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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 24. Juni 2015, 10:10 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.06.2015  Zitat: Rundgang auf dem Bundesplatz
Hier übt YB die Meisterfeier! Am ersten Trainingstag von Sulejmani und Benito schaut sich YB Bern an. Auch den Ort, wo eine Meisterfeier steigen könnte.
Sulejmani, der Mann aus einem Vorort von Belgrad, wird das (noch) nicht wissen. Benito vielleicht. Marco Wölfli ganz bestimmt. Der Bundesplatz ist ein ganz heisser Hot Spot, wenn es darum geht, im Jahr 2016 einen Titel zu feiern.
Zuletzt machte der SC Bern dort 2013 den Tag zur Nacht, als man zusammen mit 20 '000 Fans den 13. Meistertitel feierte. Und 2010, als YB dem Titel sooo nahe stand, war auch angedacht, die grosse Party auf dem Bundesplatz abzuhalten.
Kommentar Scott Sutter während der zweistündigen Stadtbesichtigung, die von einer Kurzvisite von Stapi Alexander Tschäppat ergänzt wird und Bundesrat Alain Berset zufällig den Weg des YB-Trosses kreuzt: «Es wäre sehr geil, hier den Titel feiern zu können. Ob wir irgendwann da oben stehen können, ist natürlich noch offen. Wir werden aber alles dafür machen, dass es irgendwann so weit ist.»
Beim letzten Berner Titelgewinn, 1986, gab es keine offizielle Meisterfeier. YB-Historiker Charly Beuret erinnert sich: «YB feierte den Titelgewinn nach der Rückkehr aus Neuenburg im Bocciahüsli im Wankdorf. Und nach der Pokalübergabe eine Woche später im Stadion gabs bloss eine interne Feier im Bären in Ostermundigen.»
Als YB noch Serienmeister war, zu einer Zeit, als in den guten Stuben noch keine Fernseher standen und man ganz schlimme Schmerzen hatte, wenn man «www» sagte, da fanden die Feiern im Kornhaus-Keller statt. Das war in den 50er-Jahren.
Zurück zur Gegenwart. Mit den beiden Neuen aus Lissabon hat Sportchef Fredy Bickel ein Fundament gelegt, mit dem ein Frontalangriff auf den FCB möglich sein sollte. Auch wenn der Sportchef natürlich nicht vom Titel spricht. «Ich werde doch nicht hinstehen und sagen, wir wollen dieses und jenes erreichen. Basel ist die Nummer eins, das ist Fakt. Doch wir wollen Basel näherkommen.»
Und die beiden «Portugiesen»? Sulejmani verspricht den Titel natürlich auch nicht. «Aber ich verspreche, hundert Prozent fürs Team zu geben. Meine persönlichen Ambitionen sind immer hoch. Um zu sagen, wie hoch genau, ist es noch zu früh.»
Marderjäger Benito? «Ich habe mir das Berner Projekt angeschaut – und diesem Projekt zugestimmt.» Projekt? Meistertitel? Benito: «Über Ziele haben wir nicht gesprochen. Aber der Verein hat Ambitionen. Und mit dieser Mannschaft kann man sehr viel erreichen!» http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 00742.html
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 24. Juni 2015, 10:15 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.06.2015  Zitat: Vorteil YB – und der Traum Dzemaili lebt weiter
YB ist in der Vorbereitung weiter als Rivale FC Basel. Und denkt immer noch an Nationalspieler Blerim Dzemaili. Doch zuerst müssen Spieler weg.
«In welcher Sportart?», fragt Fredy Bickel lachend zurück. Die Frage war, ob YB jetzt ein Meisterteam habe, und natürlich hält Bickel auch eine ernsthafte Antwort bereit. «Meister wird man nicht wegen zweier starker neuer Spieler», sagt der YB-Sportchef, «sondern als Team, das gewachsen ist.» Das YB-Transferbudget ist eigentlich ausgereizt, etwas weniger als 5 Millionen Franken überweisen die Berner an Benfica Lissabon für Miralem Sulejmani und Loris Benito, der rund 1,5 Millionen kostet.
Nächstes Jahr möchte YB den Titel gewinnen, 30 Jahre nach dem letzten Triumph 1986. Und gemessen an den Transferaktivitäten darf man dreieinhalb Wochen vor Saisonstart festhalten: Vorteil YB! Die Young Boys haben ihr ohnehin gutes Team bisher zusammenhalten und verstärken können. Serienmeister Basel dagegen hat den Trainer gewechselt (Urs Fischer für Paulo Sousa) und vor allem drei Schlüsselspieler aus der Achse verloren: Abwehrchef Fabian Schär (zu Hoffenheim), Captain und Sturmführer Marco Streller (Rücktritt) sowie Fabian Frei. Der wohl wichtigste Basler Aufbauer wechselt zu Mainz.
Zuerst müssen Spieler weg
Der FCB wird noch auf dem Transfermarkt zuschlagen und hat es in den letzten Jahren meisterhaft verstanden, Abgänge zu ersetzen. Diesmal allerdings verlieren die Basler viel Erfahrung. «Der FCB wird so oder so stark sein», sagt Bickel dazu, «wir müssen auf uns schauen.» Der Sportchef erklärt, YB selber werde nur noch aktiv, wenn ein Spieler abgegeben werden könne. Angreifer Samuel Afum dürfte bald gehen, auch Moreno Costanzos Zukunft in Bern ist wenig rosig.
Allerdings ist es schwierig, einen Abnehmer für den Regisseur, dessen Lohn hoch ist, zu finden. Die Stammspieler dagegen sollen bleiben, was vor allem für Renato Steffen gilt. Weil Bickel in den nächsten zwölf Monaten aber auch erhebliche Transfereinnahmen erzielen muss, könnte Sékou Sanogo bei einem passenden Millionenangebot wechseln.
Gelingt es Bickel, für Afum und Costanzo Arbeitgeber zu finden, wird Sanogo aber vielleicht bei YB um einen Stammplatz kämpfen – an der Seite von Blerim Dzemaili. Dieser versteht sich mit Bickel ausgezeichnet, es gilt als ausgemacht, dass Dzemaili irgendwann bei jenem Klub spielt, wo Bickel arbeitet. Und Dzemaili, vor kurzem Vater geworden, liebäugelt mit einer Rückkehr in die Schweiz. Sions Präsident Christian Constantin würde dem 29-Jährigen offenbar den Lohn bezahlen, den Dzemaili bei Galatasaray erhält (knapp 2,5 Millionen Franken).
So viel kann YB nicht bieten. Doch mit einem Mehrjahresvertrag, der eine Beschäftigung nach der Profikarriere enthält, wäre der zentrale Aufbauer, der auch Angebote aus Italien, Deutschland und Griechenland hat, nach Bern zu locken. Selbst wenn das eine ausserplanmässige Investition wäre. Aber wenn der Nationalspieler YB zum Titel führen würde, hätte sich der Deal ausbezahlt: Der nächste Meister ist für die Champions League qualifiziert – was allein von der Uefa mindestens 15 Millionen Franken garantiert. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/29342534
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Hauptstadt
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Verfasst: Mittwoch 24. Juni 2015, 23:04 |
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shalako
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Verfasst: Freitag 26. Juni 2015, 10:46 |
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26.06.2015  Zitat: Beste Unterhaltung auf dem «Spitz»
YB und Thun messen sich am Freitagabend am Burkhalter-Cup mit Gastgeber Breitenrain und Wohlen.
Heute Freitag blickt Fussballbern auf den «Spitz» – oder besser: Fussballbern ist auf dem Sportplatz im Breitenrainquartier. Beim 12. Burkhalter-Cup nehmen die Super-League-Verein YB und Thun, der FC Wohlen aus der Challenge League sowie erstmals Gastgeber Breitenrain teil. WERBUNG
In den Halbfinals treffen Thun und Wohlen (17.30 Uhr) sowie YB und Breitenrain (18.30 Uhr) aufeinander, um 19.30 Uhr geht das Spiel um Platz 3 über den Kunstrasen, ab 20.30 Uhr findet der Final statt, jede Begegnung dauert 45 Minuten.
Debüts bei YB und Thun
Die Affiche der Veranstaltung ist verlockend. Bei YB beispielsweise geben Miralem Sulejmani und Loris Benito ihr Debüt, für beide Zugänge von Benfica Lissabon ist ein Einsatz von 45 Minuten vorgesehen.
Verzichten müssen die Young Boys noch auf ihre Schweizer Nationalspieler Steve von Bergen und Yvon Mvogo, die nach ihren Länderspielen länger Ferien hatten, beim Burkhalter-Cup aber als Zuschauer dabei sein werden – und noch am späten Freitagabend zusammen mit ihren Teamkollegen ins einwöchige YB-Trainingslager nach Gstaad einrücken werden.
Bei den Thunern wird derweil erstmals Ciriaco Sforza auf der Trainerbank sitzen. Er muss auf die angeschlagenen Michael Siegfried und Elvedin Causi verzichten, kann sonst aber personell aus dem Vollen schöpfen. Man darf gespannt sein, wie sich der FC Thun unter dem neuen Coach präsentieren wird.
3000 Zuschauer erwartet
Ein besonderer Höhepunkt wird der Burkhalter-Cup bestimmt für den FC Breitenrain. Er beendete die letzte Saison auf dem ausgezeichneten 3. Rang in der Promotion Liga – und ist damit der beste Quartierklub der Schweiz. Nun fordert er im Halbfinal zu Hause den grossen Nachbarn YB.
Die Young Boys streben den 7. Titel am Burkhalter-Cup an, der FC Thun hat das Turnier bisher viermal gewonnen. Er trifft im Halbfinal auf dem Sportplatz Spitalacker auf den FC Wohlen. Und was sich unspektakulär anhört, ist gleichfalls eine interessante Partie. Einerseits trainierte Ciriaco Sforza letzte Saison noch erfolgreich den FC Wohlen und hielt sehr lange ganz vorne in der Challenge League mit. Und andererseits ist Sforzas Nachfolger als Trainer Martin Rueda, der gleichzeitig auch Sportchef des Aargauer Vereins ist – und von Sommer 2012 bis zur Entlassung im Frühling 2013 (mit wenig Fortune) die Young Boys trainierte.
Beim FC Breitenrain freut man sich enorm auf das Fussballfest am Freitagabend – und erwartet laut Sportchef Christoph Schöbi rund 3000 Zuschauer. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/28617192
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Hauptstadt
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Verfasst: Dienstag 30. Juni 2015, 18:25 |
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 2. Juli 2015, 13:49 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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02.07.2015  Zitat: Schwitzen und erholen im Saanenland
Das ambitionierte YB bereitet sich im Saanenland auf die neue Saison vor. Im intensiven Training werden die Spieler geschlaucht, im Wasser erholen sie sich von den Strapazen.
Man möchte nicht tauschen. Und ist froh, dem schweisstreibenden Treiben von aussen zuschauen zu dürfen. Die Sonne brennt von oben, es ist 11 Uhr am Dienstag, auf dem Programm steht eine hochintensive Krafteinheit, das Zirkeltraining beinhaltet alles, was die Fussballer eher nicht zu ihren Lieblingsbeschäftigungen zählen. Die Koordination wird an mehreren Stationen geschult, es wird gehüpft, vorwärts und rückwärts, seitwärts und hoch in die Luft und wieder in die Hocke runter, als Folterinstrumente stehen Sprungseile, Hürden, Stangen, Bänder zur Verfügung. Und eins, zwei, drei – immer wieder.
Die Young Boys bereiten sich in diesen Tagen auf die neue Saison vor. In Gstaad, wo sie im Hotel Arc-en-Ciel logieren, und in Saanen, wo sie auf dem wunderschönen Sportplatz Schützebode beste Bedingungen vorfinden. Auf der Terrasse sitzen YB-Chefscout Stéphane Chapuisat und Talentmanager Christoph Spycher – und dürften gerade sehr froh sein, liegt ihre Aktivzeit hinter ihnen. Sportchef Fredy Bickel blickt zufrieden aufs Feld, die Stimmung sei toll, der strenge Konkurrenzkampf sorge für Belebung, es werde konzentriert gearbeitet. «Wir sind bereit», sagt Bickel, «aber dürfen nicht nachlassen.»
Fredy Bickel hat in zweieinhalb Jahren in Bern ein starkes Team aufgebaut. Schritt für Schritt. In diesem Sommer kamen mit Miralem Sulejmani und Loris Benito zwei Verstärkungen von Benfica Lissabon, im Idealfall (und im Dreijahresplan Bickels) feiern die Young Boys im nächsten Mai den ersten Meistertitel nach 30 Jahren. Dafür legen die Berner jetzt, knapp elf Monate vorher, während 9 Tagen die Basis im Saanenland. Zum fünften Mal in Serie sind sie bereits im Sommer hier, für Uli Forte ist es der dritte Vorsaisonaufenthalt in Gstaad. «Es ist ideal», schwärmt der Trainer, «im Hotel ist es familiär, das Essen ist ausgezeichnet und die Gegend fantastisch, das Wetter spielt mit.» Der YB-Vertrag mit Gstaad Tourismus läuft in diesem Jahr aus, aber Forte hofft, 2016 wieder hier zu sein. «Das ist für uns ein gutes Omen. Vor 2 Jahren wurden wir danach Dritte, letzte Saison Zweite, so darf es weitergehen.»
Beim Blick über das für Schweizer Verhältnisse prächtig besetzte Kader staunt man über die personelle Auswahl für Uli Forte. Jede Position ist doppelt besetzt, das war das Ziel der Young Boys. Und deshalb sagt der Trainer: «Bei uns kann sich keiner ausruhen. Das spüre ich im Training.» Auf eine Zielsetzung will sich Forte noch nicht festlegen. «Wir haben hohe Ziele und wollen uns verbessern. Aber das geht nicht, wenn man darüber spricht. Sondern wenn man viel dafür tut.»
Auch Captain Steve von Bergen und Ersatztorhüter Marco Wölfli halten wenig davon, die spürbare Euphorie rund um YB mit markigen Sprüchen noch zu befeuern. Von Bergen sagt: «Wir haben wirklich ein gutes Team. Aber dieses Potenzial müssen wir auf dem Rasen umsetzen.» Und Wölfli meint: «Ich bin schon sehr lange bei YB, und ich weiss, dass es nichts bringt, wenn man sich zusätzlich unter Druck setzt. Bei uns ist in den letzten Jahren etwas gewachsen, die Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern stimmt. Jetzt wollen wir zuerst mal gut in die Saison steigen.»
Das M-Wort nimmt keiner in den Mund. «Das wäre arrogant», sagt Coach Forte, «der FC Basel wurde zuletzt sechsmal Meister.» Und zur These, dass die Basler mal wieder einen schwierigen personellen Umbruch moderieren müssen und wegen der Abgänge von Fabian Schär, Fabian Frei und Marco Streller Probleme haben könnten, meint von Bergen sarkastisch: «Sie verloren in den letzten Jahren auch Xherdan Shaqiri, Granit Xhaka, Valentin Stocker oder Yann Sommer, wurden aber immer Meister. Das sind wirklich Riesenprobleme.» Er denke ohnehin, dass sich der FCB bis zum Saisonstart noch gewaltig verstärken werde, sagt von Bergen. Keine zwei Stunden später gibt der Serienmeister die Verpflichtung von Zdravko Kuzmanovic bekannt.
Marco Wölfli hat mindestens zwei Dutzend Trainingslager mit YB erlebt, auch er geht mit den hohen Erwartungen gelassen um: «Es ist wichtig, dass wir Schritt für Schritt unseren Weg weitergehen. Dann können wir viel erreichen.» Und Steve von Bergen, der nach den Länderspielen und bloss 9 Tagen Ferien in der Türkei am Freitag schon wieder ins Training einstieg, ist froh, dauert das Vorbereitungscamp nicht über drei Wochen – wie einst in Italien bei Cesena. «Dort ist die Sommerpause viel länger, also muss man ein anderes Grundlagentraining betreiben.» Martin Fryand, der Konditionstrainer, ist derweil zufrieden mit den YB-Akteuren: «Sie haben in den kurzen Ferien nicht geschludert, viele sind fit.» Trainer Uli Forte nahm während seiner Ferienwoche auf Mallorca sogar 3 bis 4 Kilogramm ab.
Auch in Gstaad ist Forte sportlich unterwegs. Für die rund viertelstündige Fahrt zum Training und zurück nimmt Forte wie alle anderen das Velo. Einige flitzen mit einem Stromer umher, andere haben Mountainbikes. Und auf halbem Weg gönnen sich Spieler und Staff eine Erfrischung für die müden Beine in der Saane. Ein paar kühlen bloss ein wenig die Waden wie Guillaume Hoarau, viele stehen minutenlang im Wasser.
Nach dem Mittagessen bleibt nur kurz Zeit zur Erholung, ehe am Nachmittag das nächste Training in Saanen auf der Agenda steht. Das Thermometer zeigt mittlerweile über 30 Grad an.
http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/26926874
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 8. Juli 2015, 16:31 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.07.2015  Zitat: Luxusprobleme im Luxuskader
YB hat ein stark besetztes Team, der Konkurrenzkampf findet auf hohem Niveau statt. Das birgt enorm viele Möglichkeiten – kann sich aber als heikel erweisen.
Wölfli; Sutter, Wüthrich, Rochat, Lecjaks; Bertone, Zakaria; Gonzalez, Kubo, Nuzzolo; Tabakovic. Und auf der Bank sitzen Costanzo, Afum und Castroman.
Es ist eine Mannschaft, die in der Super League um die Europa-League-Qualifikation mitspielen könnte – und kaum schlechter (aber ganz bestimmt teurer) als die Stammformation des FC Thun besetzt ist. Bei YB werden diese teilweise prominenten, teilweise routinierten, teilweise talentierten Fussballer in dieser Saison oft auf der Ersatzbank sitzen müssen. Bestenfalls. Denn auch dort haben ja nicht unbeschränkt viele Akteure Platz. Und so droht Spielern, die sich das heute noch nicht vorstellen können, in den nächsten Monaten ab und zu der Gang auf die Tribüne.
Viele Spiele, viele Optionen
Die Young Boys sind personell stark besetzt wie selten. Auch der Trainer ist begeistert. «Wir haben ein tolles Kader», sagt Uli Forte. «Das ist eine Verpflichtung. Denn von uns wird viel erwartet.» Derzeit hat YB keine verletzten Akteure, deshalb findet der Konkurrenzkampf auf sehr hohem Niveau statt. «Aber es wird Ausfälle geben», sagt Forte, «und wir werden beispielsweise im August fast alle drei Tage eine Partie bestreiten. Erreichen wir zudem eine Gruppenphase im Europacup, wird die Belastung im Herbst nicht geringer werden.» Deshalb sei es gut und wichtig, rotieren zu können. Es wird eine grosse Herausforderung für Uli Forte sein, alle Spieler bei Laune zu halten und keine Unruhe aufkommen zu lassen. «Wir werden enorm flexibel sein», sagt der Trainer. «Und wir werden immer genügend Alternativen besitzen. Das ist ein angenehmes Gefühl.»
Auch Steve von Bergen freut sich über die durch die Zugänge von Miralem Sulejmani, Loris Benito (beide Benfica Lissabon) und Denis Zakaria (Servette) sowie die Rückkehr der letzte Saison verliehenen Grégory Wüthrich (GC), Haris Tabakovic (Wil) und Alexander Gonzalez (Thun) entstandene Konkurrenzsituation. «Keiner kann sich ausruhen», sagt der Captain, «das zeichnet Spitzenteams aus. Eine der grossen Stärken des FC Basel war in den letzten Jahren, dass er eine ausgezeichnete Ersatzbank hatte. Und einige arrivierte Fussballer mussten gar auf die Tribüne.»
Die taktischen Überlegungen
Es ist schwierig zu deuten, wie die Wunschformation im 4-2-3-1-System aussehen könnte. Auf der Grafik abgebildet ist eine mögliche Aufstellung, wobei beispielsweise Sulejmani, der Königstransfer im Sommer, auch im zentralen offensiven Mittelfeld spielen könnte – und damit ein anderer auf dem linken Flügel. «Wir wollen unberechenbar sein», erklärt Uli Forte, «und wir haben auch dank den neuen Spielern enorm viele personelle Optionen.»
Auch in taktischer Hinsicht ist Forte bestrebt, für Überraschungsmomente zu sorgen. Das bei GC gereifte Abwehrtalent Wüthrich könnte zusammen mit den erfahrenen von Bergen und Milan Vilotic eine Dreierkette in der Verteidigung bilden – und YB dadurch im 3-4-3-System antreten. Der Dreimannsturm mit Sulejmani sowie Guillaume Hoarau und Renato Steffen wäre vergleichbar mit jenem des FCB mit Shkelzen Gashi, Breel Embolo und Derlis Gonzalez. «Ich möchte nicht tauschen», sagt Fredy Bickel schmunzelnd. Der Sportchef ist stolz auf die Mannschaft, die YB in den letzten zweieinhalb Jahren in seiner Amtszeit zusammengestellt hat. Er würde das natürlich nie so sagen. Bickel sagt: «Wir haben uns ständig verbessert, das war von Anfang an das Ziel. So ist etwas gewachsen, was uns viel Freude bereiten soll.»
Segen – oder Fluch?
Nicht in einer Hauruckaktion und mit acht Zugängen in einer Transferphase sind die Young Boys zu einem ernsthaften Titelkandidaten geworden, sondern Schritt für Schritt. Allerdings müssen die Akteure auf dem Rasen erst noch beweisen, dass sie so stark sind, wie es auf dem Papier scheint. Ärger zumindest ist keineswegs ausgeschlossen, schliesslich droht letztjährigen Stammkräften wie Jan Lecjaks, Raphael Nuzzolo und vielleicht auch Milan Gajic und Alexander Gerndt der Gang auf die Ersatzbank. «Alle sind motiviert und geben Vollgas», sagt Captain von Bergen. Und dann ergänzt er schmunzelnd: «Das wird nicht einfach für den Trainer.» Es sind Luxusprobleme, die Uli Forte geschickt moderieren muss. Sonst kann aus dem personellen Segen im Luxuskader ein Fluch werden.
Planungen
Die Young Boys möchten mit 25 Fussballern in die Saison steigen. Deshalb müssen bis spätestens Ende August zwei Akteure den Verein verlassen.Sportchef Fredy Bickel hätte gerne ein 25-Mann-Kader. Derzeit aber stehen noch 27 Akteure im YB-Team. Moreno Costanzo und Samuel Afum galten zu Beginn der Saisonvorbereitung vor ein paar Wochen als Abgangskandidaten – und für Costanzo gibt es weiter keine Zukunft in Bern. Für ihn wird intensiv ein Verein gesucht (und bis Ende der Transferphase Ende August wohl gefunden werden). Afum dagegen drängte sich in Trainings und Testspielen auf, vielleicht darf der Ghanaer, der sein Potenzial bei YB selten bewies, bleiben.
Erfolgreiches Verleih-Modell
Die Verpflichtung Blerim Dzemailis gestaltet sich unterdessen in diesem Sommer äusserst kompliziert, weil noch keine Spieler den Klub verlassen haben. Zumal der Nationalspieler im Ausland – und vor allem bei Sion – deutlich mehr verdienen kann.
Weil die Young Boys derzeit immer wieder gute Nachwuchsleute nach oben ziehen können, gehört es zu ihrer Strategie, dass einige Talente bei kleineren Klubs reifen sollen. Wie zuletzt Grégory Wüthrich und Haris Tabakovic. Oder wie aktuell Thomas Fekete (Biel), Nicolas Bürgy (Wil), Marco Bürki, Sven Joss (beide Thun) sowie Torhüter David von Ballmoos (Winterthur). Und wie bald vielleicht auch Miguel Castroman, Taulant Seferi oder erneut Tabakovic, der aber einen starken Eindruck hinterlässt. «Wir beobachten die Situation genau», sagt Bickel, «und entscheiden Ende August.»
Dann weiss YB, ob im Herbst Gruppenspiele in der Europa League oder sogar in der Champions League auf dem Programm stehen. «Scheiden wir in der Qualifikation aus», sagt Fredy Bickel, «brauchen wir nicht 25 Akteure, dann reichen 23.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/21887263
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shalako
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Verfasst: Donnerstag 9. Juli 2015, 17:15 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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09.07.2015  Zitat: Sind die Streifen schon wieder passé?Am Samstagnachmittag findet beim Stade de Suisse der traditionelle Saisonstart-Event von YB statt. Die Mannschaft wird dann erstmals ihre neuen Trikots präsentieren, ehe sie den VfB Stuttgart zum Testspiel bittet. Wird YB nächste Saison ohne Streifen auf dem Trikot spielen? Es sieht ganz danach aus. Denn am Samstag, beim traditionellen Saisonstart-Event auf dem Vorplatz des Stade de Suisse, wird die 1. Mannschaft der Öffentlichkeit ein neues Trikot präsentieren. «Es wird eine grössere Veränderung im Design geben», teilte YB-Mediensprecher Albert Staudenmann auf Anfrage mit. Was genau wollte er jedoch nicht verraten. Dass es eine leichte Änderung geben würde, ist bereits seit Februar klar. Damals gab YB bekannt, dass die Weltmarke Nike den bisherigen Ausrüster Jako ersetzen wird. Staudenmann gibt nur soviel bekannt: «Die Farben Gelb und Schwarz bleiben natürlich bestehen.» Alles andere wäre ja auch ein Frevel. Falls die Streifen tatsächlich verschwinden sollte, dürften das wohl viele Fans bedauern. Denn das Muster stiess bei der letztjährigen Präsentation bei den Fans auf viel Wohlwollen. Auch rückblickend werden die Fans das Trikot mit vorwiegend positiven Erlebnissen in Verbindung bringen. So gelang den Bernern doch mit der Teilnahme an der Europa League und dem 2. Schlussrang in der Meisterschaft eine Steigerung gegenüber der Vorsaison. Party auf dem Quartierplatz, Match im StadionDie um 13.45 Uhr stattfindende Mannschaft- und Trikotpräsentation wird wie üblich von einem festlichen Rahmenprogramm begleitet. Bereits um 12 Uhr können sich die kleinsten YB-Fans mit Torwandschiessen, Riesen-Töggelikasten und weiteren lustigen Aktivitäten vergnügen. Ab 12.45 Uhr sorgt dann der Berner DJ Christopher S für gute Stimmung auf dem Quartierplatz vor dem Stade de Suisse. Um 15.30 Uhr folgt schliesslich ein weiteres Highlight. Die Young Boys werden sich in einem Testspiel im Stade de Suisse mit dem VfB Stuttgart messen. Die Schwaben haben in der letzten Saison den Abstieg aus der Bundesliga nur in extremis verhindern können. VfB Stuttgart? Da klingelt was bei den YB-Fans. Am 1. Dezember 2010 gastierte nämlich der Klub im Europa-League-Gruppenspiel in Bern. Das denkwürdige Schneegestöber, das mit einem 4:2-Sieg für die Berner endete, dürfte noch sehr präsent sein. Der Eintritt kostet für Erwachsene übrigens zehn Franken, Jugendliche zahlen nur die Hälfte. Im Anschluss an das Spiel können die eingefleischten Fans auf der Haupttribüne mit den Spielern auf Tuchfühlung gehen. Denn dort, im Sektor A, findet eine Autogrammstunde statt. Auch das ist noch nicht der Schlusspunkt: Um 19 Uhr zeigt das HipHop-Center Bern eine Rap- und Tanz-Show, und um 20 Uhr beschallt Florian Ast den Quartierplatz mit seinem Songrepertoire. Ab 22 Uhr steigt im Eleven für Partygänger noch eine grosse Sause. Wankdorffest startet bereits am FreitagDer Saisonstart-Event findet auch dieses Jahr im Rahmen des Wankdorffestes statt, das bereits am Freitag beginnt. Am Freitagabend werden auf dem Quartierplatz der Zürcher Sänger Nickless (19.30 Uhr) und die Berner Combo Open Season (20.45 Uhr) auftreten. Mehr zum Programm: www.wankdorffest.ch http://www.bernerzeitung.ch/region/bern ... y/26739939
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Hauptstadt
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Verfasst: Montag 13. Juli 2015, 10:26 |
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Registriert: Donnerstag 6. Mai 2004, 14:28 Beiträge: 6742
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shalako
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Verfasst: Montag 13. Juli 2015, 11:32 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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13.07.2015  Zitat: So sieht das neue YB-Dress aus
Die Streifen sind weg, und auswärts wird ganz in Weiss gespielt. Am Samstagnachmittag präsentierten die Young Boys am traditionelle Saisonstart-Event ihre neuen Trikots.
Am Samstag, beim traditionellen Saisonstart-Event auf dem Vorplatz des Stade de Suisse, präsentierten die Young Boys der Öffentlichkeit erstmal ihr neues Trikot für die kommende Saison. Als Captain Steve von Bergen als Erster die Bühne betrat, war für die zahlreich erschienenen Fans klar: Das gestreifte Tenu der Young Boys ist nach einer Saison bereits wieder passé.
Das neue Trikot kommt um einiges schlichter daher. Es ist hauptsächlich gelb gehalten, nur an den Ärmeln sind zwei schwarze Streifen. Eine weitere Änderung ist der Gelbton des Shirts, dieser ist etwas dunkler und weniger leuchtend als bisher.
Eine Überraschung gabs auch beim Auswärtsdress. Dieses ist nämlich ganzheitlich weiss gehalten. Letzte Saison spielten die Berner in fremden Stadien ganz in Schwarz. YB-Publikumsliebling Guillaume Hoarau wurde die Ehre zuteil, das Auswärtsdress als Erster den Fans zu zeigen.
Sport XX als neuer Sponsor
Dass es eine leichte Änderung bei den Trikots geben würde, war bereits seit Februar klar. Damals gab YB bekannt, dass die Weltmarke Nike den bisherigen Ausrüster Jako ersetzen wird. So trägt YB nun den bekannten Nike-Swoosh auf der Brust. Hauptsponsor bleibt Honda.
YB-CEO Alain Kappeler gab bei der Leibchenpräsentation gleich noch bekannt, dass die Migros Aare als Trikot-Sponsor gewonnen werden konnte. Das Sportgeschäft «Sport XX» wird in der kommenden Saison als Sponsor auf dem Rücken der Young Boys prangen.
Auch die drei Neuzugänge bei YB (Miralem Sulejmani, Loris Benito und Denis Zakaria) konnten sich von den Fans auf der Bühne feiern lassen. So wurde auch bekannt, für was für Nummern sich die drei entschieden hatten. Flügelspieler Sulejmani wird neu die Nummer 7 tragen. Mittelfeldaufbauer Zakaria hat die Nummer 28 gewählt. Und Aussenverteidiger Benito läuft künftig mit der Nummer 80 auf. Auffallend beim YB der Saison 2015/16: Niemand trägt die Spielmachernummer 10.
Party auf dem Quartierplatz, Match im Stadion
Die Mannschaft- und Trikotpräsentation wurde wie üblich von einem festlichen Rahmenprogramm begleitet. Bereits um 12 Uhr konnten sich die kleinsten YB-Fans mit Torwandschiessen, Riesen-Töggelikasten und weiteren lustigen Aktivitäten vergnügen. Anschliessend heizte der Berner DJ Christopher S die Anwesenden mit seinem Sound ein.
Unmittelbar nach der Präsentation konnten die YB-Kicker gleich zeigen, wie es sich so spielt in den neuen Nike-Trikots. Denn als weiteres Highlight stand um 15:30 Uhr im Stade de Suisse ein Testspiel gegen den VfB Stuttgart an. Die neuen Tenus haben die Berner offenbar beflügelt, denn gleich 4:1 fertigten sie einen harmlosen VfB Stuttgart ab.
Das war jedoch noch nicht der Schlusspunkt: Danach zeigte das HipHop-Center Bern eine Rap- und Tanz-Show, und um 20 Uhr beschallte Florian Ast den Quartierplatz mit seinem Songrepertoire.
Hoaraus Gastspiel bei Open Season
Der Saisonstart-Event findet auch dieses Jahr im Rahmen des Wankdorffestes statt, das bereits am Freitag begonnen hat. Am Freitagabend spielten auf dem Quartierplatz der Zürcher Sänger Nickless und die Berner Reggea-Combo Open Season. Letztere sorgten für eine handfeste Überraschung, als sie plötzlich YB-Sturmtank und Bob-Marley-Fan Guillaume Hoarau auf die Bühne holten und mit ihm den Song «Stir it up» zum Besten gaben. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/16082197
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