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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Claude
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Verfasst: Samstag 24. August 2013, 08:20 |
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Registriert: Donnerstag 13. Mai 2004, 12:07 Beiträge: 252
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Aufstellung (4-2-3-1) :
-----------------Wölfli-------------------
Zverotic---von Bergen--Veskovac---Sutter
--------Costanzo-------Spycher---------
Zarate----------Frey-------------Nuzzolo
---------------Gerndt--------------------
BSCYB - GRASSHOPPER CLUB 2:1
BSCYB: Costanzo, Gerndt GRASSHOPPER CLUB: Anatole
Zuschauer: 26'000
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shalako
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Verfasst: Samstag 24. August 2013, 09:52 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.08.2013  Zitat: Die Ruhe nach dem Sturm
Vergangene Saison war Raphaël Nuzzolo Topskorer einer Verlierermannschaft. Nun strebt er am Sonntag mit den Young Boys gegen GC den sechsten Sieg in Folge an.
Mit neun Toren und sechs Assists hatte Raphaël Nuzzolo in der vergangenen turbulenten Saison beim Tabellensiebten YB am meisten Skorerpunkte in der Statistik. Diese Saison brachte es der Bieler bisher in fünf Spielen auf ein Tor und immerhin auf drei Assists. Beste Torschützen von Leader Young Boys sind zurzeit Yuya Kubo und Moreno Costanzo mit je drei Treffern.
«Das Wichtigste ist, dass ich mit einer Mannschaft spiele, die gewinnt», sagt Nuzzolo. Das Gefühl, Torschütze zu sein und dennoch nicht gewonnen zu haben, kenne er aus der Vergangenheit zu genüge.
Schon sein vierter YB-Trainer
Am 5. Juli ist Nuzzolo 30 Jahre alt geworden. Das ist für viele Anlass, Zwischenbilanz zu ziehen. Seinen Wechsel zu YB vor zwei Jahren bezeichnete er damals als «Chance, bei einem Grossclub zu spielen.» Zehn Jahre war er bei Xamax unter Vertrag gestanden, zuvor hatte er acht Jahre in Biel gespielt. Etwas aber hat sich seither nicht geändert: In seinem Palmarès steht weiterhin kein Titel: 2011 erreichte er mit Xamax wohl den Cupfinal, doch Sion als Finalgegner war kein gutes Omen, und so blieb Nuzzolo nur die Cupmedaille aus Silber.
Und bei YB erlebte er vor allem stürmische Zeiten mit einigem Frust und Trubel. Nuzzolo denkt, er sei ruhiger geworden, er lasse sich auch vor einer neuen Saison und mit einem neuen Trainer nicht mehr so schnell nervös machen. Nach Christian Gross, Martin Rueda und Bernard Challandes spielt Nuzzolo nun mit Uli Forte bereits unter dem vierten Trainer bei YB. Nach dem perfekten Saisonstart mit fünf Siegen in Serie, wird auch Nuzzolo immer wieder die Frage gestellt: Was macht Forte anders als seine Vorgänger? «In taktischer Hinsicht haben wir wichtige Dinge geändert», antwortet er und kratzt sich am Ohr. Was genau? Um das zu beantworten, müsste man zu sehr ins Detail gehen, weicht er aus.
«Doch kurz gesagt. Wir spielen jetzt viel mehr den vertikalen Pass in die Mitte. Costanzo und die Sturmspitzen werden öfters angespielt, als noch vergangene Saison», erklärt Nuzzolo. Zudem komme der Druck von den Seiten vermehrt von den Aussenverteidigern. Er habe auf der linken Seiten während einer Offensivaktion in die Spielfeldmitte zu ziehen, um Raum für den linken Aussenverteidiger Scott Sutter zu schaffen. Dasselbe gelte auf der rechten Seite für Gonzalo Zárate, hinter dem Elsad Zverotic die Linie entlang prescht.
Zehnmal dasselbe: wie eine Mantra
Zudem, so Nuzzolo, «haben wir das Pressing intensiviert. Wir haben das auch schon unter Fortes Vorgänger angewendet, aber noch nie so ausgeprägt, wie jetzt.» Der Trainer spreche immer wieder vom «richtigen Chip», den die Spieler im Kopf haben müssen. Im Training bedeute dies, dass Forte zehnmal dieselben Dinge wiederhole. Nuzzolo: «Er beobachtet uns sehr genau, schaut pedantisch auf Details.»
Vor einem Jahr, als YB die Doppelbelastung Meisterschaft und Europa League hatte, folgten nach Galaauftritten auf europäischer Bühne immer wieder Einbrüche in der nationalen Meisterschaft. Diese Saison aber vermochten die Young Boys Leistungsschwankungen auszubalancieren und besonders wichtig: Sie gewannen auch Spiele, bei denen der Gegner nicht schlechter war, wie gegen das durch die Europa League gestresste Thun (3:2).
Für das Heimspiel am Sonntag hatte YB praktisch zwei Wochen Zeit, um sich auf den Cupsieger und Tabellenzweiten der vergangenen Saison vorzubereiten. Aufgelockert wurden diese 14 Tage durch ein Cupspiel beim Zweitligisten Veyrier. GC aber spielte am Donnerstag in der Europa League im Letzigrund gegen die AC Fiorentina und hat nun auch noch die 1:2-Niederlage zu verarbeiten. «Die Doppelbelastung ist vor allem im Kopf ein Problem», vermutet Nuzzolo. «Bei Niederlagen spürt man die Beine im nächsten Spiel schneller, als bei Siegen.»
Das Spiel gegen GC ist bei YB vor allem für Forte ein besonderes Spiel. Erstmals nach seinem mit medialem Getöse vollzogenen Wechsel von Zürich nach Bern trifft er auf seine ehemalige Mannschaft. Und Nuzzolo sagt die Worte, die auch sein Trainer geäussert hatte. «Mit GC, Basel und Luzern folgen nun drei Gegner, bei denen wir beweisen müssen, was wir drauf haben.»
YB - GC: Das Wiedersehen
Uli Forte empfängt morgen Sonntag mit den Young Boys seinen Ex-Verein GC zum Spitzenspiel der 6. Super-League-Runde. Der Trainer wird dabei im Stade de Suisse zweifellos im Fokus stehen, er bemüht sich aber um Sachlichkeit. «Natürlich sind mir die GC-Spieler in der letzten Saison fest ans Herz gewachsen. Es war eine wunderschöne Zeit in Zürich, die mir ein Leben lang in bester Erinnerung bleiben wird. Doch im Fussball hat es keinen Platz für Sentimentalitäten», sagte er gegenüber Derbund.ch Im Übrigen sei es nicht ein Spiel Forte gegen GC, sondern ein Spiel YB gegen GC.
Sein Abgang bei den Zürchern war damals von Nebengeräuschen begleitet worden. Forte hatte sich über fehlende Wertschätzung beklagt, die GC-Führung konterte mit Kritik. Die Wogen seien längst geglättet, beteuerte der 39-Jährige, Kontakt zu den Exponenten im Verein bestünden nach wie vor. Am Montag vor einer Woche habe er den GC-Staff zum Essen eingeladen. Vorgestern beim ernüchternden Auftritt gegen die AC Fiorentina sass er auf der Pressetribüne. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Di ... y/11514437
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shalako
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Verfasst: Samstag 24. August 2013, 15:01 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.08.2013  Zitat: GC und der Forte-Effekt
Am Sonntag (13.45 Uhr) gastiert GC im Stade de Suisse bei den Young Boys. An der Portion Extramotivation wird es den Zürchern gegen ihren ehemaligen Trainer nicht fehlen.
Bilder sagen mehr als Worte. Und manchmal können Worte den optischen Eindruck verstärken – wie im Fall von GC. Am späten Donnerstagabend verliessen die Spieler des Grasshopper-Clubs gesenkten Hauptes den Rasen des Letzigrundstadions; im Hinspiel der Europa-League-Playoffs waren sie der AC Fiorentina 1:2 unterlegen. In den Katakomben warteten die Medienschaffenden eine halbe Stunde auf die Protagonisten – schliesslich erschienen Roman Bürki und Veroljub Salatic. Der Torhüter und der Captain vermochten die Enttäuschung nicht zu kaschieren, und Salatic sprach unverblümt aus, was die meisten zuvor gesehen hatten: «Das Resultat ist noch das Beste für uns. Der Gegner war zwei Klassen besser.» Auf die Frage nach den Chancen im Rückspiel in Florenz antwortete der GC-Captain: «Wir brauchen ein Wunder.»
Ohne Durchschlagskraft
Das Stimmungshoch zum Saisonstart ist beim nächsten Gegner der Young Boys endgültig verflogen. Nach vielversprechendem Beginn (2:0 in St.Gallen, 1:1 gegen Basel, 4:2 gegen Aarau) hat bei den Zürchern zuletzt in offensiver Hinsicht nicht mehr vieles funktioniert. Es mangelte an Durchschlagskraft, aber auch an Ideen und Selbstvertrauen. Fiorentina-Stürmer Mario Gomez – er gilt neben Michelangelos David als neue Attraktion der toskanischen Metropole – sprach in Zürich zwar von einer «höchst durchschnittlichen Leistung» seines Teams, doch diese genügte längstens, um den Schweizer Vizemeister in Schach zu halten.
YB, die «falsche Mannschaft»
In den fünf Partien im August hat die Auswahl Michael Skibbes gerade mal zwei Treffer erzielt. «Zum Studieren und Diskutieren bleibt keine Zeit, wir müssen sofort an YB denken», sagte Goalie Bürki. Morgen gastieren die drittklassierten Zürcher beim souveränen Tabellenführer der Super League. «Erst einmal müssen wir die Niederlage gegen Florenz verdauen, dann gilt es sich gut zu erholen», sagte Salatic. Und: «Es wird ein spezielles Spiel für uns und für Uli Forte.» Die Geschichte ist bekannt: Der YB-Trainer hatte die Grasshoppers in der vergangenen Saison auf Rang zwei geführt, entschied sich aber überraschend für den Wechsel nach Bern. Wie sagte doch Bürki vor dem sonntäglichen Wiedersehen: «Nun wollen wir Forte zeigen, dass er zur falschen Mannschaft gewechselt hat.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/17735953
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Eastside
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Verfasst: Samstag 24. August 2013, 15:18 |
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Registriert: Mittwoch 17. Februar 2010, 15:48 Beiträge: 83
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wolf zverotic - von bergen - veskovac - sutter costanzo - spycher zarate - frey - nuzzolo gerndt
yb - gc 3:1
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Marc
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Verfasst: Samstag 24. August 2013, 20:44 |
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Registriert: Samstag 24. April 2004, 02:01 Beiträge: 489
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sutter--veskovac--von bergen--rochat
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shalako
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Verfasst: Sonntag 25. August 2013, 10:39 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.08.2013  Zitat: Skibbe löst Forte-Fesseln
YB-Forte will GC-Bürki das Maul stopfen
Mit seinen Himmelsstürmern aus Bern trifft Uli Forte erstmals auf Ex-Klub GC. Die Hoppers wollen zeigen, dass sie ohne Fortes Fesseln noch effizienter spielen können.
Fortes Wechsel nach Bern war nicht ohne Nebengeräusche abgelaufen. Bei seiner Präsentation bei YB beklagte sich Forte über «mangelnde Wertschätzung» seitens von GC. Er bereute die Worte kurz darauf – aber sie waren draussen. Die Atmosphäre war vergiftet – zumindest kurzzeitig. Spätestens seit Forte seinen alten Staff am vorletzten Montag in Zürich zum versprochenen Essen eingeladen hat, ist man sich wieder grün zwischen Blauweiss und Gelbschwarz.
«Was für mich zählt», so Forte, «ist, dass GC Cupsieger und Vizemeister ist. Was ich persönlich empfinde, interessiert keinen. Das muss ich ausblenden. Es gibt keinen Platz für Sentimentalitäten.» Aber klar, fährt er fort, sei das Spiel speziell für ihn. «Die Jungs sind mir ans Herz gewachsen.» Kontakte hat es zwischen Forte und diesen Jungs in der Woche vor dem Wiedersehen natürlich keinen gegeben. «Einzig mit GC-Teammanager Heinz Kost habe ich telefoniert. Aber Heinz kenne ich ja auch seit 19 Jahren.»
GC-Goalie Bürki, Ex-Young-Boy und aufgewachsen in Münsingen BE, hat nach dem 1:2 gegen die Fiorentina die heutige Ausgangslage gegenüber Radio Energy so skizziert: «Wir wollen Uli zeigen, dass er zum falschen Klub gewechselt hat.» Fortes Konter: «Logisch sind meine Ex-Jungs topmotiviert, weil sie mir das beweisen wollen.» Skibbe verleiht Flügel
Wie viel Forte steckt denn noch in GC? Der YB-Coach vielsagend: «Es gibt Sachen, die können sie immer noch – wie die Standards.» Da blendet der Trainer des Leaders wohl aus, dass GC-Kunstschütze Izet Hajrovic schon unter Forte-Vorgänger Sforza das eine oder andere Freistoss-Tor gelungen ist.
Was sich bei GC seit diesem Sommer geändert hat: Den Aussenverteidigern, die unter Forte nur in Ausnahmefällen die Mittellinie überqueren durften, sind unter Michael Skibbe Flügel gewachsen. Vor allem Rechtsverteidiger Michael Lang punktet als regelmässiger Assistgeber. Was ihm prompt das erste Länderspiel (gegen Brasiliens Superstar Neymar) eingebracht hat.
Skibbe sagt: «Mit die besten Torchancen haben bisher unsere Aussenverteidiger vorbereitet. Ich möchte, dass sie jede Gelegenheit zum Flanken nützen. Auch die Innenverteidiger dürfen nach vorne. Ich möchte, dass alle am Offensivspiel mitmachen, aber natürlich immer mit Absicherung nach hinten.»
Sechs Punkte Vorsprung hat Forte auf seinen Ex-Klub. Sein Nachfolger bei den Hoppers sagt: «Wichtig ist, dass YB nicht zu weit wegrennt. Wir müssen alles daran setzen, dass wir mindestens einen Punkt holen. Noch lieber wäre mir der Sieg.» http://www.blick.ch/sport/fussball/yb-f ... 18069.html
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 25. August 2013, 10:45 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.08.2013  Zitat: Forte trifft auf seinen früheren Klub GC
Trainer Uli Forte empfängt heute Sonntag mit den Young Boys seinen Ex-Klub GC zum Spitzenspiel der 6. Super-League-Runde. Weiter treffen Sitten und Thun sowie Zürich und St. Gallen aufeinander.
In Bern empfängt die statistisch beste Offensive dieser Saison (YB mit 15 Toren) die stärkste Defensive (GC mit 3 Gegentoren). Es sind die einzigen beiden Teams, die in der laufenden Meisterschaft noch ungeschlagen sind. In der letzten Super-League-Saison hatten die Grasshoppers unter dem heutigen YB-Trainer Uli Forte aus den vier Spielen gegen die Berner neun Punkte geholt.
Forte wird im Stade de Suisse zweifellos im Fokus stehen. Sein Abgang bei den Grasshoppers nach der letzten Saison ist von Nebengeräuschen begleitet worden. Forte hatte sich über fehlende Wertschätzung beklagt, die GC-Führung konterte mit Kritik.
Offenbar haben sich die Wogen unterdessen geglättet. In einem Interview mit der «Berner Zeitung» gab Forte an, er habe sich in der Zwischenzeit mit allen GC-Verantwortlichen unterhalten. Das Verhältnis sei «normal». Er werde GC immer in guter Erinnerung haben. Natürlich sei es eine «sehr spezielle Partie» für ihn. «Würde ich etwas anderes behaupten, wäre das gelogen», so Forte.
Angesprochen darauf, wieso die Young Boys im Moment obenauf sind, meinte Forte: «Ein wichtiger Grund, warum wir erfolgreich gestartet sind, ist der ausgeprägte Team-Gedanke. Dazu gehört, dass jeder zielstrebig arbeitet und sich nicht ablenken lässt.»
Sion ist in der laufenden Meisterschaft noch immer ohne Sieg und ohne Tor. Gegen Thun könnte der aus Ghana geholte Ebenezer Assifuah sein Super-League-Debüt feiern. Ein Problem der Walliser ist auch, dass die ausländischen Neuzuzüge bisher nicht auf Touren kommen. Ishmael Yartey wird den Vorschuss-Lorbeeren ebenso wenig gerecht wie Ovidiu Herea. In der letzten Super-League-Saison war Thun in den Direktvergleichen besser. Die Berner Oberländer sammelten gegen Sion sieben Punkte.
St. Gallen tankte Moral mit einem respektablen Auftritt gegen Spartak Moskau - auch wenn der russische «Riese» in der AFG-Arena nicht in Bestbesetzung angetreten war. Bei den Ostschweizern gibt es für einen Spieler zusätzliche Motivation vor dem Match gegen den FCZ. Stéphane Houcine Nater, das «defensive Gewissen» im Mittelfeld, ist für die tunesische Nationalmannschaft aufgeboten worden. Er könnte in zwei Wochen für das Heimatland seiner Mutter in der wichtigen WM-Qualifikationspartie gegen Kap Verde sein Länderspiel-Debüt bestreiten.
Ein Tunesier stand zuletzt auch bei Tabellen-Nachbar FCZ im Mittelpunkt. Künstler Yassine Chikhaoui meldete sich Anfang Woche nach seinen Magenbeschwerden und einem Aufenthalt in Nordafrika im Mannschafts-Training zurück.
In den letzten drei Super-League-Duellen zwischen diesen beiden Teams gab es immer einen Auswärtssieg. Zweimal gewann St. Gallen, einmal der FCZ. http://www.nzz.ch/aktuell/sport/uebersi ... 1.18138743
_________________ For Ever
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shalako
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Verfasst: Sonntag 25. August 2013, 10:56 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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25.08.2013  Zitat: «Man kann nicht auf alle Rücksicht nehmen»
Uli Forte ist als neuer YB-Trainer erfolgreich in die Saison gestartet. Vor dem Spiel heute Sonntag gegen seinen früheren Klub Grasshoppers sagt er, er habe lernen müssen, Egoist zu sein. Er erzählt, wie es sich anfühlt, nach dem Trennungsstreit den GC-Präsidenten André Dosé zu umarmen
NZZ am Sonntag: Uli Forte, vor Ihnen liegt Ihr Schlüsselbund, daran hängt ein WM-Pokal in Miniaturform. Ist er ein Symbol für Ihre Lebensplanung?
Uli Forte: Das ist doch der Traum jedes Trainers und jedes Spielers, das höchste aller Gefühle im Fussball. Diesen Pokal habe ich schon seit Jahren – jaja, das wäre ein Träumchen.
Einmal Weltmeister zu werden?
Wenn Sie das geschafft haben, können Sie sich pensionieren lassen.
Denken Sie denn als Super-League-Trainer manchmal an dieses Szenario, so sehr weit entfernt es auch sein mag?
Wenn eine Welt- oder Europameisterschaft stattfindet, denke ich: Es wäre cool, einmal mitzumachen. Aber es ist nicht so, dass ich jeden Tag beim Aufstehen an den WM-Pokal an meinem Schlüsselbund denke.
Vorderhand sind Sie YB-Trainer und weisen nach fünf Runden das Maximum von 15 Punkten auf. Aber Sie sind auch der dritte Zürcher, der sich als YB-Trainer versucht. Christian Gross und Martin Rueda sind gescheitert. Was sagt Ihnen das?
Gar nichts. Ich bin ich, und Christian Gross und Martin Rueda sind eigenständige Personen. Es geht immer wieder von Neuem los, es gibt immer wieder neue Chancen. Deshalb nahm ich ganz bewusst weder mit Gross noch mit Rueda Kontakt auf, obwohl ich beide gut kenne.
Kein Telefon, nichts?
Nein, wir sprachen nie über YB. Ich will mich nicht auf subjektive Meinungen abstützen. Ich muss mir mein eigenes Bild machen, um frei entscheiden zu können.
Was war eigentlich schwieriger? Vor gut einem Jahr GC wieder auf die Beine zu bringen – oder zuletzt YB?
Bei GC war es schwieriger. Es lag viel mehr in den Brüchen, GC war eigentlich ein Absteiger. So war es bei YB längst nicht. Über das Stadion von YB müssen wir nicht diskutieren, über die Fans und das Volk auch nicht, und auch die Mannschaft war sehr gut bestückt. Aber einige Rädchen mussten noch justiert werden.
Was ist denn bei YB anders als bei GC?
Das Konstrukt ist viel grösser, es steckt viel mehr Manpower dahinter. Ich sagte, bei GC sei es eine One-hundred-Men-Show – in Bern sind es mehr als 100 Leute. Das ist spürbar.
Geben Sie ein Beispiel.
Wenn ich irgendwelche Trainingsutensilien brauche, ist es eine Sache von einem Tag – und sie sind da.
Bei GC war es nicht so?
Es klappte auch, aber es ging etwas länger. Daran merkt man, dass bei YB alles viel grösser ist, viel zügiger.
Arbeiten Sie bei YB gleich wie bei GC?
Ja, ich nahm meine Arbeitsmoral, meine Arbeitsweise mit. Ich bin ja kein anderer Mensch geworden.
Auch das Vokabular ist geblieben, etwa die One-hundred-oder-etwas-mehr-Show. Und bei GC wie bei YB ist bekannt, dass Sie sagen, das Team müsse durch Betonwände gehen können.
Fussball ist Fussball. Man kann Details verändern, aber nicht das Rad neu erfinden. Deshalb benutze ich diese Ausdrücke eins zu eins. Warum soll ich meine Sprache umstellen? Ich will authentisch sein. Ich will das Team in Bern mit meinen Worten und meinen Sätzen führen.
Kurz vor Ihrem Abschied bei GC sagten Sie, wenn ein Investor käme und zehn Millionen Franken hinlegen würde, würden Sie ihm jeden Tag den Bauch pinseln. In Bern haben Sie mit Andy und Hansueli Rihs solche Personen – sind Sie nun ständig am Bauchpinseln?
Nein, die Rihs-Brüder brauchen das nicht, sie sind richtig gute Sportsmänner. Am Montag gingen wir gemeinsam essen. Man merkt, dass sie etwas bewegen wollen. Sie sind sportfanatisch, was allein schon an ihrem Engagement im Radsport erkennbar ist. Solche Leute braucht es.
Aber Andy Rihs sagt, er habe keine Ahnung von Fussball.
Das macht nichts. Er muss bloss die Leidenschaft haben dafür.
Und das Geld.
Das ist ein Faktor, der überall notwendig ist, nicht nur im Fussball.
Aber Leidenschaft allein reicht nicht.
Stimmt. Aber das Schöne ist, wenn man beides hat, Geld und Leidenschaft.
Ihr Sportchef Fredy Bickel wies wiederholt darauf hin, er habe sie schon früher für den FC Zürich verpflichten wollen. Sind Sie sich seit Jahren verbunden?
Im Fussball läuft man sich immer wieder über den Weg, das ist ein kleiner Zirkel. Wir hatten über SMS Kontakt, zudem pflegt Fredy an Weihnachten einen Apéro zu organisieren, an dem ich ab und zu teilnahm. So pflegt man die Freundschaft.
Es ist also eine Freundschaft?
Eine Fussball-Freundschaft.
Was unterscheidet eine Fussball-Freundschaft von einer anderen Freundschaft?
Es ist nicht so, dass wir vor meinem Wechsel zu YB jeden Tag oder jede Woche telefoniert hätten.
Bickel ist ein emotionaler, harmoniebedürftiger Typ. Wie verschieden sind Sie beide? Oder wie ergänzen Sie sich?
Wir ergänzen uns sehr gut. Ich bin auch harmoniebedürftig, obwohl es nicht immer so aussieht. Aber ich versuche, Harmonie in meine Mannschaft zu bringen, weil eine zerstrittene Mannschaft selten Erfolg hat. Zudem muss ich nicht immer der Bad Guy sein, der den Spielern die Leviten liest – das kann Fredy auch, und das ist gut.
Eine andere Fussball-Freundschaft ist die Beziehung zwischen Ihnen und Moreno Costanzo. Sie sagten kürzlich, sie zwei seien wie ein Liebespaar.
Ich mag Moreno Costanzo ungemein gern, wir verstehen uns blind. Wir waren gemeinsam im FC Wil, er war 18-jährig, klein und schmächtig, ich war sein Trainer, später auch in St. Gallen. Jetzt ist Moreno 25, und wir sind wieder zusammen. Wir verloren uns nie aus den Augen, schrieben uns SMS und telefonierten oft. Deshalb nannte ich es Liebesbeziehung.
Ist es unproblematisch, eine so enge Beziehung zu einem Spieler zu haben? Auch mit Elsad Zverotic habe ich eine kleine Liebesgeschichte. Sie ist nicht ganz so gross wie jene mit Costanzo, aber auch mit Zverotic arbeitete ich in Wil. Grundsätzlich ist eine enge Beziehung gut, weil Spieler Vertrauen brauchen. Schwierig wird es, wenn ein Spieler die Leistung nicht bringt. Daher sagte ich beiden: «Wenn ihr glaubt, ihr hättet bei mir Carte blanche, täuscht ihr euch grässlich.»
Auch als GC-Trainer sagten Sie, wie sehr Ihnen die Spieler ans Herz gewachsen seien. Trotzdem stiessen Sie sie mit Ihrem überraschenden Abgang im Juni vor den Kopf. Der Captain Veroljub Salatic sagte, er sei von Ihnen enttäuscht. Beschäftigt Sie das?
Ja, wenn ich darüber nachdenke, tut es weh. Wenn ich etwas nicht beabsichtigt hatte, war es genau das: meine Spieler zu enttäuschen. Aber so ist es halt in diesem Business. Man kann nicht auf alle Rücksicht nehmen.
Das klingt sehr nüchtern und abgeklärt.
Als ich 2011 in St. Gallen entlassen wurde, machte ich eine Erfahrung, die mich für mein Trainerleben konditionierte. Da forderte keiner: «Lasst ihn weitermachen.» Nein, es ging Schlag auf Schlag, und ich lernte, egoistisch zu sein, leider, es geht nicht anders. Man warf Ihnen im Juni nicht nur Egoismus vor.
Man sagte, Sie seien ein moralisch zweifelhafter Mensch, der dem Geld nachrenne.
Das finde ich nicht richtig. Überall wo ich war, habe ich immer ehrliche, loyale und integre Arbeit geleistet. Das stellt niemand in Zweifel.
Aber wir sprechen von Ihrem Abgang bei GC. Der Abgang war unglücklich, das kann man so sagen. Aber welcher Abgang im Fussball ist glücklich? Auch jede Trainerentlassung hat einen Beigeschmack. Ich werfe mir nichts vor.
Gibt es so etwas wie Moral im Fussball? Ja, vor allem im Team. Damit Gruppen funktionieren, braucht's Loyalität.
Spüren Sie die gleiche Loyalität gegenüber dem Klub, dem Arbeitgeber? YB gab mir einen Dreijahresvertrag. Das war ein starkes Zeichen. Aber grundsätzlich ist es schon so, dass in der Super League Trainerwechsel en masse einen Trainer nachdenklich stimmen. Ich sage es so: Man ist im Fussball nicht immer gut beraten, ein Moralapostel zu sein. «Am Schluss muss ich das tun, was mir und meiner Karriere am meisten nützt.»
Ist das Ihre Grundhaltung? Im Prinzip ist das so, ja.
Vor kurzem wurden Sie als Trainer des Jahres ausgezeichnet. An diesem Anlass umarmten Sie den GC-Präsidenten André Dosé. Wie war das?
Normal. André Dosé und ich umarmten uns bei GC oft, nach Siegen sowieso. Auch diesmal war es herzlich. Es bestätigte, was ich stets sagte: Es gab nie persönliche Probleme, weder mit dem Sportchef Dragan Rapic noch mit Dosé, null Ressentiments.
Das klingt, als habe es nie böse Worte gegeben. GC war verärgert über die Art, wie Sie Ihren Abgang begründeten. Ja, aber die Auseinandersetzung fand nicht auf einer persönlichen Ebene statt. Es gab keine Animositäten, es ging um ein Sachthema – um meinen Wechsel. Nur diesbezüglich hatten wir Meinungsunterschiede.
Sie hatten in der Stadt Zürich immer eine Wohnung als sicheren Rückzugsort, egal, wo Sie gearbeitet haben. Haben Sie die Wohnung immer noch, obwohl Sie nicht mehr GC-Trainer sind?
Ja, aber ich gebe sie langsam auf.
Weil Sie einen solchen sicheren Hafen nicht mehr brauchen?
Ja, vielleicht wirklich nicht mehr so wie früher. Aber ich muss die Wohnung so oder so verlassen, sie wird renoviert. Zudem wurde ich in Zürich ein paar Mal von GC-Fans angegangen.
Sie wurden angepöbelt? Das ist übertrieben. Aber es war unangenehm. Deshalb denke ich mir, dass jetzt der richtige Moment gekommen ist, die Wohnung aufzulösen.
Lassen Sie uns auf den Anfang zurückkommen. Auffällig ist nicht nur der WM-Pokal am Schlüsselbund, markant sind auch die zwei Bänder um Ihr Handgelenk. Was bedeuten sie?
Es sind Armbänder mit vielen kleinen Bildern von Heiligen – Madonna, Jesus, Padre Pio, der verstorbene Papst Johannes Paul. Freunde aus dem Familienkreis schenkten sie mir.
Sind Sie religiös? Ja, schon. Als Italiener ist mir das in der Familie eingeimpft worden. http://webpaper.nzz.ch/2013/08/25/sport ... 2f01ab0ce7
_________________ For Ever
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Warlock
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Verfasst: Sonntag 25. August 2013, 11:02 |
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Registriert: Dienstag 11. Mai 2004, 22:33 Beiträge: 493
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BSC Young Boys -Grasshopper Club 2:0
Tore: BSC Young Boys: Gerndt, Kubo Grasshopper Club: -
Zuschauer: 25'500
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Haribo
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Verfasst: Sonntag 25. August 2013, 13:38 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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eigentlech müesst me zur pouse scho mind. 3 - 1 füehre. 
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