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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Dienstag 23. Oktober 2018, 09:30 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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1898
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Verfasst: Dienstag 23. Oktober 2018, 11:37 |
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Registriert: Dienstag 9. Mai 2006, 19:54 Beiträge: 292
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shalako
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Verfasst: Dienstag 23. Oktober 2018, 11:48 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.10.2018  Zitat: Wiedersehen mit Ex-Kollege
Wie YBs Hoarau einst im falschen Moment am richtigen Ort war
Mit Valencia trifft YB-Stürmer Guillaume Hoarau auch auf Kevin Gameiro, seinen einstigen Weggefährten bei PSG.
Zlatan Ibrahimovic von Milan, Angel Di Maria von Manchester United, Neymar von Barcelona: In den letzten Jahren hat sich Paris Saint-Germain stets mit grosse Namen von grossen Klubs verstärkt. Mittlerweile ist PSG etwas vom Besten Europas. Das war nicht immer so.
Einst war Paris maximal Tabellendurchschnitt und sein Beuteschema bestand hauptsächlich aus Spielern von kleinen Ligakonkurrenten wie Lorient oder Le Havre. Von da war 2008 auch Guillaume Hoarau gekommen. Der heutige YB-Kicker gehörte zum Stamm und schoss regelmässig Tore. Es passte.
Katar bringt Paris den Erfolg
Im Sommer 2011 übernahmen katarische Investoren den Klub – und holten für damals sagenhafte 14 Millionen Euro den heutigen Valencia-Stürmer Kevin Gameiro. Ausgerechnet dann verletzte sich Hoarau, fiel über 2 Monate aus und war nach seiner Rückkehr hinter Gameiro nur die Nummer 2.
Und genau ab da ging es steil aufwärts mit Paris. 4 Meistertitel in Folge, mittlerweile der unangetastete Ligakrösus und auch im internationalen Geschäft voll dabei.
Mit dem Erfolg die Ausmistung
Davon bekam Hoarau wenig mit. In der ersten Meistersaison 2012/13 durfte er insgesamt nur noch für 114 Minuten auflaufen, im Winter wurde er nach China transferiert. Auch Gameiro musste nach dem 1. Meistertitel grösseren (und teureren) Namen Platz machen.
Am Dienstag treffen die einstigen Teamkollegen wieder aufeinander – diesmal werden sie sich nicht um eine Position balgen müssen. Und der 34-jährige YB-Torgarant Hoarau steht übrigens vor seinem 50. Europacup-Einsatz. https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... en-ort-war
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 23. Oktober 2018, 15:57 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.10.2018  Zitat: Das meint BLICK zum Valencia-Elchtest
YB kann Europas Schandliste umgehen
Die Berner müssen beweisen, dass sie in der Champions League nicht bloss Kanonenfutter sind.
st YB nun Champions-League-tauglich oder nicht? Zweimal ist man angetreten als Debütant im grossen Ball der Königsklasse. Zweimal gabs ein 0:3. Und nun spielt YB zu Hause gegen das auf dem Papier drittstärkste Team dieser Gruppe, das zudem in einer monumentalen Resultatkrise steckt.
Im Spiel gegen Manchester United, in welchem YB die ersten 30 Minuten dominiert hat, haben die Berner aufgezeigt, wozu sie fähig sein könnten. Pogbas Geniestreich und unverständliche Pfiffe von Ref Aytekin zerstörten die Hoffnungen auf Punkte. Aber man habe gesehen, dass YB eine tragende Rolle spielen könne, sagt Trainer Gerry Seoane.
In Turin war dann YB chancenlos. Zumal nach dem ultrafrühen Gegentor. Und gegen Juventus, die im Moment wohl beste Mannschaft der Welt.
Und nun, gegen Valencia? Gegen die Mannschaft aus der Stadt der Fledermaus? Da hat YB den Elchtest anzutreten, in seiner ersten Champions-League-Saison nicht bloss Kanonenfutter zu sein. Den Test, den der FC Thun 2005 bestand, als man Sparta Prag 1:0 schlug und später Rang drei sicherte.
Verliert YB aber heute, wird YB nicht nur so gut wie sicher Letzter sein. Man liefe auch Gefahr, punktelos zu bleiben. Das haben bisher 18 Teams geschafft, darunter Benfica, Leverkusen oder Dynamo Kiew, um die prominentesten zu nennen. Das ManU-Spiel hats gezeigt: YB hat die Mittel, einen Bogen um diese europäische Schandliste zu machen. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 12114.html
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shalako
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Verfasst: Dienstag 23. Oktober 2018, 15:58 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.10.2018  Zitat: Valencia-Star Batshuayi ist der «Batsman»
Holt YB heute die Fledermäuse vom Himmel?
Ein Wink des Schicksals! Der «Batsman» in Valencia, der Stadt der Fledermäuse. Bislang ist Michy Batshuayi (25) aber flügellahm. Auch heute gegen YB? Verfolgen Sie das Champions-League-Spiel live ab 18.55 Uhr bei BLICK!
«Nennt mich Batsman», twittert Michy im September 2017. Also Batman mit «s» – damals noch im Chelsea-Trikot. Nun ist die berühmteste Fledermaus der Fussballwelt im Fledermaus-Klub angekommen: in Valencia. Doch in elf Spielen hat er erst einmal getroffen. Auch der «Batsman» leidet unter der Torimpotenz der Spanier, die diese Saison erst einmal doppelt trafen.
Grenzenlos begeistert ist Batshuayi von seiner Leihe nach Südspanien ohnehin nicht. Ob er sich vorstellen könne, fix in Valencia zu bleiben, wurde er Anfang Oktober gefragt. Seine unmissverständliche Antwort: «Nein!» Seine Liebe ist schon gross. Aber nicht jene zu Valencia, sondern zu Chelsea, seinem Besitzerklub. «Ich bin hier, um als besserer Spieler zu Chelsea zurückzukehren. Denn diesen Klub respektiere und liebe ich.» Toll, wenn einer das sagt, kaum hat die Saison begonnen!
Spektakel auf und neben dem Platz
Nun: Von seiner Ausleihe zu Borussia Dortmund letzten Winter war Batshuayi (25) auch mässig begeistert gewesen. Dennoch traf er in der Rückrunde für den BVB siebenmal in zehn Bundesligaspielen und machte zwei Toren in vier Europa-League-Matchs. Spektakel mit Michy ist garantiert. Auf dem Platz, wo er seine Tore mit Salti feiert oder mit Slapstick-Einlagen wie an der WM mit Belgien, als er nach Adnan Januzajs Tor gegen England den Ball aus einem Meter Distanz ins Netz dreschen wollte. Er traf ungewollt den Pfosten und knockte sich so fast selber aus.
Spektakel bietet er auch neben dem Platz. Einst flog er wegen seiner Eskapaden aus der U21 von Anderlecht und später aus jener Belgiens. Mit seinen Tweets hat er ebenso viel Ruhm erlangt wie mit seinen Toren. Ein Foto, das ihn mit heraufgerollten Shorts zeigt, kommentierte er so: «Will das jemand als Bildschirmschoner sehen?»
Und seine Tore? 110 hat Michy in 278 Spielen als Profi gemacht. Beeindruckend! Nur in Valencia ist der «Batsman» noch flügellahm. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 12858.html
_________________ For Ever
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Hauptstadt
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Verfasst: Dienstag 23. Oktober 2018, 16:07 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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Wölfli Mbabu-Lauper-von Bergen-Benito Fassnacht-Sow-Sanogo-Sulejmani Assalé-Hoarau
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JFK
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Verfasst: Dienstag 23. Oktober 2018, 16:23 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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-----------------------wölfli------------------------ mbabu------lauper-------von bergen-------benito fassnacht-----sow-------sanogo--------sulejmani ---------------assalé-------hoarau-----------------
yb - fc valencia 2:1
assalé, hoarau
31'500 (ausverkauft)
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JFK
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Verfasst: Dienstag 23. Oktober 2018, 21:47 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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leider die erste halbzeit ein wenig verschlafen und einmal nicht aufgepasst. die zweite halbzeit war dann sackstark und mit viel dampf nach vorne. mit etwas mehr glück hätte es sogar zu einem sieg gereicht. neto zeigte heute seine klasse und war schwer zu bezwingen. auf diesem niveau müssen einfach die pässe bis vor das tor klappen und nicht nur bis zum strafraum, damit der ball versenkt werden kann.
yb hat aber toll gekämpt und den punkt mehr als verdient.
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shalako
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Verfasst: Dienstag 23. Oktober 2018, 22:41 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.10.2018  Zitat: «Nur» 1:1 gegen Valencia
Am Ende trauert YB den verpassten Chancen nach
- Die Young Boys sichern sich dank dem 1:1 gegen Valencia den ersten Punkt in der CL.
- Nach einer zahmen ersten Halbzeit steigern sich die Berner markant.
- Guillaume Hoarau erzielt den Ausgleich per Penalty.
- In der anderen Partie der Gruppe H gewinnt Juventus bei Manchester United.
Den YB-Fans im ausverkauften Stade de Suisse blieb in der 88. Minute der Jubel im Hals stecken. Valencia-Goalie Neto lenkte einen Kopfball von Sekou Sanogo gerade noch an den Pfosten. Die Szene illustrierte, dass für den Schweizer Meister mehr drin gelegen wäre.
Kein Jubel bei Seoane nach dem Schlusspfiff
So war es nur logisch, dass Coach Gerardo Seoane unmittelbar nach dem Schlusspfiff haderte. YB hatte zwar den ersten Punkt ins Trockene gebracht. Angesichts des Gezeigten hätten sich die Berner jedoch den Sieg verdient gehabt. Später konnte Seoane der Leistung seiner Mannschaft jedoch viel Positives abgewinnen.
Die Berner zeigten nach der Pause ein völlig anderes Gesicht. Hatte man in den ersten 45 Minuten noch ein fast braves YB gesehen, so drehte das Heim-Team nach Wiederanpfiff auf.
Kevin Mbabu und Christian Fassnacht verpassten das 1:1 innert weniger Minuten. Der Berner Druck trug in der 55. Minute jedoch Früchte:
- Dani Parejo begeht im Strafraum ein unnötiges Foul an Djibril Sow. - Guillaume Hoarau verwandelt den fälligen Strafstoss souverän.
Während die Berner fortan die spielbestimmende Mannschaft waren, kam von den Gästen wenig. Valencia konnte das fehlende Vertrauen aus der Meisterschaft (erst ein Sieg) nicht verbergen. Obwohl mit Rodrigo Moreno, Michi Batshuayi und Kevin Gameiro drei eigentlich hochkarätige Stürmer auf dem Platz standen, resultierte im 13. Pflichtspiel das 10. Remis.
Die aufgrund der Sperre von Camara umformierte YB-Verteidigung um Steve von Bergen und Sandro Lauper liess kaum mehr etwas zu. Beim Gegentor durch Batshuayi (26.) hatte noch die Abstimmung gefehlt.
Kampf um Rang 3 gegen Valencia
YB tritt nun am 7. November in Valencia zum Rückspiel an. Wollen die Berner zumindest noch in der Europa League überwintern, müssen beim Gastspiel Punkte her. Diese wären am Dienstagabend in Bern wohl leichter zu holen gewesen. https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... ancen-nach
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 23. Oktober 2018, 22:42 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.10.2018  Zitat: So viel und doch zu wenig: Die Young Boys spielen gegen Valencia 1:1 unentschieden
Die Young Boys sind am 3. Spieltag der Champions League zum ersten Tor und ersten Punkt gekommen. Die Berner spielten gegen Valencia im Stade de Suisse 1:1. Guillaume Hoarau erzielte in der 55. Minute mittels Foulpenalty den Ausgleich. Die Young Boys steigerten sich nach der Pause und standen dem Sieg nahe. In der 88. Minute traf Sékou Sanogo nach einem Eckball mit dem Kopf nur den Innenpfosten.
Der wird doch nicht? Ist das möglich? Es ist! Blitzschnell geht die Hand hoch, die Fingerspitzen streicheln den Ball – Pfosten! Wie ein Kind, das in Mamas Arme will, rollt die Kugel zurück zu Valencia-Goalie Neto. Der nimmt sie auf und zieht der Hektik den Stecker.
Die Spanier im Glück, YB im Pech. Wenige Minuten danach ist das Spiel aus. 1:1. Der erste Punktgewinn für YB in den Gruppenspielen der Champions League. Die Berner sind nach dem FC Basel, dem FC Zürich, dem FC Thun und GC der fünfte Schweizer Klub, der in diese Kränze kommt.
Doch der Stolz darüber, Historisches erreicht zu haben, wird wohl erst in ein paar Tagen die Enttäuschung ablösen. Denn nach Sanogos Kopfball in der 88. Minute, den Neto so brillant pariert, ist klar: Das Unentschieden ist für YB ein zu geringer Lohn.
Gelähmte Berner
Wer hätte das eine Stunde zuvor gedacht! Nach einer ersten Halbzeit, in der sich der Beobachter dauernd die Frage stellt: Was genau lähmt die YB-Spieler? Steckt ihnen noch die Lehrstunde vor drei Wochen in Turin in den Knochen? Nimmt YB die Formbaisse aus der Super League (zuletzt eine Niederlage und ein Unentschieden) mit auf die internationale Bühne?
Wo ist die Unbeschwertheit, mit der ein krasser Aussenseiter in die Spiele gegen Europas Granden gehen sollte? Wo ist die Freude, dem Ligaalltag in die Champions League entfliehen zu können?
Gewollt ist die Passivität nicht. Denn auch dem Trainer missfällt, was die Spieler in der ersten Halbzeit zeigen. Im Minutentakt treibt Gerardo Seoane die Abwehrreihe nach vorne. Ihn stört, wie weit sich seine Mannschaft zurückdrängen lässt.
Hoarau erlöst sie alle
Dass es zur Pause nur 0:1 steht, verdankt YB der chronischen Torimpotenz der Spanier. Alles andere als in Topform, mit nur sieben Treffern aus den ersten elf Saisonspielen im Gepäck sind sie nach Bern gereist.
Und dort profitieren sie in der 26. Minute von der Ungeschicktheit der YB-Spieler: Erst spitzelt Djibril Sow dem Gegner den Ball in Richtung eigenes Tor weg. An der Strafraumgrenze pennt Loris Benito. Und auch Champions-League-Debütant Marco Wölfli, wohl eine Auswirkung der mangelnden Spielpraxis, macht keine gute Figur beim Herauslaufen gegen Torschütze Batshuayi.
Die zweite Halbzeit stellt alle Eindrücke auf den Kopf. 49. Minute: Fassnacht! 51. Minute: Mbabu! 53. Minute: Assalé! Bumm! Bumm! Bumm! Drei Topchancen für YB. Aktion statt Reaktion. Und dann: Penalty für YB! Parejo stellt Sow im Strafraum das Bein, ein klarer Fall.
Guillaume Hoarau läuft an, seelenruhig, keine Spur von Nervosität, obwohl ausser dem kleinen Grüppchen im Gästesektor alle der über 31 120 Zuschauer das 1:1 herbeisehnen. Hoarau erlöst sie alle, der Kessel explodiert, ohrenbetäubend der Lärm.
Die Gesichter des YB-Aufstiegs
Nach 234 torlosen Minuten gegen Manchester, Juventus und Valencia setzt YB gegen die Spanier seinen ersten Markstein in Europas Beletage. Dass Hoarau trifft, passt zum grossen Bild: Der 34-jährige Franzose ist das Gesicht des Aufstiegs der Berner vom ewigen Zweiten zur neuen Macht im Schweizer Fussball.
In der anderen Platzhälfte jubeln Marco Wölfli und Steve von Bergen, die anderen zwei über 30-Jährigen, die von Anfang an dabei sind. Wölfli steht nur auf dem Platz, weil der eigentliche Stammgoalie David von Ballmoos verletzt ist. So wie im Frühling, als YB mit Wölfli im Tor den ersten Meistertitel seit 1986 klarmacht.
Nach Hoaraus Tor bleibt der Druck von YB hoch. Als Christian Fassnacht alleine auf das Tor rennt, reagiert Neto erstmals überragend. Der Vorgeschmack auf die Wahnsinnstat des Valencia-Goalies in der 88. Minute. Dann pfeift der Schiedsrichter ab. Und aus YB-Sicht lautet das Fazit: Dieser Abend gab so viel, aber doch zu wenig.
Matchtelegramm
Young Boys - Valencia 1:1 (0:1)
31'120 Zuschauer (ausverkauft). – SR Treimanis (LAT). – Tore: 26. Batshuayi (Soler) 0:1. 54. Hoarau (Foulpenalty) 1:1.
Young Boys: Wölfli; Mbabu, Lauper, Von Bergen, Benito; Fassnacht (85. Bertone), Sow, Sanogo, Sulejmani (74. Moumi Ngamaleu); Assalé, Hoarau (79. Nsame).
Valencia: Neto; Piccini, Gabriel, Diakhaby, Gaya; Soler, Parejo, Kondogbia (70. Coquelin), Torres (66. Gameiro); Rodrigo, Batshuayi.
Bemerkungen: Young Boys ohne Camara (gesperrt), Von Ballmoos, Wüthrich, Lotomba und Teixeira (alle verletzt). Valencia ohne Tscheryschew, Guedes, Garay und Mina (alle verletzt). 88. Torhüter Neto lenkt Kopfball von Nsame an den Pfosten. Verwarnungen: 5. Gabriel (Foul), 42. Mbabu (Reklamieren), 77. Soler (Foul). https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -133621368
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