nach EM-Vergabe an die Schweiz
Stadt Bern muss eine Rasenlösung finden
Die Frauen-EM 2025 kommt in die Schweiz. Die Freude ist riesig, aber es gibt noch viel zu tun, um das Fussballfest durchführen zu können. So etwa muss man in Bern die Rasenfrage klären.
Der Jubel im Schweizer Fussball war am Dienstag gross: Die Europameisterschaft der Frauen findet 2025 hierzulande statt. Gespielt wird in Basel, St. Gallen, Zürich, Sion, Genf, Luzern, Thun und Bern. Die beiden letzteren Standorte haben allerdings noch spezielle Vorkehrungen zu treffen.
Die Uefa schreibt nämlich vor, dass Endrunden auf Naturrasen ausgetragen werden müssen. In der Stockhorn-Arena in Thun und im Wankdorf in Bern liegt aber bekanntlich Kunstrasen. «Der notwendige Wechsel auf Naturrasen im Stadion Wankdorf kann nur vollzogen werden, wenn eine vollwertige Ersatzlösung für den Trainingsbetrieb in der Nähe des Stadions gefunden werden kann», betont der Tabellenführer der Super League.
Die erste Mannschaft müsse sich zum Zeitpunkt der EM «auf allfällige europäische Wettbewerbe und die Meisterschaft vorbereiten können». Daher arbeite man zusammen mit der Stadt Bern bereits an einer Ersatzlösung. Da YB Besitzer des Stadions ist, ist die Stadt gefordert.
Der designierte Schweizer Meister «freut sich riesig über den Zuschlag für die Frauen-EM und die Austragung von Spielen in Bern». Man sehe darin eine «grosse Chance, den stark wachsenden Frauenfussball weiterzuentwickeln» und hoffe, dass dieser dadurch künftig mehr Anerkennung und Aufmerksamkeit bekommt. https://www.blick.ch/sport/fussball/fra ... 63882.html
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shalako
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Verfasst: Samstag 8. April 2023, 23:31 |
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08.04.2023  Zitat: Die frühe Fussballnation Schweiz
Der Schweizerische Fussballverband wurde am 7. April 1895 gegründet. Die Verbreitung des Fussballs in der Schweiz geschah aber schon einige Zeit vorher und ist auf die starke internationale Verflechtung des Landes im 19. Jahrhundert zurückzuführen
Bernerinnen und Berner gelten als heimatverbunden und stolz auf ihren in der ganzen Schweiz beliebten Dialekt. Umso eigenartiger ist es deshalb, dass die Stadtberner Fussballmannschaft einen englischen Namen trägt: Young Boys (YB). Und im Wankdorfstadion, der YB-Heimat, ist an diversen Orten der Wahlspruch «Young Boys for ever» zu finden. Ein typisch «moderner» englischer Slogan einer Marketingabteilung? Mitnichten. Die Parole war seit dem ersten Tag ein wichtiger Teil des Wankdorfstadions.
Seither gilt die gelb-schwarze Liebe für die «Ewigkeit». Begonnen hat diese (Liebes-)Geschichte allerdings noch früher. In einem anderen Jahrhundert sogar. Der Slogan wurde bereits bei der Klub-Gründung 1898 von den Mitgliedern formuliert und wird bis heute von den Young Boys verwendet. Warum aber ausgerechnet ein englischer Vereinsname mitsamt englischem Wahlspruch?
Die Einführung des Fussballs in der Schweiz erfolgte im Verlauf der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vorwiegend durch britische Schüler, Studenten, Kaufleute und Lehrer. Sie arbeiteten oder studierten in der Schweiz, brachten das Spiel aus ihrer Heimat – England ist das Mutterland des modernen Fussballs – mit, und machten es unter den Schweizern bekannt.
Umgekehrt gab es auch Schweizer – verhältnismässig aber viel weniger –, die bei ihren Aufenthalten in Grossbritannien den Fussball kennengelernt hatten und ihn später in der Heimat propagierten. Beispielsweise Treytorrens de Loys. Der Delsberger studierte in den 1880er-Jahren am King's College in London Ingenieurwesen und machte danach Karriere in der Schweizer Armee. Im Ersten Weltkrieg kommandierte er die 2. Division der Schweizer Armee und wurde danach zum Divisionär befördert. Der Romand brachte die Liebe zum Fussball zurück in die Heimat und auch durch ihn entstand in höheren Militärkreisen nach und nach ein gewisses Verständnis für diesen Sport.
ie Begrifflichkeiten des frisch importierten Spiels waren natürlich allesamt auf Englisch. Nicht nur die Bezeichnung des Sports im Schweizerdeutschen – «tschuute» bzw. «tschutte», «schuute» oder «schutte» – stammt aus dem Englischen («to shoot»), sondern auch Begriffe wie Penalty, Corner oder Goalie sind im Schweizer Fussball bis heute Usus. Die Schweizer Fussballpioniere sprachen auch nicht vom «Fussball» sondern vom «Football-Spiel», die Vereine wurden teilweise mit englischen Namen wie Old Boys Basel oder Grasshoppers Club Zürich getauft, der Fussballverband hiess bei seiner Gründung 1895 noch Schweizerische Football-Association und der Verteidiger wurde back genannt.
Wo und wann genau zum ersten Mal in der Schweiz gekickt wurde, lässt sich nicht abschliessend rekonstruieren. Früheste Zeugnisse lassen sich für die Genferseeregion ab den 1860er-Jahren nachweisen: So findet man in der zeitgenössischen Presse Spielberichte und -ankündigungen, bei denen sich Engländer aus Genf und Lausanne für Fussballspiele getroffen haben sollen. Zudem soll an den welschen Erziehungsinstituten von Château de Lancy und La Châtelaine bereits ab 1853 beziehungsweise 1869 Fussball gespielt worden sein, wobei es sich bei den Schülern um Sprösslinge reicher Familien aus Grossbritannien handelte.
Die ersten Fussballklubs wurden ab den 1870er-Jahren gegründet, dabei waren auch Schweizer mit von der Partie. So wurde der älteste noch bestehende Fussballverein der Schweiz, der FC St. Gallen, 1879 von Kaufleuten beziehungsweise ehemaligen Schülern des Institut Wiget in Rorschach ins Leben gerufen. Sie hatten den Fussball während ihrer Ausbildung über ihre englischen Lehrer kennengelernt
Die starke Präsenz der Briten sowie die wirtschaftlichen Verflechtungen mit dem Vereinigten Königreich in Handel und Tourismus waren wichtige Voraussetzungen dafür, dass der football vergleichsweise früh in die Schweiz «importiert» und bekannt wurde. Der moderne Fussball – modern im Sinne eines Spiels mit festen und aufgeschriebenen Regeln – verbreitete sich auf den britischen Inseln zwischen 1840 und 1860 (der «wilde» Volksfussball ohne kodifizierte Regeln lässt sich bereits seit dem Hochmittelalter nachweisen).
Im kontinentaleuropäischen Vergleich fällt zudem auf, dass sich in Ländern, die zur Zeit des Aufkommens des Fussballs industriell fortgeschrittener waren, der neue Sport rascher verbreitete. Nebst der Schweiz waren dies insbesondere Belgien und Dänemark. Das industrielle Zeitalter brachte eine junge und aufstrebende Gesellschaftsschicht hervor, die für Freihandel, Kosmopolitismus sowie Wettbewerb einstand und diese Werte auch im Fussball erfüllt sah: Es gibt universelle Regeln und es handelt sich um einen offenen Leistungsvergleich zwischen zwei Teams.
Die internationale Verflechtung der Schweiz spielte auch in der weiteren Verbreitung des Fussballs in Kontinentaleuropa eine Rolle: Deutsche, französische und italienische Fussballpioniere lernten das Spiel an Schweizer Hochschulen und Gymnasien kennen, Schweizer Kaufleute und Akademiker gründeten in Südeuropa Fussballvereine mit. Das bekannteste Beispiel dafür ist der Winterthurer Hans «Joan» Gamper, der 1899 mit Gleichgesinnten den FC Barcelona ins Leben rief. Zudem gab es Turnlehrer aus der Romandie, die auf Einladung des bulgarischen Bildungsministers an verschiedenen Schulen unterrichteten und dort Fussball spielen liessen.
Auch an einigen staatlichen Schulen in der Schweiz wurde ab den 1880ern Fussball gespielt und 1898 fand er Eingang in die Eidgenössische Turnschule, damals eine Art Rahmenlehrplan für den Turn- und Sportunterricht. Die Bildungsinstitutionen und -inhalte waren damals – abgesehen von den katholisch-konservativen Kantonen – bürgerlich-liberal geprägt, der aus dem gleichen Kosmos entstammende Fussball passte da gut rein.
Anschlussfähig für Schweizer Schulen war das Spiel aber vor allem, weil es in seiner britischen Ursprungsform an den bürgerlich-elitären public schools einen zutiefst bildungspolitischen (oder wie man damals sagte: erzieherischen) Anspruch hatte: Es ging um Wettbewerb sowie um die Einübung von Regeln, Teamfähigkeit und einer bestimmten Art von Männlichkeit.
Die Schüler sollten dadurch zu charakterfesten, disziplinierten und gesunden Männern erzogen werden. Entsprechend steht in der Eidgenössischen Turnschule von 1898: «Rasches, zielbewusstes, energisches, aber durchaus selbstloses und nur auf das allgemeine Spielinteresse gerichtetes Handeln kennzeichnet den guten Fussballspieler, woraus wohl am besten hervorgeht, welcher Wert dem Fussballspiel als Erziehungsmittel beizumessen ist.»
Im deutschsprachigen Raum fasste man diese spezifische Vorstellung von Bildung mit dem Begriff Körpererziehung zusammen, also die Idee, dass das Trainieren des Körpers einen Einfluss auf Seele und Intellekt junger Menschen habe. Auch viele Fussballklubs aus der Pionierzeit orientierten sich an der Körpererziehung, so steht in den ersten Statuten des Grasshopper Club Zürich, einer der Vereinszwecke sei die «Ausbildung des Körpers», die Berner Young Boys sprachen von «Kräftigung des Körpers».
Für die ersten Fussballer schien aber ein gewichtigerer Faktor das Spiel attraktiv zu machen, wie Fritz Schäublin, Mitglied des FC Basel ab 1893, in seinen Memoiren über die Pionierzeit schrieb: «Wir trieben damals Fussball, weil wir unseren Drang nach körperlicher Ertüchtigung in freierer Weise als in einem Turnverein betätigen wollten, und diese Befriedigung hofften wir im Fussballsport zu finden.» Schäublin grenzt sich vom Turnen so stark ab, weil viele Turnübungen seinerzeit (und noch bis etwa in die 1960er-Jahre) stark an militärischen Drill erinnerten. Neben Felgaufschwung und Handstand wurde auch synchron marschiert und exerziert.
Obwohl auch die Turner, die wie die Fussballer oft aus dem Bürgertum stammten, ebenfalls das Ideal der «Körpererziehung» propagierten und es auch Turnlehrer waren, die Fussball in den Schulen spielen liessen, bekämpfte die mächtige und nationalkonservativ orientierte Turnbewegung das neuartige Fussballspiel zunächst massiv: Es sei eine einseitige, gefährliche und unschweizerische Sportart, da es sich um ein fremdländisches Importprodukt handle. Fussballer würden sich zudem nur zum Vergnügen körperlich ertüchtigen, anstatt sich auf staatsbürgerliche Pflichten wie den Wehrdienst vorzubereiten.
Der wachsenden Popularität des Fussballs tat dies jedoch keinen Abbruch: Heute gehört er zu den beliebtesten Sportarten des Landes, jedes Wochenende «schutten» 280’000 Aktive zusammen und gegeneinander. https://www.watson.ch/wissen/sport/1750 ... on-schweiz
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 12. April 2023, 17:09 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.04.2023  Zitat: YB stark, Zürcher schlafen – Alisha Lehmann überstrahlt alle
Das grosse Schweizer Sport-Ranking auf Tiktok[/b
Bern vor Zürich, nicht nur in der Super League: Während YB den Trend von Tiktok früh erkannt hat, suchte man die Zürcher Vereine auf der Plattform lange vergeblich. Haben die Klubs Tiktok verschlafen?
Nicht nur in der Super-League-Tabelle, auch im nationalen Tiktok-Vergleich kommt momentan kein Klub an YB ran. Mit knapp 300-Tausend Followern haben die Berner fast doppelt so viele Fans wie ihr erster Verfolger Servette. Doch dieser Erfolg YBs kommt nicht von ungefähr.
Als einer der ersten Schweizer Sportvereine setzte man Anfang 2020 auf das chinesische soziale Medium und erarbeitete sich während der Coronapandemie bereits ein Konzept. «In erster Linie sucht YB mit Tiktok die Nähe zu den Fans und möchte die Reichweite auf den sozialen Medien vergrössern», antwortet der Klub auf Blick-Nachfrage.
«Mit der Coronapandemie erwies sich der neue Kanal als sehr dankbar, um mit der Community auf digitalem Weg stärker in Kontakt zu bleiben.» Man teste und analysiere regelmässig, welche Formate und Inhalte auf der Plattform funktionieren: «Wir sind sehr darauf bedacht, nur Trends zu verfolgen, welche zum Klub und der Fussball-Community passen.» Allerdings sorgten nicht nur «die Einblicke hinter die Kulissen und die neuartige Nähe zu den Spielern», sondern auch der sportliche Erfolg für die grösser werdende digitale Beliebtheit.
[b]Der FCZ verpasst den Boom
Den Tiktok-Boom verschlafen hat allerdings der amtierende Schweizer Meister FC Zürich. Bis zum 1. Januar 2023 suchte man den Stadtklub noch vergeblich auf der Plattform. Seither postet der FCZ allerdings praktisch täglich mindestens ein Video.
Gegenüber Blick lässt der FCZ verlauten, dass man die Entwicklung verschiedenster Social-Media-Kanäle stets beobachtet und diskutiert habe. «Zudem war das Feedback aus Fankreisen zu Beginn eher skeptisch, weshalb wir uns ebenfalls Zeit gelassen haben.» Auch während der Meistersaison verzichtete man auf einen Account, vor allem aus «ressourcentechnischen Gründen».
Irgendwann sei dann aber der Zeitpunkt gekommen, als «auch der FC Zürich über Tiktok eine etwas jüngere Fan-Community erreichen» wollte. Dazu bedient er sich «plattformspezifischer, teilweise lustiger Inhalte», um den Fans einen Blick hinter die Kulissen des Super Ligisten zu gewähren.
Besser siehts immerhin beim Stadtrivalen GC aus. Die Hoppers sind seit über drei Jahren auf Tiktok und haben sich in dieser Zeit immerhin rund 37'000 Follower erarbeitet.
Winti inexistent – Bern führt auch im Hockey
Als einziger der zehn Super-League-Klubs ist übrigens Winterthur nicht auf Tiktok vertreten – noch. «Ja, wir haben es vor, allerdings terminlich und inhaltlich noch nicht im Detail bestimmt», antwortet der FCW. Bislang habe man auf einen TikTok-Account verzichtet, da «wir als Aufsteiger medial noch nicht auf der Höhe der Super-League-Klubs waren», auch in personeller Hinsicht.
Und weiter gehts mit Bern vor Zürich. Das ist nämlich auch in der Hockey-Tiktok-Rangliste so. Der SC Bern knackt als einziger Hockeyklub in der Schweiz die Marke von Zehntausend Followern. Die Berner sprangen im Gegensatz zu anderen National-League-Konkurrenten bereits 2019 auf den Tiktok-Zug. «Die Idee war, früh den Aufsprung auf eine neue Plattform zu machen, dort eine neue Generation mit SCB-Inhalten zu erreichen und die Fan-Community weiter zu vergrössern», erklärt der Hockeyklub gegenüber Blick.
Gesetzt werde auf eigene Ideen, allerdings würden die Berner auch Social-Trends auf den SCB adaptieren. «Wir übernehmen einerseits Formate, die auch auf den anderen SCB-Kanälen ausgespielt werden, produzieren aber regelmässig Inhalte explizit für Tiktok», so der SCB weiter. Für die kommende Saison werde man intern jeden Kanal, darunter Tiktok, «neu diskutieren punkto Ausrichtung, Inhalte und Relevanz».
Romands stark vertreten
Auffällig: Mit den Super Ligisten Servette, Sion, dem Volleyballklub Lausanne UC und Challenge Ligist Lausanne-Sport befinden sich vier Vereine aus der Romandie in den Top 6. Letzterer spürte seit dem jüngsten Besuch von Fussball-Legende Ronaldinho einen erheblichen Aufschwung.
Der Volleyballklub Lausanne UC schaffte es dank des Booms eines Viral-Hits in die Top 5. Ein Trainingsvideo, vor rund einem Jahr gepostet, sammelte bisher 17 Millionen (!) Aufrufe.
Klare Verhältnisse also auf Klubebene. Doch noch klarer ists in der Rangliste der Schweizer Sportlerinnen und Sportler. Dort führt – wer hätte das gedacht – eine Bernerin.
Die erfolgreichsten Schweizer Klubs auf Tiktok
1. YB (Fussball, Super League) – 297 Tsd. Follower 2. Servette (Fussball, Super League) – 165 Tsd. Follower 3. FC Basel (Fussball, Super League) – 127 Tsd. Follower 4. Sion (Fussball, Super League) – 73 Tsd. Follower 5. GC (Fussball, Super League) – 37 Tsd. Follower 6. Lausanne UC (Volleyball, NLA) 32 Tsd. Follower 7. Lausanne-Sport (Fussball, Challenge League) – 24 Tsd. Follower 8. FC Zürich (Fussball, Super League) – 13 Tsd. Follower 9. SC Bern (Eishockey, National League) – 11 Tsd. Follower 10. FC St. Gallen (Fussball, Super League) – 9800 Follower
[Stand 3. März 2023] https://www.blick.ch/sport/yb-stark-zue ... 77599.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 12. April 2023, 21:24 |
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12.04.2023  Zitat: Nachwuchsförderung
FC Solothurn und die Berner Young Boys gehen eine Partnerschaft ein
Ab der Saison 2023/24 gehen der FC Solothurn und der BSC Young Boys in der Nachwuchsarbeit gemeinsame Wege.
Der FC Solothurn geht ab der Saison 2023/24 gemeinsame Wege mit dem Schweizer Spitzenclub BSC Young Boys. Die Nachwuchsförderung der Solothurner soll gemäss Mitteilung in die bestehende Partnerschaft von YB mit dem Team AFF-FFV, dem Team Köniz und dem Team Tobe integriert werden.
Damit versprechen sich die Verantwortlichen der beiden Vereine einen Mehrwert für die talentiertesten Spielerinnen und Spieler aus der Region Solothurn. Die Nachwuchsarbeit bei den Bernern, die komfortabel an der Spitze der Super-League-Tabelle stehen, geniesse traditionell einen sehr hohen Stellenwert, heisst es in der Mitteilung weiter.
Der «Glaube an die Jugend» ermögliche immer wieder die erfolgreiche Integration junger Spielerinnen und Spieler in die erste Mannschaft der Männer, ins Team der Axa Women’s League der Frauen und in den Profifussball. https://www.solothurnerzeitung.ch/sport ... ld.2441569
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 13. April 2023, 09:20 |
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13.04.2023  Zitat: Es geht um die Millionen-Töpfe
Die Napoli-Pleite sollte YB-Fans zu denken geben
Fünf Schweizer Teams können nächste Saison im Europacup spielen. Mehr oder weniger fix qualifiziert ist erst YB. Die Europa-Eroberer aus Basel hingegen müssen noch bangen. Vielleicht können sie sogar wählen, wo sie starten wollen.
Nach mageren Jahren mit dem Rückfall bis auf Platz 19 im Jahr 2021 hat sich die Schweiz im Uefa-Ranking massiv gesteigert. So belegen wir in der für die nächste Saison massgebenden Rangliste Platz 14. In der aktuellen gar Platz 13. Und das wird wohl auch so bleiben. Es sei denn, der FCB zieht mit mindestens zwei Siegen und zwei Remis in den Final der Conference League (ConfL) ein. Dann würden wir die Türkei überholen. Und bei einem FCB-Finalsieg würden wir auch noch gleich die Serben schnappen und auf Platz 11 fliegen. Das würde mit einem Fixplatz in der Champions League (CL) für die übernächste Saison belohnt.
Der Conference-League-Sieger kann wählen
Andrerseits wäre der FC Basel das einzige Team überhaupt, das wählen könnte, wo es starten will: fix in der Gruppenphase der Europa League (EL) oder in der CL-Qualifikation in Runde zwei. Kaum anzunehmen, dass man sich die extrem schwierige Königsklassen-Quali antun würde. Denn auf dem Nicht-Meisterweg warten Teams wie Dynamo Kiew, Monaco, Glasgow Rangers, PSV Eindhoven und gar Benfica Lissabon (!). Und man hätte kein Sicherheitsnetz und könnte gar ohne Gruppenphase dastehen.
Zu Bald-Meister YB: Weil Russland ausgeschlossen bleiben dürfte, kommt der Schweizermeister möglicherweise direkt in die Playoffs. Nämlich dann, wenn sich der Sieger der CL via eigene Meisterschaft für die Königsklasse qualifiziert. Das ist bei fünf der acht Viertelfinalisten sicher der Fall und bei Chelsea sicher nicht. Dass nun beispielsweise Napoli als klarer Leader in der Serie A gegen Milan verloren hat, das in der Liga um einen CL-Platz bangen muss, ist darum aus Berner Sicht eine eher schlechte Nachricht.
YB steht sicher in einer Gruppenphase ...
In den Playoffs würden auf die Berner Teams wie Pilsen, Dinamo Zagreb, Roter Stern, FC Kopenhagen, Maccabi Haifa, Bodö Glimt, Karabach und Trabzonspor warten. YB wäre bei einem Out sicher in der EL-Gruppenphase.
Muss YB in der dritten CL-Quali-Runde ran, haben die Berner im schlechtesten Fall immerhin die ConfL auf sicher. Ein bitteres Scheitern wie vergangenes Jahr an Anderlecht ist also ausgeschlossen.
...Lugano als Cupsieger oder der Dritte auch
Sollte YB auch den Cup gewinnen, würde nicht Finalverlierer Lugano den Platz erben, sondern der Meisterschaftsdritte. Dieser steigt in den EL-Playoffs ein. Verliert er, hat er die ConfL auf sicher. Ganz knifflig ist der Fall, wenn Lugano den Cup gewinnt und Zweiter in der Meisterschaft wird. Denn dann müssten die Tessiner in der CL-Quali ran. Sie hätten kein Wahlrecht. Und weil man da in Runde zwei einsteigt, kann man noch ganz aus Europa rausgekegelt werden! Für Lugano wäre es im Fall des Cupsiegs also fast lukrativer, in der Meisterschaft Dritter zu werden. Paradox!
Die einzigen einfachen Fälle sind jene des Meisterschaftsdritten und -vierten. Die steigen in der zweiten ConfL-Qualirunde ein und müssen drei Runden überstehen, um in die Gruppenphase zu kommen. Verlieren sie in irgendeiner Runde, sind sie draussen. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 80802.html
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Bierflasche
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Verfasst: Donnerstag 13. April 2023, 17:32 |
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SOLOTHURN UND YB GEHEN PARTNERSCHAFT EIN
Ab der Saison 2023/24 gehen der FC Solothurn und der BSC Young Boys in der Nachwuchsarbeit gemeinsame Wege. Der FC Solothurn wird mit seiner Nachwuchsförderung in die bestehende Partnerschaft von YB mit dem Team AFF-FFV, dem Team Köniz und dem Team TOBE integriert.
Im Rahmen des Ausbildungslabels SFL/SFV organisiert der SFV die Nachwuchsförderung seit mehreren Jahren in Partnerschaften. Mit der Integration des FC Solothurn in die bestehende Partnerschaft von YB versprechen sich die Verantwortlichen der beiden Vereine einen Mehrwert für die talentiertesten Spieler:innen aus der Region Solothurn.
«In Youth we Believe»: Der Slogan der Youth Base steht exemplarisch für die Verankerung der Nachwuchsarbeit beim BSC Young Boys. Die strategische Ausrichtung des Clubs sieht ausdrücklich «herausragende Nachwuchsförderung» vor. Die Nachwuchsarbeit bei YB geniesst traditionell einen sehr hohen Stellenwert. Der «Glaube an die Jugend» ermöglicht immer wieder die erfolgreiche Integration junger Spieler:innen in die erste Mannschaft der Männer, ins Team der Axa Women's League der Frauen und in den Profifussball.
Den stetig steigenden Anforderungen in der Ausbildung zukünftiger Fussballer:innen gerecht zu werden, ist ein zentrales Element der Youth Base. Als nationales Leistungszentrum SFV/SFL zertifiziert, geniesst die Qualitätskontrolle und Weiterentwicklung in allen Bereichen höchste Priorität. Der Zeit voraus sein, die Trends der nächsten Jahre erahnen und die jungen Menschen auf die Zukunft vorbereiten: Das sind Eckpfeiler des Leistungszentrums, welches die grössten Talente aus der Region Bern, und erfreulicherweise ab sofort auch aus Solothurn, ab der U16-Mannschaft vereint.
Die seit mehreren Jahren bestehenden Partnerschaften mit dem Team AFF-FFV, dem Team Köniz und dem Team TOBE werden im gewohnten Rahmen weitergeführt.
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shalako
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Verfasst: Freitag 14. April 2023, 17:45 |
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14.04.2023  Zitat: Champagner kalt gestellt
YB könnte am 22. April bereits Meister sein
YB hat in der Super League 17 Punkte Vorsprung. Und es ist erst der 13. April. Da stellt sich die Frage: Können die Berner der früheste Meister werden? Die Antwort ist: ja!
Neun Runden sind in der Super League noch zu spielen. Noch 27 Punkte sind zu holen. YB hat aktuell 17 Zähler Vorsprung auf Servette. Da darf man durchaus zu rechnen beginnen, wann der fünfte Titel in sechs Jahren in Stein gemeisselt sein wird.
Die Rechnerei ergibt Folgendes: In der nächsten Runde kann das noch nicht passieren. Auch wenn YB in Basel gewinnt und «Verfolger» Servette gegen Lugano verliert. YB hätte dann 20 Punkte mehr als die Genfer. Acht Runden vor Schluss reicht das noch nicht.
Drei Teams sind mögliche Spielverderber
Wie schauts in der 29. Runde aus? Gesetzt den Fall, YB schlägt Servette in der Direktbegegnung am 22. April, wächst der Vorsprung auf 23 Punkte. Und weil dann noch sieben Runden ausstehen, wären die Grenats weg vom Fenster. «Gefahr» könnte aber noch von denjenigen Teams kommen, die vor dieser Runde einen Punkt Rückstand auf Servette haben könnten: St. Gallen, Luzern und Lugano. Gewinnt eines dieser drei Teams seine beiden nächsten Spiele, muss der Champagner in Bern wieder in den Kühlschrank …
Denn: YB hätte dann auf dieses Team 21 Punkte Vorsprung. Theoretisch könnten die Berner diese Reserve noch verspielen. Und auch das um Welten bessere Torverhältnis. Graue Theorie, klar. Aber im Sport ist das nun mal so: Solange etwas nicht auch arithmetisch gestützt ist, gibts keine Party.
Gewinnt aber keiner aus dem Trio St. Gallen, Luzern und Lugano zweimal, würden am 22. April im Wankdorf alle Dämme brechen – in der 29. von 36 Runden. Wäre das der früheste Meister-Zeitpunkt in der Geschichte der Super League?
Es wäre das Triple für YB
Ja! Allerdings müsste die YB-Mannschaft von 2022/23 diesen Rekord teilen mit … nein, nicht dem FC Basel. Sondern mit den YB-Teams von 2018/19 (13. April, Sofameister nach einem 0:0 zwischen Basel und GC) und 2020/21 (18. April, nach einem 3:0 gegen Lugano). Das Meisterteam von 2019 hatte den FC Basel als Rekordhalter abgelöst. Dieser hatte in der Saison 2016/17 in der 30. Runde nach einem 2:1 in Luzern den achten Meistertitel in Serie geholt. Eine Hegemonie, die YB danach brach.
Zesiger und Wicky lässt es kalt
Doch das Triple als frühester Meister interessiert bei YB nicht wirklich. «Wichtig ist jetzt mal, die drei Punkte in Basel zu holen», sagt der Held aus dem GC-Spiel, der am Sonntag gesperrte Cédric Zesiger. «Und danach schauen wir weiter.» Auch von Coach Raphael Wicky kommt nicht wirklich viel Knackiges zu diesem Thema – wie das halt so üblich ist: «Jeder Spieler kann die Tabelle lesen und sieht den Punktevorsprung. Aber es wäre total falsch, sich zu sicher zu fühlen. Solange es mathematisch noch nicht gemacht ist, werden wir nicht feiern.»
Die grosse gelbschwarze Party wirds aber sicher geben. Und das wohl noch im April, in dem noch vier Runden zu spielen sind. Triple hin oder her.
https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 87046.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 14. April 2023, 23:46 |
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14.04.2023  Zitat: YB muss im CL-Viertelfinal Napoli die Daumen drücken
Der Meistertitel ist YB so gut wie sicher, der Fokus richtet sich auf die kommende Saison. Mit Blick auf den Europacup hoffen die Berner auf Napoli statt Milan.
Das Wichtigste in Kürze
- Ein Napoli-Sieg im CL-Viertelfinal gegen Milan wäre hilfreich für YB. - Die Berner haben den Titel praktisch sicher – und gute Chancen auf die Champions League. - Im schlechtesten Fall stehen die Berner sicher in der Conference-League-Gruppenphase.
YB könnte im günstigsten Fall schon kommende Woche Meister werden. Dass den Bernern der Titel noch durch die Finger rutscht, ist unwahrscheinlich. Kein Wunder also, dass man den Blick schon auf die kommende Saison richtet.
Eine Frage stellt sich: Wo landen die Young Boys im internationalen Geschäft? In dieser Saison reichte es nicht für eine Gruppenphase. Im Conference-League-Playoff scheiterte YB an Anderlecht, das am Donnerstag im Viertelfinal-Hinspiel mit 2:0 gegen Alkmaar siegte.
Die gute Nachricht für die Berner: In der kommenden Saison spielt man in jedem Fall in einer Gruppenphase. Schlechtestenfalls müsste der Schweizer Meister in der dritten CL-Quali-Runde antreten. Dann wäre man sicher in der Conference League mit dabei.
Warum ein Napoli-Erfolg gut für YB wäre
Allerdings dürfen die Berner auch hoffen, es direkt ins Playoff für die Champions League zu schaffen. Die Voraussetzung dafür wäre, dass sich der Champions-League-Sieger über die eigene Liga direkt für die Königsklasse qualifiziert.
Bei den Top-Favoriten Manchester City und Real Madrid ist das praktisch sicher. Milan hingegen ist aktuell Vierter und muss zittern, ebenso wie Stadtrivale Inter. Beide haben nach Hinspiel-Siegen aber gute Chancen auf den Halbfinal.
Für YB heisst das: Im Rückspiel müsste man Napoli die Daumen drücken, um die Chancen auf einen CL-Quali-Einstieg im Playoff zu erhöhen. Dort würde man auf Gegner wie Maccabi Haifa, Dinamo Zagreb oder Roter Stern treffen. Bei einem Ausscheiden stünde man in der Europa-League-Gruppenphase. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-mu ... n-66473053
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shalako
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Verfasst: Freitag 14. April 2023, 23:54 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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13.04.2023  Zitat: Studie über U20-Spieler
Alte Young Boys, junges Wil: Bringt's das Motto «Jugend forscht»?
Eine CIES-Studie analysiert, welche Klubs wie häufig U20-Spieler eingesetzt haben. Was sind die Erkenntnisse daraus?
Gerade in einer Ausbildungsliga wie der Super League ist sie die ewige Gretchenfrage: Setzt man auf Jugend oder Erfahrung? Während die Wahrheit – Achtung, Floskel! – wohl irgendwo in der goldenen Mitte liegt, fördert eine Studie des Centre International d’Etude du Sport (CIES) Erstaunliches zutage. In ihrem «Football Observatory Weekly Post» wurde der Einsatz von U20-Spielern in Ligapartien unter die Lupe genommen.
Untersucht wurde, wie häufig Akteure, die jünger als 20 Jahre alt sind, in den letzten 5 Saisons zum Zug kamen. Bezogen auf die Super League ergibt sich ein spannendes Bild: Leader und Cup-Finalist YB belegt direkt hinter dem Tabellen-2. Servette den vorletzten Platz in diesem Ranking. Nur 2,3 Prozent der Einsatzzeiten gingen an U20-Akteure. Noch weniger zum Einsatz kamen Teenager nur bei Lugano (0,8 %) – Final-Gegner von YB im Cup. Der FC Zürich wurde im Vorjahr mit dem viertältesten Kader der Super League Meister.
Eine Liga tiefer hingegen scheint sich das Motto «Jugend forscht» zu bewähren. Der FC Wil, weltweit auf Rang 21 unter 1168 Klubs, vertraute einen Achtel aller Einsätze U20-Spielern an. Die Ostschweizer liegen trotz des tiefsten Durschnittalters der Liga und bescheidenen finanziellen Mitteln derzeit auf Rang 3.
International gibt es ebenfalls jugendliche Erfolgsgeschichten. Der klare Spitzenreiter im Ranking, der FC Nordsjaelland, führt die dänische Superligaen an. In den letzten 5 Jahren waren 37 Prozent seiner Spieler höchstens 19-jährig. Eine weitere Erfolgsgeschichte: Serienmeister RB Salzburg (13,2 %) liegt auf Rang 20. In den Top-5-Ligen zeigt der BVB (12,5 %), dass man mit regelmässiger Einbindung von Youngsters über Jahre an der Tabellenspitze mitkämpfen kann.
Natürlich ist die Studie primär eine Zahlenspielerei. Etliche, mindestens ebenso relevante Parameter werden ausgeklammert. Und auch Gegenbeispiele lassen sich zur Genüge aufzählen. So gehören etwa die aktuellen Überraschungsteams Napoli und Union Berlin mit 0,1 Prozent an U20-Akteuren zu den absoluten Schlusslichtern.
Welche Erkenntnisse kann man nun aus den Studienresultaten ziehen? Mit Bestimmtheit wohl nur eine weitere, aber fraglos zutreffende Floskel: nämlich, dass viele Wege nach Rom führen. https://www.srf.ch/sport/fussball/fussb ... nd-forscht
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