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 Beitrag Verfasst: Sonntag 26. April 2015, 11:17 
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YB auswärts gegen GC

Gibt Sanogo heute Comeback in Startelf?

Spätestens seit der Ex-Basler Cabral wochenlang Trainingsgast war und YB ihn auch verpflichten wollte, ahnt man: YB wappnet sich für einen allfälligen Abgang von Sekou Sanogo (25).

Dieser könnte heute auswärts gegen GC nach sechswöchiger Verletzungspause sein Comeback in der Startelf geben.

Sportchef Fredy Bickel sucht also nicht bloss neue Flügel und einen Zehner, sondern auch einen Sechser. Nicht suchen muss er hingegen Grégory Wüthrich. Den Innenverteidiger wird Bickel heute von Nahem sehen, denn die Leihgabe im GC-Dress läuft sicher auf.

Aaraus Moreno Costanzo durfte das nicht, weil der Leihvertrag das so vorsah. Weil GC im Gegensatz zu Aarau das gesamte Salär des Leihspielers zahlt, hat YB kein Mitspracherecht.


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 99195.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 26. April 2015, 14:24 
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----------------------mvogo------------------------
hadergjonaj-----vilotic------ von bergen-------lecjaks
---------------sanogo--------gajic------------------
steffen--------------gerndt ------------------nuzzolo
---------------------hoarau-------------------------


gc - yb 1:3

hoarau, gerndt, steffen

8'000


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 26. April 2015, 21:05 
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YB entgleitet das frühe Glück

YB entgleitet in Zürich gegen GC eine 2:0-Führung. In der Nachspielzeit erzwingt Caio den Ausgleich. Der zu genügsame Tabellenzweite taumelt in der Schlussphase regelrecht einem Punktverlust entgegen.

Während 91 Minuten glaubten die Young Boys, vom 2:1-Coup Luzerns in Basel profitieren zu können. Aber statt dem Titelhalter bis auf sieben Punkte näherzurücken, standen sie am bitteren Ende mit einem Remis da, das sich aus ihrer Optik betrachtet wie eine Niederlage anfühlen musste.

Die Art und Weise, wie YB im erneut sehr dünn besetzten Letzigrund (5800 Zuschauer) eine höchst vorteilhafte Konstellation verspielte, passt nicht zum in der Winterpause eingeleiteten Aufschwung mit nur einer Niederlage in den elf Partien der Rückrunde.

Als Topskorer Guillaume Hoarau zwölf Sekunden nach seiner Einwechslung (46.) auf 2:0 erhöhte, fokussierten sich die zu bequemen Gäste allzu früh nur noch auf die Verwaltung des Besitzstandes. GC drehte markant auf. Ravet war kaum mehr zu stoppen. Mit seinem 1:2 (71.) löste er einen verblüffenden Sturmlauf aus. YB verlor die Kontrolle und dann die Orientierung vollends. Erst verzögerte die Latte (Ravet) den Berner Einbruch, ehe Caio in der 91. Minute die Young Boys ein weiteres und letztes Mal vor unlösbare Probleme stellte.

Schon in der Startphase hatte YB die Bühne generös und nahezu ausnahmslos den Hoppers überlassen. Doch die Zürcher wussten mit ihren Freiheiten lange zu wenig anzufangen. Caio, der Brasilianer gleich zweimal, und Lang verpassten frühere Glücksmomente teilweise in fahrlässiger Manier.

YB hingegen genügte schon in der ersten Hälfte ein einziger Angriffszug zum Führungstor. Als GC im Kollektiv (zu) weit aufgerückt war, enteilte Steffen. Der perfekte Konter endete mit dem fünften Saisontor Kubos (27.). Im zweiten Abschnitt fuhr Fortes Auswahl gleich minimalistisch und zunächst maximal erfolgreich fort, bis GC den verdienten Umschwung erzwang.

Grasshoppers - Young Boys 2:2 (0:1)

5800 Zuschauer. - SR Amhof. - Tore: 27. Kubo (Steffen) 0:1. 46. Hoarau (Gerndt) 0:2. 72. Ravet (Caio) 1:2. 91. Caio (Abrashi) 2:2.

Grasshoppers: Vasic; Lang, Wüthrich, Gülen (88. Bauer), Lüthi (83. Jahic); Ravet, Abrashi, Vadocz, Fedele (66. Tarashaj); Ben Khalifa, Caio.

Young Boys: Mvogo; Sutter, Von Bergen, Rochat, Lecjaks; Steffen (64. Zarate), Gajic, Bertone, Nuzzolo; Gerndt (77. Sanogo), Kubo (46. Hoarau).

Bemerkungen: GC ohne Grichting, Gjorgjev (beide gesperrt), Pavlovic, Dabbur (beide gesperrt), YB ohne Vilotic, Seferi (beide verletzt). 83. Lattenschuss von Ravet. Verwarnungen: 3. Caio, 20. Kubo, 42. Sutter, 44. Fedele, 56. Lüthi (alle Foul), 63. Nuzzolo (Unsportlichkeit).


http://www.aargauerzeitung.ch/sport/fus ... -129078125

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 26. April 2015, 21:07 
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Caio rettet den Grasshoppers einen Punkt

Die Grasshoppers sind in der 29. Runde der Super League zuhause gegen die Young Boys in letzter Sekunde zu einem Punktgewinn gekommen. Erst in der Nachspielzeit traf Caio für die Gastgeber zum 2:2-Ausgleich.

Nach der 1:2-Niederlage des FC Basel zuhause gegen Luzern hätten die Young Boys mit einem Sieg in Zürich bis auf sieben Punkte zum Leader aufschliessen können. Dass der Rückstand nun immer noch beträchtliche neun Punkte beträgt, mussten sich die Berner selber zuschreiben.

Caio lässt Grasshoppers jubeln

Nach einer scheinbar beruhigenden 2:0-Führung gaben die Gäste die Partie bei GC in der Schlussphase noch aus der Hand. Yoric Ravet gelang nach 71 Minuten der Anschlusstreffer für die Grasshoppers. Wenig später hatte YB bei einem Lattenschuss von Ravet noch Glück. Als bereits die Nachspielzeit lief, belohnte sich GC aber doch noch für die Schlussoffensive. Caio kam im Strafraum an den Ball und traf souverän zum Ausgleich.

Kubo und Hoarau schiessen YB 2:0 in Front

Der Punkt für die Grasshoppers war verdient. Die Zürcher waren während der ganzen Partie die etwas aktivere Mannschaft. Vorab in der ersten Halbzeit diktierten die Gastgeber das Geschehen und kamen durch Caio bereits früh zu einer guten Chance.

In Sachen Effizienz konnten sie aber nicht mit YB mithalten. Die Berner fanden offensiv lange gar nicht statt - bis zur 27. Minute. Nach dem ersten schnellen und sehenswert vorgetragenen Angriff schoss Yuya Kubo sein Team entgegen dem Spielverlauf in Führung.

Der zweite Berner Treffer fiel dann zu einem für GC äusserst unglücklichen Zeitpunkt. Nur gerade 14 Sekunden nach Anpfiff der zweiten Halbzeit traf Guillaume Hoarau nach einer Flanke von Alexander Gerndt zum 2:0. Hoarau war erst nach der Pause für Kubo gekommen.

GC nimmt Offerte an

In der Folge hatten die Young Boys das Geschehen im Griff. Aus unerklärlichen Gründen hörten sie dann aber plötzlich auf, Fussball zu spielen. Damit luden sie GC regelrecht ein, in die Partie zurückzukommen. Und die Grasshoppers nahmen diese Offerte dankend an.


http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... inen-punkt

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 26. April 2015, 21:09 
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GC punktet dank Last-Minute-Tor von Caio

YB verschenkt einen sicher geglaubten Dreier gegen GC und muss sich mit einem 2:2 begnügen. Guillaume Hoarau trifft 12 Sekunden nach seiner Einwechslung.

YB ist in Zürich gegen GC eine 2:0-Führung entglitten. In der Nachspielzeit erzwang Caio den Ausgleich. Der zu genügsame Tabellenzweite taumelte in der Schlussphase regelrecht einem Punktverlust entgegen.

Während 91 Minuten glaubten die Young Boys, vom 2:1-Coup Luzerns in Basel profitieren zu können. Aber statt dem Titelhalter bis auf sieben Punkte näherzurücken, standen sie am bitteren Ende mit einem Remis da, das sich aus ihrer Optik betrachtet wie eine Niederlage anfühlen musste.

Hoarau beweist Jokerqualität

Die Art und Weise, wie YB im erneut sehr dünn besetzten Letzigrund (5800 Zuschauer) eine höchst vorteilhafte Konstellation verspielte, passt nicht zum in der Winterpause eingeleiteten Aufschwung mit nur einer Niederlage in den elf Partien der Rückrunde.

Als Topskorer Guillaume Hoarau zwölf Sekunden nach seiner Einwechslung (46.) auf 2:0 erhöhte, fokussierten sich die zu bequemen Gäste allzu früh nur noch auf die Verwaltung des Besitzstandes. GC drehte markant auf. Ravet war kaum mehr zu stoppen. Mit seinem 1:2 (71.) löste er einen verblüffenden Sturmlauf aus. YB verlor die Kontrolle und dann die Orientierung vollends. Erst verzögerte die Latte (Ravet) den Berner Einbruch, ehe Caio in der 91. Minute die Young Boys ein weiteres und letztes Mal vor unlösbare Probleme stellte.

YB nicht besser, aber effizienter

Schon in der Startphase hatte YB die Bühne generös und nahezu ausnahmslos den Hoppers überlassen. Doch die Zürcher wussten mit ihren Freiheiten lange zu wenig anzufangen. Caio, der Brasilianer gleich zweimal, und Lang verpassten frühere Glücksmomente teilweise in fahrlässiger Manier.

YB hingegen genügte schon in der ersten Hälfte ein einziger Angriffszug zum Führungstor. Als GC im Kollektiv (zu) weit aufgerückt war, enteilte Steffen. Der perfekte Konter endete mit dem fünften Saisontor Kubos (27.). Im zweiten Abschnitt fuhr Fortes Auswahl gleich minimalistisch und zunächst maximal erfolgreich fort, bis GC den verdienten Umschwung erzwang.

Grasshoppers - Young Boys 2:2 (0:1)
5800 Zuschauer. – SR Amhof.
Tore: 27. Kubo (Steffen) 0:1. 46. Hoarau (Gerndt) 0:2. 72. Ravet (Caio) 1:2. 91. Caio (Abrashi) 2:2.
Grasshoppers: Vasic; Lang, Wüthrich, Gülen (88. Bauer), Lüthi (83. Jahic); Ravet, Abrashi, Vadocz, Fedele (66. Tarashaj); Ben Khalifa, Caio.
Young Boys: Mvogo; Sutter, Von Bergen, Rochat, Lecjaks; Steffen (64. Zarate), Gajic, Bertone, Nuzzolo; Gerndt (77. Sanogo), Kubo (46. Hoarau).
Bemerkungen: GC ohne Grichting, Gjorgjev (beide gesperrt), Pavlovic, Dabbur (beide gesperrt), YB ohne Vilotic, Seferi (beide verletzt). 83. Lattenschuss von Ravet.
Verwarnungen: 3. Caio, 20. Kubo, 42. Sutter, 44. Fedele, 56. Lüthi (alle Foul), 63. Nuzzolo (Unsportlichkeit).


http://www.20min.ch/sport/dossier/super ... y/19913676

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 26. April 2015, 21:12 
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GC erkämpft sich das späte Glück

YB entgleitet in Zürich gegen GC eine 2:0-Führung. In der Nachspielzeit erzwingt Caio den Ausgleich.

Während 91 Minuten glaubten die Young Boys, vom 2:1-Coup Luzerns in Basel profitieren zu können. Aber statt dem Titelhalter bis auf sieben Punkte näherzurücken, standen sie am bitteren Ende mit einem Remis da, das sich aus ihrer Optik betrachtet wie eine Niederlage anfühlen musste.

Das Spiel im Zeitraffer:

9. Minute: Caio taucht zum zweiten Mal gefährlich vor dem YB-Tor auf. Nach einem GC-Freistoss steigt der Brasilianer im Berner Strafraum am höchsten, sein Kopfball fliegt knapp über die Latte.

27. Minute, 0:1: Der erste richtige YB-Angriff führt auch gleich zum Tor. Als GC im Kollektiv zu weit aufgerückt war, enteilte Steffen. Der perfekte Konter endete mit dem fünften Saisontor von Kubo.

35. Minute: Kubo wirbelt im Strafraum und sieht Gerndt, der YB-Stürmer vertändelt aber kläglich.

43. Minute: Lang kommt nach einem Eckball frei zum Kopfball, der GC-Captain verfehlt das Tor jedoch klar.

46. Minute, 0:2: YB-Topskorer Guillaume Hoarau kommt nach der Pause und trifft nach starker Vorarbeit von Alexander Gerndt per Kopf zum 2:0.

50. Minute: Vadocz drückt im YB-Strafraum ab und trifft den liegenden Von Bergen an der Hand – die Pfeife des Schiedsrichters bleibt stumm. Ein Fehlentscheid.

72. Minute, 1:2: Ein sehenswerter Konter der Grasshoppers: Caio mit der perfekten Flanke auf Ravet, dieser schlittert mit dem Ball ins Tor.

92. Minute, 2:2: Ravet und Tarashaj wirbeln im Berner Strafraum, dann kommt der Pass auf die Seite zu Caio, dieser trifft eiskalt.

Herausragend bei GC: Caio – der Brasilianer geht von Beginn weg aggressiv in die Zweikämpfe, bringt Schwung in die Offensive und belohnt seinen Einsatz mit dem 2:2.

Herausragend bei YB: Hoarau – der Franzose kommt trotz Leistenprobleme nach der Pause für Torschütze Kubo ins Spiel und trifft 12 Sekunden nach Wiederanpfiff zum 2:0.

Stimmen zum Spiel:

YB-Stürmer Renato Steffen: «Wir haben ein Problem: sobald Basel patzt, können wir das nicht ausnutzen. Das ist sehr schade. Wir haben gegen GC nach dem 2:0 aufgehört Fussball zu spielen, das ist ein echtes Manko von uns. »

YB-Trainer Uli Forte: «Wir haben den Sieg leichtfertig aus der Hand gegeben. GC hat sich aber auch gewehrt. Wir hatten 70 Minuten lang alles Griff, bis GC das Unmögliche noch möglich machte. Solche Spiele müssen wir aber eigentlich nach Hause bringen.»

GC-Trainer Pierluigi Tami: «Ein verdienter Punkt. Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Ich wollte eine Reaktion nach Luzern. Das war eine gute Leistung. Wir hatte mehr Torchancen als YB. Es gibt Spieler mit Charakter in unserem Team. Zweite Halbzeit dominiert.»

So geht es weiter:

Als Topskorer Guillaume Hoarau zwölf Sekunden nach seiner Einwechslung (46.) auf 2:0 erhöhte, fokussierten sich die zu bequemen Gäste allzu früh nur noch auf die Verwaltung des Besitzstandes. GC drehte markant auf. Ravet war kaum mehr zu stoppen. Mit seinem 1:2 (71.) löste er einen verblüffenden Sturmlauf aus. YB verlor die Kontrolle und dann die Orientierung vollends. Erst verzögerte die Latte (Ravet) den Berner Einbruch, ehe Caio in der 91. Minute die Young Boys ein weiteres und letztes Mal vor unlösbare Probleme stellte.

Schon in der Startphase hatte YB die Bühne generös und nahezu ausnahmslos den Hoppers überlassen. Doch die Zürcher wussten mit ihren Freiheiten lange zu wenig anzufangen. Caio, der Brasilianer gleich zweimal, und Lang verpassten frühere Glücksmomente teilweise in fahrlässiger Manier.

YB hingegen genügte schon in der ersten Hälfte ein einziger Angriffszug zum Führungstor. Als GC im Kollektiv (zu) weit aufgerückt war, enteilte Steffen. Der perfekte Konter endete mit dem fünften Saisontor Kubos (27.). Im zweiten Abschnitt fuhr Fortes Auswahl gleich minimalistisch und zunächst maximal erfolgreich fort, bis GC den verdienten Umschwung erzwang.

Grasshoppers - Young Boys 2:2 (0:1)

5800 Zuschauer. - SR Amhof. - Tore: 27. Kubo (Steffen) 0:1. 46. Hoarau (Gerndt) 0:2. 72. Ravet (Caio) 1:2. 91. Caio (Abrashi) 2:2.

Grasshoppers: Vasic; Lang, Wüthrich, Gülen (88. Bauer), Lüthi (83. Jahic); Ravet, Abrashi, Vadocz, Fedele (66. Tarashaj); Ben Khalifa, Caio.

Young Boys: Mvogo; Sutter, Von Bergen, Rochat, Lecjaks; Steffen (64. Zarate), Gajic, Bertone, Nuzzolo; Gerndt (77. Sanogo), Kubo (46. Hoarau).

Bemerkungen: GC ohne Grichting, Gjorgjev (beide gesperrt), Pavlovic, Dabbur (beide gesperrt), YB ohne Vilotic, Seferi (beide verletzt). 83. Lattenschuss von Ravet. Verwarnungen: 3. Caio, 20. Kubo, 42. Sutter, 44. Fedele, 56. Lüthi (alle Foul), 63. Nuzzolo (Unsportlichkeit).


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/14921039

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 26. April 2015, 21:15 
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2:2 in der Nachspielzeit

YB vergibt Sieg in letzter Sekunde!

Die Berner Young Boys führen bis in der 91. Minute bei GC. Dann trifft Caio doch tatsächlich noch zum 2:2.

Das Spiel:
Die Partie kommt in der ersten Hälfte im Letzi nie richtig in Fahrt. Viele Unterbrüche und Fehler hemmen den Spielfluss. GC kommt etwas besser ins Spiel, aber YB ist cleverer und macht das Tor nach einem Konter. Dann holt Hoarau die Hoppers in der zweiten Hälfte aus dem Tiefschlaf, erzielt das 2:0 nur 12 Sekunden nach der Pause. YB lauert von nun an auf Konter. Und GC kommt dank Ravet nochmals heran! Die Hausherren drücken fortan auf den Ausgleich – und schaffen diesen tatsächlich noch in der Nachspielzeit!

Die Tore:
0:1, 27. Minute: Gute Chance für GC-Lang! Aber Mvogo hält – und lanciert den Konter! Bertone mit einem Super-Steilpass in die Tiefe, Steffen zieht über links davon, spielt herrlich in die Mitte, wo Kubo nur noch zur Berner Führung einschieben muss.

0:2, 46. Minute: Hallo wach!? GC schläft nach der Halbzeit, YB ist voll da! Gerade mal 12 Sekunden (!) sind gespielt, als sich Gerndt stark durchsetzt und von links auf den langen Pfosten flankt. Dort kommt der gerade eingewechselte Hoarau geflogen und köpft zum 2:0 ein.

1:2, 72. Minute: Hoarau versucht in der Verteidigung auszuhelfen, lässt sich aber auf der linken Seite von Caio vernaschen. Dieser spielt scharf und flach in die Mitte, wo Ravet angebraust kommt und zum Anschluss trifft.

2:2, 91. Minute: GC drückt massiv auf den Ausgleich. Aus dem Durcheinander im Berner Strafraum kommt der Ball zu Caio, der von links her Mvogo in der Nachspielzeit bezwingt.

Das gibt zur reden:
In der 50. Minute kommts zu einer heissen Szene im Berner Strafraum! GC reklamiert Hands, nachdem ein Vadocz-Schuss an die Hand des am Boden liegenden Von Bergen geht. Schiedsrichter Amhof pfeift nicht.

Die Statistik:
YB-Bomber Hoarau ist nicht zu stoppen: 15. Saisongoal im 21. Spiel – Platz 2 in der Torschützenliste. Das 2:1 fällt gerade mal 12 Sekunden nach seiner Einwechslung.

Der Beste:
Caio (GC): Der Brasilianer ist eine Klasse für sich. Ein Tor, ein Assist.

Der Schlechteste:
Schiri Amhof: Übersieht zwei Handspiele von YB-Abwehrchef Von Bergen im eigenen Strafraum.

So gehts weiter:
GC spielt am Mittwoch zuhause gegen Thun (19.45 Uhr), YB empfängt am gleichen Tag (und zur gleichen Zeit) den FC Aarau.


GC – YB 2:2 (0:1)

Letzigrund. – 5800 Fans. – SR: Amhof.

Tore: 27. Kubo (Steffen) 0:1. 46. Hoarau (Gerndt) 0:2. 72. Ravet (Caio) 1:2. 91. Caio (Abrashi) 2:2.

GC: Vasic ; Lang , Wüthrich , Gülen , Lüthi ; Abrashi , Vadocz , Fedele ; Ravet , Caio ; Ben Khalifa .

YB: Mvogo ; Sutter , Rochat , Von Bergen , Lecjaks ; Bertone , Gajic ; Steffen , Kubo , Nuzzolo ; Gerndt.

Auswechslungen:
GC: Tarashaj (66. für Fedele). Jahic (83. für Lüthi). Bauer (88. für Gülen).
YB: Hoarau (46. für Kubo). Zarate (64. für Steffen). Sanogo (77. für Gerndt).

Bemerkungen: GC ohne Dabbur, Pavlovic (beide verletzt), Grichting und Gjorgjev (beide gesperrt). YB ohne Vilotic und Seferi (beide verletzt).

Gelb: 3. Caio (Foul). 20. Kubo (Foul). 42. Sutter (Foul). 44. Fedele (Foul). 51. Lüthi (Foul). 63. Nuzzolo (Unsportlichkeit).


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 99455.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 26. April 2015, 21:17 
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Caio und die Draufgänger

Die Young Boys verpassen die grosse Chance, näher an den FC Basel heranzurücken. Es ist so etwas wie ein Rückfall in überwunden geglaubte Zeiten.

Uli Forte hat sich kaum verändert, seit er die Grasshoppers vor knapp zwei Jahren verlassen hat und YB-Trainer geworden ist; einige haben ihm diesen Weggang noch immer nicht verziehen, sie pfeifen weiterhin, wenn er zurück nach Zürich kommt, aber das ist mehr ein Ritual als echte Ablehnung.

GC hat mit dem Klub, dem Forte damals den Rücken gekehrt hat, fast nichts mehr gemeinsam. Die Grasshoppers sind ein anderer Verein geworden, und wenn es so herauskommt, wie es sich der Trainer Pierluigi Tami vorstellt, dann macht er aus GC eine ehrliche, solide Mannschaft, so zuverlässig wie er selber; nichts Extravagantes, bloss eine Mannschaft, die nicht weiss, wie man aufgibt, so wie beim 2:2 am Sonntag gegen YB. Tami ist ein Trainer, den man als Spieler nicht enttäuschen will. Da ist etwas in seiner Art, dass man sofort ein schlechtes Gewissen bekommt, wenn man es trotzdem tut. Vielleicht liegt das daran, dass Tami ein auffällig warmes Vertrauensverhältnis zu seinen Spielern unterhält; vielleicht besteht der Grund aber auch nur darin, dass er seine Mannschaft nicht überfordert, er verlangt nichts von ihr, was sie nicht kann. Und was sie kann, reicht hin und wieder schon recht weit, selbst nach einem 0:2 gegen ein Spitzenteam.

Es war ein verdienter Punkt für die Grasshoppers, auch wenn der Ausgleich durch Caio erst in der Nachspielzeit fiel. Caio ist derjenige, der diese Mannschaft in guten Momenten veredeln und auf ein anderes Niveau heben kann, und Caio hat gerade recht viele von diesen Momenten. «Ich bin fit, es geht mir gut», sagt er. Zahlreiche Spieler seiner Klasse hat GC nicht, aber manchmal ist Caio allein genug, wenn er Draufgänger wie Matteo Fedele oder Amir Abrashi um sich hat, die so lustvoll kämpfen, wie Caio Fussball spielt. Tami sagte: «Ich möchte meiner Mannschaft gratulieren.» Das sagen viele Trainer. Tami aber meinte es ernst, unabhängig vom Resultat. Er hätte vermutlich das Gleiche gesagt, wenn GC verloren hätte, denn das Spiel seines Teams war gut, es war solidarisch, es war druckvoll – und es war zu sorglos in wichtigen Momenten, so wie beim 0:1 nach einem Konter Yuya Kubos oder beim 0:2 durch den eingewechselten Guillaume Hoarau wenige Sekunden nach der Pause. Yoric Ravet traf nach dem 1:2 (72.) die Latte, und selbst der YB-Verteidiger Steve von Bergen räumte ein, dass GC ein Handspenalty zugestanden hätte.

Auch Forte sagte, «dass das 2:2 in Ordnung geht, obwohl wir 70 Minuten lang alles im Griff hatten». Da übertrieb Forte die Stilsicherheit seines Teams; es war zwar effizient, aber war schon lange vor dem Anschlusstreffer zu nachlässig und viel zu passiv geworden; eigentlich hatte man gedacht, Forte habe seiner Mannschaft solches Verhalten ausgetrieben.

Als Forte gefragt wurde, wie sehr es ihn schmerze, nach der Niederlage Basels nicht näher an den Leader herangerückt zu sein, sagte er: «Damit beschäftigen wir uns nicht. Ich habe immer gesagt, dass Basel Fehler machen muss, wenn wir eine Chance haben wollen.» Das ist ein einstudierter Satz. Forte hat ihn schon so oft gesagt, dass man ihn darauf aufmerksam machen musste, dass Basel ja verloren hatte. Es ist gut, wenn sich Forte nur mit YB beschäftigt. Aber merken sollte man schon, wenn sich einem eine Chance bietet.

Telegramm:

Grasshoppers - Young Boys 2:2 (0:1)

5800 Zuschauer. - Schiedsrichter: Amhof. - Tore: 27. Kubo (Steffen) 0:1. 46. Hoarau (Gerndt) 0:2. 72. Ravet (Caio) 1:2. 91. Caio (Abrashi) 2:2.

Grasshoppers: Vasic; Lang, Wüthrich, Gülen (88. Bauer), Lüthi (83. Jahic); Ravet, Abrashi, Vadocz, Fedele (66. Tarashaj); Ben Khalifa, Caio.

Young Boys: Mvogo; Sutter, Von Bergen, Rochat, Lecjaks; Steffen (64. Zarate), Gajic, Bertone, Nuzzolo; Gerndt (77. Sanogo), Kubo (46. Hoarau).

Bemerkungen: GC ohne Grichting, Gjorgjev (beide gesperrt), Pavlovic, Dabbur (beide gesperrt), YB ohne Vilotic, Seferi (beide verletzt). 83. Lattenschuss von Ravet. Verwarnungen: 3. Caio, 20. Kubo, 42. Sutter, 44. Fedele, 56. Lüthi (alle Foul), 63. Nuzzolo (Unsportlichkeit).


http://www.nzz.ch/sport/fussball/caio-u ... 1.18530126

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 Beitrag Verfasst: Montag 27. April 2015, 16:56 
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YBs später Ärger in Zürich

71 Minuten lang sahen die Young Boys bei GC wie die sicheren Sieger aus. Dann brachen die Gelb-Schwarzen ein und mussten den Zürchern noch zwei Tore zugestehen.

Der erste Gedanke? Typisch YB! Caio hatte soeben, in der zweiten Minute der Nachspielzeit, zum 2:2 für die Grasshoppers getroffen und so seinem Team einen Punktgewinn beschert, der lange nicht mehr möglich geschienen hatte. Der Jubel der Zürcher war gross, der Ärger der Berner ebenfalls.

Teils mit hängenden Köpfen, teils lamentierend verliessen sie kurz darauf den Rasen des Letzigrunds. «Ich rege mich enorm auf», sagte Leonardo Bertone wenige Augenblicke später. Captain Steve von Berger meinte: «Wir müssen uns an der eigenen Nase nehmen.» Und Trainer Uli Forte genügten an der Pressekonferenz zwei Worte dazu, das 2:2 zu umschreiben: «Sehr bitter.»

Ohne Vilotic, Sanogo, Hoarau

Denn lange war der Nachmittag nach dem Gusto der Young Boys verlaufen. Bereits vor Spielbeginn hatte sie die frohe Kunde aus Basel erreicht, dass der FCB überraschend Luzern unterlegen war. Auch wenn der Titelgewinn in Bern eigentlich kein Thema mehr gewesen war, wäre es doch verlockend gewesen, den Rückstand auf den Leader 7 Runden vor Schluss auf 7 Punkte zu verkürzen. Und die Berner befanden sich gestern vor nur 5800 Zuschauern im Letzigrund auf gutem Weg.

Nach verhaltener Anfangsphase, in welcher die Grasshoppers das bessere, aktivere und gefährlichere Team gewesen waren, ging YB nach 27 Minuten mit der ersten Möglichkeit in Führung. Nachdem GC-Rechtsverteidiger Michael Lang im Strafraum der Berner den Ball nicht hatte kontrollieren können, demonstrierte YB über links einen Gegenangriff aus dem Lehrbuch.

Jan Lecjaks spielte auf Alexander Gerndt, dieser liess für Leonardo Bertone prallen, der junge Mittelfeldakteur lancierte direkt Renato Steffen, welcher vor dem Tor der Zürcher uneigennützig auf Yuya Kubo querlegte, der sicher verwandelte.

Umstrittener Wechsel

Der Japaner war für Guillaume Hoarau ins Team gerückt. Der französische Torjäger hatte im Vorfeld der Partie Adduktorenbeschwerden zu beklagen. Mit ihm auf der Bank sass auch Sékou Sanogo, der nach einer Oberschenkelverletzung noch nicht hundertprozentig fit ist. Zudem musste YB ohne Milan Vilotic (Prellung am Fuss) auskommen.

Dass gleich drei Leistungsträger fehlten, machte den Auftritt der Young Boys in der Fremde umso erstaunlicher. Nach dem Führungstreffer hatten sie keine Mühe, GC zu kontrollieren. Und YB zeigte sich weiterhin äusserst effektiv. Hoarau, der Kubo nach der Pause ersetzt hatte, benötigte nur 12 Sekunden dazu, zum 2:0 zu treffen. «YB hat die Tore im richtigen Moment erzielt», befand GC-Trainer Pierluigi Tami.

Eigentlich schien nun der zweite Auswärtssieg in der Rückrunde in Griffweite. GC wirkte harmlos, Forte konnte sich erlauben, Renato Steffen, der unter der Woche von muskulären Problemen geplagt worden war, nach gut einer Stunde auszuwechseln. «Ich wollte kein Risiko eingehen, die Gesundheit der Spieler geht vor», sagte Forte zu seiner Massnahme, im Wissen, dass diese rückblickend nicht mehr als geglückt erschien. Denn prompt in dieser Phase kam GC immer besser auf.

Angeführt vom überragenden Caio, belagerte das Heimteam nun den Strafraum der Gelb-Schwarzen. Nach 71 Minuten verkürzte der ebenfalls starke Yoric Ravet. «Der Druck auf uns wurde immer grösser», sagte Forte, der versuchte, mit der Einwechslung von Sanogo entgegenzuhalten. Doch zu mehr als einer Chance von Hoarau reichte es nicht mehr.

Ausgleich als Sinnbild

Im Gegenteil, erst traf Ravet mit einem abgefälschten Schuss zwar nur die Latte, in der Nachspielzeit erzielte Caio aber doch noch den Ausgleich. «Wir waren in der Schlussphase schlicht zu wenig aggressiv», bemängelte von Bergen. Das zweite Tor der Zürcher war sinnbildlich dafür.

Obwohl gleich neun Gelb-Schwarze am Strafraum gestanden hatten, konnte GC Caio freispielen. «Im Fussball muss man immer wieder Rückschläge hinnehmen», sagte Forte. «Gut, steht schon das nächste Spiel an.» Übermorgen empfängt YB Aarau. Im Stade de Suisse wussten die Young Boys in den letzten Monaten ja zu glänzen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/26600809

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Die Young Boys und die alte Leier

Trotz einer 2:0-Führung kann YB im Letzigrund nicht gewinnen und spielt gegen GC 2:2.

Wie heisst schon gleich das Wort, das so treffend wieder einmal die Vorstellung der Young Boys im Letzigrund umschreibt und das kein YB-Fan hören will? Ver . . ., veryou . . ., zu dumm, es ist uns entfallen.

Erst einmal in 11 Spielen haben die Young Boys in diesem Jahr verloren. Doch an dem Tag, da der FC Basel mit ­einer überraschenden Heimniederlage gegen den FC Luzern aufwartete, waren die Berner wieder einmal nicht in der Lage, ein Zeichen zu setzen und wenigstens wieder auf sieben Punkte zum ­Leader aufzuschliessen. Trotz einer 2:0-Führung bei den Grasshoppers vergab YB in der Nachspielzeit den Sieg und muss sich beim 2:2 mit einem Punkt ­begnügen.

Der Frust war hinterher in die Gesichter der Young Boys geschrieben. Wieder einmal hatten sie es nicht geschafft, von einem Lapsus der dominierenden Mannschaft der Liga zumindest ein bisschen zu profitieren. «Auch wenn wir GC geschlagen hätten, wäre der Rückstand ­immer noch 7 Punkte», versuchte YB-Trainer Uli Forte die Situation zu relativieren. «Wir müssen nicht auf Basel schauen. Wir müssen solche Spiele ­einfach gewinnen.»

Während 70 Minuten, so der YB-Trainer, hätten sie alles im Griff gehabt. «Aber ein Spiel dauert eben nicht 70 ­Minuten. Wir haben die Führung leichtfertig aus den Händen gegeben.» Und Forte anerkannte: «GC hat den Punkt verdient, die GC-Spieler haben sich bis zum Schluss voll reingehängt.»

Die Rage des YB-Captains

Captain Steve von Bergen war auch ­Minuten nach dem Spiel noch sichtlich aufgebracht. «Wir haben uns selbst geschlagen», sagte er zum Unentschieden. Nach der 2:0-Führung hätten sie sich zu stark zurückgezogen. «Aber dann muss man aggressiv spielen. Wir zeigten jedoch zu wenig Aggressivität im Mittelfeld. Das Gegentor zum 2:2 ist unglaublich. Caio kam völlig frei zum Torschuss.»

Von Bergen vermied es tunlichst zu erwähnen, dass Caio sich in dieser Situation im Strafraum einfach im Rücken von Zárate abgesetzt hatte und völlig frei stehend an den Ball kam. Ein derartiges Abwehrverhalten wird zwangs­läufig bestraft.

Schon beim ersten Treffer der Grasshoppers in der 72. Minute war die Abwehrarbeit ungenügend gewesen. Hoarau, der in dieser Situation auf Caio traf, liess den Brasilianer ungehindert flanken, und in der Mitte kam Ravet vor den YB-Abwehrspielern an den Ball. Es war ein Tor mit Folgen. Denn mit dem 1:2 verlor YB die Kontrolle über das Spiel, zitterte fortan bei jedem Angriff der Zürcher, die nun Kräfte freimachten. Forte wechselte mit Sanogo für Stürmer Gerndt einen Defensivspieler ein, doch YB wirkte nun verängstigt, verunsichert, verwirrt. Vor dem Tor von Mvogo spielten sich turbulente Szenen ab. Ravet traf mit seinem Schuss den Rücken von YB-Abwehrchef von Bergen, von dort klatschte der Ball an die Latte (83.). Bei einem Schuss von Tarashaj prallte der Ball an die Ferse und von dort an die Hand des YB-Captains. Dass Schiedsrichter Amhof in dieser Szene nicht auf ­Elfmeter entschied, war ein richtiger Entscheid. Aber zuvor, in der 51 Minute, da hatte YB Glück. Von Bergen war zu Boden gegangen, und der Ball prallte nach einem Schuss von Vadocz an seinen Arm. Selbst Von Bergen räumte ein: «Da kann der Schiedsrichter Penalty pfeifen.»

Bei YB herrscht nach diesem 2:2 Gesprächsbedarf. Dabei schien zuerst alles für die Berner zu laufen. Mit dem ersten Torschuss nach einem perfekten Konter und Assist von Steffen waren sie in der 27. Minute durch Kubo in Führung gegangen. Und nach der Pause traf der eingewechselte Hoarau nach 12 Sekunden auf Flanke von Gerndt zum 2:0, der Weg zum Sieg schien frei. Wegen Adduktorenbeschwerden hatte Forte den Top­skorer vorerst auf die Ersatzbank gesetzt. Und muskuläre Probleme waren laut dem YB-Trainer auch der Grund, weshalb er Steffen in der 64. Minute durch Zárate ersetzt hatte. Forte sagte dazu: «Ich wollte kein Risiko eingehen. Hätte sich Steffen verletzt, hätte ich mir die Finger abgebissen.»

Am Schluss aber wirkte YB dennoch angeschlagen. Nicht an den Füssen, es schmerzte anderswo, in der Seele.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Di ... y/31779570

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