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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Mittwoch 11. August 2021, 09:43 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Zuletzt geändert von Rino am Donnerstag 12. August 2021, 23:05, insgesamt 2-mal geändert.
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Hauptstadt
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Verfasst: Mittwoch 11. August 2021, 16:47 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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shalako
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Verfasst: Montag 16. August 2021, 23:09 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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16.08.2021  Zitat: Wagner gegen Stöger - Ex-Bundesliga-Trainer unterwegs mit Traditionsvereinen
Die Ex-Bundesliga-Trainer David Wagner und Peter Stöger treffen in den Playoffs der Champions-League-Qualifikation aufeinander. Beide haben zur neuen Saison bei Klubs mit großer Tradition angeheuert.
Beim Duell Young Boys Bern gegen Ferencvaros Budapest haben es nicht nur die beiden Coaches aus der Bundesliga miteinander zu tun, es spielen Klubs mit insgesamt 47 Meistertiteln gegeneinander: 15 auf Seiten der Schweizer, sogar 32 bei "Fradi", wie die Ungarn von ihren Fans genannt werden.
Beide Vereine haben zur neuen Saison frisches Trainer-Personal verpflichtet: David Wagner, der Ex-Schalker, wurde Nachfolger von Gerardo Seoane, der die Berner in Richtung Bayer Leverkusen verlassen hat. Und Peter Stöger fühlte sich sehr geehrt, als er von den ungarischen Hauptstädtern gefragt wurde. Stöger: Ferencvaros "großer, traditioneller Verein"
"Ich arbeite sehr gerne in großen, traditionellen Vereinen, wo es ein besonderes Umfeld gibt und das Team eine besonders große Fangemeinde hat", sagte der Österreicher vor seinem Amtsantritt, "deshalb war ich früher Trainer bei Köln, Borussia Dortmund oder Austria Wien." Bei Ferencvaros arbeitet Stöger mit Sportdirektor Tamas Hajnal zusammen, der lange Jahre in Deutschland spielte und sowohl 2002 mit dem FC Schalke 04 Pokalsieger wurde als auch 2011 Deutscher Meister, dann in Diensten von Borussia Dortmund. Stögers Ziel: "Ich möchte mit der Mannschaft Meister werden und international eine gute Leistung bringen."
Wagner schätzt die Entwicklungsmöglichkeiten in Bern
Während Ferencvaros sich in der heimischen Liga nach verpatztem Start leicht nach oben orientiert (16.08.2021: Platz sieben von zwölf Ligaklubs), musste sich "YB" zuletzt in Sion eine Niederlage abholen. Auch die Schweizer rangieren nach drei Spieltagen nur im Mittelfeld im eigenen Land (Platz fünf von zehn).
Nach eigener Aussage reizten Wagner vor seiner Verpflichtung die "klare Philosophie" des Vereins und auch "die Tatsache, dass es immer wieder gelingt, Spieler und Trainer weiterzuentwickeln". Gut möglich, dass hinter Wagners Worten ein Plan steckt: über den Umweg Schweiz wieder zurück in die Bundesliga. Denn zu seinen Vorgängern gehört nicht nur Seoane, sondern auch Adi Hütter, der aktuell in Mönchengladbach Erfolge feiern will. https://www.sportschau.de/fussball/cham ... s-100.html
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Hauptstadt
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Verfasst: Montag 16. August 2021, 23:49 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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shalako
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Verfasst: Dienstag 17. August 2021, 13:12 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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17.08.2021  Zitat: YB-Kurve zurück im Wankdorf
Nach Cupfest: Folgt die Rückkehr ins Heimstadion?
Die Stimmungskurve zeigt nach oben: Die organisierten YB-Fans dürften beim Champions-League-Spiel gegen Ferencváros wieder im Wankdorf zugegen sein.
Unkoordinierte Lieder und wenig Durchhaltevermögen beim Singen: Ob bei Partien der Super League oder Qualifikationsspielen für die europäischen Gruppenphasen, bisher war die Stimmung im Wankdorf noch nicht ganz auf dem Höhepunkt. Dies daher, weil die organisierten YB-Fans mit ihrem Support, ihren Liedern, Trommeln und Fahnen gar nicht präsent waren. Der Grund für ihre Abwesenheit war, dass die Ultras Forderungen stellten, was den Einlass ins Stadion anbelangt. Sie wollen, dass die Kontrolle des Covid-Zertifikats und des Einlasstickets separat erfolgen. So könne verhindert werden, dass die Tickets personalisiert seien. Andernfalls stellt dies für gewisse Fans ein Datenschutzproblem dar.
Die Ostkurve hat den Saisonbeginn genutzt, um ihre Forderungen zur Covid-Zertifikat-Kontrolle und zu den geschlossenen Gästesektoren bekannt zu machen und sich die Situation in allen Schweizer Stadien anzuschauen. «Während YB seit dem Start der Saison vorbildlich agiert hat, können wir nun sagen, dass die Umsetzung der Zertifikatskontrolle und die Öffnung der verschiedenen Gästesektoren auch in den anderen Stadien mehrheitlich zufriedenstellend umgesetzt werden oder Anpassungen in absehbarer Zeit erfolgen», schreibt der Verein in einer Mitteilung.
News gibts auch von der Fanzug-Front: Beim nächsten Auswärtsspiel dürften die gelb-schwarzen Anhänger wieder in älteren SBB-Waggons Platz nehmen und direkt ins Joggeli nach Basel reisen. Bereits am letzten Wochenende seien wieder Extrazüge bei anderen Clubs im Einsatz gewesen, weiss Jonas Niederhauser von der Fanarbeit Bern, die solche Reisen stets begleitet. Beim Cupspiel gegen Littau reisten die YB-Fans mit sechs Cars an, da der Ort abseits des Bahnnetzes liegt.
Auch Fanarbeiter Niederhauser war letzten Samstag am Spiel gegen Littau und freut sich darüber, wieder durchgehend Stimmung während der Partie zu erleben. «Es war ein richtiges Cupfest. Littau hat alles vorbildlich organisiert, und die Fans haben mit ihrem Dauersupport, den Fahnen und Trommeln für Stimmung gesorgt.»
Bald voller Sektor D?
Somit werden die organisierten Fans YB am Mittwoch im Champions-League-Spiel gegen Ferencváros mit grosser Wahrscheinlichkeit wieder organisiert und lautstark innerhalb des Wankdorfs unterstützen. Ganz wie zu Prä-Corona-Zeiten ist die Publikumssituation aber immer noch nicht: Die Gästefansektoren öffnet die Uefa in den Qualifikationsspielen der Champions League noch nicht. «Dennoch könnten gegnerische Fans nach Bern reisen und sich ein Ticket ergattern», sagt Niederhauser.
Nicht selten war im Wankdorf Unmut zu hören, dass die organisierte Fankurve nicht erscheint. Die Ostkurve hält dazu fest: «Auch wenn unser Fernbleiben nicht von allen verstanden worden ist, so können wir doch festhalten, dass der gemeinsame schweizweite Protest insbesondere auch den kleineren Vereinen geholfen hat, einen Matchbesuch unter den aktuellen Umständen wieder allen zu ermöglichen.» So wächst die Spannung auf die langersehnte Choreografie, die jeweils im Sektor D zu sehen ist. Und auf den Moment, wenn die Capos ihre Megafone zücken und rufen: «U itze aui zäme, aui zäme.» https://www.bernerzeitung.ch/nach-cupfe ... 0023746062
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Bierflasche
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Verfasst: Dienstag 17. August 2021, 13:58 |
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Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
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Alles zum Spiel YB - Ferencváros
Marco Wölfli: «YB wird sehr gut vorbereitet sein»
Der 38-jährige ex-Goalie ist eine Legende von YB, arbeitet heute unter anderem im Sponsoring des Klubs - und fände eine Qualifikation für die Champions League «absolut genial».
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Marco, wie geht man als Spieler an so wichtige Partien wie gegen Ferencváros heran? Bei mir war es immer so, dass die Vorfreude enorm gross war. Natürlich waren Erwartungen da, aber der Erfolgsdruck war für mich nicht belastend, sondern motivierend und darum positiv. Jetzt geht es für YB um den Einzug in die Champions League, noch eine Hürde gilt es zu überwinden. Man kann etwas Grossartiges erreichen. So viele Chancen bieten sich nicht, in diesem Wettbewerb dabei sein zu können.
Du warst schon 36, als Du am 23. Oktober 2018 gegen Valencia zum ersten Mal in Deiner Karriere in der Königsklasse gespielt hast. Genau. Ich bin damit der älteste Schweizer Spieler, der bislang in der Champions League dabei war (vor Alain Geiger und Marcel Koller, Red.). Es ist eine fantastische Erfahrung, sich mit den Besten messen zu dürfen. Für die Mannschaft, den Club, die Fans und die ganze Region wäre es absolut genial, wenn sich YB wieder qualifizieren könnte und wir in Bern grosse Namen des europäischen Fussballs begrüssen dürften.
Ferencváros träumt auch von diesem Coup. Natürlich. Man darf diesen Gegner auf keinen Fall unterschätzen. Ferencváros ist Meister in Ungarn, bringt Erfahrung in der Champions League mit und hat auf dem Weg in die Playoffs seine Stärke gezeigt. YB wird aber zweifellos sehr gut vorbereitet sein, dafür sorgen der Trainer und der Staff. Und die Mannschaft ist weiterhin sehr hungrig.
Welchen Eindruck hast Du von den Young Boys derzeit? Im Rückspiel gegen Cluj sass ich im Wankdorf und sah ein Team mit starkem Charakter und hoher Qualität. Zu Beginn lief es nicht besonders gut, aber wie YB auf den frühen Rückstand reagierte, das war schon beeindruckend. Das spricht auch für einen intakten Spirit innerhalb der Gruppe, und das gibt mir auch die Zuversicht für die Partien gegen Ferencváros. Und man sollte nicht vergessen: Es gab einige Wechsel im Sommer, ausserdem fehlen wichtige Spieler wie Lustenberger, Nsame, Von Ballmoos und nun auch Lauper.
Thomas Doll: «Keine einfache Geschichte für YB»
Der ehemalige Trainer von Ferencváros Budapest rechnet mit einem umkämpften Playoff-Duell um den Einzug in die UEFA Champions League.
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Im Playoff zur Champions League kommt es für YB zum Aufeinandertreffen mit dem erfolgreichsten Klub aus Ungarn: Ferencváros Budapest ist 32-facher Meister, gewann 23-mal den Cup - und zog in seiner Geschichte schon dreimal in die Gruppenphase der Champions League ein, so oft wie kein anderer ungarischer Verein. Zuletzt gelang das vor einem Jahr: Ferencváros überstand vier Qualifikationsrunden (u. a. gegen Celtic und Dinamo Zagreb) und traf dann auf Juventus, Barcelona und Dynamo Kiew. Der einzige Punkt in den sechs Partien der Gruppenphase resultierte beim 2:2 gegen Dynamo Kiew.
In der Sommerpause wechselte Ferencváros den Trainer. Neu steht mit Peter Stöger ein Österreicher an der Seitenlinie, der den Ukrainer Sergej Rebrow ablöste. Unter der Leitung des ehemaligen Dortmund-Trainers nahm das Team bereits drei Hürden: Der Reihe nach wurden Prishtina (3:0, 3:1), Zalgiris Vilnius (2:0, 3:1) sowie Slavia Prag (2:0, 0:1) eliminiert.
Einer der aufmerksamen Beobachter aus der Ferne ist Thomas Doll. Der deutsche Coach führte Ferencváros in seiner Amtszeit von Anfang 2014 bis Mitte 2018 zum Gewinn einer Meisterschaft und zu drei Cupsiegen. «Im Kader gab es in diesem Sommer einige Veränderungen», sagt der 55-jährige Deutsche, «die Mannschaft verfügt dank zahlreichen Nationalspielern über jede Menge Routine. Bei Ferencváros und im Umfeld des Klubs rechnen sie sich einige Chancen aus, dass es mit der Champions League erneut klappt.»
Doll hebt Goalie Dénes Dibusz hervor und attestiert der Offensive Durchsetzungsvermögen dank Leuten wie dem slowenischen Nationalspieler Robert Mak oder dem Norweger Tokmac Chol Nguen. «Ferencváros hat eine sehr gute Mischung zwischen Defensive und Offensive. Das wird keine einfache Geschichte für YB. Im Rückspiel dürfte im Stadion von Ferencváros eine tolle Atmosphäre herrschen», sagt er, fügt aber auch an: «Ich habe vergangene Saison die Young Boys gegen Leverkusen gesehen. Das war schon Klasse, wie die sich da durchgesetzt haben.»
In die heimische Meisterschaft ist Ferencváros mit einer Niederlage und einem Sieg gestartet. Am Samstag geriet die Mannschaft gegen Mezökövesd in Rücklage, machte das 0:1 aber wett und setzte sich schliesslich 4:1 durch.
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Rino
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Verfasst: Dienstag 17. August 2021, 14:38 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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shalako
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Verfasst: Dienstag 17. August 2021, 15:03 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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17.08.2021  Zitat: Vor Knüller gegen Ferencvaros
Von dieser grossen Liga träumt Moumi Ngamaleu
Er ist ein «Game Changer». Einer, der Spiele neu aufrollt, ändert. Wie gegen Cluj. Wenn Moumi Ngamaleu galoppiert, hat es jede Abwehr schwer. Weshalb er vielleicht der wichtigste YB-Spieler ist.
Moumi, frisch ausgeruht? Nicolas Moumi Ngamaleu: Wunderbar ausgeruht. Ich habe am Samstag einen freien Tag geniessen dürfen, als meine Teamkollegen in Littau im Cup 4:1 gewannen.
Die Jungs haben da bei über dreissig Grad mächtig geschwitzt, derweil sie sich erholen durften … … aber ich habe auch trainiert und geschwitzt. Es ist ein Irrtum zu glauben, wir würden nicht schwitzen, nur weil wir aus Kamerun kommen. Die Hitze hier ist viel feuchter als in Zentralafrika und erschwert das Atmen viel mehr.
Minusgrade sind ohnehin viel schlimmer. … Viel schlimmer! Die sind ein echtes Problem für mich und meine Zehen.
Am Mittwoch steigt das nächste Spiel des Jahres an. Es geht nun endgültig um 25 Millionen Franken! Wie wird YB das angehen? Grundsätzlich gleich wie alle anderen Spiele. Aber hoffentlich nicht so wie gegen Cluj, als wir gleich 0:1 hinten lagen. Da fehlte die Konzentration. Doch dann sagten wir uns: Hey, Jungs, das kanns doch nicht sein. Und plötzlich gings.
Was wissen Sie über Ferencvaros Budapest? Ganz ehrlich?
Ganz ehrlich! Noch nicht allzu viel. Ich habe das Kader noch nicht genau angeschaut. Aber ich bin ohnehin nicht der Typ, der den Gegner minutiös studiert. Und wenn, dann vor allem meine direkten Gegenspieler.
Warum? Weil es mir nicht viel bringt. Sehen Sie, Sie glauben genau zu wissen, wie ein Gegenspieler funktioniert. Und dann macht er genau etwas anderes, etwas Überraschendes.
Wie Sie … … genau. Und nun werden wir ohnehin bald in unserem Teamchat und in den Teamsitzungen informiert werden.
Über den Gegner? Ja. Der Coach informiert uns da in erster Linie über Stärken und Schwächen des Gegners.
Sie gelten als intuitiver Spieler. Diese Saison hatten Sie ziemliche Hochs und Tiefs. Das mag sein. Aber mittlerweile hintersinne ich mich nicht mehr derart wie früher, wenn es mal nicht wie gewünscht läuft. Jetzt mache ich was anderes, wenn die Tricks nicht klappen: Ich versuche mich dann noch mehr in den Dienst der Mannschaft zu stellen, indem ich nur einfache Sachen mache.
Aber ohne die überraschenden Dinge ist Ngamaleu nur die Hälfte wert. Das ist so. Ich brauche den Überraschungseffekt. Denn dieser bringt den Gegner durcheinander.
Weil Sie eben dieses Überraschende draufhaben, erstaunt es, dass Sie immer noch bei YB spielen. Und nicht in einer grossen europäischen Liga. Gibts keine Offerten? Im Moment gilt mein Fokus einzig der Champions League. Die wollen wir unter allen Umständen erreichen. Es ist unglaublich für einen Fussballer, wenn die Hymne ertönt, und auf dem Feld stehen Ronaldo oder Pogba, wie wir das erlebt haben.
Gut. Aber Sie sind der Frage jetzt ein bisschen ausgewichen. Sorry. Also: Das Wechselfenster schliesst erst Ende August. Vielleicht geht bis dann ein Türchen auf. Wer weiss? So ist der Fussball. Und falls was kommt, dann schaut sich das die Equipe um Gelson Fernandes an. Der macht das für mich. Ich vertraue ihm voll.
Obwohl er mittlerweile Vizepräsident des FC Sion ist? Seine Freunde schauen es mit ihm an.
Welchen Traum träumen Sie neben jenem der zweiten Champions-League-Teilnahme? Jenen von der Premier League. Das ist einfach das Grösste! Die besten Spieler. Der beste Fussball. Alles grossartig!
Was wäre am Mittwoch ein gutes Resultat? Ich denke, wir brauchen sicher einen Sieg. 2:0 wäre top. Aber entscheidend ist, wie nach zwei Spielen abgerechnet wird. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 58558.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 17. August 2021, 16:38 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.08.2021  Zitat: Millionenspiel YB gegen Ferencvaros Budapest
Die Ungarn müssen an einem «verdammten» Ort spielen
Wenn Ferencvaros in die Champions League will, müssen die Ungarn an einem «verdammten» Ort bestehen. Das Berner Wankdorf-Stadion hat ihnen die schmerzlichste Fussball-Erinnerung ihrer Geschichte beschert.
1954. Fussball-WM in der Schweiz. Ungarn ist das Team der Stunde. Weltweit. Puskas und Co. sind quasi unbesiegbar. Auf dem Weg in den Final gewinnen sie alle Spiele, auch gegen Deutschland mit 8:3. Doch dort geschieht das Unfassbare, aus deutscher Sicht das «Wunder von Bern». Ungarn verliert 2:3. Und noch heute erinnern ungarische Medien daran, dass die Deutschen (legal) mit Methamphetamin gedopt und der Boden schlammig gewesen sei. Die jüngere Generation wie Endre Botka (26) kennt diese Details nicht. «Aber ich werde mich im Internet schlau machen», so der Rechtsverteidiger.
Auch verdammt: Der Berner Kunstrasen
Doch ein anderes Thema ist aktueller – wie immer, wenn ein Team auf internationaler Ebene erstmals in Bern spielt: Der Kunstrasen. auch der wird oft verdammt. Das ist auch bei Ferencvaros nicht anders. Goalie Denes Dibusz (30) auf «Blikk»: «Wir wissen, dass die Young Boys ihren Rasen so vorbereiten, dass er möglichst schnell wird, damit sie den Gegner noch stärker unter Druck setzen können.» Doch nicht nur deshalb erwartet der ungarische Captain ein schweres und kein Kinderspiel – auch wenn er mit seinem zweijährigen Sohn Bence zum ersten Training vor dem Spiel am Mittwoch aufkreuzte. Auch wegen der Stärke von YB. «Es wird mindestens so schwer wie gegen Slavia Prag. Aber unsere in den letzten Jahren gesammelte internationale Erfahrung kann Gold wert sein.» Da hinkt YB aber nicht hinterher. In Zahlen ausgedrückt: Die Berner sind die Nummer 46 von Europa. Fradi, wie die Fans Ferencvaros nennen, die 92…
Supertalent kann noch nicht mittun
Dibusz ist einer von drei aktuellen Nationalspielern. Die anderen sind Botka und Ersatzgoalie Adam Bodgdan. Gut übrigens für YB, dass «Fradis» Blitztransfer nicht spielberechtigt ist, da er letzte Woche nach dem Ausscheiden von Roter Stern Belgrad aus der Champions League nach Ungarn wechselte: Linksstürmer Zeljko Gavric (20) gilt als serbisches Supertalent, das aus finanziellen Gründen (für 1,2 Mio. Euro) verkauft werden musste.
Schon zweimal in der Königsklasse
Eine klare Favoritenrolle hat YB nicht inne. Zum einen, weil Ferencvaros die Champions League schon zweimal erreicht hat. YB erst einmal. Das erste Mal 1995, wo die Ungarn gar in einer Gruppe mit GC spielten und die Hoppers in Zürich 3:0 schlugen, derweil es in Budapest ein 2:2 gab. Allerdings schieden beide Teams aus. Das zweite Mal letzte Saison, als es ein einziges Pünktchen gab, beim 2:2 gegen Dynamo Kiew. Alle anderen Spiele gingen verloren. Gegen Juventus Turin und Barcelona setzte es in drei von vier Spielen Klatschen ab.
Und: Rekordmeister Ferencvaros (32 Titel) ist traditionsbedingt halt immer noch der viel grössere Name. Immerhin gewannen die Ungarn 1965 den Messestädte-Pokal, den Vorgänger-Wettbewerb des Uefa-Cups, nach Siegen gegen die Roma, Athletic Bilbao, Manchester United und im Final in Turin gegen Juventus. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 58555.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 17. August 2021, 17:59 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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17.08.2021  Zitat: YB-Gegner Ferencváros Budapest
Hooligans im Auftrag der Regierung
Der nächste Gegner von YB in der Champions-League heisst Ferencváros. Mit Viktor Orban verbindet Ungarns erfolgreichster Club eine lange und nicht immer gewaltfreie Geschichte.
udapest hat viele schöne Seiten. Der Stadtteil Ferencváros zählt eher nicht dazu. Der 9. Bezirk gehörte immer schon zu den ärmeren Quartieren der ungarischen Hauptstadt. Heute ist die «Franzensstadt» (so die deutsche Übersetzung) geprägt von riesigen Parkplätzen, einem Rangierbahnhof und dem Brachland ehemaliger Fabriken. Viel zu gross und irgendwie unpassend wirkt in dieser Industrielandschaft das neue Fussballstadion an der Ulloi-Strasse. Wie ein Raumschiff, das sich in eine fremde Galaxie verirrt hat.
Gespielt hat der Fussballclub Ferencvárosi TC an dieser Stelle immer schon. Aber unter der Regierung von Viktor Orban wurde das alte und 18’000 Besucher fassende Stadion durch den protzigen Neubau mit 24’000 Plätzen ersetzt, die nun meistens leer bleiben. Zu den Heimspielen kommen in der Regel nie mehr als 9000 Besucher.
Selbst beim Derby gegen den Budapester Erzrivalen Ujpest war das schöne neue Stadion bei weitem nicht voll. Ferencváros, von Fans und Spielern «Fradi» genannt, hat sich zwar mit 32 Meistertitel und 23 Pokalsiegen in die ungarische Fussballgeschichte als erfolgreichster Verein eingeschrieben. Aber das lockt nicht gerade die Massen an.
Fans aus der Unterwelt
Doch wenn Viktor Orban Stadien bauen lässt, spielen Besucherzahlen nur eine Nebenrolle. Für Orban, der selbst einmal Profifussballer werden wollte, sind die riesigen Arenen Ausdruck nationaler Grösse – also das, um was sich alles in seiner Politik dreht. Die Besucher hingegen bleiben Ferencváros vermutlich vor allem wegen dessen Images fern. Seine Fanclubs gelten als extrem gewaltbereit und brutal, sie bestätigen diesen Ruf regelmässig. Auch die Vereinnahmung des Sports durch die Politik fördert wohl nicht gerade das Publikumsinteresse. Und erst recht nicht, wenn die Politik mit Hooligans gemeinsame Sache macht – was im Fall Ferencváros mehrmals der Fall war.
Diese Verbindung bahnte sich bereits im Kommunismus an. Damals galten die Fanclubs von Ferencváros als Refugium liberaler Regimekritiker, die durch den Besuch der Matchs relativ gefahrlos ihre oppositionelle Haltung zeigen konnten. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs verloren viele ihr Interesse am Sport.
Der Rest wechselte ins nationale Lager. Rechtsextreme Hooligans und Ultras übernahmen die wichtigsten Fangruppen von Fradi. Ihre Anführer trugen Spitznamen wie «Hypo», «Der Blonde» oder «Wieselgesicht», und sie waren gut vernetzt mit der Budapester Unterwelt. Der «Blonde» wurde wegen Mordes zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt.
eystone)
2006 hielt der damalige sozialistische Premier Ferenc Gyurcsany eine Geheimrede, in der er seine eigene Partei und die Regierungspolitik als komplett verlogen geisselte. Die Rede wurde den Medien zugespielt, und ihre Veröffentlichung führte zu Ausschreitungen in Budapest, bei denen Fans von Ferencváros in vorderster Reihe standen. Gemeinsam mit Neonazis stürmten sie das Gebäude des staatlichen Fernsehens im Zentrum der Hauptstadt, verwüsteten Büros und legten den Sendebetrieb lahm. Die Unruhen waren der Anfang vom Ende der Sozialisten und legten den Grundstein für den Aufstieg Orbans zur Alleinherrschaft.
Seit Orbans national-konservative Partei Fidesz die Wahlen 2010 mit absoluter Mehrheit gewann, übernahmen Parteifunktionäre oder parteinahe Oligarchen viele ungarische Fussballvereine. Gleichzeitig wurde die staatliche Förderung des Fussballs vervielfacht. Zudem können Unternehmen ihre Steuer statt an den Staat an Sportvereine zahlen. Laut ungarischen Medien wurde Ungarns Fussball in den vergangenen zehn Jahren so mit knapp zwei Milliarden Franken gefördert. Das meiste Geld floss in den Bau neuer Fussballstadien.
Die Groupama-Arena von Ferencváros, benannt nach einer französischen Versicherung als Hauptsponsor, war der erste Neubau in der Hauptstadt. Hier spielte auch schon die Schweiz gegen Ungarn in der WM-Qualifikation. Bald danach folgten ein neues Stadion für den Verein MTK Budapest im Nachbarbezirk «Josefváros» sowie der Neubau das Nationalstadions Puskas-Arena, in der auch Spiele der diesjährigen EM stattfanden.
Nazi-Parolen im Fussballstadion
Weitere Fussballstadien entstanden in beinahe allen Provinzstädten. Orbans Geburtsort Felcsut, ein Dorf mit 1800 Einwohnern, bekam ein Stadion für 3500 Besucher. In der kroatischen Stadt Osijek errichten Firmen regierungsnaher ungarischer Oligarchen gerade ein überdimensioniertes Stadion für den lokalen Verein. Orbans Traum von der Dominanz in ganz Mitteleuropa führt auch und vor allem über den Fussball.
Vereinsvorsitzender von Ferencváros wurde der Parteisekretär und langjährige Wahlkampfleiter von Fidesz, Gábor Kubatov. Die Gewalt der Fanclubs aber ging weiter. Aus ihrer Sympathie mit dem Nationalsozialismus machten sie keinen Hehl. Gegnerische Mannschaften wurden mit «Sieg Heil»-Rufen empfangen oder mit der Ankündigung «Die Züge fahren» – womit Züge ins KZ Auschwitz gemeint waren. Wer versuchte, zu beschwichtigen oder zu vermitteln, der wurde niedergeschlagen.
Ein verurteilter Mörder stieg nach zehn Jahren Gefängnis zum «Fankoordinator» bei Ferencváros auf.
In ihren ersten Regierungsjahren versuchte Fidesz, die Gewaltbereitschaft der Fans für sich zu nutzen. Die Partei setzte die Hooligans von Ferencváros sogar für Ordnerdienste bei ihren Veranstaltungen und zum Schutz bei oppositionellen Kundgebungen vor der Fidesz-Parteizentrale ein. Als Demonstranten 2016 Orbans Pläne zur teilweise Verbauung des Budapester Stadtwäldchens verhindern wollten, waren es die Ordnerdienste von Ferencváros, die die Besetzung gewalttätig auflösten.
Der verurteilte Mörder Ferenc Szabó, genannt «Der Blonde», stieg nach zehn Jahren Gefängnis zum «Fankoordinator» bei Ferencváros auf. 2015 musste er aufgrund seiner Vergangenheit gehen. Der Polizei erzählte er später von Plänen, Schiedsrichter einzuschüchtern oder einen gegnerischen Trainer bewegungsunfähig zu schlagen.
Keystone)
Erst mit dem Neubau der Stadien versuchten Orban und sein Sekretär Kubatov, das Problem des Hooliganismus in den Griff zu bekommen. Schwarz vermummte Horden mit Nazi-Symbolen passten doch nicht so ganz zu den neuen Hochglanz-Sportstätten und ihren internationalen Sponsoren. Zudem wollte Orban Budapest unbedingt zum Austragungsort der auf 2021 verschobenen Fussball-EM machen. Was letztendlich auch gelang. Ferencváros führte strenge Zugangskontrollen und personalisierte Tickets ein, worauf die Hardcore-Fans lange Zeit die Heimspiele boykottierten. Auswärts kam es aber weiterhin zu Ausschreitungen.
Fidesz-Sekretär Kubatov ist immer noch Vereinsvorsitzender von Ferencváros. Einige seiner ehemaligen Mitstreiter sind aber nicht mehr dabei. Der ehemalige Sicherheitschef von «Fradi», Csaba Tóth, übernahm mit einer eigenen Firma die Security bei den meisten grösseren Fussballspielen in Ungarn. Der tätowierte Bulle mit Glatze galt als Sicherheitsexperte, aber auch als Verbindungsmann zwischen Fussball und Fidesz. Diesen Juni wurde er überraschend verhaftet. Der Vorwurf: Er soll 2,5 Millionen Franken Steuern hinterzogen haben.
YB-Hinspiel am Mittwoch
In der letzten Runde der Playoff-Spiele für die Champions League treffen die Berner Young Boys auf Ferencváros Budapest. Das Hinspiel findet morgen Abend, 21 Uhr, im Wankdorf in Bern statt. Das Rückspiel in Budapest ist auf den nächsten Dienstag, 24. August, 21 Uhr, angesetzt. https://www.bernerzeitung.ch/hooligans- ... 4921487518
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