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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. Juli 2017, 09:43 
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Treffpunkt in Kiew

An alle YB-Fans in Kiew

Um sich auf das heutige Spiel einzustimmen, treffen wir uns ab 15.00 Uhr im Pub BESTia (Yevhena Konovaltsia St. 44, Kiev)
Anschliessend werden wir gemeinsam zum Stadion gehen und die Mannschaft lautstark unterstützen.

HOPP YB


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. Juli 2017, 10:27 
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Farbige Sitze, gelb-schwarze Aussenseiter

Der YB-Europacupstart in diese Saison ist für den Gegner der Young Boys am Mittwoch bereits ein erstes Endspiel. Dynamo Kiew steht unter Druck. Die YB-Protagonisten sind bescheiden – und selbstbewusst.

Mitten in der 4-Millionen-Metropole Kiew ragt das imposante Olympiastadion wie ein UFO zwischen den Strassen und Häusern hervor. Für knapp 600 Millionen Franken wurde die Arena für die Euro 2012 umgebaut, sie fasst heute rund 70'000 Plätze, wobei sie selten ausverkauft ist.

Spaniens goldene Generation krönte ihre Ära in Kiew vor fünf Jahren mit dem 4:0-EM-Finalsieg gegen Italien. Das ist lange her, am Dienstagabend bestreiten die Young Boys hier ihr Abschlusstraining vor dem Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League gegen Dynamo Kiew.

Auffällig sind die blaue Leichtathletikbahn sowie die farbigen Sitze, die vor allem deswegen installiert worden sind, damit man die leeren Plätze während der Dynamo-Partien nicht so gut sieht. Am Mittwoch werden etwa 30'000 Zuschauer erwartet, darunter 130 YB-Anhänger, die umgerechnet zwei Franken für ihr Ticket bezahlen.

Die YB-Delegation hinterlässt einen konzentrierten Eindruck, die Protagonisten äussern sich bescheiden – und zugleich selbstbewusst. Am besten wird diese Erwartungshaltung durch die Aussage von Trainer Adi Hütter zusammengefasst: «Auf uns warten zwei schwierige Spiele, Kiew ist Favorit. Unser Ziel ist es, am Mittwoch ein Auswärtstor zu erzielen. Und zu Hause sind wir stark. Das weiss auch Dynamo Kiew.»

Unser Ziel ist es, am Mittwoch ein Auswärtstor zu erzielen.
YB-Trainer Adi Hütter


Die Young Boys sehen sich in der Aussenseiterrolle. Oder wie es Chefscout Stéphane Chapuisat, der als Fussballer nie gegen Dynamo Kiew spielte, sagt: «Wir treten gegen eine inter­nationale Spitzenmannschaft an, die regelmässig in der Champions League dabei ist. Das darf man nicht vergessen.»

Sportchef Christoph Spycher ergänzt: «Es hat einige ausgezeichnete Fussballer bei Dynamo Kiew. Wir müssen zweimal an die Leistungsgrenze gehen.» Spycher denkt vor allem an den überragenden Offensivkünstler Andrei Jarmolenko, von dessen Können er sich als YB-Spieler einst in einem Testkick in Marbella aus nächster Nähe überzeugen konnte.

Captain Steve von Bergen nennt den tempofesten Flügel sogar einen «Weltklassespieler». Und sein Trainer Adi Hütter erwartet eine entschlossene Kiewer Mannschaft: «Sie will unbedingt in die Champions League. Das ist ihr Anspruch.»

Während die Young Boys am Mittwoch relativ unbelastet antreten können, steht Dynamo Kiew mächtig unter Druck. Den Verein plagen massive Geldprobleme, die Junilöhne wurden noch nicht ausbezahlt, die Champions-League-Millionen sind fest eingeplant.

Unabhängig davon könnte An­drei Jarmolenko im August für eine angemessene Ablösesumme im 30-Millionen-Franken-Bereich verkauft werden. Unterschätzt wird YB am Mittwoch jedenfalls kaum. Dafür sorgt in erster Linie der Coup der Young Boys vor einem Jahr in der Champions-League-Qualifikation gegen Schachtar Donezk, den besten Klub der Ukraine.

«Wir wissen, wie stark unser Gegner ist», sagt Kiews Trainer Alexander Chatskewitsch. «Schweizer Teams sind physisch immer parat. Zudem spielen viele Fussballer aus Afrika und vom Balkan in der Super League. Sie bringen spielerische Elemente mit.»

Offensichtlich hat sich Dynamo umfassend mit den Young Boys befasst. Denn Chatskewitsch sagt auch noch: «YB hat zuletzt gegen Basel richtig gut gespielt, kompakt und diszipliniert. Wir werden leiden und geduldig sein müssen.»

Der gelb-schwarze Prolog in die Europacup-Kampagne 2017/2018 ist für Dynamo Kiew also bereits ein erstes Endspiel. Das passt, denn Ende Mai wird der Cham­pions-League-Final im Kiewer Olympiastadion ausgetragen.

Farbige Sitze wird man dann bestimmt keine sehen, wenn der Nachfolger von Real Madrid als Titelträger ermittelt wird. Die Young Boys wiederum haben erst einmal ein Pflichtspiel in einem grösseren Stadion als am Mittwoch ausgetragen.

Das war vor 31 Jahren, nach dem letzten Meistertitel, als sie trotz langer Zeit ansprechender Vorstellung im Meisterpokal den 1:0-Sieg aus dem Hinspiel in Bern nicht verteidigen konnten, im Madrider Bernabéu in der Schlussphase einbrachen und 0:5 gegen Real verloren.

1986 übrigens gewann Dynamo Kiews grosse Mannschaft um Oleg Blochin, Igor Belanow und Alexander Sawarow den Final im Europapokal der Pokalsieger gegen Reals Stadtrivale Atlético (3:0). Im Fussball hängt immer alles irgendwie miteinander zusammen.


https://www.bernerzeitung.ch/sport/fuss ... y/26074668

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. Juli 2017, 10:31 
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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. Juli 2017, 11:13 
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Lobanowskis Erben und der verratene Geist der Ikone

Dynamo Kiew ist auch dank Waleri Lobanowski ein berühmter Klub. Heute spielt Dynamo aber rustikaler als früher.

Jüngere Menschen werden die Aussage merkwürdig finden – aber Dynamo Kiew ist einer der legendärsten Fussballklubs der Welt. Das liegt an der stolzen Vergangenheit, an den vielen Titeln in der Sowjetunion und in der ­Ukraine. Untrennbar verbunden ist der Glanz Dynamos mit Waleri Lobanowski. Jüngeren Menschen sei mitgeteilt, dass Lobanowski einer der einflussreichsten, erfolgreichsten Trainer der Geschichte ist, jahrzehntelang tätig bei Dynamo, aber auch als Coach der Sowjetunion sowie der Ukraine.

Der stille, kluge Lobanowski installierte in den Siebzigerjahren als erster Trainer die Viererkette in der Abwehr, er führte ­Kiew mit modernen Methoden zu zahlreichen Erfolgen, unter anderem zweimal im Europacup der Pokalsieger (1975, 1986). Als der 63-jährige Kiewer 2002 starb, nahm eine Viertelmillion Menschen an seiner Beerdigung teil. Lobanowski ist ein «Held der ­Ukraine», es ist die höchste Auszeichnung des Landes, und natürlich schwebt sein Geist immer noch über Dynamo Kiew.

Stabile Defensive

Die schwierigen politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse im Land haben jedoch auch dem Hauptstadtklub zugesetzt. Schachtar Donezk gilt heute als Nummer 1 der Liga, aber Kiew ist weiterhin regelmässiger Teilnehmer der Champions League. «Bei Dynamo werden immer noch gute Löhne bezahlt», sagt der ukrainische Journalist Oleg Zadernowski, «aber in den letzten Jahren stand das Team klar im Schatten von Donezk.»

Immerhin, der Saisonstart ist Kiew gelungen, mit zwei Siegen (2:0 gegen Odessa, 1:0 bei Schachtar im Prestigeduell) führt Dynamo die Tabelle an. «Der neue Trainer Alexander Chatskewitsch legt Wert auf eine stabile Defensive», erzählt Zadernowski. Auch er betont die Robustheit des Teams. «Und in der Offensive stehen einige begabte Fussballer.»

YB-Assistenztrainer Harald Gämperle weilte letzte Woche beim Saisonauftakt Dynamos gegen Odessa in Kiew. Die Partie fand nicht im Olympiastadion statt, weil die berüchtigten Fans im Supercup gegen Schachtar vor wenigen Wochen (0:2) mal wieder randaliert hatten – und Dynamo das Heimspiel vor leeren Rängen im Waleri-Lobanowski-Stadion austragen musste. «Kiew ist gut organisiert», sagt Gämperle, «und spielt im 4-2-3-1-System sehr diszipliniert.» Es habe kräftige Akteure im Team, wobei Dynamo im Gegensatz zu Schachtar stark auf einheimische Fussballer setzt.

Unbestrittener Star ist der 189 Zentimeter grosse Andrei Jarmolenko, der seit Jahren mit einem Wechsel in eine Topliga in Verbindung gebracht wird. Auch wegen seiner emotionalen Art klappte es für den 27-Jährigen nicht mit einem Transfer. Zudem soll Jarmolenko in Kiew sechs Millionen Dollar netto pro Saison verdienen.

Die Kopfballstärke Kiews

Die Defensive wird vom rustikalen Kroaten Domagoj Vida dirigiert, auch die anderen Verteidiger gehen wenig zimperlich zur Sache. Und vorn bildet der Paraguayer Derlis González, einst bei Basel, mit Jarmolenko ein äusserst schnelles, gefährliches Flügelpaar. Im Sturm wartet Diemerci Mbokani auf Vorlagen. Der bullige Kongolese, früher bei Monaco, Anderlecht und Wolfsburg, hatte die zwei letzten Saisons leihweise in der Premier League (Norwich und Hull) absolviert – und erzielte am Samstag gegen Donezk das Siegtor. «Wir müssen bei Flanken und Eckbällen aufmerksam sein», sagt Gämperle. «Kiew ist enorm kopfballstark.»

Waleri Lobanowski würde sich ärgern über die aktuelle, sehr ­realistische Spielweise Dynamo Kiews. Sie ist weit entfernt von der Idee des totalen Fussballs des ­genialen Revolutionärs.


https://www.bernerzeitung.ch/region/ber ... y/22589773

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. Juli 2017, 13:21 
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Der ewige Berner Traum

YB steht wieder an den Toren zur Champions League, wo es bisher stets scheiterte. Heute folgt der fünfte Anlauf.

Mit einem Sommerloch haben die Young Boys selten zu kämpfen. Die Tradition und der Spielplan – lies: die Uefa – wollen es, dass YB meist schon Ende Juli, wenn die Saison noch keine zwei Runden alt ist, um die Champions League spielt. Die Königsklasse ist für die Berner nach wie vor so etwas wie ein Sehnsuchtsziel. Oft glitzerten die berühmten Sterne ziemlich fern. Und war man ihnen mal ganz nah, so liess man sich kurz vor dem Ziel bislang immer blenden.

Unpassender Zeitpunkt

Längst ist es keine Besonderheit mehr, dass Schweizer Clubs in der Champions League antreten. Der FC Basel fiebert diese Saison seiner achten Gruppenauslosung entgegen, GC war schon zweimal dabei und sogar der FC Thun spielte 2005 sensationell gegen die Besten des Kontinents. Und zufälligerweise trifft YB heute (18.30 Uhr) auf den Tag genau zwölf Jahre, nachdem die Oberländer mit einem 2:2 bei Dynamo Kiew den Grundstein für das kleine Fussballmärchen legten, in der ukrainischen Hauptstadt gegen den gleichen Gegner an.

Schon kurz nach dem Startsieg gegen Basel hatte Sportchef Christoph Spycher vor dem kampfstarken ukrainischen Vizemeister gewarnt. Vor einem Jahr hatte YB in der gleichen Phase der Vorrunde ja bereits Schachtar Donezk überwunden - und noch im Auswärtsspiel beim 0:2 viel Glück beansprucht. YB hat Dynamo jetzt dreimal beobachten lassen. «Es ist bestimmt kein Vorteil für uns, sind sie doch schon voll im Saft», sagt Spycher. Bereits zwei Ligaspiele hat Kiew hinter sich, dazu den Supercupfinal gegen Schachtar (0:2). «Klar würde man so wichtige Partien lieber mitten in der Saison spielen», so der Sportchef.

Doch so ganz unerfahren ist YB mit dieser Situation und auf dieser Bühne auch nicht mehr. Die diesjährige Kampagne ist der fünfte Anlauf der Young Boys zur Champions League. Viel hat sich geändert, seit sie 2004 gegen Roter Stern Belgrad zum ersten Mal in der Qualifikation spielten. Vor 13 Jahren war das Stade de Suisse noch eine Baustelle, YB harrte das letzte Jahr im Exil Neufeldstadion aus, das den Ansprüchen einer europäischen Partie nicht genügte. Das Hinspiel gegen die Serben fand folglich im Hardturmstadion in Zürich statt.

«Einrahmen und aufbewahren»

Es war einer dieser Momente, wo YB ein bisschen etwas von diesem Sternenstaub abbekam. Erst traf Stéphane Chapuisat – das war an sich zwar keine Überraschung, bedeutete aber doch die Berner Führung. Dann, YB war mittlerweile sogar in Überzahl, erzielte Aussenverteidiger Adrian Eugster – Zeit seiner Fussballtage nicht als kaltschnäuziger Skorer bekannt – ein Tor der Marke «Einrahmen und aufbewahren»: Linksschuss, 20 Meter, unter die Latte. Doch Nikola Zigic, baumlanger Stürmer bei Roter Stern, traf noch zweimal für die Serben. Die Sterne waren doch zu grell.

Mittlerweile ist YB regelmässiger Gast an den Toren zur Königsklasse, die Anfangsnervosität längst verflogen. Mal waren die Berner wirklich nahe dran an der Sensation – 2010 zum Beispiel führten sie im Hinspiel gegen Tottenham 3:0, kassierten dann noch zwei Tore und gingen im Rückspiel 0:4 unter. Mal wurden sie brutal vorgeführt – Monaco kannte 2015 keine Gnade und siegte 3:1 und 4:0, ähnlich kompromisslos trat im Jahr darauf Gladbach auf (3:1 und 6:1).

Es ist also selbst nach dem heutigen Hinspiel schwer abzuschätzen, wohin der Weg von YB in diesem europäischen Sommer noch führt. Im schlechtesten Fall scheitern die Berner an Kiew, dann auch im Playoff zur Europa League und konzentrieren sich anschliessend auf nationale Aufgaben. Im besten Fall überwinden sie nach den Ukrainern auch die nächste Hürde, spielen Champions League. Und träumen dann davon, für den 26. Mai 2018 wieder nach Kiew zu fliegen. Dann findet im Olympiastadion der Final statt. Doch das wäre dann tatsächlich mehr als nur ein bisschen Sternenstaub.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/De ... y/31328337

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. Juli 2017, 13:23 
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26.07.2017

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Ein Versagen von YB und Sion wäre teuer

von E. Tedesco - In der 3. Qualifikationsrunde müssen YB und Sion möglichst viele Punkte für die europäische Zukunft der Schweiz erspielen

Es ist Juli und August – eine Zeit, in der die Clubs versuchen, sich für Europa zu qualifizieren. Während der FC Luzern seine Chance schon wieder vergeigt hat, starten YB und Sion am Mittwoch und Donnerstag in das europäische Abenteuer. Der YB-Gegner in der 3. Qualirunde für die Champions League ist Dynamo Kiew. Die Walliser spielen um den Einzug in die EL-Gruppenphase gegen Suduva Marijampole (Litauen).

«Wir wollen international in einer Gruppenphase vertreten sein und so viele Spiele wie möglich haben», sagte Adi Hütter, ehe YB am Dienstag den Flieger in die Ukraine bestieg. YB und auch Sion spielen aber nicht nur für den eigenen Erfolg, sondern für die Zukunft der Schweizer Clubs in Europa. Jede überstandene Runde, jeder Sieg und jedes Remis bringen wichtige Koeffizienten-Punkte.

Die Schweiz liegt derzeit auf Rang 13

Denn von 2018 bis 2021 wird der letzte Fixplatz in der CL-Gruppenphase nicht mehr bis Platz 12 vergeben, sondern nur noch für den Meister der zehntbesten Liga im Länderranking, weil die Top-5-Ligen in Zukunft vier fixe Startplätze erhalten. Alles, was ab Platz 11 klassiert ist, muss in die Quali. Wer nicht zu den besten 15 Ländern gehört, erhält nur noch vier statt fünf Europacupplätze. Die Schweiz liegt derzeit auf Rang 13 und braucht dringend Punkte, um nicht abzurutschen, zumal die letzte schwache FCB-Saison in der Wertung bleibt.

Derzeit stehen die Tschechen (25.075), die Niederlande (27.949) und die Türkei (29.900) vor der Schweiz (24.700) auf den Plätzen 12, 11 und 10. Das Pünktchen (1.000), das Luzern geholt hat, ist wenig zuträglich – und mit dem FCB und Lugano hat die Schweiz erst zwei fixe Vertreter in einer Gruppenphase, die dann punkten können.

Der 5. Anlauf für YB in der CL-Qualifikation

«Wir wollen europäisch dabei sein. Dieses ist Ziel ist klar. Wir haben viele junge Spieler, die allesamt Erfahrungen sammeln wollen. Gerade für sie sind solche Spiele enorm wertvoll. Klar wollen wir in eine Gruppenphase, aber wir müssen schauen, dass wir uns auf die beiden Spiele gegen Dynamo Kiew konzentrieren», sagt Christoph Spycher.

«Es werden zwei schwierige Spiele gegen einen starken Gegner», so der YB-Sportchef. «Aber deshalb sitzen wir nicht da und denken, ‹Oh nein, warum Dynamo Kiew›, sondern freuen uns darauf, dass wir uns mit diesem Gegner messen dürfen.»

Roter Stern Belgrad, Tottenham, Monaco und Gladbach – gegen diese Clubs hat sich YB bisher in einer Champions-League-Qualifikation gemessen und ist dabei immer gescheitert. Ab Mittwoch nimmt der Schweizer Vizemeister den fünften Anlauf in die Königsklasse – einen ganz steilen. «Wir sind der Aussenseiter», sagt Hütter, «aber jeder träumt davon, in der Champions League zu spielen.»

Immerhin schaffte es YB seit 2010 viermal in die Gruppenphase der Europa League. Und auch das gibt bei der Uefa Punkte. Bleiben diese aus – auch von den anderen Schweizer Vereinen – wird es teuer.


http://www.20min.ch/sport/fussball/story/20496445

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. Juli 2017, 13:26 
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Das meint BLICK vor Duell gegen Kiew

Wir brauchen ein starkes YB!

Nach einer turbulenten Saison würde ein Weiterkommen den Bernern einen Schub für die Meisterschaft verleihen, meint BLICK-Reporter Martin Arn.

Es ist genau ein Jahr her, da schaffte YB gegen Schachtar die Qualifikation fürs Champions-League-Playoff. Dort flog man allerdings in hohem Bogen gegen Gladbach raus (1:3 und 1:6).

Es war der Anfang einer turbulenten Saison. Zuerst musste Sportchef Fredy Bickel gehen, danach auch der neue Verwaltungsrat Urs Siegenthaler. Es folgten Höhen (mit Siegen gegen Basel) und Tiefen (Cup-Out gegen Winterthur).

Es ist natürlich noch zu früh, um dieses neue YB-Team, das zum Saisonauftakt Basel geschlagen hat, zu beurteilen.

Doch nach Jahren der Irrungen und Wirrungen scheint endlich die Vernunft Einzug zu halten.

Verantwortlich hierfür ist in erster Linie Trainer Adi Hütter, ein seriöser Schaffer, der kaum je laut wird. Und natürlich der neue Sportchef Christoph Spycher, der das Team klug verjüngt und trotzdem verstärkt hat. Auch ihm liegen laute Töne fern.

Die Qualifikation für die Champions League und die rund 20 Millionen Schweizer Franken würde man in Bern gern nehmen. Doch auch die Europa League hat ihren Reiz und kann finanziell interessant sein.

Ein Weiterkommen gegen Kiew würde YB Schub für die Meisterschaft verleihen. Ein starkes YB wäre nicht nur hinsichtlich des Schweizer Uefa-Koeffizienten wichtig. Auch die Super League braucht endlich einen ernstzunehmenden Basel-Herausforderer.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 50175.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. Juli 2017, 13:27 
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26.07.2017

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YB-Fans im Glück

Das 10-Millionen-Spiel gibts heute für 2 Franken

Heute gehts für YB um viel Geld und für den Schweizer Fussball um die Zukunft. Und die mitgereisten Supporter dürfen sich über ukrainische Spottpreise freuen.

Alle Jahre wieder: Für YB ist die 3. Qualifikationsrunde der Champions League nicht nur sportlich eine Herausforderung. Es geht auch um sehr viel Geld!

Sollte sich YB gegen Kiew und danach im Playoff gegen ein weiteres europäisches Topteam durchsetzen, würde der Rubel richtig rollen. 12,7 Mio. Euro beträgt die Antrittsgage in der Champions League. Dazu kommen die Zuschauereinnahmen aus mindestens drei Heimspielen, sowie Punkteprämien (1,5 Mio. pro Sieg, 500 000 Euro pro Remis). Insgesamt könnte YB im Idealfall gegen 25 Mio. Franken verdienen.

Doch selbst die Europa League wäre finanziell äusserst interessant. Setzt sich YB gegen Kiew durch, ist man sicher in der Gruppenphase vertreten und dürfte sich, je nach Gegnern, über bis zu 10 Mio. freuen. Doch nicht nur für den YB-Kassenwart ist das Abschneiden der Berner von Bedeutung. Im diesjährigen Europacup steht – man muss es so dramatisch formulieren – die Zukunft des Schweizer Fussballs auf dem Spiel.

Ab kommender Saison haben die Top-5-Ligen vier fixe Champions-League-Startplätze. Der Meister der zehntbesten Liga im Uefa-Länderranking kommt ebenfalls noch in die Kränze. Alle anderen müssen in die Qualifikation. Noch schlimmer: Wer nicht unter den besten 15 Ländern ist, bekommt nur noch 4 statt 5 europäische Plätze. Die Schweiz, also YB, Basel, Lugano und Sion brauchen dringend Siege und Punkte. Denn derzeit liegen wir nur auf Platz 13 des Uefa-Rankings und es droht ein weiteres Abrutschen.

Etwas einfacher ist die Rechnung für die mitgereisten 130 YB-Fans. Die Tickets sind für einen Spottpreis zu haben: 2 Franken kostet der Eintritt zum Spiel heute Abend. Und auch für die dritte Halbzeit müssen sich die Berner Anhänger keine all zu grossen Sorgen machen. Ein grosses Bier gibt es für weniger als 1.50 Fr. zu kaufen. Und gegen den kleinen Hunger hilft ein Big Mac: Preis 2 Franken.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 51151.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. Juli 2017, 16:15 
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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. Juli 2017, 16:19 
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26.07.2017

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Freistoss-Spezialist im Familien-Glück

YB hofft auf Sulejmanis Papi-Power

Miralem Sulejmani begeisterte am Samstag mit einem Traumtor gegen Basel. Schlägt er heute in Kiew erneut zu? Seine Vesna würde sich freuen.

Ein Schuss wie ein Kuss. Berns Mittelfeld-Ass Miralem Sulejmani zirkelt den Ball aus rund 25 Metern mit dem linken Zauberfuss ins rechte obere Toreck. Danach schreit er vor Freude. Seine ganze Power entlädt sich wie ein Vulkan. Beim Jubel steckt er sich den rechten Daumen in den Mund: Symbol für einen Baby-Nuggi, Ausdruck seines Familienglücks.

Was könnte das nach diesem Traumstart für eine Saison werden für den 28-jährigen Serben, der vor Bern schon bei Ajax Amsterdam und Benfica Lissabon spielte. Heute im Quali-Hinspiel in Kiew mit einem weiteren Freistoss-Zauber die Basis legen für das Abenteuer Champions League mit YB? Das wäre ein Traum. Realität für Sulejmani ist, dass er zum zweiten Mal Papi wird. Ende November bekommt Sohnemann Luca ein Schwesterchen.

Hinter dem Familienglück steht eine besondere Liebesgeschichte. Am 26. September 2009 war Sulejmani in einem Belgrader Restaurant essen. «An einem Nebentisch war diese Mädchenrunde. Da war Vesna dabei, sie wurde mir vorgestellt und ich wusste vom ersten Moment an: Mit ihr will ich in Kontakt bleiben.»

Sulejmani-Familie erhält Zuwachs

Die beiden trafen sich von Zeit zu Zeit wieder. «Ich lernte diese Person kennen, die schon sehr jung viel Verantwortung trug, weil sie selbständig war. Für einen Fussballprofi ist es schwierig, eine Person zu finden, die dich immer unterstützt. Wir reisen viel, brauchen viel Schlaf, essen speziellen Food, müssen immer flexibel sein. Die Frau muss sich immer danach richten. Das ist alles andere als einfach!"

Sulejmani spielte damals für Ajax. Als die Beziehung immer ernster wurde fragte er Vesna, ob sie zu ihm nach Amsterdam kommen wolle. «Da machte es endgültig Klick! Seither sind wir zusammen.» Im Oktober 2011 kam dann Luca zur Welt, der demnächst eingeschult wird, und jetzt erwarten sie weiteren Familienzuwachs. «Es wird ein Mädchen. Verheiratet sind wir deswegen nicht. Oder doch. Einfach inoffiziell.»

Seine Mitspieler, seine Familie, die YB-Fans, die Fussball-Schweiz... alle werden heute gebannt hinschauen, wenn sich Sulejmani die Kugel vor dem Strafraum von Dynamo Kiew hinlegt, mit vier tänzelnden Schritten anläuft und den Ball mit dem linken Fuss Richtung Maschen zirkelt.


https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 50990.html

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