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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Dienstag 4. August 2015, 10:40 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.08.2015  Zitat: «Man muss immer daran glauben!»
Forte spielt in Monaco Roulette
Uli Forte glaubt nach wie vor an die Champions-League-Millionen. Im Casino-Mekka Monaco will er sie einfahren.
Zu Hause 1:3 gegen Champions-League-Viertelfinalist Monaco. Da ist doch im Rückspiel Hopfen und Malz verloren für einen Schweizer Klub, der in der Meisterschaft einfach nicht in die Gänge kommen will?
Nicht, wenn man Daueroptimist ist wie Forte. Er glaubt an den grossen Coup im Champions-League-Roulette. «Man muss immer daran glauben! Solche Sensationen gab es in der Geschichte des Fussballs immer wieder», sagt er «Wir hätten im Stade de Suisse 2:0 führen können. Aber es müsste schon einiges zusammenstimmen, um das Unmögliche möglich zu machen.» Und Captain Steve von Bergen fragt: «Wer hätte gedacht, dass Sampdoria zu Hause gegen Novi Sad 0:4 verliert?»
Immerhin: Viel hat der angeschossene Forte in Monaco nicht zu verlieren. Nicht mal seinen Job. Das «Tamtam» um seine Person, wie er es selbst nennt, geht auch nach dem 1:1 in St. Gallen weiter. Aber das Spiel im Fürstentum ist eine Art Time-Out in diesem Epos, gegen Thun und Lugano sowie in den Europa-League-Playoffs seine Höhepunkte haben wird.
Und auch der Wetteinsatz muss nicht sehr hoch sein. Wird er auch nicht, Forte sagt: «Ich gehe kein Risiko ein bei einem angeschlagenen Spieler.» Von denen haben Gerndt, Sanogo, Hoarau, Seferi, Benito und der kranke Steffen die Reise nach Monaco gar nicht angetreten.
Gewinnen kann Forte indes sehr viel in jenem Ort, in welchem die berühmteste Spielbank Europas steht, das 1856 gegründete Casino de Monte-Carlo. Es diente Autor Ian Fleming als Vorlage für seinen ersten James-Bond-Roman «Casino Royale» (1953) und diente als Drehort vieler Bond-Filme sowie «Ocean’s Twelve».
Doch Forte ist nicht Bond und YB nicht der MI6. Diese Mission ist real und doch beinahe unmöglich. Um den Jackpot zu knacken braucht es ein 3:0. Beim defensiv besten Team der Königsklasse und der Ligue 1. Wie sagte Forte? «Es müsste einiges zusammenstimmen.» Vielleicht noch ein bisschen mehr. http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 37823.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 4. August 2015, 10:42 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.08.2015  Zitat: Vor einer fast unlösbaren Aufgabe
Die Young Boys brauchen am Dienstag (20.45 Uhr) im Rückspiel der Champions-League-Qualifikation mindestens drei Tore, um sich gegen die AS Monaco durchzusetzen.
Sonne, Meer und Temperaturen von über 30 Grad. Die Côte d’Azur lockt in diesen Tagen wieder unzählige sonnenhungrige Touristen an. Auch die Young Boys sind gestern von Bern-Belp aus nach Nizza aufgebrochen: zum Rückspiel der 3. Qualifikationsrunde der Champions League. In Monaco treffen sie auf den Ligue-1-Vertreter aus dem Fürstentum.
Aber auf die Berner und ihren Trainer Uli Forte wartet alles andere als eine vergnügliche Reise an die französische Riviera. Einerseits ist die Hypothek aus dem Hinspiel beträchtlich. 3:1 siegte der letztjährige Champions-League-Viertelfinalist vor einer Woche in Bern, womit die Chancen der Young Boys auf die Teilnahme an den Champions-League-Playoffs bereits bei Halbzeit auf ein Minimum gesunken sind. Andererseits hinken die Berner ihren Ansprüchen in dieser Saison bislang hinterher. Das Last-Minute-Remis am Samstag in St. Gallen – das dritte 1:1 im dritten Meisterschaftsspiel – vermochte die Wogen nicht zu glätten. Die absolute Rückendeckung der Verantwortlichen für den Trainer fehlt, der Tenor in den Fan-Foren gegenüber Mannschaft und Trainer ist kritisch und ziemlich negativ.
Vor den beiden wegweisenden Heimspielen in der Meisterschaft gegen Thun und Lugano und dem Cupspiel in Kriens bietet sich Forte und seiner Mannschaft auf dem Kurztrip nach Monte Carlo die Gelegenheit, kurz durchzuatmen und die leichte spielerische Aufwärtstendenz der letzten beiden Spiele fortzusetzen. Der Glaube an eine sportliche Wende fällt allerdings schwer, zumal neben Gerndt auch Hoarau, Steffen, Sanogo und Benito aus medizinischen Gründen auf die Reise ans Mittelmeer verzichtet haben.
Trotz der Absenzen sagt Fredy Bickel unmissverständlich, was er von der Mannschaft erwartet: «Wir haben uns in jedem Spiel ein wenig gesteigert. Diesen Weg müssen wir weitergehen.» In Anbetracht der Stärke des Gegners, der fast aussichtslosen Ausgangslage nach dem Hinspiel und dem harzigen Saisonstart in der Super League hat für den YB-Sportchef für einmal das Resultat nicht oberste Priorität. Stimmt die Leistung und ist eine weitere Steigerung zu erkennen, würde er das fünfte sieglose Spiel von YB in dieser Saison wohl in Kauf nehmen.
«Chancen nur 5 Prozent»
Kampflos werfen die Berner das Handtuch aber nicht. «Wir können befreit aufspielen und werden alles versuchen, um das Unmögliche noch möglich zu machen», sagte Trainer Uli Forte vor dem gestrigen Abschlusstraining im Stade Louis II. Raphaël Nuzzolo bezifferte die Chance auf ein Weiterkommen zwar nur auf fünf Prozent, würde im Fall einer Wende aber nicht von einem Fussball-Wunder sprechen, sondern eher von einer «grossen Überraschung». Der kleine Funken Hoffnung des Aussenseiters auf einen Coup gründet auf dem Hinspiel, in dem die Berner mehrere erstklassige Torchancen zum Teil fahrlässig vergaben. «Ich war überrascht, dass sie uns so viele Gelegenheiten zugestanden haben», erklärte der einzige Berner Torschütze im Hinspiel.
Dass YB heute die Wende schafft, ist aufgrund der Qualität des Gegners schwer vorstellbar. Das Team des Portugiesen Leonardo Jardim, das am Samstag mit dem Derby gegen Nizza in die französischen Meisterschaft startet, überzeugte beim Auftritt im Stade de Suisse zwar nicht restlos, deutete seine spielerischen Möglichkeiten aber an. Ausserdem kann Monacos Trainer im Gegensatz zu Forte aus dem Vollen schöpfen.
Und auch die Statistik spricht heute für den Favoriten: Die Berner konnten sich in zwei Spielen noch nie gegen einen Kontrahenten aus der Ligue 1 durchsetzen, und auch im Ländervergleich zogen die Schweizer Klubs in bisher 21 K.-o.-Duellen 15-mal den Kürzeren. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Vo ... y/29026365
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 4. August 2015, 10:43 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.08.2015  Zitat: Young Boys: Taten statt Worte
Der Kurztrip an die Côte d’Azur ist für YB keine vergnügliche Dienstreise. Die Berner wollen im Rückspiel der 3. Runde zur Qualifikation für die Champions League in Monaco ein Wunder am Mittelmeer realisieren.
«Tra il dire e il fare c’è di mezzo il mare!» Dieses Sprichwort pflegt Uli Forte oft zu sagen, sinngemäss bedeutet es: Zwischen Reden und Tun liegt das Meer.
Weniger ankündigen also will der YB-Trainer, sondern mehr leisten. Am Meer sind die Young Boys seit Montagmittag schon einmal, im mondänen Monaco haben sie vor dem Rückspiel der 3. Runde zur Qualifikation für die Champions League im Marriott-Hotel direkt beim Stade Louis II Quartier bezogen.
Und das Meer kann ganz schön gross sein. Blicken die YB-Vertreter vom Hotelbalkon aufs Mittelmeer, sehen sie kein Land. Ungefähr so lautet die Prognose für YB, nachdem ein keineswegs brillantes Monaco das Hinspiel in Bern etwas glückhaft mit 3:1 gewonnen hat.
Für einmal wenig zu verlieren
Mindestens drei Treffer müssen die Young Boys erzielen – genau so viel, wie sie in drei Super-League-Partien zusammen geschafft haben. Beim ersten 1:1, in Zürich, waren sie immerhin gnadenlos effizient, als Guillaume Hoarau den einzigen ernsthaften YB-Angriff mit einem wuchtigen Kopfball veredelte. Gegen Luzern benötigten die harmlosen Young Boys einen abgefälschten Freistoss Leonardo Bertones, in St. Gallen erhielten sie kurz vor Schluss einen umstrittenen Elfmeter zugesprochen.
In Monaco zumindest hat YB – für einmal – wenig zu verlieren. Dennoch soll der Auftritt mehr als eine Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen sein. Die Hoffnung lebt immer im Fussball. Und wer hätte beispielsweise am Donnerstag gedacht, dass der serbische Vertreter Vojvodina Novi Sad das Hinspiel der 3. Runde zur Qualifikation für die Europa League bei Sampdoria mit 4:0 gewinnt? Das war in Genua, 180 Kilometer von Monaco entfernt.
Auch YB träumt vom Wunder am Mittelmeer. Entscheidender für den Verein wird jedoch die kommende Woche, wenn von YB in den Heimspielen gegen Thun und Lugano sowie in der 1.Cuprunde beim SC Kriens (1. Liga Promotion) drei Siege in sechs Tagen erwartet werden. Und Ende August geht es dann vermutlich in den Playoffs zur Europa League bereits um das erste Saisonziel: das Erreichen einer europäischen Gruppenphase.
Sanogo fällt länger aus
Für YB steht im August einiges auf dem Spiel. Und nachdem es in der Vorbereitung keine gewichtigen Ausfälle zu beklagen gab, fehlen nun einige Akteure. Fünf Stammspieler machten den Trip an die französische Riviera gar nicht erst mit. Alexander Gerndt (Operation am Oberschenkel) konnte am Montag das Spital verlassen, er fällt wie Sékou Sanogo rund zwei Monate verletzt aus.
Sanogo zog sich im Hinspiel gegen Monaco einen Muskelteilriss im Adduktorenbereich zu, nachdem er schon vorher in diesem Bereich angeschlagen gewesen war. Guillaume Hoarau (Adduktorenprobleme), Loris Benito (Fersenschmerzen) und Renato Steffen (Grippe) immerhin dürften gegen Thun einsatzfähig sein. «Dieses Verletzungspech ist bitter», sagt Sportchef Fredy Bickel, «aber jammern hilft uns nichts.»
Im zentralen Mittelfeld sind die Young Boys nach dem Ausfall Sanogos dünn besetzt, qualitativ wie quantitativ, aber personelle Nachbesserung ist nicht vorgesehen. «Es hat keinen Platz im Kader», sagt Bickel. Das Engagement Blerim Dzemailis sei nach wie vor ziemlich unrealistisch.
An Worten gemessen
Nicht alle im Verein haben Verständnis für die Unruhe, die im Umfeld und in den Medien nach dem Fehlstart aufgekommen ist. Bickel sieht die Sache gelassen. «Wenn man so hohe Ansprüche hat und dreimal nicht gewinnt, darf man sich nicht über Kritik beklagen.» Und Präsident Werner Müller meint, solche Diskussionen gehörten zum Geschäft. «Wir werden an unseren Worten gemessen.» Die YB-Ankündigung, einen Titel gewinnen zu wollen, ist nachvollziehbar. «Wäre unser Saisonziel Rang 2 oder 3 gewesen, hätte man uns Angsthasen genannt», sagt Müller.
Nun soll Uli Fortes Lieblingssprichwort mit Verspätung in die Tat umgesetzt werden. Erstmals heute Dienstag am Mittelmeer. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/21166957
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 4. August 2015, 10:45 |
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04.08.2015  Zitat: Die Erinnerung an Arsenal
Die AS Monaco hätte vor einigen Monaten zu Hause beinahe einen 3:1-Hinspielsieg verspielt. Gelingt den Berner Young Boys das Kunststück?
Die Katakomben im Stade Louis II in Monaco sind eine fantastische Fundgrube für Fussballfans. Überall hängen Bilder und Texte aus der stolzen Vergangenheit der AS Monaco. In den Reihen des siebenfachen französischen Meisters (zuletzt 2000) standen in den letzten Jahrzehnten wunderbare Fussballer. Manuel Amoros, Thierry Henry und David Trézéguet beispielsweise oder Georg Weah, Enzo Scifo und Lilian Thuram. 2004 erreichte Monaco sogar das Endspiel der Champions League (0:3 gegen Porto), vor wenigen Monaten schied der Klub erst im Viertelfinal der Königsklasse (0:0 und 0:1 gegen Juventus) aus.
Nun gilt es heute Abend, die Pflichtaufgabe gegen YB zu erfüllen und in die Playoffs zur Champions League aufzusteigen. Das Interesse an der Begegnung ist gering, man rechnet bestenfalls mit 6000 Zuschauern. Auch in der Ligue 1 sind selten mehr Besucher in der Arena. Monaco bietet den internationalen Einwohnern viele reizvolle Freizeitmöglichkeiten.
Wird YB unterschätzt?
Rund ein Zehntel des Publikums wird am Dienstagabend aus der Schweiz sein – knapp 600 YB-Fans haben trotz schier aussichtsloser Ausgangslage den Weg nach Monaco auf sich genommen. Eine Chance für die Young Boys besteht möglicherweise darin, dass sie unterschätzt werden.
«Das wird nicht passieren», sagt Monacos Rechtsverteidiger Fabinho zwar, aber es würde nicht überraschen, sollte der französische Topklub heute nicht mit letzter Konsequenz agieren. «Niemand erwartet etwas von YB, das ist gefährlich für uns», sagt Fabinho, während sein Trainer Leonardo Jardim vor der Offensive der Young Boys warnt: «Das Team hat sich gegen uns und auch zuletzt gegen St.Gallen zahlreiche Chancen erarbeitet.»
In Monaco weiss man genau, dass ein 3:1-Auswärtssieg im Hinspiel noch lange keine Sicherheit bedeuten muss. In den Champions-League-Achtelfinals hatte Monaco im Februar bei Arsenal sensationell 3:1 gewonnen, zitterte sich aber danach zu Hause bei der 0:2-Niederlage über die Runden. YB ist nicht Arsenal, aber glaubt dennoch an seine Möglichkeiten. «Die Ausgangslage ist natürlich schwierig», sagt Trainer Uli Forte, «doch im Fussball hat es schon viele erstaunliche Resultate gegeben.»
Sein Flügelspieler Raphael Nuzzolo, als Fussballexperte ein Kenner der Ligue 1, beziffert die YB-Chancen aufs Weiterkommen auf «5 Prozent». Auch Nuzzolo glaubt selbstredend an einen Exploit in Monaco: «Klar wäre das eine grosse Überraschung, aber wir erspielten uns im Hinspiel viele Gelegenheiten. Am Dienstag müssen wir kaltblütiger sein.»
«Es kann schnell gehen»
Und bei YB erinnert man sich ebenfalls an eine Partie gegen einen englischen Vertreter im Frühling. Gegen Everton verloren die Young Boys zu Hause in den Europa-League-Sechzehntelfinals 1:4, gingen dann aber auswärts (1:3) früh 1:0 in Führung. «Und wir vergaben weitere gute Chancen», sagt Forte, «es kann schnell gehen im Fussball.»
Egal wie das Rückspiel ausgeht, in den schmucken Gängen des Stade Louis II in Monaco wird die Veranstaltung eher nicht erwähnt werden.
http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/20454163
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shalako
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Verfasst: Dienstag 4. August 2015, 10:47 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.08.2015  Zitat: Lille als grosses Vorbild für «Mission Impossible»
Die Young Boys müssen im Rückspiel der 3. CL-Qualirunde in Monaco eine 1:3-Hypothek aus dem Heimspiel wettmachen. Der Blick in die Statistik dürfte den Bernern wenig Mut machen.
Mit einem 3:0-Erfolg oder einem Sieg mit drei Toren Unterschied in Monaco würde der Traum der Young Boys von der Champions League weitergehen. Dass den Bernern ein solcher Exploit gelingen könnte, erscheint nicht nur wegen dem überaus verhaltenen Saisonstart der Mannschaft von Coach Uli Forte fraglich.
Gegen YB spricht zudem die Heimstatistik der Monegassen. Als letzte Mannschaft gelang es dem SCO Angers, im Fürstentum drei Tore zu erzielen. In der Ligue-2-Saison feierte das Team, das auf diese Spielzeit hin in die höchste Liga aufgestiegen ist, einen 3:1-Auswärtserfolg in Monaco.
Seit sechs Jahren nie mehr als 2 Gegentore
Mit dem gleichen Skore hätten es die Young Boys jedoch erst in die Verlängerung geschafft. Die Berner müssten also noch einen drauflegen, um weiterzukommen. Dieses Kunststück gelang zuletzt dem OSC Lille. Am 13. Dezember 2009 setzten sich die Nordfranzosen in Monaco mit 4:0 durch.
Abgesehen von diesen beiden Ausrutschern mussten die Monegassen in den letzten sechs Jahren vor eigenem Anhang nie mehr als 2 Gegentreffer hinnehmen. Angesichts der zahlreichen Ausfälle und der ohnehin fehlenden Durchschlagskraft in der Offensive stehen die Young Boys an der Côte d'Azur also vor einer «Mission Impossible». http://www.srf.ch/sport/fussball/champi ... impossible
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shalako
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Verfasst: Dienstag 4. August 2015, 10:49 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.08.2015  Zitat: Vor dem Spiel gegen Monaco
Durchhalteparolen der Young Boys
Um weiter von der Champions League träumen zu können, braucht YB nach dem 1:3 im Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde heute ein kleines Fussball-Wunder. Eine gute Leistung würde im hektischen Berner Umfeld zumindest für etwas Ruhe sorgen.
Sonne, Meer, azurblaues Wasser, kilometerlange Strände und Temperaturen von über 30 Grad. Die Côte d'Azur zieht gerade in diesen Tagen neben dem Jetset wieder unzählige sonnenhungrige Touristen an. Auch die Young Boys sind gestern von Bern-Belp aus nach Nizza aufgebrochen. In Monte Carlo treffen sie heute Abend (ab 20 uhr 45 im Live-Ticker) im Rückspiel der 3. Qualifikationsrunde der Champions League auf den im Fürstentum Monaco beheimateten Ligue-1-Vertreter.
Auf die Berner und ihren Trainer Uli Forte wartet aber alles andere als eine vergnügliche Dienstreise an die französische Riviera. Einerseits ist die Hypothek aus dem Hinspiel beträchtlich. 3:1 siegte der letztjährige Champions-League-Viertelfinalist vor einer Woche in Bern, womit die Chancen der Young Boys auf die Teilnahme an den Champions-League-Playoffs bereits bei Halbzeit auf ein Minimum gesunken sind. Andererseits hinken die Berner ihren Ansprüchen in dieser Saison bislang hinterher.
Ein mediales «Tamtam»
Das Last-Minute-Remis am Samstag in St. Gallen - das dritte 1:1 im dritten Meisterschaftsspiel - vermochte die Wogen nicht zu glätten. Die Unruhe in und um Bern ist spürbar, was nicht nur allein an den Medien liegt. Die absolute Rückendeckung der Verantwortlichen für den Trainer fehlt, der Tenor in den Fan-Foren gegenüber Mannschaft und Trainer ist kritisch und überwiegend negativ. Die Fans sehnen sich nach knapp drei Jahrzehnten Erfolglosigkeit nicht nur nach einem Titel, sondern auch nach offensivem und spektakulärem Fussball.
Anspruch und Wirklichkeit klaffen bei YB bisher weit auseinander. Dass deswegen immer und immer wieder der Name des arbeitslosen Murat Yakin fällt, ist auch Forte nicht verborgen geblieben. Das mediale Getöse nennt er ein «Tamtam», wie er es so noch nie erlebt habe. Dem Boulevard unterstellte er vergangene Woche, dass dieser eine Kampagne gegen ihn führe. Forte zeigte sich aber auch selbstkritisch: «Wir müssen uns vorwerfen, dass wir nicht so gestartet sind, wie wir uns das vorgestellt haben. Dafür trage ich die Hauptverantwortung.» Sie hätten vor der Saison mit der formulierten Zielsetzung, einen Titel zu gewinnen, eine «dicke Lippe» riskiert. «Doch das Ganze ist kein Selbstläufer.»
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Vor den wegweisenden Heimspielen in der Meisterschaft gegen Thun und Lugano und dem Cupspiel in Kriens bietet sich Forte und seiner Mannschaft auf dem Kurztrip nach Monte Carlo die Möglichkeit, kurz durchzuatmen und die minim erkennbare spielerische Aufwärtstendenz der letzten beiden Spiele fortzusetzen. Der Glaube an eine sportliche Wende fällt allerdings schwer, zumal neben Alexander Gerndt auch Guillaume Hoarau, Sékou Sanogo, Renato Steffen und Loris Benito aus medizinischen Gründen auf die Reise ans Mittelmeer verzichtet haben.
In Anbetracht der Ausgangslage üben sich die Protagonisten in Durchhalteparolen. «Im Fussball ist alles möglich», sagte Forte vor dem zweiten Vergleich mit dem siebenfachen französischen Meister und wies auf die Europa-League-Partie im Frühjahr in Liverpool gegen Everton hin, als die Berner nach einer 1:4-Heimniederlage im Rückspiel 1:0 in Führung gingen und dem 2:0 sehr nahe standen. Letztlich blieben die Berner aber auch im Goodison Park ohne Chance und verloren 1:3. Steve von Bergen erinnerte an Vojvodina Novi Sad, das am letzten Donnerstag in der Europa-League-Qualifikation bei Sampdoria Genua überraschend 4:0 gewann.
Erfahrungen sammeln
«Wir wollen beweisen, dass die 75 Minuten des Hinspiels, in denen wir guten Fussball gespielt haben, kein Zufall waren», sagte der YB-Captain. Nachdem die Berner im Hinspiel mehrere hochkarätige Torchancen vergeben hatten, kassierten sie innert einer guten Viertelstunde die drei Gegentreffer. Für Von Bergen bietet der Auftritt im Stade Louis II eine weitere Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln. Schliesslich geht es für YB auch bei einem Ausscheiden gegen Monaco international in den Playoffs der Europa League weiter.
Allein dass YB heute drei Tore erzielen kann, ist aufgrund der Qualität des Gegners schwierig vorstellbar. Das Team des Portugiesen Leonardo Jardim, das am Samstag mit dem Derby gegen Nizza in die französischen Meisterschaft startet, überzeugte beim Auftritt im Stade de Suisse zwar nicht restlos, deutete aber seine Möglichkeiten an. Die vom russischen Milliardär Dimitri Rybolowlew alimentierte Equipe mit der besten Abwehr der vergangenen Champions-League- und Ligue-1-Saison verstärkte sich in diesem Sommer im Mittelfeld und in der Offensive mit einigen der grössten Talenten des Weltfussballs. Mario Pasalic, der Torschütze zum 3:1 im Hinspiel, Ibrahima Traoré oder Ivan Cavaleiro sollen dereinst den selben Weg einschlagen wie Geoffrey Kondogbia oder Yannick Ferreira Carrasco, die in diesem Sommer für 60 Millionen verkauft wurden. http://www.nzz.ch/sport/aktuell/heisse- ... 1.18589683
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Dienstag 4. August 2015, 10:56 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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04.08.2015  Zitat: YB braucht ein Fussball-Wunder
YB will das scheinbar Unmögliche möglich machen
Die Young Boys haben nach dem 1:3 im Hinspiel in der 3. Runde der Champions-League-Qualifikation in Monaco nichts mehr zu verlieren. Für einmal steht nicht nur das Resultat im Vordergrund.
Sonne, Meer, azurblaues Wasser, kilometerlange Strände und Temperaturen von über 30 Grad. Die Côte d'Azur zieht gerade in diesen Tagen neben dem Jetset wieder Tausende sonnenhungriger Touristen an. Auf die Berner und ihren Trainer Uli Forte wartet aber alles andere als eine vergnügliche Dienstreise an die französische Riviera. Einerseits ist die Hypothek aus dem Hinspiel beträchtlich. Andererseits hinken die Berner ihren Ansprüchen in dieser Saison bislang hinterher.
Das Last-Minute-Remis am Samstag in St. Gallen - das dritte 1:1 im dritten Meisterschaftsspiel - vermochte die Wogen nicht zu glätten. Die Unruhe in und um Bern ist spürbar. Anspruch und Wirklichkeit klaffen bisher weit auseinander. Dass deswegen immer und immer wieder der Name des arbeitslosen Murat Yakin fällt, ist auch Tainer Uli Forte nicht verborgen geblieben. Das mediale Getöse nennt er ein «Tamtam», dass er so noch nie erlebt habe. Der YB-Trainer zeigte sich aber auch selbstkritisch: «Wir müssen uns vorwerfen, dass wir nicht so gestartet sind, wie wir uns das vorgestellt haben. Dafür trage ich die Hauptverantwortung.» Sie hätten vor der Saison mit der formulierten Zielsetzung, einen Titel zu gewinnen, eine «dicke Lippe» riskiert. «Doch das Ganze ist kein Selbstläufer.»
Vor den wegweisenden Heimspielen in der Meisterschaft gegen Thun und Lugano und dem Cupspiel in Kriens bietet sich Forte und seiner Mannschaft in Monte Carlo die Möglichkeit, kurz durchzuatmen und die minim erkennbare spielerische Aufwärtstendenz der letzten beiden Spiele fortzusetzen. Der Glaube an eine sportliche Wende fällt allerdings schwer, zumal neben Alexander Gerndt auch Guillaume Hoarau, Sékou Sanogo, Renato Steffen und Loris Benito aus medizinischen Gründen auf die Reise ans Mittelmeer verzichtet haben.
In Anbetracht der Ausgangslage üben sich die Protagonisten in Durchhalteparolen. «Im Fussball ist alles möglich», sagte Forte vor dem zweiten Vergleich mit dem siebenfachen französischen Meister und wies auf die Europa-League-Partie im Frühjahr in Liverpool gegen Everton hin, als die Berner nach einer 1:4-Heimniederlage im Rückspiel 1:0 in Führung gingen und dem 2:0 sehr nahe standen. Letztlich blieben die Berner aber auch im Goodison Park ohne Chance und verloren 1:3. Steve von Bergen erinnerte an Vojvodina Novi Sad, das am letzten Donnerstag in der Europa-League-Qualifikation bei Sampdoria Genua überraschend 4:0 gewann.
«Wir wollen beweisen, dass die 75 Minuten des Hinspiels, in denen wir guten Fussball gespielt haben, kein Zufall waren», sagte der YB-Captain. Nachdem die Berner im Hinspiel mehrere hochkarätige Torchancen vergeben hatten, kassierten sie innert einer guten Viertelstunde die drei Gegentreffer. Für Von Bergen bietet der Auftritt im Stade Louis II eine weitere Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln. Schliesslich geht es für YB auch bei einem Ausscheiden gegen Monaco international in den Playoffs der Europa League weiter.
Allein dass YB heute drei Tore erzielen kann, ist aufgrund der Qualität des Gegners schwierig vorstellbar. Das Team des Portugiesen Leonardo Jardim, das am Samstag mit dem Derby gegen Nizza in die französischen Meisterschaft startet, überzeugte beim Auftritt im Stade de Suisse zwar nicht restlos, deutete aber seine Möglichkeiten an. Die vom russischen Milliardär Dimitri Rybolowlew alimentierte Equipe mit der besten Abwehr der vergangenen Champions-League- und Ligue-1-Saison verstärkte sich in diesem Sommer im Mittelfeld und in der Offensive mit einigen der grössten Talenten des Weltfussballs. Mario Pasalic, der Torschütze zum 3:1 im Hinspiel, Adama Traoré oder Ivan Cavaleiro sollen dereinst den selben Weg einschlagen wie Geoffrey Kondogbia oder Yannick Ferreira Carrasco, die in diesem Sommer für 60 Millionen verkauft wurden. http://www.nzz.ch/sport/yb-will-das-sch ... 1.18590006
_________________ For Ever
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JFK
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Verfasst: Dienstag 4. August 2015, 11:01 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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hübsch! 
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JFK
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Verfasst: Dienstag 4. August 2015, 11:56 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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as monaco - yb 1:1
nuzzolo
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Verfasst: Dienstag 4. August 2015, 12:05 |
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Registriert: Dienstag 9. Mai 2006, 19:54 Beiträge: 292
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