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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2017/2018
 Beitrag Verfasst: Montag 29. Januar 2018, 17:18 
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Kampfansage von YB-Coach Hütter

«Wir wollen Meister werden!»

Na also, YB! Geht doch. Der Super-League-Leader steht vor der Rückrunde endlich hin und sagt, man wolle Meister werden...

Es hat lange genug gedauert, dieses Versteckisspiel hinter einer defensiven Dialektik. Diese Floskeln, dass man möglichst weit vorne platziert sein und eine gute Saison spielen wolle. Fortschritte machen. Blabla. Amen!

Trainer Adi Hütter auf die Frage, ob er nun sage, YB werde Meister? «Das nicht. Aber ich stehe hin und sage: Wir wollen Meister werden. Man kann das doch irgendwann nicht mehr verkaufen, dass man bloss eine gute Saison spielen wolle, wenn man 16 von 19 Runden auf Platz eins steht.» Der Mann, der sowohl als Spieler wie auch als Coach in Salzburg Meister wurde, sagt dies in einer Unaufgeregtheit, die seine Kampfansage absolut authentisch macht: «Es ist hier anders als in Österreich, wo ich mit Red Bull Salzburg Meister war. Das ist der FC Basel, der grosse. Derweil YB wie Rapid Wien ist. Da müssen viele Faktoren zusammenstimmen. Wir müssen zum Beispiel von Verletzungen verschont bleiben.»

Der eine ganz wichtige Faktor ist jedenfalls schon Tatsache geworden. YB hat das Kader zusammenhalten können. Obwohl man in Basel Abgänge oder zumindest seriöse, kopfverdrehende Offerten prophezeit hatte und durchaus auch mit solchen geliebäugelt hätte. Auf das Erreichen dieses Ziels ist man in Bundesbern stolz. Sportchef Christoph Spycher: «Das hatte Priorität. Verschiedene Spieler haben sich in die Notizblöcke grosser Klubs gespielt. Doch sie haben die nötige Mentalität gezeigt und ihr Bekenntnis zu YB und zum grossen Ziel diese Saison abgegeben.»

Und auch die durch die Verletzung von Goalie David von Ballmoos entstandene Lücke ist gestern gefüllt worden. Von Ligue-1-Klub Angers kommt leihweise bis Ende Saison Alexandre Letellier (27). Spannend: In der Vorrunde bestritt er mit 13 die Mehrheit der Spiele beim Tabellen-Sechzehnten. Doch in der Rückrunde musste er dem vom FC Brügge neuverpflichteten Ludovic Butelle Platz machen. Dennoch kommt er als klare Nummer zwei. «Marco Wölfli ist unsere Nummer eins», hielt Spycher nochmals fest. «Darüber sind sich alle im technischen Staff absolut einig.»

Was sagt Hütter zum neuen Goalie und zur Transferhektik bei Konkurrenz Basel? Die Antworten gibts im Video.


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 07872.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2017/2018
 Beitrag Verfasst: Montag 29. Januar 2018, 18:03 
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AUSBLICK AUF DIE ZWEITE SAISONHÄLFTE

YB-Pressekonferenz vom 29. Januar 2018

Die Young Boys haben am Montagmittag zur Pressekonferenz eingeladen. Hier ist der offizielle Teil mit Sportchef Christoph Spycher und Trainer Adi Hütter zum Nachhören.




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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2017/2018
 Beitrag Verfasst: Montag 29. Januar 2018, 18:23 
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Radio Gelb-Schwarz

Wuschu Spycher im Interview nach der Pressekonferenz zur Rückrunde 17/18

https://soundcloud.com/radio-gelb-schwa ... runde-1718

Steve von Bergen vor der Rückrunde 17/18

https://soundcloud.com/radio-gelb-schwa ... runde-1718


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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2017/2018
 Beitrag Verfasst: Dienstag 30. Januar 2018, 00:52 
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29.01.2017

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Neue Töne, neue Titelmelodie?

Vor dem Start der zweiten Saisonhälfte präsentieren die Young Boys ein neues Selbstverständnis. YB-Trainer Adi Hütter spricht vom Titel. Zuversichtlich stimmt der Verlauf der Winterpause.

Die Frage an YB-Trainer Adi Hütter ist, wie das Ziel von YB in der zweiten Saisonhälfte laute. Eine harmlose Frage, eigentlich: Bei den Young Boys standen in jüngerer Vergangenheit jedoch alle Wörter und Formulierungen, die nur ansatzweise mit einem Titelgewinn in Verbindung gebracht werden konnten, auf dem Index. Zu schmerzhaft waren die Erinnerungen an die Saison 2015/2016, als die Gelb-Schwarzen im Sommer vom Titelgewinn gesprochen hatten. Und dies fortan mit jedem Spieltag, bei dem der Rückstand auf den FC Basel anwuchs, ein klein wenig mehr bereuten.

Hütter schmunzelt, die Frage hat er erwartet, klar. Der 47-jährige Österreicher wirft einen kurzen Blick zu Sportchef Christoph Spycher, der neben ihm sitzt, dann sagt er: «Wer in 19 Runden 16-mal zuoberst stand, der will auch nach 36 Runden ganz oben stehen.» Und:
«Wir wollen Meister werden.»
Es sind vier Wörter, die das neue Auftreten der Young Boys auf den Punkt bringen.

Die Ausnahme Hoarau

Auf dem Platz agierte YB während der Vorrunde oftmals wie ein Ti­tel­as­pi­rant, bei den grossen Heimsiegen gegen Basel, St. Gallen und Sion etwa. Vor allem auch, als die Berner nach schweren Europacuppartien im Stile der Basler Serienmeister in Lugano und Luzern gewannen, ohne zu überzeugen. Neben dem Platz aber fühlten sich die Young Boys in der Rolle des Underdogs pudelwohl. Um greifbare Zielbenennungen formulierten sie sich zielstrebig herum.

Ausser Guillaume Hoarau, der bereits Mitte November verkündete, dass er Meister werden wolle. Aber der selbstbewusste singende Stürmer – französischer Nationalspieler, Meister und Pokalsieger – ist eine Ausnahmeerscheinung. Er hat sich in Bern eine Unangepasstheit bewahrt.

Jetzt also ist der Titelanspruch Teil der YB-Unternehmenskommunikation. Der Schritt ist wohl überlegt, er hängt natürlich mit der von Hütter erwähnten Tabellenlage zusammen. Er ist aber auch die Folge der letzten Wochen, die – der monatelange Ausfall des verletzten Stammgoalies David von Ballmoos ausgenommen – ganz nach dem Gusto der Young Boys verliefen. No News waren diesmal good News, alle Leistungsträger sind geblieben.

Der Gedanke an Doumbia

Eine halbe Stunde vor Hütter und Spycher steht Marco Wölfli im Fokus der Medien. Der Goalie, der die Rückrunde als Nummer 1 in Angriff nehmen wird, ist seit bald zwei Jahrzehnten im Klub. Er ist ein glaubwürdiger Gesprächspartner, wenn es darum geht, zu benennen, was in dieser Saison anders sein könnte. Wölfli spricht von der guten Stimmung im Team und von einer Winterpause, die womöglich die ereig­nisärmste gewesen sei, die er je erlebt habe.

Er erwähnt die Fälle von Seydou Doumbia und Gilles Yapi, deren Abgänge im Winter 2010 konkret geworden waren und die später dazu beitrugen, dass YB in der Rückrunde den komfortablen Vorsprung auf Basel verspielte. Die Wechselabsichten von Doumbia und Yapi hätten eine Aufregung in die Mannschaft gebracht, sagt Wölfli. «Diesmal blieb es im Team ruhig. Das ist sehr positiv.»

Es ist ein Votum, das zum gestrigen Auftritt der Berner Protagnisten passt: Sie verbreiten Zuversicht. «Unsere Ausgangslage ist vielversprechend», sagt Adi Hütter. «Es muss aber dennoch einiges zusammenpassen.» Der Trainer erwähnt das Ausbleiben einer Verletztenmisere sowie die Wichtigkeit des Starts mit drei Heimspielen in vier Wochen.

Der Auftakt steigt am Samstagabend im Stade de Suisse gegen St. Gallen. Die Teams werden dabei nach rund einem Jahrzehnt erstmals zu einem neuen Song einlaufen. Die Wahl fiel auf das Stück «Hie» der Berner Rapgruppe Wurzel 5.
Wird es auch zur YB-Titel­melodie?


Vieles neu bei YB

Es ist ein Indiz dafür, dass sich in Bern eine kleine Euphorie ausbreitet: 11'200 Jahreskarten sind bis Montag verkauft worden, das Vorjahrestotal von 11'240 dürfte bereits am Samstag gegen St. Gallen (19 Uhr) übertroffen werden. Bei dieser Partie wird auch die neue Champions Lounge eingeweiht. Die Vermarktung laufe ausgezeichnet, im Vergleich zum Vorjahr sei schon heute ein Umsatzplus im hohen sechsstelligen Bereich zu verzeichnen, teilt YB mit. Zudem gab der Klub am Montag die Verlängerung der Verträge mit den ­Premiumpartnern Visana und Valiant bis 2021 bekannt.

Ab Beginn der zweiten ­Saisonhälfte wird zudem zum ersten Mal seit zwölf Jahren im Stade de Suisse der Bierpreis erhöht: Das Bier (4 dl) an den ­Cateringständen kostet künftig 6 Franken (bisher 5.50). Die Preiserhöhung stehe vor dem Hintergrund, dass die Biereinkaufspreise in der Schweiz im letzten Jahr allgemein angepasst ­worden seien.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/30636368

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2017/2018
 Beitrag Verfasst: Freitag 2. Februar 2018, 11:21 
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02.02.2018

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YB und die Ruhe vor dem Sturm auf den Titel

Endlich, darf man sagen, endlich wird der Kampf um den Schweizer Meistertitel nicht wieder ein Monolog des FC Basel. Zu verdanken ist dies den Young Boys, einem ernsthaften Herausforderer.

Das Geschehen um eine beliebige Mannschaft herum kann immer auf unterschiedliche Art gedeutet werden. Ist viel los, gibt es in der Winterpause zahlreiche Mutationen im Kader wie beim FC Basel, kann dies als positiv oder als negativ gedeutet werden. Bleibt alles ganz ruhig wie in der zu Ende gehenden Winterpause bei den Young Boys, kann man von einer förderlichen Kontinuität sprechen, aber ebenso von Routine, die träge macht.

Welche Deutung für YB die richtige ist, sagte Sportchef Christoph Spycher an einer Medienorientierung im Stade de Suisse in Bern. "Wir sind zufrieden mit den Vorbereitungen. Unsere erste Priorität war es, das Kader zusammenzuhalten. Das ist uns gelungen. In der Mannschaft herrscht eine grosse Vorfreude. Die Spieler sind bereit, den Weg mit uns weiterzugehen, bis zum Ende."

Dieses Ende heisst Meistertitel. Es wäre der erste für YB seit 32 Jahren. Aus dem heutigen Kader waren damals erst Marco Wölfli, Steve von Bergen und Guillaume Hoarau auf der Welt - und noch keiner von ihnen im schulpflichtigen Alter.

Nur Wölfli - er rückt für die meiste Zeit der Rückrunde nach der Schulterverletzung von David von Ballmoos wieder zum Torhüter Nummer 1 auf - war schon dabei, als die Young Boys 2010 im Saisonfinale letztmals den möglichen Meistertitel im Duell mit Basel verspielten. Damals entstand die Wortschöpfung "veryoungboysen". Durch Pech und Unvermögen gibt man etwas sicher Geglaubtes im letzten Moment aus der Hand. Zwei Jahre vorher, in der Saison 2007/08, waren die Berner ebenfalls auf dem Zielstrich von Basel auf den 2. Platz gedrückt worden. Die meisten heutigen YB-Spieler sind unbelastet, haben keine derart traumatischen und prägenden Niederlagen erlebt. Warum sollten sie sich im Frühling 2018 von etwas beeindrucken lassen, das sie höchstens vom Hörensagen kennen?

Eine Angst vor dem Versagen ist auch bei den älteren Spielern nicht anzumerken. Captain Steve von Bergen sagt, er freue sich sehr auf die anstehenden Aufgaben, besonders auf den Zweikampf mit Basel. Auf den Cupwettbewerb angesprochen - YB wird Basel im Halbfinal empfangen -, kommt der Romand sogar ins Schwärmen. Er sagt auch, wie begeistert er darüber sei, dass sich im Kader derart viele junge Spieler hervortun. In der Abwehr ist Von Bergen geradezu von Youngsters umzingelt. Sie heissen Kevin Mbabu, Kasim Nuhu und Jordan Lotomba. Nur Loris Benito als Stammkraft auf der linken Seite ist ein wenig älter. "Das ist phantastisch", sagt Von Bergen, mit 34 Jahren der Doyen unter den Feldspielern. "Zudem haben wir weiter vorne ja auch viele Junge."

"Wir können es schaffen"

Vorbelastet ist Trainer Adi Hütter. Allerdings im gegenteiligen Sinn. Mit Salzburg wurde er als Spieler viermal und als Trainer einmal - 2015, vor dem Wechsel zu den Young Boys - österreichischer Meister. Hütter zeigt allen Respekt vor den Fähigkeiten und den Möglichkeiten des Serienmeisters Basel. Er sagt aber auch mit nicht arrogantem Selbstbewusstsein: "Ich bin überzeugt, dass wir es schaffen können. Ja, wir wollen Meister werden, aber Basel wird auf jeden Fall ein schwieriger Gegner sein. Wir haben jetzt zwei Punkte Vorsprung. Also sind wir praktisch gleich weit. Wenn man aber, wie wir im Herbst, nach 16 von 19 Runden Erster ist, will man auch nach 36 Runden Erster sein.

Hütter vergleicht die Kräfteverhältnisse im Schweizer Fussball mit den ihm bekannten Verhältnissen in Österreich, wo Salzburg in den letzten Jahren oft Meister wurde - und Rapid Wien fast ebenso oft Zweiter. Hütter sieht auch YB als Herausforderer. "So gesehen", sagt Hütter, "ist Basel Salzburg und YB Rapid."

Schlüsselspieler Hoarau

Seit letztem April, als er sich einer Hüftoperation unterziehen musste, konnte Goalgetter Guillaume Hoarau nie mehr sein ganzes Können zeigen. Im September wurde er von einer Oberschenkelprellung erneut zurückgeworfen. Deshalb könnte die kurze Winterpause und die Vorbereitungszeit von knapp vier Wochen dem Franzosen besonders gut getan haben. Roger Assalé war im Herbst für Hoarau als häufiger und regelmässiger Torschütze in die Bresche gesprungen. Zusammen könnten Hoarau und Assalé ein Sturmduo bilden, das etliche Spiele für die Berner entscheidet - vielleicht auch das Spiel, das YB den Meistertitel einbringt.


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -132158643

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2017/2018
 Beitrag Verfasst: Samstag 3. Februar 2018, 09:43 
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03.02.2018

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Die Hoffnung ist gelb-schwarz

YB-Fans blicken hoffnungsvoll auf die Rückrunde. Wir fühlen den Anhängern Nik Leuenberger und Oli Jost den Puls.

«Endlich ist wieder Fussball angesagt», sagt Oli Jost. Er sitzt mit Nik Leuenberger in der Barbière am Breitenrainplatz. Die beiden YB-Fans wirken ­ruhig, doch das täuscht. Am Samstag startet die Rückrunde der Super League, die Young Boys führen die Tabelle an, und die Chancen stehen gut, dass die Berner im Mai einen Pokal ­holen.

Der 43-jährige Nik Leuenberger ist froh, dass es nach der Winterpause endlich losgeht. «Die Ausgangslage macht nervös», sagt Leuenberger. Ähnliche Gefühle hat auch Jost: «Ich bin wegen der Goaliesituation angespannt», sagt er. Der Stammtorhüter David von Ballmoos ist verletzt, und im Tor steht nun Marco Wölfli.

«Ich bin wegen der Goaliesituation angespannt.»
Nik Leuenberger


Die beiden YB-Anhänger verfolgen jede Partie ihres Klubs, die Heimspiele vom Sektor D aus und die Auswärtsspiele vor dem Fernseher und sporadisch vor Ort. Vergangenes Jahr sorgten sie für Schlagzeilen, als sie beim Cupspiel gegen Münsingen einen Fanmarsch veranstalteten. Mit einem umgebauten Leiterwagen, den sie beim Halbfinal am 27. Februar gegen den FC Basel wieder einsetzen wollen.

Fans seit Kindertagen

Der 45-jährige Jost spielte 32 Jahre selber Fussball, heute lebt er mit seiner Familie im Murifeld. Seit er Vater geworden ist, sei er nicht mehr an ­jedem Spiel: «So verschieben sich die Prioritäten.»

Während Jost seit acht Jahren auf dem Balkon des Sektors D sitzt, trifft man Nik Leuenberger auf dem Parkett in der Fankurve. «Ich bin nicht in einem Fanklub, unterstütze sie aber und steuere ans Choreografiekässeli bei», sagt der gebürtige Worber. Anders als die meisten Fans trägt er auch gelben Stulpen, Schuhe und eine mit Logos versehene Jacke.

Seit Kindertagen ist Leuenberger YB-Fan, infiziert durch Vater Jörg, der den Philips-Cup mitorganisierte. Leuenberger erinnert sich an den letzten Meistertitel 1986, wie seine ­Familie das Spiel am Radio angehört hat. Er gehört zu der Generation, die den letzten Cupsieg 1987 und eben den letzten Meistertitel erlebt hat. «Aber ich gehöre auch zu der Generation, die etliche Niederlagen miterleben musste. Jetzt ist es Zeit», sagt Leuenberger.

Er fordert den Meisterpokal, am liebsten auch den Cupsieg. Beide liegen seiner Meinung nach drin. «Ich will das aber gar nicht laut aussprechen, sonst verschreie ich es noch», sagt er. Auch Oli Jost hegt gelb-schwarze Hoffnungen und sieht sich eine Woche lang unter Alkoholeinfluss feiern.

Auftakt mit Ostschweizer

Heute Abend um 19 Uhr wird angepfiffen, und die Gelb-Schwarzen starten gegen den FC St. Gallen. «Das ist ein guter Gradmesser, um zu zeigen, wie Fussball funktioniert», sagt Jost. Sein Tipp: 3:1. Über einen Sieg ist sich auch Leuenberger sicher: «Hier in Bern ist nichts zu holen – sorry, Jungs.»

Gelb-schwarze Hoffnungen.Wir messen bis zur Entscheidung in der Meisterschaft bei den Fans Oli Jost und Nik Leuenberger den Puls, vermelden ihre Stimmung und ihre Emotionen.


https://www.bernerzeitung.ch/region/ber ... y/27394214

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2017/2018
 Beitrag Verfasst: Samstag 3. Februar 2018, 10:57 
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03.02.2018

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YB vor dem Rückrundenstart - Bereit, etwas Grosses zu schaffen

Am Samstag nimmt Leader YB die 2. Saisonhälfte in Angriff. In Bern ist man bereit für Titel – auch dank Offensivpower.

43 Tore haben die Young Boys in der Hinrunde geschossen. Auch dank diesem Liga-Topwert überwinterten die Berner als Leader – zwei Punkte vor Serienmeister Basel.

YB, letztmals 1986 Meister, sehnt sich so sehr nach dem Titel wie kein anderer Klub hierzulande. Oftmals war man nahe dran, nun soll es endlich klappen. Hoffnung schöpfen die Young Boys nicht zuletzt dank ihrer immensen Offensivpower.

Hütter kann aus dem Vollen schöpfen

Liga-Topskorer Jean-Pierre Nsame (9 Tore) hat in der Hinrunde die meisten Treffer erzielt. Dicht dahinter folgt Sturmpartner Roger Assalé (8 Tore). Und jetzt ist auch Guillaume Hoarau wieder komplett fit.

Der Franzose von der Insel La Réunion hat in der Vorsaison in 21 Spielen 18 Tore erzielt. Die Hälfte der Hinrunde 2017/18 verpasste der Stürmer verletzt (1 Tor in 10 Spielen).

Nun kann Coach Adi Hütter im Angriff wieder aus dem Vollen schöpfen. Und sein Sturmtrio ist ambitioniert:

Jeder bei uns in der Kabine sieht uns mit einer Trophäe. Jeder hat dieses Bild vor den Augen. Die Hälfte des Weges ist gemacht. Jetzt müssen wir den Weg weiter gehen und gemeinsam die Hindernisse aus dem Weg räumen.
Autor: Guillaume Hoarau
zu den YB-Ambitionen

Es gibt überhaupt keine Eifersucht zwischen uns. Wir wollen einfach gewinnen und Freude haben. Wir arbeiten hart für die Mannschaft, aber auch für unseren Nebenmann. Das ist der Schlüssel.
Autor: Jean-Pierre Nsameüber den Konkurrenzkampf im Sturm

Als ich nach Bern kam, hat man mir die Klubgeschichte näher gebracht. Ich weiss, dass YB lange keinen Titel mehr gewonnen hat. Aber ich glaube, wie sind in der Lage, diese Durststrecke zu beenden. Wir sind bereit, etwas Grosses zu schaffen.
Autor: Roger Assalézum langen Warten in Bern


Und sollten einer oder zwei dieses Trios in der Rückrunde Ladehemmungen haben, haben sie in Bern ja auch noch Miralem Sulejmani. Der offensive Mittelfeldspieler hat im Herbst 8 Mal getroffen.


https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... u-schaffen

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2017/2018
 Beitrag Verfasst: Samstag 3. Februar 2018, 15:59 
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03.02.2018

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Berner heiss auf den Titel

«Ja, YB wird Meister»

Sind sich die Berner dessen eigentlich gewahr, wie ihre grösste Lounge im Stade de Suisse heisst? Champions Lounge! Champions? Und das im Stadion des notorischen Nichtmeisters... Wird nun Nomen endlich Omen?

Was Gastronomie und VIP-Betreuung anbelangt, spielt YB längst in der Champions League. Und jetzt geht man da den nächsten Schritt.

Nach zwölf Jahren ist die Lounge komplett umgebaut und in drei Welten unterteilt worden: Weissgedeckt (statt wie bisher Buffet) im Grand Diner, cool im YB-Pub und relaxed im Players Club. Die Vermarktung läuft hervorragend. YB-CEO Wanja Greuel: «Wir haben über hundert neue Mitglieder gewinnen können, was eine Umsatzsteigerung von rund einer Million Franken bedeutet.»

Toll für YB. Wunderbar. Nur: Einen Titel hat man damit immer noch nicht. Trotz Champions Lounge. Aber ist dieser Umbau nicht auch das richtige Zeichen, diesen Titel endlich zu holen und damit der Redensart Nomen est Omen zu bernerischer Gültigkeit zu verhelfen?

Was meinen Spieler, Trainer und CEO? Roger Assalé zum Beispiel sagt kurz und knackig: «Ja. YB wird Meister.» Und Guillaume Hoarau denkt, dass der Umbau des Hauses nicht umsonst wird geschehen sein dürfen. Die weiteren Stimmen gibts im Video.

Eingeweiht wird die neue Lounge jedenfalls so oder so heute im Heimspiel gegen St. Gallen. Und sie heisst auch so oder so: Champions Lounge!


https://www.blick.ch/sport/fussball/sup ... 31320.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2017/2018
 Beitrag Verfasst: Freitag 16. Februar 2018, 10:58 
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Polizei leistete 25'000 Stunden für YB und SCB

BernDie Stadt Bern möchte die Vereinbarung mit den beiden Stadtberner Sportklubs über die Beteiligung an Sicherheitskosten bis 2022 verlängern. Alleine letzte Saison stand die Polizei knapp 25'000 Stunden im Einsatz.

Zwischen Sommer 2014 und Sommer 2017 trug der SC Bern insgesamt 111 Spiele in der Postfinance-Arena aus. Dabei entstanden Sicherheitskosten von rund 1,39 Millionen Franken: 13'948 Einsatzstunden leistete die Polizei, das sind im Schnitt etwas mehr als 125 Stunden. In der polizeilichen Grundversorgung vereinbart sind 200 Stunden pro Heimspiel, wodurch sich der Hockeyklub nicht an den Kosten beteiligen musste.

Anders die Young Boys: Sie spielten im selben Zeitraum zwar «nur» 76-mal im heimischen Stade de Suisse, die Polizeikosten betrugen angesichts eines Aufwandes von 46'508 Stunden (im Schnitt 612 Stunden pro Heimspiel) 4,65 Millionen Franken. Davon hat die Stadt Bern dem BSC YB rund 1,27 Millionen Franken in Rechnung gestellt.

Zwischen Sommer 2014 und Sommer 2017 trug der SC Bern insgesamt 111 Spiele in der Postfinance-Arena aus. Dabei entstanden Sicherheitskosten von rund 1,39 Millionen Franken: 13'948 Einsatzstunden leistete die Polizei, das sind im Schnitt etwas mehr als 125 Stunden. In der polizeilichen Grundversorgung vereinbart sind 200 Stunden pro Heimspiel, wodurch sich der Hockeyklub nicht an den Kosten beteiligen musste.

Anders die Young Boys: Sie spielten im selben Zeitraum zwar «nur» 76-mal im heimischen Stade de Suisse, die Polizeikosten betrugen angesichts eines Aufwandes von 46'508 Stunden (im Schnitt 612 Stunden pro Heimspiel) 4,65 Millionen Franken. Davon hat die Stadt Bern dem BSC YB rund 1,27 Millionen Franken in Rechnung gestellt.

Seit 2010 haben der Polizeiaufwand und damit auch die Kosten tendenziell abgenommen. Mit ein Grund dafür ist die Vereinbarung zur Kostenbeteiligung zwischen der Stadt Bern und den Vereinen, die ursprünglich 2009 in Kraft getreten ist und für die Klubs den Anreiz schafft, Massnahmen zu treffen, um die Gewalt und die Sicherheitskosten zu reduzieren.

Die Schwankungen in den vergangenen drei Saisons sind auf die unterschiedliche Anzahl von Heimspielen zurückzuführen: Im Sommer 2016 empfing YB in der Champions-League-Qualifikation mit Mönchengladbach einen Publikumsmagneten, erreichte danach die Gruppenphase der Europa League. In der Saison 2015/16 hingegen schieden die Young Boys gegen Karabach schon vorzeitig aus dem Europacup aus.


https://www.bernerzeitung.ch/region/ber ... y/20485950

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2017/2018
 Beitrag Verfasst: Freitag 16. Februar 2018, 10:59 
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Stadt Bern einigt sich mit YB auf Kuhhandel zu Sicherheitskosten

YB und SCB akzeptieren, dass das Abgeltungsmodell für die Kosten der Polizeieinsätze weitergeführt wird. YB ist trotzdem «nicht happy».

Bei einem grossen Sportmatch entstehen bei den Anhängern der beiden Teams gemischte Gefühle. Euphorie kann in Ungestüm, Enttäuschung in aggressive Verbitterung ausufern. Daher muss für allseitige Sicherheit gesorgt werden. Doch Sicherheit kostet Geld, und die Frage bleibt: Wer zahlt?

In Bern ist die Antwort kompliziert. Bis 2014 hatten der BSC YB und der SCB einen Pauschalbeitrag von 60'000 Franken pro Saison an die Kosten der Polizeieinsätze zu leisten. In diesem Jahr wurde aber zwischen den Clubs und dem Berner Gemeinderat eine neue Vereinbarung ausgearbeitet. Die Polizei übernimmt die Grundversorgung von durchschnittlich 200 Einsatzstunden pro Spiel. Kommen Mehrkosten auf, müssen sich die Clubs beteiligen – entweder mit 1.50 Franken pro Zuschauer oder mit 60 Prozent der Extrakosten. Dieses Kostendach kann auf 50 Prozent sinken, wenn die Vereine zusätzliche Sicherheitsmassnahmen ergreifen.

Das Modell ist bis Ende Saison in Kraft, nun soll es verlängert werden. «Die zuständige Direktion und die beiden Sportclubs haben sich geeinigt, das aktuelle Abgeltungsmodell zu erneuern», teilte die Stadt mit. «Die Lösung, die wir gefunden haben, hat sich bewährt», sagt Sicherheitsdirektor Reto Nause. Seit 2011 sinkt der Polizeiaufwand an den Matchs tendenziell. Diese Entwicklung und das Engagement der Vereine hätten laut Nause auch die anfangs skeptischen Stimmen im Stadtrat überzeugt.

YB beisst sich auf die Zunge

Die Clubs hatten den strengeren Abgeltungsvertrag 2014 mit wenig Begeisterung angenommen. Seither hat sich die Abmachung unterschiedlich auf sie ausgewirkt: YB musste für die Sicherheit in den letzten drei Saisons 1,27 Millionen Franken hinblättern; der SCB hingegen gar nichts.

«Die Vereine wollten keine neuen Bedingungen aushandeln», sagt Nause. Dieser Darstellung der Ereignisse widerspricht jedoch YB-CEO Wanja Greuel: «Das Modell kostet uns viel Geld, wir hatten uns andere Bedingungen gewünscht.» Die Errechnung der Grundversorgung sei unfair, da der SCB mehr Spiele absolviere. Trotzdem sei der BSC der Stadt entgegengekommen. Greuel hofft nämlich auf Gegenleistungen: «Man hat in Aussicht gestellt, dass man uns beim Mangel an Trainingsplätzen weiterhilft.» Er sei «nicht happy», die Sache sei aber «ein Geben und ein Nehmen». Der SCB sagt auf Anfrage lediglich, dass «die Zusammenarbeit mit der Polizei gut funktioniert hat».

«Das Modell kostet uns viel Geld; wir hatten uns von der Stadt andere Bedingungen gewünscht.»
Wanja Greuel, CEO des BSC YB

Auch im Stadtrat stösst die Vereinbarung nicht auf ungeteilte Zustimmung. BDP-Stadtrat Philip Kohli versteht nicht, weshalb die Clubs die Kosten mittragen müssen. «Die Leute sind ja auch empört, wenn Demo-Organisatoren Sicherheitskosten übernehmen sollen.» Dafür schlägt er vor, dass die Clubs auf andere Art zur Sicherheit beitragen: «Besser wäre, wenn die Clubs direkt mehr in Fanarbeit investieren würden, anstatt das Geld an die Behörden abzugeben.» Ohnehin sei der wirtschaftliche Mehrwert der Sportvereine in Bern verkannt. «Es wird selten beachtet, dass die Klubs viele Konsumenten in die Stadt bringen.»

Stefan Jordi, Co-Präsident der städtischen SP, kritisiert die Abgeltungen aus entgegengesetzten Gründen. «Die Clubs könnten stärker in die Verpflichtung genommen werden.» Schon bei der Einführung des Konzepts 2014 plädierte er für höhere Abgeltungen. «Das Modell hat sich im Grossen und Ganzen bewährt, meine Meinung ist aber immer noch dieselbe wie damals.»

Keiner der beiden rechnet aber damit, dass ihre Wünsche umgesetzt werden. «Der Entscheid wird wohl vom Stadtrat durchgewinkt», sagt Kohli. «Man will keinen vertragslosen Zustand.»


https://www.derbund.ch/bern/stadt/stadt ... y/10673974

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