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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Mittwoch 11. August 2021, 10:03 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Bierflasche
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Verfasst: Montag 23. August 2021, 14:17 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Alles zum Spiel Ferencváros - YB22 Akteure mit dabeiYB ist mit folgenden 22 Spielern nach Ungarn gereist: Von Ballmoos, Faivre, Zbinden, Camara, Zesiger, Spielmann, Sierro, Kanga, Sulejmani, Jankewitz, Moumi Ngamaleu, Bürgy, Elia, Fassnacht, Siebatcheu, Mambimbi, Aebischer, Garcia, Maceiras, Lauper, Rieder und Martins. Nicht mit dabei sind der gesperrte Hefti (rote Karte im Hinspiel) sowie Maier und Toure, die in Bern trainieren. Zudem fehlen die verletzten Lustenberger, Nsame, Lefort, Monteiro und Petignat. YB in Budapest gelandetDie Young Boys sind am Montagmittag in Budapest angekommen. Um 17:30 Uhr findet die Pressekonferenz mit Trainer David Wagner und Verteidiger Ulisses Garcia statt (später als Re-Live hier im Matchcenter), um 18:00 Uhr wird im Stadion von Ferencváros das Abschlusstraining stattfinden. YB auf dem Weg nach BudapestSpieler und Staff des BSC Young Boys sind um ca. 10:30 Uhr im Belpmoos abgehoben und sind auf der Reise nach Budapest. Einige Impressionen vom Flughafen Bern-Belp. 
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shalako
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Verfasst: Montag 23. August 2021, 20:20 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.08.2021  Zitat: Playoffs der Champions League
«Überzeugung und Demut»: Das YB-Rezept vor dem Showdown
Den Bernern reicht am Dienstag in Budapest ein Remis, um in die CL-Gruppenphase einzuziehen – und gross abzukassieren.
Die Ausgangslage ist eigentlich ganz einfach: Halten die Berner im Playoff-Rückspiel bei Ferencvaros Budapest die Null, steht YB in der Gruppenphase der Champions League.
Deswegen auf 0:0 spielen zu wollen, hält Trainer David Wagner für keine gute Idee. «Es ist nicht unser Naturell. Das ist nicht die Zielsetzung und auch nur ganz wenige Mannschaften beherrschen das.» Viel wichtiger sei es, «klar zu bleiben in den Aktionen, zu attackieren, Torchancen zu nutzen und den Gegner unter Druck zu setzen».
Wagner will mit einer Mischung aus Überzeugung und Demut die Sterne der «Königsklasse» ins Wankdorf bringen. Nach dem 3:2 aus dem Hinspiel wisse man, wie der Gegner zu knacken ist. «Aber wir brauchen auch den nötigen Respekt. Wir müssen eine Topleistung bringen, damit es reicht.»
"Wir wollen Spiele gewinnen, erfolgreich sein. Das ist für uns das Einzige, was zählt."
Falls es denn tatsächlich reicht, wäre es für YB nach der Saison 2018/19 der 2. Einzug in die CL-Gruppenphase. Und auch diesmal würde es dem Klub eine stattliche Summe aufs Konto spülen. Die Rede ist von 20 bis 30 Millionen Franken – in Corona-Zeiten ein willkommener Zustupf.
Ob das den Druck nochmals erhöht? «Das ist nicht unser Thema», so Wagner. «Wir wollen Spiele gewinnen, erfolgreich sein. Das ist für uns das Einzige, was zählt.»
Ausgeruht zum Duell um alles oder nichts
Welches Gewicht man bei YB dem Europacup beimisst, wurde deutlich, als die Berner die Swiss Football League ersuchten, das Super-League-Heimspiel vom letzten Wochenende gegen Lugano zu verschieben.
Die Berner wollten den wichtigen Match in Ruhe vorbereiten und sich nach den vielen englischen Wochen etwas ausruhen. Die SFL willigte ein, denn eine Mannschaft in der «Königsklasse» stellen zu können, ist für den Schweizer Profifussball von übergeordnetem Interesse. Gleiches gilt für Ungarn und Ferencvaros, das ebenfalls in der Liga pausierte.
Personalsorgen
Kadertechnisch wird Wagner nicht aus dem Vollen schöpfen können. Silvan Hefti ist rot-gesperrt, Fabian Lustenberger, Jordan Lefort, Jean-Pierre Nsame, Joël Monteiro und Esteban Petignat fehlen verletzt.
Im Hinspiel zogen die Ungarn trotz 65-minütiger Überzahl den Kürzeren. «Sie hatten Schwierigkeiten mit dem Ball», analysiert YB-Mittelfeldmotor Christian Fassnacht. Im Showdown am Dienstag erwarte er deshalb einen aggressiven Gegner. «Sie werden versuchen, hoch zu pressen. Sie brauchen die Tore», sagt der 27-Jährige.
Ticker-Hinweis
Verfolgen Sie die Partie Ferencvaros - YB am Dienstag ab 21:00 Uhr im Liveticker auf srf.ch/sport oder in der SRF Sport App. https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... m-showdown
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shalako
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Verfasst: Montag 23. August 2021, 20:22 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.08.2021  Zitat: Gutes Omen fürs Millionenspiel?
David von Ballmoos gibt sein Comeback!
Mit der Nummer eins zwischen den Pfosten in die Champions League? YB-Goalie David von Ballmoos (26) kehrt für das entscheidende Playoff-Rückspiel am Dienstag gegen Ferencvaros (3:2-Sieg im Hinspiel) wohl aufs Feld zurück.
Nicht, dass Guillaume Faivre seinen Job nicht getan hätte. Der Neuenburger war an den beiden Toren der Ungarn im Wankdorf schuldlos und hielt gegen Zubkow exzellent. Beim 3:1 gegen Cluj sieht er beim frühen 0:1 suboptimal aus, ist danach aber hellwach. Einzig in Sion steht er am Ursprung der 0:1-Niederlage.
Doch nun ist die Nummer eins nach überstandener Oberschenkelmuskel-Verletzung zurück. David von Ballmoos. Und er wird wohl spielen. Und hexen? So wie im August 2018, als er der Baumeister war des 1:1 zu Hause gegen Dinamo Zagreb, das am Ende entscheidend dafür war, dass sich YB zum ersten Mal für die Königklasse qualifizieren konnte.
Sierro erinnert Situation vor zwei Jahren
Von Ballmoos wird frisch sein nach seiner zweiwöchigen Wettkampfpause. Das Team nach einer solchen von fünf Tagen. Dank dem Entgegenkommen von Gegner Lugano und der Liga. «Sonst hätten wir Mittwoch, Samstag, Dienstag spielen müssen. Drei Spiele in sieben Tagen. Das wäre anspruchsvoll gewesen», sagt Sierro.
Und, erinnert sich Sierro an ein sehr schmerzliches YB-Out, als man die Champions League in Belgrad gegen Roter Stern vor zwei Jahren denkbar knapp verpasst hat. «Die Serben hatten da auch spielfrei. Wir nicht. Vielleicht hat das den Unterschied ausgemacht.»
Achtung: Auch Ferencvaros erholt
Auch Ferencvaros hatte bereits zwischen den Spielen gegen Slavia Prag kein Meisterschaftsspiel auszutragen. An diesem Weekend selbstredend auch nicht.
Zumindest da sind die Spiesse also gleich lang. Und gleich lange Spiesse könnte am Ende heissen: Remis! Was YB reichen würde. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 73902.html
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shalako
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Verfasst: Montag 23. August 2021, 20:25 |
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23.08.2021  Zitat: Champions-League-Playoff
Dem YB-Gegner ist jedes Mittel recht
Die Young Boys erwartet am Dienstagabend in Budapest eine hitzige Atmosphäre. Ferencváros -Trainer Peter Stöger startet einen nicht ganz ernst gemeinten Spionageversuch.
Peter Stöger stellt sich hin und fragt in den gut gefüllten Raum: «Hat jemand von den Schweizer Kollegen Informationen, die ich verwenden könnte?»
Es ist Montagabend in der 2014 fertiggestellten Groupama Aréna. Die Medienkonferenz mit dem österreichischen Trainer von Ferencváros hätte schon vor Minuten beginnen sollen, doch ein Inhaber der Übertragungsrechte ist nicht bereit, deshalb wird gewartet. Und Stöger versucht die Zeit zu nutzen, um sich ein paar Vorteile zu verschaffen.
Natürlich ist die Frage nicht ganz ernst gemeint, womöglich liess sich Stöger beim Gag von seiner langjährigen Lebenspartnerin Ulrike Kriegler inspirieren, einer österreichischen Kabarettistin. Aber die Episode passt ins Bild, das Stöger, der seit drei Monaten in Budapest tätig ist, abgibt: Er wirkt gelassen, umgänglich, zuversichtlich. Er sagt zur Tatsache, dass sein Team im Hinspiel in Bern beim Stand von 1:1 einen Penalty verschoss und trotz über 70 Minuten in Überzahl 2:3 verlor: «Solche Rückschläge gehören dazu. Unser später Anschlusstreffer war sehr wichtig, er gibt uns die Möglichkeit, mit der Unterstützung unserer Fans den Rückstand wettzumachen.»
Die Fans sind mehr als einmal Thema. Ferencváros erwartet, dass das 22’600 Zuschauern Platz bietende Stadion fast ausverkauft ist. Schon in der Runde zuvor gegen Slavia Prag sei die Stimmung fantastisch gewesen, sagt Stöger, einst bei Köln und Dortmund tätig. «Und da waren deutlich weniger Fans im Stadion.» Der Trainer glaubt, die Stimmung könne ein ähnlicher Vorteil sein, wie ihn der Kunstrasen im Hinspiel in Bern für YB dargestellt habe.
Mit Goalie von Ballmoos
Und damit zu den Young Boys und ihrem Trainer David Wagner. Er sagt, auf die Atmosphäre angesprochen: «Das Stadion ist gut, der Rasen in einem Topzustand, es dürfte laut werden. Es ist alles so hergerichtet, wie es in einem solch wichtigen Spiel sein sollte.»
Es geht am Dienstagabend (21 Uhr) um Prestige, Punkte im Uefa-Ranking und um hohe Prämien. 20 bis 30 Millionen Euro könnten die Young Boys beim Einzug in die Gruppenphase verdienen. Die durch die Corona-Pandemie bedingten Einbussen wären getilgt.
Wagner kann wieder auf Goalie David von Ballmoos und Sandro Lauper zählen, sie sind rechtzeitig fit geworden. Wie auch Stürmer Jordan Siebatcheu, der im Hinspiel angeschlagen ausgewechselt werden musste. Zudem kehrt Michel Aebischer nach Gelbsperre zurück. Rechtsverteidiger Silvan Hefti reiste nach seiner Roten Karte im Hinspiel nicht mit, er wird durch Quentin Maceiras ersetzt.
Ferencváros - YB
21 Uhr (blue TV). So könnte YB spielen: von Ballmoos; Maceiras, Camara, Zesiger, Garcia; Fassnacht, Martins, Aebischer (Sierro), Ngamaleu; Siebatcheu, Elia. – YB ohne: Lustenberger, Nsame, Lefort, Monteiro und Petignat (verletzt), Maier, Toure (nicht im Aufgebot), Hefti (nach Roter Karte gesperrt). https://www.bernerzeitung.ch/dem-yb-geg ... 9599508301
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shalako
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Verfasst: Montag 23. August 2021, 20:28 |
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23.08.2021  Zitat: YB: Von Ballmoos und Lauper zurück gegen Ferencvaros Budapest?
Mit einem Unentschieden am Dienstag würde YB zum zweiten Mal in die Gruppenphase der Champions League einziehen. Heute ist das Team in Ungarn angekommen.
Das Wichtigste in Kürze
- Am Dienstag um 21 Uhr trifft YB in Budapest im Playoff-Rückspiel auf Ferencvaros. - Auch David von Ballmoos und Sandro Lauper sind nach Ungarn mitgereist.
Meister YB hat bereits einen Fuss in die Tür zur Champions League gesetzt. Trotz viel Schiri-Ärger und 65 Minuten Unterzahl erkämpfen sich die Berner zuhause einen 3:2-Sieg gegen Ferencvaros Budapest. Und können damit mit einem kleinen Polster ins Playoff-Rückspiel starten.
Die Ausgangslage gegen den ungarischen Meister ist klar: Bereits ein Unentschieden reicht dem Team von David Wagner zum Einzug in die Königsklasse. Und führt auch zu den Honigtöpfen, die nach zwei Corona-Saisons Gold wert wären.
Das Hinspiel zeigt: «Fradi» ist eine machbare Hürde! YB ist auch in Unterzahl die bessere Mannschaft – muss aber zwingend die individuellen Fehler abstellen.
Ali Camara verursacht mit einem Mega-Bock das 0:1, Silvan Hefti verschuldet nach einem üblen Stellungsfehler einen Penalty. Dass er danach Rot sieht, und damit am Dienstag fehlt, ist hingegen völlig übertrieben.
Kehren gleich zwei Spieler bei YB ins Team zurück?
Um die defensive Sicherheit zu steigern, könnten morgen ab 21 Uhr zwei Leistungsträger zurückkehren. Goalie David von Ballmoos hat seine Oberschenkel-Verletzung überstanden und dürfte ins Tor zurückkehren. Und auch Sandro Lauper ist mit dem Team nach Budapest gereist!
Der 24-Jährige muss zuletzt wegen einer Bänderverletzung am rechten Sprunggelenk zwei Wochen pausieren. Diese hat er sich bei der 0:1-Niederlage in Sion zugezogen, hätte ursprünglich drei Wochen passen müssen. Jetzt reist Lauper trotzdem mit nach Ungarn – ob er allerdings schon fit ist für einen Startelf-Einsatz?
Anpfiff in der ungarischen Hauptstadt ist am Dienstag um 21 Uhr. Schiedsrichter ist der Russe Sergei Karasev, der an der Euro 2020 das 0:3 der Nati gegen Italien geleitet hat. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-vo ... t-65987535
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shalako
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Verfasst: Dienstag 24. August 2021, 09:06 |
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24.08.2021  Zitat: Vor Rückspiel in Budapest
YB: Alle Augen auf Boli – aber die anderen nicht vergessen
Der Kameruner traf gegen YB im Hinspiel der Champions-League-Playoffs doppelt. Doch andere sind noch gefährlicher.
Zweimal blieb Guillaume Faivre im Wankdorf gegen Franck Boli nur das Nachsehen. Mit seinen beiden Toren war der Kameruner in den Champions-League-Playoffs gegen YB massgeblich dafür verantwortlich, dass Ferencvaros Budapest noch mit Chancen ins Rückspiel gehen kann.
Die YB-Defensive ist also vor Boli und seinem rechten Fuss gewarnt. Doch nur auf den Sturmtank dürfen sich Cédric Zesiger, Mohamed Ali Camara und Co. nicht versteifen.
Denn eigentlich sind im Team von Peter Stöger andere noch gefährlicher:
- Myrto Uzuni, der im Hinspiel mit seinem Penalty am Pfosten scheiterte, ist heuer mit 5 Treffern und 3 Vorlagen bester Ferencvaros-Skorer. Ausser einem Tor in der ungarischen Meisterschaft gegen Mezökövesd war der albanische Nationalspieler immer in der CL-Quali erfolgreich. - Neuzugang Ryan Mmaee (für 750'000 Euro aus Limassol gekommen) traf bislang in 8 Partien viermal ins Schwarze – wie Boli. Auch er zeigte sich vor allem auf europäischer Bühne treffsicher.
So oder so dürfte es YB und seinem Trainer David Wagner am Ende egal sein, wer der gefährlichste Angreifer bei Ferencvaros ist – Hauptsache er wird am Toreschiessen gehindert. Für die Berner in der aktuellen Saison nicht unbedingt eine leichte Aufgabe. https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... -vergessen
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shalako
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Verfasst: Dienstag 24. August 2021, 10:04 |
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24.08.2021  Zitat: Wie viel Veränderung braucht ein Team? YB vor dem entscheidenden Millionenspiel in der Champions-League-Qualifikation gegen Ferencvaros Budapest
Nach dem 3:2-Heimsieg gastiert YB am Dienstag im Rückspiel der Champions-League-Play-offs bei Ferencvaros Budapest. Aber ob die Berner die Königsklasse erreichen oder nicht: Unter Umständen tätigen sie heuer erstmals seit langem keinen Millionenverkauf.
«Wir lassen uns nicht alles bieten», sagte der YB-Sportchef Christoph Spycher im August 2017 im «Tages-Anzeiger». Es ging um den Fall des Spielers Yoric Ravet, der auf den Wechsel zum SC Freiburg drängte, obwohl YB um die Teilnahme an der Champions League spielte. Spycher sagte: «Der SC Freiburg in Ehren, aber YB bietet Ravet eine riesige Chance.»
Wenige Tage später verpasste YB die Champions League; Ravet wechselte nach Freiburg. Im darauffolgenden Jahr aber erreichte YB den Meistertitel und die Champions League. Ravet kam für Freiburg in drei Jahren zu 17 Bundesligaeinsätzen, heute spielt er bei Grenoble in der zweithöchsten französischen Liga.
Der Verkauf von Spielern für eine beträchtliche Millionensumme gehört zum YB-Geschäftsmodell. Aber Last-Minute-Wechsel versuchen die Berner zu verhindern, die Millionenverkäufe der letzten Sommer waren in der Regel lange aufgegleist.
So gesehen verläuft der YB-Sommer 2021 speziell: Entweder gibt es erstmals unter dem Sportchef Spycher keinen einträglichen Verkauf – oder er erfolgt kurz vor Schliessung des Transferfensters der meisten europäischen Ligen Ende August.
Noch hungrig genug?
In diesem Sommer verliess mit Gianluca Gaudino eine einzige Konstante der letzten Jahre den Klub, aber ablösefrei, weil YB auf eine Vertragsverlängerung verzichtete. Es gab kaum Bewegung, vielmehr kam die Frage auf, ob diese Mannschaft noch hungrig genug sei nach all diesen Meistertiteln in Serie, 2018, 2019, 2020, 2021, nach weiteren Erfolgen: Champions-League-Teilnahme, Cup-Sieg, Europa-League-Achtelfinal – und angesichts so vieler Spieler, die 2018 schon dabei waren und es auch heute noch sind.
Sechs Spieler aus dem ersten Meisterteam stehen immer noch im Kader (David von Ballmoos, Miralem Sulejmani, Nicolas Ngamaleu, Christian Fassnacht, Michel Aebischer, Jean-Pierre Nsame), vier weitere verbuchen immerhin drei Titel. Das ist ein verhältnismässig grosser Anteil. Als sich der FC Basel 2013 zum fünften Meistertitel aufmachte, gab es nur zwei Spieler, die schon die Meistertitel 2010, 2011, 2012 und 2013 miterlebt hatten: Marco Streller und Valentin Stocker.
Aber wenn sich Leute fragten, ob diese YB-Mannschaft gesättigt sei, bekamen sie am vergangenen Mittwoch die Antwort. Die Young Boys gewannen das Hinspiel der Champions-League-Play-offs gegen Ferencvaros Budapest 3:2; sie spielten während rund 70 Minuten mit einem Spieler weniger und schossen in Unterzahl zwei Tore vom 1:1 zum 3:1. Diese Partie hätte dem Team Anlass geboten auseinanderzubrechen – aber es hielt zusammen. Aus Lust auf die Champions League, selbstverständlich. Aber vielleicht ist es nicht so einfach.
Denn diese Mannschaft hat sich in letzter Zeit kaum verändert. Und doch ist sie immer anders geworden. Das erste Meisterteam 2017/18 kannte eine klare Hierarchie, mit Marco Wölfli, Steve von Bergen, Sékou Sanogo und Guillaume Hoarau. Mittlerweile ist das Führungsgefälle flacher, es ist nicht mehr so leicht, die Leader zu benennen, umso mehr, als gegen Ferencvaros gleich fünf Stützen fehlten: der Captain Fabian Lustenberger, der Vize-Captain David von Ballmoos, der zweifache Torschützenkönig Jean-Pierre Nsame, zudem Sandro Lauper (alle verletzt) und Michel Aebischer (gesperrt).
Was sich einschleicht
Heute gibt es mehr Leader, vielleicht stillere, überraschendere, Christian Fassnacht oder Vincent Sierro, der in der Champions-League-Qualifikation schon zwei Tore schoss. Oder Christopher Martins, der präsente zentrale Mittelfeldspieler. Und die Viererabwehrkette: «Da übernimmt jeder Verantwortung», sagt der YB-Sportchef Christoph Spycher. «Wir haben viele Spieler, die am Wagen mitreissen wollen.» Erst dadurch entstehe überhaupt die Chance, ohne fünf derart wichtige Spieler gegen Ferencvaros zu bestehen, sagt Spycher. «Handkehrum ist auch klar: Wenn du plötzlich 10 oder 15 Spieler hast, die Führungsansprüche haben und immer spielen wollen, wird es für den Trainer betreuungsintensiver.»
Umso mehr, wenn die Mannschaft zusammenbleibt; wenn sich nicht nur die Erfolge einschleichen, sondern auch Gewohnheiten; und wenn sich die Spieler in- und auswendig kennen und den Trainer ebenso. Spycher spricht von einem «hohen kommunikativen Aufwand» für den Trainerstab, weil Spieler die Entscheide des Trainers «nicht nur akzeptieren, sondern auch verstehen wollen».
Gerardo Seoane, der Meistertrainer 2019 bis 2021, hatte der «NZZ am Sonntag» Ende 2020 gesagt, er mache sich seit dem ersten Arbeitstag Gedanken wegen einer möglichen Abnützung – «wenn du Teamsitzungen machst, 60 Spiele pro Jahr hast und 3 Jahre bleibst, sind das 180 Sitzungen. Wenn ein Spieler 3 Jahre im Klub ist, wird er spätestens in der 100. Sitzung nicht mehr so begeistert sein, wenn er nicht neue Töne hört. Er braucht neue Reize.»
Ende Saison wechselte Seoane nach Leverkusen; als neuen Reiz engagierte YB den Trainer David Wagner, der Sportchef Spycher sagte bei der Präsentation: «Wir wollen verhindern, dass sich unsere Mannschaft in der Komfortzone bewegt. Wir brauchen einen Trainer, der sie fordert bis zum Letzten.»
Wie und was er fordert, ist allein schon am Spielfeldrand zu erahnen, wo Wagner viel emotionaler wirkt als Seoane, der sich die nahezu totale Ruhe als Auftrag gegeben hatte. Und so brachte der Trainerwechsel die prägendste Veränderung, «und ja», Veränderungen täten immer gut, sagt Spycher, «aber es dürfen auch nicht zu viele sein, damit Werte, die intern gelebt werden, nicht verloren gehen».
Denn darum geht es heute auch, wenn Spieler und Klub einen Transfer abwägen. In dieser Ausgeglichenheit, in dieser Vielzahl an Spielern, die Leader sein wollen, schlummert auch die Wahrheit, dass es nicht diesen einen herausragenden YB-Spieler gibt, der unter allen Umständen ins Ausland wechseln kann und will. Beide Seiten, Spieler und Klub, wissen, was sie aneinander haben, im Fall von Christian Fassnacht etwa. Fassnacht kam 2017 nach einer einzigen Super-League-Saison vom FC Thun zu YB, er erlebte, wie von Bergen und Co. das Kabinenleben prägten. Heute hat er die Erfahrung eines erfolgreichen EM-Achtelfinal-Einsatzes und versucht bei YB den Geist von Sieges- und Gemeinschaftsmentalität weiterzutragen.
Allen ist klar, dass Fassnacht einmal noch ins Ausland wechseln möchte – aber er weiss auch, dass es immer schwieriger wird, er wird im November 28 Jahre alt. Es ist die eine Seite. Die andere: Fassnacht dürfte ebenso bewusst sein, dass in einer Bundesliga-Garderobe nicht unbedingt ein Spieler wie Miralem Sulejmani sässe, der Fassnacht nach einem schwierigen Match in den Arm nimmt, obwohl er selber nur auf der Ersatzbank sass. Oder er sieht nicht nur das Beispiel von Ravet, der sich in der Bundesliga nicht durchsetzte. Auch Roger Assalé spielt derzeit mit Dijon nur in der Ligue 2.
«Wir hören uns Angebote an»
Bis zur Schliessung des Transferfensters absolviert YB zwei bedeutende Spiele, am nächsten Sonntag das Spitzenspiel gegen den FC Basel, zuerst aber, am Dienstagabend (21 Uhr), das Rückspiel der Champions-League-Play-offs in Budapest. Erreicht YB die Gruppenphase, dürfte es noch viel weniger Anlass für Transfers geben – weder für den Klub, weil viel Geld gesichert wäre, noch für Spieler, weil, frei nach Spycher 2017: ein Mittelfeld-Klub aus einer grossen Liga in Ehren, aber YB böte in diesem Herbst die Königsklasse.
YB ist nicht partout auf einen Verkauf angewiesen. Der Umsatz sank 2020 Corona-bedingt zwar um 33 Millionen Franken, der Verlust liess sich mit 5 Millionen aber im Rahmen halten. Es werde laut Spycher «keinen Sommerschlussverkauf geben». Wenn jemand erst Ende August wechseln möchte, stellt sich stets auch die Frage, ob er sich für YB noch ersetzen lässt. Spycher sagt: «Wir hören uns Angebote an, mit dem einen oder anderen Spieler sind auch Szenarien besprochen.»
Bei gewissen Personalien hat YB vorgesorgt. Falls ein zentraler Mittelfeldspieler wie Aebischer oder Martins noch gehen möchte, stünde Alexandre Jankewitz, zuletzt bei Southampton, schon als Ersatz bereit. Aber wenn Spycher mit Spielern und Beratern Szenarien bespricht, wird auch klar: YB lässt sich nicht alles bieten. https://www.nzz.ch/sport/fussball-yb-vo ... 5#register
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shalako
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Verfasst: Dienstag 24. August 2021, 11:11 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.08.2021  Zitat: Christian Fassnacht im Interview
«Wenn ich zehn Jahre für YB gespielt habe, bin ich glücklich»
Der Berner Schlüsselspieler gesteht vor dem Duell mit Ferencváros, dass ihn das Ausbleiben eines Transfers ins Ausland frustrierte. Und sagt, was zu seinem Umdenken geführt hat.
Kommt Ihre Mutter immer noch mit Kamera und «Monsterobjektiv» zum Spiel, wie die «Weltwoche» einmal schrieb?
Das war früher zu Juniorenzeiten, als bei Spielen sonst keine Bilder gemacht worden wären. Ich bat meine Mutter, Fotos zu machen. Damit ich etwas als Erinnerung habe.
Welches ist Ihr persönliches Lieblingsbild?
Jenes, auf dem ich im Februar nach dem späten und entscheidenden Tor zum 2:0 in Leverkusen jubelnd am Boden liege. Und es gibt natürlich etliche coole Bilder mit YB von all den Titeln, die wir in den letzten Jahren gewonnen haben.
Nehmen Sie die Bilder manchmal hervor?
Ich habe auf meinem Handy einen Ordner mit lauter solchen Fotos. Die schaue ich ab und zu ganz bewusst an, um Emotionen zu wecken oder um vor so wichtigen Partien wie am Dienstag in Budapest die Anspannung zu lockern. Weil ich mit diesen Bildern enorm positive Gefühle verbinde.
Bilder sind Erinnerungen. Mit welcher verbinden Sie am meisten Emotionen?
Der erste Meistertitel mit YB 2018 steht in dieser Liste ganz klar zuoberst. Es kann immer noch vorkommen, dass mir Tränen in die Augen schiessen, wenn ich die Bilder von damals anschaue. Dann kommt der EM-Viertelfinal-Einzug mit der Schweiz gegen Frankreich in diesem Sommer.
Weshalb?
Weil ich da gespürt habe, was ein Sieg mit dem Nationalteam auslösen kann. Das ist der grösste Unterschied zum Clubfussball: Mit YB können wir vorab einer Region Freude bereiten, mit dem Nationalteam hingegen dem ganzen Land.
Und wo ordnen Sie die Champions-League-Teilnahme mit YB 2018 ein?
Nach der EM-Teilnahme folgt der Gewinn des Doubles 2020 und dann wohl schon die Champions League. Dieser Wettbewerb ist etwas Spezielles, dies war auch im Hinspiel gegen Ferencváros in Bern gut spürbar. Die Stimmung war aussergewöhnlich, beim Einlauf vor der Partie sowie beim Abspielen der Hymne hatte ich Gänsehaut.
«Wir haben in den letzten Jahren etliche Titel gewonnen, das kann dazu führen, dass man im Unterbewusstsein nachlässig wird.»
Sie trafen 2018 mit YB auf Juventus, Manchester United und Valencia. Was ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?
Die Stimmung in der Anfangsphase des ersten Spiels gegen Manchester. So laut war es im Wankdorf seither wohl nie mehr – das war unglaublich. Wir begannen stark, aber wie dann United reagierte, mit Paul Pogba, der das Spiel vor der Pause im Alleingang entschied, das war ebenso eindrücklich. Diesen Unterschied zu erleben, war ein Augenöffner, weil die meisten von uns zum ersten Mal sahen, was es auf diesem Niveau braucht, um bestehen zu können.
Welche Schlüsse zogen Sie daraus?
Dass man nie ausgelernt hat. Bei YB befinden wir uns dank all den Erfolgen in einer Luxussituation. Wir haben in den letzten Jahren etliche Titel gewonnen, das kann dazu führen, dass man im Unterbewusstsein nachlässig wird, dass man denkt, es werde auch mit ein paar Prozenten weniger reichen. Dementsprechend können Partien im Europacup ein gesunder Gradmesser sein. Das Ausscheiden letzte Saison gegen Ajax im Achtelfinal der Europa League war auch so ein Erlebnis.
Inwiefern?
Natürlich verfügte Ajax über mehr Talent als wir. Aber wenn du während des Spiels merkst, du kommst gegen einen kleiner gewachsenen Gegner kaum an den Ball, weil er enorm robust ist, führt das zu einem Aha-Erlebnis. Eines, das motivierend wirkt, wieder mehr in den Kraftraum zu gehen, wieder mehr Zusatzschichten zu leisten. Nach dem Rückspiel gegen Ajax hatten wir eine Teamsitzung, wir sagten uns, diese Niederlagen können wertvoll sein, sofern jeder bereit ist, noch härter an sich zu arbeiten. Danach ging ein Ruck durch die Mannschaft.
Sie haben sich bei YB einen grossen Stellenwert erarbeitet. Das zeigte sich auch, als Sie in Bratislava wenige Tage nach Ihrer Rückkehr aus den Ferien schon zum Einsatz kamen.
Ich hatte mit dem Trainer während der Sommerpause mehrmals Kontakt via SMS, wir telefonierten miteinander. Es war schön zu spüren, dass er mich in einer ähnlichen Rolle sah wie sein Vorgänger Gerardo Seoane. Das macht mich stolz. Ich habe seit meinem Wechsel aus Thun 2017 viel investiert, wäre ich nun in der Hierarchie abgerutscht, hätte das enorm geschmerzt.
Dieser Stellenwert führt dazu, dass Ihr Name bei der Aufzählung von möglichen Wechselkandidaten immer mit als erster fällt. Und doch sind Sie noch in Bern. Werden Sie allmählich ungeduldig?
Überhaupt nicht. Natürlich, es wäre falsch, hätte ich nicht die Ambition, weiterzukommen. Es ist Fakt, dass es grössere Ligen gibt als in der Schweiz. Und klar macht man sich Gedanken, wenn man sieht, wie andere Spieler den Sprung ins Ausland schaffen. Und damit meine ich nicht solche von YB. Das führt dazu, dass man sich hinterfragt …
Auf welche Antwort kommen Sie?
Fussball ist ein komplexes Geschäft, es gibt viele Einflussbereiche, die man nicht kontrollieren kann. Ich bin jetzt 27-jährig und damit in einem Alter, in dem ein potenzieller Käufer für mich Geld ausgibt, dass er mit einem Weiterverkauf kaum mehr reinholen könnte. Andererseits bin ich glücklich bei YB, ich fühle mich ungemein wohl in Bern. Ich bin gern in der Natur, die Berge sind nah. Eigentlich brauche ich gar nicht mehr …
Aber?
Ich spüre die Erwartung der Leute, ich werde gefragt: «Wann wechselst du?» Ich musste lernen, damit umzugehen. Mittlerweile bin ich an einem Punkt angelangt, an dem ich denke: Warum sollte ich etwas aufgeben, was mir so gefällt? Ich habe alles bei YB. Und wenn ich irgendwann acht, neun oder zehn Jahre für den Club gespielt habe, bin ich glücklich. Aber diesen Prozess zu vollziehen, hat einen Moment gedauert. Es war eine schwierige Zeit.
«Als sich vor einem Jahr wieder kein Transfer konkretisierte, war das frustrierend.»
Wann war das?
Letzten Sommer war dieses Gefühl am ausgeprägtesten. Nach der ersten Saison mit YB hatte ich keine Erwartungen, es gab das Interesse eines Bundesligisten, der dann aber abstieg. Ich dachte: «Gut, dann klappt es vielleicht im nächsten Jahr.» Als sich dann vor einem Jahr wieder nichts konkretisierte, war das frustrierend. Es brauchte Zeit, bis ich wieder realisierte, was ich an YB habe. Es muss schon sehr viel passen, damit es besser wird als bei YB.
Gab es Umstände, die zu Ihrem Umdenken führten?
Ich hatte auch durch das Nationalteam mit vielen Kollegen Kontakt, die im Ausland spielen und den Fussball eigentlich lieben, nun aber unglücklich sind. Ich möchte nicht an einem fremden Ort einsam sein, nur damit ich auch noch im Ausland war. Zumal YB ja enorm viel bieten kann.
Woran denken Sie?
Wir sind viermal in Folge Meister geworden, spielen unter der Woche europäisch, dieses Jahr hoffentlich wieder in der Champions League. Bei einem Transfer ins Ausland würde das wahrscheinlich wegfallen, weil ich kaum zu einem Spitzenclub wechseln könnte.
Heisst das, ein Transfer ist vom Tisch?
Es müsste schon ein Angebot kommen, bei dem alles stimmt. Aber damit befasse ich mich nicht, meine Konzentration gilt einzig YB und dem Ziel, es gegen Ferencváros in die Champions League zu schaffen. Das zu erreichen, wäre grossartig. Dafür tun wir alles. https://www.bernerzeitung.ch/wenn-ich-z ... 1794305312
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 24. August 2021, 13:36 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.08.2021  Zitat: Heute Abend gehts um alles
YB muss fürs 25-Millionen-Spiel in den Hexenkessel
90 Minuten. Vielleicht 120. Allenfalls ein Penaltyschiessen. Und YB steht in der Champions League, wenn die Berner nicht verlieren. Nach einem heissen Tanz im Budapester Hexenkessel. Doch das ist sich YB gewohnt.
Hexenkessel in Europa? Das Marakana in Belgrad fällt einem spontan ein. Ein Paradebeispiel. YB besteht 2019 dort. Spielt 1:1. Verpasst die Königsklasse gleichwohl wegen der Auswärtstoreregel, die es jetzt nicht mehr gibt. Oder das Maksimir in Zagreb. YB gewinnt 2018 2:1. Holt sich das Millionenticket.
Und nun also die Groupama-Arena in Ungarns Hauptstadt. Gut 23'000 Fans. Sie wird voll sein, die 2014 eröffnete moderne Arena. Die auf Betreiben von Regierungschef Viktor Orban erbaut wurde. Mit Steuergeldern von Firmen, die direkt für den Bau von Fussball-Stadien verwendet wurden. Fussballfan Orban, der einst Profi werden wollte, macht solche direkten Zugänge möglich. So ist das im Ungarn unter der Fuchtel der rechtspopulistischen Fidesz-Partei. Fussball verhilft zu Popularität!
«Es war beeindruckend»
In der Meisterschaft hingegen kommen rund 9000 Fans. In der dritten Champions-League-Quali-Runde gegen Slavia Prag waren es bereits 17’000. «Die Stimmung war fantastisch», sagt Peter Stöger, der Wiener Trainer von Fradi, wie Ferencvaros hier genannt wird. «Und nun wird die Hütte gar voll werden», so Stöger weiter. «Damit werden wir den Nachteil ausgleichen, den wir in Bern wegen des Kunstrasens hatten. Die Grundstimmung ist dann schon sehr euphorisch.» Schön gesagt: euphorisch. Denn wie ungarische Fussball-Euphorie aussehen kann, haben die EM-Spiele in der Puskas-Arena gezeigt. Das war dann schon sehr fanatisch. «Es war beeindruckend», sagt auch Vincent Sierro, der Mann, der im Hinspiel das Traumtor zum 1:1 schoss. «Aber ich liebe es, in einem Hexenkessel zu spielen. Das wird uns nur noch mehr zusammenschweissen.»
Apropos Sierro. Der Walliser ist heuer der Mister Europacup von YB. Und dies als Supersub, als Superjoker. In Cluj kommt er im Hinspiel rein, macht zehn Minuten nach seiner Einwechslung in der Nachspielzeit das eminent wichtige Tor zum 1:1. Und nun also der Traumvolley, der YB im Hinspiel nach dem Platzverweis gegen Silvan Hefti zurück ins Spiel bringt. «Ich hätte nichts gegen ein Tor auch in Budapest», sagt Sierro. «Denn es ist schon ein tolles Gefühl, solche Tore zu machen.»
Doch zuerst stellt sich die Frage, ob Sierro spielt. In Bern war dies der Fall, weil Taktgeber Michael Aebischer verletzt war. Der Fribourger aber ist zurück. Da muss Sierro weichen.
Ein Schritt also noch. Ein Unentschieden, mindestens. Dann ist es nach 90 Minuten klar. Und die YB-Cracks können sich am Donnerstagabend um 18 Uhr zuhause im Sofa fläzen und sich daran erfreuen, welche Traumteams ihnen zugelost werden. Der YB-Schatzmeister seinerseits wird sich schon unmittelbar nach Abpfiff freuen können. Darüber, dass mindestens 25 Millionen Franken in die YB-Kasse fliessen. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 76002.html
_________________ For Ever
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