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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 23. August 2018, 08:41 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.08.2018  Zitat: Besser gespielt, durch Konter zunichte gemacht
von E. Tedesco, Bern - YB hat sich um eine gute Ausgangslage gebracht. Der Zuversicht und dem Selbstvertrauen tut dieses Remis gegen Dinamo Zagreb keinen Abbruch.
Wenn nicht jetzt, wann dann? Mit dieser Frage begann die «Berner Zeitung» ihre Vorschau auf die Duelle von YB gegen Dinamo Zagreb in den Playoffs zur Champions League. «Die Magie der Champions League soll auch im Herbst in Bern zu spüren sein», war im Editorial des Matchmagazins zu lesen.
Zwei Berichte. Eine Hoffnung. Sie drücken die Gefühlslage in der Bundeshauptstadt dieser Tage aus. Doch nach den ersten etwas mehr als 90 Playoff-Minuten und einem 1:1 gegen den kroatischen Rekordmeister erlitt die Zuversicht, sich im vierten Anlauf zum ersten Mal in der Clubgeschichte für die Königsklasse zu qualifizieren, einen leichten Dämpfer. Oder doch nicht?
«Bitter, dass wir nicht belohnt wurden»
«Wir nehmen das 1:1 aus dem Hinspiel mit und schauen mit Zuversicht dem Rückspiel entgegen», sagt Goalie David von Ballmoos im Brustton der Überzeugung. YB hat sich zwar um eine gute Ausgangslage gebracht, aber dank Von Ballmoos bleiben die Aussichten auf den Millionen-Jackpot bestehen. Zwei mal hielt der YB-Keeper überragend. Beim Gegentor war er machtlos.
«In der ersten Halbzeit haben wir sehr stark gespielt. Nach der Pause hatten sie dann eine Druckphase, in der uns Dave zweimal gerettet hat. Trotzdem haben wir noch einmal alles nach vorne geworfen und haben uns Chancen erarbeitet. Es ist bitter, dass wir nicht belohnt wurden», hadert Gregory Wüthrich.
Den Kroaten in den Konter gelaufen
Der 23-jährige Innenverteidiger schaffte es, dass in den letzten Wochen der Abgang von «Abwehrkante» Kassim Nuhu zu Hoffenheim in Bern kein Thema war. In dieser einen Szene kurz vor der Pause muss sich Wüthrich im Verbund mit seinen Verteidigerkollegen den Vorwurf gefallen lassen, unaufmerksam gewesen zu sein. So einfach darf man sich auf diesem Niveau und im eigenen Stadion nicht auskontern lassen.
«Wir haben gewusst, dass sie stark auf Konter sind. Dass sie in der Offensive sehr wendige und schnelle Spieler haben», sagt Loris Benito nach dem Spiel im Stade de Suisse. «Ich glaube aber, dass wir die Aufgabe über weite Strecken sehr gut gelöst haben. Es ist klar, wenn man alles nach vorne wirft, dass sie mehr Räume erhalten und es ist im Nachhinein einfach zu sagen: Das hätte nicht passieren dürfen. Wir wollten solche Situationen verhindern, aber es hat nicht geklappt. Wir müssen aus unseren Fehlern lernen und wenn wir im Rückspiel ein Tor erzielen, ist das auch nicht so schlecht.»
YB muss sich nicht verstecken
Benito ist überzeugt, dass YB Zagreb im Rückspiel am kommenden Dienstag packen kann. Diese Zuversicht macht er an der Torschussstatistik fest. «Man hat ein starkes YB gesehen. Wir hatten 22 Abschlüsse und normalerweise haben wir 50 Prozent davon aufs Tor. Wenn wir zwei, drei davon verwerten, ist das für uns super. Wenn wir mit dem gleichen Rhythmus und Willen in Zagreb antreten, ist alles drin.»
«Wir schauen voller Zuversicht auf das Rückspiel», sagt Von Ballmoos und beim Goalie ist volle Überzeugung zu spüren. «Man hat gesehen, wer die bessere Mannschaft ist. Wir gehen mit riesigem Selbstvertrauen nach Zagreb. Man hat gute Ansätze gesehen und es ist nicht so, dass wir uns verstecken müssen.»
Wenn nicht jetzt, wann dann? Noch bleiben YB 90 oder 120 Minuten um die passende Antwort zu geben. https://www.20min.ch/sport/dossier/cham ... tpredirect
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 23. August 2018, 08:45 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.08.2018  Zitat: Dieses YB-Remis ist ärgerlich und naiv
Die Young Boys holen sich gegen Dinamo Zagreb im Hinspiel der Champions-League-Playoffs zuhause ein 1:1. Die Trümpfe liegen nun bei den Kroaten, ist sich BLICK-Sportchef Felix Bingesser sicher.
Ein Start nach Mass dank dem unwiderstehlichen Kevin Mbabu, der seinen Marktwert nochmals um einige Millionen in die Höhe geschraubt hat. Danach hochkarätige Chancen und eine Phase, in der man mit dem nötigen Killerinstinkt den Sack schon fast hätte zumachen können.
Und dann lässt YB die Partie einschlafen. Wird fahrig und kassiert zur Unzeit völlig naiv das fatale 1:1. Der Gegner wird aufgebaut und wittert Morgenluft.
Am Ende bleibt für YB ein glückliches, aber halt doch ärgerliches 1:1. Zu viel zum Sterben, zu wenig zum Leben. Die Berner, von der Klasse her allemal auf Augenhöhe mit Zagreb, drohen auch beim vierten Anlauf die Champions League zu verpassen.
Denn wenn sie nun noch an den 30-Millionen-Topf wollen, brauchen sie in einer Woche einen Exploit. Oder anders: Wer in den Sternenhimmel will, muss zuerst durch die Hölle von Zagreb.
Die Trümpfe liegen aber beim kroatischen Serienmeister. Kein Kunstrasen mehr, heissblütige Fans und viel Moral. Das ist ein Mix, der ihnen in die Karten spielt und YB nun zum Aussenseiter macht.
Aber wenigstens ist die Taktik in Zagreb nun klar: Flucht nach vorne, alles auf eine Karte. Die Klasse, um auswärts zu gewinnen, die hat YB. Notfalls muss man sich dann einmal mehr mit der Gruppenphase der Europa League begnügen. Und die Schweiz bleibt in der Champions League nach Jahren als Stammgast wieder draussen.
Das wäre ernüchternd. Hat aber auch eine gewisse Logik. 32 Teams spielen in der Champions League. YB ist in der europäischen Rangliste auf Position 72.
Trotzdem: Der gestrige Abend war ein erster Rückschlag im Berner Fussballmärchen der letzten zwölf Monate. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 58348.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 23. August 2018, 09:13 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.08.2018  Zitat: YB-Noten: Mit zwei Gesichtern
Vor der Pause stark, danach deutlich schwächer – so agierten die YB-Akteure gegen Dinamo Zagreb.
David von Ballmoos: Note 5
Vor der Pause nahezu beschäftigungslos. Beim Gegentor kann man ihm keinen Vorwurf machen. Und in der zweiten Halbzeit mit mehreren starken Paraden.
Kevin Mbabu: Note 5
Fantastisch sein Vorstoss und sein Tor zum 1:0. Auch danach gewohnt offensivfreudig und durchsetzungsstark. In der Defensive aber nicht immer sattelfest. Und beim 1:1 liess auch er sich von den konternden Gästen überraschen.
Grégory Wüthrich: Note 4,5
Eine grundsolide Vorstellung des Berners. Kopfballstark und robust. Doch auch er stand beim Ausgleich Zagrebs ziemlich hilflos im Niemandsland.
Steve von Bergen: Note 4,5
Lieferte sich giftige Zweikämpfe mit dem Schweizer Nationalstürmer Mario Gavranovic. Meistens siegreich. Einmal liess er sich von Izet Hajrovic vor dessen Pfostenschuss viel zu leicht ausspielen.
Loris Benito: Note 4,5
Auch der Linksverteidiger brillierte in der ersten halben Stunde, aber auch Benito baute danach stark ab. Die zuvor magistralen Flanken gerieten weniger präzis.
Christian Fassnacht: Note 4
Kurbelte mit seiner Schnelligkeit das Angriffsspiel ab und zu an. An der Entstehung des 1:0 beteiligt. Ihm fehlte es aber insgesamt an Präzision und Entschlossenheit vor dem Tor Dinamo Zagrebs.
Djibril Sow: Note 4,5
Vorerst dominant und souverän, später fahriger und weniger auffällig. Gefiel aber mit Ballsicherheit und Übersicht.
Sékou Sanogo: Note 4,5
Warf sich wie immer resolut in die Zweikämpfe, manchmal jedoch auch wieder zu hart. Sah wegen eines zu hoch eingesetzten Ellbogens bereits nach wenigen Minuten die Gelbe Karte. Vielleicht auch deshalb nicht ganz so stilprägend wie meistens.
Miralem Sulejmani: Note 4
Sehr präsent in der überzeugenden YB-Phase. Aber auch der Serbe agierte nach der Pause deutlich schwächer. Zudem stand er mit einem Ballverlust am Ursprung des Gegentores.
Nicolas Ngamaleu: Note 4,5
Flink und mit Elan, aber oft auch ein wenig wild. Schlug die Flanke vor der frühen Führung für YB. Tauchte später auch leicht ab.
Guillaume Hoarau: Note 4,5
Eine wertvolle Anspielstation im Angriff. Mit drei guten Kopfballchancen, wobei ihn einmal Mitspieler Ngamaleu störte. Später hatte sich Zagreb besser auf den Torjäger eingestellt.
Michel Aebischer: Note 4
70. Minute für Fassnacht. Mit seinem Eintritt stabilisierte Trainer Gerardo Seaone die Young Boys nach schwierigen Momenten wieder. YB agierte nun im 4-3-3-System und nicht mehr im 4-4-2. Aebischer spielte solid, ohne grosse Akzente setzen zu können.
Jean-Pierre Nsame: ohne Note
81. Minute für Ngamaleu.
Noten:6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/13419854
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 23. August 2018, 09:14 |
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23.08.2018  Zitat: «Wir gehen mit Selbstvertrauen nach Zagreb»
YB hat es am Mittwochabend verpasst, sich eine gute Ausgangslage für das Rückspiel in Zagreb zu verschaffen. YB-Goalie David von Ballmoos glaubt dennoch an die Qualifikation für die Champions League.
Gregory Wüthrich, der beim Gegentor eine unglückliche Figur machte, zum Spiel: «Das ärgert mich sehr», sagt er, «erst lassen wir kaum etwas zu, dann werden wir so hart bestraft.» https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/21033957
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 23. August 2018, 09:15 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.08.2018  Zitat: Bitterer Beigeschmack
Nach einem aufwühlenden Spiel und dem 1:1 gegen Zagreb sind die Young Boys leicht enttäuscht. Der junge Berner Grégory Wüthrich spielte stark – und stand beim Gegentor mittendrin.
Er hebt noch einmal die Hand. Noch einmal den Ball fordern, noch einmal einschalten ins Spiel, es war ein schwieriger Abend, ein hektischer, heikler Tanz für beide Abwehrreihen – und mittendrin: Grégory Wüthrich.
Dinamo Zagreb gehörten Phasen der zweiten, den Young Boys die erste Halbzeit in diesem phasenweise packenden Fussballspiel vor den Toren der Champions League. Und dass Wüthrich, der bullige 23-Jährige aus dem Berner Westen, da mittendrin steht, hätte vor ein paar Monaten viele noch überrascht.
Vergangene Saison musste er sich hinten anstellen, hinter Toptalent Kasim Nuhu, der in diesem Sommer zu Hoffenheim wechselte. Wüthrichs Stunde schlug im Juli, er machte sich gut in den ersten Spielen, eng geführt von Captain Steve von Bergen, der mit ihm in diesen ersten Wochen der Spielzeit das Zentrum in der YB-Abwehr verantwortet.
«Grégy ist ein Töff»
Am Mittwoch erwischte Wüthrich wie alle Young Boys einen vorzüglichen Start in diesen so wichtigen Abend für den Verein. Er war bissig, aggressiv, wach, war oft an der Spielauslösung beteiligt. «Grégy ist ein Töff», so sagt das Goalie David von Ballmoos.
«Ich will ein moderner, aber harter Innenverteidiger sein, einer, der viel fürs Spiel tut», so sagt das Wüthrich selber. Er gibt das Bild eines selbstbewussten jungen Fussballers ab – und muss am Mittwoch Abend dennoch damit leben, dass man ihn am Ende auch ein wenig an dieser einen Szene messen wird.
Es läuft die 40. Minute, fast eine Halbzeit lang haben die Berner wenig zugelassen, vor allem aber haben sie viel kreiert, den Gegner bestens im Griff und das 2:0 wieder und wieder vor Augen. Dann ein Ballverlust, alles geht schnell, der Pass von Izet Hajrovic kommt massgenau, alle schauen, Wüthrich steht. Und zwar weit vorne, er ist unsicher, weil da kein Verteidiger mehr ist, aussen auf rechts, weil Kevin Mbabu weit vorne ist, zu spät für den Rückwärtsgang.
Und so steht am Ende dieser Aktion: Ausgleich Zagreb und ein unglücklicher Wüthrich. «Das ärgert mich sehr», sagt er, «erst lassen wir kaum etwas zu, dann werden wir so hart bestraft.» YB-Trainer Gerardo Seoane bezeichnet die Szene als «kleinen Schrecken, der zu einem zu dem Zeitpunkt ungerechten Resultat führte».
(K)eine Erinnerung an ZSKA
Vor einem Jahr sagte Steve von Bergen nach dem Antritt an gleicher Stelle gegen ZSKA Moskau, er rede während eines Spiels fast pausenlos auf seinen Partner in der Innenverteidigung ein. Kasim Nuhu produzierte damals mit einem unfassbaren Lapsus ein Eigentor in der Nachspielzeit, YB verlor 0:1.
So schlimm kam es für die Young Boys am Mittwochabend nicht. Das 1:1 lässt mehr Chancen fürs Rückspiel offen, die Leistung war mehr als ansprechend. «Wir haben den Sieg verpasst – aber genau den streben wir nächste Woche an», sagt Wüthrich. Und weiter: «Steve (von Bergen) redet mit allen viel. Und er will vor allem auch, dass ich viel kommuniziere.»
Fürs Rückspiel am nächsten Dienstag in der kroatischen Hauptstadt sind die Young Boys guten Mutes. «Wir haben etwa in Piräus schon in heisser Atmosphäre gespielt», sagt Benito zum Hexenkessel, der YB im Maksimir-Stadion von Dinamo erwarten könnte. «Wir werden bereit sein.» https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/25195514
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 23. August 2018, 09:17 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.08.2018  Zitat: Schweizer Duo vermiest YB beinahe den Traum
von E. Tedesco, Bern - Dinamo Zagreb holt in Bern ein 1:1. Fast hätte eine Schweizer Coproduktion YB noch mehr in die Bredouille gebracht.
Nach einer knappen Stunde stand es im Playoff-Hinspiel zur Champions League zwischen YB und Dinamo Zagreb im Stade de Suisse 1:1, als ein Zuspiel des Schweizer Internationalen Mario Gavranovic seinen Teamkollegen Izet Hajrovic fand. Der kernige Schuss des ehemaligen GC-Spielers knallte aber an den Pfosten. Fast hätte diese Schweizer Coproduktion die Champions-League-Träume der Young Boys vorzeitig zunichtegemacht.
«Mit ein bisschen Glück hätten wir dieses Spiel auch gewinnen können», sagt Mario Gavranovic. «Aber wir können zufrieden sein, denn wir haben das Auswärtstor geschossen, das wir unbedingt wollten.» Dieses Auswärtstor verlängerte auch eine bisher makellose Bilanz des kroatischen Rekordmeisters gegen Schweizer Teams.
Denn Dinamo hat noch nie ein Spiel gegen einen Schweizer Club verloren. Beim einzigen Duell auf Schweizer Boden vor dem YB-Spiel am Mittwoch hat Dinamo GC in der ersten Runde des Uefa-Cups 1997 in Zürich gleich mit 5:0 geschlagen. Zu Hause in Kroatien trennten sich die beiden Teams 4:4. Ein Remis gab es in Zagreb auch gegen den FCB: Das war unter Trainer Christian Gross ein 0:0.
Zu Hause will Zagreb das Tempo diktieren
«YB ist sehr gut ins Spiel gekommen, war präsenter in den Duellen. Wir konnten aber noch vor der Pause ausgleichen und so wollten wir auch nach Wiederanpfiff weiterspielen», sagt Gavranovic. «In der zweiten Halbzeit haben wir einen guten Auftritt gezeigt. Leider hat es nicht für einen Sieg gereicht.» Den strebt Zagreb am Dienstag im Heimspiel an. «Zu Hause wollen wir die Mannschaft sein, die das Tempo diktiert. Aber eine starke Mannschaft muss auch verteidigen können und YB muss ein Tor bei uns machen. Deshalb haben wir gute Karten für das Rückspiel.»
Auch die Statistik spricht für die Kroaten und nicht für die Berner. Während YB von den letzten sieben Partien in der Qualifikation für die Champions League nur ein einziges gewonnen hat (2:0 im Stade de Suisse gegen Dynamo Kiew), hat Dinamo von seinen bisher sechs CL-Playoffs vier gewonnen und nur eines verloren. https://www.20min.ch/sport/dossier/cham ... tpredirect
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 23. August 2018, 11:43 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.08.2018  Zitat: Von Ballmoos hext, Fassnacht blass
Das sind die Noten zum YB-Dämpfer gegen Zagreb
1:1 im Hinspiel der Champions-League-Playoffs gegen Dinamo. Schweizer Meister YB reist nächste Woche ohne Polster nach Zagreb. Hier gibts die Spieler in der Einzelkritik. Klicken Sie sich durch die Galerie!
https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 59112.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 23. August 2018, 11:46 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.08.2018  Zitat: Nach 1:1 im Playoff-Hinspiel
Kein Grund zur Panik für die Young Boys
Nach dem 1:1 im Hinspiel erwartet YB in Zagreb eine schwierige Aufgabe. 5 Gründe, weshalb es doch noch klappt mit der CL.
Die Ausgangslage könnte für die Young Boys wahrlich besser sein. Im Hexenkessel von Dinamo Zagreb wird den Bernern nächsten Dienstag alles abverlangt werden. Die Chancen, den Traum von der Champions League zu verwirklichen, stehen aber immer noch gut. Wir liefern Ihnen 5 Gründe, weshalb es der Schweizer Meister schafft:
- Selbstvertrauen: Gegen Dinamo Zagreb ging YB zum ersten Mal in dieser Saison nicht als Sieger vom Platz. Zuvor hatte das Team von Coach Gerardo Seoane den Schwung aus der Meistersaison mitgenommen und die ersten 5 Pflichtspiele der neuen Spielzeit allesamt für sich entschieden. Das Selbstvertrauen im Team ist also zweifelsohne gross. Daran ändert auch der «Ausrutscher» gegen Zagreb nichts. - Torgarantie: YB braucht in Kroatien mindestens einen Treffer zum Weiterkommen. Ein Blick in die Statistik zeigt, dass dies kein Problem sein sollte. In den letzten 34 Pflichtspielen trafen die Berner immer. Letztmals ohne Torerfolg blieben sie am 2. November 2017 beim 0:1 in der Europa League gegen Dynamo Kiew.
- Gute Erinnerungen: Dass die Young Boys im Europacup trotz einer schwierigen Ausgangslage noch zum Erfolg kommen können, bewiesen sie in der Saison 2010/11. In der 3. Runde der CL-Quali gab es im Hinspiel zuhause gegen Fenerbahce Istanbul nur ein 2:2. Im Rückspiel im Istanbuler Hexenkessel setzte sich YB dank einem Treffer von Henri Bienvenu 1:0 durch und schaffte noch das Weiterkommen.
- Möglicher Rückkehrer: Im Hinspiel gegen Zagreb fehlte YB das eine oder andere Tor, um eine komfortablere Ausgangslage zu schaffen. Mit dem verletzten Roger Assalé muss Coach Seoane derzeit auf einen zuverlässigen Skorer verzichten. Allerdings könnte der Stürmer von der Elfenbeinküste, der seit mehr als 3 Wochen wegen Kniebeschwerden aussetzen muss, demnächst zurückkehren. Assalé befindet sich immerhin schon wieder im Training.
- Mbabu in Topform: Sollte es für Assalé nicht reichen, wissen die Young Boys mit Kevin Mbabu einen anderen Spieler in der Reihe, der für den Unterschied sorgen kann. Der rechte Verteidiger befindet sich aktuell in einer fantastischen Form. Und dass er auch Toreschiessen kann, bewies er am Mittwoch gegen Zagreb. Nach einem Energieanfall traf Mbabu bereits in der 2. Minute zum 1:0. https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... young-boys
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 23. August 2018, 11:52 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.08.2018  Zitat: Trotz 1:1 – YB-Stars glauben weiter dran
«Dinamo ist nicht das gleiche Kaliber wie ZSKA Moskau»
Üblicherweise dominiert Frust nach einem Unentschieden zuhause. Oder zumindest Trotz. Nicht so bei YB. Da herrscht der unerschütterliche Glaube an sich selber vor.
Es sind nicht die üblichen Durchhalteparolen, die man von den YB-Cracks so hört. Fast schon beängstigend ruhig sagen sie unisono, dass erst Halbzeit sei und man das Ding nun in Zagreb richten werde. Schon krass, was die Macht der Gewohnheit bewirken kann. Bei YB ist es die Gewohnheit, nicht mehr zu wissen, wie man verliert.
Zwei Niederlagen setzte es für YB in den letzten 28 Spielen ab. Ein völlig bedeutungsloses 1:5 gegen Basel, das man im Meisterrausch einfuhr. Schmerzhaft, dafür so richtig, war hingegen das 1:2 im Cupfinal gegen den FC Zürich am 27. Mai. Eine Niederlage in Zagreb wäre erst die zweite im Jahr 2018 mit Konsequenzen. Aber daran denkt keiner.
Goalie David Von Ballmoos, der mit seiner unfassbaren Parade bei Orsics Lattenkreuz-Schlenzer in der 61. Minute die YB-Hoffnungen überhaupt erst am Leben erhielt, sagt, man habe schon gesehen, welches die bessere Mannschaft sei. «Ich zweifle keine Sekunde an uns. Eigentlich auch nicht am Weiterkommen.»
Guillaume Hoarau sagt ganz cool, nach dem Hinspiel sei es nun ein bisschen schwieriger geworden weiterzukommen. «Doch Qualifikationen fallen nicht vom Himmel. Wir sind ein demütiges Schweizer Team. Wir brauchen Mut. Wir müssen nur paar Details ändern, mehr nicht. Jeder weiss, was er besser machen kann. Dann holen wir uns das nötige Resultat.»
Auch Kevin Mbabu ist überzeugt: «Wir werden das packen, keine Frage! Dinamo ist nicht ZSKA Moskau. Die Russen waren ein ganz anderes Kaliber.» Zur Erinnerung: YB war letzte Saison mit einem 0:1 zuhause und einem 0:2 in Russland in den Playoffs gescheitert.
Auch Loris Benito geht im Bewusstsein ins Rückspiel, Dinamo packen zu können. «Absolut. Wir hatten 22 Abschlüsse. Normalerweise geht die Hälfte davon aufs Tor. Wenn wir vom Rhythmus und vom Willen her in Zagreb so spielen, ist alles drin.»
Da kann auch der Captain nicht zurückstehen. «Ich bin fest überzeugt, dass wir das schaffen können. Dort mindestens ein Tor schiessen und uns qualifizieren», sagt Steve von Bergen. «Die sind wirklich nicht stärker als wir.»
Und der Coach? Auch Gerry Seoanes Selbstbewusstsein ist gross. Er ist als YB-Trainer nach sechs Spielen ja noch ungeschlagen. «Wir haben gewisse Stärken auf stehende Bälle. Darunter hat Dinamo gelitten. Wir müssen da einfach effizienter werden. Wir verfügen über schnelle Spieler zum Kontern. Wir haben genug Argumente, um da unten ein positives Resultat zu machen. Wir müssen bloss etwas cleverer sein.»
Showdown am nächsten Dienstag, 21 Uhr. Stadion Maksimir, Zagreb. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 59333.html
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 23. August 2018, 18:10 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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23.08.2018  Zitat: Gavranovic glaubt an sein Dinamo
«YB muss bei uns zuerst mal ein Tor schiessen»
Nicht nur in den Reihen der Young Boys ist die Zuversicht aufs Weiterkommen ungebrochen. Auch bei Dinamo-Knipser Mario Gavranovic.
Ein Champions-League-Einsatz steht beim gebürtigen Tessiner zu Buche, im März 2011 beim 3:0 im Achtelfinal mit Schalke gegen Valencia. Und gleich ein Tor. Auch sonst weiss der Schweizer Nationalspieler, wo das Tor in Europas Stadien steht. 22 Europacup-Spiele hat er gemacht, acht Tore erzielt. Sieben davon in den letzten beiden Saisons mit Rijeka und Dinamo. Zuletzt beim 1:0 zuhause gegen Astana.
Und am Dienstag gehts wieder ins Maksimir-Stadion in Zagreb. Und dort, ist Gavra sicher, lägen alle Trümpfe in Händen der Kroaten. «Es fängt mal damit an, dass wir in Bern das angestrebte Auswärtstor geschossen haben. Was zweitens bedeutet, dass YB bei uns ein Tor schiessen muss. Das ist nicht einfach. Denn eine starke Mannschaft muss auch verteidigen können. Wir können das.»
Konkret: In sechs Heimspielen diese Saison hat Dinamo drei Gegentore erhalten. Und fünf von diesen sechs Spielen gewonnen.
Mario weiter: «Das dritte Argument: Wir haben auf dem Kunstrasen, der für uns im Gegensatz zu YB ungewohnt ist, nicht verloren. Jetzt spielen wir wieder auf Rasen.»
Und die heissblütigen kroatischen Fans? Der Zuschauerrekord liegt bei 11'900 gegen Astana, in der dritten Champions-League-Quali-Runde. In der Meisterschaft liegt er bei 5000 gegen Osijek. In den drei anderen Spielen kamen zwischen 2400 und 2700 Fans. Wie das in einem 35'000 Zuschauer fassenden Stadion ausschaut, kann sich jeder selber ausmalen.
Die europäischen Spiele ziehen. Darauf baut Dinamo. https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 60890.html
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