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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 28. August 2019, 11:04 
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Champions League: Was das YB-Out für den Schweizer Fussball heisst

Meister YB hat den Einzug in die Champions League verpasst. Aber gleich drei Schweizer Clubs können in der Europa League punkten.

Das Wichtigste in Kürze

- Mit dem Out von YB gegen Roter Stern steht kein Schweizer Club in der Champions League.
- Allerdings sind erstmals drei Super-League-Vereine in der Europa League mit dabei.
- Das könnte sich im Kampf um den fünften Startplatz als Segen für die Schweiz erweisen.

YB-Captain Fabian Lustenberger findet nach dem bitteren Out gegen Roter Stern Belgrad im Champions-League-Playoff die richtigen Worte. «Wir stehen immerhin in der Europa League. Man muss nicht alles schlechtreden», urteilt der Routinier.

Dabei sieht die Europacup-Bilanz der Schweiz kurz vor den Gruppenphasen eher ernüchternd aus. Der FC Thun schied in der dritten Quali-Runde gegen Spartak Moskau aus. Für Luzern war nach dem knappen Weiterkommen im Duell mit KÍ Klaksvík ebenfalls in Runde drei gegen Espanyol Barcelona Endstation.

Dazu kommt, dass beide Schweizer CL-Kandidaten die Gruppenphase der Champions League nur vor dem Fernseher erleben. Basel scheiterte am österreichischen Vizemeister LASK, jetzt YB gegen Roter Stern. Das hat auch Auswirkungen auf das Uefa-Länderranking – und damit die Vergabe von Startplätzen für die europäischen Bewerbe.

Profitiert die Schweiz vom YB-Out?

Ein Sieg in der Europacup-Qualifikation bringt einen Punkt für den Länder-Koeffizienten, ein Remis einen halben. Basel und YB tragen zur Jahresbilanz der Schweiz schon je einen Punkt bei – trotz Quali-Out in der Champions League. Luzern holte mit den Siegen gegen KÍ sogar zwei Punkte. Thun blieb punktelos, Lugano hat noch nicht gespielt.

Die von allen Clubs geholten Punkte werden für den Länderkoeffizienten durch die teilnehmenden Clubs geteilt. Die Schweiz steht also vor der Gruppenphase mit 0,8 Punkten da – eher mager.

Allerdings könnte sich das CL-Out von YB und Basel mehr als Segen denn als Fluch erweisen. Denn ein Sieg in der Europa League ist gleich viel wert wie einer in der Champions League, nämlich zwei Punkte. Und dass YB und Basel in der Europa League bessere Siegchancen haben dürften als in der Königsklasse, leuchtet ein.

YB und Basel starten mit «Minuspunkten»

Allerdings müssen die beiden Clubs auch ein «Minus» wettmachen. Denn das Erreichen der CL-Gruppenphase hätte je vier Punkte gebracht, die nun im Länderranking fehlen. Mit je zwei Siegen in der EL-Gruppenphase wäre das jedoch wieder aufgeholt.

Dazu kommt Lugano als drittes Schweizer Team in der Gruppenphase. Die Ticinesi stehen für die Einteilung in Topf Vier. Entsprechend schwierige Gegner wird man zugeteilt bekommen, entsprechend schwer wird es, Punkte zu holen.

YB und Basel stehen für die Topfeinteilung besser da. Basel ist mit Sicherheit in Topf Eins, die Young Boys werden im zweiten Topf landen. Das bedeutet (auf dem Papier) schlagbare Gegner in der Gruppenphase.

Gelingt den drei Schweizer Vertretern eine gute Gruppenphase, dann könnte sich das CL-Out von YB und Basel als Segen erweisen. Schmerzhafter ist das Ausscheiden von Thun und Luzern. Denn auch wenn nur noch drei von fünf Super-League-Clubs dabei sind – die gesammelten Punkte werden durch fünf geteilt.

Die Schweiz verliert einen Platz in der Champions League

Für die Europacup-Startplätze im kommenden Jahr hat das keine Auswirkungen. Hier steht bereits fest, dass die Schweiz nur noch vier Startplätze hat. Für 2021/22 könnte mit einem Sprung nach vorne im Länderranking aber wieder ein Platz dazukommen.

Dafür müsste die Schweiz nach jetzigem Stand an Kroatien und Dänemark vorbeikommen. Die Dänen sind nur noch mit dem FC Kopenhagen in der Europa League vertreten, haben also weniger Chancen auf Punkte. Zudem muss Kopenhagen erst noch das Playoff gegen Riga überstehen. Allerdings war Dänemark auch nur mit vier Clubs im Europapokal dabei.

Das Gleiche gilt auch für die Kroaten: Hajduk Split und Osijek scheiterten in der EL-Quali. HNK Rijeka muss im Playoff an KAA Gent vorbei. Aber: Dinamo Zagreb hat den Einzug in die Champions League geschafft und damit schon vier Punkte fix. Das schadet den Schweizer Chancen.


https://www.nau.ch/sport/fussball/champ ... t-65575497

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 28. August 2019, 11:07 
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Hier sind die YB-Noten: Assalé und Zesiger fallen ab +++ Aebischer und Ngamaleu stark


https://www.bluewin.ch/de/sport/fussbal ... 92054.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 28. August 2019, 11:08 
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YB-Gegner feiert auf Armee-Fahrzeug

Nach dem Match gegen YB spielen sich rund um das Marakana-Stadion in Belgrad absurde Szenen ab.

Es war bis vor dem Anstoss eine beeindruckende Ambiance gewesen, im Marakana-Stadion zwischen Roter Stern Belgrad und YB. Mit den ersten Spielminuten flachte die Stimmung ziemlich ab, die Stimmungsmacher des serbischen Clubs zeigten sich wenig mitreissend. Das änderte sich spätestens mit dem Schlusspfiff. Das 1:1 genügte den Gastgebern zum Einzug in die Gruppenphase der Champions League, und aus der lauen Belgrader Nacht brach die pure Ekstase aus.

Die meisten Belgrader Spieler erschienen gar nicht mehr zu den Interviews, sie feierten erst minutenlang mit den Fans im Stadion, später in den Strassen rund um den riesigen Bau. Vor dem Spiel am Dienstag provozierten die Fans offenbar vor allem Nachbar Kroatien, indem sie einen alten Kriegspanzer vor dem Stadion aufstellen liessen. Nach der Partie brachen dann einige Fans und ein Grossteil der Spieler auf einem Armeefahrzeug zu den Fans auf.

Ein groteskes Ausrufezeichen

In dichtem Pyrorauch fuhr der Army-Truck los, Spieler und Fans sangen und tanzten auf dem Dach, einer trug einen Armee-Helm, ein anderer brannte Feuerwerk ab. Der Truck rollte langsam durch die Fans, welche die Strasse säumten, dutzende Fackeln brannten, die zahlreich vertretene Polizei brauchte aber nicht einzugreifen. Es war ein groteskes, grosses Ausrufezeichen unter einen weitgehend friedlichen, enorm stimmungsvollen Fussballabend.


https://www.20min.ch/championsleague/st ... k-21142198

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 28. August 2019, 11:29 
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Hauptstadt hat geschrieben:
Klar die verpassten Chancen sind ärgerlich, aber ich ärgere mich viel mehr über Janko. Das 1:0 kannst Du doch besser verteidigen. Wieso stoppt er seinen Lauf zur Grundlinie? Hat der gemeint der Ball von Marin sei zu lang? Wenn er denn Lauf durchzieht kann er möglicherweise Rodic bei der Flanke noch stören, damit diese nicht pfannefertig auf den Kopf von Vukanovic gespielt werden kann.


sehe ich ähnlich.


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 28. August 2019, 14:52 
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YB-Hoarau nach CL-Aus

«Das ist ein Genickschlag für den Schweizer Fussball»

Wenn Guillaume Hoarau nicht trifft, gewinnt YB kein grosses Champions-League-Spiel. In Belgrad traf er nicht. Dafür wurde er zum Poeten.

Dynamo Kiew, Dinamo Zagreb, Valencia, Juventus Turin – und das 2:2 im Hinspiel… Das waren die wichtigsten fünf Spiele von YB in den letzten drei Europa-Jahren. Und immer traf Hoarau. Im sechsten wichtigen Spiel im Marakana kommt der Stürmerschlaks sieben Minuten nach dem 1:0 der Serben. YB weiss da: Man braucht nun zwei Tore, um weiterzukommen. Doch mehr als der Ausgleich durch den abgefälschten Janko-Schuss gelingt Gelbschwarz nicht. Feierabend. Gute Nacht Champions League. Die Partys werden nun auf dem Trg Republike in der serbischen Metropole gefeiert.

Entsprechend geknickt war AirFrance, als er für seine Verhältnisse eigentümlich früh durch die miserabelste Mixed-Zone aller Länder und Zeiten ging. Die Enttäuschung sei riesig, nachdem man letzte Saison an der Champions League gekostet habe. «Und es ist auch ein bisschen Wut dabei. Man darf nicht immer nur gut, nicht immer nur nett sein», sagte der Super-League-Torschützenkönig.

Er dachte aber schnell schon weiter. «Dieses Aus ist auch ein Genickschlag für den Schweizer Fussball, weil wir Punkte verlieren und sich die Champions League mehr und mehr entfernt.» Ab dieser Saison muss der Schweizer Meister drei Runden überstehen statt eine. Es wird also viel härter, in die Königsklasse zu kommen. Allerdings darf da Roter Stern als Beispiel herhalten, wie es geht. Die Serben mussten gar vier Runden überstehen, bis sie im Paradies angekommen waren. Und was die können, ist auch für YB möglich. Wenn die Berner denn Meister werden...

Im Moment müssen sie sich mit der Europa League begnügen. Hoarau: «Auch da hat es schöne Mannschaften, Aber wir haben das wichtigste Ziel verpasst, das bleibt zurück.» In der bitteren Stunde wird der Hobbymusiker zum Poeten: «Männer werden aufstehen, Mutige werden sich ab Mittwoch an die Arbeit machen und vorwärtsgehen.» Und damit meinte er natürlich sein Team.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 87257.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 28. August 2019, 14:52 
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YB-Hoarau nach dem CL-Aus gegen Belgrad

«Sie waren mehr Killer als wir»

YB verpasst nach einem 1:1 im Rückspiel gegen Roter Stern Belgrad die Champions League und muss sich mit der Europa League begnügen. YB-Stürmer Guillaume Hoarau zeigt sich nach dem Aus sichtlich enttäuscht.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 87083.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 28. August 2019, 14:57 
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Wegen bizarrer Jubelorgie der Roter-Stern-Fans

YB muss in Belgrad eine Stunde im Car ausharren

Als die Qualifikation geschafft war, endete die serbische Gastfreundschaft. Die Leidtragenden: Die YB-Spieler. Die Uefa ist informiert.

Es ist abgepfiffen. Aus und vorbei. Im Marakana ist es ohrenbetäubend laut. Die Spieler von Roter Stern fallen auf den Rasen. Jubeln. Machen sich auf die Ehrenrunde. Lassen sich von den fanatischen Fans feiern. Und diese singen wie irre immer wieder: «Auf Wiedersehen, auf Wiedersehen!»

Alles kein Problem. Doch die Jubelorgie der Serben geht weiter und weiter. Und irgendwann besteigen sie ein ausrangiertes Armeefahrzeug, fackeln Pyros ab – und jubeln weiter. Das mag in unseren Augen bizarr sein. Aber auch das wäre kein Problem. Wenn sie es nicht direkt vor dem Car von YB getan und die Berner provoziert hätten. Doch vor allem: Der irre serbische Jubel – das Armeefahrzeug, die Spieler, die Ultras – hindert die Berner an der Abfahrt. Es gibt kein Durchkommen. «Eine Stunde lang mussten wir im Car ausharren bis wir endlich losfahren konnten», erzählt Verwaltungsrats-Präsident Hanspeter Kienberger. Den Tausenden Polizisten, die gelangweilt herumstehen, ist das völlig egal. Kienberger weiter: «Bis zum Spielbeginn ist alles geordnet abgelaufen. Doch das sind Dinge, die man dann nicht einfach verniedlichen kann.»

So also brauchen die Gäste rund anderthalb Stunden, bis sie in ihrem nur ein paar Kilometer entfernten Hotel zurück sind. «Die Polizei kümmerte sich nicht um uns wie bei der Fahrt ins Stadion», so Kienberger.

Auch YB-Radio wurde belästigt

Ebenso ihrem Schicksal überlassen wurden die Reporter vom YB-Radio Gelbschwarz. Diese werden auf der zu neunzig Prozent mit Fans besetzten und hoffnungslos überfüllten Pressetribüne permanent mit Gegenständen beworfen.

Schon zuvor hatte es Szenen gegeben, die eines Champions-League-Teilnehmers unwürdig sind. Kienberger: «Wir, die YB-Offiziellen, mussten über den Rasen zu unseren Plätzen gehen. Eigentlich ist das ja kein Problem. Aber man denkt schon: Das kann doch nicht sein. Die Uefa ist normalerweise so gut organisiert, dass man staunt, dass das im Vorfeld minutiös geplante Prozedere nicht eingehalten wird und alles anders abläuft. Aber wir hatten nichts zu befürchten. Und deshalb will ich es auch nicht dramatisieren.»

Dennoch: All das zusammen ergibt einen Affront, der keinesfalls ohne Folgen bleiben darf. YB-Kommunikationschef Albert Staudenmann: «Der Sicherheitsverantwortliche der Uefa hat uns gesagt, er werde das in seinem Rapport festhalten.»


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 87562.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 28. August 2019, 15:02 
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Keine Niederlage für die Young Boys, aber «ein Schlag ins Gesicht»

YB verpasst die Champions League – es ist eine Negativmeldung, wie sie selten geworden ist bei den Berner Fussballern. Das Scheitern gegen Roter Stern Belgrad zeigt, wie sehr Klub und Trainer gefangen sind in einem Hamsterrad.

Es war schon weit nach Mitternacht, als der Verkehr unweit des Fussballstadions von Roter Stern Belgrad plötzlich zum Erliegen kam. Alles, jede und jeder, im Auto und zu Fuss, hatte stillzustehen, als eine Polizeieskorte den Mannschaftsbus der Young Boys um 1 Uhr in Richtung Hotel geleitete. Nicht viel anders war es einige Minuten später, als Sirenen losgingen und Polizisten Anweisungen schrien, damit ein Car mit YB-Fans freie Fahrt erhielt.

Es waren die Abschiedsgrüsse nach einer Fussballpartie, der im Vorfeld viel mehr Schrecken und Bedrohung zugeschrieben worden war, als sie danach verströmte. Erst spät, nach der Partie, spielten sich Szenen ab, wie sie nicht überall zu sehen sind: wie Spieler von Roter Stern auf ein Militärfahrzeug stiegen und mit Feuerwerk zu den Fans fuhren. Denn es gab etwas zu feiern: die zweite Champions-League-Teilnahme in Folge – die Vorfreude auf grosse Spiele, auf viel Geld. Darauf wies auch Vladan Milojevic hin, der Roter-Stern-Trainer. Als er zur Pressekonferenz gekommen war, hatten ihm die Journalisten applaudiert. Aus seinen langen und monoton vorgetragenen Antworten sprach Erleichterung, seine Mannschaft sei «nervös» gewesen, sagte er, vielleicht sei der Respekt vor dem Gegner etwas gar gross gewesen.

Enttäuscht, ernst, grimmig

Die Young Boys hatten Eindruck hinterlassen, vor allem beim 2:2 im Hinspiel. Niemand hätte gestaunt, wenn die Berner weitergekommen wären. Gerardo Seoane sprach nach dem Match in Belgrad so deutlich, damit jedem klar war, dass der YB-Trainer diesen Worten besondere Wirkung verleihen wollte. «Wir sind heute extrem enttäuscht», sagte Seoane und schaute ziemlich ernst, ja grimmig fast.

Die Fussballschweiz muss diesen Trainer zuerst noch kennenlernen in Momenten des Scheiterns. Das Verpassen der Königsklasse ist Seoanes bisher grösste Niederlage – und er erlitt sie: ohne Niederlage. Nach dem 2:2 in Bern schafften die Young Boys im Rückspiel bei Roter Stern Belgrad nur ein 1:1, sie waren lange zu zaghaft gewesen, auch aus Angst vor einem frühen Gegentor. Der Respekt war offensichtlich gegenseitig.

Als YB-Trainer hat Seoane in 56 Spielen erst achtmal verloren, darunter gegen Juventus, Valencia und zweimal gegen Manchester United, vor einem Jahr in der Champions League. Wie oft hatte er vergangene Saison nach diesen Spielen in der Königsklasse betont, dass es darum gehe, daraus zu lernen. Nach der 0:1-Niederlage in Manchester Ende November 2018 hatte Seoane gesagt, seine Mannschaft habe nicht geerntet, was sie verdient gehabt hätte, aber die Mannschaft sei jung. Es stimmte, aber am Dienstagabend, in Belgrad, klang es ähnlich. Seoane sagte, über beide Spiele gesehen habe YB viele Torchancen gehabt, Effizienz und Genauigkeit hätten gefehlt; aber die Mannschaft sei jung, dank solchen Spielen werde sie sich weiterentwickeln.

Darin zeigt sich, in welchem Hamsterrad ein Klub wie YB gefangen ist. Immer wieder um- und aufbauen, auf möglichst schnelle Fortschritte hoffen, auf Glück auf dem Feld und daneben. In dieser Hinsicht hatte Roter Stern den Bernern etwas voraus. Der serbische Meister hatte in der vergangenen Saison ebenfalls in der Champions League gespielt und daheim unter anderen den späteren Sieger Liverpool bezwungen. Die Mannschaft von Roter Stern verlor im Sommer aber weniger Leistungsträger als YB, zudem stand mit dem früheren deutschen Nationalspieler Marko Marin ein herausragender Einzelspieler in ihren Reihen. Es erschwerte die Aufgabe für die Young Boys, dass ihre wohl besten Fussballer, Guillaume Hoarau und Miralem Sulejmani, in den vergangenen Wochen angeschlagen waren. Mit ihren Joker-Einsätzen in Belgrad glichen sie Nothelfern, die zu spät kamen.

Kulturreise zu Roter Stern

Und so verpasst YB die Champions League, es ist eine Negativmeldung, wie sie selten geworden ist bei diesem Klub in jüngerer Vergangenheit. Seoane wollte nicht von einem «Rückschlag» reden, denn YB werde nicht nach hinten geworfen, «aber es ist ein Schlag ins Gesicht». Noch falle es ihm schwer, von der Europa League zu reden, doch nun wolle YB halt auf dieser Stufe Erfahrungen sammeln.

Sein Antipode, Vladan Milojevic, brauchte derweil nichts schönzureden. Er freue sich auf Gegner, die zur Crème de la Crème des europäischen Fussballs gehörten – und die in Belgrad auch Tradition und Kultur kennenlernen dürften. Diese Aussage hatte etwas Sonderbares, in diesem Moment klang der Fussballtrainer wie ein Reiseführer. Aber wer mitbekam, wie die Mannschaft draussen feierte, der wusste, was Milojevic meinte.


https://www.nzz.ch/sport/keine-niederla ... ld.1504769

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 28. August 2019, 15:43 
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Roter Stern ist zwar in der CL, aber mit dieser Alibitruppe werden die dort rein gar nichts reissen. Bion überzeugt das die sang- und klanglos mit 0 Punkten ausscheiden werden.


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 28. August 2019, 18:37 
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Beiträge: 489
der umbruch und insbesonde die lange verletztenliste wurden uns leider wohl diese jahr zum verhängnis. ich behaupte mal mit der mannschaft vom letzten august hätten wir roter stern eliminiert. wenn man als team nicht direkt für die cl und el qualifiziert bist, muss man bereits im juli / august eine homogene und gut funktionierende truppe haben. das heisst transfers im sommer sind meiner meinung nach zu spät.

einfach sehr schade, dass man trotz klarer überlegenheit diese einmalige chance verpasse sich für die cl gruppenphase zu qualifizieren. vielleicht hätte man den fokus noch stärker auf diese quali ausrichten sollen, da man ja weiss das es in zukunft nicht einfacher wird dort rein zukommen.


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