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 Beitrag Verfasst: Freitag 7. Februar 2014, 23:57 
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07.02.2014

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Yakin vor Spitzenkampf gegen YB

«Uli und ich sind unschlagbar!»

Neben dem Rasen sind sie Kumpel, am Samstag treffen FCB-Coach Murat Yakin und YB-Trainer Uli Forte aufeinander.

Sie sind zwar beide 39 Jahre alt, trotzdem haben der ehemalige NLB-Spieler Uli Forte und Ex-Nati-Star Murat Yakin nie gegeneinander gespielt.

«Aber miteinander», verrät der FCB-Coach und fügt an: «Wir spielen seit zehn Jahren zusammen Grümpelturnier. Wir sind unschlagbar!»

Es handelt sich um ein Senioren-Hallenturnier in Winterthur und findet jeweils im Januar statt. «Erstaunlicherweise haben wir auch in diesem Jahr gewonnen, obwohl ich nicht dabei war», sagt Uli Forte.

Am Samstag wird die Freundschaft der beiden aber für 90 Minuten ruhen, denn Basel empfängt YB zum Spitzenkampf.

«Nach zwei guten Spielen freuen wir uns auf YB, wir wollen in der Erfolgsspur bleiben.» Nach den beiden Siegen zum Saisonstart gegen Lausanne (3:1) und Le Mont (6:1) hat der Meister mit einem Sieg die Möglichkeit, den Vorsprung auf YB auf fünf Punkte zu erhöhen. «Wir wollen vor heimischen Publikum unbedingt gewinnen», so Yakin.

Das Abschlusstraining vom Freitag war für einmal geschlossen. Was heckt Muri aus? «Nichts Spezielles, die Mannschaft weiss um was es geht. Es geht darum, dass wir uns fokussieren. Wir haben das vernachlässigt, nach dem Abschlusstraining wurden die Spieler abgefangen und das will ich vermeiden.»


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 60457.html

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 Beitrag Verfasst: Freitag 7. Februar 2014, 23:58 
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Forte erinnert sich an letzten YB-Sieg in Basel

«Die hatten damals ein paar Promille intus»

Berner Siege bei Erzfeind Basel sind selten. Den letzten gabs 2012, als Basel schon Meister war. Und Uli Forte ärgert sich, dass die Leute YB keinen Sieg zutrauen.

Er sei im Vorfeld des Topspiels in Basel auf der Strasse oft angequatscht worden, sagt Forte. «Dabei habe ich festgestellt, wie wenig Glaube an einen YB-Sieg in Basel vorhanden ist», bilanziert er.

«Alle sagen Dir: Ein Punkt wäre gut. Aber ich will jedes Spiel gewinnen. Ein Punkt ist vielleicht gut. Aber das weiss man erst nach dem Spiel.»

Deshalb, so die Forderung von Forte, müsse sein Team dominant auftreten. Dominant, ein Wort, das Forte in letzter Zeit oft benutzt. Dabei hat man den Eindruck, das Exklusivrecht darauf gehöre einem anderen: Christian Gross. Der hatte es bis zum Exzess bemüht.

Auf jeden Fall habe er, Forte, den Seinen unter der Woche zu vermitteln versucht, wie man dominant auftritt, wie man bissig ist. Dass bei einem Sieg die Tabellenführung winkt, sei hingegen irrelevant: «Viel wichtiger ist es, den Glauben nach Bern zurückzubringen. Endlich wieder mal in Basel zu gewinnen. Als das letztmals gelang, standen die Basler doch mit Promillen auf dem Platz.»

Es war im Mai 2012. Der FCB war eben Meister geworden. YB-Fans hatte es nur ganz wenige im ausverkauften St.-Jakob-Park. Sich eine Basler Meisterparty ansehen? Nein, danke! Der FCB verabschiedete Chippi, Huggel, Shaqiri und Xhaka. Und YB gewann.

Ein Spiel als Muster ohne Wert. Forte ist nun heiss auf einen Sieg beim Erzfeind. Auf einen «richtigen» Sieg. Gegen ein Basel ohne Salah und Schär und Ivanov, also ohne Standard-Innenverteidigung. «Der FCB ist schwer getroffen», sagt Forte. Aber die hätten ein derart breites Kader…

Und ein Super-Publikum, fügt er an. «Der FCB spielt mit dem Publikum. Das sehe ich bei jeder Entscheidung des Schiedsrichters, ja bei jedem Einwurf. Ich wünsche mir, dass wir das in Bern auch so hinkriegen.» Die zweite Breitseite an die Adresse der YB-Fans nach derjenigen von BLICK-Kolumnist Kubilay Türkyilmaz am Montag, als dieser bemängelte, im Stade de Suisse müsse der Funken immer auf dem Spielfeld gezündet werden.

YB reist erst am Matchtag nach Basel. Forte: «Bei so kurzen Distanzen macht eine Anreise am Vortag keinen Sinn, Man kann auch alles künstlich aufblasen. Vor allem die Familienväter haben das lange Warten nicht gerne. Die Singles vielleicht schon, denn die kriegen so etwas Warmes zu essen. Zu Hause gäbe es das kaum…

Das grosse Fragezeichen: Spielt Millionentransfer Milan Vilotic? Forte: «Er ist noch nicht bei 100 Prozent, war bei GC noch angeschlagen. Ich bespreche es mit ihm.»

Zweite wichtige Frage. Wer ersetzt den gesperrten Moreno Costanzo? Drei Möglichkeiten: Rochat, Bertone oder Spycher. Nur ist letzterer auch fraglich. Muss er passen, geht die Captainbinde schon an den vierten Spieler in dieser Saison. Nach Spycher, Wölfli und Costanzo wohl an Steve von Bergen.


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 61086.html

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 Beitrag Verfasst: Samstag 8. Februar 2014, 00:19 
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-------------------Mvogo----------------------
Hadergjonaj-----Vilotic----von Bergen-----Sutter
---------Bertone---------Gajic-----------------
Zarate-------------Frey-----------------Nuzzolo
------------------Martinez---------------------


FC Basel - BSC Young Boys 1:2

Tore:
FC Basel: Streller
BSC Young Boys: Martinez, Frey

Zuschauer: 30'000


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 Beitrag Verfasst: Samstag 8. Februar 2014, 09:20 
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Mit Biss gegen Basel, denn heute zählt nur der Sieg

Uli Forte freut sich über den Nachtbubenstreich an der YB-Uhr und blickt dem Spitzenkampf gegen den FCB zuversichtlich entgegen.

Zu Wochenbeginn hatten Unbekannte in einer Nacht- und Nebelaktion die Anzeige an der legendären Wankdorf-Uhr vor dem Stade de Suisse abgeändert: Aus dem 1:1 (dem Ergebnis des letzten Spiels im altehrwürdigen Stadion) wurde kurzerhand ein 2:1 gemacht – das Resultat aus dem Derby YB gegen Thun vom vergangenen Sonntag. «Das gefällt mir, genau dieses Denken brauchen wir in Bern. Schliesslich wollen wir in jedem Spiel gewinnen», kommt YB-Trainer Uli Forte von sich aus auf den Bubenstreich zu sprechen und fügt sogleich an: «Diese Mentalität fehlt in der Stadt häufig. Die Berner glauben zu wenig an den Sieg, sind mit einem Punkt gegen Basel zufrieden.»

Der 39-Jährige verweist noch einmal auf das Ereignis rund um die Wankdorf-Uhr: «Wir wollen auch den FCB bezwingen.» Er verlange von seiner Mannschaft, dass sie heute im St.-Jakob-Park nicht einfach nur mitspiele, «wir wollen dominant und bissig auftreten».

«Ich habe mehrere Möglichkeiten»

Gegen Basel muss Forte erneut auf zahlreiche Akteure verzichten: Costanzo (8. Gelbe Karte) und Steffen (3. und letzte Spielsperre nach einer Roten Karte) sind gesperrt, Spycher und Afum fraglich, hinzu kommen die Langzeitverletzten Wölfli, Bürki, Doubaï und Simpson. Von Bergen kehrt nach seiner Spielsperre (4. Gelbe Karte) in die Mannschaft zurück. Gemeinsam mit Zuzug Milan Vilotic, dessen Spielberechtigung am Donnerstag eingetroffen ist, dürfte er das Duo in der Innenverteidigung bilden. «Vilotic ist noch nicht zu 100 Prozent fit, wir entscheiden kurzfristig. Ich würde ihn gerne spielen lassen.»

Forte lässt sich wie so oft nicht in die Karten blicken und verrät deshalb auch nicht, wen er für den gesperrten Costanzo nominieren wird: «Ich habe mehrere Möglichkeiten.» Rochat, Bertone, aber auch Spycher zählen zu den Kandidaten.

Letzter Sieg vor fast zwei Jahren

Auch die Basler beschäftigten Personalfragen; dass der Leader nach dem Abgang von Salah und durch die Verletzungen von Ivanov und Schär geschwächt auftreten wird – daran glaubt Forte nicht. «Sie wurden in der Winterpause hart getroffen. Aber Murat Yakin verfügt über ein breites Kader, und der FCB hat ein starkes Publikum hinter sich. Er wird so oder so eine gute Leistung zeigen.»

Für die Young Boys geht es im Spitzenduell um viel: Mit einem Sieg würden die Berner erstmals seit letztem September die Tabellenspitze übernehmen. Mit einer Niederlage distanzierte sie der FC Basel bereits wieder um fünf Punkte, und YB büsste in der Tabelle wohl auch gegen hinten an Terrain ein. «Es wird eine schwierige Partie. Aber wir wollen endlich wieder einmal in Basel gewinnen.» Der letzte YB-Sieg im St.-Jakob-Park datiert vom Mai 2012 – es war zugleich der letzte gegen den FCB.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Mi ... y/23300730

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 Beitrag Verfasst: Samstag 8. Februar 2014, 09:21 
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Kräftemessen der Spitzenteams im «Joggeli»

Im St. Jakob-Park kommt es am Samstagabend zum Spitzenkampf zwischen Leader Basel und Verfolger YB. Die Berner liebäugeln mit der Tabellenspitze, doch der FCB möchte «ein Zeichen setzen».

Mit einem Sieg beim FCB könnten die Young Boys erstmals seit dem 7. Spieltag wieder die Leaderposition an sich reissen. Die Aufgabe dürfte sich allerdings schwierig gestalten: Meister FC Basel ist in der Liga seit 14 Partien ungeschlagen, zudem haben die Berner im St. Jakob-Park seit Mai 2012 nicht mehr gewonnen.

Vilotic vor seinem YB-Debüt

Von den letzten 16 Direktbegegnungen war dies überhaupt das einzige Mal, dass YB gegen den FCB die Oberhand behielt. Dennoch gibt man sich in der Hauptstadt zuversichtlich. Steve von Bergen sagt: «Wir gehen selbstbewusst nach Basel.» Von Bergen dürfte erstmals an der Seite seines neuen Teamkollegen Milan Vilotic (von GC) verteidigen.

Yakin vor Topspiel entspannt

Beiden Spitzenteams ist der Auftakt in die Rückrunde mit einem Sieg geglückt. Doch FCB-Coach Murat Yakin möchte die Bedeutung der Partie nicht überschätzen. «Eine Vorentscheidung ist das Spiel gegen YB nicht», so Yakin. Dennoch würde der Basel-Trainer gerne «ein Zeichen setzen».


http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... im-joggeli

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 Beitrag Verfasst: Samstag 8. Februar 2014, 09:23 
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YB hat Chance auf den Leaderthron

Im heutigen Spitzenspiel der 20. Runde bietet sich für YB bei Leader Basel die Chance, die Tabellenführung in der Super League zu übernehmen.

Erstmals seit der 7. Runde könnten die Young Boys wieder zuoberst in der Tabelle stehen. Dafür müssen die Berner aber Aussergewöhnliches leisten, nämlich in Basel gewinnen. Der vierfache Meister behielt zuletzt in den Duellen zwischen den beiden finanziell stärksten Mannschaften der Liga fast immer die Oberhand. Von den letzten 16 Direktbegegnungen entschieden die Berner nur eine für sich - im Mai 2012, als der FCB sich bereits zum Meister gekrönt hatte.

"Wir gehen selbstbewusst nach Basel", versichert Steve von Bergen dennoch. Der Internationale wird im St. Jakobs-Park wohl erstmals an der Seite seines neuen Teamkollegen Milan Vilotic verteidigen. Während YB die Personalsorgen in der Abwehr losgeworden ist, muss der FC Basel weiterhin auf Fabian Schär und Ivan Ivanov verzichten.

"Eine Vorentscheidung ist das Spiel gegen YB nicht", merkte Murat Yakin an. Der FCB-Coach würde aber gern "ein Zeichen setzen". Die Basler sind seit der 10. Runde Leader der Super League.


http://www.aargauerzeitung.ch/sport/fus ... -127649456

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 Beitrag Verfasst: Samstag 8. Februar 2014, 13:05 
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Der FCB und sein Lieblingsgegner

Im Spitzenkampf am Samstag (19.45 Uhr; live auf baz.ch/Newsnet) kann für den FC Basel fast nichts schiefgehen. Von den letzten 16 Spielen gegen die Young Boys verloren die Basler nur eines.

Vor wichtigen Spielen wird gerne die Statistik konsultiert. Im Falle der Begegnung des FC Basel gegen die Young Boys ist der Blick in die Geschichtsbücher durchaus lohnenswert: von den 16 letzten Direktduellen mit dem Giganten vom Rheinknie konnten die Berner gerade mal eines gewinnen. Und dieses eine war sportlich für den FCB unerheblich, da man am 23. Mai 2012 mit den Köpfen schon bei der Meisterfeier war.

Auch in dieser Saison tut sich der FCB mit dem wohl grössten Titekonkurrenten aus der Hauptstadt weniger schwer als mit anderen Gegnern. Sowohl beim 2:1 im September als auch beim 2:2 drei Monate später deckte die Basler die Schwächen von YB gnadenlos auf. Im St.-Jakob-Park nutzten Giovanni Sio und Marco Streller den Berner Jubel über das 0:1 mit einem Doppelschlag innert zwei Minuten aus und machte aus einem mässigen Spiel einen rauschenden Sieg. Beim Rückspiel im Stade de Suisse erlebte YB ein furchtbares Déjà-Vu. Diesmal war Mohamed Salah das Berner Schreckgespenst, der die Partie nach Gajics Führungstor ebenfalls mit zwei Treffern kurz hintereinander drehte. Kubo allerdings verhinderte mit seinem Ausgleichstor in der zweiten Halbzeit das totale Trauma.

Stocker wieder fit

So wie YB der Lieblingsgegner des FCB in den letzten Jahren, ist Murat Yakins liebster Antipode Uli Forte. «Die Begegnungen mit Uli sind immer sehr speziell», sagt der FCB-Trainer vor dem neuerlichen Aufeinandertreffen. Forte stelle sein Team jeweils sehr gut ein. Und er sei ein «fairer Mitstreiter». Sportlich schenkt Yakin seinem Freund aber nichts. Da kommt ihm entgegen, dass er keine neuen Verletzten zu beklagen hat. Auch nicht Geoffroy Serey Die. Der Ivorer musste gegen Le Mont zwar verletzt vom Feld, aber gestern absolvierte der Aggressivleader bereits wieder ein Lauftraining. Sollte er spielen, wird Fabian Frei zusammen mit Marek Suchy die Innenverteidigung bilden.

Im Angriff erhält Yakin eine Option mehr als zuletzt: Valentin Stocker wird wohl im Aufgebot stehen. «Er spielt am liebsten von Anfang an. Aber ich weiss noch nicht, ob das für Samstag schon reicht», erklärt Yakin. Falls nicht, weiss er um Alternativen: «Andrist und David Degen haben gezeigt, dass sie in Form sind.» Genau wie Marco Streller, der gegen Le Mont gleich mit einem Tor und drei Assists ins Fussballjahr 2014 einstieg. «Das war wichtig für ihn», meint Yakin. Streller ist zurzeit unersetzlich für den FCB, da Giovanni Sio nach seiner Augenoperation bis am Dienstag ausser Gefecht ist.

Da nach der mageren Kulisse am Mittwoch auch die Zuschauermassen wieder ins Joggeli strömen werden, darf der FCB also mit Zuversicht in den Spitzenkampf steigen. Die Statistik allerdings wird relativiert, blättert man weiter zurück: Vor den erwähnten 16 Spielen besiegte YB den FCB in Cup und Super League sechs Mal in Folge. Aber das ist schon eine Weile her – die FCB-Trainer jener schwarzen Serie hiessen Christian Gross und Thorsten Fink.


http://bazonline.ch/sport/fussball/Der- ... y/28796256

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 Beitrag Verfasst: Samstag 8. Februar 2014, 13:08 
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Frei: ''Sind Sachen, die YB nichts angehen''

Nach dem souveränen Sieg im Cup am Mittwoch strebt der FC Basel auch im Spitzenkampf gegen die Young Boys (am Samstag ab 19:45 Uhr im sport.ch Live-Ticker) einen Heimsieg an.

Gleich mit 6:1 fegten die Bebbi den Erstligisten aus dem St. Jakob-Park, sie dominierten den Gegner nach Belieben. Einen Gegner, der eine Runde zuvor YB mit 4:1 aus dem Cup warf. ''Sie spielten nicht wie gegen YB'', relativiert Frei. ''Wir erwischten einen guten Tag, YB damals nicht so.'' Überhaupt könne man aus diesen zwei Partien wenig Schlüsse für den Spitzenkampf ziehen. ''So funktioniert es nicht im Fussball, am Samstag wird das ein völlig neues Spiel.''

''Das sind Sachen, die sie nichts angehen''

Dass die Stimmung vor dem Zusammentreffen in Basel bereits seit einigen Tagen aufgeheizt ist, liegt an Uli Forte. Dem YB-Trainer stiess sauer auf, dass die Bebbi mit dem Underdog das Heimrecht abtauschten, während den Bernern dies verwehrt blieb. Forte sprach von Wettbewerbsverzerrung und einer schlaflosen Nacht. ''Das war sicher ein Vorteil für uns'', gesteht auch Frei, der Fortes Anschuldigungen aber locker wegsteckt.

''Ich kann schon irgendwie verstehen, dass YB sauer war, aber ich habe das Gefühl, dass sind Sachen, die sie nichts angehen. Genauso wie es uns nichts angegangen ist, dass sie verloren haben. Wir schauen auf uns, wenn sie auf uns schauen wollen, können sie das gerne tun'', sagt der Ostschweizer cool.

Vilotic? ''Das könnte Probleme geben''

Dies sei aber Schnee von gestern, was nun zähle, sei einzig und alleine die Partie am Samstag. Und da dürfte mit Milan Vilotic die neueste Erwerbung der Berner ihr Debüt geben. ''Ich glaube, dass sie auch sonst eine gute Mannschaft gehabt hätten, nun sind sie wohl noch etwas stärker'', meint Frei.

Der Mittelfeldspieler erkennt in der Einbindung des Serben in das Forte-Team aber auch Vorteile für die Bebbi. ''Sie werden hinten noch nicht ganz eingespielt sein. Ein neuer Innenverteidiger ist - und da spreche ich aus eigener Erfahrung - noch nicht richtig ins Team eingebunden im ersten Match. Das könnte Probleme geben, darauf hoffen wir natürlich.''

Gemäss dem Frauenfelder sind die Bundeshauptstäder FCB-Konkurrent Nummer 1 um die Vergabe des Meistertitels. ''Ich glaube schon, dass sie diejenigen sind, die am längsten vorne mit dabei sein werden. Aber es kann immer eine Überraschungsmannschaft geben. Ich will gar kein Team abschreiben, aber rein von der Mannschaft her, von der Qualität des Kaders, glaube ich schon, dass YB sicher weit vorne sein wird am Schluss.''

Le Mont als Appetithäppchen?

Der Weg zur Meistertrophäe ist allerdings noch weit, im St. Jakob Park könnte aber bereits ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung gemacht werden. Dass der FCB unter der Woche noch spielte und YB sich ausruhen konnte, sei kein Nachteil, meint Frei. ''Es ist wohl das erste Mal, dass ein Spiel unter der Woche ein Vorteil war, da wir über 90 Minuten Matchpraxis sammeln konnten.''

Die Berner dürfen gemäss dem 25-Jährigen einen hungrigen FCB erwarten. ''Ich hoffe, dass das am Mittwoch ein Appetithäppchen war.'' Man darf also gespannt sein, ob die Yakin-Elf nach YB-Schreck Le Mont auch die Berner höchstpersönlich verspeisen wird.


http://sport.ch.sportalsports.com/sport ... 00000.html

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 Beitrag Verfasst: Samstag 8. Februar 2014, 13:24 
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martinez, gerndt


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 Beitrag Verfasst: Samstag 8. Februar 2014, 15:15 
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08.02.2014

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Yakin fehlt der Raum für Experimente

Heute (19.45 Uhr) tritt YB beim FCB an. Basels Trainer Murat Yakin lässt sich vor dem Spitzenkampf weder in die Karten blicken noch wegen verletzter Akteure beunruhigen. Das Kader des Serienmeisters präsentiert sich indes dünner als auch schon.

Murat Yakin agiert gerne aus einer stabilen Defensive heraus. Das mag bisweilen vor allem auf sein Spiel mit dem FC Basel zutreffen, am Freitagmorgen aber beschreibt es seinen Umgang mit den Medien ganz treffend. Der Coach hat sich verschanzt, oben in seiner Trutzburg, die eigentlich ein Podium ist, hinter dem Mikrofon, lauernd, abwartend.

Unten, in den blauen Plastiksitzen, startet eine stattliche Schar Presseleute Versuch um Versuch, Yakin Details zum heutigen Spiel zwischen Basel und YB zu entlocken. Doch der einstige Abwehrspieler hat zumindest verbal nichts von seiner Standhaftigkeit verloren. Yakin strahlt Vertrauen aus, in sich selbst und in seine Mannschaft. Sätze wie «Ich weiss einzig, dass wir stark genug für den Sieg sind» oder «Wir wollen in der Erfolgsspur bleiben» zeugen davon.

Der pragmatische Unterton

Resultatmässig hat das Fussballjahr für den FC Basel in der Tat gut begonnen. In der Meisterschaft gab es zum Start einen 3:1-Sieg in Lausanne, im Cupviertelfinal einen problemlosen 6:1-Erfolg über Erstligist Le Mont. «Die Spiele waren in Ordnung, das sind zwei gute Resultate, auf denen man aufbauen kann», meint Yakin. Der pragmatische Unterton des FCB-Trainers ist nicht neu, aber für einmal nicht dazu da, die Mannschaft vor dem Abheben zu bewahren.

Dazu gibt es nämlich beim Schweizer Branchenprimus derzeit gar nicht allzu viel Grund. Zwar sind die Basler Leader, stehen im Cuphalbfinal und sind weiter in der Europa League vertreten. Doch der FC Basel war auch schon stabiler aufgestellt. Die angestammte Innenverteidigung um Nationalspieler Fabian Schär und Ivan Ivanov fehlt verletzt, «im Aufbautraining gibt es weiter Fortschritte», meldet Yakin, schon fast pflichtbewusst. Und es gibt weitere Anzeichen, dass sich der Spieleretat des Meisters derzeit nicht so breit präsentiert, wie man sich dies gewohnt ist.

Da wäre Giovanni Sio, der sich unter der Woche einer vorsorglichen Augenoperation (Grauer Star) unterzogen hat, offenbar nicht unbedingt zur Begeisterung Yakins, und noch bis Dienstag ausfällt. Da wären Gaston Sauro und Marcelo Diaz, die beiden Südamerikaner, welche Murat Yakin in seiner Aufstellung auch schon mal aussen vor lässt. So beorderte der Coach beim Rückrundenauftakt in Lausanne gar Mittelfeldspieler Fabian Frei in die Innenverteidigung, Sauro durfte dann ab der 65.Minute mittun.

Und weiter hinten, sozusagen in der dritten Garde, stehen Spieler, auf die Yakin immer mal wieder setzt, wenn nur wenig anbrennen kann. Stephan Andrist erzielte im Cupviertelfinal gegen Le Mont zwar zwei Tore und ist gemäss seinem Trainer «durchwegs eine Alternative für heute». Doch der einstige Thuner Stürmer kam in der Meisterschaft bislang nur auf 122 Einsatzminuten – in bedeutsamen Partien ist er selten ein Faktor.

Der erste echte Prüfstein

Und so steht Yakin gegen die Young Boys wenig Raum für Experimente offen. Er wird den formstärksten Einzelspieler Fabian Frei neben Neueinkauf Marek Suchy möglicherweise wieder verteidigen lassen und wohl Marco Streller, der seine Spielsperren wegen Schiedsrichterbeleidigungen erfolgreich abgesessen hat, wieder ins Team integrieren.

YB und Basel erwartet heute der erste echte Prüfstein der Saison. Davor haben beide Mannschaften unter Ausschluss der Öffentlichkeit trainiert (Yakin: «Das dient dem besseren Fokus auf das Spiel, ich hecke nichts aus»). Basels Trainer wird aus einer stabilen Defensive heraus agieren. Möglicherweise auch nach dem Spiel.


Die beiden Jungtrainer

Alte Bekannte: Im Chicago Beach Hotel in Dubai begegneten sich Uli Forte und Murat Yakin das erste Mal. Forte kickte damals, im Januar 1992, beim kleinen FC Brüttisellen in der NLB, Yakin, wie Forte 17 Jahre jung, stand bereits bei den grossen Grasshoppers um Trainerlegende Leo Beenhakker unter Vertrag.

Beide bereiteten sich im arabischen Emirat mit ihren Teams
auf die Rückrunde vor. Danach trennten sich ihre Wege. Während für Forte Jahre in den Niederungen des Schweizer Profifussballs folgten, trat Yakin auf den grossen Bühnen der Bundesliga und der Champions League auf. Über zwei Jahrzehnte später können beide Jungtrainer in ihrer zweiten Karriere bereits respektable Erfolge vorweisen. Dennoch ist Yakin seinem Kumpanen immer noch einen Schritt voraus. Morgen tritt er mit dem FCB als der Gejagte an, während Forte mit den Gelb-Schwarzen dicht dahinter folgt.

«Er hat bisher mehr erreicht», sagt der YB-Trainer. «Aber ich gebe Gas.»
Heute genügt Forte bereits ein Sieg dazu, mit seinem Team am Kontrahenten vorbeizuziehen und in der Tabelle auf Platz eins vorzustossen. Der 39-jährige Zürcher wünscht sich von den Young Boys einen dominanten Auftritt. «Wenn wir uns einigeln, bringt dies die Mannschaft in
ihrer Entwicklung nicht weiter. Nein, wir spielen auf Sieg.»

Der feurige Coach musste in den vergangenen Tagen aber feststellen, dass auf den Berner Strassen niemand an einen YB-Triumph glaubt. «Ich habe mehrmals gehört, dass ein Unentschieden für uns schon gut wäre.» Eine Meinung, welcher sich Forte gestern nicht anschliessen wollte.

http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/26345865

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