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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Hauptstadt
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Verfasst: Mittwoch 18. April 2018, 10:01 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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Wölfli Mbabu-Nuhu-von Bergen-Benito Fassnacht-Bertone-Aebischer-Sulejmani Assalé-Hoarau
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 18. April 2018, 11:37 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.04.2018  Zitat: Der halbe Meisterspieler
Sven Joss hat die Vorrunde beim designierten Meister YB bestritten. Für ihn ist der Wechsel von der Tabellenspitze in die Abstiegszone nach Thun ein Aufstieg.
Irgendeinmal in den nächsten Tagen oder Wochen wird Sven Joss zu jenem Spieler werden, der YB mitten in der Meistersaison verlassen hat. Er wird zusehen müssen, wie seine ehemaligen Teamkollegen Historisches schaffen und Unvergessliches erleben, und dabei vielleicht denken: Ach, wie schön es doch wäre, mit dabei zu sein. Oder etwa nicht?
Joss ist in Konolfingen aufgewachsen, einen beträchtlichen Teil seines Fussballerlebens verbrachte er in Gelb-Schwarz, erst im Nachwuchs, später in der ersten Mannschaft. Er weiss einzuschätzen, was der erste Titelgewinn nach 31 Jahren für die Young Boys, Bern und die Region bedeuten würde. Und doch antwortet er auf die entsprechende Frage: «Es wäre es mir nicht wert gewesen, für diesen einen Moment ein weiteres Halbjahr auf der Bank oder Tribüne zu sitzen.»
Sechs Minuten stand Joss in der Vorrunde für YB in der Super League auf dem Platz. Wenn er spielen durfte, dann im Cup bei Unterklassigen und in der Europa League gegen den albanischen Aussenseiter Skënderbeu. Joss sah in Bern seine Entwicklung in Gefahr – noch schlimmer: Er verlor den Spass am Job. «Jetzt bin ich wieder mit Freude dabei», sagt er. Für ihn ist der Wechsel von der Tabellenspitze in die Abstiegszone ein Aufstieg.
Der Antifussballer
Der 23-jährige Aussenverteidiger hat am Montagmorgen sein erstes Training nach auskurierter Zerrung absolviert. «Das Alter», sagt er, als er auf der Tribüne der Stockhorn-Arena Platz nimmt. Es wird im Verlauf des Gesprächs nicht bei diesem Spruch bleiben. Captain Dennis Hediger schrieb im Club-Magazin über Joss: «Sven wirkt nach aussen hin sehr ruhig und besonnen, doch er hat es faustdick hinter den Ohren und trumpft immer wieder mit seinem trockenen Humor auf.»
Joss kann auch ein feiner Fussballer sein, der sowohl links wie rechts verteidigen und – sofern er Vertrauen spürt– mit viel Drive nach vorne preschen und Tore erzielen kann. Nachdem er im Winter von YB nach Thun zurückgekehrt war, sagte sein Trainer Marc Schneider, er habe geahnt, dass sich Joss bei YB nicht durchsetzen werde. «Und zwar nicht seines Potenzials wegen, das ist gross genug. Aber YB ist eine andere Welt als der FC Thun, da wird mit härteren Bandagen gekämpft.»
Als Joss auf das anstehende Derby in Thun angesprochen wird, das für ihn wegen Trainingsrückstand wohl zu früh kommt, sagt er: «Natürlich hätte ich gern gespielt. Aber meine Kollegen werden das sicher gut machen. Ich mag es jedem gönnen, der zum Einsatz kommt.» Mit seiner Frisur, die seit je dieselbe unspektakuläre ist, sieht er nicht nur aus wie der Antityp des Fussballers, er spricht auch wie einer.
Die miese Derbybilanz
Überhaupt das Derby: Kein Spieler weist eine schlechtere Bilanz als Sven Joss aus: Dreimal sind YB und Thun in dieser Saison aufeinandergetroffen, dreimal ist er unterlegen, zweimal mit YB, nach seinem Wechsel im Winter auch mit Thun. «Ich bringe kein Glück», stellt er fest und lacht.
Vom Lauf seiner früheren Teamkollegen, die im 2018 zehn von elf Partien gewonnen haben, ist Joss nicht überrascht, er meint, auch in den letzten Saisons sei YB jeweils in der Rückrunde stärker gewesen, und verweist als Erklärung auf die wegfallende Dreifachbelastung. Die Entwicklung der Young Boys zum Meisterkandidaten verfolgt er zwar mit Interesse, das Spiel am Sonntag gegen den FC Zürich hat er am Fernsehen geschaut, in der Vorwoche traf er sich mit Ersatztorhüter Dario Marzino und Michel Aebischer, der gegen Thun den gesperrten Sékou Sanogo ersetzen dürfte, zum Essen. Aber ein Bereuen, das alles nicht miterleben zu können, spüre er auch nach den Gesprächen mit den Kollegen nicht. «Uns lief es ja schon in der Vorrunde super. Und trotzdem wollte ich weg», sagt er.
Die Sache mit der Medaille
Und so wird Sven Joss irgendeinmal in den nächsten Tagen oder Wochen zu jenem Spieler werden, der freiwillig auf den Titelgewinn verzichtet hat. Die allfällige Meistermedaille, sagt er, würde er schon annehmen. Aber eher aus Freundlichkeit, nicht um sie dereinst den Kindern und Grosskindern zu zeigen. «Sonst wollen sie noch wissen, wie viel ich zum Meistertitel beigetragen habe.» https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/21190919
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 18. April 2018, 13:13 |
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18.04.2018  Zitat: Gestern abgeschrieben – heute grossgeschrieben
Das Berner Derby Thun-YB vom Mittwochabend ist auch das Duell zweier Goalies, die bereits auf dem Abstellgleis standen.
«Dr Goalie bin ig» konnten zu Beginn der Winterpause weder Guillaume Faivre noch Marco Wölfli mit letzter Überzeugung von sich behaupten. Beiden schien für die zweite Saisonhälfte der Platz auf der Ersatzbank beschieden.
Thuns Faivre hatte seinen Status als Nummer 1 in der Schlussphase der Vorsaison an Francesco Ruberto eingebüsst. Doch seit 4 Runden setzt Trainer Marc Schneider wieder auf die Routine des 31-Jährigen. Dieser Entscheid zahlt sich aus. Seither holten die abstiegsbedrohten Berner Oberländer 2 Siege und 2 Remis.
Wölfli schreibt ein Märchen
Ebenfalls unbesiegt seit seiner Rückkehr ins Tor ist YBs Marco Wölfli. Allerdings hält dessen Serie deutlich länger – seit Beginn der Rückrunde. Dabei sah es lange so aus, als würde Wölfli nach über 400 Pflichtspielen im Herbst seiner Karriere schlecht belohnt. Ein Rückblick:
- Dezember 2013: Achillessehnenriss des langjährigen YB-Stammgoalies. - Sommer 2014: Die WM in Brasilien verpasst der damalige Nati-Ersatzgoalie. - 2014-2018: Erst Yvon Mvogo und dann David von Ballmoos hüten das YB-Tor. Wölfi absolviert in 50 Monaten als Ersatzgoalie bloss 15 Pflichtspiele. Erst Von Ballmoos' Schulterverletzung im Januar brachte Wölfli zurück in die Stammformation. Nicht Loblieder auf seine Klubtreue, sondern Skepsis begleiteten Wölflis Comeback. YB lag zu diesem Zeitpunkt nur gerade 2 Punkte vor Basel. Und Wölfli stand sinnblidlich fürs berühmt-berüchtigte «Veryoungboysen».
- 2006 & 2009: Mit Wölfli im Tor unterliegt YB im Cupfinal jeweils Sion. - 2008 & 2010: Mit Wöfli geht zweimal die Finalissima gegen Basel verloren.
Doch Wölfli hat nie lamentiert – und nun winkt ihm für seine ruhige Beharrlichkeit eine unverhoffte Krönung. Im diesem Sommer ist es 20 Jahre her, seit der damalige Junior des FC Solothurn zu YB wechselte. Gut möglich, dass der 35-Jährige dieses Jubiläum als Meister und Cupsieger begehen kann. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... eschrieben
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1898
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Verfasst: Mittwoch 18. April 2018, 13:18 |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 18. April 2018, 22:53 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.04.2018  Zitat: Thun bremst YB-Meisterexpress
Fassnacht setzt Schlusspunkt im Spektakel-Derby
Mehr Spannung geht kaum! YB-Angstgegner Thun schnuppert nach einem Doppelschlag in Hälfte zwei an der Sensation, bevor Matchwinner Christian Fassnacht dem Leader einen Zähler rettet.
Das Meisterrennen: Die Frage ist nicht ob, sondern wann YB sich zum Meister kürt. Nach dem Derby-Remis und dem gleichzeitigen FCB-Erfolg über GC ist klar: Am Wochenende steigt die Meisterfeier noch nicht. Die Berner brauchen noch acht Punkte aus den letzten sechs Spielen, um unabhängig der Bebbi-Resultate den Super-League-Thron zu besteigen.
Das Spiel: «Unser Ziel ist es, YB Ende Saison dreimal geschlagen zu haben», verkündet Thun-Coach Marc Schneider vor dem Spiel. Die Oberländer sind des baldigen Neo-Meisters Angstgegner, haben den Gelb-Schwarzen in dieser Saison schon acht Kisten eingeschenkt; so viele wie kein anderer Super-Ligist. Und siehe da: Schon wieder schocken sie ihren namhaften Nachbarn, und wie! Mit einem Doppelschlag binnen drei Minuten überrumpeln die Thuner den Leader: Spielmann trifft vom Punkt (58.), Gelmy per Kopf nach Eckball (61.) – in der ausverkauften Stockhorn Arena gibts kein Halten mehr … Bis dem Ex-Thuner Christian Fassnacht zehn Minuten vor Schluss der Ausgleich gelingt. Ein packendes Berner Derby endet Unentschieden – YBs Meisterpläne sind vertagt, für Thun geht die Mission «Klassenerhalt» Schlag auf Schlag weiter.
Die Tore: 0:1, 27. Jean-Pierre Nsame | Eine hoch stehende Abwehr, ein Traumpass in die Gasse und ein dynamischer Stürmer mit sattem Abschluss – das dreiteilige Rezept zur YB-Führung. Thun-Schlussmann Faivre hat die Finger zwar noch dran, kann das Geschoss jedoch nicht von seinem Weg ins Tor abhalten.
1:1, 58. Marvin Spielmann | Spielmann überrascht mit einem kurz ausgeführten Freistoss aus rund 20 Metern YB-Offenisvmann Sulejmani, der sich im Sechzehner ungeschickt anstellt und Glarner das Bein stellt. Klare Sache: Elfmeter. Der Thuner Torgarat übernimmt die Verantwortung und verwandelt abgebrüht.
2:1, 61. Roy Gelmi | Zuerst muss Wölfli einen Weitschuss zur Ecke klären. Thun führt rasch aus, Gelmi steigt in der Mitte im Höchsten und nickt zur Führung ein – die Stockhorn Arena steht Kopf!
2:2, 82. Christian Fassnacht | Benito schlägt eine Zuckerflanke von links, der Ex-Thuner steigt im richtigen Moment hoch und drückt das Leder gekonnt gegen die Laufrichtung von Faivre ins rechte Eck. Ein Tor, ein Assist – gelungene Rückkehr Fassnachts an seine alte Wirkungstätte.
Der Beste: Christian Fassnacht. 1 Tor und 1 Assist. Ein ganz starker Auftritt des Ex-Thuners im YB Dress.
Der Schlechteste: Dejan Sorgic. Der Thun-Stürmer hat gegen Nuhu und Von Bergen einen schweren Stand und sieht fast keinen Ball.
Das gab zu reden: Ein Tor für die Geschichtsbücher! Als erst zweiter Verein nach dem FC Basel schiessen sich die Young Boys in den 1000er-Klub der Super League. Den tausendsten Treffer der Berner Vereinsgeschichte markiert Hoarau-Ersatz Jean Pierre Nsame mit Saisontor Nummer 11 – ordentliche Quote für einen Ersatzstürmer.
Thun - YB 2:2 (0:1)
Stockhorn Arena – 10014 Fans (ausverkauft)
SR: Schnyder (5)
Tore: 27. Nsame (Fassnacht) 0:1. 58. Spielmann (Foulpenalty) 1:1. 61. Gelmi (Lauper) 2:1. 82. Fassnacht (Benito) 2:2.
Bemerkungen: Thun ohne Bigler, Bürgy, Costanzo, Tosetti, Nikolic, Joss (verletzt). YB ohne Von Ballmoos, Lotomba, Sow, (verletzt), Sanogo (gesperrt).
Gelbe Karten: 22. Nuhu, 31. Spielmann (Foulspiel), 65. Nsame (Reklamieren).
Einwechslungen: Thun: Hunziker (72.für Sorgic). Kablan (81.für Spielmann). YB: Hoarau (71.für Assalé). Moumi (81.für Aebischer). https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 71119.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 18. April 2018, 22:55 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.04.2018  Zitat: YB lässt im Derby erneut Punkte liegen
In einem in der zweiten Halbzeit packenden Derby trennen sich Thun und YB in der Stockhorn Arena 2:2. Das Heimteam drehte innert drei Minuten das Spiel, ehe Fassnacht gegen seine Ex-Kollegen noch ausgleichen konnte (84.).
Die Meisterparty der Young Boys wird noch nicht an diesem Wochenende steigen. Im vierten Berner Derby der Saison büsst der Leader beim 2:2 in Thun zum dritten Mal Punkte ein.
Nicht gegen Basel, Zürich oder St. Gallen haben die Young Boys seit der Sommerpause am meisten Zähler eingebüsst, sondern gegen den um 36 Punkte und sechs Ränge schlechter klassierten Kantonsrivalen: ein 0:4, 1:3 und nun das 2:2. Eine solche Bilanz wie Thun, am 3. Dezember 2017 letzter Bezwinger der Stadtberner, kann kein anderes Team der Liga gegen YB vorweisen.
Wie sollte man also eine Partie werten, die der Leader in den ersten 45 Minuten fast nach Belieben kontrollierte, in der er aber nur mit 1:0 führte? Jean-Pierre Nsame, der seit Jahresbeginn insgesamt erst 120 Minuten zum Einsatz gekommen war, hatte einen herrlichen Aussenrist-Steilpass von Christian Fassnacht verwertet. Wie konnte es sein, dass die Young Boys nach der Pause nachliessen und nach Standards zwei Gegentreffer innert weniger als vier Minuten kassierten? War es Nonchalance? Es schien jedenfalls, als sei sich das seit nunmehr 13 Partien ungeschlagene YB davor seiner Sache zu sicher gewesen. Marvin Spielmanns Penaltytor (Miralem Sulejmani agierte nach einem rasch ausgeführten Thuner Freistoss im eigenen Strafraum ungeschickt) und ein Kopfball von Roy Gelmi nach einem Eckball führten zur überraschenden Wende. Thun zeigte sich in dieser Phase der Partie äusserst effizient. Dem immer stärker werdenden Druck hielten die Berner Oberländer aber letztlich nicht stand. Fassnacht, einer der aktivsten Gelb-Schwarzen, glich das sehr intensive Derby im erstmals seit 2011 wieder ausverkauften Thuner Stadion acht Minuten vor Schluss noch aus.
Thun holte einen für den Abstiegskampf überaus wichtigen Punkt. Die Berner Oberländer blieben zum fünften Mal in Serie ungeschlagen. «Dieser Fakt und die sieben Punkte gegen den Leader und Meister sind gute Zeichen», freute sich der Thuner Sportchef Andres Gerber im Interview mit Teleclub, fügte aber an: «Wir dürfen uns über das Resultat nicht beklagen.»
Thun - Young Boys 2:2 (0:1)
Stockhorn Arena. – 10 014 Zuschauer (ausverkauft/Saisonrekord). – SR Schnyder. – Tore: 27. Nsame (Fassnacht) 0:1. 58. Spielmann (Foulpenalty) 1:1. 61. Gelmi (Corner Lauper) 2:1. 82. Fassnacht (Benito) 2:2.
Thun: Faivre; Sutter, Gelmi, Righetti; Glarner, Lauper, Hediger, Karlen, Facchinetti; Spielmann (81. Kablan), Sorgic (71. Hunziker).
Young Boys: Wölfli; Schick, Nuhu, von Bergen, Benito; Fassnacht, Bertone, Aebischer (81. Moumi Ngamaleu), Sulejmani; Nsame, Assalé (71. Hoarau).
Bemerkungen:Thun ohne Bigler, Bürgy, Costanzo, Joss, Nikolic und Tosetti, Young Boys ohne Lotomba, Mbabu, Sow, von Ballmoos (alle verletzt) und Sanogo (gesperrt). – Verwarnungen: 22. Nuhu (Foul). 31. Spielmann (Foul/im nächsten Spiel gesperrt). 65. Nsame (Reklamieren). https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/19853028
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 18. April 2018, 23:09 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.04.2018  Zitat: Thun ärgert YB ein wenig – GC im freien Fall
- Thun trotzt den Young Boys zuhause ein 2:2 ab. - Basel gewinnt gegen die Grasshoppers mit 1:0. - In der Tabelle liegen die Berner noch 11 Punkte vor dem amtierenden Meister aus Basel. - Im Abstiegskampf verschafft sich Lugano Luft.
Thun bleibt in dieser Saison der Angstgegner von YB. Schon die letzte Niederlage kassierte der designierte Meister im Berner Derby. Und auch an diesem Mittwoch erwies sich Thun als zäher Opponent.
Erst durch Christian Fassnachts Kopfballtreffer 10 Minuten vor Schluss erkämpfte sich YB einen Punkt. Dabei waren die Stadtberner besser in die Partie gestartet und durch Jean-Pierre Nsame in Führung gegangen (27.).
YB zeigt Moral
Doch nach einer guten Stunde schlug der Aussenseiter innert 3 Minuten zurück. Zuerst glich Marvin Spielmann per Penalty aus, dann traf Roy Gelmi nach einem Eckball per Kopf zum vielumjubelten 2:1. Doch YB bewies Moral und setzte durch Fassnacht den Schlusspunkt.
Durch den kleinen YB-Fauxpas rückte Basel in der Tabelle zwei Punkte näher heran. Der amtierende Meister setzte sich im Klassiker gegen GC knapp mit 1:0 durch. Den goldenen Treffer erzielte Mohamed Elyounoussi eine Viertelstunde vor Schluss. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... reien-fall
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 18. April 2018, 23:13 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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18.04.2018  Zitat: YB gibt gegen Thun Punkte ab
Der FC Thun beweist einmal mehr, dass ihm der Kantonsrivale YB liegt. Die Young Boys müssen die Meisterfeier verschieben.
Viel hätte man nicht auf die Thuner gesetzt, zu verbissen und verfahren war ihr Spiel, zu weit waren sie vom gegnerischen Tor entfernt, und zu wenig starke Signale vermochten sie zu senden. Und dies, obschon ihre Arena gegen den Leader erstmals seit Ende 2011 mit über 10 000 Zuschauern wieder einmal ausverkauft war. Doch manchmal ist Fussball einfach. Drei Minuten, eine Penaltyszene und ein Kopfball genügen, um die Richtung zu ändern. Aus 0:1 wird 2:1. Doch es hätte dem emotionalen Abend nicht entsprochen, hätte YB in der 82. Minute mit dem Kopfball Christian Fassnachts nicht den 2:2-Ausgleich erzielt.
Wegen des Basler Erfolgs ist die Möglichkeit der ersten YB-Meisterparty seit 1986 über das nächste Wochenende hinaus aufgeschoben. Aber was heisst das schon in Tagen, die von YB-Glück zeugen – was sich darin zeigt, dass gelb gekleidete Stadtberner Anhänger die eine Stadionhälfte des Kantonsrivalen füllen. YB hier, YB da, YB am Bahnhof Bern, am Bahnhof Thun, YB auf der Autobahn zwischen Bern und Thun, YB überall. Dass der Sturm auf den Titel gebremst ist, ist auf die Thuner Willensleistung und ein Spiel zurückzuführen, dessen Drehbuch für einmal nur bedingt nach dem YB-Gusto lief.
Der YB-Trainer Adi Hütter liess den Stürmer Guillaume Hoarau zuerst auf der Ersatzbank Platz nehmen. Dessen Stellvertreter Jean-Pierre Nsame schoss sein 11. Meisterschaftstor zum 1:0, was in Anbetracht von dessen wenigen Einsatzminuten bemerkenswert ist. Die sich gegen den Abstieg wehrenden Thuner folgten dem Motto «Zämestah, zämehäbe, zäme siege» teilweise und setzten dem Favoriten in dieser Saison abermals zu. Vier Berner Derbys, nur ein YB-Sieg.
Resultate: Basel - Grasshoppers 1:0 (0:0). Sion - Lugano 0:1 (0:0). Thun - Young Boys 2:2 (0:1). Zürich - St. Gallen 4:0 (3:0).
Rangliste: 1. Young Boys 30/69 (71:32). 2. Basel 30/58 (52:24). 3. St. Gallen 30/45 (45:56). 4. Luzern 29/40 (39:43). 5. Zürich 30/40 (39:36). 6. Lugano 30/35 (29:44). 7. Thun 30/33 (45:56). 8. Grasshoppers 30/32 (35:42). 9. Lausanne-Sport 29/31 (41:55). 10. Sion 30/31 (39:47).
Thun - Young Boys 2:2 (0:1)
10'014 Zuschauer (ausverkauft/Saisonrekord). - Schiedsrichter Schnyder. - Tore: 27. Nsame (Fassnacht) 0:1. 58. Spielmann (Foulpenalty) 1:1. 61. Gelmi (Corner Lauper) 2:1. 82. Fassnacht (Benito) 2:2.
Thun: Faivre; Sutter, Gelmi, Righetti; Glarner, Lauper, Hediger, Karlen, Facchinetti; Spielmann (81. Kablan), Sorgic (71. Hunziker).
Young Boys: Wölfli; Schick, Nuhu, von Bergen, Benito; Fassnacht, Bertone, Aebischer (81. Moumi Ngamaleu), Sulejmani; Nsame, Assalé (71. Hoarau).
Bemerkungen: Thun ohne Bigler, Bürgy, Costanzo, Joss, Nikolic und Tosetti, Young Boys ohne Lotomba, Mbabu, Sow, von Ballmoos (alle verletzt) und Sanogo (gesperrt). Verwarnungen: 22. Nuhu (Foul). 31. Spielmann (Foul/im nächsten Spiel gesperrt). 65. Nsame (Reklamieren). https://www.nzz.ch/sport/yb-tut-sich-ge ... ld.1378758
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 18. April 2018, 23:16 |
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18.04.2018  Zitat: YB-Noten: Fassnacht rettet Remis
Christian Fassnacht ist beim 2:2 in Thun bester YB-Akteur. Daneben mangelt es an Durchschlagskraft.
Marco Wölfli: Note 4 Im ersten Durchgang nahezu arbeitslos. Dann gehts los: Nach der Pause wird er einmal fast von einer Flanke Glarners überlistet, muss einen Schuss von Sorgic entschärfen und beim Elfmeter und bei Gelmis Kopfball machtlos zuschauen.
Thorsten Schick: Note 3,5 Dritter Meisterschafts-Startelf-Einsatz überhaupt in dieser Saison für den Österreicher, dazu auf der für ihn etwas ungewohnteren Verteidigerposition. Hat insbesondere in der zweiten Halbzeit Mühe, erst mit Sorgic, dann mit dem eingewechselten Hunziker.
Kasim Nuhu: Note 4 Wieder zurück im Team, erst mit den gewohnten Qualitäten: brachial, aber auch umsichtig. Bleibt dann beim Kopfball von Gelmi zum 2:1 wie angewurzelt stehen.
Steve von Bergen: Note 4,5 Das riskante, aber perfekte Tackling gegen Spielmann in der ersten Halbzeit illustriert die aktuelle Form des Neuenburgers. Behält meist auch im zweiten, schlechteren Durchgang die Übersicht.
Loris Benito: Note 4 Bissig, schnell, aber findet gerade in der Offensive lange Zeit nicht ins Spiel. Bis zur Schlussphase und der starken Vorlage zum 2:2.
Miralem Sulejmani: Note 4,5 Trifft erst aus spitzem Winkel das Aussennetz, lanciert dann Nsame stark. Trifft Glarner beim Penaltypfiff tatsächlich am Bein, der Thuner hebt indes auch ohne viel Zutun ab. Taucht etwas ab, bis zu seiner guten Flanke auf Torschütze Fassnacht.
Michel Aebischer: Note 3 Verhaltener Auftritt des Freiburgers, tut sich schwer gegen Karlen und findet seine Position vor der Abwehr nicht.
Leonardo Bertone: Note 3,5 Solider Beginn. Begeht dann das Foul vor dem Freistoss, der zum Penalty führt.
Christian Fassnacht: Note 5 Echte Klasse sein steiles Zuspiel auf Nsame. Müsste Sekunden nach Wiederanpfiff das 2:0 erzielen, scheitert aber an Faivre. Besser macht er es bei seinem Kopfball zum 2:2.
Roger Assalé: Note 4 Gibt in der YB-Offensive sogleich den Takt an und kommt früh alleine auf Faivre zu, bringt den Ball aber nicht vorbei. Baut später immer wie mehr ab und muss früh vom Feld.
Jean-Pierre Nsame: Note 4,5 Stand erstmals seit Anfang März in Lugano wieder in der Startelf. Nonchalant, wie er im Strafraum zu Sulejmani passt, anstatt zu schiessen. Besser wenig später dann sein brachialer Abschluss zum Führungstor – dem 1000. Super-League-Tor für YB.
Guillaume Hoarau: Note 4 71. Minute für Assalé. Spielt in der ungewohnten Kombination mit Nsame im Sturm. Ihm gelingt nicht viel
Nicolas Ngamaleu: ohne Note 81. Minute für Aebischer.
Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/30110343
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 19. April 2018, 08:01 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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19.04.2018  Zitat: Thun-Noten: Karlen, der Agile
Die Thuner steigern sich beim 2:2 gegen die Young Boys in der zweiten Halbzeit und belohnen sich mit einem Punkt.
Guillaume Faivre: Note 5 Wurde von der YB-Offensive viel gefordert, war aber meist zur Stelle. Beim Drehschuss von Fassnacht in der Anfangsphase, oder als er aus seinem Tor eilte und vor dem schnellen Assalé klärte. Am Schuss von Nsame ist er zwar dran, kann die YB-Führung jedoch nicht verhindern. Kurz nach der Pause stark gegen Fassnacht. Bei dessen dritter Grosschance ist der Neuenburger chancenlos.
Nicola Sutter: Note 3,5 Stand nicht immer richtig und liess sich von den schnellen Gegenspielern überlaufen. Beim ersten Gegentor zu spät gegen Nsame.
Roy Gelmi: Note 5 Die Abstimmung in der neu formierten Dreierkette stimmte nicht immer. Rettete einmal gut gegen den einschussbereiten Nsame. Erzielte mit einem wuchtigen Kopfball sein 4. Saisontor.
Timo Righetti: Note 4 Dank der Systemumstellung auf 3-5-2 rückte der 19-Jährige wieder ins Team. Gewohnt mutig und rustikal in den Zweikämpfen. Nach den zwei Thuner Toren mit mehr Selbstvertrauen.
Stefan Glarner: Note 4,5 In der Anfangsphase mit etlichen Vorstössen. Danach weniger auffällig, bis er in der 58. Minute von Sulejmani gefoult wird und so den Penalty herausholt. Beim 2:2 zu weit weg von Flankengeber Benito.
Grégory Karlen: Note 5 Agil, flink und ballsicher. Der Walliser traute sich mit Fortdauer des Spiels immer wie mehr zu, auch wenn er nicht immer die richtigen Entscheidungen traf.
Dennis Hediger: Note 4 Musste gegen den Kleinsten auf dem Feld immer wieder einstecken. Roger Assalé setzte den Thuner Captain oft früh unter Druck, was bisweilen auch in Foulspielen mündete. Konnte sein Spiel selten entfalten.
Sandro Lauper: Note 4,5 In seiner angestammten Position unauffälliger als Nebenmann Karlen. Jedoch mit einigen guten Spielverlagerungen. Trat den Eckball vor dem zweiten Treffer.
Mickaël Facchinetti: Note 3,5 Kam zum ersten Mal seit einem Monat von Beginn weg zum Einsatz. Der Neuenburger war bemüht, hatte aber oft auch Mühe.
Dejan Sorgic: Note 4 Unauffälliger Auftritt des Zugers, behauptete einige Bälle, hatte gegen die YB-Abwehr aber einen schweren Stand.
Marvin Spielmann: Note 4,5 Lauffreudig, aber selten ins Spiel eingebunden. Probierte viel, und liess sich nicht verunsichern. Zog mit seinem Penalty zu seinem 12. Saisontor in der Torschützenliste mit Assalé gleich.
Nicolas Hunziker: Note 4 71. Minute für Sorgic. Versuchte, die Bälle vorne zu halten und half in der hektischen Schlussphase
Chris Kablan: ohne Note 81. Minute für Spielmann.
Noten: 6 = herausragend; 5 = gut;4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht. https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/13359282
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