Registrieren    Anmelden    Forum    Suche    FAQ

 

 

 

     

 

 

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 9 Beiträge ] 
Autor Nachricht
 Beitrag Verfasst: Dienstag 30. Mai 2017, 14:08 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12
Beiträge: 3258
Wohnort: Bern
BSC Young Boys - FC Lausanne-Sport


Bild vs. Bild


Stadion Wankdorf, Bern,
Freitag, 2. Juni 2017
Zeit: 20:30 Uhr

Bild


Webseiten FC Lausanne-Sport:
http://www.lausanne-sport.ch/
http://www.bwfk.com
http://www.transfermarkt.ch/fc-lausanne ... verein/527
http://de.wikipedia.org/wiki/FC_Lausanne-Sport
http://fr-fr.facebook.com/lausannesport
http://www.stades.ch/Pontaise-photos.html

Forum FC Lausanne-Sport:
http://lausanne-sports.forumsactifs.com

Statistiken / Vergleiche vs. FC Lausanne-Sport:
http://www.sfl.ch/superleague/klubs/fc-lausanne-sport
http://www.transfermarkt.de/spielberich ... ht/2700625
http://www.football-lineups.com/team/FC_Lausanne_Sport
http://de.soccerway.com/teams/switzerla ... anne-sport
http://de.soccerway.com/matches/2017/06 ... rt/2243360
http://www.stat-football.com/en/t/swi10.php


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 1. Juni 2017, 15:59 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Montag 24. Mai 2004, 18:21
Beiträge: 3440
Wohnort: In der Brauerei
YB - Lausanne, Freitag, 2. Juni 2017, 20:30 Uhr, Stade de Suisse

Verletzte Spieler: Hoarau, Sanogo, Sulejmani, Obexer.
Rekonvaleszent: Wüthrich.
Fraglich: Bertone (krank)
Gesperrt: Schick (4. gelbe Karte)

Vorverkaufsstand am Freitag:
14'900 (davon 10'500 Jahreskarten).

Die Matchbesucher werden gebeten, den Vorverkauf zu benutzen und frühzeitig zu erscheinen.
Für die Anreise werden die öffentlichen Verkehrsmittel empfohlen. Das Wankdorf Center ist bis um 21:00 Uhr geöffnet.

Im Stadion ist der Radio-Kommentar für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.

Ehrung des U19-Frauen-Teams

Das U19-Team der YB-Frauen hat sich den Schweizer Meistertitel gesichert. Rund 20 Minuten vor Anpfiff des Spiels YB - Lausanne findet am Freitagabend im Stade de Suisse die Pokalübergabe statt.

U17-Team der Young Boys im U18-Cupfinal

Die U17 des BSC Young Boys wird am Samstag, 3. Juni 2017, um 16:00 Uhr in Biel den U18-Cupfinal gegen den FC Sion bestreiten. Die Mannschaft von Trainer André Niederhäuser hat auf dem Weg in den Final mit Luzern, dem Team Ticino und GC gleich drei U18-Teams eliminiert.

Verlosung der YB-Lebenskarte

In der Pause des Spiels YB - Lausanne verlost YB unter allen aktuellen Jahreskartenbesitzern, die ihre Jahreskarte bis am 24. Dezember 2016 gelöst hatten, ein persönliches YB-Abonnement auf Lebzeiten. Als Glücksfee wird YB-Legende Lars Lunde, Torschützenkönig der Meistermannschaft 1986, amtieren.

Spiele der YB-Teams an diesem Wochenende

Samstag, 3. Juni 2017:
16:00 Uhr, YB U17 - Sion U18 (Cupfinal, Tissot-Arena, Biel)
17:00 Uhr, YB-Frauen - Basel (Wyler)


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Freitag 2. Juni 2017, 12:29 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
02.06.2017

Bild

Zitat:
Blumen für Mvogo und Vertrag für Fassnacht

Vor dem letzten Saisonspiel gegen Lausanne vermeldet YB den Zuzug des Thuner Offensivspielers.

Das letzte Heimspiel einer Saison wird traditionellerweise dazu genutzt, sich vor der Partie von Spielern zu verabschieden, die den Club verlassen. Bei den Young Boys wird es heute einzig der zu RB Leipzig in die Bundesliga wechselnde Yvon Mvogo sein, der einen Blumenstrauss in Empfang nehmen darf. Bei anderen Kandidaten für einen Transfer ins Ausland, allen voran Denis Zakaria, ist noch immer keine Entscheidung gefallen. Offen ist weiter, ob einer der Routiniers wie Steve von Bergen oder Alain Rochat, die mit Xamax in Verbindung gebracht werden, in der Schweiz zu einem anderen Club wechselt.

Bei den bis Ende dieser Saison ausgeliehenen Roger Assalé und Kevin Mbabu zeichnet sich offenbar ab, dass YB die Option auf eine definitive Übernahme des Stürmers von der Elfenbeinküste einlösen wird. Im Falle des bei Newcastle unter Vertrag stehenden Verteidigers, den man ebenfalls gerne behalten möchte, laufen die Verhandlungen. Ausserdem ist die Zukunft von Milan Gajic ungewiss, dessen Vertrag bei YB noch ein Jahr läuft, der in dieser Saison aber kaum mehr zu Einsätzen kam.

Fassnacht setzt auf YB

Dafür ist gestern das YB-Kader 2017/18 durch einen Spieler mit Potenzial verstärkt worden. Wie erwartet wechselt Christian Fassnacht vom FC Thun zu den Young Boys. Er hat einen Vertrag über vier Jahre bis Sommer 2021 unterschrieben. Über die Ablösesumme wollten beide Clubs keine Angaben machen. Der Offensivspieler, erst auf diese Saison hin vom FC Winterthur gekommen, hätte bei den Oberländern einen bis Sommer 2019 weiterlaufenden Vertrag gehabt. Fassnacht, der in 34 Einsätzen für Thun bisher 10 Tore erzielt und 6 Assists verbucht hat, wurde in den vergangenen Wochen von mehreren Clubs aus dem In- und Ausland umworben.

«Es ist schön, dass er sich für uns entschieden hat», freut sich Adi Hütter über die Verpflichtung. Er sieht den Wechsel als «nächsten und richtigen Schritt» von Fassnacht, da er bei den Young Boys auch die Chance erhalten werde, international zu spielen. Der YB-Trainer spricht von einem «hochinteressanten Spieler», der in dieser Saison gezeigt habe, dass er für höhere Aufgaben fähig sei. Für Hütter ist Fassnacht trotz bereits 23 Jahren ein Spielertyp, der ideal zur neuen Strategie in Bern passt: «Hungrig, schnell und offensiv überall einsetzbar.» Bei YB ist der 1,85 Meter grosse Spieler vor allem für die offensiven Aussenpositionen rechts und links vorgesehen, er kann aber auch ganz vorne im Angriff oder hinter den Spitzen eingesetzt werden. Fassnacht selber ist überzeugt, den richtigen Club für seinen nächsten Karriereschritt gewählt zu haben: «Ich freue mich, mit YB national wie auch international grosse Herausforderungen angehen zu dürfen.»

Das letzte Ziel: 69 Punkte

Bevor schon am 21. Juni die Vorbereitung für die neue Spielzeit beginnt, will Hütter die aktuelle Saison heute mit einem guten Auftritt gegen Lausanne abschliessen «und unseren Fans damit für die Unterstützung danken». Mit einem Sieg würde YB die Marke von 69 Punkten aus dem Vorjahr egalisieren.

Blickt der Trainer auf die Saison zurück, ist er mit der Vorrunde, den 35 Punkten und dem Vorstoss in die Europa League zufriedener als mit den Leistungen dieses Frühjahres. Dort nennt er vor allem das blamable Scheitern im Cup gegen Winterthur als «grösste Enttäuschung.» Aber auch in der Liga lief es in der Rückrunde nicht nach Wunsch. «Wir waren nicht mehr so stark wie letztes Jahr, als wir gleich 41 Punkte geholt haben», gesteht Hütter, der als negative Ausreisser die beiden Heimniederlagen gegen Lugano und GC und auch das 0:1 in Vaduz nennt, wo YB «zu einfach» Punkte abgegeben habe.

Er weiss deshalb, wo er den Hebel ansetzen will. «Wir müssen gegen die Kleinen besser werden, in diesen Spielen noch 5 bis 10 Prozent mehr bringen», fordert der YB-Trainer. «In dieser Beziehung», sagt er, «ist uns Basel noch um einiges voraus.» Gegen Lausanne kann sein Team heute schon einmal üben.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/ch ... y/31770841

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Freitag 2. Juni 2017, 12:31 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
02.06.2017

Bild

Zitat:
YB: Zwischen Donezk und Winterthur

Heute Freitag bestreitet YB gegen Lausanne das letzte Saisonspiel. Die Young Boys blicken auf eine turbulente, unterhaltsame Saison zurück.

Den letzten Spieltag an einem Freitagabend um 20.30 Uhr austragen zu lassen, ist wohl weltweit einmalig, schwer verständlich und eine Eigenheit der Super League. Der Terminplan ist eng gesteckt, doch eine Meisterpokalübergabe heute kurz vor 23 Uhr ist speziell. Der FC Basel wird das Double über Pfingsten gebührend feiern, Rivale YB beendet die Spielzeit heute gegen Lausanne.

Trainer Adi Hütter zieht eine zufriedenstellende Bilanz, die Ziele (Rang 2, Erreichen einer europäischen Gruppenphase, Überwintern im Cup) seien erreicht worden. «Wir haben eine gute Saison gespielt, waren aber nicht konstant genug und gaben gegen kleinere Teams zu viele Punkte ab», sagt Hütter.

Hoaraus tolle Bilanz

Auf die Frage nach seinem YB-Spieler der Saison antwortet Hütter ohne Bedenkzeit: «Gui!» Eigentlich möge er es nicht, Fussballer herauszuheben, aber der Wert von Torjäger Guillaume Hoarau für die Young Boys sei gewaltig. Die Berner erzielen deutlich mehr Tore und holen viel mehr Zähler, wenn der Franzose dabei ist. «Und 18 Tore sowie 5 Assists in 21 Spielen zeigen seine Klasse», sagt Hütter.

Letzte Saison fehlte Hoarau ebenfalls fast die Hälfte der Partien, schoss auch 18 Tore (in 22 Auftritten), aber Torschützenkönig wurde Munas Dabbur (19 Treffer in 35 Partien) von GC. In dieser Spielzeit führte Hoarau lange, doch der zweifache YB-Torschützenkönig Seydou Doumbia totalisiert nach seiner späten Doublette bei GC (3:1) am Sonntag auch 18 Treffer. Und kann Hoarau heute gegen St. Gallen in seinem 25. Einsatz überholen.

Aufsteiger der Saison bei YB ist auf den ersten Blick der junge Michel Aebischer, das neueste Produkt aus der vorzüglichen Nachwuchsarbeit im Klub. Hütter nennt den kampfstarken, forschen, flankensicheren Kevin Mbabu, weil der Rechtsverteidiger in der Rückrunde erstklassige Leistungen gezeigt habe. Noch ist nicht sicher, ob es YB gelingen wird, den von Newcastle ausgeliehenen Mbabu zu verpflichten. «Aber wir haben viele gute junge Spieler, die Fortschritte erzielt haben», sagt Adi Hütter.

Geht es um das beste Spiel der Saison, erwähnt der YB-Trainer die zwei Heimsiege gegen Basel, spricht über die gute Vorstellung in der Europa League bei Piräus (1:1), landet aber schliesslich doch im letzten August beim 2:0-Sieg in der Champions-League-Qualifikation gegen Schachtar Donezk und beim Weiterkommen im Elfmeterschiessen. «Da waren wir auf den Punkt parat, haben ein grosses Spiel gewonnen und unseren taktischen Plan durchgezogen.» An diesem Abend habe alles gepasst.

Das 0:0 in Lausanne

Die brutalste Niederlage sei das 1:6 eine Runde später in Gladbach gewesen. «Doch da mussten wir sehr viel riskieren.» Logischerweise sei das blamable Ausscheiden im Cupviertelfinal der heftigste Rückschlag gewesen. «Da haben wir einiges zerstört», sagt Hütter, «das schmerzt heute noch.»

Aber die Leistung gegen Winterthur sei lange Zeit okay gewesen, «wir vergaben sehr viele Chancen, hatten Pech im Abschluss.» Die Darbietung in Lausanne beim sehr langweiligen 0:0 sei weniger gut gewesen.

Damals agierten die Young Boys für einmal ultradefensiv, nachdem sie zuvor einige Gegentore erhalten hatten. Heute dürften sie gegen den gleichen Gegner deutlich mutiger antreten.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23489047

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Freitag 2. Juni 2017, 16:15 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Dienstag 9. Mai 2006, 19:54
Beiträge: 292
Bild


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Samstag 3. Juni 2017, 00:19 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
03.06.2017

Bild

Zitat:
YB – Lausanne 2:0

Doppelpack und 15-Sekunden-Tor von Ravet

YB bezwingt zum Abschluss der Saison zuhause Lausanne mit 2:0. Mann des Spiels ist mit zwei Toren Yoric Ravet.

Das Spiel:
Kehrausspiel im Stade de Suisse. Yvon Mvogo wird nach Leipzig verabschiedet. Ikone Lars Lunde beglückt einen YB-Fan mit einer lebenslänglichen Karte. YB zieht die Option im Fall Roger Assalé, womit der Ivorer nun einen Vertrag bis 2020 in der Tasche hat. Und YB muss machtlos mit anschauen, wie der Basler Seydou Doumbia dem verletzten Guillaume Hoarau die Torjäger-Krone im allerletzten Saisonspiel wegschnappt. Irgendwie symptomatisch, dass es YB trifft. Dann noch im letztmöglichen Moment. Und durch den ehemaligen Berner Publikumsliebling... Das Spiel? Nach 15 Sekunden bucht Ravet nach dem ersten Totalaussetzer in der Lausanne-Abwehr das 1:0. Nach 35 Minuten trifft der Franzose nochmals. Das wars.

Die Tore:
1. Minute, 1:0 | Schon nach 15 Sekunden zappelt die Kugel im Netz der Gäste. Lecjaks unterbindet ein schwaches Tejeda-Zuspiel, sprintet in den Sechzehner, legt quer. Ravet schiebt problemlos ein.

35. Minute, 2:0 | Flotter YB-Angriff über rechts. Assalé stürmt alleine auf Goalie Castella zu, spielt den Ball im Strafraum hoch auf Ravet, der volley aus 16 Metern ins leere Tor trifft.

Der Beste:
Zwei blitzsaubere Tore. Auch sonst sprüht Yoric Ravet vor Spielfreude, auch wenn ihm nicht ganz alles gelingt.

Der Schlechteste:
Seine Name ist reine Poesie: Yeltsin Tejeda! Sein Pass nach ein paar wenigen Sekunden ist das Gegenteil davon, womit der Wuschelkopf aus Costa Rica Lausannes Niederlage einleitet.

Die Schluss-Tabelle:
1. Basel, 86 Punkte: Ist direkt für die Champions League qualifiziert.

2. Young Boys, 69 Punkte: Muss zwei Qualifikationsrunden für die Champions League bestreiten. Mögliche Gegner: Dynamo Kiew, Ajax Amsterdam oder CSKA Moskau.

3. Lugano, 53 Punkte: Erbt den fixen Startplatz in der Gruppenphase der Europa League, da Basel Cupsieger ist.

4. Sion, 51 Punkte: Muss zwei Qualifikationsrunden für die Europa League bestreiten.

5. Luzern, 50 Punkte: Muss drei Qualifikationsrunden für die Europa League bestreiten.

6. Thun, 45 Punkte

7. St. Gallen, 41 Punkte

8. GC, 38 Punkte

9. Lausanne, 35 Punkte

10. Vaduz, 30 Punkte: Steigt in die Challenge League ab.

So gehts weiter:
Saisonstart in der Super League ist am 22./23. Juli 2017.

**************

YB – Lausanne 2:0 (2:0)

Stade de Suisse, 16'492 Fans, SR: Hänni

Tore: Ravet (Lecjaks) 1:0. 35. Ravet (Assalé) 2:0.

YB: Mvogo; Nuhu, Rochat, Benito; Mbabu, Zakaria, Aebischer, Lecjaks; Ravet; Frey, Assalé.

Lausanne: Castalla; Lotomba, Diniz, Monteiro, Gétaz; Tejeda; Kololli, Custodio, Pasche, Ben Khalifa; Torres.

Einwechslungen YB: Gerndt (77. für Frey), Seferi (77. für Lecjaks), Joss (78. für Mbabu).

Einwechslungen Lausanne: Campo (71. für Tejeda), Manière (82. für Kololli), Margairaz (82. für Gétaz).

Gelb: -

Rot: -

Bemerkungen: YB ohne Hoarau, Sanogo, Sulejmani, Obexer (verletzt), Von Bergen, Bertone (krank), Schick (gesperrt). – Lausanne ohne Blanco, Margiotta, Frascatore, Tomas, Da Silva (verletzt).


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 78843.html

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Samstag 3. Juni 2017, 00:22 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
02.06.2017

Bild

Zitat:
YB siegt dank Doppeltorschütze Ravet

Die Young Boys verabschieden sich mit einem standesgemässen 2:0-Heimsieg gegen ein dezimiertes Lausanne in die Sommerpause. Doppeltorschütze Yoric Ravet war bereits nach 15 Sekunden erfolgreich.

Für beide Teams ging es um nichts mehr, und beiden Teams merkte man dies auch an. Dennoch bekamen die knapp 16'500 Zuschauer im Stade de Suisse aussergewöhnliches geboten. Ravet erzielte zwar nicht den schnellsten Treffer der Super League (Moussa Konaté/Sion im Frühjahr 2015 nach zehn Sekunden) und auch nicht den schnellsten der Saison (Miralem Sulejmani/YB nach 11 Sekunden vor zehn Wochen). Es war aber das schnellste Tor in der Super League bei gegnerischem Anspiel.

Lausanne verschlief den Start komplett. Jan Lecjaks hatte nach schnellem Ballgewinn auf der linken Seite Zeit und Platz, in der Mitte entwischte Ravet seinen Gegenspielern, dem Lecjaks den Ball mustergültig servierte. Der schnelle Treffer erinnerte sich Christian Benteke, der in der WM-Qualifikation für Belgien gegen Gibraltar nach 8,1 Sekunden getroffen hatte bei Anspiel Gibraltar. Den zweiten Treffer markierte Ravet nach 35 Minuten nach Vorarbeit von Roger Assalé, den die Young Boys vor dem Spiel mit einem Vertrag bis 2020 ausgestattet hatten.

Die Berner, bei denen mit Denis Zakaria und Michel Aebischer zwei 20-Jährige das defensive Mittelfeld souverän beackerten, verabschiedeten sich mit einem verdienten Sieg vom Heimpublikum. Für Aufsteiger Lausanne, dessen Absenzenliste fast für eine weitere Elf gereicht hätte, war es ein verschmerzbarer Abschluss.
Telegramm:

Young Boys - Lausanne-Sport 2:0 (2:0)

16'492 Zuschauer. - SR Hänni. - Tore: 1. (0:15) Ravet (Lecjaks) 1:0. 35. Ravet (Assalé) 2:0.

Young Boys; Mvogo; Mbabu (78. Joss), Nuhu, Rochat, Benito; Ravet, Zakaria, Aebischer, Lecjaks (77. Seferi); Assalé, Frey.

Lausanne-Sport: Castella; Lotomba, Diniz, Monteiro, Gétaz (82. Margairaz); Tejeda (71. Campo); Kololli (82. Manière), Custodio, Pasche, Ben Khalifa; Torres.

Bemerkungen: Young Boys ohne Schick (gesperrt), Hoarau, Sanogo, Sulejmani, Obexer (alle verletzt), Von Bergen und Bertone (beide krank). Lausanne-Sport ohne Frascatore, Margiotta, Blanco, Tomas, Da Silva (alle verletzt), Pak, Méndez, Dominguez und Esnaider (nicht im Aufgebot).


https://www.aargauerzeitung.ch/sport/fu ... -131392806

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Samstag 3. Juni 2017, 00:26 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
03.06.2017

Bild

Zitat:
Nur spärlicher Applaus

YB hat 2016/17 auf wie neben dem Platz kein rühmliches Kapitel geschrieben.

Gestern, 22.30 Uhr im St.-Jakob-Park: Der FC Basel nimmt den Meisterpokal in Empfang – zum achten Mal in Folge – und feiert ausgelassen. Wie bereits vor einer Woche, nach dem Gewinn des Schweizer Cups.

Gestern, 22.30 Uhr im Stade de Suisse: Die YB-Spieler tragen ein Banner über den Kunstrasen und bedanken sich beim Publikum für die Unterstützung. Die treuen Anhänger applaudieren, skandieren «Hopp YB!» und feiern Yvon Mvogo. Aber wieder keinen Titel. 30 Jahre ist es nun her, seit in Bern eine Trophäe in die Höhe gestemmt werden konnte.

Für was also haben die Young Boys in der abgelaufenen Spielzeit 2016/17 überhaupt Applaus verdient?

Applaudieren darf man den Bernern für die Konsequenz, mit der sie die gezielte Integration von internen und externen Talenten weiter vorangetrieben haben. Dieser bereits unter Fredy Bickel eingeschlagene Weg ist inzwischen zur offiziellen Strategie des Clubs deklariert worden. Zehn Spieler aus dem eigenen Nachwuchs sind in der abgelaufenen Saison im Profiteam der Young Boys insgesamt zu mehr als 130 Einsätzen gekommen. Von den Jungen sind Mvogo und Zakaria so weit, dass der eine in die Bundesliga wechselt und der andere kurz vor einem Wechsel ins Ausland steht. Michel Aebischer hat in seiner Entwicklung einen grossen Schritt gemacht. Sven Joss hat angedeutet, dass er ein verlässlicher Wert auf dem Aussenverteidigerposten werden kann. Und mit Goalie David von Ballmoos sowie Abwehrspieler Marco Bürki werden für die nächste Saison zwei ausgeliehene Talente mit Potenzial zurückgeholt, die ebenfalls im eigenen Nachwuchs ausgebildet worden sind.

Auch das tragende Gerüst für die Zukunft steht, um die Talente in die Mannschaft einzubauen: Das wurde mit den vorzeitigen Vertragsverlängerungen der Leaderfiguren Guillaume Hoarau und Sékou Sanogo geschaffen.

Schöner Transfererlös

Beifall gibt es – nach Jahren mit hohen Millionenverlusten – auch für das Abschneiden aus finanzieller Optik. Die stattlichen Investitionen in den Nachwuchs beginnen sich auszuzahlen. Die Transfers von Hadergjonaj (zu Ingolstadt), Mvogo (zu Leipizig) haben zusammen mit dem Verkauf von Kubo (zu Gent) schon mehr als 10 Millionen Franken eingebracht. Und sollte auch Zakaria ein lukratives Angebot annehmen, dürfte sich der Transfererlös sogar auf mehr als 20 Millionen verdoppeln. Lange Zeit hat YB neidisch zum FCB schielen müssen, wenn es um derart hohe Transfererlöse im Schweizer Fussball ging. In diesem Bereich haben die Berner im Vergleich mit den Baslern viel an Terrain wettgemacht.

Wenig Applaus erhält der sportliche Leistungsausweis. Erfüllt haben die Berner im Europacup. Der Coup gegen Donezk in der Champions-League-Qualifikation war einer der bedeutendsten Erfolge der letzten Jahre. Es blieb auf internationaler Bühne bei diesem Sondereffort. Das Erreichen der Königsklasse blieb gegen Gladbach Wunschdenken. In der Europa League fehlten Physis und Leidenschaft, um in einer durchschnittlichen Gruppe die erste Phase zu überstehen.

Auch Adi Hütter ist es bisher nicht gelungen, das Mysterium YB zu entschlüsseln.

Auf nationaler Bühne hat YB das Vorhaben, näher an den FCB heranzukommen, verpasst. 17 Punkte büssten die Berner in der Liga am Ende auf den Serienmeister ein, das sind nochmals drei mehr als im Vorjahr. Das liegt nicht nur daran, dass Basel eine fast perfekte Saison ablieferte. Die Young Boys ihrerseits konnten sich punktemässig nicht steigern, sie egalisierten mit 69 Punkten den letztjährigen Wert. Gründe, dass der Trend wieder nicht in die gewünschte Richtung ging, gibt es mehrere. YB hat im Schnitt jedes zweite Auswärtsspiel verloren. YB fehlte es abermals an Stabilität: Auf ein 7:2 gegen Lausanne folgte ein 1:4 bei GC, auf vier Unentschieden in Serie ein 4:0 gegen GC und ein 5:0 gegen Vaduz, auf ein sehenswertes 3:1 gegen Sion ein klägliches 1:4 in Luzern. YB war ausserdem erneut nicht in der Lage, die Strapazen in den happigen Startwochen physisch zu bewältigen. Gleich acht Spieler standen beispielsweise Mitte August beim 0:3 in Basel auf der Verletztenliste. Und dies keine drei Wochen nach dem Saisonstart.

Schlimmer Ausrutscher

Das krasseste Beispiel für das Auf und Ab lieferte der Cup. Da fertigte YB im Achtelfinal die Grasshoppers auf beeindruckende Art 5:0 ab, ehe es im Viertelfinal gegen das unterklassige Winterthur im Penaltyschiessen kläglich scheiterte. Es war am 1. März, als YB den Stecker für die Saison 2016/17 gleich selber zog. In den letzten drei Monaten schleppte sich die Mannschaft mal besser, mal schlechter über die meist belanglosen Runden zum Minimalziel, dem zweiten Platz.

Auch Trainer Adi Hütter ist es in seiner ersten ganzen Saison in Bern nicht gelungen, das Mysterium YB zu entschlüsseln. Er lässt attraktiven Fussball spielen, ist kompetent und gradlinig. Nur: Den entscheidenden Schalter hat auch der Österreicher bei der Mannschaft nicht umlegen können.

Gar Pfiffe verdient das unrühmlichste Kapitel der Saison, für das der YB-Verwaltungsrat sorgte. Das Intermezzo mit Urs Siegenthaler und die daraus resultierenden Absetzungen von Fredy Bickel sowie Alain Kappeler haben dem Club in enormem Ausmass geschadet. Dass es in dieser Affäre bei einem Ende mit Schrecken blieb und nicht bei einem Schrecken ohne Ende, war das einzig Positive an diesem herbstlichen Trauerspiel.

Mehr Geschick bewies der Verwaltungsrat mit der Ernennung von Christoph Spycher zum Sportchef. Dieser hat sich rasch Kredit erarbeitet, orientiert sich mit seinem Team an der neuen Philosophie und sorgt intern für mehr Transparenz. Die Zeiten scheinen vorbei, als der Sportchef allein bestimmen konnte und die Transfers selber durchzog. Keiner der bisherigen Entscheide hat Unverständnis oder gar Polemik entfacht. Das neue Gremium bei YB hat in den ersten Monaten umgesetzt, was es versprochen hat. Und so setzt man am Ende einer Saison in Bern wieder einmal auf das Prinzip Hoffnung. Dass es in der nächsten Saison besser läuft, dass es mehr zu applaudieren gibt, dass es endlich mit einem Titelgewinn klappt.

Es ist die alte Leier, die bei YB Jahr für Jahr neu angestimmt wird.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Nu ... y/23895811

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Beitrag Verfasst: Samstag 3. Juni 2017, 00:28 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08
Beiträge: 29376
03.06.2017

Bild

Zitat:
Mvogos Abschied, Ravets Blitztor

YB setzt sich an einem ereignisreichen Abend in der letzten Runde gegen Lausanne 2:0 durch. Yoric Ravet trifft zweimal. Roger Assalé bleibt bei YB, Yvon Mvogo wird verabschiedet – und Basel feiert seinen Torschützenkönig Seydou Doumbia.

Die Young Boys beenden die Saison am Freitagabend erfolgreich, beinahe feierlich und mit jeder Menge guter Nachrichten. Der Abend beginnt mit der Verabschiedung von Yvon Mvogo, der seine sehr hoffnungsvolle Karriere beim Bundesliga-Spitzenklub RB Leipzig fortsetzt.

Und vor der Partie gegen Lausanne mit Blumen, Applaus und gemeinsamem Bild mit Sportchef Christoph Spycher sowie Chefscout Stéphane Chapuisat, der Mvogo einst zu YB lotste, beehrt wird.

Ravet wie kürzlich Sulejmani

Kurz darauf vermelden die Young Boys im Stade de Suisse, dass sie die Option auf Roger Assalé gezogen und die flinke Offensivkraft bis 2020 an sich gebunden haben. Die Ablösesumme beträgt nicht – wie einst spekuliert – über 2 Millionen Franken, sondern dürfte sich im hohen sechsstelligen Bereich befinden.

Und auch mit Kevin Mbabu sind sich die YB-Verantwortlichen einig, der überzeugende Rechtsverteidiger teilte dem Klub mit, er wolle in Bern bleiben. Nun gilt es, eine Einigung mit Mbabus Arbeitgeber Newcastle über eine Übernahme zu finden. Mit dem dynamischen Mbabu sowie dem gleichfalls starken Loris Benito besitzen die Young Boys ein ausgezeichnetes Aussenverteidigerduo.

Mvogo, Assalé, Mbabu, Benito und ihre Teamkollegen legen gegen Lausanne los, als handle es sich nicht um eine sportlich bedeutungslose Veranstaltung. Jan Lecjaks erobert nach wenigen Sekunden und Anstoss des Gegners (!) den Ball, Yoric Ravet verwertet die Hereingabe nach 15 Sekunden zum ultrafrühen 1:0.

Erneut schlagen die Young Boys im Stade de Suisse blitzschnell zu, zweieinhalb Wochen vorher traf Miralem Sulejmani gegen Luzern (4:1) sogar schon nach elf Sekunden – damals allerdings hatte YB den ersten Ballkontakt gehabt.

Und einen Weltrekord stellt Ravets Treffer auch nicht dar. Belgiens Christian Benteke traf vor einem halben Jahr in Gibraltar beim 6:0-Sieg in der WM-Qualifikation sogar nach acht Sekunden – und Ankick des Gegners.

Doumbia überholt Hoarau

Es ist insgesamt ein flotter, frischer Auftritt der Young Boys, die sich einige gute Chancen herauskombinieren und das Geschehen deutlich prägen. Insbesondere die 20-jährigen Denis Zakaria und Michel Aebischer gefallen im zentralen Mittelfeld erneut mit einer vielversprechenden Mischung aus physischer Wucht und technischer Brillanz.

Nach 35 Minuten und smarter Vorarbeit Assalés schnürt Ravet den Doppelpack, später tun sich die Mannschaften nicht mehr weh. Es ist schicker, schneller Sommerfussball mit überlegenen Gastgebern und ohne Verwarnung. Assalé erzielt kurz vor Spielende mit einem frechen Absatztrick beinahe noch ein Kunsttor, und um 22.21 Uhr ist die Spielzeit 16/17 für YB zu Ende.

Erneut auf Rang 2. Erneut mit 69 Punkten. Und erneut feiert im St.-Jakob-Park der Rivale Basel den Titelgewinn. Zum achten Mal in Serie. Und nicht zum sonst gelungenen Berner Abend passt auch die Nachricht, dass Seydou Doumbia in Basel früh sein 19. Saisontor gegen St. Gallen erzielt – und damit den schon lange wieder verletzten YB-Torjäger Guillaume Hoarau überholt.

Mbabus Bekenntnis zu YB

Später trifft Doumbia noch ein weiteres Mal, er komplettiert am Freitag den totalen Triumph des FCB in Liga und Pokal. Im Stade de Suisse herrscht nach Spielende ebenfalls eine fröhliche Stimmung, die Young Boys werden von den Zuschauern beklatscht, Kevin Mbabu gibt den Anhängern ein Bekenntnis zu YB ab.

Und Yvon Mvogo wird von den Fans sogar minutenlang gefeiert. Der Torhüter sagt mit einer Ehrenrunde Adieu vom Stade de Suisse. Und dann fällt der Vorhang der Saison.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/13168185

_________________
Bild For Ever


Nach oben 
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
 
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 9 Beiträge ] 

Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 29 Gäste

 
 

 
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de