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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 27. August 2014, 17:00 
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Young Boys sind in Debrecen gelandet

Die Berner Young Boys sind heute Mittag in Debrecen angekommen. Unter ihnen ist befindet sich auch ein prominenter Fan.

Die Aussichten sind nicht schlecht: Die Young Boys haben sich mit einem 3:1-Sieg gegen Debrecen für das morgige Rückspiel eine bequeme Ausgangssituation geschaffen. Geht es um die Anreise nach Ungarn sieht es wesentlich karger aus. Um 12 Uhr mittags sind die YB-Spieler samt Staff am Debrecen Airport gelandet – ein Flughafen mitten in der Pustza, der von einer Flugbegleiterin als Kartoffelacker beschrieben wird.

Die Mannschaft fand sich zwischen schmucklosen Funktionsbauten und einer winzigen Ankunftshalle mit zwei Schaltern wieder. Es wurde gewartet, bis das Gepäck im Mannschaftsbus verfrachtet wurde. Trainer Uli Forte gab währenddessen lokalen TV-Stationen Interviews.

Lenz on board

Einer der Passagiere gehörte weder zur Mannschaft noch zum Staff. Autor und eingefleischter YB-Fan trat die Reise gleich mit dem Team an. Für dieses ging es nun weiter ins Hotel, um sich auszuruhen. Doch die Pause wird nicht vor langer Dauer sein. Um 19 Uhr wartet die erste Trainingseinheit.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Yo ... y/22412577

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 28. August 2014, 07:30 
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Der Routinier mit den jungen Beinen

Raphaël Nuzzolo (31) verspürt grosse Lust, noch einige Jahre in der Super League zu verbringen. 
Am liebsten würde er bei YB bleiben, wo er nach anfänglichen Schwierigkeiten heimisch geworden ist.

Raphaël Nuzzolo bildet zusammen mit Steve von Bergen und Marco Wölfli die kleine Gruppe der Ü-30 (Überdreissigjährigen). Was in seinem Fall nicht heisst, dass er sich bereits zu den Senioren zählt. «Ich bin noch frisch im Kopf und in den Beinen», erklärt der 31-Jährige vor dem Abflug nach Debrecen. Deshalb verwundert es nicht, hat er unverändert ein Kribbeln im Bauch, wenn Europacupspiele bevorstehen. «Egal wie der Gegner heisst: Die Europa League bleibt etwas Spezielles.»

Die Kampagne vor zwei Jahren, als YB sich in der Gruppenphase mit Liverpool, Anschi Matschkala und Udinese mass, ist Nuzzolo in bester Erinnerung geblieben, obwohl sie mit Reisestrapazen verbunden war und YB kein Happy End brachte.

Tückische Ausgangslage

Das erneute Erreichen der Gruppenphase des zweitwichtigsten europäischen Wettbewerbs ist das erste grosse Ziel, welches die Young Boys für diese Saison definiert haben. In drei Qualifikationsspielen gab es bisher drei Siege, das letzte Hindernis gilt es heute Abend in Debrecen zu überspringen. Das Hinspiel vor einer Woche im Stade de Suisse hat den Bernern gezeigt, dass ihnen keinesfalls ein übermächtiger Gegner gegenübersteht, obwohl dieser in Ungarn die unbestrittene Nummer eins ist (sieben Meistertitel seit 2005). «Wir sind die bessere Equipe», ist Nuzzolo überzeugt, «doch es wäre fatal, wenn wir das Rückspiel nicht hoch konzentriert angehen würden.»

Mit Schrecken erinnert er sich an das Fast-Ausscheiden vor zwei Jahren gegen den bescheidenen dänischen Vertreter Midtjylland, den YB im Hinspiel des Europa League-Playoff dominiert hatte. Die jetzige Ausgangslage sei trotz Zweitorevorsprung tückisch, findet der gebürtige Bieler. Dank dem Auswärtstor müsse Debrecen nicht von Beginn weg bedingungslos die Offensive suchen. «Wir müssen versuchen, möglichst rasch ein Tor zu erzielen, um die Ungarn aus der Reserve zu locken.»

Der Weckruf der Jungen

YB-Trainer Uli Forte setzt in der aktuellen Saison vermehrt aufs Rotationsprinzip – auch in Debrecen wird das der Fall sein. Costanzo, Frey und Steffen, die im Cupmatch gegen Bavois vorerst geschont wurden, kehren zurück und übernehmen die Positionen von Nikci, Kubo und Afum, die wie möglicherweise auch Wüthrich und Sutter auf der Ersatzbank Platz nehmen müssen.

Zu den Fixstartern im Nagyerdei-­Stadion gehört Raphaël Nuzzolo. Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn der Routinier war in den letzten Wochen häufiger Temporär- denn Vollzeitarbeitskraft. In vier von sechs Meisterschaftsspielen war er nur Einwechselspieler. Die Rückversetzung wurmte Nuzzolo, obwohl ihm Forte offen dargelegt hatte, wieso er es tat. Gleichzeitig war sie für den Spieler aber auch Ansporn. «Ich habe gemerkt, dass ich noch mehr Gas geben muss im Training.» Dort herrscht ein erbitterter Konkurrenzkampf, seit aufstrebende Nachwuchskräfte wie Mvogo, Wüthrich, Hadergjonaj, Bertone und Steffen nach Höherem streben. «Die Jungen drücken, drücken und drücken», stellt Nuzzolo nüchtern fest. «Es ist erstaunlich, wie schnell sie Fortschritte gemacht haben.»

Bei YB heimisch geworden

Dem Romand gefällt die Dynamik, die bei YB entstanden ist durch die gezielte Integration etlicher Eigengewächse. «Wir spüren, dass wir zusammen etwas erreichen können.» Nuzzolo gehört zu jenen neun Akteuren, deren Verträge Ende Saison auslaufen. Er wird dann fast 32-jährig sein, womit sich automatisch die Frage aufdrängt, ob es für ihn noch eine Zukunft gibt bei YB. Sportchef Fredy ­Bickel gibt sich in dieser Frage bedeckt. «Wir werden uns erst während der zweiten Nationalmannschaftspause im Oktober konkrete Gedanken machen, welche auslaufenden Verträge erneuert werden sollen und welche nicht.»

Nuzzolo hat die Entscheidung für sich bereits gefällt: «Ich würde gerne weiter bei YB spielen.» Auch wenn sein langjähriger Stammklub 2015 Xamax Neuenburg in die Challenge League zurückkehrt? «Ja. Ich will noch drei bis vier Jahre in der Super League mittun.»


http://www.derbund.ch/sport/fussball/De ... y/19357405

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 28. August 2014, 07:32 
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Ein Zwei-Tore-Polster für die Young Boys

Die Young Boys gehen als Favorit ins Rückspiel der Europa-League-Playoffs. Die Ausgangslage für die heutige Auswärtspartie gegen Ungarns Meister Debrecen sollte ihnen reichen, um weiterzukommen.

Damit stehen die Berner kurz davor, zum dritten Mal in den letzten fünf Jahren in die Gruppenphase der Europa League vorzustossen.

Rein mathematisch wäre das dritte Weiterkommen der Young Boys nach 2010 und 2012 - im Zweijahres-Rhythmus also - logisch, auch das Hinspiel-Ergebnis von 3:1 spricht dafür. Aber der Fussball folgt nicht immer einer Logik, dem sind sich die Exponenten von YB bewusst. "Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass es nicht einfach ist, wenn man das erste Spiel dominant gestalten konnte", sagte Raphael Nuzzolo vor dem anderthalbstündigen Charterflug von Bern-Belp in den Osten Ungarns.

Der Neuenburger sprach damit die Playoffs von 2012 an. Vor zwei Jahren waren die Young Boys nach dem 3:0-Auswärtssieg gegen den dänischen Vertreter Midtjylland im Heimspiel erheblich unter Druck geraten, sie schafften unter Martin Rueda den Sprung in die Top 48 aber trotz der 0:2-Niederlage im Stade de Suisse. Deshalb setzen die Berner diesmal alles daran, nichts mehr anbrennen zu lassen. Das 3:1 ist eine (zu) gute Ausgangslage. "Wir sind die bessere Mannschaft. Das müssen wir nun auswärts beweisen", so Nuzzolo.

Trainer Uli Forte warnte schon nach dem Hinspiel vor einer Woche tunlichst davor, den Gegner und die Aufgabe zu unterschätzen, und wiederholte sich: "Wenn wir das Gefühl haben, wir seien durch, dann täuschen wir uns gewaltig. Das wird ein hartes Stück Arbeit." Auf welche Weise YB weiterkommt, spielt für den Zürcher eine untergeordnete Rolle. Die Marschrichtung ist klar: Sein Team soll bestimmend auftreten, das erste Tor schiessen und Debrecen damit "den Wind aus den Segeln nehmen, ihnen aber gleichzeitig auch nicht ins offene Messer laufen".

Die Partie im neuen Nagyerdei-Stadion, dessen Heimsektor wegen rassistischer Vorfälle im Champions-League-Qualifikationsspiel gegen das nordirische Cliftonville gesperrt sein wird, könnte für YB im schlechtesten Fall zu einer weiteren Gratwanderung werden. Von den letzten sechs Partien in drei verschiedenen Wettbewerben hat Fortes Mannschaft fünf für sich entschieden - und gewissermassen eine Entdeckung gemacht. "Wir schaffen es mittlerweile, auch dann zu gewinnen, wenn wir nicht unser bestes Spiel abliefern", stellte Raphael Nuzzolo fest. "Alle schwärmen vom FC Basel, doch auch er siegt nicht immer auf überzeugende Weise. Gerade im Cup gegen Bavois war es für uns deshalb einfach wichtig zu gewinnen. Egal, auf welche Art."


http://www.solothurnerzeitung.ch/sport/ ... -128291372

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 28. August 2014, 13:42 
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Holt YB einen neuen Stürmer?

Am Donnerstagabend will YB in Debrecen die Europa League erreichen. Nach dem 3:1-Hinspielsieg sind die Young Boys Favorit. Kommen sie weiter, dürfte noch ein Angreifer verpflichtet werden.

Die Fussballbegeisterung in Debrecen hält sich in überschaubaren Grenzen. An der Pressekonferenz von YB-Trainer Uli Forte und YB-Mittelfeldspieler Raphael Nuzzolo am Mittwochabend zeigen ungarische Medien wenig Interesse, den Berner Vertretern werden keine Fragen gestellt. Immerhin ist ein Journalist einer TV-Station anwesend, welcher Forte und Nuzzolo und auch YB-Chefscout Stéphane Chapuisat interviewt.

Die Young Boys geben sich betont gelassen – und selbstbewusst. «Natürlich wird das nicht einfach», sagt Forte, «aber wir haben im Hinspiel gezeigt, dass wir die bessere Mannschaft sind.» Nuzzolo meint, er erwarte im Rückspiel der Playoffs einen aggressiven Gegner, aber er sei überzeugt, dass YB den Einzug in die Europa League realisieren werde. «Wir haben in Bern 3:1 gewonnen, dieses Polster werden wir verteidigen.»

Bickel: «Eine sehr wichtige Partie»

Im Abschlusstraining am Mittwochabend in der wunderschönen, neuen Arena in Debrecen (siehe auch Video unten) wirken die Young Boys konzentriert. Am Seitenrand verfolgt Präsident Werner Müller die Aktivitäten und sagt, die Partie am Donnerstag sei bedeutend für den Verein. «Wenn wir uns für die Europa League qualifizieren, ist das sportlich und finanziell sehr gut.» Knapp fünf Millionen Franken kann YB in der Gruppenphase einnehmen, etwa zwei Millionen bleiben als Gewinn übrig.

Neben Müller steht Fredy Bickel, und auch der Sportchef streicht die Bedeutung der Begegnung in Debrecen heraus: «Für uns ist das eine sehr wichtige Partie. Der weitere Verlauf der Saison wird entscheidend davon beeinflusst.»

Qualifizieren sich die Young Boys für die Europa League, bestreiten sie im Herbst sechs zusätzliche Begegnungen. Weil die Berner grosses Verletzungspech beklagen und beispielsweise die Rückkehr von Stammstürmer Alexander Gerndt noch nicht absehbar ist, dürfte YB bei einem Weiterkommen in Debrecen in den nächsten Tagen einen Angreifer verpflichten.

Bis Ende Monat ist das internationale Transferfenster geöffnet, und Bickel hat bereits verschiedentlich angedeutet, aktiv werden zu wollen, falls YB die Europa League erreicht. Am Mittwoch sagt er: «Zuerst wollen wir uns jetzt qualifizieren, dann schauen wir weiter.»

Verstärkung, nicht Ergänzung

Der frühere YB-Stürmer Henri Bienvenu gehört zwar ebenfalls zu den Kandidaten in Bern, gilt aber nicht als Favorit der Verantwortlichen. «Ich nehme keine Stellung zu einzelnen Namen», sagt Fredy Bickel, «aber wenn wir einen Angreifer holen, dann soll er eine Verstärkung sein und nicht bloss eine Ergänzung.» Man darf davon ausgehen, dass die Young Boys im Hintergrund an einem Transfer gearbeitet haben und am Wochenende den Vollzug melden würden. Vielleicht telefoniert Stéphane Chapuisat am Mittwochabend während des YB-Trainings gerade mit einem Spielerberater. Er steht etwas abseits unter einer Spielerbank, und man hat sich ja daran gewöhnt, dass der einstige Weltklassefussballer oft am Handy ist. Früher, als Spieler, schlich er nach einer Partie so an den Journalisten vorbei, die auf ihn warteten – und musste nicht mit ihnen reden.

Heute spricht er lieber, und er zeigt sich nach seinem Telefonat gut informiert über den ungarischen Fussball. „Pietro Vierchowod trainiert jetzt Honved Budapest“, sagt Chapuisat einmal. Gegen Vierchowod, den einstigen italienischen Eisenfuss von Sampdoria, Juventus oder Milan, bestritt Chapuisat früher einige harte Duelle. Nach zehnjähriger Pause nimmt der 55-jährige Vierchowod in Bulgarien seine Trainertätigkeit wieder auf. Zum Glück für ihn in Budapest – und nicht in Debrecen, dieser ziemlich langweiligen Stadt im Osten Ungarns nahe der rumänischen Grenze.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/21528539

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 28. August 2014, 13:45 
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YB: Weiterkommen ist die Hauptsache

Noch ein Spiel trennt die Young Boys vom 3. Einzug in die Europa-League-Gruppenphase seit 2010. Mit einem 3:1-Heimerfolg haben sich die Berner für das Rückspiel in Debrecen (Un) eine solide Ausgangslage erarbeitet.

Mehr mit Krampf denn mit Glanz überstand YB die 1. Runde im Schweizer Cup gegen den Erstligisten Bavois. Erst die Nachspielzeit brachte die Erlösung.

In der Nachbetrachtung glaubt Mittelfeldspieler Raphael Nuzzolo, dass sein Team eine neue Qualität entwickelt hat: «Wir schaffen es mittlerweile auch dann zu gewinnen, wenn wir nicht unser bestes Spiel abliefern», schliesst er aus dem Spielverlauf.

Die Serie verlängern

Nicht dass sich die Berner nun ungenügende Leistungen zum Vorsatz nehmen. Aber es ist hilfreich zu wissen, dass Siege auch einmal auf nicht so überzeugende Weise zustande kommen können. «So war es uns im Cup einfach wichtig zu gewinnen, egal auf welche Art», sagt Nuzzolo.

Und am Donnerstag beim EL-Rückspiel im ungarischen Debrecen ist es für die Hauptstädter einfach entscheidend, die Gruppenphase zu erreichen. Damit würden sie die Erfolgsserie von 2010 und 2012 fortsetzen.

Den Wind aus den Segeln nehmen

Mit einem 3:1-Heimerfolg erarbeiteten sich die Berner im ersten Aufeinandertreffen gute Chancen für ein Weiterkommen. Doch Nuzzolo warnt auch: «Wir wissen, dass es nicht immer einfach ist, wenn man die erste Partie dominant gestalten konnte.»

Trainer Uli Forte will sich ebenfalls noch nicht in Sicherheit wähnen. Er verweist auf ein «hartes Stück Arbeit» und gibt folgende Marschrichtung vor: «Wir müssen bestimmt auftreten und dem Gegner früh den Wind aus den Segeln nehmen.»


http://www.srf.ch/sport/fussball/europa ... hauptsache

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 28. August 2014, 13:50 
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Debrecen - YB wird ab 20:20 auf dem ungarischen Sender M2 live übertragen

Livestream: http://www.mediaklikk.hu/media-lejatszo/?ch=2

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