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 Betreff des Beitrags: Re: (4) Milan Vilotic
 Beitrag Verfasst: Montag 22. Juni 2015, 13:28 
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 Betreff des Beitrags: Re: (4) Milan Vilotic
 Beitrag Verfasst: Dienstag 14. Juli 2015, 21:51 
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YB-Vilotic

«Wir holen sicher einen Titel!»

231 Tage war Milan Vilotic (28) jung, als YB zum letzten Mal einen Titel gewann. Diese Saison soll das lange Berner Warten endlich ein Ende nehmen.

Die YB-Fans lechzen nach einem Titelgewinn. 1986 gabs den letzten Meisterkübel, ein Jahr darauf gewann Gelb-Schwarz den Cup. Seither herrscht Flaute.

Neue Saison, neues Glück? Am Samstag gehts los in der Liga. YB gastiert beim FCZ (20.00 Uhr). Und die Berner sind optimistisch.

«Wir holen sicher einen Titel», gibt Verteidiger Milan Vilotic die Zielsetzung bekannt. «Wir wollen jeden Match gewinnen.»

Renato Steffen schaut voraus auf den FCZ-Knüller: «Beim ersten Spiel ist eine Einschätzung immer schwierig. Ich hoffe, es gibt viele Goals und dass die Partie zu unseren Gunsten ausgeht.»


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 71510.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (4) Milan Vilotic
 Beitrag Verfasst: Samstag 27. Februar 2016, 12:41 
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YB droht Millionenverlust

Fall Vilotic ist ein Pulverfass

Gegen GC in der Startelf. In Vaduz ohne Einsatz auf der Bank. Und gegen Thun auf der Tribüne. Der Fall des Milan Vilotic bei YB ist tief.

Vor 2 Jahren blätterte YB 3,5 Mio. Fr. für den Serben hin. Der teuerste YB-Transfer aller Zeiten.

Und nun? Ausrangiert! In der Innenverteidiger-Hierarchie auf Platz drei abgerutscht. Vielleicht sogar auf Platz vier hinter dem polyvalent einsetzbaren Alain Rochat.

Adi Hütter schaut auf Leistung. Und darauf, ob einer in sein System passt. Für dieses braucht man einen starken ersten Pass. Nicht Vilotics Stärke.

Vilotic ist nicht irgendein Spieler. Er ist intelligent, smart. Er weiss deshalb selber am besten, dass das Hütter-System nicht auf ihn zugeschnitten ist. Er ist aber auch Meinungsbildner im Team. In der Hierarchie weit oben. Ihn auf die Tribüne zu setzen, birgt Konfliktpotenzial.

Das weiss auch Hütter. Und Sportchef Fredy Bickel. Der beobachtet das Geschehen von nahem. Er sitzt auf der Bank, hat festgestellt, wie professionell sich Vilotic in Vaduz verhielt.

Im Moment ist der Frustrationspegel noch nicht im roten Bereich. Die Zeitbombe tickt erst. Doch das kann sich ganz schnell ändern. Es braucht bloss ein paar weitere Tribünenspiele.

Bickel ist gefordert. Er hat mit Spielern und Beratern gesprochen. Er versucht zu beruhigen. Am Saisonende wird es dennoch bloss eine Lösung geben: Vilotic wegzutransferieren. Was mit der Unannehmlichkeit eines Millionenverlusts verbunden wäre.


http://www.blick.ch/sport/fussball/yb-d ... 35272.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (4) Milan Vilotic
 Beitrag Verfasst: Samstag 12. März 2016, 18:14 
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«Ich liebe Bern»

Jetzt spricht YB-Millionen-Bankdrücker Vilotic

Gegen GC durfte Milan Vilotic zum Rückrundenstart noch ran. Seither hat er keine Sekunde mehr gespielt. Der Serbe macht die Faust im Sack.

Ausrufen? Bisher hat man kein böses Wort seitens des teuersten YB-Transfers aller Zeiten (kam im Januar 2014 für 3,5 Millionen Franken von GC) gehört. Weder über den Klub noch über den Sportchef oder den Trainer. Auch gegenüber BLICK bleibt Vilotic in seinen Aussagen mehr als gemässigt. Der Serbe ist zu intelligent, seinen ihn fürstlich entlöhnenden Arbeitgeber zu diffamieren. Und so sitzt er Wochenende für Wochenende auf der Bank.

Eine für ihn eigentlich untragbare Situation. Nicht? «Ich habe noch zwei Jahre Vertrag und erfülle in dieser Zeit die Aufgaben, welche die Trainer mir geben», sagt Vilotic bloss dazu. «Jedes Trainingsspiel fordert mich auf das Neue heraus, denn ich will immer ­gewinnen. Auch wenn meine Teamkollegen ein gutes Training ablegen, bin ich zufrieden. Für einen Profi ist Fussball mehr als ein Match am Wochenende.»

Sowohl Bickel wie auch Hütter haben mit dem Innenverteidiger gesprochen. Über den Inhalt verrät Vilotic nichts, sagt nur allgemein: «Gute Kommunikation ist sehr wichtig. Wenn sie fehlt, gibt es Probleme. Für mich ist jedes Gespräch mit dem Trainer sehr wichtig.» Auch Hütter gibt keine Details über die Gespräche preis, er sagt: «Die Situation ist für Milan nicht angenehm, aber auch nicht für mich. Ich habe ihm ­erklärt, wieso ich ihn aus der Mannschaft genommen habe. Es war wichtig, dass er weiss, was die Gründe sind. Und ich kann Ihnen sagen: Er lässt sich überhaupt nicht hängen.»

Was die wirtschaftliche Komponente betrifft – die investierten 3,5 Millionen schmelzen nun so schnell wie faule Kredite in einer Immobilienkrise – hält sich Hütter aus der Diskussion, die er durchaus verstehe, raus: «Meine Aufgabe ist es, ein Team aufs Feld zu bringen, das Spiele gewinnt. Bei mir ist die Frage falsch platziert.»

Macht sich Vilotic Gedanken über einen Abgang aus Bern? «Ich kann nicht darüber entscheiden. Ich liebe die Stadt, die Fans und geniesse die Zeit in Bern.» Offenbar auch auf der Bank. Der Ersatzbank.


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 92671.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (4) Milan Vilotic
 Beitrag Verfasst: Freitag 1. April 2016, 16:32 
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Leader mit Limiten

Nach Wochen im Abseits dürfte Milan Vilotic am Sonntag in Basel (16 Uhr) wieder einmal zum Einsatz kommen. Captain Steve von Bergen fehlt gesperrt. Mit seiner Situation bei YB hat sich der serbische Führungsspieler arrangiert.

Es sind Episoden, die erahnen lassen, was für ein Typ Milan Vilotic ist: Bei seinem Debüt für GC bekamen die Zürcher in einem Testspiel einst einen Penalty ­zugesprochen. Der Neuling schnappte sich den Ball und traf. Und bei seinem ersten Training in Bern scheute sich der 29-Jährige nicht davor, die Kollegen anzuweisen, wie sie zu stehen haben.

Milan Vilotic ist einer, der gerne voranschreitet. Umso schwieriger waren für ihn die letzten Wochen. Seit dem Rückrundenauftakt bei GC wurde er nicht mehr eingesetzt, zeitweise musste der kostspielige Verteidiger, der vor zwei Jahren auf Wunsch des damaligen Trainers Uli Forte für rund drei Millionen Franken verpflichtet worden war, auf der Tribüne Platz nehmen. Sein Transfer droht zu einem teuren Missverständnis zu werden. Zumindest ist Vilotics Situation eine mit Konfliktpotenzial. Und vielleicht hätte der stolze Serbe noch vor wenigen Jahren anders reagiert, er hätte gepoltert, Trainer und Team seine Unzufriedenheit spüren lassen. Nun sagt er: «Ich habe gelernt, meine Emotionen in die richtigen Bahnen zu lenken.»

Musterprofi im Strickpullover

Es ist die Woche vor dem sonntäglichen Spitzenspiel in Basel (16 Uhr), bei dem die Young Boys immerhin bis auf 11 Punkte an den Tabellenführer heranrücken können. Und bei dem Milan Vilotic nach langer Zeit mal wieder eine Bewährungschance erhalten dürfte: Gregory Wüthrich ist bis zum Saisonende verletzt, Captain Steve von Bergen fehlt gesperrt. Vilotic sitzt in den Katakomben des Stade de Suisse, trägt Hemd und Strickpullover. Er erweckt nicht nur deshalb den Eindruck, ein Musterprofi zu sein. Einmal sagt er: «Wir sind auf einem guten Weg. Die Resultate sind wichtiger als das Schicksal eines Einzelnen.» Später meint er: «Ich denke, ich bin mit dieser unangenehmen Situation bisher sehr gut umgegangen.»

Natürlich, Milan Vilotic ist kein unbedarfter Jüngling, er weiss, dass er in der Öffentlichkeit kein schlechtes Wort über seinen Arbeitgeber verlieren sollte. Und doch tönt es glaubhaft, wenn er über seine Ersatzrolle spricht. Vilotic findet etwa, heute würden die Spieler zu rasch vor den Problemen davonlaufen. «Kommt einer nicht zum Zug, sagt er sich: Okay, dann gehe ich halt zu einem anderen Klub. Früher oder später wird er aber auch dort ein Tief durchmachen.» Und er glaubt, viele Vereine würden sich zu wenig Zeit für die Entwicklung eines Teams lassen. «Dabei ist ja gerade dieser Prozess das Schöne am Fussball. Wenn aus einem Stein ein Diamant wird.» Vilotic findet, bei den Young Boys sei dies zurzeit der Fall. «Wir haben viele Talente. Und wir sind schon jetzt eine starke Mannschaft.»

«Ich möchte nicht wechseln»

Die Frage ist, wie lange Milan ­Vilotic selbst noch Teil des YB-Meisterprojekts ist. In der Hierarchie der zentralen Abwehrkräftebefindet er sich mittlerweile an vierter Stelle. Er ist vor allem in der Spieleröffnung kein Innenverteidiger, wie ihn sich Trainer Adi Hütter wünscht. «Als Fussballer erlebte ich schon bessere Zeiten», sagt er. Er habe die Entscheidung des Coachs erst nicht nachvollziehen können. «Doch dann fand ich eine Erklärung, habe meine Situation akzeptiert und fortan in jedem Training gezeigt, dass ich mich nicht aufgegeben habe. Dass ich da bin für das Team.» Die Geburt seines Kindes vor 10 Monaten relativiere zudem vieles. «Es gibt Wichtigeres im Leben als Fussball.»

Milan Vilotic würde mit seiner Familie gerne in Bern bleiben. «Uns gefällt es hier sehr gut», sagt er. Und: «Ich kämpfe für das, was wir hier haben.» Er ist aber Realist genug, um zu wissen, dass er bei Adi Hütter über schlechte Karten verfügt. Er ist ein Leader mit Limiten. Vilotic sagt: «Meine Position ist klar: Ich möchte nicht wechseln.» Er meint aber auch: «Es gibt immer auch noch die Seite des Klubs. Wir werden sehen.»


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/29343799

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 Betreff des Beitrags: Re: (4) Milan Vilotic
 Beitrag Verfasst: Montag 18. April 2016, 15:29 
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18.04.2016

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Luxus-Verteidiger kommt rein und trifft!

Was macht YB mit Vilotic?

Derweil die Entourage von Milan Vilotic krampfhaft nach einer Lösung für nächste Saison sucht, ist der Serbe seit dem 5:4 gegen Vaduz plötzlich unbestrittener Stammspieler.

Er war der teuerste Spieler, den YB je geholt hat. 3,5 Millionen Franken kostete es die Berner Anfang 2014, den Innenverteidiger von GC nach Bern zu lotsen.
Seit Adi Hütter das Sagen und YB auf die Erfolgsspur zurückgebracht hat, ist Vilotic (29) allerdings bloss noch Bankdrücker. Wenn alle gesund sind, ist der Serbe die Nummer vier in der Innenverteidiger-Hierarchie.

Die Hütter-Spielweise, die einen gepflegten Aufbau von hinten heraus vorsieht, ist nicht auf Vilotic zugeschnitten. So macht der Serbe in der Rückrunde das erste Spiel gegen GC, weil Grégory Wüthrich gesperrt fehlt. Und Alain Rochat noch nicht die geforderten Leistungen erbringt. Dann ist Sendepause. Bis Captain Steve von Bergen sich die vierte Gelbe einhandelt. Weil Wüthrich schon länger verletzt ist, rückt Vilotic für das Spiel in Basel nach. Bezeichnend, dass YB dort die einzige Niederlage der Rückrunde kassiert.

Und nun also fällt auch Alain Rochat aus – kaum hat er seinen Vertrag um ein Jahr verlängert.
Kaum anzunehmen, dass die Verletzung simpler Natur ist, kommunizierte YB doch nach dem Spiel, das es sich glücklicherweise nicht um einen Bruch des Wadenbeins handle.
Genaueres weiss man im Verlauf des Tages. Fakt ist aber: Vilotic darf früh rein, macht das 3:2, welches im Eishockey als Game-winning-Goal bezeichnet würde – und wird nun jeden Match machen, solange Rochat und Wüthrich ausfallen.

Vilotic verhielt sich in seiner misslichen Lage exemplarisch. Und kommunizierte auch exemplarisch. Weil er nun plötzlich wieder Stammspieler, dürften die Abwanderungsgelüste temporär auf Eis gelegt sein.

Eine Konstellation, die wiederum Sportchef Fredy Bickel freut. Denn der wird einen Teufel tun, Vilotic unter Preis zu verkaufen. Weil dann erstens viel Geld verloren ginge.
Und es zweitens ein Luxus ist, einen Mann im Kader (und nächste Saison wieder als Reservist) zu haben, den Bickel als nach wie vor einen der besten Innenverteidiger in der Schweiz bezeichnet. Doch wer den FCB ernsthaft aufs Korn nehmen will, der braucht solche Luxus-Lösungen.


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 30641.html

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 Betreff des Beitrags: Re: (4) Milan Vilotic
 Beitrag Verfasst: Samstag 23. April 2016, 10:08 
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21.04.2016

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Auf neuer Bewerbungstour

Milan Vilotic hat schwierige Monate bei YB hinter sich. Die Ausfälle von Gregory Wüthrich und Alain Rochat sind seine Chance, sich wieder aufzudrängen.

Es gibt bei den Young Boys eine permanente Baustelle in dieser Saison. Die Rede ist von der Innenverteidigung. Zuerst erwischte es in der 10. Runde den Captain: Steve von Bergen erlitt im Derby in Thun eine Muskelverletzung, er verpasste den Rest der Vorrunde. Im Februar war die Reihe an Gregory Wüthrich: Riss im Innenmeniskus des linken Kniegelenks. Die nötig gewordene Operation bedeutete das vorzeitige Saisonende. Nun im letzten Heimspiel gegen Vaduz traf es Alain Rochat: Der 33-Jährige musste nach 20 Minuten vom Feld. Die Diagnose: Bänderverletzung im linken Sprunggelenk. Auch für ihn ist die Saison gelaufen. Er kann wohl erst ab Juni wieder trainieren.

Das Verletzungspech von Wüthrich und Rochat ist die Chance für Milan Vilotic. Seit seinem Wechsel zu YB im Februar 2014 als zentraler Abwehrspieler meist gesetzt, machte der Serbe in dieser Saison nach dem Trainerwechsel von Uli Forte zu Adi Hütter schwierige Zeiten durch. Von der 16. bis zur 27. Runde figurierte er nur noch zweimal in der Startformation: beim Rückrundenauftakt gegen GC (1:1), weil Wüthrich nach vier Gelben Karten pausieren musste, und in Basel (0:2), als Von Bergen gesperrt war. Sonst sass der 29-Jährige nur auf der Bank, zwischendurch gar auf der Tribüne.

Es gibt immer zwei Meinungen

Vilotic entspricht nicht in allen Belangen dem Bild des Innenverteidigers, das dem neuen Trainer aus Österreich vorschwebt. Hütter möchte im Zentrum Abwehrspieler, die nicht nur defensiv solid sind, sondern auch in der Spiel­auslösung ihre Qualitäten haben. Der Betroffene reagiert bei diesem Thema besonnen, vermeidet heikle Bemerkungen. «Was ich mit dem Trainer über meine Situation diskutiert habe, bleibt in der Kabine, und das will ich auch dort lassen», kommt als Replik.

Oder: «Es ist egal, wer auf dem Platz steht, der Erfolg der Mannschaft zählt.» Es gebe im Fussball immer zwei Meinungen. Und dann sagt er noch: «Wir sehen beide dengleichen Weg, den YB gehen muss, das gleiche Ziel. Wir sind beide nach Bern gekommen, um Titel zu gewinnen. Und ich mag die Ideen des Trainers. Das alles hat es mir etwas einfacher gemacht, mit der Situation umzugehen.»

Sieben Spiele bleiben dem teuren YB-Transfer, sich für die nächste Saison aufzudrängen. Diese will er nutzen: «Die Young Boys sind erst mein vierter Club in meiner Karriere, ich bin also nicht jener Typ Spieler, der sofort aufgibt, wenn es einmal nicht läuft.»

Deshalb will er nun einmal schauen, wie sich die Dinge bis im Sommer entwickeln, sich dann anhören, was Trainer und Sportchef zu seinen Perspektiven sagen. Sein Vertrag mit YB läuft bis Mitte 2018. «Ich habe mit dem Club noch einiges vor, meiner Familie gefällt es in Bern», beteuert Vilotic, der vor knapp einem Jahr erstmals Vater geworden ist.

Wie ein Schachspiel

Der erfahrene Verteidiger kehrt in eine Mannschaft zurück, «die besser ist als jene, die wir bei meiner Ankunft hatten», wie er betont. Es sei etwas entstanden in Bern, das Team zeige jetzt die Qualitäten, über die es verfüge. 22 Tore hat YB in den letzten fünf Heimspielen erzielt.

Vilotic glaubt, dass es auch am Sonntag gegen den FC Zürich eine tor­reiche Partie geben wird. «Wir versuchen im Moment nach vorne zu spielen, viele Treffer zu erzielen. Dass wir das lernen, ist wichtig für die Zukunft.» In einem nächsten Entwicklungsschritt werde es darum gehen, «Spiele auch einmal mit einer starken Defensive 1:0 zu gewinnen», was Spitzenteams ebenfalls auszeichne.

Seine Vorfreude auf den Sonntag hat aber noch einen anderen Grund: Er wird auf Alexander Kerschakow treffen. «Ich habe ihn schon früher bewundert, er ist mein Lieblingsstürmer, weil er intelligent spielt, sich clever verhält.»

Der Serbe erwartet, dass sein Duell mit dem russischen Nationalspieler wie ein Schachspiel wird, «ich werde stets vorausdenken müssen, was er gerade anstellen könnte.» Aus diesem Grund seien die Vergleiche mit Marco Streller immer sehr reizvoll gewesen. «Er war ein ähnlicher Spielertyp, doch leider ist er schon in Pension gegangen», sagt Vilotic und lacht.

Bis seine eigene fussballerische Pension ansteht, will er noch «Grosses erreichen». Am liebsten mit den Young Boys – wenn es denn für beide Seiten passt.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Au ... y/24371323

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 Betreff des Beitrags: Re: (4) Milan Vilotic
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 1. September 2016, 15:05 
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Milan Vilotic in der zweiten Mannschaft

Die sportliche Leitung der Young Boys hat entschieden, dass Verteidiger Milan Vilotic ab sofort und bis auf Weiteres der zweiten Mannschaft angehören wird. Der Entscheid erfolgt ausschliesslich aus sportlichen Überlegungen und steht vor dem Hintergrund, dass derzeit ein Überangebot an Innenverteidigern vorhanden ist, mit dem ein qualitativ hochstehendes Training schwierig umzusetzen ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: (4) Milan Vilotic
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 1. September 2016, 15:19 
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Zitat:
dass derzeit ein Überangebot an Innenverteidigern vorhanden ist


:shock:


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 Betreff des Beitrags: Re: (4) Milan Vilotic
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 1. September 2016, 17:39 
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01.09.2016

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YB degradiert Milan Vilotic

Seit seiner Verpflichtung Anfang 2014 hat der serbische Innenverteidiger bei den Young Boys zusehends an Bedeutung eingebüsst. Nun wurde er in die zweite Mannschaft versetzt.

Milan Vilotic gehöre «ab sofort und bis auf Weiteres» der zweiten Mannschaft an, verkündeten die Berner Young Boys am Donnerstag per Medienmitteilung. Der Entscheid, so die etwas nebulöse Begründung, erfolge «ausschliesslich aus sportlichen Überlegungen»: Wegen des derzeitigen «Überangebots an Innenverteidigern» sei ein «qualitativ hochstehendes Training schwierig umzusetzen.»

Neben dem Serben stehen aktuell mit Steve von Bergen, Alain Rochat, Nicolas Bürgy, dem jüngsten Neuzugang Kasim Nuhu und dem allerdings verletzten Gregory Wüthrich fünf weitere gelernte Innenverteidiger im Kader. Sechs Spieler für zwei Positionen.

Dass Vilotic angesichts der zuletzt löchrigen Abwehrleistungen (sechs Gegentore in Gladbach, deren vier bei GC) dennoch ins zweite Glied abgeschoben wird, lässt aufhorchen.

Vom Millionentransfer zum Edelreservisten

Der dreimalige serbische Nationalspieler, der im Februar 2014 für 2,5 bis 3 Millionen Franken als Wunschspieler des damaligen Trainers Uli Forte geholt wurde, sass schon länger auf dem absteigenden Ast bei den Stadtbernern. Seine Einsatzzeiten schwanden, dennoch blieb Vilotic auf der Lohnliste. Er habe seine Situation akzeptiert und wolle nicht wechseln, sagte er noch vergangenen Frühling.

Vilotic' Situation hat sich nun weiter verschärft, dennoch könnte sich ein Wechsel als schwierig erweisen: Das internationale Transferfenster hat am 31. August geschlossen, also nur einen Tag vor seiner Degradierung.

Zwar könnte der 29-Jährige nach wie vor innerhalb der Schweiz wechseln. Sollte der einstige Abwehrchef, der 2013 mit GC noch Cupsieger wurde, nicht auf Lohn verzichten, dürfte sich in der Super League kaum ein Abnehmer finden. Nicht angesichts seines zuletzt dürftigen Leistungsausweises.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22655568

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