 |
 |
Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
|
| Autor |
Nachricht |
|
Rino
|
Verfasst: Mittwoch 9. August 2017, 00:11 |
|
Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Mittwoch 9. August 2017, 08:28 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
09.08.2017  Zitat: Einst zu klein für den FCZ, heute Hoffnungsträger in Bern: Der steile Aufstieg des Christian Fassnacht
Christian Fassnacht ist in bestechender Form. Der Stürmer brauchte bei den Young Boys keinerlei Anlaufzeit. Nun trifft er gegen Thun auf seinen Ex-Verein, der ihm den Sprung in den Profifussball doch noch ermöglicht hatte.
Christian Fassnacht ist bester Laune. Er sagt: «Es fühlt sich sehr schön an. Ich hoffe, dass es so weitergeht.»
Ein paar Wochen erst sind vergangen seit seinem Wechsel von Winterthur zum FC Thun, als er sein erstes Interview gibt. Er könne kaum glauben, wie schnell er in der Super League Fuss gefasst habe und dass er in jedem Spiel in der Startaufstellung stehe. Trainer Jeff Saibene sagt: «Christian weiss, wo das Tor steht. Er ist schnell und polyvalent.»
Ein Jahr später hat dieser Christian nun an einem Tisch im Bauch des Stade de Suisse Platz genommen. Es ist der Tag vor dem Berner Derby. Für ihn geht es mit YB gegen seine vormaligen Thuner Kumpels. «Klar stehe ich mit vielen von ihnen in engem Kontakt», schmunzelt Fassnacht. Er kann sich lebhaft daran erinnern, wie es vor einem Jahr war, als er mit Thun vor seinem ersten Derby stand. Im Stade de Suisse traf er sich mit Linus Obexer und mass sich für den Fotografen mit dem YB-Spieler im Armdrücken. Um danach selber das Handy zu zücken und das eindrückliche Stadion zu knipsen, in welchem er am nächsten Tag sein erstes Super-League-Tor erzielen sollte.
Jetzt ist Fassnacht ein wenig traurig, weil sein Cousin Obexer nicht mehr da ist. Ausgeliehen an Xamax, um Spielpraxis zu holen. Die Mütter der beiden sind Schwestern. Und Fassnacht hatte zu Beginn seiner Thuner Zeit bei Obexers Familie Gastrecht.
«Es fühlt sich sehr schön an. Ich hoffe, dass es so weitergeht.» Der 23-Jährige muss lachen, wenn er an seinen letztjährigen Satz denkt. Der passe zwar auch heute noch, brauche aber eine Steigerung. Etwa in dieser Art: «Es fühlt sich alles noch viel schöner an. Ich hoffe, dass es exakt so weitergeht.»
Ein eiskalter Torschütze
Nachdem er es beim FC Thun in seiner ersten Super-League-Saison auf 35 Einsätze und zehn Tore gebracht hatte, ist er nun nämlich auch bei YB exzellent aus den Startlöchern gekommen. Aus dem selbst ernannten Thuner Chancentod ist ein eiskalter Torschütze geworden. In fünf Spielen hat er drei Tore erzielt. Eines davon in der Champions-League-Qualifikation in Kiew, dem ersten internationalen Auftritt seiner Karriere.
«Der ganze Trip − Flug, Hotel, Training, Spiel, Medienrummel − war ein grossartiges Erlebnis», sagt Fassnacht. Der aber vor allem sein per Hechtköpfler erzieltes Tor nie vergessen wird. Zumal dieses nach dem 2:0 im Rückspiel den Aufstieg in die Playoffs bedeutete. «Klar wäre Liverpool jetzt ein fantastischer Gegner gewesen, doch gegen ZSKA Moskau sind die Chancen grösser, uns den Traum von der Champions League zu erfüllen», sagt Fassnacht. «Liverpool sparen wir uns einfach für die Gruppenphase auf.»
Kein Zweifel, Fussballer Fassnacht hat gerade einen Flow. Alles läuft wie von selbst. Was gibt es Schöneres für einen Profi, als jeden dritten Tag zu spielen? Und wenn es dann noch so brisante, reizvolle und wichtige Partien sind wie heute gegen Thun, das Stadtderby im Cup am Samstag gegen Breitenrain und der Knüller am Dienstag gegen Moskau, dann wird alles noch viel schöner. «Ich erlebe das ja zum ersten Mal. Es ist unglaublich faszinierend», sagt Fassnacht. Über den Regionalfussball zum Profi
Damit nicht genug: Schon am 19. August folgt die für den Zürcher hoch emotionale Begegnung mit dem FCZ. «Da ist für mich viel mehr drin als in einem normalen Spiel. Ich will dem FCZ zeigen, was er verloren hat, als er mich vor ein paar Jahren wegschickte», sagt Fassnacht. «Aber in erster Linie geht es natürlich schon um den Erfolg meines Teams.»
Von den Junioren Thalwils einst in die U13 des FCZ gekommen, beschieden ihm die Zürcher zwei Jahre später, er sei zu klein, er müsse gehen. Welch ein Schock für den glühenden FCZ-Fan, der sich nun einen anderen Weg suchen musste, um Profi zu werden. Einen Weg, wie ihn Renato Steffen gegangen war, nachdem dieser beim FC Aarau ausgemustert worden war und sich über den Regionalfussball an die Spitze hocharbeitete.
Fassnacht spielte bei Red Star und dann wieder beim FC Thalwil. Er schoss diesen in die 1. Liga, schloss die KV-Lehre ab und wurde von Trainer Adrian Allenspach zum FC Tuggen gelotst. Selbst enge Freunde sagten ihm, dass es nichts werde mit der Profikarriere. «Doch ich gab nie auf, glaubte an mich», sagt Fassnacht, der es dank einem späten Wachstumsschub heute auf 1,85 Meter bringt.
Für Tuggen schoss er auch in der Promotion League viele Tore. Er wurde vom Thuner Sportchef Andres Gerber beobachtet. Allenspach funktionierte den Flügel zur Sturmspitze um und sagt dazu: «Christian läuft immer dorthin, wo er zum Abschluss kommt. Er erhält dadurch in jeder Halbzeit mindestens zwei Torchancen.»
Eine seltene Gabe. Eine, die den ehrgeizigen, aber bodenständigen Spätzünder sogar in die Nati bringen könnte. «Ich traue es ihm zu», sagt Allenspach, dem der FC Winterthur das Juwel bereits nach der Vorrunde weggeschnappt hatte.
Die Glückszahl 16
Schon in diesem Sommer hätte Fassnacht ins Ausland wechseln können. Zu früh, denkt er selber. Auch der FCZ wollte ihn wieder haben. «Mit YB habe ich die richtige Wahl getroffen», ist Fassnacht überzeugt. Seine fussballbegeisterte Familie besucht seine Spiele wenn immer möglich. Die beiden älteren Brüder, die im Amateurbereich kicken, sind stolz auf Christian.
Auch sie tragen die Nummer 16; eine Glückszahl. «Das Elternhaus trägt die Hausnummer 16 und 2016 war das Jahr, als ich den Sprung in die Super League schaffte», erklärt Fassnacht. Bei YB hat er die «16» dem Kollegen Seferi abgeluchst. «Sie bedeutet mir wirklich viel», sagt Fassnacht. Zu dieser Begeisterungsfähigkeit für eine Zahl passt, dass er sich auch beim Geburtsdatum nicht lumpen liess und an einem 11.11. zur Welt kam. Wie es sich für einen seines Namens gehört.
Mit der Fastnacht allerdings hat er es nicht so. Dafür umso mehr mit der Mode. Mit einem Freund zusammen ist er dabei, ein Geschäft aufzubauen. Bald wird der Onlineverkauf anlaufen, später dann ein ganz spezieller Laden eröffnet. «Noch darf ich nicht sagen, was wir planen», sagt Fassnacht.
Seine ganze Konzentration gilt derzeit ohnehin dem Fussball. Der Flow soll ja noch ein Weilchen anhalten. https://www.aargauerzeitung.ch/sport/ei ... -131593536
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Mittwoch 9. August 2017, 08:31 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
09.08.2017  Zitat: Gefordert: Eifer und Punkte
Die Suche nach den Gründen für Thuns missglückten Saisonstart ist schwer. Vor dem Derby gegen YB liefern die Protagonisten aber einen Erklärungsversuch.
Drei Spiele, null Punkte. Der FC Thun hat einen klassischen Fehlstart in die Saison 2017/18 hingelegt. Bei der Ouvertüre daheim gegen Sion (0:1) spielte das Team aus dem Berner Oberland gut. Es war feldüberlegen, kam zu Chancen –und schoss so oft auf das gegnerische Tor wie keine andere Mannschaft an diesem Super-League-Spieltag. Ein Lattenschuss war die unbefriedigende Ausbeute. Grund der Niederlage: Pech.
Gegen Zürich (1:2) liessen sich die ebenbürtigen Thuner in der zweiten Hälfte eine glückhafte Führung entreissen und verloren, obwohl sie nicht schlechter waren. Grund der Niederlage: Naivität. Gegen Basel schliesslich (0:3) wurden dem Underdog in der Stockhorn-Arena schonungslos die Grenzen aufgezeigt. Grund der Niederlage: Thun war weit entfernt von einer Top-Leistung. Eine solche wäre jeweils unabdingbar, um in Partien gegen die stärkste Schweizer Konkurrenz mithalten zu können.
Der Appell an die Moral
Neo-Trainer Marc Schneider fordert sogar: «Bei uns muss jeder Einzelne in jedem Spiel an sein persönliches Limit gehen. Mit ein bisschen weniger Einsatz gewinnen wir nicht. Gegen Basel hatte ich nicht das Gefühl, dass jeder Spieler wirklich das Maximum auslotete. Das aber ist nötig und wird in den nächsten Wochen ganz zentral sein.» Von der Qualität seiner Mannschaft ist Schneider aber überzeugt.
«Wir versuchen gepflegt zu spielen und so zu Torchancen zu kommen. Wir waren bisher sehr ineffizient, daran müssen wir arbeiten. Aber wenn jeder ans Limit geht und wir solidarisch auftreten, unsere Stärken ausspielen, dann machen wir in Bern eine gute Figur», glaubt der Coach. Der 37-Jährige hebt aber gleichzeitig den Warnfinger und gibt seinen Schützlingen mit auf den Weg: «Wenn wir erneut so agieren wie gegen Basel, dürfte es gegen YB ein ähnliches Resultat absetzen.»
Nicht alles hinterfragen
Sportchef Andres Gerber versucht derweil, die Lage nicht zu dramatisieren: «Klar sind drei Spiele ohne Punkt nicht das, was wir uns vorgestellt haben. Ich bin deswegen aber nicht verunsichert, eher enttäuscht. Mich ärgert das Spiel gegen Sion am meisten, hätten wir da gewonnen, wären alle zufrieden.»
Für den besonnenen Sportchef ist es wichtig, ruhig zu bleiben, die Nerven zu behalten und nicht alles zu hinterfragen. «Wir haben auch schon drei Spiele hintereinander verloren, einfach nicht zum Saisonauftakt. Und es ist ja nicht so, dass wir nur ungenügend gespielt hätten und schlechter waren als der Gegner – ausser vielleicht gegen Basel.»
Captain Dennis Hediger will sich gerade an diesem Eindruck festhalten. Doch sagt er auch: «Gegen Basel ist es uns nicht gelungen, das umzusetzen, was wir uns vorgenommen haben. Wir liessen auf dem Platz vieles vermissen, waren zu wenig konsequent und zu brav.» Mit Blick auf den Auftritt am Mittwochabend in Bern bringt es Hediger auf den Punkt: «Wir müssen uns im Vergleich zum Spiel gegen Basel enorm steigern, wenn wir im Derby bei YB auch nur eine kleine Chance haben wollen.»
Thuns Kader. Verletzt: Bigler (Bandscheibenprobleme), Rodrigues (Kniebeschwerden), Kablan (Oberschenkelzerrung). – Gesperrt: Keiner. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ge ... y/17922940
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Mittwoch 9. August 2017, 08:34 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
09.08.2017  Zitat: Schlusslicht Thun: Die Wende ausgerechnet im Derby?
Während YB einen Saisonauftakt nach Mass feierte, musste der Thuner Kantonsrivale bislang unten durch. Doch ist die Ausgangslage vor dem Duell zwischen Leader und Schlusslicht tatsächlich so klar?
3 Spiele, 0 Punkte, letzter Tabellenrang. 6 Gegentoren steht nur ein erzielter Treffer gegenüber. Die Zahlen sprechen vor dem Berner Derby aus Thuner Sicht eine eindeutige Sprache. Ist wirklich alles so schlecht im Oberland?
- 1. Spieltag: Gegen Sion diktiert Thun das Spiel über 90 Minuten. Weil aber Moussa Konaté aus abseitsverdächtiger Position für die Walliser skort und Thuns Nuno Da Silva nur die Latte trifft, gibt es für die Schneider-Elf keinen Punkt.
- 2. Spieltag: Gegen den formstarken Aufsteiger FCZ starten die Thuner gut in die Partie. Matteo Tosetti gelingt der Führungstreffer. Doch mit zwei Kopfbällen dreht Zürich die Partie noch.
- 3. Spieltag: Meister Basel sorgt für eine kalte Dusche. Nach 153 Sekunden trifft Ricky van Wolfswinkel. Thun-Verteidiger Stefan Glarner spricht nach der 0:3-Niederlage von «Angsthasenfussball».
14 sieglose Derbys
Nun sollen, nein müssen die ersten Punkte für Thun her, will Trainer Marc Schneider in Ruhe weiterarbeiten. Kein einfaches Unterfangen gegen den Kantonsrivalen, der mit 3 Siegen und einem Toverhältnis von 9:0 perfekt in die Saison gestartet ist. Auch die Statistik spricht klar für YB: In den letzten 14 Aufeinandertreffen siegten 11 Mal die Hauptstädter. 3 Partien endeten unentschieden.
Keine Punkte? Keine Panik!
Seit Beginn der Super-League-Ära (03/04) wiesen nach 3 Spieltagen 11 Teams ein punkteloses Konto auf. Nur 4 dieser Mannschaften stiegen Ende Saison auch ab. Zürich (11/12) und Bellinzona (08/09) schafften nach 3 Auftaktniederlagen noch den Sprung auf Rang 6. In der Saison 07/08 verlor der FC St. Gallen gar die ersten 5 Saisonduelle – und stieg dennoch nicht ab. https://www.srf.ch/sport/fussball/super ... t-im-derby
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Mittwoch 9. August 2017, 08:36 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
09.08.2017  Zitat: Aussprache vor dem Derby
Der FC Thun will sich nach dem missglückten Auftritt vom vergangenen Samstag gegen Basel auf seine Werte besinnen und sich am Mittwoch im Derby bei YB wieder positiver präsentieren.
Das 0:3 gegen Basel hat beim FC Thun zu reden gegeben. Verteidiger Stefan Glarner bezeichnete die ungenügende Darbietung der ersten Halbzeit schonungslos als «Angsthasenfussball». Trainer Marc Schneider hat den Auftritt mit dem Team bei einer gemeinsamen Aussprache analysiert. «Das war jedoch überhaupt keine Krisensitzung. Es ging einfach darum, dass wir uns wieder auf unsere Werte besinnen, uns wieder ins Bewusstsein rufen, wer wir sind und was uns auszeichnet», erklärt der Trainer den Inhalt.
«Wer in Thun spielt, muss wissen, dass es immer nur mit voller Leistungsbereitschaft und einem funktionierenden Kollektiv zu Punkten reicht – egal, gegen welchen Gegner.» Gegen YB fordert der Coach deshalb, dass sich das Team wieder positiver präsentiert: «mutiger und solidarischer.»
Nicht jeder am Limit
Schneider hat bemängelt, dass nicht jeder Spieler am persönlichen Limit agierte. «Das geht nicht, dann reicht es eben nicht. Gegen eine absolute Topmannschaft wie Basel kommt das sehr augenfällig zutage.» Gelingt den Thunern keine Steigerung, wird es heute gegen YB nicht anders sein. Bei den Bernern herrscht Euphorie. «YB verfügt über enorme Qualitäten», meint Schneider. Letzteres zeigt unter anderem auch die Tatsache, dass etwa Marco Bürki und Sven Joss, die in Thun unbestrittene Stammspieler waren, diese Saison im Team von Adi Hütter noch keine Sekunde gespielt haben.
Keine Betontaktik
Nach drei Niederlagen in Serie sind die Thuner dringend auf Punkte angewiesen. Es gibt Trainer, die in solch einer schwierigen Situation die Betontaktik wählen: Während 90 Minuten den Ball möglichst weit wegschlagen und auf ein 0:0 hoffen. «Da bin ich der Falsche», sagt der 37-jährige Uetendorfer. «Wir werden in Bern nicht hinten mauern, sondern nach vorne verteidigen.»
Schneider verlangt also, dass seine Equipe mitspielt. «Ohne dabei YB Räume zu ihren blitzschnellen Kontern zu öffnen. Wir müssen stets gut organisiert sein.» Es ist ja nicht so, dass die Thuner bisher masslos enttäuscht hätten. Gegen Sion (0:1) waren die Berner Oberländer besser, in der ersten Halbzeit auch gegen den FCZ (1:2). Nur gegen Basel waren sie klar unterlegen. Gemeinsam in allen Partien ist jedoch die Harmlosigkeit vor dem gegnerischen Tor. «Uns fehlen die Tore», weiss Schneider. Ein haltbarer Treffer von Matteo Tosetti gegen FCZ-Keeper Andris Vanins ist bisher die einzige Ausbeute.
Kommen mit Rapp die Tore?
Gegen YB dürfte Schneider erstmals in dieser Saison den robusten Simone Rapp in die Startelf beordern. Der Tessiner war nach seiner Einwechslung gegen den FCB der beste Thuner. Aber er wie auch die anderen Stürmer Nicolas Hunziker und Dejan Sorgic waren bisher viel zu wenig torgefährlich. Verzweifelt seien sie indes nicht, hält Rapp fest. «Ein Stürmer braucht oft nur eine gute Aktion, und das Selbstvertrauen steigt sofort wieder. Ich bin überzeugt, dass die Tore bald fallen werden.»
Gegen YB wird das indes schwierig werden. Der souveräne Leader ist in der heimischen Super League noch ohne Gegentor und kassierte im Stade de Suisse auch in der Qualifikation zur Champions League gegen Dynamo Kiew keinen Gegentreffer. «YB befindet sich in einer sehr guten Phase», sagt Rapp. «Aber wir wollen den Bernern trotzdem das Leben so schwer wie möglich machen.»
An das mögliche Szenario, nach dem Derby mit vier Niederlagen zu Buche zu stehen, denkt der 24-Jährige jedenfalls nicht. «Klar, ohne Punkte bleiben wir Letzter. Unruhe oder Druck kann ich wegen der momentanen Situation bei uns aber nicht ausmachen. Ich spüre einzig, dass die Mannschaft hungrig auf die ersten Punkte ist.» https://www.bernerzeitung.ch/front-ober ... y/13217746
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Mittwoch 9. August 2017, 08:38 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
09.08.2017  Zitat: Berner Derby mit klaren Vorzeichen
Das Berner Derby in der 4. Runde der Super League steht mehr denn je im Zeichen der Affiche David gegen Goliath. Thun gastiert als punkteloser Tabellenletzter beim makellosen Leader Young Boys. Als einziges Team hat der FC Thun in den ersten drei Runden noch keinen Punkt geholt. So schlecht waren die Berner Oberländer seit dem Aufstieg 2010 noch nie aus den Startblöcken gekommen. Nun folgt am Mittwoch das Auswärtsspiel bei Leader und Kantonsrivale Young Boys: "Es könnte unsere Chance sein, dass man in dieser Partie von uns nichts erwartet", sagte Sportchef Andres Gerber zur Ausgangslage.
In der Tat könnte der Graben nicht grösser sein, der sich in den ersten 270 Minuten der neuen Saison zwischen den beiden Berner Vereinen aufgetan hat. Während die Thuner stets verloren haben, stehen die Young Boys mit der makellosen Bilanz von drei Spielen, neun Punkten und 9:0 Toren da. "Das Selbstvertrauen ist gross, die Stimmung vorzüglich", umriss Trainer Adi Hütter die Lage beim Leader. Allerdings gebe es keinen Grund, den Kantonsrivalen zu unterschätzen, so Hütter, der wieder auf Stammkeeper David von Ballmoos zählen kann. "Der FC Thun ist besser als es die Tabelle anzeigt. Er hatte ein schwieriges Startprogramm und auch Pech." Zumindest in den Spielen gegen Sion (0:1) und Aufsteiger FC Zürich (1:2) hätte Thun durchaus den einen oder anderen Punkt verdient gehabt. Am vergangenen Sonntag gegen Basel dagegen enttäuschte der Aussenseiter. "Wir waren zu wenig mutig und zu wenig solidarisch", kritisierte Trainer Marc Schneider. Der neue Chef der Thuner könnte in Bern wohl nochmals mit einer Niederlage leben, doch im darauffolgenden Spiel gibt es für den Tabellenletzten keine Schonfrist mehr: "Das Heimspiel gegen Lausanne müssen wir gewinnen", ist sich Schneider bewusst.
Lausanne und Lugano wollen ersten Sieg
Wie Thun sind auch Lausanne-Sport und Lugano noch ohne Sieg. Die Tessiner warten sogar noch auf das erste Tor in dieser Saison. Wobei: Ganz so düster sieht es für Lugano nicht aus. Gegen St. Gallen war Lugano erfolgreich, hatte aber Pech, dass das Spiel beim Stande von 1:0 abgebrochen wurde. Und gegen den FC Zürich wurde ein reguläres Tor fälschlicherweise aberkannt. Solche positiven Ansätze macht Lausannes Trainer Fabio Celestini derzeit nicht aus. Sein Team offenbart die gleichen Mängel wie in der letzten Saison. Es spielt phasenweise gefällig, nutzt aber seine Chancen nicht und gerät meist nach der ersten Chance des Gegners in Rückstand. Celestini hofft, dass die vier routinierten Neuzugänge Alain Rochat, Djamel Mesbah, Gonzalo Zarate und Valeri Bojinov bald zu Leistungsträgern werden. Derzeit ist das Quartett offenbar jedoch noch nicht in der Lage, das schlingernde Waadtländer Schiff durch die heikle Startphase der Saison zu navigieren.
Zuversicht in St. Gallen
St. Gallen und Luzern gehen mit einem positiven Gefühl in die 4. Runde, nachdem sie am Sonntag in der Schlussphase noch einen Sieg beziehungsweise ein Remis (nach 0:2) erzwangen. Vor allen die Ostschweizer blicken optimistisch in die Zukunft. Das Team scheint nach geschickten Transfers (Kukuruzovic, Tschernegg, Ben Khalifa) gerüstet, einen besseren Herbst zu spielen als im Vorjahr, als der FC St. Gallen zwischenzeitlich auf den letzten Platz abrutschte und er den Klassenerhalt im Frühling erst in der drittletzten Runde sicherstellen konnte. https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -131594199
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Mittwoch 9. August 2017, 08:39 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
09.08.2017  Zitat: «Die Rangliste interessiert mich nicht»
Der YB-Coach äussert sich im Interview zum bevorstehenden Derby gegen Thun, zum weiteren Programm und zum Medienrummel.
Die Ausgangslage vor dem heutigen Derby im Stade de Suisse (20 Uhr) könnte nicht deutlicher sein: YB befindet sich mit drei Siegen aus drei Partien ganz oben in der Tabelle, der FC Thun mit drei Niederlagen ganz unten. «Die Rangliste interessiert mich nicht», sagt YB-Trainer Adi Hütter und schiebt nach: «Die Thuner sind besser, als es den Anschein macht. Ihr Startprogramm war schwierig, zudem wurden sie gegen Sion und Zürich unter Wert geschlagen.»
Hütter plant, auch heute wieder einige Wechsel vorzunehmen. Bei so vielen Spielen müssen wir rotieren, sagt er. Sicher ist, dass der wiedergenesene David von Ballmoos für Marco Wölfli ins Tor zurückkehren wird. Nicht zur Verfügung steht Taulant Seferi. Der Flügel, der in den letzten Jahren immer wieder verletzt ausgefallen war, muss sich einer Leistenoperation unterziehen. Er fällt für rund sechs Wochen aus.
https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/17780370
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
1898
|
Verfasst: Mittwoch 9. August 2017, 09:25 |
|
Registriert: Dienstag 9. Mai 2006, 19:54 Beiträge: 292
|
|
 |
|
 |
|
Hauptstadt
|
Verfasst: Mittwoch 9. August 2017, 11:17 |
|
Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
|
|
von Ballmoos Mbabu-Nuhu-von Bergen-Lotomba Schick-Aebischer-Bertone-Sulejmani Hoarau, Nsamé
|
|
 |
|
 |
|
Bierflasche
|
Verfasst: Mittwoch 9. August 2017, 17:27 |
|
Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21 Beiträge: 3440 Wohnort: In der Brauerei
|
YB - Thun, Mittwoch, 9. August 2017, 20:00 UhrVerletzt: Seferi. Vorverkaufsstand am Dienstagnachmittag: 13'300 (davon 11'100 Jahreskarten). Die Matchbesucher werden gebeten, den Vorverkauf zu benutzen ( www.bscyb.ch/ticketshop) und frühzeitig zu erscheinen. Für die Anreise werden die öffentlichen Verkehrsmittel empfohlen. Im Stadion ist der Radio-Kommentar für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören. Anreise- und Parking-Infos (Grafik)
|
|
 |
|
 |
|
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 20 Gäste |
| |
|
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
|
 |