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 Beitrag Verfasst: Dienstag 16. Februar 2016, 14:30 
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BSC Young Boys - FC Thun

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Stadion Wankdorf
Samstag, 20. Februar 2016
Zeit: 20.00 Uhr

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Webseiten FC Thun:
http://www.fcthun.ch
http://www.blocksued.ch
http://www.redwhiteboys.ch
http://www.oschtblock.ch.tc
http://www.thunfans.ch
http://fly-dragon-thun.npage.ch
http://www.transfermarkt.ch/de/fc-thun/ ... n_938.html
http://de.wikipedia.org/wiki/FC_Thun
https://twitter.com/fcthun_official
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Forum FC Thun:
http://www.aebikurve.ch/forum

Fotos FC Thun:
http://fly-agaric.net
http://www.redwhiteboys.ch/?site=gallery&season=1011
https://www.facebook.com/sportclick1

Statistiken / Vergleiche vs. FC Thun:
http://www.sfl.ch/superleague/klubs/fc- ... son/201516
http://www.football-lineups.com/team/FC_Thun
http://de.soccerway.com/teams/switzerland/fc-thun
http://de.soccerway.com/matches/2016/02 ... un/2048265
http://www.stat-football.com/en/t/swi10.php?h2h=2011


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 18. Februar 2016, 12:07 
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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 18. Februar 2016, 18:34 
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http://sport.ch.sportalsports.com/sport ... 00000.html


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 Beitrag Verfasst: Freitag 19. Februar 2016, 11:12 
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Zitat:
Am Samstag im Berner Derby gibt es einen 3:1-Sieg

Die beiden Sportchefs Fredy Bickel (YB) und Andres Gerber (FC Thun) nehmen Stellung zu den zehn gleichen Fragen rund um ihre Arbeit.

Warum wären Sie gerne Sportchef beim anderen Berner Super-League-Team?
Fredy Bickel: Diese Frage stellt sich mir nicht. Aber wäre ich in Thun tätig, wäre es positiv, weil ich Andy Gerber mehr als nur gelegentlich sehen würde.

Andres Gerber: Wie viele Joker habe ich? (schmunzelt)

Was macht der FC Thun besser als die Young Boys?
Bickel: Das kann ich nicht beurteilen. Aber der FC Thun kann ruhiger arbeiten, weil er weniger im Fokus steht. Die Thuner machen ihre Arbeit ausgezeichnet.

Gerber: Es ist heikel, wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht. Deshalb kann man nicht davon sprechen, dass Thun etwas besser macht. Die Arbeit beim FC Thun ist komplett anders als bei YB. Es ist zudem sicher einfacher, mit einem kleineren Budget die Erwartungen zu erfüllen. Bei uns ist es meistens ruhig, wir versuchen, auf Kontinuität zu setzen.

Wann gewinnt YB endlich wieder einen Titel?
Bickel: In den nächsten Jahren.

Gerber: Sicher nicht 2016. Wenn die Young Boys ihren Weg weitergehen und nicht alles über den Haufen werfen, können sie in den nächsten drei bis fünf Jahren einen Titel gewinnen. Der FC Basel ist derzeit übermächtig, deshalb wäre es wohl hilfreich, würde man in Bern die Erwartungen ein wenig herunterschrauben. Am wichtigsten ist dabei, dass man geduldig bleibt.

Welchen Spieler des Gegners hätten Sie gerne in Ihrem Team?
Bickel: Mit Sven Joss und Marco Bürki erhalten wir ja bald zwei Akteure von Thun zurück, die uns gehören und die sehr entwicklungsfähig sind.

Gerber: Ehrlich gesagt keinen, weil wir sehr zufrieden mit unserem Kader sind und ich auch keinen unserer Spieler vor den Kopf stossen will. Selbstverständlich hat YB ausgezeichnete Fussballer. Muss ich mich für einen entscheiden, dann ist das Sékou Sanogo. Er war ja schon bei uns.

Welcher Thun-Spieler hätte bei YB einen Stammplatz?
Bickel: Wir wissen um die Qualität unserer Spieler und brauchen keine Verstärkung aus Thun.

Gerber: Auf dem Papier mag das anders aussehen, aber ich sehe bei uns einige Akteure, die sich bei den Young Boys durchsetzen könnten. Ich bin aber auch realistisch genug, um zu wissen, dass einer, der konstant so stark ist, wohl schon lange bei YB wäre. Aktuell würde ich aber zum Beispiel Nicolas Schindelholz schon auch im YB-Team sehen.

Der FC Thun kämpft jedes Jahr um die Lizenz, die Young Boys machen seit Jahren Verluste. Ist es überhaupt möglich, dass neben dem FC Basel noch einanderer Super-League-Verein langfristig profitabel arbeitet?
Bickel: Klar, vier, fünf Vereine in der Liga besitzen die Voraussetzungen, YB gehört ganz sicher dazu. Strukturen und Stabilität müssen passen, das geht nicht von heute auf morgen.

Gerber: Auf jeden Fall. Es ist nicht einfach, aber auch wir sind ja nicht meilenweit davon entfernt. Uns fehlt am Ende einer Saison jeweils nicht viel, wir haben halt keinen Mäzen, der die Defizite deckt. Wenn man bei den ausserordentlichen Einnahmen wie Europacup und Spielerverkäufe gute Saisons hat, ist eine ausgeglichene Rechnung machbar.

Welches Ziel haben Sie in dieser Saison?
Bickel: Rang 2.

Gerber: Unser erstes Ziel ist immer, die Liga zu halten. Das klingt langweilig, ich weiss, aber es ist so. Schaffen wir das, wäre es sinnlos, Rang 6 als Ziel zu nennen. Dann wollen wir wie letzte Saison den Europacup erreichen. Das ist nicht unrealistisch, aber es kann in dieser ausgeglichenen Liga in beide Richtungen schnell gehen.

Wo arbeiten Sie in fünf Jahren?
Bickel: Bei YB. Aber ich bin kein Hellseher.

Gerber: Beim FC Thun. Ich weiss, Sie hätten jetzt gerne YB oder so gehört. Aber ich ticke anders als 90 Prozent der Menschen. Ich halte wenig von Mottos wie «Man darf nie zufrieden sein», «Es muss immer weiter gehen» und so weiter. Das ist für mich Quatsch. Ich fühle mich wohl bei Thun und darf mithelfen, diesen Klub weiterzuentwickeln. Ich halte mich an die Devise: Der Weg ist das Ziel. Und wenn ich in fünf Jahren bei Bayern München arbeite, ist das auch okay (lacht).

Wer ist der beste Sportchef in der Super League?
Bickel: Andy Gerber! Das sage ich nicht nur, weil wir uns freundschaftlich verbunden sind. Er leistet grossartige Arbeit und ist auch vom Auftreten her immer eine positive Erscheinung.

Gerber: Die klassische Antwort wäre Fredy Bickel, weil er schon so lange dabei ist, viel erreicht und bewiesen hat und für die anderen eine Art Wegbereiter war. Er macht das gut. Aber es gibt auch andere gute Sportchefs, etwa Gege Heitz vom FCB. Doch man kann zum Beispiel die Arbeit von Heitz überhaupt nicht mit meiner vergleichen. Ich bin viel näher beim Team in der täglichen Arbeit, während Heitz in Basel bei einem deutlich grösseren Klub andere Aufgaben hat. Die Strukturen sind total verschieden. Was für mich klar ist: Klubs, die wie Zürich und Sion die Sportchefarbeiten von einem Präsidenten ausführen lassen, haben es schwerer.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/11230495

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 Beitrag Verfasst: Freitag 19. Februar 2016, 11:13 
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YB: Klare und unklare Vorzeichen

Am Samstag empfängt YB den FC Thun. Die Young Boys sind klar favorisiert. Oder? In der Trainerrangliste steht Thuns Jeff Saibene besser da als Adi Hütter von den Young Boys.

In Derbys herrschen eigene Gesetze. Ganz besonders gilt das für die Partie zwischen YB und dem FC Thun am Samstagabend, wenn im Berner Kantonalduell ein österreichischer und ein luxemburgischer Trainer an der Seitenlinie stehen werden. Eigentlich sind die Young Boys ja der klare Favorit, sie sind grösser, reicher, erfolgreicher, haben die besseren Einzelspieler, die deutlich glorreichere Vergangenheit und das bedeutend höhere Potenzial. Gemessen an der Trainerrangliste allerdings sind sie morgen Abend Aussenseiter.

Denn seit Jeff Saibene im Herbst das Coachingamt bei den Thunern übernommen hat, holte einzig Leader Basel mehr Punkte als Thun. Saibene, Anfang Saison noch wenig erfolgreich in St. Gallen tätig, weist in dieser Saison als Thun-Chef den zweitbesten Punkteschnitt aller 18 Trainer auf, die ein Super-League-Team an einer Partie betreuten. «Das ist schön», sagt Saibene, «und natürlich hatte ich das nicht so erwartet. Es zeigt auf, wie gut die Strukturen beim FC Thun sind. Denn ich kam ja mitten in der Saison dazu.»

Vernunft in Thun

Jeff Saibene hat als Nachfolger Ciriaco Sforzas keine Wunderdinge vollbracht. Er hat an ein paar Schrauben gedreht, dem Team eine wirkungsvolle Taktik und Spielweise verschrieben – und er identifiziert sich deutlich stärker als sein Vorgänger mit Job und Arbeitsort. «Jeff passt mit seiner ruhigen, sachlichen, professionellen Art sportlich wie menschlich perfekt zu Thun», sagt Andres Gerber.

Aber auch der Sportchef ist vernünftig genug, um den Höhenflug nicht überzubewerten. «Es geht schnell, wir spielen nun gegen YB und Basel, da kann man bald wieder unten drin sein.» Und Saibene erwähnt nach dem Big-Point- und Last-Minute-Sieg zuletzt gegen Lugano (2:1), dass sich die Thuner nicht in Sicherheit wiegen. «Wir haben nur sieben Punkte mehr als Vaduz und Lugano.»

Druck in Bern

Es ist also nicht so, dass Saibene und seine Mitstreiter das Gefühl hätten, sie seien die beste Mannschaft hinter dem FC Basel. Als das gilt eigentlich YB, und es ist gut möglich, dass die Young Boys am Ende wie letzte Saison die Meisterschaft hinter dem FC Basel für sich entscheiden. Dennoch laufen die Stadtberner – mal wieder – den Erwartungen hinterher. Einen Titel holen wollten sie diese Spielzeit, nun haben sie nach 20 Runden gerade mal vier Punkte mehr auf dem Konto als der FC Thun, der Saison für Saison überrascht und sich erneut bis auf Rang 5 hochgearbeitet hat.

Im Derby morgen steht für YB jedenfalls einiges auf dem Spiel. «Wir können sicher nicht zufrieden sein», sagt Fredy Bickel. Doch der Sportchef hinterlässt einen ruhigen Eindruck, wenn er sagt: «Es ist nicht so, dass ich am Team zweifeln würde. Das Potenzial ist gross, wir müssen einfach konzentriert weiterarbeiten.»

Auch Hütter ist akzeptiert

Auch in Bern wurde diese Saison der Trainer gewechselt, sogar zweimal, nach Uli Forte und Interimslösung Harald Gämperle hat nun auch Adi Hütter die Launen der Young Boys kennen gelernt. Nach begeisterndem Start unter Hütter enttäuschte YB in den letzten Partien grösstenteils.

«Wir müssen uns Kritik gefallen lassen», sagt Hütter. «Wer das nicht kann, hat bei einem grossen Klub wie YB nichts zu suchen.» Der Österreicher hat frischen Wind in den Betrieb gebracht, er ist akzeptiert und tut den Young Boys gut, was Sportchef Bickel bestätigt: «Adi arbeitet zackig, er ist klar, authentisch, direkt.»

Für Hütter geht es nun darum, mit seinem Team konstant zu überzeugen. Ein mitreissender Auftritt im Derby würde helfen, die Unruhe rund um YB nach dem Stolperstart in die Rückrunde (1:1 gegen GC, 1:1 bei Vaduz) zu vertreiben. Zudem würden die Young Boys damit das ungeschriebene Gesetz bestätigen, wonach sie die Nummer 1 im Kanton Bern sind.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/21730142

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 Beitrag Verfasst: Freitag 19. Februar 2016, 16:23 
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BSC Young ​Boys - FC Thun, Samstag, 20. Februar 2016, 20:00 Uhr, Stade de Suisse

Verletzte Spieler:
Benjamin Kololli, Taulant Seferi.

Einsatz fraglich:
Loris Benito.

Vorverkaufsstand am Freitagnachmittag:
11'800 (davon 10'250 Jahreskarten).

Die Matchbesucher werden gebeten, den Vorverkauf zu benutzen (www.bscyb.ch/ticketshop) und frühzeitig zu erscheinen.
Für die Anreise werden die öffentlichen Verkehrsmittel empfohlen.

Im Stadion ist der Radio-Kommentar für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.

-> Stadionordnung, Dokumente, Formulare

31'000 Franken für den Arche-Fonds

Der BSC Young Boys, angeführt von der ersten Mannschaft, und die Dachverbände der Fanclubs haben in verschiedenen Aktionen Geld gesammelt. In der Pause des Spiels vom Samstag übergibt der BSC Young Boys der Kinderklinik des Inselspitals einen Check über 31‘000 Franken. Das Geld geht an den Arche-Fonds, welcher Familien mit krebskranken Kindern begleitete Ferien ermöglicht.

Wir bedanken uns herzlich bei allen, die an dieser Aktion beteiligt waren.


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 Beitrag Verfasst: Samstag 20. Februar 2016, 01:52 
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19.02.2016

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Thun-Trainer Saibene im Talk vor dem Derby

Was erwartet Jeff Saibene vor dem Derby am Samstag in Bern gegen YB? Thuns erfolgreicher Trainer gibt als Gast in der Talkshow «The Soccer Lounge» Einblicke in seine Arbeit.

Am Samstagabend steht im Stade de Suisse das Berner Derby zwischen YB und dem FC Thun auf dem Programm. Thuns Coach Jeff Saibene war diese Woche zu Gast in der Talkshow «The Soccer Lounge». Er erklärte, dass seine Mannschaft mitspielen werde - und dass er einer sei, der gerne sesshaft sei. «YB hat viel mehr Druck», sagt Saibene unter anderem, «und wir haben einen Lauf.» In der unterhaltsamen Sendung geht es auch um Saibenes Arbeit in Thun. Der Luxemburger verriet einiges über sein Leben.

Im Talk mit Sportal-HD-Moderator Stefan Eggli diskutieren auch BZ-Sportjournalist Fabian Ruch sowie der frühere YB-Goalie Ivan Benito über Thun, das Derby sowie die Probleme der Young Boys, die Erwartungen zu erfüllen. Benito ruft dabei sogar seinen Göttibuben, den YB-Linksverteidiger Loris Benito, während der Sendung an.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/10219593

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 Beitrag Verfasst: Samstag 20. Februar 2016, 02:53 
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 Beitrag Verfasst: Samstag 20. Februar 2016, 16:38 
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Keine Lust auf ein Jubiläum

YB will es heute (20.00) im Derby gegen Thun nicht zum zehnten 1:1 der Saison kommen lassen.

Adi Hütter versucht gar nicht, die erste Halbzeit des Spiels Vaduz gegen YB schönzureden. «Die war ganz schlecht», gibt der YB-Trainer unumwunden zu. Obwohl die Young Boys den Liechtensteinern auch in der zweiten Halbzeit Torchancen zugestehen mussten, gefiel ihm diese besser. «Wir haben ­versucht, das Heft in die Hand zu nehmen, und ­waren die aktivere und bessere Mannschaft.» Die vielen Änderungen in der Startaufstellung nennt Hütter als Grund für den Fehlstart, will sie als Entschuldigung aber nicht gelten lassen. «Wenn wir die Zweikämpfe nicht an­nehmen, wird es gegen jeden Gegner schwer», formuliert er das Problem.

Auch mit der Körpersprache seiner Schützlinge war der Trainer nicht zufrieden. Hütter will «nicht hängende Köpfe» ­sehen, sondern «Spannung». Mit ihrer Körperhaltung sollen die Spieler zeigen, dass sie fokussiert sind.

Fokussiert war YB in der guten ersten Halbzeit gegen GC. Es folgten das Nachlassen nach der Pause, dann der enttäuschende Start in Vaduz sowie die anschliessende Steigerung. «Wir müssen über einen längeren Zeitraum besser spielen. Es ist schwer, über 90 Minuten dominant zu sein, aber 45 Minuten sind einfach zu wenig», weiss Hütter.

Die 1:1-Serie

Das logische Resultat der Inkonstanz sind die beiden 1:1. «Wir haben zweimal nicht verloren und einen Punkt auf GC gutgemacht», betont Hütter die positive Seite der Punkteteilungen. Bereits in der Vorrunde endeten sieben Partien mit YB-Beteiligung ohne Sieger. Auch da schossen beide Teams jeweils ein Tor. Hütter wirft die Frage auf, wie diese 1:1 zu werten sind. «Neunmal ­blieben wir ungeschlagen, neunmal aber auch sieglos.» Zum Vergleich: Vier Siege und fünf Niederlagen in diesen neun Spielen ­hätten den Bernern drei Punkte mehr eingetragen.

YB will den Sieg – niemand will hin

Sechs Wechsel hat Hütter in der Start­aufstellung am vergangenen Samstag ­gegenüber dem Rückrundenstart vor­genommen, vier davon gezwungenermassen. Loris Benito hat nach seiner Knieverletzung am Donnerstag das Training wieder aufgenommen. Er ist für heute fraglich. Nach Gelbsperren beziehungsweise Grippe stehen dafür Bertone und Hadergjonaj sowie Sulejmani und Zulechner wieder zur Verfügung. Kololli muss nach seinem Bänderriss am linken Knöchel drei Wochen pausieren. Eine Operation ist nicht nötig.

«Zu 85% bis 90% ist die Aufstellung schon klar», sagt Hütter. Manchmal könne er sagen, wer spielen werde. Vor dem Derby gegen Thun will Hütter aber nichts preisgeben. Der YB-Coach tönt nur an, dass erneut die eine oder andere Veränderung möglich sei.

Jene, denen Hütter das Vertrauen schenkt, erhalten eine klare Vorgabe: «Wir haben die Verantwortung und Verpflichtung, daheim zu punkten.» Nach den zuletzt zwei Siegen erwartet er einen FC Thun, der mit breiter Brust antritt. «Wir wollen unbedingt gewinnen. Die Anhänger warten auf einen Sieg.»

Viele Zuschauer sind beim Derby aber nicht zu ­erwarten: Bis gestern ­Mittag konnten ­neben den 10?250 Jahreskarten erst 1550 Tickets abgesetzt ­werden. Im August waren beim gleichen ­Duell noch 27?340 Fans im ­Wankdorf ­erschienen.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ke ... y/15770517

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 Beitrag Verfasst: Samstag 20. Februar 2016, 16:42 
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20.02.2016

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«Torschützenkönig werde ich diese Saison wohl nicht»

Zu Beginn der Rückrunde hat sich Thuns Verteidiger Stefan Glarner von einer längeren Verletzungspause zurückgemeldet. Gegen YB fordert er eine Leistungssteigerung.

In den ersten beiden Spielen der Rückrunde agierte Stefan Glarner auf der ­linken Seite in der Thuner Viererkette. Und obwohl er eigentlich lieber auf der anderen Seite agieren würde, ist der 28-Jährige glücklich. Kein Wunder. Nach der langen Leidenszeit ist er froh, endlich wieder spielen zu können. «Am Anfang hat man keine grossen Wünsche oder Ansprüche», sagt Glarner, der sich noch unter Trainer Jeff Saibenes Vorgänger Ciriaco Sforza verletzt hatte. «Bei ­einem neuen Trainer werden die Karten neu gemischt, ich bin zufrieden, dass ich mich in der Vorbereitung während der Winterpause aufdrängen konnte. Hauptsache, ich bin wieder dabei.» Als Rechtsfuss käme Glarner allerdings lieber über die rechte Seite, um dann direkt flanken zu können. «Jetzt muss ich im Training halt das Flanken mit dem linken Fuss ein bisschen mehr üben.»

Rückblende: Ende Juli des vergangenen Jahres brach er sich im Europa-League-Qualifikations-Spiel zu Hause gegen Hapoel Beer Sheva den Mittelfuss und fiel mehrere Monate aus. Glarner: «Anfänglich war es schwierig, die Verletzung zu akzeptieren, ich brauchte ein paar Tage, um den Rückschlag zu verdauen. Doch dann setzte ich mir erste Ziele, zum Beispiel, die Krücken weg­legen zu können, und dann ging es ­aufwärts.» Im November war Glarner ­eigentlich wieder fit und spielte einige Mal im Nachwuchs. Doch aufgrund ­wiederkehrender Schmerzen entschied er sich zu einem weiteren Eingriff, um Platten und Schrauben zu entfernen. «Das bedeutete noch einmal ein paar ­Wochen Pause, und ich wusste, dass ich erst im neuen Jahr wieder spielen würde.» So war es, zu Beginn der Rückrunde vor zwei Wochen stand Glarner wieder in der Startaufstellung der ­Thuner. Er hatte sich zurückgekämpft.

Letztes Tor gegen YB

Glarner ist nicht gerade als torgefährlicher Abwehrspieler bekannt. Als Aussenverteidiger hat er primär ja auch andere Aufgaben. Trotzdem: Sein letztes Tor liegt inzwischen fast 2000 Tage zurück – damals hatte er für Thun ausgerechnet im Derby gegen die Young Boys getroffen. Am 26. September 2010 ­gelang ihm als Einwechselspieler beim 2:2 in Bern der zwischenzeitliche Ausgleichstreffer zum 1:1. «In der Offensive muss ich mich steigern, zuletzt hat es diesbezüglich nicht so richtig geklappt. Torschützenkönig werde ich diese Saison wohl nicht mehr», sagt er lachend.

Glarner ist nicht der einzige Thuner Verteidiger mit offensiven Ladehemmungen. In dieser Saison erzielten sämtliche Thuner Verteidiger zusammen – nach 30 Spielen in der Meisterschaft, im Cup und in der Europa League-Qualifikation – lediglich fünf Tore. Das war in der vergangenen Saison anders, als die Thuner Defensivabteilung den einen oder anderen wichtigen Treffer beisteuern konnten.

Die Berner Oberländer reisen heute Samstag nach dem gelungenen Rückrundenstart mit zwei Siegen mit einer grossen Portion Selbstbewusstsein in die Hauptstadt. Für das Spiel in Bern fordert ­Glarner aber eine Steigerung: «Eine Leistung wie in der zweiten Halbzeit ­gegen Lugano wird in Bern nicht reichen. Da müssen wir einen Zacken zulegen.» Glarner rechnet mit einem Gegner, der von Anfang an Druck machen wird: «Die Young Boys haben mit diesem starken Team sicher hohe Ansprüche und werden mit den letzten Resultaten nicht zufrieden sein. Die Spieler haben sich bestimmt ­einiges vorgenommen, doch wir sind darauf gefasst und werden für das Derby bereit sein.»


http://www.derbund.ch/sport/fussball/-T ... y/14115600

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