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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Samstag 18. Juli 2015, 23:40 |
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18.07.2015  Zitat: Zürich - Young Boys 1:1
YB lässt noch viel zu wünschen übrig
Philippe Koch verhindert mit seinem Ausgleich in der 82. Minute eine Heimniederlage des FCZ gegen YB. Die Partie im Letzigrund endet 1:1.
Niemand war glücklich, niemand war traurig. Das erste von 36 Spielen war absolviert. Und irgendwann im nächsten Mai, wenn sich die Saison dem Ende zuneigt, will der FCZ unter den ersten vier Teams placiert sein und die Berner Young Boys einen Pokal gewonnen haben. Nie gilt der beliebte Trainer-Satz mehr als nach dem Auftakt, dass die Saison noch lange dauere. Wenigstens daran konnte sich der YB-Coach Uli Forte halten, der im Vorfeld offensiv über die grossen Ambitionen der Berner gesprochen hatte. «Wie die Feuerwehr» wolle man gegen Zürich beginnen, hatte Forte versprochen.
Was seine Mannschaft dann aber im Letzigrund zeigte, glich eher einer handbetriebenen Löschpumpe, die nur einen müden Wasserstrahl produzierte. Strenggenommen hatten die Berner eine einzige Chance, die Hoarau dann auch gleich mit dem Kopf zur Führung nutzte. Sonst gelang den Bernern wenig. Nach der Führung schien sich schon fast die alte Weisheit zu bewahrheiten, dass ein Team genau solche Spiele gewinnen muss, wenn es Meister werden will. So gesehen straft Kochs Ausgleich in der Schlussphase nicht nur die Fussball-Weisen, sondern war auch der für die Zukunft vielleicht wertvolle Hinweis an YB, dass sie zu wenig unternommen haben für den Sieg.
Vor allem in der ersten Halbzeit war der FCZ die bessere und initiativere Mannschaft gewesen, doch es schien, als ob die Zürcher nahtlos an die vergangene Saison anschliessen würden, als sie vor eigenem Publikum fast nicht mehr gewinnen konnten, weil sie das Tor nicht trafen. Chiumiento, Buff, Chermiti, Schneuwly – sie alle vergaben gute Gelegenheiten oder scheiterten an YB-Goalie Mvogo.
Mit der Leistung seiner Mannschaft könne er sehr zufrieden sein, nicht aber mit dem Resultat, sagte der FCZ-Trainer Urs Meier. Forte sprach von der Ungewissheit nach der Vorbereitung, nannte die Vorstellung seiner Mannschaft ungenügend und sagte, das Beste des Spiels sei am Ende das Ergebnis. Richtig glücklich schien eben keiner der beiden Trainer zu sein, aber auch keiner richtig traurig.
Zürich - Young Boys 1:1 (0:0)
8894 Zuschauer. – Schiedsrichter Jaccottet. – Tore: 69. Hoarau (Lecjaks) 0:1. 82. Koch (Chiumiento) 1:1.
Zürich: Brecher; Djimsiti, Nef, Kukeli, Koch; Cabral; Schneuwly (74. Rikan), Buff (74. Etoundi), Chiumiento, Chermiti; Sadiku (78. Gavranovic).
Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, Von Bergen, Lecjaks; Bertone, Gajic; Steffen, Gerndt (80. Zakaria), Sulejmani (67. Nuzzolo); Hoarau.
Bemerkungen: FCZ ohne Grgic, Alesevic, Kecojevic, Schönbächler (alle verletzt), Chikhaoui, Rodriguez (beide nicht im Aufgebot), Yapi (rekonvaleszent), YB ohne Rochat (gesperrt), Benito, Sanogo, Seferi (alle verletzt), Gonzalez, Tabakovic (beide im Aufgebot). Verwarnungen: 44. Koch, 63. Steffen, 79. Gajic, 85. Cabral (alle Foul), 87. Chermiti und Vilotic (beide Unsportlichkeit). http://www.nzz.ch/sport/fussball/yb-lae ... 1.18582132
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shalako
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Verfasst: Samstag 18. Juli 2015, 23:41 |
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18.07.2015  Zitat: FCZ-YB: Herausforderer teilen Punkte
Der FC Zürich und die Young Boys sind mit einem 1:1-Unentschieden in die neue Super-League-Saison gestartet. Philippe Koch und Guillaume Hoarau erzielten die Treffer.
Es war eine blasse Leistung, welche die beiden selbsternannten Herausforderer von Meister Basel während 70 Minuten im Letzigrund ablieferten.
Die Gastgeber zeigten sich etwas aktiver und brachten das Tor von YB-Keeper Yvon Mvogo zumindest zeitweise in Gefahr. In der 34. Minute scheiterte Amine Chermiti mit einem Schuss aus kurzer Distanz am Bein Mvogos.
Hoaraus 18. SL-Treffer
Entgegen dem Spielverlauf erzielte YBs Starstürmer Guillaume Hoarau (letzte Saison mit 17 Toren) nach 69 Minuten die Führung für das Team von Uli Forte. Der grossgewachsene Franzose stieg nach einer Bogenflanke von Jan Lecjaks am höchsten und köpfelte aus 5 Metern ein. Philippe Koch hatte das Kopfballduell verloren. Koch mit seltenem Torerlebnis
Der FCZ-Verteidiger machte 13 Minuten später seinen Patzer gut und netzte aus 15 Metern ein. Davide Chiumiento hatte die zu tief stehende YB-Abwehr mit seiner Hereingabe in den Rückraum ausgetrickst. Es war erst das 3. Tor für Koch in seiner 8. Super-League-Saison.
FCZ ohne Chikhaoui
Beim FCZ spielte Neuzugang Cabral durch, Captain Yassine Chikhaoui stand nicht im Aufgebot, nachdem er später als der Rest des Teams zum Trainingsbetrieb gestossen war.
Bei YB liess sich Benfica-Neuzugang Miralem Sulejmani nach 67 Minuten auswechseln, Ex-FCZler Loris Benito fehlte verletzt. http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... len-punkte
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shalako
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Verfasst: Samstag 18. Juli 2015, 23:43 |
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18.07.2015  Zitat: Kein Sieger zwischen Zürich und YB
Zum Saisonauftakt teilen sich der FC Zürich und die Berner Young Boys in einem umkämpften Spiel die Punkte.
Ohne Glanz, aber mit der nötigen Effizienz, so peilte YB nach dem Kopfballtor von Guillaume Hoarau (69.) den maximalen Ertrag an. Die zu defensive Haltung lohnte sich für die Nummer 2 der letzten Saison, die nach fast 30-jähriger Leidenszeit vom Aufstieg an die Spitze träumt, nicht. Philippe Koch durchkreuzte in der 82. den Plan der YB-Minimalisten - mit seinem erst dritten Tor in der achten Super-League-Saison.
In der ersten Hälfte überliess YB die wenigen Programmpunkte ausnahmslos dem FCZ. Der grosse Herausforderer von Serienmeister Basel hinterliess dabei keinen unwiderstehlichen Eindruck. Zürich erspielte sich mehrere Chancen, scheiterte aber durchwegs am guten YB-Keeper Yvon Mvogo - einen Abschluss Chermitis entschädigte das Goalie-Talent gar im brillanten Stil.
Hoaraus Geniestreich mit Köpfchen
Erst mit reichlich Verzögerung fanden auch die Berner statt in der Ouvertüre im Letzigrund, dann aber sofort spürbar: Hoarau spielte aus, was Klasse-Stürmer auszeichnet - dem Franzosen reichte eine gute Szene zum 1:0 (69.). Im Luftkampf liess der 1,92 lange Ex-PSG-Spieler den Zürcher Verteidiger Koch ziemlich schlecht aussehen.
Obschon Urs Meier auf den Rückschlag ohne langes Zögern mit einem doppelten Wechsel reagierte, benötigte der FCZ mehrere Minuten, um sich vom 0:1 zu erholen. Erst in der Schlussphase verwickelte Zürich die Gäste wieder in heikle Szenen und erzwang dank Koch verdientermassen das Comeback.
Chikhaoui geniesst Spezialbehandlung
Beim FCZ fehlte Yassine Chikhaoui. Der Captain gehörte beim Start nicht zum Aufgebot. Der Hochlohnbezüger ist in Absprache mit den Verantwortlichen später als die übrigen Kadermitglieder zum Trainingsbetrieb gestossen - angeblich, um sich besser von den Strapazen im Nationalteam erholen zu können. Meier: «Schon im August stehen englische Wochen an. Da ist es wichtig, die Kräfte einzuteilen.»
Mit der Leistung seiner Mannschaft im ersten Spiel der Saison 2015/16 zeigte sich der FCZ-Trainer zufrieden. Nicht aber mit dem Resultat. Meier: «Wie haben alles umgesetzt, das wir uns vorgenommen haben. Wir haben gut variiert und uns Chancen erarbeitet, sind aber unnötig in Rückstand geraten. Hätte der Schiedsrichter in der Szene mit Schneuwly auf Elfmeter entschieden, hätte das Spiel einen anderen Verlauf genommen.»
Kusunga am Dienstag im Test
Meier spricht die Szene in der 19. Minute an, als der Berner Hadergjonaj Schneuwly kurz am Arm berührt und fällt. Der Pfiff von Ref Jaccottet blieb aber aus. Zurecht wohl, aber nicht in den Augen von Meier und auch Schneuwly. Der FCZ-Trainer: «Schneuwly ist der ehrlichste Mensch, den ich kenne. Wenn er sagt, Penalty, dann war es einer. Aber wir müssen die Entscheidung so akzeptieren.»
Sehr zufrieden war Meier zudem mit der Leitung von Burim Kukeli, der neben Alain Nef das Duo in der Innenverteidigung gebildet hat. «Er hat sehr gut gespielt, wie die Abwehr generell. Aber Burim spielt immer da gut, wo er gerade spielt», lobt Meier Kukeli. Dennoch testet der FCZ am Dienstag Innenverteidiger Genséric Kusunga. Der 27-Jährige ist vereinslos und soll gegen Wolfsburg eine Chance erhalten, sich zu zeigen.
Zürich - Young Boys 1:1 (0:0) 8894 Zuschauer. - SR Jaccottet. Tore: 69. Hoarau (Lecjaks) 0:1. 82. Koch (Chiumiento) 1:1. Zürich: Brecher; Djimsiti, Nef, Kukeli, Koch; Cabral; Schneuwly (74. Rikan), Buff (74. Etoundi), Chiumiento, Chermiti; Sadiku (78. Gavranovic). Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, Von Bergen, Lecjaks; Bertone, Gajic; Steffen, Gerndt (80. Zakaria), Sulejmani (67. Nuzzolo); Hoarau. Bemerkungen: FCZ ohne Grgic, Alesevic, Kecojevic, Schönbächler (alle verletzt), Chikhaoui, Rodriguez (beide nicht im Aufgebot), Yapi (rekonvaleszent), YB ohne Rochat (gesperrt), Benito, Sanogo, Seferi (alle verletzt), Gonzalez, Tabakovic (beide im Aufgebot). Verwarnungen: 44. Koch, 63. Steffen, 79. Gajic, 85. Cabral (alle Foul), 87. Chermiti und Vilotic (beide Unsportlichkeit). http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... s-30143185
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shalako
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Verfasst: Samstag 18. Juli 2015, 23:49 |
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18.07.2015  Zitat: Die Titelanwärter teilen sich die Punkte
Der FC Zürich zeigte seine Qualitäten im Duell mit den Young Boys. Trotzdem müssen die Zürcher froh sein, am Ende noch einen Punkt mitnehmen zu dürfen.
Der FCZ gegen die Young Boys: Zwei Teams, die ihre Ambitionen bereits vor dem Saisonstart angemeldet hatten. Das Ziel von YB ist es in dieser Saison ganz klar, den Serienmeister FCB in Bedrängnis zu bringen. Beim FCZ hatte niemand vom Meistertietl gesprochen, aber immerhin davon, auf nationaler Ebene für Furore zu sorgen.
Genau so trat der FCZ auch auf. Die Zürcher waren vor allem in der ersten Halbzeit klar bevorteilt, nur im Abschluss happerte es. Als Guillaume Hoarau dann seine Kopfballstärke ausspielte und zur 1:0-Führung traf, schien das Momentum zu kippen. Aber gerade Philippe Koch, der beim YB-Treffer gegen Hoarau eine unglückliche Figur machte, sorgte dafür, dass der FCZ trotzdem noch einen Punkt aus diesem Spiel gegen einen der Titelanwärter mitnehmen konnte.
Spielfilm: 11. Minute: Mvogo verhindert eine frühe Zürcher Führung nach dem Kopfball von Chiumiento. 19. Minute: Buff mit einem brillanten Pass auf Schneuwly, der von Hadergjonaj durch leichtes Zupfen zu Fall gebracht wird. Die Zürcher wollen einen Penalty, der Schiedsrichter sieht aber kein Foul. 34. Minute: Chermiti vergibt eine Top-Chance – Schneuwly legt mit dem Kopf an den Fünfmeterraum, wo Chermiti mit dem Aussenrist nur Goalie Mvogo abschiesst. Das hätte die Führung sein müssen.
69. Hoarau 0:1 Lezjaks mit der Flanke zur Mitte, wo Koch das Kopfballduell mit dem YB-Stürmer verliert und mitansehen muss, wie Hoarau den Ball versenkt. 82. Koch 1:1 Koch mit dem Ausgleich für den FCZ! Gerade Koch, der beim ersten Treffer unglücklich agierte, versenkt einen Querpass von Chiumiento direkt von der Strafraumgrenze aus. Mvogo macht keine gute Figur. 93. Minute: Rikan mit dem Schuss im Fallen. Mvogo ist zur Stelle.
Herausragend beim FCZ: Davide Chiumiento als nimmermüde Offensivkraft.
Herausragend bei YB: Renato Steffen als Motor der Mannschaft.
Verlierer des Tages: Der FCZ, der trotz eines starken Spiels keinen Sieg einfahren konnte.
Spielwertung: Bis auf die beiden Tore bot die Partie keine wirklichen Highlights.
Das sagten sie: YB-Trainer Uli Forte: «Mit dem Ergebnis können wir zufrieden sein, mit der Leistung nicht. Die erste Halbzeit war schwach. Das müssen wir besprechen.»
SR Jaccottet. - Tore: 69. Hoarau (Lecjaks) 0:1. 82. Koch (Chiumiento) 1:1.
Zürich: Brecher; Djimsiti, Nef, Kukeli, Koch; Cabral; Schneuwly (74. Rikan), Buff (74. Etoundi), Chiumiento, Chermiti; Sadiku (78. Gavranovic).
Young Boys: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, Von Bergen, Lecjaks; Bertone, Gajic; Steffen, Gerndt (80. Zakaria), Sulejmani (67. Nuzzolo); Hoarau.
Bemerkungen: FCZ ohne Grgic, Alesevic, Kecojevic, Schönbächler (alle verletzt), Chikhaoui, Rodriguez (beide nicht im Aufgebot), Yapi (rekonvaleszent), YB ohne Rochat (gesperrt), Benito, Sanogo, Seferi (alle verletzt), Gonzalez, Tabakovic (beide im Aufgebot). Verwarnungen: 44. Koch, 63. Steffen, 79. Gajic, 85. Cabral (alle Foul), 87. Chermiti und Vilotic (beide Unsportlichkeit). http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/16487510
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shalako
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Verfasst: Samstag 18. Juli 2015, 23:51 |
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18.07.2015  Zitat: FCZ und YB spielen 1:1
Die Tore von Hoarau und Koch jetzt im Video!
Der FCZ kommt im ersten Saisonspiel zuhause trotz Überlegenheit nicht über ein 1:1 gegen die Berner Young Boys hinaus. Die Tore erzielen Hoarau und Koch.
Das Spiel: In der ersten Hälfte sind die Gastgeber klar überlegen. Der FCZ spielt frech nach vorne, spielt sich immer wieder gute Chancen heraus. Von YB dagegen kommt enttäuschend wenig. Und auch in der zweiten Halbzeit gehört das Spieldiktat erst einmal den Zürchern. Auf Seiten der Berner kann sich einzig Goalie Mvogo auszeichnen. Dann schockt Torgarant Hoarau die Zürcher, die dann aber durch Koch doch noch zum verdienten Ausgleich kommen.
Die Tor: 0:1, 69. Minute: Es ist die erste richtig gute YB-Chance des Spiels. Der eingewechselte Nuzzolo spielt auf Lecjaks. Der Tscheche flankt von links in den Strafraum, wo Hoarau seinen Gegner Koch abkocht und zur Führung einköpft. 1:1, 82. Minute: Chiumiento kommt über rechts und spielt einen scharfen Pass in die Mitte, wo Koch steht. Der drückt ohne zu zögern ab und haut den Ball zum Ausgleich ins Netz.
Das gab zu reden: Es läuft die 19. Minute. FCZ-Schneuwly tankt sich durch den YB-Strafraum – und kommt im Zweikampf mit Hadergjonaj zu Fall! War das ein Penalty? Ref Jacottet lässt weiterlaufen. Ein heikler Entscheid.
Der Beste: Guillaume Hoarau (YB). Bis zum Moment, als er die Lecjaks-Flanke einköpfelt, sieht man den Franzosen nicht. Der Knipser hat seinen Job gemacht. Effizienter gehts nicht.
Der Schlechteste: Miralem Sulejmani (YB). Der Serbe kommt nicht annähernd an seine Vorschuss-Lorbeeren heran. Die hängen viel zu hoch. Das Gute: Sulejmani kann nur noch besser werden.
So gehts weiter: Der FCZ reist am Sonntag in einer Woche ins Ländle zum FC Vaduz (16 Uhr). Die Young Boys empfangen am Samstag zuvor den FC Luzern in Bern (17.45 Uhr).
Zürich – YB 1:1 (0:0)
Letzigrund. 8894 Zuschauer. SR: Jaccottet.
Tore: 69. Hoarau (Lecjaks) 0:1. 82. Koch (Chiumiento) 1:1.
Zürich: Brecher; Djimsiti, Nef, Kukeli, Koch; Cabral, Buff; Schneuwly, Chiumiento, Chermiti; Sadiku.
YB: Mvogo; Hadergjonaj, Vilotic, Von Bergen, Lecjaks; Gajic, Bertone; Steffen, Gerndt, Sulejmani; Hoarau.
Auswechslungen: Zürich: Etoundi (74. für Buff). Rikan (74. für Schneuwly). Gavranovic (78. für Sadiku) YB: Nuzzolo (67. für Sulejmani). Zakaria (79. für Gerndt).
Bemerkungen: Zürich ohne: Alesevic, Kecojevic, Schönbächler, Yapi (alle verletzt). YB ohne: Benito, Sanogo, Seferi (alle verletzt)
Gelbe: 44. Koch (Foul). 63. Steffen (Foul). 79. Gajic (Foul). 85. Cabral (Foul). 87. Vilotic. 87. Chermiti (beide Unsportlichkeit).
Rot: – http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 87393.html
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shalako
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Verfasst: Montag 20. Juli 2015, 10:50 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.07.2015  Zitat: Ängstlicher Auftritt, meisterliche Effizienz
Neue Spielzeit für YB, alte Sorgen. Beim glückhaften 1:1 zum Super-League-Start in Zürich gegen den FCZ zeigen die Young Boys jenes Auswärtsgesicht, welches letzte Saison oft zu sehen war.
Mal angenommen, ein mässig an Fussball interessierter Zürcher sass am Samstagabend im Letzigrund (und Zürcher sind ja bestenfalls mässig an Fussball interessiert), er hätte sich verwundert die Augen gerieben. In den Medien hatte er mitbekommen, dass mit YB eine Mannschaft zu Gast beim FCZ sei, die in dieser Saison Titel gewinnen wolle.
Die für viele Zeitungen des Landes der Meisterkandidat Nummer 1 sei und den FC Basel ernsthaft herausfordern möchte. Die auch auswärts dominant auftreten wolle. Dieser Zürcher hätte nicht geglaubt, dass es sich bei diesem Team um jenes handelt, welches gerade den ersten Ernstkampf der Saison bestreitet.
Die Vorstellung der Young Boys zum Super-League-Auftakt in Zürich war: ungenügend, schwach, zögerlich. Es war, wenn man es ganz genau nehmen will, offensiv teilweise sogar ein Ärgernis, was YB ablieferte, ein Auftritt frei von Leidenschaft, Intensität, Spielfreude. Die beste Nachricht für den ambitionierten Verein lautete, dass selbst eine solche Performance zu einem Punktgewinn bei einem der besten Teams der Liga reichte.
Der mässig an Fussball interessierte Zürcher wird sich nicht viel mehr dabei gedacht haben. Die Young Boys aber dürften sich eingehend mit der Veranstaltung im Letzigrund auseinandersetzen.
Die Führung als Geschenk
Wobei: Ein 1:1 beim FCZ als Einstieg in eine Spielzeit, in der am Ende der erste Meistertitel seit 1986 gefeiert werden soll, ist ja im Prinzip ordentlich. Im Grunde genommen aber war es am Samstagabend ein Auftakt nach Mass für den FC Basel. Denn Sion, ein weiterer Meisterkandidat, hatte zuvor in Luzern eine 2:0-Führung in den letzten Minuten verspielt und bloss einen Punkt geholt. Und YB konnte sich gar glücklich schätzen, nicht verloren zu haben.
Zürich war vor allem vor der Pause das in allen Belangen bessere Team gewesen. «Wir kamen nicht ins Spiel», sagt YB-Captain Steve von Bergen, «und liefen hinterher.» Sein Trainer Uli Forte nennt die Leistung der Young Boys «dünn, sehr dünn», bemängelt die Passivität im Auftritt, die Fehleranfälligkeit und die Ängstlichkeit. «In der zweiten Halbzeit wurde es besser, aber insgesamt war das viel zu wenig und sehr enttäuschend.»
Hätte YB die Partie 1:0 gewonnen, würde man von einem Arbeitssieg schreiben und davon, dass man genau auf diese Art Meister wird. Der FC Basel weiss Bescheid. Und die Young Boys gingen ja mit ihrem einzigen halbwegs passablen Angriffsvortrag in Führung, als Jan Lecjaks eine eigentlich wenig gefährliche, hohe Flanke in den Fünfmeterraum schlug, wo die FCZ-Defensive inklusive Torhüter Yanick Brecher aus nächster Nähe zuschaute, wie Guillaume Hoarau sein exzellentes Kopfballspiel unter Beweis stellte. Das war in der 69.Minute, und ein Meisterteam hätte diese Führung als Geschenk betrachtet und über die Runden verwaltet.
Um den Ausgleich gebettelt
YB aber präsentierte in Zürich jenes Auswärtsgesicht, welches schon letzte Saison oft zu sehen gewesen war. Die Young Boys zogen sich nach der Führung noch mehr zurück, Trainer Forte wechselte vorsichtig ein, die Gäste bettelten geradezu um den Ausgleich. Und wurden für ihren Angsthasenfussball bestraft. Sie verteidigten zwar über weite Strecken solid, aber eben nicht konsequent und konzentriert genug.
Kurz vor Spielende erzielte der FCZ den verdienten Ausgleich. Zuerst verschuldeten Raphael Nuzzolo mit einem Ballverlust sowie Lecjaks mit behäbigem Eingreifen einen FCZ-Einwurf, danach wurde eine Flanke nicht verhindert, Linksverteidiger Philipp Koch profitierte von der Schläfrigkeit seines Gegenspielers Renato Steffen und traf präzis zum 1:1.
Am Ende war YB mit dem Remis grosszügig bedient, einen Auswärtssieg hätte man als dreisten Diebstahl bezeichnen dürfen. Aber weil kaum vorstellbar ist, dass diese sehr talentierte Truppe regelmässig derart uninspiriert auftritt, wäre es aus Berner Sicht nicht angemessen, wegen einer rätselhaften Darbietung bereits in Panik zu geraten. Die Chance zur Korrektur folgt am Samstag zu Hause gegen Luzern.
Und vielleicht passt die missglückte Saisonpremiere ohnehin in den grossen YB-Meisterplan. Stärker als nur mässig an Fussball interessierte Berner wissen ja, dass die Young Boys ihre letzte Meistersaison 1985/1986 mit einer sehr schwachen Offensivleistung lanciert hatten – und einem glückhaften Punktgewinn beim FCZ (0:0). http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/26150632
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shalako
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Verfasst: Montag 20. Juli 2015, 10:51 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.07.2015  Zitat: YB-Noten: Starker Steve von Bergen
Die Defensive der Young Boys war in Zürich (1:1) gut, vorne überzeugte einzig Torschütze Guillaume Hoarau.
Yvon Mvogo: Note 5 Eine starke Leistung des jungen Torhüters, rettete YB den sehr glückhaften Punktgewinn.
Florent Hadergjonaj: Note 4,5 Eine ordentliche Leistung, nach vorne aber für seine Verhältnisse relativ zurückhaltend.
Milan Vilotic: Note 4,5 Solid, zweikampfstark, liess wenig anbrennen. Bei YB-Standards lieferte er sich heftige Duelle, meistens mit dem starken Alain Nef, wobei nicht immer alles nach dem Regelwerk ablief.
Steve von Bergen: Note 5 Der beste YB-Feldspieler. Räumte auf, ging dazwischen, war sehr aufmerksam. Der Captain trieb die Mitspieler immer wieder an.
Jan Lecjaks: Note 4 Spielte hinten links, weil Zugang Loris Benito (Fersenprellung) immer noch angeschlagen fehlte. Lecjaks war manchmal fahrig, vor dem Gegentor war er überfordert. Einmal leistete er sich gar einen Fehleinwurf, als ihm der Ball aus den Händen glitt. Immerhin schlug der Tscheche die Flanke vor dem Tor Hoaraus.
Leonardo Bertone: Note 2,5 Kam im zentralen Mittelfeld nicht ins Spiel und für einmal auch nicht in die Zweikämpfe, das Geschehen lief am Youngster vorbei, er blieb bis am Ende blass.
Milan Gajic: Note 2,5 Der Ballverteiler verteilte die Bälle diesmal ungenügend und mit grosser Streuung. So viele Fehlpässe sah man von Gajic selten in einer Partie.
Renato Steffen: Note 3,5 Vor der Pause mit zwei starken Sprints, aber die Mitspieler verpassten die Hereingaben Steffens. Nach dem Seitenwechsel tauchte auch der Flügelspieler komplett ab und fiel nur noch mit einem Frustfoul auf.
Alexander Gerndt: Note 2 Dem Schweden gelang offensiv besonders wenig, er hing in der Luft und zwischen Mittelfeld und Sturm. Gerndt wirkt als Spielmacher teilweise unglücklich, weil er seine Qualitäten wie Ballbehauptung und Schnelligkeit nicht ideal einsetzen kann. Miralem Sulejmani: Note 3 Man sah bei der Ballbehandlung, über welche Qualitäten der Serbe verfügt. Aber vermutlich benötigt er nach wenig Wettkampfpraxis in den letzten zwei Jahren noch ein wenig Zeit, um in Bestform zu kommen. Gefährlich jedenfalls war Sulejmani nicht, er erhielt aber wie die Kollegen in der Offensive auch nicht besonders viele brauchbare Pässe.
Guillaume Hoarau: Note 5 Auf den Torjäger war Verlass. Erzielte das Kopftor zur YB-Führung, verarbeitete die vielen langen Bälle der Teamkollegen meistens gut. Aber allzu viel hielt sich sein Team nicht in der gegnerischen Hälfte auf.
Raphael Nuzzolo: Note 3 67.Minute für Sulejmani. Sofort im Spiel. Aber mit schlimmem Ballverlust vor dem FCZ-Treffer.
Denis Zakaria (79. für Gerndt) war zu kurz im Einsatz.fdr
6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/19362756
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shalako
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Verfasst: Montag 20. Juli 2015, 10:53 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.07.2015  Zitat: Ohne Wasser auf dem Brandplatz
Die Young Boys liefern beim Saisonstart auswärts in Zürich eine enttäuschende Leistung ab. Das Beste am komplett missglückten Auftritt: das Resultat – ein 1:1.
Mit angriffigen Worten hatten die Young Boys nicht gegeizt letzte Woche. Das Saisonziel sei das Erringen eines wichtigen Titels, verkündete die Clubleitung. Auf das Spiel gegen den FC Zürich angesprochen, sagte Trainer Uli Forte am Tag?vor der Premiere: «Wir wollen wie die Feuerwehr loslassen.»
Sein Spruch mit der Feuerwehr erwies sich als Rohrkrepierer. Die Löschfahrzeuge mochten parat sein, die Schläuche verlegt, der Kommandant und seine Assistenten schienen ihre Leute präzise instruiert zu haben, was zu tun ist: Doch als es ernst galt im?Letzigrund, funktionierte so gut wie gar nichts. Es war, als stünden die Feuerwehrleute aus Bern ohne Wasser auf?einem Brandplatz.
Neben den Schuhen
Null Torschüsse, null Torgefahr, keine Struktur im Spiel, Dutzende von Fehlpässen und Missverständnissen: So lautete die vernichtende Bilanz nach der Hälfte der Partie. Das Beste aus Berner Sicht war, dass sie gegen den stürmisch angreifenden FCZ kein Tor kassiert hatten. Nach der Pause war der Titelaspirant etwas besser, aber immer noch weit weg von gut. Und doch lag er nach 69 schwachen Minuten plötzlich in Führung. Hoarau hatte eine Lecjaks-Flanke in gekonnter Manier ins Tor spediert, wobei Philippe Koch bei dem Kopfballduell schlecht aussah. Der Verteidiger bügelte seinen Fehler kurze Zeit später aus – mit einem kraftvollen Direktschuss nach einer Hereingabe von Chiumiento.
Als die Partie vorüber war, entzündete zumindest Forte ein kleines Feuerwerk. «In der ersten Halbzeit standen wir neben den Schuhen», gab er offen zu. Wieso sein Team über weite Strecken in der Partie kein Bein vor das andere brachte und einmal mehr in einem fremden Stadion viel zu passiv auftrat, konnte sich der Coach nicht erklären. Es könne sein, dass der eine oder andere Spieler etwas nervös gewesen sei. «Doch das lasse ich nicht gelten.»
Bei YB verdiente sich ausser Mvogo, welcher das Team vor der Pause mit mehreren starken Reflexen vor einem Rückstand bewahrt hatte, kein einziger Akteur gute Noten. Ein Ausfall war bei seinem Wettkampfdebüt der serbische Nationalspieler Miralem Sulejmani. Der hoch gehandelte Neuzuzug von Benfica Lissabon verlor praktisch jeden Zweikampf und kam zu einem einzigen harmlosen Halbabschluss.
Kein Musikgehör mehr
Schwach waren auch die zentralen Mittelfeldspieler Gajic und Bertone, welche nicht fähig waren, das Spiel zu lenken, geschweige denn die Offensivkräfte zu lancieren. «Wir müssen uns viel mehr bewegen und mehr Initiative zeigen», forderte Forte. Er nahm das ganze Team in die Pflicht. Einer, der sich wie immer viel bewegte, jedoch nichts bewegen konnte, war Gerndt. Der Schwede agierte in der zentralen Position hinter der einzigen Sturmspitze unglücklich. Was er auch probierte: Es misslang.
Nicht viel besser fällt Steffens Bilanz aus: zwei gelungene Flügelläufe in Halbzeit eins, ansonsten viel Leerlauf und eine Unachtsamkeit, die bestraft wurde – beim 1:1 stand der Aargauer viel zu weit weg von Gegenspieler Koch. Und auch Nuzzolo machte als Ersatzmann Sulejmanis keine Werbung in eigener Sache.
Im Hinblick auf das erste Heimspiel gegen den FC Luzern (nächster Samstag, 17:45 Uhr) fand es Forte angebracht, die Losung zu wiederholen, die er schon letzte Woche herausgegeben hatte: «Wir haben genug geredet, jetzt müssen Taten folgen.» Der Coach selber war bereits gestern wieder tätig: Er fuhr zwecks Gegnerstudium zum Match St. Gallen - Lugano. Wo seine Spieler den Tag verbrachten, ist nicht bekannt. Am Gurtenfestival jedenfalls soll sich keiner gezeigt haben. Falls doch, könnte es laut Forte eine Busse absetzen. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Oh ... y/13155098
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shalako
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Verfasst: Montag 20. Juli 2015, 10:56 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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20.07.2015  Zitat: «Das war Penalty und Rot»
Der FCZ spielte besser als YB, gleichwohl geriet er in Rückstand. Sein spätes Tor zum 1:1 war mehr als verdient, denn die Zürcher hätten einen Penalty erhalten müssen.
teve von Bergen gilt als ehrlicher und kritischer Fussballer. Als am Samstagabend die 94 Minuten im Letzigrund vorüber waren, erklärte der Captain der Young Boys ohne Umschweife: «Der FCZ war stärker, er hatte sicher über 70 Prozent Ballbesitz und auch die besseren Torchancen. Das 1:1 ist ein gutes Resultat für uns.» Dabei hatte es für die Berner vor diesem Gastspiel in Zürich nur ein Ziel gegeben: den Sieg.
Sie taten wenig dafür, so wenig sogar, dass Uli Forte ziemlich ernüchtert feststellen musste: «Wir waren viel zu passiv, und in der ersten halben Stunde standen wir sogar neben den Schuhen.» Seiner Einschätzung liess der YB-Trainer ein kurzes Fazit folgen: «Das Beste nach diesem Auftritt ist das Ergebnis.» Das Führungstor der Berner war nach 70 Minuten und ihrem ersten und auch einzigen wirklich guten Angriff gefallen. Lecjaks hatte von links geflankt, Hoarau sprang in der Mitte höher als Philippe Koch und vollendete mit dem Kopf. «Gut gemacht von Hoarau», fiel Koch dazu ein, «ich habe ihn nicht ausreichend behindern können.» Der Zürcher Verteidiger machte seinen Fehler zwölf Minuten später wieder gut, als er nach einem Zuspiel Chiumientos von der Strafraumgrenze traf. Es war Kochs erstes Tor seit 22 Monaten und der hochverdiente Ausgleich für den FCZ.
Die Chancen nicht genutzt
Das späte 1:1 sicherte den Zürchern wenigstens einen Punkt, aber natürlich wäre mehr möglich gewesen. «Wir hätten aufgrund der grösseren Spielanteile und besseren Chancen schon zur Pause mit zwei Treffern führen müssen», sagte Koch. Chermiti hatte in der ersten Halbzeit die beste Möglichkeit vergeben, als er bei seinem Abschluss aus naher Distanz den Berner Torhüter Mvogo anschoss. Und Pech für die Zürcher war, dass kurz vorher der sonst gute Schiedsrichter Jaccottet ein Foul von Hadergjonaj an Schneuwly im Strafraum nicht mit einem Elfmeter bestraft hatte. «Penalty und Rot gegen den YB-Verteidiger, ganz eindeutig», befand Urs Meier. Für den FCZ-Trainer war klar, dass es für YB nach einem möglichen Rückstand in Unterzahl ganz schwierig geworden wäre.
Weil die Zürcher zwar gut spielten, aber die Chancen nicht nutzten, wurde es nach dem 0:1 für sie prekär. Die Geschichte aus der letzten Rückrunde schien sich zu wiederholen. Auch da war der FCZ oft ansprechend aufgetreten, er hatte aber vorab im eigenen Stadion immer wieder knapp verloren. Gleich sechs seiner Partien im Letzigrund hatten im Frühling mit einem 0:1 geendet.
Vor diesem Hintergrund habe der gewonnene Punkt grossen Wert, befand Burim Kukeli, der als zentraler Verteidiger neben Alain Nef eine starke Leistung zeigte. «Eine erneute Heimniederlage wäre ungerecht gewesen, dieses 1:1 ist gut für unsere Moral.» Von der spielerischen Darbietung seiner Mannschaft war Kukeli durchaus angetan, zumal sich YB vor der Saison ja gleich selber zu einem Titelkandidaten erklärt habe. «Wir waren besser als der Gegner, das stimmt mich optimistisch.» Dieser Meinung konnte sich Meier vorbehaltlos anschliessen. Der Trainer war nicht zufrieden mit dem Resultat, mit dem Auftritt der Mannschaft aber schon. «Auf dieser Leistung lässt sich aufbauen», sagte er. Den kommenden Aufgaben schaut auch er zuversichtlich entgegen, zumal er mit der baldigen Rückkehr von Yassine Chikhaoui rechnet. Der Captain sucht nach einer langen Saison und mehreren Länderspielen mit Tunesien während der Schweizer Sommerpause noch seine Form und wurde gegen YB geschont.
Test mit Chikhaoui und Kusunga
Möglicherweise kommt Chikhaoui schon morgen Dienstag zu einem Teileinsatz gegen den VfL Wolfsburg. In diesem Test im grenznahen Singen (19 Uhr) wird auch Verteidiger Génseric Kusunga (Ex-Servette/Basel) mitspielen, der beim FCZ seit zehn Tagen im Probetraining weilt. Dass das mit 30 Fussballern bereits üppig besetzte Kader bei einer allfälligen Verpflichtung des früheren Schweizer U-21-Nationalspielers weiter aufgebläht würde, nähme Meier in Kauf: «Wir bestreiten im August alle drei Tage ein Pflichtspiel, wir brauchen dann immer wieder frische Kräfte.» http://www.derbund.ch/sport/fussball/Da ... y/27223922
_________________ For Ever
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