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 Beitrag Verfasst: Dienstag 16. August 2016, 22:46 
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schade, der schiri hat mit einem fehlentscheid in unserer besten phase gegen uns entschieden. :angryfire:


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 17. August 2016, 00:57 
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Das sagen die Gladbach-Fans über Bern und das Spiel

«YB wird sang- und klanglos untergehen», meinen die einen Gladbach-Fans, ein 3:3 tippt ein anderer.

«Ganz klar, YB wird sang- und klanglos untergehen», meinen zwei junge Gladbach-Fans. Sie tippen auf ein 3:0 für ihr Team. Ein anderer meint: «Wir mögen die Young Boys Bern und hofffen, ein schönes Spiel zu sehen». Er erwartet ein 3:3.

Die Atmosphäre unter den Fans ist friedlich. Ein Fan meint, Bern sei eine «megageile Stadt», die Stimmung im Stadion werde grandios werden. Auch YB-Fans finden sich unter den Scharen der Gladbach-Anhänger. «Gladbach ist sehr friedlich, wie gut zu sehen ist», meint ein YB-Fan. Es sei ein super Fussballfest.


http://www.bernerzeitung.ch/region/bern ... y/23139694

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 17. August 2016, 00:58 
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Der Fanmarsch verlief «ruhig und ordentlich»

Am Dienstagabend um 20.45 Uhr beginnt das CL-Playoff-Hinspiel zwischen YB und Gladbach. Bis zum Anpfiff halten wir Sie hier auf dem Laufenden rund um das YB-Spiel des Jahres.

Tausende Fans von Borussia Mönchengladbach haben heute Dienstag in Bern ein friedliches Fussballfest gefeiert. In der Innenstadt fieberten sie dem Spiel gegen YB entgegen, ehe sie sich zu Fuss auf den drei Kilometer langen Marsch durch die Lorraine zum Stadion begaben.

Die Kantonspolizei kann eine positive Bilanz ziehen: «Der einstündige Fanmarsch ist sehr ruhig und ordentlich verlaufen», sagte Christoph Gnägi auf Anfrage von Bernerzeitung.ch/Newsnet. Die Polizei hätte Dialogteams im Einsatz gehabt, die gut mit den Fanmitarbeitern aus Gladbach kommunizieren konnten. «Der Kontakt war gut», so Gnägi, «deshalb haben wir uns entschieden, den Marsch so zu tolerieren».

Der Fanzug der Fohlenfans verlief also friedlich – ausser ein paar Knallpetarden. «Uns sind bis jetzt auch keine Sachbeschädigungen bekannt», sagte Gnägi.

Vor dem Stadion sei die Polizei präsent, halte sich aber im Hintergrund.

Offiziell wurden im Stade de Suisse 5400 Gästefans erwartet. Gemäss Medienberichten hatten aber viele Fans des deutschen Klubs Tickets in anderen Sektoren gekauft.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/20374448

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 17. August 2016, 01:00 
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Bitteres Playoff-Hinspiel gegen Gladbach

Dieses Offside-Tor bricht YB das Genick!

Achterbahn der Gefühle in Bern! Ein früher Rückstand, ein umjubelter Ausgleich und ein bitterer Doppelschlag. YB unterliegt Borussia Mönchengladbach im Hinspiel der Champions-League-Playoffs mit 1:3.

Das Spiel:
Gladbach will das Zepter in die Hand nehmen und geht früh in Führung. Aber YB versteckt sich keineswegs. Die Berner probieren mitzuspielen. Das gelingt der Hütter-Elf nur bedingt. Defensiv zu wenig entschlossen, offensiv fehlt die letzte Konsequenz. Elvedi und Co. sind besser, verwalten ihren Vorsprung souverän. Einzige Ausnahme: Hoarau schrammt mit einem Volley haarscharf am Ausgleich vorbei (44.). Nach der Pause powert YB und wird mit Sulejmanis Treffer belohnt. Und lässt nicht locker: Wieder verpasst Hoarau ultraknapp – diesmal per Kopfball (64.). Das Abseits-Tor durch Hahn und Rochats Eigengoal brechen den Bernern das Genick. 1:3 – ein grosses Handicap für das Rückspiel.

Die Tore:
0:1, 11. Minute: Hazard marschiert auf der rechten Seite durch, bedient Raffael mustergültig. Dieser drischt das Leder von der Strafraumgrenze unhaltbar in die linke untere Ecke. Da kommen alle Berner einen Schritt zu spät und werden knallhart bestraft.

1:1, 56. Minute: Sutter bedient über rechts den aktiven Ravet. Perfekter Ball in die Mitte zu Sulejmani, der aus kurzer Distanz einschieben kann. Ein herrlich herausgespielter Treffer!

1:2, 67. Minute: Hahn wird im Strafraum bedient und steht völlig frei vor Mvogo. Locker, wie er den Ball am YB-Keeper vorbei ins Netz schiesst. Aber: Der Gladbacher steht deutlich im Abseits! Der Treffer hätte nie zählen dürfen!

1:3, 69. Minute: Jetzt kommts knüppeldick für die Berner: Nur wenige Minuten nach dem irregulären Tor trifft Raffael nach einer Wendt-Flanke per Direktabnahme. Der Ball wird noch von Rochat unglücklich abgelenkt. Der Treffer wird als Eigentor gewertet.

Der Beste: Klar doch: Ex-FCZ-Liebling Raffael! Zwei blitzsaubere Tore, auch wenn er beim 3:1, das YB wohl das Champions-League-Genick bricht, reichlich Glück wegen Rochats Abfälscher hat und die Uefa das Tor deshalb als Eigentor wertet. Doch die Geste ist toll!

Der Schlechteste: Alain Rochat leitet das 1:3 mit einem Fehlpass ein, steht also am Ursprung, und er steht auch beim finalen Akt durch Raffael Pate. Auch sonst ist der Romand am Limit. Nicht zum ersten Mal auf diesem Niveau.

Das gab zu reden: Unglaublich, welch doppelten Aussetzer sich Signore Mauro Tonolini, der Assistent, leistet. Gleich zwei Offside-Positionen von Borussia-Spielern übersieht der Assi von Nicola Rizzoli bei Hahns Game-Winning-Goal. Da könnte auch der Chef mal ein Machtwort sprechen, denn diese Offside-Position muss auch Rizzoli sehen.

So gehts weiter: Am kommenden Mittwoch (24.08.) kommts im Gladbacher Borussia-Park zum Rückspiel in den Champions-League-Playoffs. Anspielzeit ist wie gewohnt 20.45 Uhr. In der Meisterschaft empfangen die Young Boys am Samstag um 17.45 Uhr Aufsteiger Lausanne.

******

YB – Gladbach 1:3 (0:1)

Stade de Suisse – 30'224 Fans – SR: Rizzoli (It)

YB: Mvogo; Sutter, Vilotic, Rochat, Lecjaks; Ravet, Bertone, Gajic, Sulejmani; Hoarau, Kubo.

Gladbach: Sommer; Elvedi, Christensen, Jantschke; Strobl, Kramer; Traoré, Stindl, Wendt; Raffael, Hazard.

Tore: 11. Raffael (Hazard) 0:1. 56. Sulejmani (Ravet, Sutter) 1:1. 67. Hahn (Stindl) 1:2. 69. Eigentor Rochat (Raffael, Wendt) 1:3.

Einwechslungen:
YB: Zakaria (73. für Gajic), Frey (73. für Kubo), Schick (86. für Sulejmani).

Gladbach: Hahn (66. für Hazard), Vestergaard (79. für Traoré), Johnson (81. für Stindl).

Gelb: 28. Traoré (Handspiel), 39. Rochat, 40. Hazard (beide Foul),

Bemerkungen: YB ohne Benito, Von Bergen, Joss, Sanogo, Gerndt, Seferi (alle verletzt). Gladbach u.a. ohne Drmic (verletzt).


http://www.blick.ch/sport/fussball/cham ... 85622.html

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 17. August 2016, 01:03 
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Doppelschlag versenkt CL-Hoffnungen von YB

Trotz engagierter Leistung verlieren die Berner zuhause gegen Gladbach mit 1:3. Der zweite Treffer des Bundesligisten hätte nicht zählen dürfen und war schlussendlich wegweisend für die bittere Heimniederlage der Young Boys.

Miralem Sulejmani drehte nach 56 Minuten ab und liess das ausverkaufte Stade de Suisse in Jubelstürme ausbrechen. Sein 1:1-Ausgleich war der verdiente Lohn für eine sehr engagierte und gute Leistung gegen den Bundesligisten aus Gladbach. Die Freude währte aber nur kurz.

Abseitstor und abgelenkter Schuss

Die Berner lagen innert exakt 2 Minuten plötzlich mit 1:3 hinten:

- André Hahn schoss in der 67. Minute aus Abseitsposition die erneute Führung.
- Raffael bestrafte die geschockten Berner nur 2 Minuten später erneut: Sein Schuss lenkte Verteidiger Rochat unhaltbar ins eigene Netz ab. Eigentor.

Raffael mit Führungstor

Ex-FCZ-Stürmer Raffael war es auch, der in der 11. Minute für die Führung der Deutschen besorgt war. Sein trockener Flachschuss von der Strafraumgrenze aus war die erste Chance des Spiels.

Die Gladbacher agierten in der Folge allles andere als souverän. Beim Gegentor reichten zwei schnell gespielte Pässe, um die Gladbacher Abwehr um Nati-Spieler Nico Elvedi kalt zustellen. Sturmtank Guillaume Hoarau hätte in der 64. Minute das Skore nach Abstimmungsproblemen gar ausbauen müssen. Sein Kopfball auf Flanke von Torschütze Sulejmani zischte aber knapp am Pfosten vorbei.

Die Stimmen zur Partie


- YB-Trainer Adi Hütter: «Genau in dieser Phase, als wir die Chance auf das 2:1 haben, bekommen wir ein so dummes Tor. Das Doppel-Abseits nicht zu sehen, war sicher der Knackpunkt der Partie.»
- YB-Pechvogel Rochat: «So ein Gegentor zu kassieren, tut weh. Wir waren etwas schockiert und dann folgte sofort das Dritte.»
- Gladbach-Verteidger Elvedi: «Wir hatten in einigen Situationen sicherlich Glück. Aber wir waren in der Folge vor dem gegnerischen Tor eiskalt.»
- Gladbach-Goalie Sommer: «Wir hatten in vielen Situationen Glück. Aber wir waren sehr effizient. Das war heute der Unterschied. Es ist eine gute Ausgangslage.»

Erneutes YB-Wunder in weite Ferne gerückt

Damit spricht nun nur noch wenig für ein weiteres YB-Wunder, welches den Bernern noch die Qualifikation für die Champions-League-Gruppenphase bescheren könnte. Die drei Auswärtstore der Gladbacher sind wohl eine zu grosse Hypothek für das Rückspiel vom nächsten Mittwochabend. Trostpflaster: YB hat die Europa-League-Teilnahme so oder so auf sicher.


http://www.srf.ch/sport/fussball/champi ... gen-von-yb

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 17. August 2016, 01:05 
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YB mit einem Bein ausgeschieden

Im Playoff-Spiel gegen Mönchengladbach kann sich YB lange im Spiel halten. Ein Doppelschlag der Gäste bring dann die Wende.

Die Gruppenphase der Champions League findet mit grosser Wahrscheinlichkeit ohne die Young Boys statt. Die Berner verlieren das Playoff-Hinspiel gegen Borussia Mönchengladbach 1:3. Es bedarf eines Fussball-Wunders, sollten die Young Boys am Mittwoch in einer Woche in Mönchengladbach doch noch den erstmaligen Einzug in die Champions-League-Gruppenphase feiern können.

Das Team von Adi Hütter musste sich dem Bundesliga-Vierten der letzten Saison vor heimischer Kulisse 1:3 geschlagen geben. Ein Doppelschlag Mitte der zweiten Halbzeit sorgte dafür, dass die Gäste vom Niederrhein bereits nach den ersten 90 Minuten mit erheblichen Mehreinnahmen aus der Champions League planen können.

YBs Sturmlauf gebremst

Das 1:2 durch André Hahn – aus Abseitsposition – fiel just in dem Moment, als die Young Boys immer besser ins Spiel fanden und ihrerseits dem zweiten Treffer nahe kamen. Ein Kopfball von Hoarau war wenige Minuten zuvor knapp am Pfosten vorbeigegangen. Miralem Sulejmani hatte in der 56. Minute den Führungstreffer von Raffael (11.) ausgeglichen. Das eine Tor dürfte für die Berner jedoch zu wenig sein. Im Borussia-Park müssen sie in der nächsten Woche mindestens drei Treffer erzielen.

Young Boys - Mönchengladbach 1:3 (0:1)
30'224 Zuschauer. - SR Rizzoli.
Tore: 11. Raffael (Hazard) 0:1. 56. Sulejmani 1:1. 67. Hahn (Stindl) 1:2. 69. Eigentor Rochat (Raffael) 1:3.
Young Boys: Mvogo; Sutter, Vilotic, Rochat, Lecjaks; Ravet, Gajic (73. Zakaria), Bertone, Sulejmani (86. Schick); Hoarau, Kubo (73. Frey).
Mönchengladbach: Sommer; Elvedi, Christensen, Jantschke; Traoré (79. Vestergaard), Strobl, Kramer, Wendt; Hazard (66. Hahn), Stindl (81. Johnson), Raffael.
Bemerkungen: YB ohne Von Bergen, Gerndt, Seferi, Sanogo, Joss, Benito (alle verletzt), Mönchengladbach ohne Schulz, Doucouré, Dominguez, Drmic (alle verletzt), Sow (nicht im Aufgebot).
Verwarnungen: 29. Traoré (Hands), 39. Rochat, 40. Hazard (beide Foul).


http://www.20min.ch/sport/dossier/champ ... y/31545272

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 17. August 2016, 01:07 
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Young Boys brauchen nach 1:3-Niederlage ein Fussball-Wunder

Die Gruppenphase der Champions League findet mit grosser Wahrscheinlichkeit ohne die Young Boys statt. Die Berner verlieren das Playoff-Hinspiel gegen Borussia Mönchengladbach 1:3.

Die YB-Vertreter werden beklagen, dass Joker André Hahn ein irreguläres Tor erzielt hat. Der italienische Schiedsrichter Nicola Rizzoli hat in einem kursweisenden Augenblick (68.) womöglich falsch entschieden. Aber allein mit dieser Szene ist die schmerzhafte Heimniederlage nicht zu entschuldigen.

Die Borussia, zuvor noch ohne Ernstkampf in dieser Kampagne, hinterliess mehrheitlich den besseren Eindruck. YB hingegen hatte vor und nach dem 1:1 Sulejmanis zwei erstklassige Chancen vergeben. Die fehlende Abgebrühtheit von Guillaume Hoarau wog womöglich schwerer als die umstrittene Szene vor dem 1:2.

Den bei rund 20 Millionen Franken dotierten Jackpot werden die Young Boys nicht mehr knacken. Im Borussia-Park ist Mönchengladbach eine Kapazität. Nur die Bayern und Dortmund hatten in den letzten Jahren zu Hause bessere Werte vorzuweisen. YB dürfte im vierten Anlauf erneut daran scheitern, im Konzert der europäischen Prominenz mitzuwirken.

Gladbachs Klasse

Beim Führungstor zelebrierten die Gladbacher das, was sie seit der von Lucien Favre eingeleiteten Ära so sehr von übrigen Teams ihres Preissegments abhebt. Ein Sprint im rechten Couloir, die blitzschnelle und präzise Verlagerung des Angriffs, ein Dribbling, der gekonnte und genaue Abschluss. Thorgan Hazard brillierte als Assistent, Raffael, der frühere FCZ-Stürmer und Borussia-Topskorer der letzten Saison, markierte das 1:0.

Titel und Trophäen haben beide Vereine seit über zwei Dekaden nicht mehr gewonnen. Doch zu vergleichen sind sie im Prinzip nicht. Die YB-Leidensgeschichte ist bekannt, die imposante Aufwärtstendenz der Borussia ebenfalls. Der Boom war auch in Bern zu spüren - gegen 8000 Anhänger der Borussia verlegten ihre Nordkurve flugs in die YB-Arena.

Derweil YB seit Jahren davon träumt, aus dem Schatten Basels zu treten und als fünfter Schweizer Klub in die europäische Königsklasse vorzustossen, ist die Nummer 4 Deutschlands unter normalen Umständen von ihrem direktem Kurs zur zweiten Champions-League-Teilnahme in Folge nicht mehr abzubringen.

Respekt und Einbruch

Der spektakuläre und durchaus bemerkenswerte Umschwung gegen Donezk hat in YB etwas ausgelöst. Der Klub ist in der Stadt wieder höher im Kurs als auch schon. Bereits im Derby gegen Thun (4:1) hatten die Anhänger das Stadion gefüllt, gegen die Borussia war das Stade de Suisse erneut fast ausverkauft.

Fahrt hatten die Berner in der Arena aber zu Beginn vor allem ausserhalb des Kunstrasens aufgenommen. Während den ersten 45 Minuten operierten die Gastgeber vorwiegend zurückhaltend. Zum einen liegen hinter Adi Hütters Equipe strapaziöse Wochen und eine Serie von gravierenden Ausfällen, andererseits war der Respekt vor der Konterstärke des spielerisch versierten Konkurrenten selbstredend begründet.

Was einem gegen eine Mannschaft vom Kaliber des VfL widerfahren kann, bekamen die Young Boys ausgerechnet in jenem Moment zu spüren, als sie sich kurzzeitig auf Augenhöhe wähnten. Als die Berner nach einer wunderbaren Kombination dank Miralem Sulejmani zum Ausgleich gelangten (56.) und kurzzeitig mehr riskierten, schlugen die Westfalen ohne Gnade zu. André Hahn und erneut Raffael, dessen Volley Rochat unhaltbar abfälschte, produzierten innerhalb von 120 Sekunden die entscheidende Doublette zum 3:1 (67.).

Die erstaunliche Breite der Borussia

Wie viel Substanz in der Borussia inzwischen steckt, verdeutlichte André Schubert mit seiner Startaufstellung. Auf den 12-Millionen-Mann Jannik Vestergaard verzichtete er, Mahmoud Dahoud, ein Mann mit ganz grosser Perspektive und vom Volumen her an guten Tagen mit Granit Xhaka zu vergleichen, sass ebenfalls auf der Ersatzbank.

Doch die Elf vom Niederrhein ist mittlerweile ein Ensemble, das internationale Breite und Reife zu bieten hat. Selbst den Umstand, praktisch von null auf 100 zu starten, steckte das Team der Schweizer Yann Sommer und Nico Elvedi nahezu problemlos weg.

Telegramm:

Young Boys - Mönchengladbach 1:3 (0:1). - 30'224 Zuschauer. - SR Rizzoli. - Tore: 11. Raffael (Hazard) 0:1. 56. Sulejmani 1:1. 67. Hahn (Stindl) 1:2. 69. Eigentor Rochat (Raffael) 1:3.

Young Boys: Mvogo; Sutter, Vilotic, Rochat, Lecjaks; Ravet, Gajic (73. Zakaria), Bertone, Sulejmani (86. Schick); Hoarau, Kubo (73. Frey).

Mönchengladbach: Sommer; Elvedi, Christensen, Jantschke; Traoré (79. Vestergaard), Strobl, Kramer, Wendt; Hazard (66. Hahn), Stindl (81. Johnson), Raffael.

Bemerkungen: YB ohne Von Bergen, Gerndt, Seferi, Sanogo, Joss, Benito (alle verletzt), Mönchengladbach ohne Schulz, Doucouré, Dominguez, Drmic (alle verletzt), Sow (nicht im Aufgebot). Verwarnungen: 29. Traoré (Hands), 39. Rochat, 40. Hazard (beide Foul).


http://www.aargauerzeitung.ch/sport/fus ... -130495378

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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 17. August 2016, 01:10 
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Bittere Niederlage für YB

YB verliert das Hinspiel des Champions-League-Playoffs gegen Gladbach 1:3. Ein Doppelschlag der Gäste in der zweiten Hälfte entscheidet das Spiel. Bernerzeitung.ch/Newsnet berichtete live.

Die Champions-League-Option der Young Boys ist keine mehr. Nach dem 1:3 gegen Borussia Mönchengladbach kommt eine Wende im Playoff nach sportlichem Ermessen nicht mehr infrage.

Die YB-Vertreter werden beklagen, dass Joker André Hahn ein irreguläres Tor erzielt hat. Der italienische Schiedsrichter Nicola Rizzoli hat in einem kursweisenden Augenblick (68.) womöglich falsch entschieden. Aber allein mit dieser Szene ist die schmerzhafte Heimniederlage nicht zu entschuldigen.

Die Borussia, zuvor noch ohne Ernstkampf in dieser Kampagne, hinterliess mehrheitlich den besseren Eindruck. YB hingegen hatte vor und nach dem 1:1 Sulejmanis zwei erstklassige Chancen vergeben. Die fehlende Abgebrühtheit von Guillaume Hoarau wog womöglich schwerer als die umstrittene Szene vor dem 1:2.

Den bei rund 20 Millionen Franken dotierten Jackpot werden die Young Boys nicht mehr knacken. Im Borussia-Park ist Mönchengladbach eine Kapazität. Nur die Bayern und Dortmund hatten in den letzten Jahren zu Hause bessere Werte vorzuweisen. YB dürfte im vierten Anlauf erneut daran scheitern, im Konzert der europäischen Prominenz mitzuwirken.

Gladbachs Klasse

Beim Führungstor zelebrierten die Gladbacher das, was sie seit der von Lucien Favre eingeleiteten Ära so sehr von übrigen Teams ihres Preissegments abhebt. Ein Sprint im rechten Couloir, die blitzschnelle und präzise Verlagerung des Angriffs, ein Dribbling, der gekonnte und genaue Abschluss. Thorgan Hazard brillierte als Assistent, Raffael, der frühere FCZ-Stürmer und Borussia-Topskorer der letzten Saison, markierte das 1:0.

Titel und Trophäen haben beide Vereine seit über zwei Dekaden nicht mehr gewonnen. Doch zu vergleichen sind sie im Prinzip nicht. Die YB-Leidensgeschichte ist bekannt, die imposante Aufwärtstendenz der Borussia ebenfalls. Der Boom war auch in Bern zu spüren - gegen 8000 Anhänger der Borussia verlegten ihre Nordkurve flugs in die YB-Arena.

Derweil YB seit Jahren davon träumt, aus dem Schatten Basels zu treten und als fünfter Schweizer Klub in die europäische Königsklasse vorzustossen, ist die Nummer 4 Deutschlands unter normalen Umständen von ihrem direktem Kurs zur zweiten Champions-League-Teilnahme in Folge nicht mehr abzubringen.

Respekt und Einbruch

Der spektakuläre und durchaus bemerkenswerte Umschwung gegen Donezk hat in YB etwas ausgelöst. Der Klub ist in der Stadt wieder höher im Kurs als auch schon. Bereits im Derby gegen Thun (4:1) hatten die Anhänger das Stadion gefüllt, gegen die Borussia war das Stade de Suisse erneut fast ausverkauft.

Fahrt hatten die Berner in der Arena aber zu Beginn vor allem ausserhalb des Kunstrasens aufgenommen. Während den ersten 45 Minuten operierten die Gastgeber vorwiegend zurückhaltend. Zum einen liegen hinter Adi Hütters Equipe strapaziöse Wochen und eine Serie von gravierenden Ausfällen, andererseits war der Respekt vor der Konterstärke des spielerisch versierten Konkurrenten selbstredend begründet.

Was einem gegen eine Mannschaft vom Kaliber der Borussen widerfahren kann, bekamen die Young Boys ausgerechnet in jenem Moment zu spüren, als sie sich kurzzeitig auf Augenhöhe wähnten. Als die Berner nach einer wunderbaren Kombination dank Miralem Sulejmani zum Ausgleich gelangten (56.) und kurzzeitig mehr riskierten, schlugen die Westfalen ohne Gnade zu. André Hahn und erneut Raffael, dessen Volley Rochat unhaltbar abfälschte, produzierten innerhalb von 120 Sekunden die entscheidende Doublette zum 3:1 (67.).

Die erstaunliche Breite der Borussia

Wie viel Substanz in der Borussia inzwischen steckt, verdeutlichte André Schubert mit seiner Startaufstellung. Auf den 12-Millionen-Mann Jannik Vestergaard verzichtete er, Mahmoud Dahoud, ein Mann mit ganz grosser Perspektive und vom Volumen her an guten Tagen mit Granit Xhaka zu vergleichen, sass ebenfalls auf der Ersatzbank.

Doch die Elf vom Niederrhein ist mittlerweile ein Ensemble, das internationale Breite und Reife zu bieten hat. Selbst den Umstand, praktisch von null auf 100 zu starten, steckte das Team der Schweizer Yann Sommer und Nico Elvedi nahezu problemlos weg.

Young Boys - Mönchengladbach 1:3 (0:1)
30'224 Zuschauer. - SR Rizzoli. - Tore: 11. Raffael (Hazard) 0:1. 56. Sulejmani 1:1. 67. Hahn (Stindl) 1:2. 69. Eigentor Rochat (Raffael) 1:3.
Young Boys: Mvogo; Sutter, Vilotic, Rochat, Lecjaks; Ravet, Gajic (73. Zakaria), Bertone, Sulejmani (86. Schick); Hoarau, Kubo (73. Frey).
Mönchengladbach: Sommer; Elvedi, Christensen, Jantschke; Traoré (79. Vestergaard), Strobl, Kramer, Wendt; Hazard (66. Hahn), Stindl (81. Johnson), Raffael.
Bemerkungen: YB ohne Von Bergen, Gerndt, Seferi, Sanogo, Joss, Benito (alle verletzt), Mönchengladbach ohne Schulz, Doucouré, Dominguez, Drmic (alle verletzt), Sow (nicht im Aufgebot). Verwarnungen: 29. Traoré (Hands), 39. Rochat, 40. Hazard (beide Foul).


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/20107755

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Unterlegen, aber nicht chancenlos

Die Champions-League-Option der Young Boys ist keine mehr. Nach dem 1:3 gegen Borussia Mönchengladbach ist eine Wende im Play-off unwahrscheinlich.

Es war ein Spiel, das aus Berner Sicht vor dem Anpfiff am meisten versprach. Mit den Champions-League-Play-offs gegen Mönchengladbach hatte YB eine Begeisterung geweckt wie lange nicht mehr. Das Stadion war sehr gut gefüllt, und bevor das Hinspiel begann, erhoben sich die meisten YB-Fans – als gelte es sicherheitshalber eine Standing Ovation abzuhalten, sollte sich später keine Gelegenheit ergeben. Und so kam es auch: Am Ende besangen die zu Tausenden angereisten Fans aus Mönchengladbach ihr Team, als die YB-Spieler längst 1:3 geschlagen verschwunden waren.

Es war ein Ergebnis, das der Realität entspricht, wenn ein Schweizer Klub auf einen grossen Gegner trifft, der sich der Seriosität der Aufgabe bewusst ist. Mindestens zwei Aspekte sprächen für YB, hatte es vor dem Spiel geheissen: Zum einen sei es die Equipe von Mönchengladbach nicht gewohnt, auf Kunstrasen zu spielen; zum andern fehle ihr der Rhythmus, weil noch keine Bundesligaspiele stattgefunden hätten. Doch auf das Feld im Stade de Suisse bereiteten sich die Deutschen auf einem Berner Quartierplatz vor – und wenn ein Grossklub erst im August in die Meisterschaft startet, bedeutet es nicht, dass die Spieler bis Ende Juli am Meer unter Palmen liegen. Christoph Kramer, der als Ersatz für Granit Xhaka nach Mönchengladbach zurückgekehrt ist, sprach zwar vom «schwierigen Kaltstart» – aber sein Motörchen lief recht früh recht warm.

Und fürwahr schien der «schwierige Kaltstart» schon früh eine Mär zu sein. Nach elf Minuten war Thorgan Hazard auf der rechten Seite nicht aufzuhalten und liess drei Spieler aussteigen, bevor er in die Mitte flankte, wo sich wiederum Raffael gegen ein YB-Quartett durchsetzte und zum 1:0 traf. Es ist keine Überraschung, dass den Bernern solche Spieler fehlten, imponierende Individualisten, die nicht nur in der Super League die Differenz ausmachen, sondern auch in Champions-League-Play-offs. Es fiel bereits ins Gewicht, dass Steve von Bergen und Sékou Sanogo verletzt fehlten, keine Künstler, aber zwei Säulen des Coups gegen Schachtjor Donezk. Vor allem Sanogo hätte YB gutgetan, mit dieser gewissen Unverfrorenheit, mit der er sich in guten Tagen von niemandem etwas gefallen lässt.

Miralem Sulejmani kam 2015 mit diesem Ruf des Genialischen nach Bern, und ein Spiel wie am Dienstag hätte die Bühne geboten, das beschworene Talent zu beweisen. Er nützte sie nicht, aber Sulejmani war es immerhin, der die Berner Hoffnung für einige Minuten zurückbrachte. Einen Angriff über Scott Sutter und Yoric Ravet schloss er aus wenigen Metern zum 1:1 ab, mit einem Tor, das in seiner Entstehung auch dafür stand, dass die Berner Angriffe nach der Pause mehr Zug besassen. Man hätte YB bereits in der ersten Halbzeit etwas mehr Mut gewünscht, etwas mehr Lust an der Provokation um herauszufinden, ob der Favorit beim «schwierigen Kaltstart» auf dem falschen Bein erwischt werden könnte.

Doch wenn die Mönchengladbacher selber noch nicht wussten, wie gut sie sind, so schien YB erst recht Zeit zu brauchen, um den Gegner kennenzulernen. Die erste Hälfte war fast vorbei, als Guillaume Hoarau zur ersten Chance kam, es war eine grosse, aber er vergab. Beim Stand von 1:1 scheiterte Hoarau erneut knapp, und die Berner werden sich fragen, was geschehen wäre, wenn der Leitwolf da den Weg zu weisen vermocht hätte. Aber vor allem dürften sie damit hadern, dass sie prompt ein umstrittenes Gegentor kassierten, als sie doch gerade in Fahrt gekommen waren. André Hahn stand im Abseits, bevor er zum 2:1 traf – und als sei die Ernüchterung darob nicht gross genug gewesen, liess YB kurz darauf auch noch das 3:1 durch ein Eigentor Alain Rochats zu. Plötzlich schienen die Berner so unterlegen, wie sie eigentlich nie gewesen waren.

Telegramm

Young Boys - Mönchengladbach 1:3 (0:1)

30'224 Zuschauer. - SR Rizzoli. - Tore: 11. Raffael (Hazard) 0:1. 56. Sulejmani 1:1. 67. Hahn (Stindl) 1:2. 69. Eigentor Rochat (Raffael) 1:3.

Young Boys: Mvogo; Sutter, Vilotic, Rochat, Lecjaks; Ravet, Gajic (73. Zakaria), Bertone, Sulejmani (86. Schick); Hoarau, Kubo (73. Frey).

Mönchengladbach: Sommer; Elvedi, Christensen, Jantschke; Traoré (79. Vestergaard), Strobl, Kramer, Wendt; Hazard (66. Hahn), Stindl (81. Johnson), Raffael.

Bemerkungen: YB ohne Von Bergen, Gerndt, Seferi, Sanogo, Joss, Benito (alle verletzt), Mönchengladbach ohne Schulz, Doucouré, Dominguez, Drmic (alle verletzt), Sow (nicht im Aufgebot). Verwarnungen: 29. Traoré (Hands), 39. Rochat, 40. Hazard (beide Foul).


http://www.nzz.ch/sport/champions-leagu ... -ld.111309

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YB-Noten: Starker Ravet

Mehrere YB- Akteure erreichen gegen Gladbach nicht ihre Bestform. Yoric Ravet aber überzeugt.

Yvon Mvogo: Note 4,5

Beim frühen Gegentor durch Raffael chancenlos. Danach stilsicher und stark, parierte einmal gegen Hazard fulminant. Spielte offensiv mit. Und konnte die weiteren Gladbach-Tore nicht verhindern.

Scott Sutter: Note 4

Nach vorne vor der Pause mit zwei starken Aktionen. Aber vor dem 0:1 griff er Raffael zu wenig dezidiert an. Leitete den Ausgleich zum 1:1 mit einem tollen Aussenristpass auf Ravet ein.

Milan Vilotic: Note 4

Schnörkellos, haute den Ball auf die Tribüne, wenn es die Situation erforderte. Ging es schnell, geriet auch er in Schwierigkeiten.

Alain Rochat: Note 3

Ungewohnt fahrig im Passspiel. Und fälschte den Schuss Raffaels vor dem 1:3 ins Tor ab.

Jan Lecjaks: Note 4,5

Mit zwei guten Flanken aus dem Halbfeld vor der Pause, aber auch mit ärgerlichen Ballverlusten. Verbrachte gegen den wendigen Ibrahima Traoré einen unangenehmen Abend. Auch nach der Pause mit starken Hereingaben.

Yoric Ravet: Note 5,5

Der beste YB-Spieler. Bereits in der ersten Halbzeit viel unterwegs, traute sich einiges zu. Es war kein Zufall, bereitete Ravet das 1:1 mit einem starken Querpass auf Sulejmani vor.

Leonardo Bertone: Note 3,5

Leistete sich vor der Pause einige technische Fehler. Vor dem 0:1 gegen Hazard zu ungestüm.

Milan Gajic: Note 3,5

War oft im Super-League-Rhythmus, dann ging es dem Techniker zu schnell. Kam wie Bertone nie richtig ins Spiel.

Miralem Sulejmani: Note 4,5

Weniger präsent als Ravet am anderen Flügel. Sulejmani aber ist ein Spieler für besondere Momente, weil er immer etwas Entscheidendes vollbringen kann. So war es auch gestern kurz nach dem Seitenwechsel. Mit klugem Laufweg stand er richtig, um das Zuspiel Ravets nur noch über die Linie spedieren zu müssen.

Yuya Kubo: Note 3

Es war nicht der Abend des Japaners. Prallte in den Zweikämpfen oft an den robusten Gladbach-Verteidigern ab, wurde aber auch immer wieder hart in die Mangel genommen.

Guillaume Hoarau: Note 4

Der erfahrene Angreifer genoss von den Defensivkräften der Gäste eine umfassende Sonderbehandlung. Dennoch gelang es Hoarau dank seiner Klasse ab und zu, die Mitspieler in Szene zu setzen. Vergab gegen Ende der ersten Halbzeit eine grosse Chance zum 1:1. Und als er endlich zum Kopfball kam, verfehlte er das Ziel ebenfalls nur äusserst knapp.

Denis Zakaria: ohne Note

73. Minute für Gajic.

Michael Frey: ohne Note

73. Minute für Kubo.

Thorsten Schick: ohne Note

86. Minute für Sulejmani.

Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/27882552

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