 |
 |
Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
|
| Autor |
Nachricht |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 14. Februar 2016, 03:32 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
13.02.2016  Zitat: Highlights jetzt im Video
So rettet Gerndt YB einen Punkt
Die Berner Young Boys können sich bei Alexander Gerndt bedanken! Der Schwede sichert seinem Team dank eines Treffers in der 93. Minute gegen Vaduz noch einen Punkt.
Das Spiel: Nach 45. Minuten steht es 1:0 für den FC Vaduz. Allerdings nur 1:0. Denn: Die Liechtensteiner drücken YB teilweise an die Wand, offensiv findet Bern so gut wie nicht statt. Ganz im Gegensatz zu Vaduz. Das Team von Trainer Giorgio Contini trifft bereits nach 8. Minuten durch Bühler. Und YB hat Glück: Vaduz hätte in der Pause auch mit 2:0 oder 3:0 führen können, doch zahlreiche Chancen konnten nicht genutzt werden. In der zweiten Hälfte wird das Team von Adi Hütter vor 2899 Fans zwar stärker, im Angriff mangelt es jedoch immer noch an Präzision und Durchsetzungskraft. So müssen die Bern-Fans bis zur 93. Minute warten, bis Gerndt Schwarz Gelb erlöst und YB einen Punkt sichert.
Die Tore:
8., 1:0: Stepjan Kukuruzovic bringt einen Freistoss aus dem Halbfeld in die Mitte. Dort kommt Bühler angerauscht und nickt eiskalt ein. Keine Chance für Mvogo!
93., 1:1: Der Joker hat zugeschlagen. Der junge Kamber schiesst Ravet an, etwas glücklich bringt dieser das Leder in die Mitte. Dort steht Gerndt und schiebt überlegt in die entfernte Torecke ein.
Das gab zu reden: Die Szene spielt sich in der 30. Minute ab: Bühler touchiert Kubo im Strafraum, der Japaner fällt, die Pfeiffe bleibt jedoch stumm. Da hätte man auch Penalty geben können.
Der Beste: Armando Sadiku. Die FCZ-Leihgabe rennt als ob es kein Morgen gäbe. Bissig im Zweikampf. Ein Gewinn für Vaduz.
Der Schlechteste: Robin Kamber. Die FCB-Leihgabe geht in den Schlussminuten zu halbherzig in den Zweikampf und trägt die Hauptschuld am Ausgleich.
So gehts weiter: Die Young Boys treffen am Samstag um 20.00 Uhr im Berner-Derby zuhause auf den FC Thun, Vaduz muss am Sonntag um 13.45 Uhr zum schweren Auswärtsspiel nach Basel reisen.
***
Vaduz–YB 1:1 (1:0) Rheinpark, 2899 Fans SR: Schärer:
Tore: 8. Bühler (Kukuruzovic) 1:0, 93. Gerndt 1:1
Bemerkungen: Vaduz ohne Kaufmann, Sutter, Schürpf, Fekete, von Niederhäusern, Hasler, Stahel (alle verletzt). YB ohne Sulejmani, Seferi, Zulechner, Benito (alle verletzt), Hadergjonaj, Bertone (beide gesperrt).
Einwechslungen:
Vaduz: Kamber (66. für Kukuruzovic), Janjatovic (83. für Avdijai), Burgmeier (90. für Costanzo).
YB: Gerndt (68. für Nuzzolo), Gajic (68. für Zakaria), Kololli (80. für Sutter).
Vaduz: Jehle; Gülen, Bühler, Grippo, Borgmann; Muntwiler, Ciccone; Costanzo, Kukuruzovic, Avdijaj; Sadiku.
YB: Mvogo; Sutter, Wüthrich, Von Bergen, Lecjaks; Ravet, Sanogo, Zakaria, Nuzzolo; Kubo, Hoarau.
Gelb: 18. Grippo (Reklamieren), 54. Zakaria (Foul), 67. Kamber (Foul), 74. Gajic (Foul), 82. Kubo (Foul), 85. Gülen (Foul). http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 83238.html
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 14. Februar 2016, 03:34 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
13.02.2016  Zitat: YB mit spätem Treffer zum Remis
Die Young Boys holen in Vaduz in extremis ein Unentschieden. Den 1:1-Ausgleich erzielt Alexander Gerndt in der 93. Minute.
Schon nach acht Minuten ging Vaduz im Heimspiel gegen die Young Boys in Führung: Stjepan Kukuruzovic zog eine Freistossflanke von der rechten Seite in den Strafraum, wo Mario Bühler den Ball mit dem Kopf ziemlich frei ins Tor lenken konnte. Die Young Boys erholten sich lange nicht von diesem Rückstand. Ein Weitschuss von Raphael Nuzzolo in der 25. Minute war die karge Ausbeute der kläglichen Berner Bemühungen.
Besser wurde das Spiel von YB nach der Pause. Je länger die Partie dauerte, desto dominanter wurden die Berner. Yuya Kubo schoss aus halblinker Position über das leere Tor, nachdem er sich gegen Vaduz-Goalie Peter Jehle durchgesetzt hatte (53.). Später drang der eingewechselte Alexander Gerndt in den Strafraum ein, doch sein Schuss wehrte Jehle in Corner ab (70.). Und auch Yoric Ravet scheiterte mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze an Jehle (86.).
Saisonziel der Young Boys in weiter Ferne
YB dominierte, YB hatte Chancen, doch der Ausgleich fiel erst, als niemand mehr damit rechnete. In der 93. Minute schlug der Vaduzer Robin Kamber den Ball nicht weg, und so konnte Ravet in der Mitte Gerndt bedienen, der mit links aus neuen Metern flach in die entfernte Ecke traf.
Trotz des späten Jubels in Vaduz ist den Young Boys der Start in die Rückrunde mit zwei Punkten aus zwei Spielen misslungen. Das Ziel, der 2. Platz, der zur Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League berechtigt, bleibt fern.
Der FC Vaduz hätte den Sieg zumindest aufgrund der Leistung in der ersten Halbzeit durchaus verdient. Da hatte das Team von Trainer Giorgio Contini mehrere Chancen, um das Spiel womöglich frühzeitig zu entscheiden. Auch in den zweiten 45 Minuten war Vaduz mit seinem Konterspiel im Prinzip gefährlicher als der Gegner. Kukuruzovic verpasste in der 55. Minute mit einem Kopfball aus sechs Metern das 2:0 ebenso wie Albion Avdijaj mit einem Lattenschuss in der Schlussphase. Doch Vaduz muss sich auch den Vorwurf gefallen lassen, dass es zu früh das Spiel aus der Hand gab und die Spielgestaltung in der letzten halben Stunde gänzlich den Young Boys überliess.
Vaduz - Young Boys 1:1 (1:0)
2900 Zuschauer. - SR Schärer. - Tore: 8. Bühler (Kukuruzovic) 1:0. 93. Gerndt (Ravet) 1:1.
Vaduz: Jehle; Gülen, Grippo, Bühler, Borgmann; Costanzo (91. Burgmeier), Muntwiler, Ciccone; Kukuruzovic (66. Kamber), Sadiku, Avdijaj (83. Janjatovic).
Young Boys: Mvogo; Scott Sutter (80: Kololli), Wüthrich, von Bergen, Lecjaks; Zakaria (69. Gajic), Sanogo; Ravet, Kubo, Nuzzolo (69. Gerndt); Hoarau.
Bemerkungen: Vaduz ohne Schürpf, Kaufmann, von Niederhäusern, Hasler, Fekete und Stahel (alle verletzt). Young Boys ohne Hadergjonaj, Bertone (beide gesperrt), Benito (verletzt) und Sulejmani (krank). Lattenschuss: 82. Avdijaj. Verwarnungen: 18. Grippo (Foul), 54. Zakaria (Foul), 67. Kamber (Foul), 74. Gajic (Foul), 82. Kubo (Foul), 86. Gülen (Foul). http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/22015881
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 14. Februar 2016, 03:37 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
13.02.2016  Zitat: Super League
Glückhaftes Remis für YB in Vaduz
Die Young Boys holen in Vaduz in extremis ein Unentschieden. Den 1:1-Ausgleich erzielt Alexander Gerndt in der 93. Minute.
Schon nach acht Minuten ging Vaduz in Führung: Stjepan Kukuruzovic zog eine Freistossflanke von der rechten Seite in den Strafraum, wo Mario Bühler den Ball mit dem Kopf ziemlich frei ins Tor lenken konnte. Die Young Boys erholten sich lange nicht von diesem Rückstand. Ein Weitschuss von Raphael Nuzzolo in der 25. Minute war die karge Ausbeute der Berner Bemühungen. YB nach der Pause besser
Besser wurde das Spiel von YB nach der Pause. Je länger die Partie dauerte, desto dominanter wurden die Berner. Yuya Kubo schoss aus halblinker Position über das leere Tor, nachdem er sich gegen Vaduz-Goalie Peter Jehle durchgesetzt hatte (53.). Später drang der eingewechselte Alexander Gerndt in den Strafraum ein, doch sein Schuss wehrte Jehle in Corner ab (70.). Und auch Yoric Ravet scheiterte mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze an Jehle (86.).
YB dominierte, YB hatte Chancen, doch der Ausgleich fiel erst, als niemand mehr damit rechnete. In der 93. Minute schlug der Vaduzer Robin Kamber den Ball nicht weg, und so konnte Ravet in der Mitte Gerndt bedienen, der mit links aus neun Metern flach in die entfernte Ecke traf.
Trotz des späten Jubels in Vaduz ist den Young Boys der Start in die Rückrunde mit zwei Punkten aus zwei Spielen misslungen. Das Ziel, der 2. Platz, der zur Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League berechtigt, bleibt fern.
Vaduz für Passivität bestraft
Der FC Vaduz hätte den Sieg zumindest aufgrund der Leistung in der ersten Halbzeit durchaus verdient. Da hatte das Team von Trainer Giorgio Contini mehrere Chancen, um das Spiel womöglich frühzeitig zu entscheiden. Auch in den zweiten 45 Minuten war Vaduz mit seinem Konterspiel im Prinzip gefährlicher als der Gegner. Kukuruzovic verpasste in der 55. Minute mit einem Kopfball aus sechs Metern das 2:0 ebenso wie Albion Avdijaj mit einem Lattenschuss in der Schlussphase. Doch Vaduz muss sich auch den Vorwurf gefallen lassen, dass es zu früh das Spiel aus der Hand gab und die Spielgestaltung in der letzten halben Stunde gänzlich den Young Boys überliess.
Im zweiten Spiel vom Samstag gewann Thun gegen Aufsteiger Lugano dank des Treffers von Joker Ridge Munsy in der 92. Minute 2:1. Damit rückten die Berner Oberländer dank des zweiten Sieges in der Rückrunde auf Platz 5 vor. Lugano dagegen verlor auch das zweite Spiel im neuen Jahr.
Vaduz - Young Boys 1:1 (1:0)
2900 Zuschauer. – Schiedsrichter: Schärer. – Tore: 8. Bühler (Kukuruzovic) 1:0. 93. Gerndt (Ravet) 1:1.
Vaduz: Jehle; Gülen, Grippo, Bühler, Borgmann; Costanzo (91. Burgmeier), Muntwiler, Ciccone; Kukuruzovic (66. Kamber), Sadiku, Avdijaj (83. Janjatovic).
Young Boys: Mvogo; Scott Sutter (80: Kololli), Wüthrich, von Bergen, Lecjaks; Zakaria (69. Gajic), Sanogo; Ravet, Kubo, Nuzzolo (69. Gerndt); Hoarau.
Bemerkungen: Vaduz ohne Schürpf, Kaufmann, von Niederhäusern, Hasler, Fekete und Stahel (alle verletzt). Young Boys ohne Hadergjonaj, Bertone (beide gesperrt), Benito (verletzt) und Sulejmani (krank). Lattenschuss: 82. Avdijaj. Verwarnungen: 18. Grippo (Foul), 54. Zakaria (Foul), 67. Kamber (Foul), 74. Gajic (Foul), 82. Kubo (Foul), 86. Gülen (Foul). http://www.nzz.ch/sport/fussball/glueck ... 1.18694907
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 14. Februar 2016, 03:42 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
13.02.2016  Zitat: Berner Last-Minute-Treffer führen zu Punkten
Die Berner Young Boys kommen in Vaduz dank einem späten Tor zu einem glücklichen 1:1. Der FC Thun gewinnt in der Nachspielzeit gegen Lugano 2:1.
Die Young Boys holen in Vaduz in extremis ein Unentschieden. Den 1:1-Ausgleich erzielt Alexander Gerndt in der 93. Minute. Schon nach acht Minuten ging Vaduz in Führung: Stjepan Kukuruzovic zog eine Freistossflanke von der rechten Seite in den Strafraum, wo Mario Bühler den Ball mit dem Kopf ziemlich frei ins Tor lenken konnte. Die Young Boys erholten sich lange nicht von diesem Rückstand. Ein Weitschuss von Raphael Nuzzolo in der 25. Minute war die karge Ausbeute der kläglichen Berner Bemühungen.
Besser wurde das Spiel von YB nach der Pause. Je länger die Partie dauerte, desto dominanter wurden die Berner. Yuya Kubo schoss aus halblinker Position über das leere Tor, nachdem er sich gegen Vaduz-Goalie Peter Jehle durchgesetzt hatte (53.). Später drang der eingewechselte Alexander Gerndt in den Strafraum ein, doch sein Schuss wehrte Jehle in Corner ab (70.). Und auch Yoric Ravet scheiterte mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze an Jehle (86.).
YB dominierte, YB hatte Chancen, doch der Ausgleich fiel erst, als niemand mehr damit rechnete. In der 93. Minute schlug der Vaduzer Robin Kamber den Ball nicht weg, und so konnte Ravet in der Mitte Gerndt bedienen, der mit links aus neuen Metern flach in die entfernte Ecke traf.
Zu wenig für YB
Trotz des späten Jubels in Vaduz ist den Young Boys der Start in die Rückrunde mit zwei Punkten aus zwei Spielen misslungen. Das Ziel, der 2. Platz, der zur Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League berechtigt, bleibt fern.
Der FC Vaduz hätte den Sieg zumindest aufgrund der Leistung in der ersten Halbzeit durchaus verdient. Da hatte das Team von Trainer Giorgio Contini mehrere Chancen, um das Spiel womöglich frühzeitig zu entscheiden. Auch in den zweiten 45 Minuten war Vaduz mit seinem Konterspiel im Prinzip gefährlicher als der Gegner. Kukuruzovic verpasste in der 55. Minute mit einem Kopfball aus sechs Metern das 2:0 ebenso wie Albion Avdijaj mit einem Lattenschuss in der Schlussphase. Doch Vaduz muss sich auch den Vorwurf gefallen lassen, dass es zu früh das Spiel aus der Hand gab und die Spielgestaltung in der letzten halben Stunde gänzlich den Young Boys überliess.
Vaduz - Young Boys 1:1 (1:0) 2900 Zuschauer. - SR Schärer. Tore: 8. Bühler (Kukuruzovic) 1:0. 93. Gerndt (Ravet) 1:1. Vaduz: Jehle; Gülen, Grippo, Bühler, Borgmann; Costanzo (91. Burgmeier), Muntwiler, Ciccone; Kukuruzovic (66. Kamber), Sadiku, Avdijaj (83. Janjatovic). Young Boys: Mvogo; Scott Sutter (80: Kololli), Wüthrich, von Bergen, Lecjaks; Zakaria (69. Gajic), Sanogo; Ravet, Kubo, Nuzzolo (69. Gerndt); Hoarau. Bemerkungen: Vaduz ohne Schürpf, Kaufmann, von Niederhäusern, Hasler, Fekete und Stahel (alle verletzt). Young Boys ohne Hadergjonaj, Bertone (beide gesperrt), Benito (verletzt) und Sulejmani (krank). Lattenschuss: 82. Avdijaj. Verwarnungen: 18. Grippo (Foul), 54. Zakaria (Foul), 67. Kamber (Foul), 74. Gajic (Foul), 82. Kubo (Foul), 86. Gülen (Foul). http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... n-13929067
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 14. Februar 2016, 21:07 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
14.02.2016  Zitat: Die Young Boys enttäuschen in jeder Hinsicht
Alexander Gerndt rettet YB mit seinem Tor zum 1:1 in der letzten Minute einen Punkt.
Wie viele Tore hätte der FC?Vaduz schiessen müssen? Drei, vier oder gar fünf wie vor Wochenfrist beim 5:2 in Lugano? Eine Antwort auf diese Frage schien sich zu erübrigen, als im mit 2899 Zuschauern nur schwach besetzten Rheinpark die 93. Minute anbrach. Das Heimteam führte dank Bühlers frühem Treffer 1:0, der zweite Sieg in Serie schien trotz des fahrlässigen Auslassens der Torchancen unter Dach und Fach. Bis die Young Boys auf der linken Seite ein letztes Mal nachsetzten. Ravet profitierte von einer Tändelei des eingewechselten Kamber, legte den Ball zur Mitte, wo Gerndt zum 1:1 traf. Und so kamen die Berner auf sehr schmeichelhafte Art und Weise zum erst 11. Auswärtspunkt in dieser Saison.
«Wir haben das entscheidende 2:0 nicht gemacht, das hat sich in der 93. Minute gerächt und ist sehr ärgerlich», trauerte der Vaduzer Trainer Giorgio Contini den vielen Chancen nach. Der Pechvogel des Abends war Albion Avdijaj. Der 22-jährige Albaner hätte gestern Treffer im Multipack erzielen können, ja müssen. Wie er den Ball nach 16 Minuten am YB-Tor vorbeischlenzte, ist als nonchalant zu bezeichnen, wie er vor der Pause am grossartig reagierenden Mvogo scheiterte, war Pech, wie er den Ball in der 82. Minute aus kurzer Distanz an die Latte setzte, zeugte von Unvermögen. Der rechte Aussenstürmer des FC Vaduz hätte die Partie im Alleingang entscheiden können – er tat es nicht. Dass es gestern nicht zum zweiten Heimsieg der Saison reichte, das müssen die Liechtensteiner sich ganz und gar selber zuschreiben.
Die Young Boys enttäuschten in jeder Hinsicht
Rätsel gab zum wiederholten Male die schwache Darbietung der Young Boys auf. Nach der sehr ansprechenden Leistung beim 1:1 gegen die Grasshoppers enttäuschte die Mannschaft von Adi Hütter auf allen Ebenen. Es gilt zwar zu berücksichtigen, dass der YB-Trainer sein Team wegen Sperren, Krankheit und Verletzungen gleich auf sechs Positionen umbauen musste.
Doch als Entschuldigung für den ungenügenden Auftritt können diese Ausfälle nicht durchgehen. Die Auswärtsschwäche der Berner ist schon fast chronisch. Nur zwei Siege hat YB in zehn Spielen auf fremdem Terrain bisher geschafft. Nicht gerade viel für eine Mannschaft, die sich in dieser Saison vorgenommen hatte, um den Titel mitzuspielen. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Di ... y/12085826
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 14. Februar 2016, 21:15 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
14.02.2016  Zitat: YB-Noten: Mvogo sehr stark, viele Akteure ungenügend
Beim 1:1-Unentschieden in Vaduz enttäuschen die Young Boys lange Zeit auf der ganzen Linie. Torhüter Yvon Mvogo hält YB mit einer äusserst überzeugenden Leistung in der Partie, Einwechselspieler Alexander Gerndt schiesst den späten Ausgleich.
Yvon Mvogo: Note 6 Eine Torhüterleistung nahe an der Perfektion. Mit sensationellen Reflexen, grossartigen Paraden, überragendem Stellungsspiel. Zudem stark am Fuss und jederzeit sicher und souverän.
Scott Sutter: Note 2.5 Vermochte seine Einsatzchance wie einige Teamkollegen nicht zu nutzen. Fehlerhaft, nach vorne völlig wirkungslos, in der Defensive phasenweise überfordert mit dem wirbligen Albion Avdijaj.
Steve von Bergen: Note 3.5 Der Nationalspieler spielte schon auffälliger. Ebenfalls mit einigen Aussetzern, insgesamt aber wenigstens halbwegs solid – und nach der Pause verbessert.
Grégory Wüthrich: Note 4.5 Rückte für Milan Vilotic ins Team – und rechtfertigte diese Nomination mit einer kämpferisch tadellosen Vorstellung. Robust, umsichtig, meistens souverän. In dieser Verfassung gehört der Youngster in die Startformation.
Jan Lecjaks: Note 2.5 Versuchte dagegenzuhalten, was ihm nicht immer gelang. Richtig kläglich waren meistens seine Flanken, die der Tscheche normalerweise ab und zu präzis zu schlagen vermag. In Vaduz durfte er etwa zehnmal flanken – die meisten Versuche waren miserabel.
Yoric Ravet: Note 3.5 Der Franzose blieb grösstenteils blass. Hatte dann und wann eine Idee, doch die Energieanfälle Ravets blieben lange ungefährlich. In der Nachspielzeit aber erkämpfte er sich den Ball gegen den ungeschickten Robin Kamber – und bereitete den Ausgleich Gerndts vor.
Sékou Sanogo: Note 3.5 Ersetzte den gesperrten Leonardo Bertone. Der Ivorer ist angesichts seiner Klasse im Prinzip ein Leistungsträger bei YB. In Vaduz agierte Sanogo vor der Pause wie die gesamte YB-Mannschaft neben den Schuhen. Nach dem Seitenwechsel gelang es ihm aber, mehr Einfluss zu nehmen.
Denis Zakaria: Note 2.5 Diesmal brillierte das Grosstalent nicht. Vieles blieb Stückwerk, teilweise behäbig, erstaunlich viele Fehlpässe. Zudem beim Gegentor orientierungslos als, er Mario Bühler aus den Augen verlor. Eine seiner schwächsten Leistungen in der Super League.
Raphael Nuzzolo: Note 2.5 Weil Miralem Sulejmani grippegeschwächt fehlte, durfte der Routinier mal wieder beginnen. Wie Sutter und Lecjaks nutzte er diese Gelegenheit nicht. Nuzzolo wirkte zögerlich, ihm gelang wenig, er war kein Faktor in der YB-Offensive.
Yuya Kubo: Note 3.5 Rückte für Gerndt ins Team. Mangelnden Einsatz war Kubo nicht vorzuwerfen, immer wieder probierte er es. Aber der Japaner blieb oft hängen. Vor der Pause wurde er einmal elfmeterreif gefoult, suchte den Penalty aber auch sehr stark. Im Abschluss ohne Fortune.
Guillaume Hoarau: Note 3 Kam überhaupt nicht ins Spiel, erhielt aber im Sturmzentrum auch wenig brauchbare Bälle. Immerhin gewann der Hüne wie immer die meisten Kopfballduelle.
Alexander Gerndt: Note 4.5 69. Minute für Nuzzolo. Der Schwede brachte neuen Schwung, war gefährlich – und schoss den Last-Minute-Ausgleich für YB, als er sich im Strafraum gut bewegte und präzis abschloss.
Milan Gajic: Note 3.5 69. Minute für Zakaria. Auch ihm gelang nicht viel, wenigstens produzierte er nicht ganz so viele Fehlpässe wie andere im YB-Aufbau.
Benjamin Kololli ohne Note
80. Minute für Sutter. Erster Einsatz für YB. Fiel nicht auf.
6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/26355858
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Sonntag 14. Februar 2016, 21:17 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
14.02.2016  Zitat: Rätsel YB ungelöst
Die Young Boys kommen nicht vom Fleck. Beim 1:1-Remis in Vaduz enttäuschen sie über weite Strecken schwer. Anspruch und Realität klaffen bei YB mal wieder weit auseinander.
Am Montag feiert Robin Kamber seinen 20. Geburtstag. Der Vaduz-Mittelfeldspieler, einst Junior beim FC Basel, gilt als eines der grössten Talente im Schweizer Fussball. Zwei Tage vor dem Ende seiner Teenagerzeit zahlte Kamber am Samstag brutal Lehrgeld. In einer Szene, «in der wir den Ball einfach auf die Tribüne hauen müssen», wie sein Goalie Peter Jehle sagt, zögerte Kamber – und leistete sich schliesslich in der eigenen Hälfte einen folgenschweren Prellball.
Es spricht für Yoric Ravet, erspurtete sich der Franzose in YB-Diensten den Ball und bereitete den Berner Ausgleich zum 1:1 in der 93. Minute und buchstäblich letzter Sekunde durch den eingewechselten Alexander Gerndt vor.Die Young Boys retteten damit einen Punktgewinn in einer Begegnung, in der sie problemlos auch eine Kanterniederlage hätten erleiden können. Möglicherweise sogar müssen. Der FC Vaduz hatte vor der Pause deutlich dominiert und war auch nach dem Seitenwechsel das gefährlichere Team. Die Liechtensteiner besassen eine Spielidee, sie waren agil, kreativ, ballsicher, sie wirkten homogen, selbstbewusst, unternehmungslustig. «Wir wollten dem grossen Favoriten ein Bein stellen», sagt ihr Trainer Giorgio Contini, «leider belohnten wir uns nicht mit dem Sieg.»
Viele Fragen bei YB
Der Auftritt der pomadigen Young Boys dagegen warf viele Fragen auf. Zum Beispiel: Wo war die Spielfreude? Oder: Wo blieb die Leidenschaft? Und: Wie kann ein so teures, prominent besetztes Team derart schwach agieren? Und vor allem: Wie kann man so viel Glück haben? Die Gäste mussten sich teilweise vorführen lassen, doch weil die Vaduzer im Abschluss wenig Kaltblütigkeit bewiesen und YB-Goalie Yvon Mvogo ein brillanter Vortrag gelang, blieben sie im Spiel. «Wir können nicht zufrieden sein», sagt YB-Trainer Adi Hütter. «Aber nach der Pause waren wir besser.»
Viel schwächer als in der ersten Halbzeit können die Young Boys allerdings auch nicht spielen. Bereits nach acht Minuten lagen sie am Samstag in Rückstand. Wie schon gegen GC (1:1) zum Rückrundenauftakt offenbarte YB Schwächen bei Standardsituationen, offensiv wie vor allem defensiv. Vaduz-Innenverteidiger Mario Bühler nutzte das in der 8. Minute, indem er nach einem Freistoss nahezu unbehelligt mit dem Kopf das 1:0 für den überzeugenden Aussenseiter erzielte.
Überragender Yvon Mvogo
Die Young Boys fanden überhaupt nicht in die Begegnung. Ihr blutleerer, harmloser Auftritt vor der Pause glich jenem eine Woche zuvor in der zweiten Halbzeit gegen die Grasshoppers. «Vaduz hat stark gespielt», sagt Hütter. «Uns ist es lange nicht gelungen, Mittel zu finden.» Und so verhinderte Mvogo mit mehreren starken Paraden einen höheren Rückstand. Seine Vorderleute agierten zögerlich, fehlerhaft, lustlos und nahmen den Kampf erst mit Verspätung an. Sie hinterliessen nie den Eindruck, ein echtes Spitzenteam zu sein.
Eine Erklärung, warum es seiner Mannschaft an Konstanz fehlt und warum sie auswärts so harmlos ist, kann Adi Hütter auch nicht liefern. «Wir mussten in der Aufstellung einiges umstellen», erklärt der Trainer, «aber das darf und will ich nicht als Ausrede gelten lassen.» Er verwies zudem nicht zu Unrecht darauf, dass es nach einer Intervention gegen Yuya Kubo auch Elfmeter für sein Team hätte geben können – aber mangelndes Glück hatte YB gewiss nicht zu beklagen.
Bei ihren rasant vorgetragenen Kontern jedenfalls sündigten die Vaduzer auch nach der Pause kläglich. Nach einer erneut starken Intervention Mvogos gegen Armando Sadiku brachte Avdijaj in der 82. Minute sogar das Kunststück fertig, den Ball aus spitzem Winkel an die Latte zu schiessen. Das war schwer nachvollziehbar.
«Kritik ist gerechtfertigt»
Ein grosses Rätsel bleibt auch YB. Vom Fleck kommen die Young Boys trotz Gerndts Ausgleich nicht, Fortschritte sind kaum zu erkennen. Im Gegenteil: Zu Beginn von Hütters Amtszeit vor einem halben Jahr brillierten die Berner mit aggressivem Balleroberungsfussball und spektakulären Darbietungen. «Wir wissen, dass man von uns mehr erwartet, Kritik ist gerechtfertigt», sagt Hütter. «Und dieser Kritik müssen wir uns stellen.»
Vor dem Derby am Samstag zu Hause gegen Thun liegt YB noch vier Punkte vor dem Kantonsrivalen, der zuletzt zweimal in der Nachspielzeit das Siegestor erzielte. Auch dank Robin Kambers Last-Minute-Ballverlust bleibt es bei den Young Boys trotz schwacher Punkteausbeute noch einigermassen ruhig – zumal der Zweite GC (0:4 gegen Basel) und der Vierte Luzern (1:2 gegen Zürich) am Sonntag ihre Heimspiele verloren. Eine weitere Enttäuschung gegen Thun jedoch könnte zu unangenehmen Debatten führen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/24819376
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 15. Februar 2016, 00:24 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
14.02.2016  Zitat: Auswärts weiter im Krebsgang
Nur mit Glück schafft YB ein 1:1 in Vaduz. Die Harmlosigkeit der Berner in fremden Stadien akzentuiert sich immer mehr.
Captain Steve von Bergen suchte vergeblich nach Gründen: «Ich kann mir auch nicht erklären, wieso wir so spielten.» Gregory Wüthrich, der andere Innenverteidiger, forderte: «Wir müssen konstanter werden.
Ein Punkt in Vaduz ist nicht gut genug für uns. Und Trainer Adi Hütter sagte: ‹Dieses 1:1 passt nicht zu unseren Ansprüchen. Die vielen Unentschieden bringen uns nicht weiter.›»
In 9 Spielen haben die Young Boys inzwischen mit den Gegnern die Punkte geteilt – und jedes Mal lautete das Resultat 1:1. Das Standardskore wirkt sich in der Tabelle negativ aus: YB lässt fast in jedem zweiten Match zwei Zähler liegen. Und so verwundert es nicht, dass nach 20 Runden nur 30 von 60 möglichen Punkten auf dem Konto stehen.
Ungenügend ist insbesondere die Auswärtsbilanz. Die Berner sind in dieser Saison ein gern gesehener Gast in den Stadien der Super League. Nur in zwei von zehn Spielen ging das Heimteam gegen die Berner bisher leer aus (Sion und Thun). Mvogos wichtige Paraden
Auch beim ersten Gastspiel des neuen Jahres war nichts von der erhofften Besserung zu sehen. Die Young Boys spielten im Fürstentum eine halbe Stunde ganz schwach. Danach steigerten sich sie sich in kleinen Schritten, ohne aber bis zum Schluss je einmal vollauf zu überzeugen.
Auch beim ersten Gastspiel des neuen Jahres war nichts von der erhofften Besserung zu sehen. Die Young Boys spielten im Fürstentum eine halbe Stunde ganz schwach. Danach steigerten sich sie sich in kleinen Schritten, ohne aber bis zum Schluss je einmal vollauf zu überzeugen.
Der Spielverlauf wies viele Parallelen auf zum letzten Auswärtsauftritt 2015 in Luzern. Nur hiess es damals nach 56 Minuten bereits 0:3. Diesmal blieb YB aber bis zur Nachspielzeit im Spiel, was einerseits am Unvermögen des FC Vaduz lag und andererseits an Yvon Mvogo, dem mit Abstand besten Berner.
Der junge YB-Goalie zeigte beim Schuss von Avdijaj (41.) und beim Kopfball von Costanzo (55.) zwei Paraden, die man «Big Saves» nennt, weil sie eine Mannschaft in heiklen Momenten im Spiel halten. Und so konnte Ravet dem unentschlossenen Kamber in der 93. Minute den Ball abjagen und für Gerndt auflegen, der mit einem präzisen Flachschuss das glückliche 1:1 realisierte.
Die YB-Spieler feierten diesen späten Treffer, dieses kleine Happy End, nur verhalten. Sie wussten, dass sie an diesem stürmischen Abend im spärlich besetzten Rheinpark glimpflich davon gekommen waren. Hätte der 22-jährige Albaner Avdijaj, den Sutter nie in den Griff bekam, mehr Kaltblütigkeit im Abschluss bewiesen, wären die Gäste als Verlierer vom Platz gegangen.
Keiner drängt sich auf
Die sechs Umstellungen – vier davon wegen der Sperren von Bertone und Hadergjonaj, der Erkrankung von Sulejmani und der Verletzung von Benito gezwungenermassen – waren den Automatismen zweifellos nicht förderlich. Andererseits bieten Umstellungen den übrigen Kaderspielern die Chance, sich aufzudrängen.
Umso enttäuschender fiel die Reaktion dieser Aspiranten aus. Sutters Probleme wurden erwähnt, auch Wüthrich und Sanogo wirkten fehleranfällig, Lecjaks nervte mit seiner Überheblichkeit und das offensive Duo Kubo/Nuzzolo blieb harmlos.
So warf der leblose Auftritt abermals Fragen auf. Wie ist es möglich, dass eine Mannschaft nach den guten Ansätzen im GC-Spiel eine Woche später derart abfallen kann? Warum spulen die Spieler ihr Pensum so lustlos ab? Und wo bleibt der sportliche Ehrgeiz?
Adi Hütter ist der nächste Trainer, der in Bern ein konsequentes Leistungsdenken etablieren will, beim Versuch der Umsetzung aber auf viele Widerstände stösst. Der Österreicher hat mehr Arbeit vor sich, als er erwartet hat.
Wie weit sich YB von seinen Ansprüchen entfernt hat, zeigt der Vergleich mit dem FC Thun. Die Oberländer liegen nur noch vier Punkte zurück. Und sie sind am Samstag der nächste Gegner. Wenigstens kein Auswärtsspiel, wird man sich bei den Young Boys sagen. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Au ... y/12085826
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
shalako
|
Verfasst: Montag 15. Februar 2016, 16:08 |
|
Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
|
15.02.2016  Zitat: Wüthrichs Selbstverständnis im Konkurrenzkampf
Grégory Wüthrich nutzt in Vaduz als Einziger der neu in der Startformation stehenden YB-Spieler seine Chance. Der junge Verteidiger kämpft selbstbewusst um einen Stammplatz.
Gleich auf sechs Positionen hatte Adi Hütter sein Team in Vaduz im Vergleich zum 1:1-Unentschieden eine Woche zuvor gegen GC umgestellt. In der Abwehr-Viererkette blieb einzig Steve von Bergen in der Startaufstellung. An seiner Seite verteidigte der junge Grégory Wüthrich und nicht der spielerisch oft schwache Milan Vilotic. Links ersetzte Jan Lecjaks den angeschlagenen Loris Benito, rechts rückte Scott Sutter für den gesperrten Florent Hadergjonaj in die Mannschaft.
Im Mittelfeld begannen Raphael Nuzzolo für Miralem Sulejmani (krank) sowie Sékou Sanogo für Leonardo Bertone (gesperrt). Und weil die Young Boys gegen GC im 4-4-2-System nach der Pause grosse Lücken zwischen zentralem Aufbau und Sturm offenbart hatten, beorderte Hütter den Japaner Yuya Kubo für Alexander Gerndt aufs Spielfeld. Kubo sollte in der 4-4-1-1-Formation das flexible Bindeglied zwischen Mittelfeld und Mittelstürmer Guillaume Hoarau sein.
Insbesondere Sutter, Lecjaks und Nuzzolo enttäuschten in Vaduz schwer, Sanogo und Kubo agierten durchschnittlich, während Wüthrich mit einem robusten Auftritt Eigenwerbung betrieb. «Es geht nicht um einzelne Spieler», sagt der 21-jährige Wüthrich. «Wir waren vor der Pause nicht im Spiel und konnten die Zweikämpfe nicht annehmen. Das darf uns nicht passieren.»
Vilotic muss sich steigern
Wüthrich wie auch Captain Steve von Bergen sind nach dem schwachen YB-Auftritt beim 1:1-Remis in Vaduz bestrebt, die Leistungssteigerung ihres Teams nach der Pause herauszustreichen. «Vorher war das gar nicht gut von uns», sagt von Bergen. Der Nationalspieler ist nach längerer Verletzungspause wieder eine fixe, zuverlässige Grösse in der Defensive. Das sollte eigentlich auch Milan Vilotic sein, doch der vor zwei Jahren für eine Ablösesumme von rund drei Millionen Franken von GC erworbene Innenverteidiger enttäuscht bei den Young Boys oft und ist vor allem in der Spieleröffnung kein Abwehrspieler, wie ihn sich sein Trainer Adi Hütter wünscht. Vilotic droht deshalb immer mehr zum teuren Missverständnis zu werden.
In der Hierarchie jedenfalls hat Wüthrich vorerst Vilotic überholt. Und auch der erfahrene, passsichere Alain Rochat dürfte in der Gunst Hütters derzeit höher stehen. «Wir haben auf vielen Positionen einen grossen Konkurrenzkampf», betont der Coach, «das muss bei einem Verein wie YB so sein. Natürlich erwarte auch ich von einigen Akteuren stärkere Leistungen.»
Wüthrichs Ansage
Die über weite Strecken total verpatzte YB-Darbietung in Vaduz dürfte erneut für Korrekturen in der Berner Formation sorgen. Captain von Bergen fordert von seinem Team mehr Konstanz. «Gegen GC war die erste Halbzeit stark, in Vaduz spielten wir nach der Pause gut. Es muss uns gelingen, während der gesamten Partie unser Potenzial abzurufen.»
Grégory Wüthrich lässt derweil keine Zweifel offen, wo er seine Position sieht. «Auf dem Feld und an der Seite Steve von Bergens», sagt der Youngster unmissverständlich – und blickt den Journalisten dabei beinahe grimmig an. Eine Prise von Wüthrichs Selbstverständnis stünde einigen seiner Teamkollegen gut an. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23427625
_________________ For Ever
|
|
 |
|
 |
|
Rino
|
Verfasst: Montag 15. Februar 2016, 19:22 |
|
Registriert: Samstag 8. Mai 2004, 12:12 Beiträge: 3258 Wohnort: Bern
|
|
 |
|
 |
|
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 24 Gäste |
| |
|
|
Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern. Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
|
|
 |