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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Rino
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Verfasst: Dienstag 7. August 2018, 16:52 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Hinspiel, 07.08.2018:
FC Astana - Dinamo Zagreb 0 - 2
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Hauptstadt
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Verfasst: Dienstag 7. August 2018, 17:20 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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shalako
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Verfasst: Dienstag 7. August 2018, 19:31 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.08.2018  Zitat: YB-Mbabu zum Quali-Los in der Champions League
«Dann können wir jeden Gegner schlagen»
Auf YB trifft in der Champions-League-Quali entweder Astana oder Dinamo Zagreb. Das meinen die YB-Akteure Kevin Mbabu, Christoph Spycher und Gerry Seoane nach der Auslosung.
Kasachstan oder Kroatien. Astana oder Dinamo Zagreb. Einer der beiden Teams wird YBs Gegner im Kampf um den Platz in der Champions League. «Wir haben das Los zur Kenntnis genommen und wissen, dass in jedem Fall ein starker Gegner auf uns wartet. Sowohl Astana als auch Dinamo Zagreb haben bereits in der Champions-League-Gruppenphase gespielt», sagt YB-Sportchef Christoph Spycher auf der vereinseigenen Homepage.
Auch Trainer Gerry Seoane weiss, was da auf die Berner zukommen wird. «Dinamo Zagreb hat in der Saison 2015/16 in der Champions League Arsenal bezwungen, Astana in der gleichen Spielzeit in der Königsklasse gegen Benfica, Galatasaray und Atletico Madrid gepunktet.»
Kommt dazu, dass seit diesem Jahr Mario Gavranovic für Zagreb stürmt. Der Nati-Knipser hat in der neuen Saison bereits zwei Tore in zwei Liga-Spielen geschossen.
YB-Verteidiger Kevin Mbabu ists egal. «Es ist ganz einfach: Wenn wir so spielen wie gegen den FCZ, können wir jeden Gegner schlagen.»
Champions-League-Playoffs 22. August, 21 Uhr: YB – Astana/Zagreb 28. August, 21 Uhr: Astana/Zagreb – YB https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 98435.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 7. August 2018, 19:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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07.08.2018  Zitat: 2:0-Sieg in Kasachstan
YB kann sich auf Dinamo Zagreb vorbereiten
Die Kroaten haben gute Aussichten, die Champions-League-Playoffs gegen die Berner zu erreichen.
In den CL-Playoffs deutet alles auf ein Duell YB-Dinamo Zagreb hin. Der kroatische Meister setze sich im Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde auswärts beim FK Astana mit 2:0 durch und kann sich in einer Woche sogar eine knappe Heimniederlage erlauben.
Die Tore für die Gäste erzielten Mario Budimir in der 39. und Dani Olmo in der 84. Minute. Der Spanier hatte schon das 1:0 vorbereitet. Nati-Stürmer Mario Gavranovic wurde auf Seiten Zagrebs bei Halbzeit eingewechselt. Der schweizerisch-bosnische Doppelbürger Izet Hajrovic wurde nach 82 Minuten ausgewechselt. https://www.srf.ch/sport/fussball/champ ... orbereiten
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 8. August 2018, 08:29 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.08.2018  Zitat: Champions League: SRF zeigt beide Playoff-Spiele von YB
YB trifft in den Playoffs zur Champions League auf Astana oder Zagreb. SRF zeigt beide Spiele in voller Länge auf SRF zwei – das Hinspiel live, das Rückspiel re-live. Zudem begleitet SRF den FC Luzern hautnah durch die Qualifikation zur Europa League.
In der Saison 2018/19 zeigt Schweizer Radio und Fernsehen die Uefa Champions League immer mittwochs live im Free-TV. Bereits in den Playoffs darf SRF pro Mittwoch ein Topspiel live übertragen. Dabei kann SRF, gemeinsam mit RTS und RSI, das Topspiel der Runde frei wählen. Grundlage ist eine Vereinbarung zwischen der SRG und der UEFA für die Saisons 2018/19 bis 2020/21.
Mittwochsspiele der Champions-League-Playoffs live auf SRF zwei
Damit kommt das SRF-Publikum am Mittwoch, 22. August, in den Genuss des Playoff-Hinspiels zwischen dem BSC Young Boys und dem Sieger der Drittrundenbegegnung FK Astana – Dinamo Zagreb. SRF zeigt die Partie ab 20:10 Uhr live auf SRF zwei sowie als Livestream inklusive Ticker auf srf.ch/sport und in der SRF Sport App.
Am Mittwoch, 29. August, ist das Playoff-Rückspiel einer anderen Paarung im Programm. Die konkrete Begegnung bestimmt SRF kurzfristig anhand der sportlichen Attraktivität.
Playoff-Rückspiel des BSC Young Boys als Re-Live-Angebot
Neben den Liverechten an den Mittwochsspielen verfügt SRF über umfassende Rechte in der Nachberichterstattung. Dazu gehört auch die Möglichkeit, Dienstagsspiele ab Mitternacht in voller Länge auszustrahlen sowie alle Highlights der Partien zu zeigen.
Von diesem Recht macht SRF in den Playoffs Gebrauch. Ab 00:00 Uhr in der Nacht von Dienstag, 28., auf Mittwoch, 29. August, ist das Playoff-Rückspiel des BSC Young Boys re-live und ungekürzt auf SRF zwei sowie auf srf.ch/sport und in der SRF Sport App zu sehen. Die Höhepunkte des Spieltages inklusive aller Tore des YB-Spiels präsentiert SRF auf den Onlineplattformen – ebenfalls ab 00:00 Uhr in der Nacht auf Mittwoch.
Das zeitversetzte Re-Live-Angebot umfasst das komplette Spiel inklusive Livekommentar. Zudem können beide Playoff-Partien des BSC Young Boys unter srf.ch/sport und in der SRF Sport App bis zu 72 Stunden nach der Erstausstrahlung on demand abgerufen werden. Der Online-Liveticker auf srf.ch/sport und in der SRF Sport App komplettiert das SRF-Angebot rund um die Playoff-Partien des BSC Young Boys.
«Dieses Service-public-Paket ist aussergewöhnlich»
Roland Mägerle, Abteilungsleiter SRF Sport: «Ich freue mich für unser Publikum, dass wir die europäischen Auftritte des BSC Young Boys im Free-TV präsentieren können. Das Re-Live-Angebot in den Champions-League-Playoffs ist als zusätzlicher Service zu unseren Livespielen und für all jene gedacht, die sich kein Pay-TV leisten möchten. Das frei empfangbare Service-public-Paket aus Livespielen, Re-Live- und Highlight-Berichterstattung ist aussergewöhnlich in der zunehmend durch Bezahlfernsehen dominierten Champions League. Wir geben unsere beschränkten Mittel mit Bedacht aus – und gleichwohl erhalten die Schweizer Fussballfans bei SRF weiterhin ein umfangreiches Angebot zur europäischen Königsklasse.»
https://www.srf.ch/sport/mehr-sport/in- ... ele-von-yb
_________________ For Ever
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Rino
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Verfasst: Dienstag 14. August 2018, 21:27 |
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Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
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Rückspiel, 14.08.2018:
Dinamo Zagreb - FC Astana 1 - 0
Somit heisst unser CL Playoff Gegner wie erwartet Dinamo Zagreb.
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Hauptstadt
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Verfasst: Dienstag 14. August 2018, 21:45 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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shalako
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Verfasst: Dienstag 14. August 2018, 22:17 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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14.08.2018  Zitat: Nati-Stürmer schiesst Kroaten weiter
YB trifft in Playoffs auf Gavranovics Zagreb
Seit Dienstagabend kennt YB seinen Gegner in den Playoffs der Champions-League-Quali: Es ist Dinamo Zagreb mit Nati-Knipser Mario Gavranovic.
Nur noch zwei Spiele sind die Berner vom grossen Ziel entfernt. Nur noch zwei Spiele und YB steht in der Gruppenphase der Champions League. Es geht dabei nicht nur um Preisgeld. Es geht auch um Prestige und um Punkte für den Länder-Koeffizienten.
Seit Dienstagabend ist klar: In diesen zwei eminent wichtigen Partien vor der Gruppenphase muss YB gegen den kroatischen Double-Sieger Dinamo Zagreb ran. Das Team von Trainer Nenad Bjelica hat sich gegen Astana (2:0, 1:0) durchgesetzt. Beim 1:0-Sieg im Rückspiel markiert Nati-Stürmer Mario Gavranovic das goldene Tor.
Mit Zagreb kommen am 22. August drei altbekannte Gesichter ins Stade de Suisse nach Bern: Ex-FCZ-Knipser Gavranovic, der ehemalige GC-Profi Izet Hajrovic und Jan Lecjaks. Letzterer hat für YB über 150 Spiele absolviert.
Die Berner werden Zagreb definitiv nicht auf die leichte Schulter nehmen. Das stellt auch YB-Sportchef Christoph Spycher klar. «Wir müssen alles daran setzen, dass wir in beiden Playoff-Spielen an unsere Grenzen gehen», sagt er auf der vereinseigenen Homepage.
Und Trainer Gerry Seoane weiss: «Dinamo Zagreb hat in der Saison 2015/16 in der Champions League Arsenal bezwungen. Wir sind uns bewusst, dass wir zwei hochkonzentrierte, hervorragende Leistungen brauchen.» https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 26073.html
_________________ For Ever
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JFK
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Verfasst: Mittwoch 15. August 2018, 00:44 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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dinamo zagreb, also doch! das gibt zwei interessante spiele und ich hoffe das sich yb durchsetzen kann und erstmals in die champions league gruppenphase mitspielen kann.
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shalako
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Verfasst: Sonntag 19. August 2018, 20:45 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.08.2018  Zitat: YB-CEO Greuel zu allfälliger Champions-League-Qualifikation: «Übermütig werden? Nie im Leben!»
YB hat sich auf ein allfälliges Champions-League-Abenteuer vorbereitet. Bernhard Heusler, ehemaliger Präsident des FC Basel, kennt die Fallstricke.
Im Büro von Wanja Greuel steht ein Champions-League-Pokal aus Pappe. Er erinnert den YB-CEO an die Königsklasse. Nach dem Scheitern in der Qualifikation gegen Mönchengladbach hat ihm der beste Freund mit diesem Geschenk Mut machen wollen. Darauf ist zu lesen: «one day … YB will be in».
Jetzt sind die Berner so nahe an der Königsklasse wie noch nie. In den Playoffs gegen Dinamo Zagreb sind sie leicht favorisiert. «Grundsätzlich fiebere ich bei jedem Spiel mit, weil ich ein grosses YB-Herz habe», sagt Greuel. «Bei diesen Partien aber zittere ich noch mehr.» Fast 20 Millionen Franken an fixen Prämien stehen auf dem Spiel. «Die Qualifikation für die Champions League ist auch für mich ein Traum», sagt Greuel. «Die sportliche und kommerzielle Bedeutung ist mir bewusst. Wir bekämen neue Möglichkeiten, unser Unternehmen voranzubringen.»
Natürlich wartet YB nicht erst ab, ob der Wurf gelingt. «Wir sind für beide Szenarien gewappnet», sagt der 40-Jährige. «Wir sind uns bewusst, was in der Champions League betreffend Betrieb, Ticketing und Hospitality auf uns zukäme. Dass wir explodieren würden wegen der Telefonanfragen und E-Mails.» Greuel hat seine Mitarbeiter bereits darauf eingeschworen, dass möglicherweise strube Zeiten auf sie zukommen. «Alle haben signalisiert, dass sie bereit wären», sagt Greuel.
Selbstverständlich weiss Greuel, dass sich schon etliche Klubs an der Champions League die Finger verbrannt haben. Dass YB sich «überlupfen» könnte, hält er aber für ausgeschlossen: «Nie im Leben! Wir würden eine Qualifikation als einmalige Sache betrachten und wissen genau, wie wir budgetieren müssten. Den Fehler, im Hoch zu viel Geld auszugeben oder langfristige Verbindlichkeiten einzugehen, würden wir nie machen.»
Die grosse Versuchung
Genau das aber haben schon viele getan. Die Versuchung, in der Champions League das Heil zu suchen, ist gross. Um jeden Preis an die üppigen Fleischtöpfe kommen wollte schon 1997 Christian Constantin mit dem FC Sion. Nach dem Doublegewinn blähte er das Kader auf, verpflichtete für die CL-Qualifikationsspiele drei teure Franzosen und schraubte das Salärbudget in eine wahnwitzige Höhe.
Doch mit einer 1:4-Heimniederlage gegen Galatasaray ging der Schuss nach hinten los, das Kartenhaus stürzte ein und zwei Monate später kündigte Constantin seinen Rücktritt an, einen gewaltigen Schuldenberg hinterlassend.
«Es lauert permanent die Gefahr, sich zu überschätzen und in der persönlichen Eitelkeit zu gefallen.» Bernhard Heusler , Ehemaliger Präsident FC Basel
Andere Präsidenten wie Hannes Kartnig von Sturm Graz spielten mit ihren Klubs sogar drei Mal in der Champions League, verloren den Boden unter den Füssen und gerieten finanziell an den Abgrund. Die Liste von Champions-League-Opfern lässt sich locker um Vereine wie Leeds United, Celta Vigo, Molde, Unirea Urziceni und Otelul Galati verlängern.
Und dann gibt es ja noch das Beispiel des FC Thun, der sich 2005 überraschend für die Champions League qualifiziert hatte und danach überrollt wurde. Der damalige Präsident Kurt Weder erinnert sich: «Wir stockten personell auf und arbeiteten rund um die Uhr.» 19 Millionen Franken nahmen die Thuner insgesamt ein. Doch nach dem goldenen Herbst ging es bergab. «Wir machten Fehler, vergriffen uns bei der Trainer- und Spielerwahl und bezahlten viel zu hohe Löhne», sagt Weder. Das Geld schmolz wie Schnee an der Sonne, und 2008 stieg Thun ab. Heusler, der Mr. Know-how
Der Mann mit dem grössten Know-how in der Champions League hierzulande ist Bernhard Heusler. Die erste Kampagne des FC Basel 2002/03 hatte er noch als Fan miterlebt. Er sagt im Rückblick: «Das war für das Selbstverständnis des Klubs ein eigentlicher Durchbruch.» Bei den fünf Teilnahmen zwischen 2008 und 2015 stand er dann in der Verantwortung. Und erinnert sich an ein Gespräch mit Chefscout Ruedi Zbinden im Jahr 2007, in dem es darum ging, dass es nach mehrjähriger Durststrecke nun an der Zeit sei, den europäischen «Footprint» aufzufrischen.
«Die Klubführung war längst zur Erkenntnis gelangt, dass einer Qualifikation für die Champions League eine zweite und dritte folgen müsse, um nachhaltig zu wirken», sagt Heusler. Um das zu schaffen, müssten aber viele Mosaiksteine zusammenpassen. «Ganz zentral ist, dass der Klub sich von Erfolgen und medialen Lobpreisungen nicht dazu verleiten lässt, vom Weg abzukommen», sagt Heusler.
Spagat zwischen Königsklasse und heimischer Liga
Der FCB habe den Spielern – auch via Prämienreglement – immer klargemacht: aufpassen! Die Champions League sei fantastisch. Doch richte sich die Strategie nicht nach ihr aus, die Hausaufgabe sei der nationale Markt, den man beherrschen wolle. «Die grösste Herausforderung ist es, sich im Spagat zu bewegen zwischen den riesigen Umsätzen, die man in der Königsklasse generieren kann, und den Einnahmen aus den heimischen Wettbewerben.»
Dies haben die Basler in all den Jahren hervorragend hingekriegt. Heusler sagt: «Es lauert permanent die Gefahr, sich zu überschätzen und in der persönlichen Eitelkeit zu gefallen, wenn zum Beispiel auf der anderen Seite einer wie Chelseas Roman Abramowitsch steht.» Man müsse dann aufpassen, sich bei Transfers nicht zu «verrennen» und das Lohnniveau im Griff zu haben.
«Wir konnten die Champions League nur dank Sonderefforts aller Mitarbeiter stemmen. Den Apparat aufzublasen, bloss weil der Gegner über das zehnfache Budget verfügt, ist fatal», sagt Heusler. Der langjährige frühere Präsident des FCB ist indes überzeugt: «YB kann das alles packen!» https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -132936412
_________________ For Ever
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