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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 19. August 2015, 11:39 |
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19.08.2015  Zitat: Vor wenigen Jahren lief es YB finanziell noch gut
Seit dem unverständlichen Rauswurf von CEO Stefan Niedermaier im Jahr 2010 haben die Young Boys enorm viel Geld verloren. Die Besitzer Andy und Hans-Ueli Rihs sind ein Segen für YB.
YB schickt sich an, bereits zum vierten Mal seit 2010 die Europa-League-Gruppenphase zu erreichen. Ein Garant für wirtschaftlichen Erfolg aber ist das nicht. Seit 2010 haben die Young Boys in fünf Jahren je nach Quelle zwischen 40 und 50 Millionen Franken Minus gemacht. Zahlen kommentieren die Vereinsverantwortlichen nicht, die hohen Verluste werden von den Besitzern Andy und Hans-Ueli Rihs getragen – und sind erklärbar.
Vor genau fünf Jahren geschah bei YB ein vom damaligen Verwaltungsratspräsidenten Benno Oertig initiierter Umsturz mit verheerenden Folgen. Oertig verstand sich nicht mehr mit dem beliebten Stadion-CEO Stefan Niedermaier und überzeugte die Investoren davon, sich von Niedermaier zu trennen. Es war ein fataler Fehler. Oertig rief die «Phase 3» unter Sportchef und CEO Ilja Kaenzig aus, die vor allem eines war: teuer. Trotz Startrainer Christian Gross und namhaften Transfers lief es überhaupt nicht, im Gegenteil: YB fiel trotz ständig steigender Kosten immer tiefer, der höchste Jahresverlust betrug 15 Millionen.
Fast 6000 Zuschauer weniger
Nach der Vorwärtsstrategie folgte eine Phase der Konsolidierung, auch die Lohnkosten sollten gesenkt werden. Das ist längst wieder Makulatur, auch unter Sportchef Fredy Bickel wurden im Unterhalt kostspielige Akteure wie Milan Vilotic, Guillaume Hoarau oder Miralem Sulejmani verpflichtet. Dennoch wirkt die Kaderzusammenstellung viel sinnvoller als vor wenigen Jahren.
Die Zuschauer aber liefen den Young Boys in Scharen davon. In der Saison 2009/2010, als YB erst in der Finalissima am letzten Spieltag zu Hause gegen Basel (0:2) den Meistertitel verspielte, betrug der Besucherschnitt im Stade de Suisse 22653. In der letzten Saison, als die Berner erneut Zweite wurden, waren es fast 6000 Leute weniger (16931). Das kostet eine Menge Geld.
Und: Damals herrschte Euphorie im Umfeld. Fast wie vor dieser Saison im Klub, als YB auch für die Medien bereit schien, den FCB herauszufordern.
Negative Grundstimmung
Die Grundstimmung in Bern gegenüber den Young Boys aber ist negativ, das lässt sich aus Leserbriefen und Kommentarspalten im Internet herauslesen. Im Fussball kann es schnell gehen, läuft es YB stark, ist auch das Stade de Suisse gut gefüllt. Das verloren gegangene Vertrauen allerdings wiegt schwer. Und obwohl es schwierig ist, in der Schweiz einen Fussballklub zu führen, der finanziell rentiert, ist das auch in Bern keine Unmöglichkeit. Unter Stefan Niedermaiers Regie schrieben die Young Boys während fünf Saisons schwarze Zahlen, im letzten Geschäftsjahr 2009 unter anderem dank des Verkaufs von Torjäger Seydou Doumbia (Ablösesumme über 10 Millionen Franken) zu ZSKA Moskau war es sogar ein hoher einstelliger Millionenbetrag. Damals wurden auch regelmässig grosse Konzerte im Stade de Suisse durchgeführt, bei denen am Ende rund eine Million Franken Reingewinn blieb. Heute ist das Umfeld schwieriger, um internationale Topacts nach Bern zu locken. Und so sind die Young Boys immer stärker abhängig von ausserordentlichen Einnahmen aus Spielerverkäufen und europäischen Auftritten – und von Andy und Hans-Ueli Rihs, deren grosszügige Unterstützung für YB ein Segen ist. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/11004351
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shalako
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Verfasst: Freitag 21. August 2015, 10:18 |
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21.08.2015  Zitat: «Gämperle ist am Sonntag noch Trainer»
Bei YB herrscht Tristesse. Nach einer weiteren peinlichen Darbietung gegen Karabach (0:1), wackelt jetzt auch der Stuhl von Interimscoach Harald Gämperle
«Harry ist im Tourbillon noch Trainer», sagte Fredy Bickel nach dem 0:1 im Playoff-Hinspiel zur Europa League gegen Karabach Agdam. Und wenn er auch gegen Sion verliert? «Harry ist am Sonntag sicher noch unser Trainer», lässt sich der Sportchef nicht mehr entlocken. Bickel gesteht jedoch, dass die Suche laufe. «Erste Kontakte haben stattgefunden.»
Denn bei den Bernern herrscht akuter Handlungsbedarf. Der Auftritt gegen Karabach war vor allem nach der Pause erschreckend. «Er zeigte unsere Gemütslage. Die Spieler wurden nervös. Der Glaube an die eigenen Fähigkeiten fehlte. Nach dem 0:1 sah vieles nicht mehr gut aus», so Bickel. Hässig ist der Sportchef auf Mannschaft und Trainer jedoch nicht.
«Nein im Gegenteil: Sie tun mir leid. Denn ich spüre ihren Willen, es besser zu machen, doch es gelingt nicht. Jetzt hilft nur gut zureden.» Bickel ging als Beispiel voran und sprach sich selber Mut zu: «Ich bin überzeugt, dass wir noch Chancen haben, uns im Rückspiel für die Gruppenphase zu qualifizieren.» Gut möglich, dass das dann am nächsten Donnerstag bereits der dritte YB- Trainer in dieser Saison bewerkstelligen muss. http://www.20min.ch/sport/fussball/story/10026938
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shalako
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Verfasst: Samstag 22. August 2015, 11:35 |
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22.08.2015  Zitat: Eine wegweisende Woche
Die Young Boys suchen einen Weg aus der Krise. Auch Interimstrainer Harald Gämperle hat ihn noch nicht gefunden.
Das Durchatmen bei den Young Boys nach dem hart erarbeiteten Weiterkommen im Cup gegen Erstligist Kriens war von kurzer Dauer. Nach dem 0:1 im Playoff-Hinspiel der Europa League gegen den FC Karabach ist die Stimmung bereits wieder gekippt. Auch wenn nur noch 6700 Zuschauer den Weg ins Stade de Suisse fanden, das Pfeifkonzert nach dem Europacup-Spiel war heftig.
Neun Pflichtspiele haben die Young Boys im ersten Monat der Saison 2015/16 bestritten. Daraus resultierten nur gerade zwei Siege: einer in der Super League gegen den Tabellenletzten Thun und einer im Cup gegen einen zwei Ligen tiefer spielenden Gegner. Das ist zu wenig für eine Mannschaft, die national um Titel mitspielen will und international den Anspruch hat, eine Europacup-Gruppenphase zu erreichen.
Der Hauptgrund für diese triste Bilanz ist die schwache Performance der Offensive, die es total erst auf neun Treffer brachte. Beängstigender als die stockende Torproduktion ist allerdings die mentale Fragilität der Mannschaft, die seit Jahren ein Berner Markenzeichen ist, in der letzten Saison aber am Abklingen schien. Nach den frühen Ausfällen von Titularen agierte YB bald wieder wie einst: statisch, blockiert, verunsichert, brav.
Unter Gämperle nicht stabiler
An diesem Zustand änderte auch die frühe Absetzung von Uli Forte nichts. YB dümpelt leistungsmässig weiterhin im unteren Niveaubereich vor sich hin. Auf das lang ersehnte erste Erfolgserlebnis gegen Thun bei der Premiere von Interimstrainer Harald Gämperle folgte gleich der arge Dämpfer mit dem 0:1 gegen Lugano. Und auch die mühsam erfüllte Cup-Pflicht in Kriens wirkte nicht befreiend, wie der sehr verhaltene Auftritt am Donnerstag gegen Karabach vor Augen führte.
Gämperle ist es bisher also nicht gelungen, dem Team wieder mehr Stabilität zu vermitteln. Und so wirft dessen temporäre Beförderung Fragen auf. Zumal Bickel die Freistellung von Forte auch damit begründete, dass YB bereits «vor entscheidenden Spielen stehe». Gab es gar keine andere Lösung, weil in so kurzer Frist kein valabler Trainerkandidat verfügbar war? Oder spielten bei dieser Massnahme auch finanzielle Aspekte mit, da eine mögliche Beförderung Gämperles zum Cheftrainer das bereits strapazierte Budget weniger belasten würde als ein neu zu verpflichtender Coach?
Wende ist noch möglich
Die Resultate in der kommenden Woche werden zeigen, ob die Interimslösung eine vertretbare Entscheidung war. Noch hat die Mannschaft die Chance, national wie international im Rennen zu bleiben. Falls YB aber in der Meisterschaft gegen Sion und GC weitere Punkte auf den FC Basel einbüsst und im Playoff-Rückspiel der Europa League scheitert, bleibt bereits nur noch der Cup als letzter kleiner Strohhalm.
Aus diesem Grund wird nur eine überzeugende Leistung der Berner bei der schwierigen Aufgabe am Sonntag im Tourbillon gegen Sion die Situation wieder etwas entschärfen. Und das wäre gleichzeitig der Beweis, dass Gämperle seine Spieler immer noch erreicht, dass er in der Mannschaft etwas bewegen kann. Verliert YB, wird die sportliche Leitung nicht darum herumkommen, der Mannschaft vor dem wichtigen Rückspiel am nächsten Donnerstag in Karabach mit einem neuen Trainer nochmals einen Impuls zu geben. Den Vorwurf, nicht alles versucht zu haben, um die Gruppenphase der Europa League zu erreichen, kann sich YB in der aktuellen Krisensituation nicht leisten. Selbst wenn es bei dieser Massnahme nie eine Erfolgsgarantie gibt. http://www.derbund.ch/sport/fussball/ei ... y/25792600
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shalako
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Verfasst: Freitag 28. August 2015, 09:18 |
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28.08.2015  Zitat: Grossbaustelle YB
Ein Kommentar von YB-Sportredaktor Fabian Ruch zur Niederlage der Young Boys in Baku vom Donnerstagabend.
YB erlitt am Donnerstagabend in Baku Schiffbruch. Nach der 0:3-Niederlage gegen Karabach haben die Young Boys ihr erstes Saisonziel, das Erreichen einer europäischen Gruppenphase, kläglich verpasst. Sie schieden nicht nur chancenlos und leblos aus, sie hinterliessen gegen Monaco und Karabach auch nie den Eindruck, eine international kompetitive Mannschaft zu sein.
Nun hat YB mehrere Probleme. Der Saisonstart ist völlig misslungen, die Trainersuche wirkt konzeptlos, nach dem trostlosen Auftritt in Baku am Donnerstag dürfte Interimscoach Harald Gämperle eher nicht dauerhaft befördert werden. Gestern allerdings lief es für YB auch unglücklich, der frühe Platzverweis Steve von Bergens passte zu diesen bitteren Wochen für die Berner. Und so geht die Arbeit auf mehreren Grossbaustellen für die kriselnden Young Boys weiter. Immerhin können sie sich nun auf die nationalen Wettbewerbe konzentrieren, in einigen Wochen kehren zudem mehrere verletzte Stammspieler zurück.
Die Berner haben viel Goodwill beim Publikum verspielt, der Druck auf die Entscheidungsträger steigt, vor allem der scharf kritisierte Sportchef Fredy Bickel muss sich nun als Krisenmanager bewähren. Die YB-Besitzer dürften dem sportlich und wirtschaftlich unerfreulichen Treiben nicht mehr lange tatenlos zusehen. Das vorzeitige Ausscheiden aus dem Europacup verschärft die ohnehin angespannte Finanzlage. Auch in diesem Geschäftsjahr droht ein Millionenverlust. Und Bickel muss sowieso bis Ende Jahr Spieler für rund sieben Millionen Franken verkaufen, was nicht einfach werden dürfte. Ihren Marktwert können die YB-Fussballer jedenfalls im Herbst nicht wie erwartet auf kontinentaler Ebene steigern. Und Eigenwerbung betrieben sie zuletzt nicht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/15508838
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shalako
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Verfasst: Freitag 28. August 2015, 09:24 |
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28.08.2015 Zitat: Das meint BLICK – Berner brauchen Plan B
Jetzt muss YB Spieler verkaufen!
«Debaku» für YB in Aserbaidschan.
«Houston, we have a problem», funkte die Crew der Apollo 13 im Jahr 1970 zur Erde. Auch 2015 gibt es ein Problem – nein, gleich zwei! Sportchef Fredy Bickel muss einen Trainer mit Charisma einstellen. Und er muss ohne fünf Europa-Millionen auskommen.
Uli Forte im richtigen Moment in die Wüste schicken. Harry Gämperle zum interimistischen Chef machen. Und dieser siegt und siegt. Das war der Plan. Auch wenn Bickel das nun verneint.
Nun gabs unter Gämperle die peinliche Niederlage gegen Lugano. Und zwei Schlappen gegen Karabach. So geht das erste YB-Saisonziel, die Europa-League-Gruppenhase, schon am 27. August den Karabach runter.
Bickel wird Gämperle gegen die internen Widerstände nun niemals mehr durchbringen. Also brauchts einen Plan B. Nun wird garantiert nur ein Trainer mit Namen und Charisma intern genehm sein. Einer wie Murat Yakin oder Mirko Slomka. Einer, den Bickel nicht beliebig kontrollieren kann.
Bickel wird vielleicht sogar seinen Freund Harry opfern müssen. Der Sportchef wird an Macht einbüssen. Und die rund fünf Millionen, die man in der Europa League hätte generieren können, muss sich Bickel auch ans Bein streichen.
Die müssen nun anderweitig eingespart werden. Mit Spielerverkäufen. http://www.blick.ch/sport/fussball/euro ... 12132.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 28. August 2015, 16:31 |
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28.08.2015  Zitat: YB-Bickel kündigt Konsequenzen an
«Wird sicher den einen oder anderen Abgang geben»
Betretene Gesichter, wo man hinschaut. Das 0:3 in Baku hat bei YB Spuren hinterlassen. Physische wie psychische.
Das Spiel ist noch nicht allzu lange vorbei, als sich Sportchef Fredy Bickel den vier mitgereisten Journalisten stellt. Das Gesicht ist bleich. Bickel wirkt geschockt. Immer wieder legt der sonst eloquente Säuliämter eine Pause ein, um die Worte mit Bedacht zu wählen.
So kommt es, dass er sich schützend vors Team stellt, das eben ein Spiel abgeliefert hat, in welchem man zwei Klassen schlechter war als Karabach Agdam.
«Ich kann Team und Staff keinen Vorwurf machen. Ich hatte das Gefühl, auch der Hinterletzte wollte das kehren und das Unmögliche noch möglich machen.»
Nun klar. Am Sonntag geht’s weiter. Bei GC, diesem derart vor Spielfreude nur so strotzenden Gegner. Für YB muss das Schlimmste befürchtet werden. «Als Erstes müssen wir nun die Spieler für Sonntag wieder auf die Bahn bringen», sagt Bickel.
Die Frage nach dem Trainer kommt ihm in der Schockstarre dieses 0:3, dieser «riesigen Enttäuschung, das erste Saisonziel verpasst zu haben», zu früh.
Zuerst müsse er dieses Spiel verdauen. «Sicher werde ich nun mit dem Verwaltungsrat und Hampi reden müssen.» Erste Gespräche mit VR-Präsident Hanspeter Kienberger gabs schon in den Katakomben des Tofi-Bachramow-Stadions. Und das Telefonat mit YB-Besitzer Andy Rihs wird wohl heute folgen.
Immerhin dementierte Bickel heftig, dass er Gämperle von Beginn weg auf den Chefthron hieven wollte: «Das war kein Plan, Harry zu befördern.»
Was ja nicht ausschliesst, dass es dennoch hätte, sagen wir mal, passieren können. Es sei doch logisch, dass Gämperle eine Kandidat werde, wenn er alles gewinne, so Bickel weiter.
Und was ist mit dem wirtschaftlichen Schaden? Immerhin fehlen die rund fünf Millionen aus der Europa League nun in der Kasse. «Dieser Zustupf hätte uns sicher gut getan. Aber man darf nicht damit rechnen.» Klar ist nun: Es wird in den letzten Tagen dieser Transferperiode keinen Zuzug geben.
Abgänge sind hingegen sind nun wahrscheinlicher denn je. «Es wird sicher den einen oder Abgang geben. Wir haben 26 Spieler im Kader. Allerdings haben wir Probleme mit Verletzungen. Bei Guillaume Hoarau ist in Baku die alte Verletzung wieder aufgebrochen. Das könnte länger gehen. Ein Angebot ist heute und hier aber nicht da. Dass sich nun der eine oder andere nach Verpassen der Europa League Gedanken macht ob der einen oder anderen Anfrage, ist doch klar.»
Sicher ist nur eines: Es bleibt unruhig in Bern. Und spannend. So oder so. http://www.blick.ch/sport/fussball/euro ... 12609.html
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shalako
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Verfasst: Freitag 28. August 2015, 16:34 |
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28.08.2015  Zitat: YB: Mehr als angezählt
Die Young Boys haben mit dem Ausscheiden in der Europa-League-Qualifikation ihr erstes Saisonziel deutlich verpasst. Die 0:3-Niederlage in Baku widerspiegelte, was bei den Bernern in der bisherigen Saison schief lief.
Hochgesteckte Ziele, eine rote Karte, ein frühes Gegentor, Spieler ohne Reaktionsvermögen und ein Interimstrainer, der sich auch nach der Pleite noch schützend vor seine Mannschaft stellt. In etwa so lässt sich die Reise von YB nach Karabach zusammenfassen.
YB hat am Donnerstag endgültig Schiffbruch erlitten. Betrachtet man aber die bisherigen Leistungen der Berner, ist der Auftritt gegen den kasachischen Meister nur die logische Folge dessen, was sich unter einem auf der ganzen Linie verpatzten Saisonstart einordnen lässt. YB's vernichtende Bilanz
Aus den 4 Spielen, die YB auf europäischer Bühne jüngst bestritten hat, resultierten 4 Niederlagen. Ein einziges Tor konnten sich die Berner dabei auf ihrem Konto gutschreiben lassen, deren 11 kassierten sie. Zum Vergleich: Der FC Thun weist nach 6 Europacup-Spielen eine Bilanz von 9:10 Toren auf, hat neben einer Niederlage (gegen Sparta Prag) und vier Unentschieden auch einen Sieg vorzuweisen (gegen Be'er Scheva). « Ich weiss nicht, was in dieser Saison los ist. Wir bekommen viele rote Karten, die Hälfte ist unberechtigt. »
Über die Stärke der jeweiligen Gegner lässt sich streiten. Aber im Gegensatz zum «kleinen FC Thun» hat YB nie den Eindruck hinterlassen, international mithalten zu können und zu wollen. Auf die noch verhätlnismässig knappe Niederlage gegen Monaco (1:3) folgte eine 0:4-Pleite, und auch im Rückspiel gegen Karabach kapitulierten die Berner trotz schwieriger, aber machbarer Ausgangslage aus dem Hinspiel (0:1) bereits nach dem ersten Gegentreffer. Rote Karten im Überfluss
Sinnbildlich für die bitteren letzten Wochen der Young Boys steht auch der Platzverweis gegen Steve von Bergen. Es war die 5. rote Karte gegen YB in der laufenden Saison, in der Meisterschaft flogen bereits Loris Benito, Miralem Sulejmani, Guillaume Hoarau nach einer Tätlichkeit und Denis Zakaria vom Platz. Rückendeckung bekommt Von Bergen von Fredy Bickel. «Ich weiss nicht, was in dieser Saison los ist. Wir bekommen viele rote Karten, die Hälfte davon unberechtigt», so der YB-Sportchef.
Ob unberechtigt oder nicht, Bickel hat in den nächsten Tagen viel Arbeit vor sich. In der Meisterschaft müssen seine Spieler am Sonntag gegen die Grasshoppers dringend den Tritt wieder finden. Zudem muss der Sportchef möglichst bald die Trainerfrage klären. Dass Goalgetter Hoarau wegen der wiederaufgerissenen Adduktorenverletzung womöglich wieder länger ausfällt, scheint nicht mehr als eine Randnotiz zu sein. http://www.srf.ch/sport/fussball/europa ... angezaehlt
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shalako
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Verfasst: Samstag 29. August 2015, 09:21 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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29.08.2015  Zitat: Was kommt nach Baku?
Nach dem Out in der Europa League ist die Stimmung bei YB auf dem Tiefpunkt. Auf den neuen Trainer, der wohl nächste Woche vorgestellt wird, wartet viel Arbeit.
YB muss wegen einer roten Karte früh auf von Bergen verzichten, kassiert das erste Gegentor, schafft in Unterzahl den Ausgleich, stürmt in der Schlussphase mit dem Mut des Verzweifelten an und wird dafür in der Nachspielzeit tatsächlich belohnt. Vilotic schiesst die Berner mit einem wuchtigen Kopfball ins Glück. Die schon Totgeglaubten haben die erneute Qualifikation für die Gruppenphase der Europa League doch noch realisiert. YB-Sportchef Fredy Bickel sagt: «Chapeau! Das Team hat viel Charakter gezeigt. Jetzt hoffen wir auf eine attraktive Gruppe.» Das momentane Glück bleibt YB hold. Die Gegner heissen Celtic Glasgow, Ajax Amsterdam und Molde. Bickel strahlt: «Alle drei Teams liegen in unserer Reichweite. Celtic und Ajax helfen uns, das Stadion zu füllen.»
Wie in einem schlechten Film
So hätte das Drehbuch in einem Hollywoodfilm mit den Young Boys in der Heldenrolle ausgesehen. Der reale Film sah ganz anders aus: schwer geschlagene Protagonisten, das jähe Ende der Europa-League-Träume, Einnahmen von rund fünf Millionen, die sich der Club ans Bein streichen muss, Begräbnisstimmung an Bord des YB-Charters auf dem Rückflug nach Basel. Mit an Bord: ein angeschlagen wirkender Sportchef, der sich vor dem Abflug länger mit Verwaltungsratspräsident Hanspeter Kienberger besprochen hatte. Vier Stunden zuvor im Nationalstadion von Baku war Bickel nicht darum herumgekommen, zu brennenden Fragen Stellung zu nehmen. Die Mannschaft war ihm längst nicht so leblos vorgekommen wie den Schweizer Journalisten. Er habe keinen einzigen Spieler gesehen, der sich nicht gegen das sich früh abzeichnende Unheil aufgelehnt habe, sagte der Zürcher. Das kann man so sehen, wenn man der Chef eines Teams ist, welches ohnehin schon in den Seilen hängt.
Beim Thema Trainerfindung holte Bickel weiter aus. Die Sportkommission habe nach Uli Fortes Freistellung nie beabsichtigt, Harald Gämperle zum Cheftrainer zu befördern. «Ich habe an der ersten Pressekonferenz nur gesagt, sollte Gämperle alle Spiele gewinnen, werde er automatisch auch ein Kandidat.» Weil der Ostschweizer nur in drei von sieben Ernstkämpfen siegreich coachte, ist davon auszugehen, dass er sich Ende August wie vorgesehen wieder ins zweite Glied zurückziehen wird. Es sei denn, er müsse seinen Arbeitsplatz räumen, weil der neue Trainer einen Assistenten seiner Wahl mitbringt.
Wie Fortes Nachfolger heisst? Darüber kann weiter nur spekuliert werden. Ist es Murat Yakin, gegen den es in der Sportkommission Vorbehalte geben soll? Oder ist es ein Deutscher? Höchst erstaunlich wäre, wenn Bickel nicht schon länger den Markt sondiert hätte und nicht mit allen halbwegs seriösen Kandidaten Gespräche stattgefunden hätten. Nur scheint die Suche nach einem geeigneten Mann weit schwieriger gewesen zu sein als angenommen. Nächste oder spätestens übernächste Woche wird die sportliche Führung die Katze endlich aus dem Sack lassen. «Wir sind im Zeitplan», widerspricht Bickel anderslautenden Behauptungen.
Gämperles Abschiedsvorstellung
Nach dem Absturz in Baku sind Bickel und der Trainerstaff primär damit beschäftigt, das Team wieder etwas aufzurichten. Das ist auch dringend nötig, denn morgen Sonntag messen sich die Young Boys im Letzigrund mit dem erstaunlich starken GC. Verlieren sie diese Partie, so liegen sie bereits sieben Punkte hinter den Stadtzürchern. Gämperle, welcher letztmals als Interimscoach amtet, wird die Mannschaft erneut auf mehreren Positionen umstellen. Im Fall von Hoarau (Adduktorenverletzung) und Zakaria (Sperre wegen Gelb-Rot in Sion) sind es erzwungene Wechsel. Andere Rochaden sind der Müdigkeit geschuldet, die die englischen Wochen hinterlassen haben. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Wa ... y/15753284
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shalako
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Verfasst: Freitag 4. September 2015, 09:20 |
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02.09.2015  Zitat: YB und die bemerkenswerte Zahl
Vor dem Start der EM-Qualifikation figurieren gleich sieben YB-Spieler im Kader der U-21-Nationalmannschaft. «Die Entwicklung bei den Young Boys ist sehr positiv», sagt Trainer Heinz Moser.
Es ist der Tag nach der 2:3-Niederlage der Young Boys bei GC. Im Hotel Mövenpick in Regensdorf logiert die U-21-Nationalmannschaft, nächsten Montag startet sie in Kasachstan zur EM-Qualifikation. Die Erinnerungen an den Vorabend sind bei Mittelfeldspieler Leonardo Bertone noch frisch, er sagt: «Ich bin froh, nun beim Nationalteam zu sein.»
Der Fussballverband hat an diesem Montag zum Medientermin geladen. Neben Bertone sind mit Yvon Mvogo und Gregory Wüthrich zwei weitere YB-Spieler gekommen. Es hätten aber auch Florent Hadergjonaj, Denis Zakaria oder Haris Tabakovic sein können. Auch sie machten sich am Sonntagabend vom Letzigrund auf den Weg nach Regensdorf. Zählt man den an Winterthur ausgeliehen Torhüter David von Ballmoos dazu, figurieren derzeit sieben Berner im Kader des Juniorennationalteams. «YB ist mein bester Zulieferer», sagt Heinz Moser. Es ist ein Satz, der so von einem U-21-Nationalcoach vor Jahren noch nicht zu hören gewesen wäre.
Markante Steigerung
Denn lange waren die Young Boys nicht im Ruf gestanden, Talente zu fördern. Während beim FC Basel oder bei GC regelmässig junge Akteure in die erste Mannschaft integriert wurden, blieb der hiesige Nachwuchs bei YB aussen vor. Die Gebrüder Schneuwly, Xavier Hochstrasser oder François Affolter bildeten Ausnahmen, welche die Regel bestätigten.
So waren noch im Herbst 2007 beim Start der EM-Qualifikation keine YB-Spieler berücksichtigt worden. Vier Jahre später figurierten mit Affolter und dem an GC ausgeliehenen Roman Bürki immerhin zwei Berner im Kader. 2013 zählte die YB-Fraktion mit Yvon Mvogo, Michael Frey und Haris Tabakovic dann schon drei Spieler. Nun stellen die Young Boys ein Drittel der U-21-Nationalmannschaft (siehe Grafik). «Die Entwicklung bei den Young Boys ist sehr positiv», stellt Moser fest.
Bickels Worte, Fortes Tat
Einer der Gründe dafür ist die veränderte Philosophie des Klubs. Als Sportchef Fredy Bickel vor knapp drei Jahren nach Bern gekommen war, hatte er betont, der Nachwuchsarbeit grösseres Gewicht zu verleihen. Als dann in der darauf folgenden Saison viele Stammspieler verletzt ausfielen, gab der damalige Trainer Uli Forte den eigenen Junioren die Chance zur Bewährung. Bertone und Hadergjonaj beispielsweise sind seither nicht mehr aus der Mannschaft wegzudenken.
Kommen junge Spieler in der Super League regelmässig zum Einsatz, werden sie automatisch auch zum Thema für Heinz Moser. Dass es aber gerade sieben Akteure vom selben Klub sind, ist dennoch bemerkenswert. Die Krise bei seinem früheren Arbeitgeber hat Moser in Gesprächen thematisiert. Er sagt aber auch: «Die Jungs müssen lernen, mit solchen Phasen umgehen zu können.» Ein Sieg mit der Schweizer U-21 nächsten Montag in Kasachstan wäre dabei sicherlich hilfreich. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/25336614
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 24. September 2015, 17:31 |
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24.09.2015  Zitat: Frühlingsgefühle bei YB zum Herbstbeginn
Der neue Trainer Adi Hütter hat die Young Boys zum Leben erweckt. Nach der spektakulären Gala beim 4:3-Sieg gegen Basel herrscht im Verein Aufbruchstimmung. Und die Aussichten sind rosig.
Mit Adi Hütter und YB ist es ein wenig wie mit einer neuen Liebe.
Der Start der Beziehung ist stürmisch und spektakulär, harmonisch und heiss, pünktlich zum Herbstbeginn am Mittwoch löste der 4:3-Sieg der Young Boys gegen Basel Frühlingsgefühle im Verein und im Anhang aus. Dabei hatte der neue Trainer in einem Interview mit dieser Zeitung am Dienstag angekündigt, was seine Vorlieben seien. Auf die Frage, ob er lieber 4:3 oder 1:0 gewinne, antwortete der Österreicher ohne Umschweife: «4:3!».
«Noch ein langer Weg»
Der katastrophale YB-Sommer mit Ergebniskrise, Trainerwechsel, Verletzungspech ist gefühlt weit weg – ähnlich wie eine lästig gewordene Geliebte, die man abgeschüttelt hat. Jetzt herrscht Hüttenzauber bei YB, so darf man das beschreiben, und der grossartige Fussballabend am Mittwoch im Stade de Suisse hat im Klub und bei den Fans Lust auf mehr gemacht. Zumal die Fussballer nun noch stärker daran glauben, mit dem mutigen Pressingfussball erfolgreich sein zu können. «Die Spieler setzen meine Vorgaben gut um», sagte Hütter diese Woche, «aber es ist noch ein langer Weg, bis alle genau verinnerlicht haben, wie ich mir das vorstelle.»
Denn eines fiel ja am Mittwoch auch auf: Wie viel es braucht, um diesen FC Basel zu schlagen. Einerseits eine starke eigene Leistung. Andererseits eine nicht berauschende Vorstellung des Meisters, der aber dennoch nicht abzuschütteln war und am Ende beinahe noch einen Punkt geholt hätte. YB-Keeper Yvon Mvogo brillierte mit vier fantastischen Paraden nach Freistössen und Weitschüssen des Gegners. Aus dem Spiel heraus waren die Basler seltsam ungefährlich, auch das darf als Kompliment für YB betrachtet werden, die FCB-Tore fielen nach einem Eckball, einem Freistoss sowie kurz vor Schluss aus dem Nichts.
Sanogo wird wertvoll sein
Vielleicht sind die drei Gegentreffer eine Warnung für YB in der Aufbruchstimmung. Am Tag nach dem Schauspiel gegen Basel ist die Ambiance im Stade de Suisse gelöst, aber auch konzentriert, am Sonntag geht es bereits mit dem Derby in Thun weiter.
Neun Punkte liegt YB nach dem ersten Viertel hinter dem FCB, das ist ein grosser Rückstand, und doch hat man das Gefühl, dass die Young Boys die Saison am Mittwoch ein bisschen spannender gemacht haben. Zumal ihr Kader viel Potenzial besitzt. Und die Aussichten der Berner sind rosig.
Mit Sékou Sanogo kehrt bald der lange verletzt gewesene Stabilisator im Mittelfeld zurück, er wird als robuster Balldieb im Zentrum bei der hohen Spielanlange des Teams äussert wertvoll sein. Möglicherweise an der Seite des erst 18-jährigen Denis Zakaria, der überzeugt und wie der zuweilen fast zu aggressive Leonardo Bertone perfekt in Hütters Ausrichtung passt. Das gilt auch für die flinken Renato Steffen und Miralem Sulejmani auf den Flügeln sowie den fleissigen Alexander Gerndt im Sturm.
Passt das mit Hoarau?
Loris Benito, der kräftige, schnelle Linksverteidiger, ist zudem bald wieder einsatzbereit, er ist stärker als Konkurrent Jan Lecjaks einzustufen. Spannend wird es sein, wie Hütter den im Moment noch nicht vollständig belastbaren Guillaume Hoarau einsetzen wird. Der französische Torjäger ist eher kein Sprinter wie Steffen und Sulejmani (und auch kein Kämpfer wie Gerndt), mit seiner Klasse und Ruhe im Abschluss aber ist er eigentlich unverzichtbar für YB. Andere wie Raphael Nuzzolo oder Milan Gajic sind die ersten Verlierer des Trainerwechsels, was aber nichts zu bedeuten hat, weil Hütter auch erklärte: «Unsere Spielweise ist sehr intensiv, wir werden alle Fussballer benötigen.»
Für YB könnte sich das Engagement Hütters als Glücksfall erweisen. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Der Klub muss bekanntlich bis Ende Jahr Akteure für einige Millionen Franken verkaufen. Und wenn es dem Team gut läuft, steigt auch der Marktwert der talentierten Akteure. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/27899192
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