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 Beitrag Verfasst: Freitag 21. August 2015, 10:32 
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Es läuft ja nur noch schlechter seit man Uli entlassen hat! Von mir ausgesehen, immer noch ein Riesenfehler hat man sich zu diesem Schritt entschieden! Das Team soll sich endliich den Arsch aufreissen und die Leidenschaft auf den Platz bringen.


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 Beitrag Verfasst: Freitag 21. August 2015, 10:55 
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Ohne Rhythmus, ohne Tore

YB findet nicht aus der Krise und verliert das Playoff-Heimspiel gegen Karabach 0:1. Konsequenzen hat das nicht: Harald Gämperle wird das Team auch am Sonntag in Sion als Interimstrainer betreuen.

Harald Gämperle hatte es schon vor dem Hinspiel gegen den FC Karabach prophezeit: «Die Entscheidung in diesem Playoff-Duell wird in zwei Spielen fallen.» Nur dürfte der YB-Interimstrainer in seinen Plänen nicht damit gerechnet haben, dass seine Mannschaft in einer Woche mit einer schwierigen 0:1-Hypothek zum Rückspiel nach Aserbeidschan reisen muss. Sein Team büsste für einen zu laschen Umgang mit den eigenen Torgelegenheiten vor der Pause. Und für eine Unachtsamkeit nach 67 Minuten, als man den Brasilianer Richard einen Moment zu viel Raum liess, den dieser zu einem Schlenzer aus 25 Metern unter die Lattenunterkante nutzte.

Das gestrige Spiel vor der enttäuschenden Kulisse von 6700 Zuschauern zeigte einmal mehr, wie schwer sich die Berner im Moment mit dem Toreschiessen tun. Daran änderte auch die Rückkehr von Guillaume Hoarau im Sturmzentrum nichts. Der Franzose war zwar engagiert und kam zu zwei Chancen, agierte dabei aber zu zaghaft. Daneben blieb die Offensivreihe wieder blass. Kubo, zuletzt Matchwinner im Cup in Kriens, blieb in der entscheidenden Zone harmlos. Nuzzolo war aktiv und lief viel, aber selten richtig. Und Sulejmani konnte erneut nicht kaschieren, dass er noch immer weit von der Bestform entfernt ist. So verwunderte es nicht, dass mit Gajic, der einen Weitschuss knapp neben das Tor setzte (32.), sowie Vilotic, dessen Kopfball zu wenig wuchtig ausfiel (58.), zwei Spieler aus der Defensive zu den beiden besten YB-Chancen kamen.

Wir sind in einer schwierigen Situation, weil wir keine Tore schiessen», ärgerte sich Steve von Bergen. Und der Captain monierte gleich noch mehr: «Was wir im Moment leisten, reicht nicht, wir müssen mehr machen und zwar in allen Bereichen.» YB habe zwar eine gute erste Halbzeit gespielt, «doch dann haben wir wie schon gegen Lugano den Rhythmus des Gegners angenommen. Und das darf nicht sein.»

Bickel will Fahrplan einhalten

Auch Fredy Bickel hatte vor der Pause gute Ansätze gesehen, «doch mit dem Toreschiessen hat es leider wieder nicht geklappt». Schnelleren Handlungsbedarf in der Trainerfrage sieht der YB-Sportchef trotz dieses neuerlichen Rückschlags und der anstehenden drei Auswärtsspiele in Sion, Karabach und Zürich gegen GC nicht. «Wir sind bei der Trainersuche weiterhin im Fahrplan, und den halten wir ein», sagte er. Und auf die Frage, ob Gämperle auch am Sonntag im Wallis die Young Boys als Chef betreuen wird, antwortete Bickel mit einem Ja. Den Glauben, dass es die Mannschaft doch noch in die Gruppenphase schafft, hat er trotz des 0:1 nicht aufgegeben. Und auch von Bergen wollte trotz seines Frustes über die Niederlage noch nichts von einer Entscheidung in diesem Playoffduell wissen. «Der FC Karabach ist zwar eine sehr gute Mannschaft», sagte er, «doch es ist nicht unmöglich, gegen diesen Gegner ein Tor zu erzielen.» Und einen Treffer brauchen die Berner mindestens, um eines ihrer Saisonziele doch noch zu erreichen.

Im Griff haben muss YB im Rückspiel das gefährliche Karabacher Sturmduo. Reynaldo und Quintana verstehen sich fast blind, wissen immer, wo der andere hinläuft. Ausserdem sind beide flink, trickreich und technisch äusserst beschlagen. Der Brasilianer Reynaldo gefiel mit seinem Zug zum Tor, wie beispielsweise in der 20. Minute, als er Lecjaks und Nuzzolo am Strafraum «vernaschte». Und der Spanier Quintana sorgte mit einem Absatzkick (22.), bei dem er seinen Sturmpartner freispielte, für ein technisches Zückerchen. Was den beiden abging, war die Effizienz. Nun muss YB hoffen, dass sich daran auch im Rückspiel in Baku nichts ändern wird. Denn sonst wird das Weiterkommen zu einer unlösbaren Aufgabe.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Oh ... y/23226717

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 Beitrag Verfasst: Freitag 21. August 2015, 10:56 
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Mit etwas Hoffnung im Gepäck nach Baku

Beim Spiel gegen Karabach zeigte YB positive Ansätze. Um im Rückspiel zu reüssieren, braucht es in der Offensive aber eine Effizienzsteigerung.

in Tor nach einem Konter — das wollten die Berner unbedingt verhindern. Es gelang nicht. Kurz vor der Pause führte ein Gegenzug für Karabach zum 0:1, doch zum Glück für die Young Boys stand Reynaldo im Abseits.

Ansonsten spielten die Berner in der ersten Halbzeit frisch auf, und auch in der Defensive liessen sie die Gäste nur vereinzelt zu Chancen kommen. Damit konnten die wenigen Fans im Stade de Suisse leben. Ihnen boten die Heimakteure durchaus Ansehnliches und Hoffnungsvolles.

YB war dem Gegner zu Beginn überlegen, zeigte Kombinationen, wie es sie diese Saison im Stadion nur selten zu bestaunen gab. Doch die Abschlussschwäche blieb, wofür YB Tribut zollen sollte. «Es ist unsäglich, dass wir die Möglichkeiten nicht in Tore ummünzen können», sagte Captain Steve von Bergen nach dem Spiel. Richard Almeidas schönes Weitschusstor in der 67.Minute war dann quasi Beweis dafür, dass Fussball erbarmungslos ist. Das Fahrwasser, in das YB nach der Pause geriet, war das gleiche, wie man es von den Meisterschaftsauftritten kennt. Die Berner waren zwar bemüht, aber damit hatte es sich dann auch. Von Bergen hatte dafür auch nicht wirklich eine Erklärung: «Es darf einfach nicht sein, dass wir im Laufe eines Spiels plötzlich den Rhythmus des Gegners annehmen. Wir müssen versuchen, unseren Takt durchzuziehen.»

Mit dem Rücken zur Wand

Aufgrund dieser Heimniederlage steht YB nun vor dem Rückspiel in Baku mit dem Rücken zur Wand. Abschreiben solle man die Europa League aber noch nicht, sagte YB-Interimstrainer Harald Gämperle. «Es ist machbar, aber es wird schwierig.» Auch sein Captain blies ins gleiche Horn: «Wir müssen es immer und immer wieder versuchen, irgendwann fallen die Tore. Wir können das noch bewerkstelligen.»

Immerhin gibt es Positives bezüglich Renato Steffen zu berichten: Der Flügelflitzer befindet sich nach der Viruserkrankung auf dem Weg zur Besserung. «Ich bin froh, dass ich wieder nach vorne schauen kann, es war nervig», sagte er. In Baku wird Steffenaber noch fehlen, dort müssen es die üblichen Verdächtigen in der Offensive richten.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23481453

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 Beitrag Verfasst: Freitag 21. August 2015, 10:58 
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YB-Fans haben Schnauze voll!

Geht jetzt alles den Karabach runter?

Gerade mal zu einem Fünftel ist das Stadion gefüllt. Und viele YB-Fans haben bei der 0:1-Pleite gegen Karabach schon in der 68. Minute genug gesehen.

So weit sind die Berner also gefallen. Derselbe Klub, der noch vor kurzem Napoli und Sparta Prag besiegte. Der in den Sechzehntelfinals der Europa League stand. Der zu Hause die Fans begeisterte. Nun gehen die ersten nach 68 Minuten. Den Handrücken an die Stirn gedrückt. Was bedeutet: Ich habe es da oben! Oder prägnanter: Schnauze voll!

Gerade mal 6700 verlieren sich im Stade de Suisse. Die Abwesenden verpassen nichts. YB verliert 0:1.

Nun droht alles den Karabach runterzugehen. Nicht nur dieses Spiel. Die Meisterschaft ist nach fünf Runden mit neun Punkten Rückstand auf Basel fast verloren. Das war Saisonziel eins. Das Erreichen einer Gruppenphase ist seit gestern in weite Ferne gerückt. Saisonziel zwei. Bleibt der Cup ...

Und die Bilanz im laut Sportchef Fredy Bickel wichtigsten Monat der ganzen Saison, dem August, ist negativ. Zwischen den Auftritten unter dem geschassten Uli Forte und Interimscoach Harry Gämperle ist kein Unterscheid auszumachen. Der neue Trainer wird – wie auch immer er heisst – für ein Erdbeben sorgen müssen, um diese Mannschaft zum Leben zu erwecken. Und er wird vor dem Rückspiel in Baku ernannt werden müssen, um im heissen Aserbaidschan eine Chance zu haben.

«Es ist erst Halbzeit», sagt Captain Steve von Bergen trotzig. Um im gleichen Atemzug auf die Frage, woran es liege, zu sagen: «Ich weiss nicht. An allem.» Ratlosigkeit pur!

Am meisten erstaunte aber Karabach-Trainer Gurban Gurbanow: «Das Rückspiel in Baku wird für uns gegen dieses individuell und offensiv so starke Team noch schwieriger werden.» Wo hat der Mann hingeguckt?


http://www.blick.ch/sport/fussball/euro ... 91235.html

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 Beitrag Verfasst: Freitag 21. August 2015, 10:59 
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YB-Noten: Nur eine gute Hälfte

Nachdem die Berner in der ersten Hälfte gegen Karabach dominant aufgetreten waren, bauten viele im Anschluss ab. Gegen das Team aus Aserbeidschan verlor YB daheim 0:1.

Yvon Mvogo: Note 5 Musste in der ersten Hälfte nur zweimal eingreifen, zeigte dabei zwar eine Unsicherheit, liess sich aber nicht bezwingen. In der 62. Minute parierte er toll gegen Reynaldo. Beim Gegentreffer war er chancenlos. Alles in allem eine gute Partie des Torhüters.

Scott Sutter: Note 4 Büsste, weil Linksfuss Sulejmani oft zur Mitte zog, und hatte deshalb nur wenige Bälle im Offensivspiel. Defensiv solide.

Milan Vilotic: Note 4 Er und von Bergen zeigten sich vor allem gegen Reynaldo etwas hüftsteif. Verpasste nach der Pause das 1:0 nach einem Freistoss nur knapp.

Steve von Bergen: Note 4 Dem Captain gelang vor der Pause eine solide Darstellung. Lief viele Bälle ab.

Jan Lecjaks: Note 4,5 Einige gute Flanken, vornehmlich in der ersten Hälfte. Vor allem in der Offensive mit zahlreichen guten Vorstössen. Defensiv mit Schwächen, zeigte sich aber kämpferisch.

Milan Gajic: Note 3,5 Begann ziemlich schwach, steigerte sich aber noch während der ersten Halbzeit. Sein Schuss (32.) nach schöner Einzelaktion zischte nur knapp am Tor vorbei. Danach gelang ihm nicht mehr viel.

Miralem Sulejmani: Note 3,5 Es scheint, als sei der Serbe noch nicht ganz in Topform. Kämpfte aber um die Bälle und hatte in der 28. Minute eine gute Aktion, bei der er nur knapp verfehlte. Trat in der zweiten Halbzeit nur noch vereinzelt in Erscheinung. Von ihm wird mehr erwartet.

Yuya Kubo: Note 4 Der trickreiche Japaner war oft etwas verspielt und verpasste die Ballabgabe das eine oder andere Mal. Verpasste einen Pass von Hoarau nur knapp alleine vor dem Tor.

Leonardo Bertone: Note 3,5 Defensiv solide, offensiv mit wenigen Akzenten im ersten Durchgang. Tauchte in der zweiten Hälfte wie viele ab. Wurde ausgewechselt, Zakaria kam.

Raphael Nuzzolo: Note 3,5 Zu Beginn ein Aktivposten im Berner Spiel. Verstand sich mit Hoarau gut, führte mit ihm auch einige Kombinationen aus. Baute nach der Pause mächtig ab.

Guillaume Hoarau: Note 3,5 Ackerte und rackerte erfolglos. Nach seiner Adduktorenverletzung scheint der Franzose noch nicht auf der Höhe. Hatte immerhin zwei Torschüsse.

Alexander Gonzalez: Note 4,5 Suchte zwar einige Male den direkten Weg in den Strafraum, blieb dort aber jeweils hängen. Konnte den gewünschten Impuls nicht setzen.

Denis Zakaria (80.Minute für Bertone) und Haris Tabakovic (85.Minute für Kubo) waren für eine Benotung zu kurz im Einsatz.dek6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/20472227

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 Beitrag Verfasst: Freitag 21. August 2015, 11:12 
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Auch in Sachen Statistiken waren wir gestern dem Gegner mehrheitlich unterlegen.

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 Beitrag Verfasst: Freitag 21. August 2015, 23:36 
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22.08.2015

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Nach Peinlich-Pleite gegen Karabach

YB-Fans sauer, Bickel sagt Sorry

Wundenlecken bei YB. Wie so oft in dieser Debakel-Saison. Sportchef Bickel: «Es tut mir echt leid!»

Ein 0:1 gegen den FK Karabach Agdam. Das Worst-Case-Szenario. Jetzt, da die Europa League deutlich mehr Geld abwirft als noch im Vorjahr, droht YB die Gruppenphase zu verpassen.

Fünf Millionen Franken könnten den Karabach runtergehen, falls YB in Baku nicht von den Toten aufersteht. Fünf Millionen, die man als Defizit-Bremse fix eingeplant hatte.

Kein Wunder ist Sportchef Fredy Bickel geschockt. «Es tut mir echt leid. Für die Fans, für die Mannschaft, für den Verein», sagt er gegenüber Radio Energy Bern.

«Ich bin den ganzen Tag um die Mannschaft herum, im Verein. Deshalb tut es einem leid, wenn das Spiel so enden muss. Irgendwo habe ich eine Wut in mir.»

Mit der alleine lässt sich dieses 0:1 allerdings nicht herumbiegen. Aber mit einem neuen Trainer. Vielleicht. Nach dem hoffnungsvollen Auftakt gegen Thun (3:1) haben die schlimmen Auftritte gegen Lugano, Kriens und Karabach gezeigt: Harry Gämperle kann nicht die ­Lösung sein. Die Mannschaft wirkt noch blutleerer als unter Uli Forte. Doch, das geht. Kommt der Neue also schon in den nächsten Tagen?

Bickel: «Die ersten Kontakte sind geknüpft. Wir sind im Plan. Aber Harry wird am Sonntag in Sion Trainer sein. Ich lege mich nicht auf ein Datum fest.» Dabei hat er eigentlich keine Wahl. Will man gegen Karabach eine auch noch so kleine Chance haben, muss mit dem Neuen (Mirko Slomka?) am Montag alles klar sein. Denn bereits am Dienstag fliegt YB wegen der langen Flugzeit von rund fünf Stunden nach Baku. Ab … Basel.

«Bickel söu abfahre!»

Doch auch Bickel gerät immer mehr unter Druck. Nur noch 6700 Fans waren gegen Karabach im Stadion. Das sind 1200 weniger als letztes Jahr gegen Debrecen. Lauteste Alarmsignale! Selbst den hartgesottenen Fans geht die Geduld aus.

Zwei Titel im YB-Forum: «Fredy Bickel söu abfahre!» Oder: «Bickel soll sich selbst an die Luft setzen.» Besagte Luft ist ganz dünn geworden.

Und am Sonntag gehts ins Tourbillon. Wo es ähnlich heiss zu- und hergehen kann wie in Baku. Na dann: viel Spass!


http://www.blick.ch/sport/fussball/euro ... 93860.html

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