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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Freitag 19. März 2021, 09:53 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.03.2021  Zitat: Die Einzelkritik
YB-Noten: Unglücksrabe Camara, aktiver Sulejmani
Beim 0:2 gegen Ajax bleiben die Young Boys erneut chancenlos – aber sie trauen sich offensiv mehr zu. Defensiv hingegen lassen sie erneut zuviel zu.
Guillaume Faivre – 4,5
Dem Berner Ersatzgoalie gelingt erneut eine gute Leistung. Beim 0:1 ist er machtlos, beim Penalty von Tadic ist er noch mit den Fingerspitzen dran. Dafür hält er in der 47. Minute gegen den völlig allein stehenden Klaassen.
Silvan Hefti – 4
Fällt zu Beginn mit resolutem Körpereinsatz auf. Anders als im Hinspiel ist er gegen den schnellen Neres meistens auf der Höhe seiner Aufgabe. Spielt in der 36. Minute mit einem feinen Zuspiel Elia frei, doch der Stürmer kann den Ball nicht richtig kontrollieren. Klärt in der 78. Minute zudem nach einem Schuss von Idrissi auf der Linie.
Mohamed Camara – 3
Es ist nicht das Spiel des Guineers. Beim 0:1 zieht er zum bereits von Lustenberger gedeckten Tadic – die Folge: Neres kann alleine einschiessen. Dann verursacht er den Penalty, der zum 0:2 führt. Wobei das Verdikt von Schiedsrichter Madden – nach Intervention vom VAR – hart ist, der Ball nach einer Parade von Faivre an Camaras Arm prallte.
Fabian Lustenberger – 4,5
Der Captain geht von Beginn weg mit viel Körpereinsatz voran. Mit seiner Intervention gegen Klaassen (5.) setzt er gewissermassen ein Zeichen: Dieses Mal soll sich Ajax nicht so leicht durch die Berner Reihen kombinieren können. Leistet sich dann einen Lapsus, als er den Ball gegen Antony sperren will – und ihn sich vom Stürmer noch abluchsen lässt.
Jordan Lefort – 3,5
An sich solide Leistung des Linksverteidigers. Allerdings steht er am Ursprung des 0:1. Anstatt auf den freistehenden Sierro, wirft der Franzose auf Nsame ein, worauf der bedrängte Torjäger prompt den Ball verliert. Muss zur Pause angeschlagen ausgewechselt werden.
Christian Fassnacht – 4
Der Flügel braucht eine Weile, um ins Spiel zu kommen. Setzt nach 12 Minuten einen Kopfball übers Tor. Hat seine beste Phase nach der Pause, als zuerst über das Tor schiesst (51.) und dann Ajax-Keeper Stekelenburg mit einem tollen Abschluss zu einer Parade zwingt (59.).
Sandro Lauper – 4
Der Konolfinger spielt in der 24. Minute Nsame schön frei, doch lässt sich der Stürmer den Ball noch wegspitzeln. Allerdings finden nicht alle Zuspiele – vor allem die langen – einen Abnehmer.
Vincent Sierro – 3
In der 16. Minute bringt der Walliser die Berner in die Bredouille, als ein Fehlpass von ihm ein Tohuwabohu im YB-Strafraum auslöst. Es ist nicht der einzige Ballverlust von Sierro in dieser Partie. Dafür flankt er in der 53. Minute schön auf Nsame, dessen Kopftor aber aberkannt wird. Vor dem ersten Gegentor würde er beim Einwurf eigentlich besser stehen als Nsame, wird aber übersehen.
Miralem Sulejmani – 4,5
Der linke Flügel ist in der ersten Halbzeit der auffälligste Akteur im Berner Ensemble – ihm gelingt gegenüber dem Hinspiel die grösste Steigerung. In der 14. Minute steht er mit einem tollen Sprint am Ursprung der besten YB-Chance. Seine Flanke landet via Fassnachts Kopf bei Nsame, dessen Schuss jedoch geblockt wird. Vier Minuten später zieht Sulejmani wieder davon, doch auch sein Abschluss wird geblockt. Selbiges geschieht in der 38. Minute – wobei Ajax-Verteidiger Alvaréz den Ball mit der Hand blockt. Später wird Schiedsrichter Madden bei einer ähnlichen Situation von Camara auf Penalty entscheiden.
Meschack Elia – 4
Der Stürmer kann gerade in der ersten Halbzeit einige Akzente setzen. In der 13. Minute wird sein Abschluss gerade noch geblockt. Kann in der 36. Minute das Zuspiel von Hefti nicht kontrollieren, hätte sonst alleine auf Ajax-Keeper Stekelenburg losziehen können.
Jean-Pierre Nsame – 4
Vergibt in der 14. Minute eine Topchance. Zudem wird sein Kopftor in der 53. Minute wegen einer Abseitsstellung Elias aberkannt. Ansonsten ist der Kameruner nicht immer auf der Höhe. Mit seinem Ballverlust ermöglicht er den Konter von Ajax, der zum 0:1 führt.
Quentin Maceiras – 4
46. Minute für Lefort. Zeigt auf der linken Abwehrseite eine solide Leistung.
Felix Mambimbi – 3,5
65. Minute für Elia. Seine Einwechslung soll nochmals Schwung in den Berner Sturm bringen. Doch Mambimbi fällt kaum auf, verzeichnet keinen einzigen Abschluss.
Fabian Rieder – 4
65. Minute für Camara. Der Youngster beweist auch gegen einen solch hochkarätigen Gegner, welche Reife er bereits hat. Solide Leistung. Marvin Spielmann – keine Bewertung
71. Minute für Sulejmani. Gianluca Gaudino – keine Bewertung
71. Minute für Fassnacht. https://www.bernerzeitung.ch/yb-noten-u ... 4030704159
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shalako
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Verfasst: Freitag 19. März 2021, 11:24 |
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19.03.2021  Zitat: Fünfjahreswertung der Uefa
Schweiz stürzt ab – und Ronald de Boer macht sich über YB lustig
Der ehemalige niederländische Nationalspieler lacht nach dem Europa-League-Out über die Young Boys. Zudem rutscht die Schweiz im Ranking dramatisch ab.
Ajax Amsterdam hat YB überfordert. Erneut. Die Niederländer haben am Donnerstagabend auch das Rückspiel gegen den Schweizer Meister gewonnen. Hierzulande fand man relativ deutliche Worte, um die Niederlage einzuordnen. «Chancenlos», schrieb beispielsweise diese Zeitung.
Der ehemalige niederländische Nationalspieler Ronald de Boer machte sich geradezu lustig über die Berner. Der 50-Jährige, heute Experte beim Sportsender ESPN, zeigte sich überrascht vom Niveau und sagte: «Ich habe bei YB gar niemanden gesehen, der Fussball spielt. Das war schrecklich.» Und fügte dann noch an: «Aber Ajax ist grossartig, nicht wahr? Wie sie die Schweizer rausgeworfen haben.»
Das Achtelfinal-Out der Berner in der Europa League schmerzt nicht nur YB-Sympathisanten, sondern die ganze Fussball-Schweiz. Diese erlebte sogar einen pechschwarzen Abend: Weil Kroatien (dank Dinamo Zagreb) und Tschechien (dank Slavia Prag) mit ihren Siegen an der Schweiz vorbeizogen, liegt diese in der Fünfjahreswertung der Uefa nur noch auf dem 19. Platz. Hinter Ländern wie Serbien, Zypern – und den erwähnten Kroaten oder Tschechen. Und neun Ränge hinter Österreich.
Der Absturz ist dramatisch: Noch vor sechs Jahren sonnte man sich – vor allem dank des damals glorreichen FC Basel – auf dem elften Rang. Dank diesem qualifizierte sich der Schweizer Meister in den Saisons 2016/17 und 2017/18 zweimal sogar direkt für die Champions-League-Gruppenphase.
Schon heute ist dieses Szenario weit weg, aber ab 2022/23 sieht die Realität noch düsterer aus. Der Schweizer Meister muss dann schon in der 1. Qualifikationsrunde der Champions League einsteigen. Erst wenn der Meister diese 1. Runde, dann selbstverständlich noch die 2. und 3. sowie zum Abschluss das Playoff überstanden hat, steht er in der Gruppenphase.
Cupsieger sowie der Meisterschaftszweite und -dritte haben derweil nicht einmal mehr Chancen auf die Europa League. Diese Teams müssen nächstes Jahr bereits ab der zweiten Qualifikationsrunde in der Europa Conference League mitkicken. Ab 2021/22 der drittwichtigste Club-Wettbewerb in Europa. https://www.bernerzeitung.ch/schweiz-st ... 8722874153
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shalako
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Verfasst: Freitag 19. März 2021, 11:26 |
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shalako
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Verfasst: Freitag 19. März 2021, 11:28 |
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19.03.2021  Zitat: EL-Bilanz der Young Boys
Leverkusen als Highlight und Ajax als Lehrstück
Mit dem Vorstoss in die Achtelfinals darf die Europa-League-Kampagne von YB als Erfolg gewertet werden.
Natürlich überwog kurz nach Spielschluss die Enttäuschung bei den YB-Akteuren nach dem Aus im Achtelfinal der Europa League gegen Ajax Amsterdam. Dennoch waren sich die Protagonisten bewusst, dass sie insgesamt eine mehr als vorzeigenswerte Kampagne gespielt hatten.
«Es war ein ganz positives Jahr, was die europäischen Auftritte anbelangt», meinte Trainer Gerardo Seoane. «Wir haben eine unglaublich gute Kampagne gespielt und dürfen stolz darauf sein, wie weit wir gekommen sind», pflichtete Christian Fassnacht bei.
"Im Duell mit Leverkusen haben wir uns auch einen Namen in Europa gemacht." Autor:Sandro Lauper
Dabei hatte YB mit dem Aus in der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League einen Fehlstart ins internationale Geschäft zu verzeichnen. Gegen Midtjylland aus Dänemark resultierte ein klares 0:3. «Sie haben uns auf dem falschen Fuss erwischt. Wir waren nach der kurzen Sommerpause noch nicht ‹im Strumpf›», blickt Seoane zurück.
Dafür gelang dann via Playoffs (3:0 gegen Tirana) der Sprung in die Gruppenphase der Europa League. Die Gruppe mit AS Roma, ZSKA Sofia und Cluj schlossen die Berner auf Platz 2 ab.
Der Coup gegen Leverkusen
Danach folgte das Highlight schlechthin: Im Sechzehntelfinal eliminiert der Schweizer Meister überraschend Bundesligist Leverkusen. «Im Duell mit Leverkusen haben wir uns auch einen Namen in Europa gemacht», sagte Sandro Lauper, zuvor habe in den letzten Jahren international nur Basel gegeben.
Die Überlegenheit von Ajax Amsterdam mussten die YB-Akteure dann neidlos anerkennen. «Diese Erfahrungen werden uns jedoch weiterhelfen», ist sich Fassnacht sicher.
«YB hat eine hervorragende Kampagne gezeigt», bilanzierte auch SRF-Experte Andy Egli. Weil die Berner aber als einziges Schweizer Team in der Gruppenphase eines europäischen Wettbewerbs vertreten waren, konnte sich die Schweiz im Uefa-Länder-Koeffizient nicht signifikant verbessern.
Servette, St. Gallen und Basel waren bereits in den EL-Quali-Runden hängengeblieben.
YB Alleingang als Wermutstropfen
Folglich wird der Schweizer Meister auch in Zukunft mehrere Qualifikationsrunden überstehen müssen, um eine Europacup-Gruppenphase zu erreichen. Die weiteren Schweizer Teams dürfen gar «nur» noch um die Teilnahme an der neu geschaffenen, drittklassigen Conference League spielen.
Umso wichtiger wäre es, dass auch in Zukunft mehr als nur ein Super-League-Team europäisch vertreten und im entsprechenden Wettbewerb erfolgreich ist. https://www.srf.ch/sport/fussball/europ ... lehrstueck
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Bierflasche
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Verfasst: Freitag 19. März 2021, 18:52 |
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Alles zum Spiel YB - ZürichUrs Bamert: «Meine Zeit bei YB war überragend»Urs Bamert feierte 1986 und 1987 als Mittelfeldspieler grosse Erfolge in Bern. Der 62-Jährige lebt heute am Bodensee - und findet für seinen ehemaligen Verein lobende Worte. *** Urs, frischen wir alte Zeiten auf. Du bist im Thurgau aufgewachsen, bist aber mit 20 Jahren in die Westschweiz gezogen und hast bei Lausanne gespielt. Wie kam es dazu? Als ich noch beim FC Amriswil in der 2. Liga war, lud mich der FC Chiasso zu einem Probetraining ein. Danach hätte mir Trainer Otto Luttrop gerne einen Vertrag gegeben. Aber Amriswil verweigerte mir den Wechsel. Kurz darauf verliess ich den Verein. Ich sagte, ich wolle Französisch in der Westschweiz lernen. Und dann bist Du bei Lausanne in der Nationalliga A gelandet. Ja, aber auf Umwegen. Damals war im Winter pro Verein nur ein Transfer erlaubt. Lausanne holte Gabet Chapuisat, deshalb musste ich mich gedulden. Man empfahl mir, eine halbe Saison bei Stade Lausanne in der 1. Liga zu verbringen. Im Nachhinein erwies sich das als idealer Zwischenschritt. Du warst anfänglich Stürmer. Wer hat Dich zu einem defensiveren Spieler geformt? Charly Hertig, der Trainer von Lausanne. Die Konkurrenz im Angriff war enorm, aber er sah, dass ich über einen ordentlichen Kopfball verfügte und in den Zweikämpfen Qualitäten hatte. Er setzte mich als Verteidiger ein, was auch gut funktionierte. Was steckte hinter Deinem Transfer zu YB 1984? Mich reizte eine Aufgabe in der Deutschschweiz, und ich sah mich in einer Rolle im Mittelfeld. Der Zufall wollte es, dass Alexander Mandziara damals einen solchen Spieler suchte und auf mich kam. Fortan spielte ich als Sechser mit einigem Offensivdrang. Welche Erinnerungen hast Du an die drei Jahre in Bern? Es war die erfolgreichste Zeit meiner Karriere. Das Spiel in Neuenburg, als wir 1986 Meister wurde - unvergessen. Oder mein Tor zum 1:0-Sieg gegen Real Madrid im Hinspiel des Europacups der Meister. Und in diesem Jahr bekam ich mein erstes Aufgebot für die Nationalmannschaft. Und 1987 feierten wir den Cupsieg. Es war überragend. Danach bist Du in die Westschweiz zurückgekehrt. Meine damalige Frau wollte in diese Region zurück. Ich bekam die Möglichkeit, zu Servette zu wechseln, und nach dem Ende meiner Karriere blieb ich bis 2016 dort. Inzwischen lebe ich in Staad am Bodensee, arbeite für eine Sportartikelfirma als Sales Manager und habe mit 69 Kilo mehr oder weniger immer noch das Gewicht aus meiner Zeit als Spieler. (lacht) Wie verfolgst Du den Schweizer Fussball? Als interessierter Beobachter. Natürlich schaue ich immer zuerst, wie meine ehemaligen Klubs abgeschnitten haben. Und es beeindruckt mich vor allem, wie YB allen anderen voraus ist. Der Trainer, die Mannschaft, die Leute dahinter, die Führung - da wird einfach richtig gut gearbeitet. Ich kann mir etwas anderes als den vierten Meistertitel in Folge nicht vorstellen. Hast Du als Ehemaliger noch eine Verbindung zu YB? Die gibt es zum Beispiel über das YB-MAG, das ich regelmässig im Briefkasten vorfinde. Ich spüre, dass dem Verein Wertschätzung gegenüber ehemaligen Spielern wichtig ist. Die personelle Situation bei YBYB muss am Sonntag auf den verletzten Esteban Petignat verzichten. Fraglich sind die Einsätze von David von Ballmoos und Jordan Lefort. Gesperrt sind Jean-Pierre Nsame und Cédric Zesiger MatchprogrammDas Matchprogramm gibt es in digitaler Form: Webversion (ISSUU): https://issuu.com/bscyb1898/docs/20210321-yb-z_richmp Download-Version (PDF): https://www.bscyb.ch/cgi-bin/dynamisch/ ... MP_WEB.pdfWiedersehen mit Joël MagninDer frühere Spieler und Nachwuchstrainer der Young Boys ist seit Anfang Jahr Assistenztrainer von Massimo Rizzo beim FC Zürich. Beim heutigen YB-Gegner sind zwei Routiniers wieder fit. *** Mitte Oktober übernahm Massimo Rizzo das Traineramt des entlassenen Ludovic Magnin vorerst interimistisch – und vor Weihnachten gab der FC Zürich bekannt: Der 47-Jährige, der mit drei Siegen in Serie gestartet war, erhält einen Vertrag als Chefcoach bis Ende Saison 2022. 22-mal spielten die Zürcher bislang unter Rizzo, gewannen 9 Partien, holten 5 Remis und insgesamt 32 Punkte. Elf Runden vor Schluss der Meisterschaft hält der Stadtclub Kontakt zu Platz 2. Allerdings ist der Vorsprung auf die hinteren Tabellenplätze nicht überaus komfortabel. Auffallend ist die jüngste Serie im Letzigrund. Am 6. Dezember feiert die Mannschaft noch einen überlegenen 4:0-Erfolg gegen Lausanne. Aber seither gab es in neun Heimspielen nur noch einen Sieg (2:0 gegen Basel am 14. Februar). Dafür gingen fünf Partien verloren. Von den ersten elf Begegnungen des neuen Jahres verpasste Rückkehrer Blerim Dzemaili deren fünf verletzungsbedingt. Der 34-Jährige, der 2006 und 2007 mit dem FCZ Meister geworden war und danach im Ausland Karriere machte, gab beim 1:0 in Lugano vor zwei Wochen ein 20-minütiges Comeback - nun fällt er aber wegen muskulären Problemen wieder aus. Einsatzbereit ist dafür Benjamin Kololli. Der 28-Jährige hatte sich im Dezember einen Muskelfaserriss zugezogen und musste drei Monate pausieren. Beim 1:1 gegen Lausanne am vergangenen Samstag stand er erstmals wieder eine halbe Stunde auf dem Rasen. Zu einem Wiedersehen mit allen Weggefährten kommt es für Joël Magnin. Der 49-Jährige hatte 2006 seine Laufbahn als Spieler bei YB beendet, danach arbeitete er jahrelang als Nachwuchstrainer. 2019 übernahm er Xamax in der Super League, wurde aber nach 31 Runden entlassen. Der FCZ verpflichtete Magnin per Anfang 2021. Bildlegende: Silvan Hefti und Benjamin Kololli im ersten Spiel der laufenden Saison im September 2020, als YB mit 2:1 gewann.
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shalako
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Verfasst: Samstag 20. März 2021, 12:17 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.03.2021  Zitat: YB und Zagreb «schuld»: Schweizer Meister muss in 1. CL-Quali-Runde
Die Niederlage von YB gegen Ajax im Europa-League-Achtelfinal ist doppelt bitter. Die Schweiz verliert gleich zwei Plätze im UEFA-Ranking – und das hat Folgen.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweiz rutscht in der UEFA-Fünfjahreswertung um zwei Plätze auf Rang 19 zurück. - Damit muss der Schweizer Meister ab 2022 in Runde eins der CL-Quali antreten. - Die weiteren Schweizer Vertreter starten in der zweiten Conference-League-Quali-Runde.
Auch mit dem Vorstossen in den Achtelfinal der Europa League konnte YB die schwache Europacup-Saison der Schweiz nicht retten. Mit Donnerstagabend steht fest: Die Schweiz verliert zwei Plätze in der UEFA-Fünfjahreswertung.
Und diese zwei verlorenen Plätze sind besonders schmerzhaft – denn sie haben Konsequenzen. Die Schweizer Vertreter sind im Europacup künftig deutlich schlechter gestellt. Schuld ist nicht nur YB – sondern auch die anderen drei Schweizer Vertreter.
YB als Einzelkämpfer chancenlos
Denn nur die Berner schafften überhaupt den Einzug in die Europa-League-Gruppenphase. Der FC Basel, Servette und der FC St.Gallen scheiterten alle in der Qualifikation. YB trug 14,5 Punkte zum Ranking bei – der Rest zusammen sechs.
Damit wird die Hürde für das Erreichen der europäischen Königsklasse noch höher. Dabei hätte YB am Donnerstag noch die Chance gehabt, die Schweizer Quali-Plätze zu retten. Ein Remis gegen Ajax Amsterdam hätte genügt.
Weil aber Dinamo Zagreb und Slavia Prag unwahrscheinliche Siege feiern, rutscht die Schweiz zurück. Dinamo wirft – obwohl der Trainer im Knast sitzt – Tottenham mit 3:2 aus der Europa League. Und Slavia schlägt den schottischen Meister Rangers mit 2:0.
Schweiz künftig nur in der Conference League?
Im UEFA-Ranking rutscht die Schweiz damit auf Platz 19 ab. Das hat zwei Folgen: Zum einen steigt der Schweizer Meister ab 2022 schon in der ersten Qualifikationsrunde zur Champions League ein.
Zum anderen ist die Chance futsch, zumindest einen Qualifikanten für die Europa League zu stellen. Dazu hätte es im Ranking mindestens Rang 15 benötigt. Den hat aktuell Zypern inne, Kroatien und Tschechien könnten noch vorbeiziehen.
Der Schweizer Cupsieger sowie der Vizemeister und Ligadritte müssen daher alle in die Europa Conference League. Dort steigen sie schon in der zweiten Qualifikationsrunde ein. Dieses Schicksal teilt die Schweiz etwa mit Aserbaidschan und Kasachstan. https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-un ... e-65890146
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 20. März 2021, 12:24 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.03.2021  Zitat: Schweizer Euro-Desaster
Deshalb ist Zagrebs Wende gegen Tottenham so bitter
YB schafft es zwar erstmals in die Achtelfinals der Europa League, scheidet dort aber ohne Punktezuwachs gegen Ajax Amsterdam aus. Und so stürzt die Schweiz im Uefa-Ranking ins Bodenlose.
Platz 19! So schlecht waren wir noch gar nie. Dazu kams, weil YB am Donnerstag gegen Ajax Amsterdam erneut verlor und damit punktelos blieb und die gleich hinter uns liegenden Länder Tschechien und Kroatien – die beiden einzigen Nationen, die noch Vertreter haben, die nicht aus den Top 7 sind - voll punkteten: Slavia Prag schaltete die höher kotierten Glasgow Rangers aus. Und Dinamo Zagreb gelingt mit dem 3:0 gegen Tottenham Hotspur nach Verlängerung eine geradezu irre Wende. Mourinho, Bale und Kane raus. Nati-Stürmer Mario Gavranovic rein.
Gekürzte Meisterferien
Was bedeutet das nun? Es ist jetzt fix, dass der Meister ab Sommer 2022 alle Qualifikationsrunden überstehen muss, die es gibt, um in die Champions League zu kommen. Vier! Das ist nach wie vor nicht unmöglich. Dinamo und Roter Stern Belgrad haben es mehrmals geschafft. Aber es ist äusserst unangenehm, weil die erste Qualirunde unanständig früh beginnt. Im Sommer 2021 ist das zum Beispiel der 6. Juli. Also fünf Tage vor dem EM-Final. Da geht ein Teil der Ferien baden…
Wie aber sieht es nun Ende dieser Saison aus für die Schweiz? Da war noch der Platz massgebend, den wir am Ende der letzten Europa-Spielzeit innehatten: Platz 17. Bedeutet: Der Schweizermeister steigt in der zweiten Qualirunde der Champions League ein. Wie YB diese Saison. Da hat sich also noch nichts geändert. Und wenn es nicht klappt mit der Königsklasse, kann man sich über diesen Weg immer noch für die Europa League qualifizieren.
Neuer Heimathafen Conference League
Der Cupsieger und die national Zweit- und Drittplatzierten haben diese Chance nicht. Sie steigen auch in der zweiten (von vier) Qualirunden ein. Aber nicht für die Europa League. Die ist für die Schweiz Vergangenheit. Sondern für die drittklassige Conference League! Diese ist unsere neue Realität. «Die Entwicklungen gehen in eine schwierige Richtung», sagte YB-Trainer Gerry Seoane unmittelbar nach dem 0:2 gegen Ajax.
Was braucht es, um aus diesem tiefen dunklen Loch wieder hochzukommen? Damit die Europa League wieder unser regelmässiger Heimathafen wird, müssen wir auf Platz 13 hochklettern, den derzeit die Türken innehaben. Dafür braucht es starke Euro-Leistungen aller vier Schweizer Klubs! Im Idealfall müssten alle eine Gruppenphase schaffen. Mindestens aber drei. Und nicht nur einer wie diese Saison, als es nur YB packte. Der FCZ ist die Nummer 119...
Die Punkte der vier Klubs aus dieser Spielzeit sagen alles aus über diese desaströse Europa-Saison: YB 14,5. Basel 3,5. Servette 2,0. St. Gallen 0,5.
Ebenso viel Aussagkraft hat das Ranking der Klubs: Der FCB ist immer noch die Nummer 29 von Europa. YB ist auf Platz 42 hochgeklettert, das ist gut. Der drittbeste Schweizer Klub, der FC Zürich , liegt aber auf Platz … 119. Da brauchts keine weiteren Worte …
Schwarzer Abend für die Schweiz
Der Absturz auf Rang 19 ist bitter. Das zeigt ein Blick auf folgende Aufzählung. Er wäre zu verhindern gewesen, wenn gestern immerhin ...
- ... YB im Rückspiel gegen Ajax ein Remis geschafft hätte - ... Jose Mourinhos Millionenteam aus Tottenham gegen Dinamo Zagreb die Nerven behalten hätte - ... die Rangers ihre Führung aus dem Hinspiel gegen Slavia Prag über die Zeit gebracht hätten. https://www.blick.ch/sport/fussball/eur ... 09597.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Samstag 20. März 2021, 12:25 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.03.2021  Zitat: Trotz Heimvorteil kein Wunder von Bern: YB scheitert im Europa League-Achtelfinal gegen Ajax Amsterdam
Die Young Boys verlieren im Rückspiel des Achtelfinals der Europa League gegen Ajax Amsterdam mit 0:2 und scheiden damit aus dem Europacup aus. Die Enttäuschung über die Niederlage ist gross, dennoch haben die Spieler Grund zur Freude: in der Meisterschaft ist die Chance auf den Pokal zum vierten Mal in Folge zum Greifen nah. https://www.telebaern.tv/telebaern-news ... -141241605
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shalako
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Verfasst: Samstag 20. März 2021, 12:34 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.03.2021  Zitat: YB nach dem Out gegen Ajax
Jetzt gilt es, die Spannung selber hoch zu halten
Nach dem Ausscheiden gegen Ajax weicht bei YB die Ernüchterung dem Stolz. In den nächsten Wochen bleibt ihnen viel Zeit, sich um sich selbst zu kümmern.
Und jetzt? «Jetzt», sagte Christian Fassnacht, «jetzt sind wir gerade etwas frustriert.» 0:5 Tore, 10:37 Schüsse und ein deutliches Aus – am Ende des längsten Europacup-Frühlings seit der Viertelfinalqualifikation 1988 im Cup der Cupsieger steht eine niederschmetternde Bilanz.
Die Young Boys mussten sich am Donnerstag im Achtelfinalrückspiel der Europa League gegen Ajax Amsterdam eingestehen, ab einem gewissen Niveau in Europa nicht mehr mithalten zu können. Womöglich kommt es angesichts der vernichtend augenfälligen Unterlegenheit erschwerend hinzu, dass der Meister gerade «nicht in der besten Verfassung ist», wie es auch Trainer Gerardo Seoane ausdrückte, seit sechs Spielen auf einen Sieg wartet und sich in der ersten anhaltenden Baisse der Saison befindet.
Aber die Young Boys, die im Achtelfinal gegen diesen Gegner von gehobener Klasse so chancenlos die Segel streichen mussten, sind ein anderes YB als jenes, das 2015 in der K.-o.-Runde gegen Everton und 2011 gegen Zenit St. Petersburg ausschied. Und als Vertreter einer gefühlt endlos weit entfernt scheinenden YB-Zeit war am Donnerstagabend auch Martin Weber zugegen, der Berner Captain der späten 80er- und frühen 90er-Jahre. Er wurde gefragt, wie das damals gewesen sei, als YB 1988 gegen den gleichen Gegner, gegen das grosse Ajax, ausschied.
Was von YB erwartet werden darf
Die Bilder von damals taugen heute allenfalls noch zur volksnahen Belustigung. Dass da plötzlich jemand in der Stadt ist, der Fussball als Vollberuf ausübt. Und wie der spanische Schiedsrichter damals versuchte, vor dem zunächst verschobenen Hinspiel in Bern mit verzweifelt-würdiger Miene das zentimeterdick von Schnee bedeckte Terrain zu inspizieren – im langen Mantel und mit Fussballschuhen.
Von den Young Boys Ausgabe 2021 darf erwartet werden, dass sie ihre Haut gegen grosse Gegner teuer verkaufen – und ihnen an einem guten Tag auch ebenbürtig sind. Das ist YB gegen Leverkusen eindrücklich geglückt und gegen Ajax komplett misslungen. Auch künftig werden die Berner ihr Kader auf solche Herausforderungen trimmen – wenn diese in den nächsten Jahren auch seltener werden dürften.
Weil am Donnerstagabend in der Europa League noch Slavia Prag (gegen die Glasgow Rangers) und Dinamo Zagreb (gegen Tottenham) einigermassen überraschende Siege feierten, zogen Tschechien und Kroatien in der Uefa-Fünfjahreswertung an der Schweiz vorbei. Für die hiesigen Clubs wird es im Europacup richtig ungemütlich, ab 2022 startet der Meister in der ersten Qualifikationsrunde zur Champions League, die restlichen Vereine müssen mit der drittklassigen Conference League vorliebnehmen.
So genau wusste das Trainer Seoane am Donnerstag kurz nach Abpfiff noch nicht. Aber er verpasste es in seiner Ernüchterung nach einer weiteren Enttäuschung gegen Ajax nicht, die Achtelfinalqualifikation seiner Mannschaft hervorzuheben, «weil so etwas immer schwieriger wird».
Wie Seoane die Perspektiven sieht
Mittelfeldspieler Sandro Lauper konnte sich bereits ein wenig an der durchwegs als Erfolg verbuchbaren Kampagne aufrichten. «Am Ende dürfen wir stolz sein, viele haben uns schon im Sechzehntelfinal draussen gesehen.» Und auch Christian Fassnacht hielt schliesslich fest: «So lange hat eine Saison von uns im Europacup schon lange nicht mehr gedauert.»
Tatsächlich waren es 13 Spiele oder fast acht Monate, während denen die Berner Reise durch Europa anhielt. Am Anfang stand nach dem Pflichtsieg gegen die Färinger von Klaksvik ein etwas enttäuschendes Aus in der Champions-League-Qualifikation gegen Midtjylland – am Ende die ernüchternde Lektion gegen Ajax.
Und jetzt? Jetzt gilt es für die Young Boys, in diesem Frühling die Spannung selbst hoch zu halten. Angesprochen auf die Perspektiven, die seine Mannschaft jetzt noch habe, führte YB-Trainer Seoane die Entscheidung in der Meisterschaft gar nicht erst an. Seoane erwähnte den Cup und «die individuelle Förderung jedes einzelnen Spielers». In den Vergleichen mit Ajax sei deutlich geworden, dass jeder noch Luft nach oben habe. Das mag in der Liga zuweilen etwas vergessen worden sein. Spieler wie Jean-Pierre Nsame, dem noch in der Gruppenphase vier Tore gelangen, befinden sich nicht nur international im Formtief – der Kameruner droht nach seiner Überflieger-Saison vor einem Jahr mit 32 Liga-Toren an Marktwert einzubüssen.
Und so ist es für YB ein erstes Ziel, am Sonntag zu Hause gegen den FCZ mal wieder einen Sieg zu verbuchen. Die Young Boys gehen auf dem Zahnfleisch, das Spiel gegen die Zürcher wird das 17. seit Jahresbeginn sein – und das letzte vor der für sie hochwillkommenen Länderspielpause. Anfang April geht es mit dem Auswärtsspiel in Sion weiter. Und weil in den ersten freien Terminen seit Jahresbeginn der arg in Verzug geratene Cup angesetzt werden dürfte, warten sogleich wieder Partien im Dreitagestakt. Frustriert werden die Berner nicht mehr sein. Aber sie bleiben überbeansprucht. https://www.bernerzeitung.ch/jetzt-gilt ... 9375633181
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