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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Samstag 21. September 2019, 22:31 |
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21.09.2019  Zitat: YB gegen Basel, Kapitel eines Klassikers
7:1, 1:6 und immer wieder Drama im Cup: Am Sonntag empfangen die Young Boys den FCB. Rückblick auf die prägendsten Begegnungen zwischen Bern und Basel.
In nicht allzu ferner Vorzeit, da war der Klassiker ein Kellerduell. Ende der 90er begegneten sich YB und Basel noch in der Auf-/Abstiegsrunde, ehe der FCB unter Christian Gross zum Dominator aufstieg, die Young Boys unter diversen Trainern durch dunkle Zeiten gingen. Und so war die Hoffnung nicht eben gross für sie, in diesem Meisterschaftsspiel im Frühling 2003.
Seit 1994 war ihnen kein Sieg mehr gegen den FCB geglückt, die Basler spürten den Aufwind des Erfolgs und befanden sich im Meisterduell mit GC im Schlussspurt. In der speziellen, oftmals verklärten Nuefeld-Zeit gab es in Bern Holztribüne, Leichtathletikbahn – und damals wie im neuen Modus bald wieder: Finalrunde.
YB führte nach der Pause durch Joel Magnin, die Basler waren wie gelähmt und der damals 17-jährige Johan Vonlanthen entschied das Spiel mit dem 2:0. YB feierte den Sieg wie einen Titel, mit Hunderten von Fans (von Absperrungen damals keine Spur). Dem FCB fehlte am Ende der Saison ein Punkt auf GC zum Titel.
Cup-Tragik mit Sermeter
Seit 2001 und dem Aufstieg von YB sind sich Berner und Basler gleich in vier denkwürdigen Cup-Partien gegenüber gestanden. 2002 im Halbfinal in Basel, es gab zwei Rote Karten, zwei verschossene Penaltys, zahlreiche Chancen und je ein Tor – die 120 Minuten boten eigentlich schon Drama genug. Der 23-jährige Ersatzkeeper Adrian Lingenhag hielt im Penaltyschiessen zwar noch den einen Versuch – vergeblich. Basel siegte 5:4 und gewann später im Final nach 27 Jahren erstmals wieder den Cup.
Nur ein Jahr später, Viertelfinal, unverminderte Dramatik. Im Neufeldstadion sahen 10'000 Zuschauer sieben Tore, sahen, wie YB aus einem 0:2 ein 3:2 machte – und trotzdem noch 3:4 verlor. Tragische Figur mit drei Toren: Gürkan Sermeter. Hitzkopf mit Ampelkarte, damals noch im FCB-Trikot: Carlos Varela. Und Cupsieger 2003: Basel.
2009 lachte dann YB das Glück. Die Berner vergaben zwar wieder beste Chancen, trafen die Latte, verschossen einen Elfmeter. Doch der Held des Abends trug Gelb-Schwarz: Marco Wölfli hielt drei Penaltys, Ekstase bei YB. Einen Monat vor der Ernüchterung im Final gegen Sion. Und auch das bislang letzte Cupduell entschied 2018 YB für sich: Im Halbfinal in Bern siegten die Young Boys 2:0, starteten so ihren Run auf die Meisterschaft - und unterlagen im Cupfinal etwas verkatert dem FCZ.
Hier und da ein Kantersieg
Totalausfälle gab es im Klassiker auf beiden Seiten. 2005 traf David Degen für Basel früh in Bern, Mario Raimondi ein wenig später für YB und ab da passte bei den Bernern nichts mehr zusammen. Matias Delgado war beim 6:1 die überragende Figur, bereitete drei Treffer vor und erzielte einen selbst. Für den Titel sollte das nicht reichen – der FCZ überholte den FCB in der denkwürdigen Finalissima 2006.
Dass der Coup des FCZ in der letzten Runde damals überhaupt möglich war, dafür sorgte wiederum YB. In einem Nachtragsspiel drei Tage vor dem Gipfel in Basel siegten die Young Boys zu Hause mit 4:2 gegen den FCB und verhinderten damit den Basler Titelgewinn. Hakan Yakin traf per Freistoss, bereitete noch einen Treffer vor und sprang in letzter Minute auf Köbi Kuhns WM-Zug auf.
August 2007, es ging für YB noch höher. 5:1 siegten die Berner zu Hause, Joao Paulo traf schon nach 68 Sekunden, buchte später einen Doppelpack und hievte die Young Boys auf den Leaderthron. Mit dem Titel wurde es freilich nichts – die Finalissima 2008 lässt grüssen.
Und dann war da noch dieses 7:1 vor einem Jahr. YB demontierte Basel, zog auf 12 Punkte davon und machte damit schon im September deutlich, dass der Titel wieder nach Bern gehen würde. Eder Balanta sah Rot und bei den Bernern verteilten sich die sieben Treffer auf sieben Schützen.
Frust, Freude, Finalissima
Zehn Jahre, bevor es dann wirklich klappte, griff YB gegen den FCB schon einmal nach dem Titel. Es war nach einer bescheidenen Vorrunde der Berner ziemlich überraschend, waren die Kontrahenten Ende Saison gleichauf.
Ein Sieg in der Finalissima in Basel und YB wäre erstmals seit 22 Jahren wieder Meister geworden. Doch Stocker traf früh, Streller doppelte nach; YB wirkte lethargisch. Basel schlug Bern und das Bild, das blieb, prägte ein Zürcher: Christian Gross mit Pokal und Victory-Zeichen, es war sein letzter Titel mit dem FCB.
Zwei Jahre später ein ähnliches Bild. Angeführt von Feingeist Yapi und Überstürmer Doumbia spielte YB eine unwiderstehliche Halbserie, lag zur Winterpause sieben Punkte vor Basel. Zu Rückrundenbeginn wurde bekannt, dass Yapi im Sommer zum FCB wechseln wird.
YB verlor das Duell zum Auftakt in Basel 0:4, verspielte im Frühling dann etliche Matchbälle. In der Finalissima in Bern brachte YB wieder kein Bein vors andere, wieder traf Stocker, später Chipperfield. Basel-Coach Thorsten Fink stellte Shaqiri als linken Verteidiger auf – und liess sich als Meistertrainer feiern. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/26902832
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shalako
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Verfasst: Samstag 21. September 2019, 23:31 |
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21.09.2019  Zitat: FCB-Captain Valentin Stocker vor dem Spitzenspiel gegen YB
«Kunstrasen macht einfach keinen Spass»
Vor dem Spitzenspiel gegen YB spricht FCB-Captain Valentin Stocker über vertauschte Favoritenrollen, den Kunstrasen und das 1:7 von letzter Saison.
BLICK: Basel geht als Tabellenführer nach Bern: Ist der FCB nun Favorit? Valentin Stocker: Es ist mega cool, dass wir oben stehen. Aber ich glaube nicht, dass wir deswegen der Favorit sind. Vom Kader her und aufgrund der letzten zwei Jahre ist YB immer noch zu favorisieren. Aber es ist schön, dass wir mal nicht in der Favoritenrolle sind. Der Kunstrasen ist ebenfalls ein Vorteil für YB. Das Spiel wird auf jeden Fall ein Gradmesser für uns.
Warum mögen Sie den Kunstrasen nicht? Es macht einfach keinen Spass. Es ist wie eine andere Sportart. Ich will den richtigen Rasen riechen, das lässt mein Herz höher schlagen.
Wie schwer würde der Ausfall von Mittelstürmer Kemal Ademi wiegen, der sich letztes Wochenende eine Gehirnerschütterung zuzog? Sehr schwer. Wir haben zu Saisonbeginn schon Albian Ajeti verloren, unseren Topskorer der letzten zwei Jahre. Mit Ricky van Wolfswinkel fällt ein weiterer sehr wertvoller Spieler aus. Kemal hat seine Rolle extrem schnell gefunden und fast in jedem Spiel getroffen. Ich weiss nicht, wie viele Schweizer Teams es verkraften könnten, gleich drei Stürmer zu verlieren. Aber klagen hilft nicht. Jetzt müssen halt andere in die Bresche springen. Cabral, der neue Brasilianer, zum Beispiel.
Oder Valentin Stocker. Ich habe im letzten Meisterschaftsspiel gegen Lugano einige Chancen liegengelassen. Da fühle ich mich jetzt schon in der Pflicht, den Jungen ein wenig Druck zu nehmen und selber in den Abschluss zu gehen und Tore zu schiessen. Aber ich bin halt auch nicht einer, der 20 Treffer erzielt pro Saison …
… dafür immer wichtige: In den Finalissimas 2008 und 2010 haben Sie gegen YB jeweils getroffen. Ja, aber das Spiel vom Sonntag wird ein ganz anderes. Wir stehen noch am Anfang der Saison und spielen danach noch dreimal gegeneinander.
Ein 1:7 wie vor einem Jahr wird es kaum mehr geben, oder? Ich hoffe es nicht!
Sie sassen damals verletzt auf der Tribüne: War das Ihr schlimmstes Erlebnis im Fussball? Nein! Ich habe mir der Nati zuhause gegen Luxemburg verloren. Das war noch schlimmer.
YB von Basel beeindruckt
Als ausgelassen konnte man die Stimmung am Flughafen Francisco Sa Carneiro in Porto nicht bezeichnen. Eher bedrückt zeigten sich die YB-Stars nach der ersten Saisonniederlage. Zumal kurz vor der Berner 1:2-Pleite in Porto zum Auftakt der Europa League Liga-Konkurrent Basel mit einer 5:0-Gala gegen Krasnodar ein deutlichs Ausrufezeichen gesetzt hatte.
«Das sagt mir im Moment gar nichts. Ich bin noch am Verdauen unseres Spiels, am Aufarbeiten unserer Niederlage», so YB-Trainer Gerry Seoane zum FCB-Schockergebnis. «Aber es ist schön, wenn eine Schweizer Mannschaft international punktet. Da freuen wir uns alle. Für uns gilt es jetzt zu regenerieren. Und dann freuen wir uns auf den Spitzenkampf.» Captain Fabian Lustenberger mochte den FCB-Auftritt ebenfalls nicht überbewerten: «Wir haben das zur Kenntnis genommen. Aber es ist immer schwierig, internationale Spiele mit
einem Ligaspiel zu vergleichen und daraus viele Schlüsse zu ziehen. Wir sind gut beraten, auf uns zu schauen. Wir haben nun in Porto verloren. Aber auch bei einem Sieg hätten wir nicht das Gefühl gehabt, jetzt schlagen wir Basel im Vorbeigehen.» Auch die Basler würden sich von diesem Sieg nicht blenden lassen, so der Luzerner weiter. «Fakt ist aber: Sie haben einen guten Lauf, sie gewinnen viele Spiele, schiessen viele Tore. Das gilt es dann für uns am Sonntag zu verhindern.»
Beeindruckt vom 5:0 zeigte sich YB-Goalie David von Ballmoos: «Dieses Resultat ist Basel sicher hoch anzurechnen. Ich habe das Spiel aber nicht gesehen, kann es so auch nicht richtig einschätzen.» Die Vorfreude aufs Direktduell sei aber riesig: «Jetzt folgt das Spiel, auf das hoffentlich alle warten. Jetzt können wir zeigen, dass wir aus dem Porto-Spiel gelernt haben und am Sonntag gewinnen.» https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 27214.html
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shalako
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Verfasst: Sonntag 22. September 2019, 00:37 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.09.2019  Zitat: FCB-Stürmer Ademi vor dem Spitzenkampf
«Ich habe schnell gesagt: Zu YB will ich nicht!»
Warum Kemal Ademi (23) nicht nach Bern wechseln wollte. Weshalb Bernard Challandes ständig anruft und wieso Appenzeller anders ticken.
Ademi zieht sich letzten Samstag im Cup gegen Meyrin eine Gehirnerschütterung zu. Beim 5:0 gegen Krasnodar muss er noch passen, für den Knüller gegen YB dürfte der FCB-Knipser jedoch wieder grünes Licht bekommen.
BLICK: Sie sind ja hart im Nehmen. Von Ihrer Schulterverletzung kamen Sie auch früher als erwartet zurück. Haben Sie sich als Jugendlicher oft den Kopf gestossen? Kemal Ademi: Warum meinen Sie?
Weil Sie im Appenzell aufgewachsen sind und die typischen Häuser dort nicht für 196-cm-
Riesen gebaut sind.(Lacht.) Nein, nein. Ab und zu vielleicht nach dem Aufstehen. Oder in der Dusche, sonst aber nicht gross.
Hatten Sie im eher konservativen Appenzell nie Probleme als Schweizer mit kosovarischen Wurzeln? Nein, ich bin trotz meiner Grösse nicht gross aufgefallen, habe keinen Blödsinn gemacht.
Wie ticken die Appenzeller? Die ticken schon ein wenig anders (lacht). Richtige Eidgenossen, da musst du schon schauen, wie du dich gibst.
Hat sich etwas verändert, seit Sie Fussballprofi sind? Seit ich beim FCB spiele, bekommt meine Mutter Geschenke. Oder die Nachbarn backen ihr einen Kuchen für mich.
Sehen Sie sich als Appenzeller? Wenn mich jemand im Ausland fragt, woher ich komme, dann sage ich St. Gallen, weil niemand genau weiss, wo das Appenzell liegt. Ich habe schon eine Verbindung, aber so speziell ist sie auch nicht.
Und wie stehts um Ihre Verbindung zur Heimat Ihrer Eltern, die im Kosovo aufgewachsen sind? Ich war vor etwa zehn Jahren zum letzten Mal da. Der Draht dorthin ist gut, ich muss mal wieder vorbei. Vielleicht in der nächsten Nati-Pause.
Rechnen Sie nicht mit einem Aufgebot? Pierluigi Tami hat sich mit uns in Verbindung gesetzt. Es waren gute Gespräche. Der Verband bemüht sich um mich, und das ist für mich ein tolles Zeichen.
Und wie siehts mit den Avancen aus dem Kosovo aus? Die sind auch da, ich weiss zwar nicht, woher die Verantwortlichen meine Nummer haben, aber sie
rufen ständig an. Auch mit Bernard Challandes habe ich telefoniert. Jeder probiert es, aber es ist für mich eine einmalige Entscheidung, dafür nehme ich mir die nötige Zeit.
Sie waren nie in einer U-Nati. Warum nicht? Da müssen Sie die Trainer fragen, andere Spieler waren wohl weiter. Aber ich habe immer an mich geglaubt. Jetzt überspringe ich halt die U-Teams und gehe direkt in die Nati.
Zurzeit spricht nichts dagegen,
8 Spiele für den FCB, 7 Tore.
Hätten Sie mit einem solchen Start gerechnet? Nein, eigentlich nicht. Aber weil Van Wolfswinkel sich verletzt hat und Ajeti weg ist, musste ich gleich zu Beginn funktionieren.
Nun fahren Sie als Leader nach Bern. Das ist verrückt. Vor ein paar
Monaten kämpfte ich mit Xamax noch gegen den Abstieg. Damals reisten wir als Aussenseiter nach Bern, nun sind wir auf Augenhöhe. Ich bin überzeugt, dass es ein tolles Spiel wird.
Noch vor einem Jahr gabs eine 1:7-Klatsche. Das ist passiert und war noch nie ein Thema, seit ich beim FCB bin. Es bringt nichts, alte Wunden aufzureissen. Wir liegen auf Platz 1 und wollen dort bleiben.
Es hiess, es hätte auch Interesse aus Bern gegeben. Stimmt das? Es war was dran, ja. Aber ich habe schnell gesagt, dass ich das nicht will. Weil YB mit Hoarau einen
ähnlichen Stürmertyp hat. Darum war das schnell abgehakt.
Und als Basel kam? Da wusste ich gleich: Das mache ich. Basel ist aus meiner Sicht der beste Klub in der Schweiz, und das wird auch immer so bleiben. Es ist klar, dass ein Verein nicht immer Meister werden kann und ab und zu unten durch muss, aber der FCB wird auf die Erfolgsspur zurückfinden. Das ist ein mächtiger Klub. Wenn man schaut, was der Verein in den letzten Jahren international erreicht hat, spricht das für sich.
Klingt so, als seien Sie FCB-Fan, dabei müssten Sie als Appenzeller eigentlich den FC St. Gallen unterstützen, oder nicht? Ich war vor einem Jahr dort im Probetraining, aber sie wollten mir die nötige Zeit nicht geben. Und heute bin ich glücklich beim FCB. Wenn mir ein Verein die Chance nicht gibt, dann ist es für mich vorbei.
Mittlerweile bereuen die St. Galler ihre Entscheidung sicher. Diese Reue kommt zu spät (schmunzelt). Ich bin froh, beim FCB zu sein, hier fühle ich mich wohl.
Mit dem Brasilianer Cabral kam nun eine echte Alternative im Sturm. Keine Angst um Ihren Stammplatz? Gar nicht, nein. Ich hatte auch bei der TSG Hoffenheim schon grosse Konkurrenten. Kuranyi, Gnabry, Szalai, Uth. Das waren auch Kaliber, mit denen ich mich im Training gemessen habe.
Ihr Trainer Marcel Koller lobt
Ihre Mentalität. Dass Sie die Mannschaft mitreissen können. Können Sie das beschreiben? Ich kann Ihnen ein Beispiel geben. Als wir in der Barrage mit Xamax gegen Aarau spielten, rechnete nach dem 0:4 im Hinspiel keiner mehr mit einem guten Ausgang für uns. Ich aber war von Anfang an überzeugt, dass wir es noch schaffen können.
Im Rückspiel haben Sie sich dann mit den Aarau-Fans angelegt. Das ganze Stadion hat mich ausgepfiffen, und trotzdem habe ich ein Tor erzielt und im Penaltyschiessen getroffen. Ich bin ein Spieler, der das sucht. Das macht mich stark. Und wenn man das ganze Stadion gegen einen hat, kann das die Mannschaft auch beflügeln. Genau in diesen Momenten versuche ich, die Mannschaft mitzureissen.
Werden Sie sich auch mit den YB-Fans anlegen? Nicht bewusst, nein. Aber ich mag eine hitzige Stimmung im Stadion mit vielen Emotionen. So kann
ich die Mannschaft vielleicht mitreissen.
Persönlich
Geboren ist Kemal Ademi (23) in Villingen (D), aufgewachsen ist der schweizerisch-deutsche Doppelbürger mit kosovarischen Wurzeln im Appenzell. Von der U21 des FC St. Gallen wechselt der Mittelstürmer im Sommer 2015 zu Hoffenheim, wo er
bei den Reserven zu Einsatz kommt. Vor einem Jahr kehrt
er in die Schweiz zurück, in der Rückrunde rettet er mit seinen Toren Xamax vor dem Abstieg. Als Belohnung gibts einen
Vierjahresvertrag beim FCB. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 28309.html
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Bierflasche
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Verfasst: Sonntag 22. September 2019, 02:23 |
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Alles zum Spiel YB - BaselVerletzt: Camara, Lauper, Martins, Spielmann, Sulejmani Fraglich: Moumi Ngamaleu Vorverkaufsstand: Es sind nur noch wenige Tickets erhältlich. Die Tageskassen werden am Spieltag nicht geöffnet. Das Spiel wird mit 31'120 Zuschauern ausverkauft sein. Für die Anreise werden die öffentlichen Verkehrsmittel empfohlen. Wir bitten die Matchbesucher, genügend Zeit für die Anreise einzurechnen. Anreise- und Parking-Infos (Grafik): http://www.bscyb.ch/cgi-bin/dynamisch/A ... arking.pngIm Bereich Zytglogge finden derzeit Bauarbeiten statt. Auf der Bernmobil-Linie 9 fahren Ersatzbusse. Weitere Infos: https://www.bernmobil.ch/DE/Fahrplan-Ne ... 42&lang=deIm Stadion ist der Radio-Kommentar für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören. Weitere Spiele der YB-Teams Samstag, 21. September 2019: 14:00 Uhr: Servette - YB U16 (Stade de Balexert, Châtelaine) 14:00 Uhr: Servette - YB U15 (Stade de Balexert, Châtelaine) 14:00 Uhr: Wil/St. Gallen - YB U17 (Bergholz, Wil) 16:30 Uhr: Servette - YB U18 (Stade de Balexert, Châtelaine) 17:00 Uhr: Naters - YB U21 (Stapfen, Naters) Sonntag, 22. September 2019: 16:00 Uhr: Erlinsbach - YB-Frauen (Schweizer Cup / Breite, Niedererlinsbach)
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Bierflasche
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Verfasst: Sonntag 22. September 2019, 02:23 |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 22. September 2019, 09:31 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.09.2019  Zitat: Endlich ein Spitzenkampf zwischen YB und Basel?
Vor einem Jahr demütigen die Young Boys den FC Basel im Stade de Suisse mit dem denkwürdigen 7:1. Seither ist jedoch viel Wasser die Aare und den Rhein hinunter geflossen.
Die Pegel stehen derzeit etwa gleich hoch. Das lässt für den Sonntagnachmittag in Bern einen echten Spitzenkampf mit allen Zutaten erwarten.
In den letzten Jahren waren die Duelle zwischen Gelbschwarz und Rotblau viel zu selten brisant. Zu oft waren die Differenzen in der Tabelle gross - lange Zeit zugunsten des FCB, in den letzten zwei Saisons zugunsten der Young Boys.
Diesmal verspricht die Affiche alles. Volles Haus in Bern, Kampf des Zweiten gegen den nur einen Punkt vor ihm liegenden Leader. Es wäre eine riesige Überraschung, sollte das Duell ähnlich klar ausgehen wie am 23. September 2018.
Die Berner hatten damals mit Ausnahme von Djibril Sow alle Schlüsselspieler an Bord, während den Baslern unter anderen Marek Suchy, Valentin Stocker, Jonas Omlin und Taulant Xhaka fehlten. Jetzt befindet sich das grössere Lazarett in Bern. Miralem Sulejmani, Sandro Lauper, Marvin Spielmann, Christopher Martins und Ali Camara liegen darin, neuerdings auch Nicolas Moumi Ngamaleu, der YB-Spieler, der nebst Michel Aebischer in den letzten zwölf Monaten die grösstem Fortschritte gemacht hat. Dem FCB fehlt zwar Stürmer Ricky van Wolfswinkel, aber Kemal Ademi wird wieder einsatzfähig sein. Und mit den jüngsten Zuzügen der Brasilianer Arthur Cabral (Stürmer) und Ramires (offensiv einsetzbarer Mittelfeldspieler) hat Basel die Offensive sogar gestärkt.
Die ungleich verteilten Absenzen sind ein Grund, wieso in den Leistungen der Gelbschwarzen und der Rotblauen in diesen Wochen kein grosser Unterschied auszumachen ist. Während die Berner im Herbst mit den zahlreichen englischen Wochen - für Mitte nächster Woche steht die 8. Runde der Super League im Programm - so gut über die Runden kommen müssen, wie es geht, darf man in Basel feststellen, dass sich die Mannschaft unter Trainer Marcel Koller im Vergleich zum letzten Herbst enorm positiv entwickelt hat. Das gilt für viele Spieler im Kader, am deutlichsten vielleicht für den Romand Kevin Bua, der nicht nur als regelmässiger Torschütze in einer grandiosen Form antritt.
Auf das Schlagerspiel vom Sonntag könnten sich auch die Ereignisse vom Donnerstag auswirken. Die Basler benötigten beim glamourösen 5:0 gegen Krasnodar weniger Kraft als die Berner beim 1:2 in Porto. Und obwohl die Young Boys in der zweiten Halbzeit gut spielten, konnten die Basler gewiss mehr für ihre Moral tun. Koller spricht vor dem Schlagerspiel vom "Momentum", das seine Mannschaft nutzen solle.
Lustenberger und Stocker
In der gemeinsamen Zeit bei Hertha Berlin sind die Luzerner Fabian Lustenberger und Valentin Stocker "dicke Freunde" geworden, wie Stocker es ausdrückt. Die beiden sind über die Handys in eifrigem Kontakt, und nicht selten treffen sie sich zum Essen - einmal bei Lustenbergers, einmal bei Stockers. Die Freundschaft wird am Sonntag für fast zwei Stunden der Rivalität Platz machen. Je nach dem, mit welchen Aufgaben sie von den Trainern in den Match geschickt werden, werden sich die beiden Captains auf die Füsse treten.
Young Boys - Basel (7:1, 3:1, 2:2, 3:1). - Sonntag, 16.00 Uhr. - SR Schärer. - Absenzen: Sulejmani, Lauper, Spielmann, Camara und Martins (alle verletzt); Van Wolfswinkel (verletzt). - Fraglich: Moumi Ngamaleu; - . - Statistik: Wenig überraschend sind die Young Boys die einzige noch ungeschlagene Mannschaft. Vier Siege werden von zwei Unentschieden eingerahmt. Basel steht mit fünf Siegen und einer Niederlage jedoch einen Punkt besser da. Die Affiche im vollen Stade de Suisse könnte nicht besser sein. Sie ist grundlegend anders als im Duell vor einem Jahr, als YB schon vor dem denkwürdigen 7:1-Sieg einen erklecklichen Vorsprung hatte. Der Wechsel in der Hierarchie zeigt sich auch in den Resultaten der Direktbegegnungen. Von November 2012 bis August 2016 gewannen die Basler 11 von 16 Duellen in der Meisterschaft. Seither siegten sie bei 6 Niederlagen und 4 Unentschieden nur noch einmal.
https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -135661829
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shalako
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Verfasst: Sonntag 22. September 2019, 09:33 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.09.2019  Zitat: YB – Basel: Ein wegweisendes Spitzenspiel?
Das erste Aufeinandertreffen der beiden Titelfavoriten in dieser Saison hat eine enorme psychologische Bedeutung.
Die Affiche YB-Basel war in den letzten Jahren zwar nominell oft das Spiel 1. gegen 2. (oder umgekehrt), aber selten ein wirklicher Kampf um die Tabellenspitze – zu überlegen war jahrelang erst der FCB, seit 2 Jahren YB.
Das ist am Sonntag im Stade de Suisse anders. Wer die Partie gewinnt, ist mindestens bis Mittwoch die Nummer 1 im Land und unterstreicht seine Titelambitionen.
FC Basel im Formhoch
Im Falle des FC Basel würde nicht nur eine kleine Lücke von 4 Punkten zum Titelverteidiger entstehen, sondern auch ein Formtrend weitergehen:
- Der FCB hat seine letzten 5 Spiele gewonnen und am Donnerstag beim 5:0 über Krasnodar (RUS) gross aufgespielt. - YB gewann nur 2 seiner letzten 5 Spiele und zeigte sich defensiv verwundbar.
Trotzdem meinte FCB-Captain Valentin Stocker im Blick: «Vom Kader her und aufgrund der letzten zwei Jahre ist YB immer noch zu favorisieren.»
Es wird von uns eine Topleistung nötig sein, um dort etwas zu holen. Autor: FCB-Coach Marcel Kollerin der «Basler Zeitung»
Lange Verletztenliste
Die Berner könnten mit einem Erfolg beweisen, dass sie nervenstark sind. «Die Gelegenheit ist sicher günstig, ein Ausrufezeichen zu setzen», so Coach Gerardo Seoane im Bund.
Zudem muss YB flexibel sein. Seoane muss auf eine ganze Reihe verletzter Stammspieler (Sulejmani, Spielmann, Lauper, Camara, Martins) verzichten. Ob Ngamaleu wieder mittun kann, ist offen. Am Donnerstag in Porto setzte der Coach auf eine Dreierabwehr, Captain Fabian Lustenberger spielte im Mittelfeld.
TV-Hinweis
Verfolgen Sie die Super-League-Partie ab 15:30 Uhr auf SRF zwei oder im Stream in der SRF Sport App.
Captains, Freunde, Gegner
Für Lustenberger ist es aus einem weiteren Grund eine besondere Partie: Erstmals seit seiner Rückkehr in die Schweiz spielt er gegen Stocker, seinen langjährigen Klubkollegen bei Hertha Berlin. Die beiden Luzerner sind Freunde geworden und wissen um die brisante Konstellation.
Der Schweiz am Wochenende sagte Stocker: «Es ist in diesen 90 Minuten schwierig, das Private aussen vor zu lassen.» Lustenberger meinte. «Wir müssen versuchen, die Freundschaft auszublenden.» https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... itzenspiel
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shalako
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Verfasst: Sonntag 22. September 2019, 09:35 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.09.2019  Zitat: Meister gegen Leader
YB vs. Basel: Rückblick auf eine bewegte Klassiker-Geschichte
In der 7. Runde der Super League kommt es zum Kracher-Duell zwischen YB und Basel. Wir blicken zurück.
Die verflixte 7. Runde: Der FCB wird wohl nur sehr ungern an das letztjährige siebte Meisterschaftsspiel erinnert. Damals unterlagen die Bebbi dem späteren Meister YB gleich mit 1:7.
Heuer geht der FCB als Leader nach Bern, allerdings mit nur einem Punkt Vorsprung auf YB. Auch sonst stimmen die Vorzeichen positiv: Während die Basler zuletzt 5 Siege aneinanderreihten, konnten die Berner aus ihren letzten 6 Pflichtspielen nur 2 gewinnen.
Auf was sich vor allem der neutrale Zuschauer freuen kann: Das Duell verspricht torreich zu werden. In den letzten 5 Begegnungen fielen im Schnitt über 5 Tore pro Spiel. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... geschichte
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shalako
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Verfasst: Sonntag 22. September 2019, 09:37 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.09.2019  Zitat: Seoane – der akribische Trainer mit Experimentierlust
Es ist angerichtet, Spitzenspiel YB – FCB. Gerardo Seoane hat als Trainer noch keine Krise erlebt – auch deshalb ist er im Sommer bei Meister YB geblieben.
Am Ende hält Gerardo Seoane noch einen kulinarischen Tipp für den Trip nach Porto bereit. «Probiert unbedingt den Fisch in Salzkruste in einem schönen Restaurant unten am Douro», sagt der YB-Trainer am Dienstag zu den Journalisten, mit denen er sich über den Europa-League-Auftakt der Young Boys unterhalten hat.
Seoane stand als junger Spieler vier Jahre bei Deportivo La Coruña unter Vertrag. Gespielt hat er in der ersten Mannschaft zwar nie, aber der gebürtige Spanier kennt die Gegend bestens. La Coruña liegt drei Stunden von Porto entfernt. Er war ein feiner Fussballer, holte jedoch zu wenig aus seinem Talent heraus, weil er vielleicht nicht immer mit allerletzter Ernsthaftigkeit unterwegs war. Das Fussballmagazin «Zwölf» schrieb einmal, in Seoanes Akte bei Deportivo sei die Beschreibung «Nachtschwärmer» vermerkt gewesen sein. Er sei damals ein Lebemann gewesen, der keine Party ausgelassen habe.
«Das ist ein Lernprozess»
Das ist lange her. Als Trainer geht Seoane akribisch vor. Sieben Jahre lernte er im Nachwuchs des FC Luzern das Handwerk, er hatte reichlich Zeit, um allerlei Dinge auszuprobieren. In der Menschenführung. Im Trainingsbetrieb. Bei der Ansprache. Und bezüglich Systemlehre. Anfang 2018 übernahm Seoane das Super-League-Team Luzerns, ein halbes Jahr später ging er zu YB, heute ist er Meistertrainer – und im Nebenamt auch mal Fremdenführer für Medienvertreter.
Und mit seiner Experimentierlust hat der 40-Jährige einfach immer weitergemacht.
Zwei Tage nach der Fischempfehlung Seoanes verlieren die Young Boys beim FC Porto 1:2. Sie sind vor der Pause schwach, danach verbessert, es ist eine ehrenvolle Niederlage gegen den portugiesischen Spitzenclub. Der grosse Gegner hat den YB-Trainer nicht davon abgehalten, ein paar Dinge zu testen. Er stellt sein Team im 3-4-3-System auf, beordert Abwehrchef Fabian Lustenberger ins Mittelfeld und die jungen Nicolas Bürgy und Cédric Zesiger in die Verteidigung. YB und insbesondere der fehlerhafte Bürgy finden nur schwer in die Begegnung, am Ende des Abends sagt Seoane: «Das ist ein Lernprozess. Die jungen Spieler profitieren von solchen Erlebnissen.» Er verlangt Flexibilität und lebt diese vor. «Man muss die Spieler beschäftigen, damit sie sich intensiv mit ihrem Job befassen.»
Seoane sei ein Fussballlehrer, der die Spieler besser mache, findet YB-Sportchef Christoph Spycher: «Er ist ein moderner, mutiger Trainer, der perfekt zu unserer Philosophie passt, auf entwicklungsfähige Fussballer zu setzen.»
Als Nachfolger von Adi Hütter, der YB zum ersten Meistertitel seit 1987 geführt hatte, trat Seoane 2018 ein schwieriges Erbe an. Er benötigte nicht lange, um die Menschen im Stade de Suisse zu überzeugen. Auffällig ist seine bemerkenswerte Ruhe. Selbst rund um die Champions-League-Auftritte gegen Juventus, Manchester United und Valencia blieb Seoane souverän und locker, als seien das Testspiele im Wintertrainingslager.
Mehrere Bundesligisten beschäftigten sich mit Seoane
Nach seinem Wechsel zu YB riefen Seoane in Luzern einige Leute hinterher, er sei einer, der immer dorthin gehe, wo es mehr zu verdienen gebe. So mag möglicherweise der Fussballer Seoane gewesen sein. Der Trainer Seoane hat seine Lektion gelernt. Einige Bundesligisten beschäftigten sich im Frühling mit ihm, bei der Hertha in Berlin hätte er unterschreiben können. Seoane blieb bei den Young Boys, weil seine Arbeit nicht beendet sei. Und: Weil es für ihn beim FCL und bei YB stets aufwärts ging. Die erste Krise im hektischen Berlin zu erleben, das wäre unangenehm gewesen.
Das 1:2 in Porto vor drei Tagen bedeutete die erste YB-Niederlage im elften Pflichtspiel. Den Kaderumbau im Sommer hat YB geschickt moderiert, die halbe Stammelf der Meisterjahre ist nicht mehr da, und aktuell fehlt die halbe Stammelf verletzt.
Seoane ist keiner, der jammert, er nimmt die Verletztenserie zum Anlass, halt noch ein bisschen mehr zu pröbeln. Er bildet sich ständig weiter, unter anderem hört er auf der Autofahrt von seinem Wohnort in der Innerschweiz nach Bern gerne spanische Podcasts, er beherrscht mehrere Sprachen perfekt. Seine Karriere wird bestimmt nicht im Stade de Suisse zu Ende gehen.
Vorerst aber geht es für Gerardo Seoane heute im Gipfeltreffen gegen Basel darum, die erste Mini-Ergebniskrise mit YB abzuwenden. Er hinterlässt trotz Personalsorgen und Programmstress nicht den Eindruck, beunruhigt zu sein. Womöglich wünscht er sich insgeheim sogar komplizierte Zeiten – damit er ausprobieren kann, wie man sich in so einer Krise verhält. https://www.bernerzeitung.ch/news/stand ... y/10167828
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shalako
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Verfasst: Sonntag 22. September 2019, 09:39 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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22.09.2019  Zitat: Ein Spitzenkampf auf Augenhöhe
Der heutige Spitzenkampf der Super League wird mit so viel Spannung erwartet wie schon lange nicht mehr. Der Meister aus Bern empfängt den Leader aus Basel.
Meister gegen Cupsieger, Zweiter gegen Dritter, YB gegen FCB. Der Tabellen Zweite Basel reist mit einem Punkt Vorsprung zum Schweizer Meister aus Bern.
Das Spitzenspiel ist so eng, wie schon lange nicht mehr. Dass der FC Sion mit dem Sieg gegen Xamax gestern die Tabellenspitze kurzzeitig übernimmt, schmälert die Brisanz der Partie nicht. Denn bereits ein Unentschieden würde den FC Basel wieder an die Tabellenspitze bringen, ein Sieg so oder so. Und auch wenn YB gewinnen sollte, würde der FC Sion die Tabellenspitze wieder verlassen müssen.
FCB mit Mühe in Bern
Obwohl die Berner in der Tabelle hinter Basel platziert sind, dürfte YB leicht favorisierbar sein. Rotblau wartet seit Mai 2016 auf einen Auswärtserfolg gegen die Berner. In den letzten sieben Spielen gegen YB im Stade de Suisse holten die Basler nur einen Punkt. Sechs Mal ging der FCB als Verlierer vom Platz.
Der gewöhnungsbedürftige Kunstrasen ist ein weiterer Faktor, der Gelbschwarz in die Karten spielt. Zuhause ist YB eine Macht und dürfte heute vor einem ausverkauften Stadion auflaufen.
Rotblau mit breiter Brust zum Meister
Die Negativserie des FCB könnte allerdings heute endlich beendet werden. Basel geht wieder einmal als Leader ins Spiel, dies war schon lange nicht mehr der Fall.
Zudem strotzt Rotblau nur so vor Selbstvertrauen nach dem 5:0-Sieg in der Europa League gegen Krasnodar. YB verlor seinerseits in der Europa League auswärts mit 1:2 gegen Porto.
Die Basler scheinen gerade rechtzeitig ihre Topform zu erreichen. YB dürfte trotzdem nicht zu unterschätzen sein, obwohl der Meister etwas an Qualität, im Vergleich zur letzten Saison, verloren hat.
Basels angeschlagene Stürmer
Kemal Ademi verpasste den Europa League-Auftakt gegen Krasnodar, wegen einer Hirnerschütterung, die er sich im Cup gegen Meyrin zuzog. Ob Koller den grossgewachsenen Stürmer von Anfang an bringen wird, bleibt offen.
Ademi-Ersatz Cabral spielte gut gegen Krasnodar und verpasste nur knapp einen persönlichen Torerfolg. Der Brasilianer ist jedoch ebenfalls angeschlagen. Nach einem Schlag an den Oberschenkel musste Cabral kurzzeitig behandelt werden.
Auch die Berner sind nicht bei vollen Kräften. YBs Nummer 10, Miralem Sulejmani leidet an einer Muskelverletzung und ist ebenfalls fraglich für das Topspiel.
YBs Heimvorteil oder Basels Selbstvertrauen, beide Vereine können positive Schlüsse für das Topspiel ziehen. Ein Duell auf Augenhöhe sollte bevorstehen. https://telebasel.ch/2019/09/22/ein-spi ... nel=105110
_________________ For Ever
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