 |
 |
Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
|
| Autor |
Nachricht |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 23. September 2018, 19:59 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
23.09.2018  Zitat: Am absoluten Tiefpunkt angelangt: Der FC Basel geht in Bern gegen YB mit 1:7 unter
Schlimmer geht's nimmer. Nach der verpassten Europa-League-Qualifikation gerät für den FC Basel auch die Mission Titel-Rückeroberung zur Herkulesaufgabe. Nach einer desolaten Performance und einer 1:7-Klatsche bei Meister YB beträgt der Rückstand der Koller-Elf auf die Young Boys nun bereits 12 Punkte.
Der Spielverlauf: YB demontiert den FC Basel
Ausgeglichen sind in dieser Partie nur die ersten zwanzig Minuten. Und auch dies nur, weil YB in der Startphase noch nicht zu seinem Siel findet. Nervosität und Ungenauigkeiten prägen beiderseits das Spiel.
Dann kommt die 33. Spielminute: Kevin Mbabu muss verletzt vom Platz, der Österreicher Thorsten Schick ersetzt ihn. Ebendieser holt in seiner ersten Aktion einen Eckball heraus, den Miralem Sulejmani zur Mitte tritt. Dort steigt Christian Fassnacht am ersten Pfosten höher als Fabian Frei und bringt YB auf die Siegesstrasse. Von diesem Gegentor erholt sich der FCB nicht mehr. Im Gegenteil. Miralem Sulejmani erhöht per direkt verwandeltem Freistoss noch vor dem Seitenwechsel auf 2:0.
Kurz nach der Pause vergibt der FCB in der Person von Albian Ajeti die beste Chance auf den Anschlusstreffer. In der 52. Minute dann die Entscheidung: Camara trifft nach einer Ecke per Kopf zum 3:0. Und ab dann wird es richtig bitter für die Gäste. Hoarau, Aebischer, Bertone und Assalé mit ihren Treffern und Eder Balanta mit einer absolut unnötigen roten Karte sorgen dafür, dass der FCB seinem nächsten Saison-Tiefpunkt entgegen taumelt. Aus Basler Sicht gilt es noch den Ehrentreffer von Ricky van Wolfswinkel (75.) zum zwischenzeitlichen 1:5 hervorzuheben.
Der Beste: Das Team des BSC Young Boys
Bei sieben verschiedenen Torschützen auf Seiten der Hausherren gilt es, keinen einzelnen hervorzuheben. Die Mannschaftsleistung der Berner war auf jeder Position um Klassen besser als jene des FC Basel. Die Stabsübergabe im Schweizer Fussball scheint endgültig stattgefunden zu haben. Das gab sonst noch zu reden: Berner und Basler Fans protestieren gemeinsam gegen E-Sports
Mit zwei gemeinsam koordinierten Protestaktionen gegen den im Schweizer Klubfussball aufkommenden E-Sports-Trend sorgen die beiden Fankurven für Aufsehen. Nach jeweils kurzen Störaktionen, die von Bannern der jeweils anderen Fankurve begleitet wurden, konnte das Spiel jedoch weitergehen. https://www.bzbasel.ch/sport/basel/cama ... -133404581
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 23. September 2018, 20:01 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
23.09.2018  Zitat: Spiel zwischen YB und FCB kurzzeitig wegen Tennisbällen unterbrochen
Im Spiel zwischen YB und Basel kam es zu einem Unterbruch. Fans beider Lager protestierten gegen E-Sports-Pläne der Vereine und warfen Tennisbälle auf das Feld.
Das Wichtigste in Kürze
- Das Spiel zwischen YB und Basel wurde in der Startphase für einige Minuten unterbrochen. - Grund dafür war eine Protestaktion der Fans gegen Pläne im E-Sports-Sektor. - Basel zerfällt in der Folge völlig und liegt bereits mit 0:4 zurück.
Bis zur 16. Minute gibt es im Spiel zwischen YB und Basel nur wenig zu berichten. Bis die beiden Teams plötzlich zahlreiche Tennisbälle auf das Feld fliegen sehen. Eine Gruppe vermummter Fans hat sich zusammengespannt, einen ganzen Sektor leergeräumt und damit die Protestaktion eingeläutet. So wurde ein Banner hochgehalten und mit dem Wurf der Tennisbälle das Spiel unterbrochen.
Dabei scheinen sich die Fans mit dem FC Basel zusammengespannt zu haben. Im Gästesektor entdeckt man ebenfalls ein Banner, auf welchem zu lesen ist: «Pause angemeldet von Ostkurve Bern.» Nach der Pause waren dann die Basel-Fans an der Reihe. Auch sie warfen Bälle auf das Feld, der Unterbruch währte hier aber nur kurz. «Pause angemeldet von Muttenzerkurve Basel», steht darauf.
Die Protestaktion gilt scheinbar den Plänen der Klubs, sich im E-Sports-Sektor zu etablieren. Die Pause hat vor allem den Spielern von YB sichtlich gut getan. Die Berner drehen in der Folge auf und schiessen sich zum eindrücklichen 7:1-Erfolg. https://www.nau.ch/spiel-zwischen-yb-un ... n-65429347
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 23. September 2018, 21:49 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
23.09.2018  Zitat: YB und die wundersame Sieben
YB besiegt Basel an einem denkwürdigen Nachmittag 7:1. Das Resultat ist das offensichtlichste Indiz, dass im Schweizer Fussball die Machtablösung vollzogen ist.
Wann gab es das schon einmal? Der FC Basel erzielt in Bern ein Tor, und niemand kümmert es.
Im Stade de Suisse läuft die 75. Minute, als Ricky van Wolfswinkel das 1:5 für den FCB gelingt. Es ist reine Resultatkosmetik, aus dem Gästesektor ist ein leises Raunen erkennbar, die YB-Fans singen ungestört weiter. Zu klar ist das Verdikt, zu gross sind die Unterschiede zwischen den beiden grössten Schweizer Clubs.
Kurz darauf gelingt dem eingewechselten Leonardo Bertone das 6:1. Es ist jetzt ein Resultat wie im Tennis, an einem Nachmittag, an dem die YB-Fans nach einer Viertelstunde Dutzende Tennisbälle auf den Platz warfen, um gegen den Einzug des E-Sports im Schweizer Fussball zu protestieren. Wer hätte gedacht, dass die Aktion in der Schlussphase zeitweise wie eine Prophezeiung wirkt.
Kollers Eingeständnis
Doch beim 6:1 bleibt es nicht, der ebenfalls eingewechselte Roger Assalé erhöht noch auf 7:1, er ist der siebte YB-Torschütze an diesem surrealen Nachmittag im erneut ausverkauften Stade de Suisse. Am Ende ist es auch der siebte YB-Sieg im siebten Spiel, die Basler belegen derweil nun den siebten Tabellenrang.
Es gibt sieben Weltwunder, und es gibt nun dieses 7:1, dass in die Schweizer Fussballgeschichte eingehen wird. Auch weil es für viel mehr steht als die drei Punkte, die es auch dafür nur gibt. Es ist das offensichtlichste Indiz, dass im Schweizer Fussball die Machtablösung vollzogen ist. Am 23. September 2018 lässt sich nur mit sehr viel Fantasie vorstellen, dass die Berner Ende Saison nicht den zweiten Titel in Folge feiern werden, sie haben nun schon zehn Punkte Vorsprung auf den Zweiten – Kantonsrivale FC Thun.
Basels Trainer Marcel Koller mag bei der Medienkonferenz die Meisterschaft zwar nicht abschreiben, er sagt aber: «Uns ist bewusst, dass wir aktuell nicht an YB herankommen.» Der Zürcher, als Spieler und Coach seit 40 Jahren im Geschäft, kann sich nicht erinnern, schon einmal so hoch verloren zu haben.
Der Spott war einmal
Die höchste Niederlage in der FCB-Vereinsgeschichte ist es hingegen nicht. Im Sommer 2001 hatten die Basler beim Saisonauftakt in Sitten 1:8 verloren, am Ende gewannen sie den ersten Meistertitel seit 22 Jahren.
Bis 2017 sollten elf weitere Folgen. Der FCB war eine Maschine, der Erfolge in Serie produzierte, potenter, grösser, leistungsstärker als die Konkurrenten. Als Basel im Herbst 2011 den Young Boys wieder einmal davongezogen war, spottete sein Verteidiger Aleksandar Dragovic: «YB ist eine kaputte Mannschaft.»
Jetzt ist alles anders: Sinnbildlich dafür stehen die Worte Leonardo Bertones. Als er gefragt wird, wie das 7:1 vier Tage nach dem 0:3 in der Champions League gegen Manchester United zustande gekommen sei, sagt er, die Königsklasse sei eine Liga für sich. «Da zu bestehen, ist viel schwieriger. In der Schweiz wissen wir, was es braucht, um zu gewinnen.» So einfach ist das derzeit als YB-Akteur. Und nein, meint Bertone noch, Mitleid mit dem FCB habe er keines verspürt.
Nur zu Beginn bewegen sich die Teams auf Augenhöhe, die Young Boys wirken müde, der FCB steht so kompakt, wie es seine Form zulässt. Die ersten drei YB-Tore fallen nach Standardsituationen. Miralem Sulejmani trifft mit einem abgefälschten Freistoss direkt, er bereitet mit Eckbällen auch die Kopfballtreffer von Christian Fassnacht und Mohamed Ali Camara vor.
Diese Tore lassen YB-Trainer Gerardo Seoane später von Wettkampfglück sprechen. «Danach spielten wir uns in einen Rausch.» Dabei hilft, dass Eder Balanta nach einer Stunde und übler Grätsche die Rote Karte sieht. Im Grossen und Ganzen sei der Sieg zu hoch ausgefallen, sagt Seoane. Es ist eine mit grosser Freundlichkeit vorgetragene Interpretation der Geschehnisse.
Denn während Goalie David von Ballmoos nur einmal gegen Albian Ajeti ernsthaft eingreifen muss, vergeben die Young Boys auch Chancen, der Sieg könnte höher ausfallen. Guillaume Hoarau trifft nach der Pause die Laute.
Die Banks als Beleg
Dass bei YB der stärkste Einzelspieler, Kevin Mbabu, nach einer halben Stunde beim Stand von 0:0 mit einer Verstauchung am Fuss ausgewechselt werden muss, fällt nicht einmal ins Gewicht. Sein Ersatz Thorsten Schick vertritt den Rechstverteidiger so, als gäbe es nichts Leichteres: Das 1:0 leitet er sogleich ein, beim 6:1 lässt er sich einen Assist gutschreiben.
Die Einwechselspieler Schick, Bertone, Assalé, die alle an Toren beteiligt sind, stehen für den Klassenunterschied zwischen den Clubs. Die Tatsache, dass es die allermeisten Basler schwer hätten, sich in Bern einen Stammplatz zu erobern, ebenso.
Die Differenz ist so gross, dass den Baslern auch die Historie nicht Hoffnung geben wird: 2009 waren sie nach sieben Runden 10 Punkte hinter YB gelegen und hatten dann trotzdem den Titel geholt. «Wir dürfen nicht immer auf die Vergangenheit blicken», sagt Koller. «Wir müssen erst einmal schauen, dass wir uns anders präsentieren.» https://www.bernerzeitung.ch/style/yb-u ... y/17416505
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 23. September 2018, 21:50 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
23.09.2018  Zitat: YB-Noten: Achtmal Fünfeinhalb
Beim 7:1 gegen Basel sind viele YB-Akteure nahe an der Bestnote.
David von Ballmoos, Note 4,5: Vor der Pause kaum gefordert, bei Wiederanpfiff bei einem Abschluss von Ajeti dann hellwach. Beim Gegentor machtlos.
Kevin Mbabu, Note 4: Wirkte müde, mit ungewöhnlichem Fehlpass und nicht zweikampfstark wie üblich. Der Rechtsverteidiger musste nach 28 Minuten mit einer Fussverstauchung ausgewechselt werden.
Mohamed Ali Camara, Note 5,5: Defensiv solid, mit guten Spielauslösungen. Und der Innenverteidiger bewies erneut, dass er bei offensiven Standardsituationen ein Gefahrenherd ist. Erzielte nach einem Corner das 3:0.
Steve von Bergen, Note 5,5: Der Captain bestätigte seine grosse Form, von Beginn an sehr souverän. Blieb fehlerlos.
Loris Benito, Note 4,5: In einer entfesselten Equipe relativ unauffällig – das muss für den linken Aussenverteidiger nichts Schlechtes bedeuten. Denn er leistete sich keine Fehler.
Christian Fassnacht, Note 5,5: Mit sehr schwungvoller Darbietung: Der Flügel hatte viel Zug zum Tor, kam so früh zu einer Chance. Erzielte mit einem wunderbaren Kopfball nach Corner das 1:0, es war der fünfte Saisontreffer Fassnachts, er führt damit mit Hoarau und Thuns Sorgic die Torschützenliste an.
Sékou Sanogo, Note 5: Hatte seine stärkste Szene, als er vor dem 4:0 den Ball erobert und für Hoarau vorbereitet. Einziger Makel: verlor Basels Torschütze van Wolfswinkel aus den Augen.
Michel Aebischer, Note 5,5: Ersetzte den verletzten Sow. Der junge Zentrumsspieler nutzte die Gelegenheit, wusste mit dem Ball viel Gutes anzufangen. Und er erzielte das 5:1 nach wunderbarer Kombination mit Bertone.
Miralem Sulejmani, Note 5,5: Deutlich auffälliger als gegen Manchester: Der Flügel war kaum vom Ball zu trennen, und er trat ausgezeichnete Standards. Bereitete mit einem Corner das 1:0 vor, erzielte das 2:0 mit einem abgefälschten Freistoss, legte erneut mit einem Corner das 3:0 auf.
Nicolas Ngamaleu, Note 5,5: Schaffte es, beim 7:1 kein Tor zu erzielen. Das muss die Leistung des Stürmers nicht mindern: Ngamaleu war sehr aktiv.
Guillaume Hoarau, Note 5,5: Sofort im Spiel, legte für Fassnacht ab. Traf nach der Pause die Latte, kam wenig später zum 5. Saisontor.
Thorsten Schick, Note 5,5: 30. Minute für den verletzten Mbabu. Holt sogleich den Corner raus, der zum 1:0 führt. Schick ersetzte Mbabu tadellos. Der Österreicher bereitete das 6:1 vor.
Leonardo Bertone, Note 5: 65. Minute für Fassnacht. Bereitete wenig später das 5:0 vor. Und krönte seinen starken Teileinsatz mit dem Tor zum 6:1.
Roger Assalé, Note 5: 72. Minute für Sulejmani. Erzielte das 7:1.
Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/14288761
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 23. September 2018, 21:52 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
23.09.2018  Zitat: Berner können nur sich selber stoppen
YB hat eine Hand am Meisterpokal!
10 Punkte Vorsprung! In Bern kann der Schampus kaltgestellt werden. Nach sieben Runden.
YB zieht einsam seine Kreise und alle anderen neun Super-League-Teams können aus eigener Kraft nicht mehr Meister werden. Das hat es nach nur 7 Runden noch nie gegeben. Knackt der Meister nun auch noch den Startrekord des FCB aus dem Jahr 2003? Damals startet Basel unter Christian Gross mit 13 Siegen in Serie, spielt YB so wie beim 7:1 weiter, dann wird diese Marke fallen.
In der ersten Hälfte brilliert YB mit gnadenloser Effizienz, Fassnacht und Sulejmani treffen nach Standards, in der zweiten Hälfte wird aus dem Spitzenkampf eine einseitige Berner Gala. Camara (nach einem Standard), Hoarau, Aebischer, Bertone und Assalé machen aus den Bernern Siebesieche!
«Das Resultat ist am Ende zu hoch ausgefallen», sagt Coach Gerardo Seoane zwar, seine Equipe habe nach der 0:3-Niederlage gegen ManUtd aber die richtige Antwort gegeben. Die Doppelbelastung scheint die Berner nicht gross zu hemmen. Ganz im Gegenteil. «Wir haben uns in einen Rausch gespielt.» Schon am Mittwoch in der Champions League war das Wankdorf ausverkauft, gestern kommen ebenfalls 31'000 Fans.
Die Stimmung? Phänomenal! Obs am Mittwoch so weitergeht? Dann kommen die drittplatzierten St.Galler, in der aktuellen Verfassung wäre alles andere als ein Berner Sieg eine Überraschung. «Wir hoffen, dass die anderen Mannschaften YB ärgern können», sagt FCB-Trainer Marcel Koller nach dem Spiel.
Er selbst hat es nicht geschafft. Ganz im Gegenteil. https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 92284.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 23. September 2018, 21:55 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
23.09.2018  Zitat: YB im Hoch
7 Tore, 7 Siege
Nach der 7:1-Gala gegen Basel sind die YB-Spieler euphorisch. Beim FCB ist die Konsternation gross.
Den 23. September 2018 werden die YB-Fans nicht so schnell vergessen: Ein 7:1-Heimsieg gegen den vermeintlich schärfsten Titel-Rivalen Basel. Entsprechend euphorisch die Reaktionen bei den Bernern:
- Steve von Bergen: «Wir wollten nach dem 0:3 gegen Manchester United sofort eine Reaktion zeigen. Wir hatten das Spiel fast 90 Minuten im Griff, waren kaltblütig und haben immer nach vorne gespielt. Wenn wir so weitermachen, wird Basel hinter uns bleiben. Wir wollen im Stade de Suisse alle Spiele gewinnen.»
- Michel Aebischer: «Wir haben nicht erwartet, 7 Tore zu schiessen. Aber man muss sich das erarbeiten und an einem guten Tag gehen sie eben rein. Wenn man 7:1 gewinnt, ist es einfach, locker zu sein.»
Aebischer gehört zu den 7 verschiedenen Torschützen, die zum 7. Sieg im 7. Super-League-Spiel beitrugen. Daneben trafen Fassnacht, Sulejmani, Camara, Hoarau, Bertone und Assalé. Kein Klubrekord
Noch höher als am Sonntag gewann YB im April 2016 beim 7:0 gegen Lugano. Sogar 8 verschiedene YB-Torschützen hatte es im November 2000 beim 8:2 über Thun gegeben: Wardanjan, Hänzi, Häberli, Fryand, Sermeter, Burri, Descloux und Seweryn.
Beim gedemütigten FC Basel war die Enttäuschung kaum in Worte zu kleiden:
- Fabian Frei: «Wenn ich ehrlich über diese 90 Minuten sprechen würde, wären meine Worte nicht jugendfrei. Ich bin erstmals in meiner Karriere in einer solchen Situation und es fühlt sich nicht gut an. So auseinanderzufallen, ist dem FCB nicht würdig und unseren Fans gegenüber unentschuldbar. Ich würde verstehen, wenn der Trainer alle 11 Spieler auswechseln würde.»
- Marcel Koller: «YB hatte heute mehr Wucht. Wir konnten nicht dagegen halten. Wenn man das Ergebnis betrachtet, kann man sagen, dass YB derzeit mehr Qualität hat. Wir müssen uns verbessern bei der Präsenz, der Zweikampfhärte, der Kompaktheit und den spielerischen Möglichkeiten. Und wir müssen aufhören, in der Vergangenheit zu leben. Aktuell ist eine andere Situation.» https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... re-7-siege
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
Haribo
|
Verfasst: Sonntag 23. September 2018, 22:33 |
|
Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
|
ä wunderbare namittag gsi hüt im wankdorf. mir hei scho afange ä geili truppe ufem fäu. 7 Gou vo 7 verschiedene Spieler, das spricht für sich. 
|
|
 |
|
 |
|
JFK
|
Verfasst: Sonntag 23. September 2018, 23:10 |
|
Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
|
zweimal ausverkauftes haus innerhalb von einer woche!!! das hat es bei yb wohl schon lange, lange zeit nicht mehr gegeben. heute so ein klatsche für den fc basel nach dem manchester spiel am mittwoch, hätt ich nie gewagt zu träumen gewagt. dachte eher an ein unentschieden, oder wenns gut läuft an einen knappen sieg, aber 7-1 .... genial !!! ps. die aktion mit den tenissbällen, hätte nicht unbedingt sein müssen. auch wenns vielleicht ein statement in irgendeiner form braucht. zuwenige leute wissen genau um was und es interssiert sie wohl nicht.
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 23. September 2018, 23:38 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
24.09.2018  Zitat: «Physisch unterlegen»
Vor dem Spiel gegen die Young Boys reden sich die Basler stark. Das 1:7 führt zum schonungslosen Eingeständnis, dass ihnen die Berner derzeit überlegen sind.
Natürlich lässt sich ein 1:7 nicht schönreden. Die Deutlichkeit, mit der sich FCB-Exponenten nach der Kanterniederlage im Stade de Suisse selbst in die Pflicht nahmen, und die Selbsterkenntnis, dass sich die Young Boys seit einiger Zeit auf einem anderen Level bewegen als man selbst, überraschte doch.
"Wir sind uns bewusst, dass wir an YB aktuell nicht herankommen", erklärte Trainer Marcel Koller nach Basels höchster Meisterschafts-Niederlage seit 17 Jahren. Fabian Frei gab unumwunden zu, dass "YB uns physisch überlegen ist". Silvan Widmer gestand: "Im Moment hat der FCB einen Rückstand auf YB. Das hat man in den letzten Wochen schon gesehen, und dieser Unterschied war auch heute zu erkennen."
In den ersten 30 Minuten hielten die Basler das Geschehen offen, das strich der FCB-Trainer zu Recht heraus. Mit jedem Gegentreffer bröckelte das fragile Konstrukt, dem Koller mit seiner Ankunft zu etwas mehr Stabilität verholfen hat, aber weiter auseinander. "Der Corner, der zum 0:1 führte, stellte die Weichen", so der einstige Meistertrainer von St. Gallen und GC. Danach hätten sich die individuellen Fehler gehäuft und sei die Mannschaft zusehends naiv nach vorne gestürmt. "Daraus müssen wir lernen."
Fabian Frei meinte: "Mich ärgern weniger die drei Gegentore nach Standards. So etwas kann mal passieren, wenn man körperlich unterlegen ist. Am meisten enttäuscht mich, dass wir auseinandergefallen sind, dass wir eine Rote Karte wegen einer Disziplinlosigkeit erhielten und wir uns nicht mehr richtig ins Zeug legten. Es gibt keine Ausreden. Wir waren richtig schlecht." Eine Klatsche mitten ins Gesicht, ein Alptraum sei das gewesen und einer Spitzenmannschaft nicht würdig, kommentierte Widmer.
Geschlagen wollen sich die Basler aber noch nicht geben. "Die Jungen haben Talent. Die Spieler und die Mannschaft werden wachsen, aber im Moment benötigen wir noch Geduld und Zeit", befand Koller. Widmer sagte: "Wir sind jetzt am Boden. Aber wir werden aufstehen. Wir wollen so schnell wie möglich aus dem Tief finden und es allen zeigen. Der FCB gehört nicht auf Platz 7. Wir sind eine Mannschaft mit viel Qualität und guten Individualisten." Frei meinte aber auch: "Damit wir wieder besser werden, muss etwas Gewaltiges passieren. Jeder muss sich am Riemen reissen. Es ist nicht alles schlecht bei uns, aber wenn wir am Mittwoch gegen Luzern gewinnen, dann ist auch nicht gleich wieder alles gut." https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -133409435
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 23. September 2018, 23:40 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
24.09.2018  Zitat: YB auf Wolke sieben
Die Young Boys besiegen Basel an einem denkwürdigen Nachmittag 7:1. Das Resultat ist das offensichtlichste Indiz, dass im Schweizer Fussball die Machtablösung vollzogen ist.
Wann gab es das schon einmal? Der FC Basel erzielt in Bern ein Tor, und niemand kümmert es.
Im Stade de Suisse läuft die 75. Minute, als Ricky van Wolfswinkel das 1:5 für den FCB gelingt. Es ist reine Resultatkosmetik, aus dem Gästesektor ist ein leises Raunen erkennbar, die YB-Fans singen ungestört weiter. Zu klar ist das Verdikt, zu gross sind die Unterschiede zwischen den beiden grössten Schweizer Clubs.
Kurz darauf erzielt der eingewechselte Leonardo Bertone das 6:1. Es ist jetzt ein Resultat wie im Tennis, an einem Nachmittag, an dem die YB-Fans nach einer Viertelstunde Dutzende Tennisbälle auf den Platz warfen, um gegen den Einzug des E-Sports im Schweizer Fussball zu protestieren. Wer hätte gedacht, dass die Aktion in der Schlussphase zeitweise wie eine Prophezeiung wirkt.
Kollers Eingeständnis
Doch beim 6:1 bleibt es nicht, der ebenfalls eingewechselte Roger Assalé erhöht noch auf 7:1, er ist der siebte YB-Torschütze an diesem surrealen Nachmittag im erneut ausverkauften Stade de Suisse. Am Ende ist es der siebte YB-Sieg im siebten Spiel, die Basler belegen derweil den siebten Tabellenrang.
Es gibt sieben Weltwunder, und es gibt nun dieses 7:1, dass in die Schweizer Fussballgeschichte eingehen wird. Auch weil es für viel mehr steht als die drei Punkte, die es auch dafür nur gibt. Es ist das offensichtlichste Indiz, dass im Schweizer Fussball die Machtablösung vollzogen ist. Am 23. September 2018 lässt sich nur mit sehr viel Fantasie vorstellen, dass die Berner Ende Saison nicht den zweiten Titel in Folge feiern werden. Sie haben nun schon zehn Punkte Vorsprung auf den Zweiten – Kantonsrivale FC Thun.
Basels Trainer Marcel Koller mag bei der Medienkonferenz die Meisterschaft zwar nicht abschreiben, er sagt aber: «Uns ist bewusst, dass wir aktuell nicht an YB herankommen.» Der Zürcher, als Spieler und Coach seit 40 Jahren im Geschäft, kann sich nicht erinnern, schon einmal so hoch verloren zu haben.
Der Spott war einmal
Die höchste Niederlage in der FCB-Vereinsgeschichte ist es hingegen nicht. Im Sommer 2001 hatten die Basler beim Saisonauftakt in Sitten 1:8 verloren, am Ende gewannen sie den ersten Meistertitel seit 22 Jahren.
Bis 2017 sollten elf weitere Folgen. Der FCB war eine Maschine, der Erfolge in Serie produzierte, potenter, grösser, leistungsstärker als die Konkurrenten. Als Basel im Herbst 2011 den Young Boys wieder einmal davongezogen war, spottete sein Verteidiger Aleksandar Dragovic: «YB ist eine kaputte Mannschaft.»
Gross und potent ist der FCB immer noch und doch ist vieles anders: Sinnbildlich dafür stehen die Worte Leonardo Bertones. Als er gefragt wird, wie das 7:1 vier Tage nach dem 0:3 in der Champions League gegen Manchester United zustande gekommen sei, sagt er, die Königsklasse sei eine Liga für sich. «Da zu bestehen, ist viel schwieriger. In der Schweiz wissen wir, was es braucht, um zu gewinnen.» So einfach ist das derzeit als YB-Akteur. Und nein, meint Bertone noch, Mitleid mit dem FCB habe er keines verspürt.
Nur zu Beginn bewegen sich die Teams auf Augenhöhe, YB wirkt müde, der FCB steht so kompakt, wie es seine Form zulässt. Die ersten drei YB-Tore fallen nach Standardsituationen. Miralem Sulejmani trifft mit einem abgefälschten Freistoss direkt, er bereitet mit Eckbällen auch die Kopfballtreffer von Christian Fassnacht und Mohamed Ali Camara vor. Diese Tore lassen YB-Trainer Gerardo Seoane später von Wettkampfglück sprechen. «Danach spielten wir uns in einen Rausch.» Dabei hilft, dass Eder Balanta nach einer Stunde und übler Grätsche die Rote Karte sieht. Im Grossen und Ganzen sei der Sieg zu hoch ausgefallen, sagt Seoane. Es ist eine mit grosser Freundlichkeit vorgetragene Interpretation der Geschehnisse.
Denn während Goalie David von Ballmoos nur einmal gegen Albian Ajeti ernsthaft eingreifen muss, vergeben die Young Boys auch Chancen, der Sieg könnte höher ausfallen. Guillaume Hoarau trifft nach der Pause die Latte.
Die Bank als Beleg
Dass bei YB der stärkste Einzelspieler, Kevin Mbabu, nach einer halben Stunde beim Stand von 0:0 mit einer Verstauchung am Fuss ausgewechselt werden muss, fällt nicht einmal ins Gewicht. Sein Ersatz Thorsten Schick vertritt den Rechstverteidiger so, als gäbe es nichts Leichteres: Das 1:0 leitet er sogleich ein, beim 6:1 lässt er sich einen Assist gutschreiben.
Die Einwechselspieler Schick, Bertone, Assalé, die alle an Toren beteiligt sind, stehen für den Klassenunterschied zwischen den Clubs. Die Tatsache, dass es jeder Basler schwer hätte, sich in Bern einen Stammplatz zu erobern, ebenso.
Die Differenz ist so gross, dass den Baslern auch die Historie nicht Hoffnung geben wird: 2009 waren sie nach sieben Runden 10 Punkte hinter YB gelegen und hatten trotzdem den Titel geholt. «Wir dürfen nicht auf die Vergangenheit blicken», sagt Koller. «Wir müssen schauen, dass wir uns in der Zukunft wieder anders präsentieren.» https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/17416505
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 38 Gäste |
| |
|
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
|
 |