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 Beitrag Verfasst: Samstag 24. August 2019, 14:41 
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von Ballmoos
Janko-Lustenberger-Sörensen-Garcia
Fassnacht-Sierro-Aebischer-Sulejmani
Nsamé-Assalé


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 Beitrag Verfasst: Samstag 24. August 2019, 21:32 
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Young Boys tanken vor Spiel des Jahres Moral

Drei Tage vor dem wichtigen Rückspiel der Champions-League-Playoffs gegen Roter Stern erledigen die Young Boys in der Meisterschaft die Pflicht souverän. Daheim entledigt sich YB dem FCZ mit 4:0.

Sie hatten in Bern keinen Hehl daraus gemacht, dass die Meisterschaft und der FC Zürich aktuell nicht erste Priorität haben. Das wichtigste Spiel dieser Woche steht für YB am Dienstag in der Champions-League-Qualifikation in Belgrad an, wo die Berner nach dem 2:2 vom Playoff-Hinspiel vor einer schwierigen Aufgabe stehen. Dass die Berner der Partie gegen den FCZ allerdings auch "Wichtigkeit" zugeschrieben haben, wie Sportchef Christoph Spycher vor dem Spiel gegenüber Teleclub sagte, war im Stade de Suisse sofort zu sehen.

Von der ersten Minute an war YB das tonangebende Team und spielte einen überforderten FCZ an die Wand. Einzig um die Überlegenheit ein erstes Mal aufs Matchblatt zu bringen, benötigte das Heimteam etwas Hilfe. Dem Berner Führungstreffer nach einer halben Stunde ging aus Zürcher Sicht eine Verkettung unglücklicher Umstände voraus. Ein Kopfball von Christian Fassnacht landete via Pfosten und Bein von FCZ-Goalie Yanick Brecher im Tor.

Der Knoten platzte beim Meister mit Fortdauer der zweiten Halbzeit. Innerhalb von einer guten Viertelstunde führten Jean-Pierre Nsame (60.), Nicolas Moumi Ngamaleu (69./Foulpenalty) und Gianluca Gaudino (77.) die Entscheidung zugunsten des Heimteams herbei. Ein solcher Gala-Auftritt der Berner war nicht zu erwarten gewesen, da YB-Coach Gerardo Seoane im Vergleich zu den letzten YB-Partien etwas rotierte. So kam der dänische Neuzuzug Fredrik Sörensen zum Debüt in der YB-Innenverteidiger, neben ihm stand Nicolas Bürgy zum zweiten Mal in dieser Saison von Beginn weg auf dem Platz.

Magnin auf der Suche

Das Team von Ludovic Magnin hinterliess in der Defensive einen teils desolaten Eindruck, und vermochte in der Offensive kaum Akzente zu setzen. Der FCZ konnte zu keiner Zeit verbergen, dass ihm derzeit gleich eine Handvoll wichtiger Spieler fehlen. Im Angriff blieben Magnin nach den Verletzungen von Adrian Winter, Mimoun Mahi, Marco Schönbächler, Benjamin Kololli, und Yann Kasai schlicht keine Optionen. Als Ausrede wollte der 40-Jährige die Personalsituation allerdings nicht gelten lassen. Seit er vor eineinhalb Jahren das Traineramt im FCZ übernommen habe, habe er vom "Charakter" her noch nie einen schlechteren FCZ gesehen.
Telegramm:

Young Boys - Zürich 4:0 (1:0)

24'442 Zuschauer. - SR Klossner.- Tore: 29. Brecher (Eigentor) 1:0. 59. Nsame (Assalé) 2:0. 69. Moumi Ngamaleu (Foulpenalty) 3:0. 77. Gaudino 4:0.

Young Boys: Von Ballmoos; Janko (71. Lotomba), Bürgy, Sörensen, Garcia; Lustenberger; Assalé, Sierro, Gaudino, Fassnacht (66. Aebischer); Nsame (65. Moumi Ngamaleu).

Zürich: Brecher; Sohm, Bangura, Nathan; Britto, Domgjoni, Popovic, Charabadse (46. Sauter); Marchesano (81. Aliu); Kramer, Ceesay (46. Di Giusto).

Bemerkungen: YB ohne Lauper, Camara, Martins, Spielmann (alle verletzt), Hoarau und Sulejmani (rekonvaleszent). Zürich ohne Mirlind Kryeziu (gesperrt), Mahi, Hekuran Kryeziu, Winter, Schönbächler, Kasai, Rüegg, Kololli, Omeragic und Zumberi (alle verletzt). Verwarnungen: 36. Nathan (Foul). 49. Garcia (Foul). 53. Sauter (Foul). 68. Sohm (Foul). 72. Marchesano (Foul).


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -135456241

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 Beitrag Verfasst: Samstag 24. August 2019, 21:34 
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4:0-Heimsieg für den Meister

Ersatzgeschwächter FCZ ist für YB kein Stolperstein

- YB feiert in der 5. Runde der Super League den 4. Vollerfolg.
- Die Berner schlagen einen hoffnungslos überforderten FC Zürich 4:0.
- In der anderen Samstagspartie setzt sich Basel bei Xamax durch.

Will sich YB für die Champions League qualifizieren, muss am Dienstag im Rückspiel bei Roter Stern Belgrad mindestens ein Tor für die Berner fallen. Im Hinblick auf diese Aufgabe präsentierte sich der FC Zürich als idealer Sparringspartner. Gleich mit einer 4:0-Packung schickten die Young Boys die Gäste nach Hause und verlängerten die Zürcher Sieglos-Serie im Direktduell auf 16 Meisterschaftspartien.

Spätestens, als Jean-Pierre Nsame (59.) nach dem Seitenwechsel per Abstauber auf 2:0 erhöhte, glaubte wohl kaum mehr jemand an einen Punktgewinn für die Gäste. Moumi Ngamaleu per Penalty (69.) und Gianluca Gaudino mit einem Freistoss unter der Mauer durch (77.) erhöhten auf 4:0.

Wenig Ertrag vor der Pause

Ein kurioses Eigentor von Yanick Brecher (29.) hatte überlegenen Bernern die Führung beschert. Ein Kopfball von Christian Fassnacht prallte via Pfosten an den Rücken des FCZ-Keepers und von dort ins Tor (siehe Video oben). Jean-Pierre Nsame und abermals Fassnacht hätten kurz vor dem Pausenpfiff nachdoppeln müssen, scheiterten aber jeweils aus bester Position. So schlugen die Young Boys bescheidenes Kapital aus ihrer Überlegenheit und rund 70 Prozent Ballbesitz.

Die Zürcher wurden ihrerseits durch Toni Domgjoni gefährlich (25.): Der Schweizer mit kroatischen Wurzeln wollte den hoch stehenden David von Ballmoos per Dropkick erwischen. Der YB-Schlussmann reagierte indes glänzend.

FCZ: Geschwächt und unerfahren

Der Equipe von Ludovic Magnin war deutlich anzumerken, dass mit Mimoun Mahi, Adrian Winter, Marco Schönbächler und Benjamin Kololli etliche Führungsspieler fehlten. Mit Matteo di Giusto, Ilan Sauter und Simon Sohm, der den Penalty verschuldete, musste Magnin auf etliche Akteure setzen, die nach 2000 zur Welt kamen.

Abwehrchef Umaru Bangura zog zudem einen schwachen Tag ein. Der phasenweise desolat agierende FCZ hat nach 6 Partien bereits 14 Gegentreffer kassiert und erst deren 5 erzielt.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... olperstein

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 Beitrag Verfasst: Samstag 24. August 2019, 21:36 
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FCZ, wo bist du? – 0:4-Niederlage gegen den Meister YB

Drei Tage vor dem wichtigen Rückspiel in den Champions-League-Play-offs gegen Roter Stern Belgrad bezwingen die Young Boys den FC Zürich diskussionslos 4:0. Dem FCZ gelingt an diesem Abend fast nichts – die Stadtzürcher hätten noch viel höher verlieren können.

Gerardo Seoane, der Trainer der Young Boys, machte im Vorfeld der Partie keinen Hehl daraus: Er gewichtet die Play-off-Chance in der Champions League gegen Roter Stern nächsten Dienstag in Belgrad höher als das Spiel in der fünften Runde der Super League. Hoarau und Sulejmani, zwei Hoffnungsträger für das Spiel in zwei Tagen, durften pausieren. Gleiches galt für den Mittelfeldspieler Martins. Vier Spieler der Formation vom Hinspiel gegen Roter Stern sassen auf der Ersatzbank.

Seoane verordnete seinem Team eine Art 3-5-2-System, erstmals mit dem Dänen Sörensen, der neben Lustenberger und Bürgy zentral verteidigte. Die Retuschen hinderten YB nicht daran, gegen einen ebenfalls anfangs das defensive Zentrum verstärkenden FCZ (Dreierabwehr mit Sohm) überlegen aufzuspielen. Man fragte sich: Warum soll die durchrotierte Berner Mannschaft so viel besser sein als dieser FCZ? Man fand auch nach vertieftem Nachdenken keine Antwort.

Nach den ersten 45 Minuten hätte YB weit höher führen können als nur 1:0. Fassnacht köpfelte, der Ball prallte ans Gehäuse, und der Torhüter Brecher bugsierte den Ball mit dem Bein über die Torlinie. Ein unglücklicher Gegentreffer, aber Fassnacht und Nsame hätten vorher und nachher fast nach Belieben treffen können. FCZ, wo bist du? Zu viel Respekt?

Der FCZ-Trainer Ludovic Magnin fragte sich das vielleicht auch und wechselte für die zweite Halbzeit die jungen Sauter und Di Giusto ein. Der Verteidiger Kharabadze habe sich in der Pause nicht gut gefühlt. Trotzdem war es ein Zeichen für die Unzufriedenheit. Es fiel schon vor dieser personellen Intervention auf, dass sich Zürichs Trainer echauffierte, von seinen Spielern nicht das Spiel sah, das er sich vorstellte. Und es wurde nicht besser.

YB fand in die Dominanz, schoss Tor um Tor bis zum Zeitpunkt, als man aus Zürcher Perspektive Angst haben musste, eine noch höhere Niederlage zu erleiden. Der FCZ-Mittelfeldspieler Marchesano sagte, er finde «nichts Positives» an diesem Auftritt. Und auch der Goalie Brecher rätselte, warum man «keinen Widerstand aufbauen konnte». Magnin sprach vom «schlimmsten Spiel, seit ich hier Trainer bin».

Der YB-Coach Seoane erklärte an der Pressekonferenz, dass Hoarau nach dem Teileinsatz gegen Roter Stern «ein paar Verspannungen spürt». Sulejmani empfinde bei Schüssen und Flanken im Training «leichte Schmerzen» und Martins sei «müde». Seoane liess durchschimmern, dass man für das Spiel in Belgrad gegen den FCZ «ein paar Sachen testen» wollte.

Der Test konnte nicht wunschgemäss vollzogen werden. Der FCZ hatte an diesem Abend schlicht nicht die Qualität, ein valabler Sparringpartner zu sein. Auch wenn es in der Summe schwer zu verstehen ist.

Young Boys - Zürich 4:0 (1:0). 24 442 Zuschauer. – Schiedsrichter: Klossner. – Tore: 29. Brecher (Eigentor) 1:0. 59. Nsame 2:0. 69. Moumi Ngamaleu (Foulpenalty) 3:0. 77. Gaudino 4:0. – Young Boys: Von Ballmoos; Janko (71. Lotomba), Bürgy, Sörensen, Garcia; Lustenberger; Assalé, Sierro, Gaudino, Fassnacht (66. Aebischer); Nsame (65. Moumi Ngamaleu). – Zürich: Brecher; Sohm, Bangura, Nathan; Britto, Domgjoni, Popovic, Charabadse (46. Sauter); Marchesano (81. Aliu); Kramer, Ceesay (46. Di Giusto). – Bemerkungen: YB ohne Lauper, Camara, Martins, Spielmann (alle verletzt), Hoarau und Sulejmani (rekonvaleszent). Zürich ohne Mirlind Kryeziu (gesperrt), Mahi, Hekuran Kryeziu, Winter, Schönbächler, Kasai, Rüegg, Kololli, Omeragic und Zumberi (alle verletzt). Verwarnungen: 36. Nathan (Foul). 49. Garcia (Foul). 53. Sauter (Foul). 68. Sohm (Foul). 72. Marchesano (Foul).


https://www.nzz.ch/sport/fcz-wo-bist-du ... ld.1504059

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 Beitrag Verfasst: Samstag 24. August 2019, 21:39 
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YB übt mit dem FC Zürich für Belgrad

Die Young Boys haben gegen einen desolaten FCZ leichtes Spiel. Das 4:0 ist die ideale Vorbereitung fürs Playoff-Rückspiel der Champions League.

Es ist erst Pause, doch Levan Kharabadze liegt am Boden, als hätte der FCZ soeben ein entscheidendes Spiel verloren. Das Bild ist sinnbildlich für eine Halbzeit, in der die Zürcher im Allgemeinen und der georgische Linksaussen im Speziellen keine gute Falle abgeben.

Dominanter Beginn

Das Heimteam, das im Vergleich zum Playoff-Hinspiel vergangenen Mittwoch gegen Roter Stern Belgrad auf fünf Positionen Wechsel vornahm, ist dominant, hat in der Anfangsphase 70 Prozent Ballbesitz. Die Gäste vermögen sich kaum einmal aus der eigenen Hälfte zu befreien. Sie sind fehlerhaft, gerade Kharabadze, der mit zwei riskanten Querpässen zwei YB-Gelegenheiten einleitet. Jean-Pierre Nsame sowie Christian Fassnacht tun ihm den Gefallen, aus besten Positionen zu vergeben. So bleibt ein Kopfball Fassnachts, der via dem Pfosten und dem Bein von FCZ-Goalie Brecher ins Tor fand, der vorerst einzige Treffer.

Magnin erlöst Kharabadze in der Pause, bringt neben Ilan Sauter auch Matteo die Giusto. Die Eigengewächse erleben ihr Debüt in der Super League. Es ist eines zum Vergessen. Statt dem Umschwung kommt bald das 2:0 (59. Minute): Nsame erobert mit grenzwertig viel Körpereinsatz den Ball und darf nach Fehlschuss Roger Assalés ungestört abstauben.

YB lässt nicht nach

Der FCZ zeigt nun Auflösungserscheinungen. Simon Sohm spielt einen Fehlpass und versucht sich gegen Assalé im Schwingen. Den fälligen Penalty verwandelt der eingewechselte Ngamaleu. Und kurz darauf könnte es erneut Elfmeter geben, der Unparteiische Klossner bleibt nach Intervention des Videoschiedsrichters bei seinem Freistoss-Entscheid. Das Ergebnis ist dasselbe: Gianluca Gaudino trifft unter der Mauer hindurch zum 4:0. Die meisten der 24442 Zuschauer im Stade de Suisse erheben sich. Dabei bleibt es. Die Young Boys können als Leader und mit viel Selbstvertrauen und Torschusstraining nach Belgrad reisen, wo sie am Dienstag mindestens einen Treffer benötigen. Beim FC Zürich stehen derweil nicht nur für Kharabadze ungemütliche Tage an.

Young Boys - Zürich 4:0 (1:0)
24'442 Zuschauer. - SR Klossner.

Tore: 29. Brecher (Eigentor) 1:0. 59. Nsame (Assalé) 2:0. 69. Moumi Ngamaleu (Foulpenalty) 3:0. 77. Gaudino 4:0.

Young Boys: Von Ballmoos; Janko (71. Lotomba), Bürgy, Sörensen, Garcia; Lustenberger; Assalé, Sierro, Gaudino, Fassnacht (66. Aebischer); Nsame (65. Moumi Ngamaleu).

Zürich: Brecher; Sohm, Bangura, Nathan; Britto, Domgjoni, Popovic, Charabadse (46. Sauter); Marchesano (81. Aliu); Kramer, Ceesay (46. Di Giusto).

Bemerkungen: YB ohne Lauper, Camara, Martins, Spielmann (alle verletzt), Hoarau und Sulejmani (rekonvaleszent). Zürich ohne Mirlind Kryeziu (gesperrt), Mahi, Hekuran Kryeziu, Winter, Schönbächler, Kasai, Rüegg, Kololli, Omeragic und Zumberi (alle verletzt). Verwarnungen: 36. Nathan (Foul). 49. Garcia (Foul). 53. Sauter (Foul). 68. Sohm (Foul). 72. Marchesano (Foul).


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/11325601

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 Beitrag Verfasst: Samstag 24. August 2019, 21:41 
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Bereit für Champions League

Gelungene YB-Hauptprobe für Belgrad-Kracher

Drei Tage vor dem entscheidenden Spiel um die Champions-League-Gruppenphase gegen Roter Stern Belgrad schiesst sich YB gegen den FC Zürich warm. Der Meister feiert einen 4:0-Sieg.

Das Spiel: Nur einen wirklich gefährlichen Nadelstich setzt der FCZ im Stade de Suisse. In der ersten Halbzeit, als Domgjoni YB-Goalie Von Ballmoos mit einem wuchtigen Volley prüft. Ansonsten spielt praktisch nur YB. Der Meister dominiert, zeigt eine über 90 Minuten konstant starke Leistung. Auch der Doppelwechsel von Trainer Magnin in der Halbzeit führt den FCZ-Umschwung nicht herbei. Wie auch? Beide Joker, Sauter und Di Giusto, kickten zuvor noch nie in einem Super-League-Spiel (mehr zur unerfahrenen FCZ-Bank unten)! In der zweiten Halbzeit schlägt YB in regelmässigen Abständen noch dreimal zu und kann mit breiter Brust nach Serbien reisen.

Die Tore:
29., 1:0, Eigentor Brecher: Nach einem Eckball kommt Fassnacht mit dem Kopf an den Ball, via FCZ-Verteidiger Nathan klatscht der Ball an den Pfosten und von da unglücklich an den Fuss von Brecher und ins Tor. Eine Kette unglücklicher Ereignisse aus Zürcher Sicht.

59., 2:0, Nsame: Im Laufduell mit Bangura kämpft Nsame mit harten Bandagen, gewinnt den grenzwertigen Zweikampf und findet Assalé vor dem Tor. Dieser scheitert zuerst an Brecher, der einen weiteren Top-Reflex auspackt. Doch Nsame rauscht heran und staubt ab. Der Kameruner behauptet sich mit seinem 5. Tor im 5. Spiel an der Spitze der Torschützenliste.

69., 3:0, Ngamaleu: FCZ-Sohm bringt Assalé im Strafraum zu Fall. In Abwesenheit von Hoarau (angeschlagen) verwandelt Ngamaleu den Penalty souverän mit einem platzierten, halbhohen Schuss neben den rechten Pfosten.

77., 4:0, Gaudino: An der Strafraumgrenze nimmt Gaudino Anlauf für einen Freistoss, verwandelt diesen unter der aufspringenden FCZ-Mauer durch.

Das gab zu reden: Dem FCZ gehen die Flügelspieler aus, titelt BLICK in der Vorschau. Es sind nicht nur die Flügelspieler, die in Bern fehlen: Insgesamt 10 Mann (darunter Mahi, Schönbächler, Rüegg, Kololli) meldet der FCZ für das Bern-Spiel als verletzt. Die Konsequenz: Die Zürcher treten im Stade de Suisse nur mit 6 statt 7 Ersatzspieler an. Und die sind dazu äusserst unerfahren: Di Giusto (19), Seiler (18) und Sulejmani (24) spielen sonst in der 2. Mannschaft, Aliu (19) und Sauter (18) sind noch Teenager. Andris Vanins blickt immerhin auf 247 Super-League-Spiele zurück – aber der ist Ersatzgoalie. Sauter und Di Giusto geben bei der Einwechslung unmittelbar nach der Pause ihr Debüt in der höchsten Schweizer Spielklasse.

Der Beste: Christian Fassnacht. Er sprüht vor Spielwitz – einzig beim Torschuss unglücklich.

Der Schlechteste: Zürichs Levan Kharabadze. Ob als Aussenverteidiger oder Flügel – einfach nur fahrig und überfordert.

So gehts weiter: Für die Berner und die ganze Fussball-Schweiz mit dem kapitalen YB-Spiel in Belgrad (2:2 im Hinspiel). Setzt sich der Meister in Serbien durch, steht er fix in der Gruppenphase der Champions League. Das heisse Duell beginnt am Dienstag um 21 Uhr. In der Super League gastiert YB nächste Woche dann am Sonntag in Luzern (16 Uhr). Die FCZ-Partie der nächsten Runde ist bereits ausgetragen, die Zürcher schlugen St. Gallen vor eineinhalb Wochen 2:1.
BSC Young Boys – FC Zürich 4:0 (1:0)

Stade de Suisse, 24'442 Fans

SR: Klossner

Tore: 29. Brecher (Eigentor) 1:0, 59. Nsame (Assalé) 2:0, 69. Ngamaleu (Pen.) 3:0, 77. Gaudino 4:0.

Aufstellung YB: Von Ballmoos; Sörensen, Lustenberger, Bürgy; Janko (71. Lotomba), Sierro, Gaudino, Garcia; Fassnacht (66. Aebischer), Nsame (65. Ngamaleu), Assalé.

Aufstellung FCZ: Brecher; Sohm, Bangura, Nathan; Britto, Domgjoni, Popovic, Kharabadze (46. Sauter); Marchesano (81. Aliu); Kramer, Ceesay (46. Di Giusto).

Bemerkungen: YB ohne Camara, Spielmann, Sulejmani, Lauper, Martins, Hoarau (alle verletzt) und Mambimbi, Wüthrich (nicht im Aufgebot). FCZ ohne M. Kryeziu (gesperrt), H. Kryeziu, Kololli, Kasaï, Zumberi, Schönbächler, Mahi, Rüegg, Winter, Omeragic (alle verletzt).

Gelb: 49. Garcia; 36. Nathan, 53. Sauter, 68. Sohm, 72. Marchesano.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 81780.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 25. August 2019, 01:17 
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FCZ, wo bist du? – 0:4-Niederlage gegen den Meister YB

Drei Tage vor dem wichtigen Rückspiel in den Champions-League-Play-offs gegen Roter Stern Belgrad bezwingen die Young Boys den FC Zürich diskussionslos 4:0. Dem FCZ gelingt an diesem Abend fast nichts – die Stadtzürcher hätten noch viel höher verlieren können.

Gerardo Seoane, der Trainer der Young Boys, machte im Vorfeld der Partie keinen Hehl daraus: Er gewichtet die Play-off-Chance in der Champions League gegen Roter Stern nächsten Dienstag in Belgrad höher als das Spiel in der fünften Runde der Super League. Hoarau und Sulejmani, zwei Hoffnungsträger für das Spiel in zwei Tagen, durften pausieren. Gleiches galt für den Mittelfeldspieler Martins. Vier Spieler der Formation vom Hinspiel gegen Roter Stern sassen auf der Ersatzbank.

Seoane verordnete seinem Team eine Art 3-5-2-System, erstmals mit dem Dänen Sörensen, der neben Lustenberger und Bürgy zentral verteidigte. Die Retuschen hinderten YB nicht daran, gegen einen ebenfalls anfangs das defensive Zentrum verstärkenden FCZ (Dreierabwehr mit Sohm) überlegen aufzuspielen. Man fragte sich: Warum soll die durchrotierte Berner Mannschaft so viel besser sein als dieser FCZ? Man fand auch nach vertieftem Nachdenken keine Antwort.

Nach den ersten 45 Minuten hätte YB weit höher führen können als nur 1:0. Fassnacht köpfelte, der Ball prallte ans Gehäuse, und der Torhüter Brecher bugsierte den Ball mit dem Bein über die Torlinie. Ein unglücklicher Gegentreffer, aber Fassnacht und Nsame hätten vorher und nachher fast nach Belieben treffen können. FCZ, wo bist du? Zu viel Respekt?

Der FCZ-Trainer Ludovic Magnin fragte sich das vielleicht auch und wechselte für die zweite Halbzeit die jungen Sauter und Di Giusto ein. Der Verteidiger Kharabadze habe sich in der Pause nicht gut gefühlt. Trotzdem war es ein Zeichen für die Unzufriedenheit. Es fiel schon vor dieser personellen Intervention auf, dass sich Zürichs Trainer echauffierte, von seinen Spielern nicht das Spiel sah, das er sich vorstellte. Und es wurde nicht besser.

YB fand in die Dominanz, schoss Tor um Tor bis zum Zeitpunkt, als man aus Zürcher Perspektive Angst haben musste, eine noch höhere Niederlage zu erleiden. Der FCZ-Mittelfeldspieler Marchesano sagte, er finde «nichts Positives» an diesem Auftritt. Und auch der Goalie Brecher rätselte, warum man «keinen Widerstand aufbauen konnte». Magnin sprach vom «schlimmsten Spiel, seit ich hier Trainer bin».

Der YB-Coach Seoane erklärte an der Pressekonferenz, dass Hoarau nach dem Teileinsatz gegen Roter Stern «ein paar Verspannungen spürt». Sulejmani empfinde bei Schüssen und Flanken im Training «leichte Schmerzen» und Martins sei «müde». Seoane liess durchschimmern, dass man für das Spiel in Belgrad gegen den FCZ «ein paar Sachen testen» wollte.

Der Test konnte nicht wunschgemäss vollzogen werden. Der FCZ hatte an diesem Abend schlicht nicht die Qualität, ein valabler Sparringpartner zu sein. Auch wenn es in der Summe schwer zu verstehen ist.

Young Boys - Zürich 4:0 (1:0). 24 442 Zuschauer. – Schiedsrichter: Klossner. – Tore: 29. Brecher (Eigentor) 1:0. 59. Nsame 2:0. 69. Moumi Ngamaleu (Foulpenalty) 3:0. 77. Gaudino 4:0. – Young Boys: Von Ballmoos; Janko (71. Lotomba), Bürgy, Sörensen, Garcia; Lustenberger; Assalé, Sierro, Gaudino, Fassnacht (66. Aebischer); Nsame (65. Moumi Ngamaleu). – Zürich: Brecher; Sohm, Bangura, Nathan; Britto, Domgjoni, Popovic, Charabadse (46. Sauter); Marchesano (81. Aliu); Kramer, Ceesay (46. Di Giusto). – Bemerkungen: YB ohne Lauper, Camara, Martins, Spielmann (alle verletzt), Hoarau und Sulejmani (rekonvaleszent). Zürich ohne Mirlind Kryeziu (gesperrt), Mahi, Hekuran Kryeziu, Winter, Schönbächler, Kasai, Rüegg, Kololli, Omeragic und Zumberi (alle verletzt). Verwarnungen: 36. Nathan (Foul). 49. Garcia (Foul). 53. Sauter (Foul). 68. Sohm (Foul). 72. Marchesano (Foul).


https://www.nzz.ch/sport/fcz-wo-bist-du ... ld.1504059

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Vermummte FCZ-Fans greifen nach YB-Match Polizisten an

Vermummte haben am Samstagabend nach dem Fussballspiel Young Boys gegen FC Zürich am Bahnhof Bern-Wankdorf Einsatzkräfte angegriffen. Es mussten kurzzeitig Gummigeschosse eingesetzt werden.

Das Wichtigste in Kürze

- Vermummte FCZ-Fans griffen am Samstagabend Berner Polizisten an.
- Der FCZ hatte im Wankdorf 4:0 gegen YB verloren.

Wüste Szenen nach dem Spiel YB-FCZ am Samstagabend. Mehrere FCZ-Fans blockierten die Eingangstüren des Extrazuges, wie die Kantonspolizei Bern am Sonntag mitteilt.

Diese hätten sich geweigert, die Türen des Zuges freizugeben. Daraufhin griffen mehrere Vermummte, die aus dem Zug stürmten, die Einsatzkräfte der Polizei mit Pyrotechnik, Flaschen und Steinen an.

Die Polizei habe zum Eigenschutz und um die Angreifer zurück in den Zug zu drängen, kurzzeitig Gummigeschosse eingesetzt. Die Vermummten zogen sich in den Zug zurück und die Situation beruhigte sich. So, dass die Türen geschlossen wurden und der Extrazug losfahren konnte, wie es weiter heisst.

Die Kantonspolizei Bern hat derzeit keine Kenntnisse von verletzten Personen. Es wurden Ermittlungen aufgenommen.


https://www.nau.ch/news/schweiz/vermumm ... n-65574110

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Christian Fassnacht: «Hätte deutlich höher ausfallen können»

YB zeigt dem FCZ den Meister. Die Berner besiegen das Team von Ludovic Magnin mit 4:0, die Stimmung bei den Akteuren gehen weit auseinander.

Das Wichtigste in Kürze

- YB bleibt auch im fünften Saisonspiel ungeschlagen.
- Der FCZ kommt in Bern gleich mit 0:4 unter die Räder.
- Das sagen die jeweiligen Spieler zu dieser Partie.

Die Stimmung bei YB und dem FCZ könnte unterschiedlicher kaum sein. Die Berner strotzen nach dem 4:0-Sieg vor Freude und Selbstvertrauen. Die Zürcher hadern nach der Pleite mit der gezeigten Leistung.

Demut bei den FCZ-Spielern

Zürichs Antonio Marchesano meint, das Resultat sei verdient. «Die Einstellung von heute und das Spiel waren wirklich schlecht. Im Moment bin ich wirklich wütend und finde keine positiven Sachen.

Torhüter Yanick Brecher kann dem nur beipflichten, es sei eines der schlechtesten Spiele seines FCZ gewesen. «Das beste vom Match war das knappe 1:0-Pausenresultat. Mit einer super zweiten Halbzeit könnten wir das Spiel noch drehen. Wenn du so spielst wie wir heute, ist es überall schwierig.»

YB vor CL-Rückspiel im hoch

Die Spieler der Young Boys können sich ein Lachen nicht verkneifen. Rückkehrer Nicolas Bürgy findet: «Man sieht die Begeisterung im ganzen Stadion. Wenn wir es so geniessen können und es schon vorentschieden ist, macht es umso mehr Freude.»

Auch Torschütze Gianluca Gaudino sagt, dass sie stolz auf die Leistung und das hohe Resultat seien. «Es gibt uns sehr, sehr viel Selbstvertrauen für das nächste Spiel. Jeder Spiel ist heiss darauf zu spielen und das macht Spass.»

Christian Fassnacht, der sein Startelf-Debüt nach überstandener Verletzung gibt, ist froh, wieder spielen zu können. «Wollte zeigen, dass ich ready bin, dass es funktioniert und ich bin happy mit meine Auftritt heute. Es hätte heute auch deutlich höher ausfallen können.»


https://www.nau.ch/sport/fussball/chris ... n-65573966

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YB glänzt, FCZ enttäuscht: Das sind Wettsteins Noten zum 4:0-Sieg

Mit einem 4:0-Heimsieg gegen den FCZ erfreut Meister YB am Samstagabend seine Fans. Die schwachen Zürcher helfen aber tatkräftig mit.

Das Wichtigste in Kürze

- Meister YB feiert einen ungefährdeten 4:0-Sieg gegen den FCZ.
- Während bei den Bernern einige Akteure glänzen, enttäuschen die Zürcher.

So hat man sich beim FCZ die Reise nach Bern wohl nicht vorgestellt. Mit 4:0 fertigt der Meister YB die Zürcher am Samstagabend ab. Tatkräftig mitgeholfen haben die Gäste bei der Pleite selbst.


https://www.nau.ch/sport/fussball/yb-gl ... g-65574051

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