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 Beitrag Verfasst: Samstag 27. Juli 2013, 15:32 
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Forte - Der knallharte Kumpeltyp

Am Sonntag empfängt YB den FC Thun (16 Uhr). Uli Forte ist seit zwei Monaten Trainer bei den Young Boys, er hat in Bern frischen Wind erzeugt. Forte ist hart, aber herzlich.

Uli Forte, würden Sie für Rang 2 am Saisonende unterschreiben?

Die Frage steht am Freitagmittag im Raum, Uli Forte fixiert den Journalisten, überlegt, denkt vielleicht, das könnte eine kleine Falle sein, schmunzelt dann, sagt schliesslich: «Es hängt doch vom Saisonverlauf ab, ob wir mit Rang 2 zufrieden sein können. Grundsätzlich wäre das ein gutes Resultat, weil wir ja in den Europacup wollen. Das ist unser Ziel.»

So ist Uli Forte, einerseits fordernd, direkt, eloquent, andererseits zurückhaltend, abwägend, bodenständig. Er ist nach Bern gekommen, um Titel zu gewinnen, irgendwann, aber er will den Druck auf seine Akteure nach gelungenem Saisonstart nicht noch erhöhen – und spricht deshalb lange, wenn er nach seinen Zielen gefragt wird, sagt aber wenig. Es ist eine clevere Strategie, die viel über den Trainer Forte aussagt.

Bodenhaftung behalten

Uli Forte beherrscht das Spiel mit den Medien. Der 39-Jährige ist locker, macht Sprüche, die Stimmung am wöchentlichen Pressetermin in der Presidents Lounge im Stade de Suisse ist am Freitag ausgezeichnet, sie korrespondiert mit Wetter und YB-Saisonstart. In den ersten zehn Minuten wird humorvoll über Vorgänge im Fussballgeschäft diskutiert, aber für die Öffentlichkeit sind die Äusserungen nicht gedacht.

Das schafft Nähe. Forte ist ein kluger Mensch, er denkt an vieles. Und spricht gerne darüber. Warum man den jungen Japaner Yuya Kubo nicht alleine lassen dürfe etwa oder wie wichtig ihm Pünktlichkeit und Disziplin seien und dass ein guter Teamgeist vieles entscheide. Alles fliesst am Ende seiner Ausführungen irgendwie zusammen. Denn, und Erzähler Forte ist auch ein erstklassiger Verkäufer, die Mitspieler würden sich ausgezeichnet um Kubo kümmern. «Wir haben wirklich eine gute Truppe», sagt Forte, «aber wir müssen auch nach den zwei Siegen mit beiden Beinen Bodenhaftung behalten.»

Seit genau acht Wochen ist Forte YB-Trainer. Er hat in zwei Monaten einiges erreicht, Aufbruchstimmung erzeugt und Minieuphorie entfacht, aber er weiss auch, wie fragil das Berner Fussballglück ist. «Wir müssen dranbleiben, Tag für Tag», sagt Forte. Er kann anstrengend sein für die Spieler, wenn er wie am Freitagmorgen im Training fast alle 30 Sekunden die Pressingübung unterbricht, hier einen Spieler herumschiebt, da lautstark Kritik vorträgt, dort mehr Tempo fordert. «Forte lässt nicht locker», sagt YB-Spielmacher Moreno Costanzo. Mitspieler Scott Sutter findet es bemerkenswert, wie akribisch Forte gewisse Vorgänge üben lässt, und Captain Christoph Spycher freut sich über das gute Klima im Team und den erwachten Kampfgeist bei YB.

Unterschiedlich gewechselt

Natürlich kritisieren Spieler ihre Trainer selten öffentlich, aber Forte, letzte Saison Zweiter und Cupsieger mit GC, ist gerade ein Siegertrainer, er nutzt diese Erfolgswelle, um seine Vorstellungen durchzusetzen. Und sein schneller Abgang bei den Grasshoppers war ein kräftiger Beleg für seinen riesigen Ehrgeiz.

Forte will undurchschaubar bleiben. Mal wechselt er früh wie im Startspiel gegen Sion (2:0), um die Breite des Kaders als Druckmittel einzusetzen. Mal wechselt er spät wie zuletzt in Lausanne (3:1), um die «Leidensfähigkeit» der Spieler zu testen. «Es tut ihnen gut, an die Schmerzgrenze zu gehen.» Forte ist ein knallharter Kumpeltyp, hart, aber herzlich.

Unterschreiben mag Uli Forte für Rang 2 nicht. Er will gewinnen, und Rang 1 ist besser als Rang 2. Es gibt immer eine Steigerung. Und sei es in einer Pressingübung am Freitagmorgen im Training.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/30931886

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 Beitrag Verfasst: Samstag 27. Juli 2013, 15:35 
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Sanft vor der Kamera, knallhart im Abschluss

Josef Martinez, Thuns Leihspieler mit Vertrag bei YB, ist ein schwungvoller Saisonstart geglückt. Vor dem Derby (Sonntag, 16.00) wird der venezolanische Nationalspieler gar von einem TV-Team aus seiner Heimat besucht.

Josef Martinez ist sicherlich nicht der Traum jedes Fernsehreporters. Seine Aussagen vor der Kamera sind kurz und geschliffen, seine Stimme in der Öffentlichkeit eher leise. Doch beim FC Thun läuft es dem 20-jährigen Venezolaner gerade hervorragend, Martinez erzielte gegen den FC Zürich (2:3) das erste Saisontor für Thun und traf gegen St.Gallen (3:2) mit einem wuchtigen Kopfball zum Sieg. Und so erhält der quirlige Stürmer in diesen Tagen exklusiven Besuch: In der Arena Thun wartet ein Team von Direct TV Sports, einem der grössten Sportsender Lateinamerikas, auf den jungen Nationalspieler Venezuelas. «Das ehrt mich sehr, dass sie meinetwegen nach Thun kommen», sagt Martinez.

Thun als Etappenort

Reporter Walter Roque und Kameramann Francisco Alundo haben nicht viel Zeit, Thun ist für sie nur ein Etappenziel, bald müssen sie weiter, auf den Zug. Die beiden stehen vor einer veritablen Europatournee. Für den Sportsender besuchen sie alle auf dem Kontinent tätigen Nationalspieler ihres Heimatlandes. Eben waren sie bei Alexander Gonzalez, dem zweiten YB-Venezolaner, der momentan an Aarau ausgeliehen ist. Nach der Stippvisite bei Martinez in Thun geht es für die Journalisten weiter, per Zug fahren sie nach Frankreich, Holland und nach Deutschland, zu den Leistungsträgern im Nationalteam Tomas Rincon (Hamburg) und Juan Arango (Mönchengladbach). «Martinez hat eine sichere Zukunft in der Auswahl Venezuelas, er ist schnell und schiesst Tore», sagt Walter Roque mit Überzeugung. Der Gepriesene selbst lächelt etwas müde. «Ich bin zufrieden damit, wie die Saison begonnen hat», sagt er.

Martinez und seine Teamkollegen sind am späten Freitagnachmittag seit über 30 Stunden wach. Der eine oder andere konnte während des Nachtflugs, den die Thuner direkt nach dem 3:1-Sieg gegen Tschichura Satschchere in der Europa-League-Qualifikation am Donnerstagabend im georgischen Tiflis antraten, vielleicht die eine oder andere Stunde schlafen. «Es geht nur noch um Regeneration, an ein normales Training ist nicht zu denken», sagt Thuns Trainer Urs Fischer. «Es war eine sehr lange Reise», meint Martinez.

Durchgestartet im Oberland

Eine weitaus längere trat der talentierte Fussballer im Januar 2012 an. Damals wurde er zusammen mit seinem Jugendfreund Gonzalez vom FC Caracas zu den Young Boys transferiert, der Temperaturschock war mitten im Winter gross, der kulturelle Einschnitt auch. Unter dem damaligen Coach Christian Gross kam Martinez nur zu Kurzeinsätzen, auch Martin Rueda setzte nicht bedingungslos auf ihn. Martinez landete in der U-21, erzielte dort in zuverlässiger Regelmässigkeit seine Tore und ist auf diese Saison hin leihweise bei Thun gelandet. Die zwei Tore zum Saisonstart haben ihn auf seinem Weg bestätigt, «er ist einfach ein feiner Kerl», sagt Urs Fischer über ihn.

Mit dem Derby am Sonntag gegen YB und dem Auswärtsspiel in Aarau eine Woche darauf folgen für Martinez zwei spezielle Spiele. Bei den Young Boys kennt er sich bestens aus, «ich telefoniere viel nach Bern und treffe auch einige, etwa Christoph Spycher und Gonzalo Zarate». Sein bester Freund Gonzalez wohnt jetzt in Aarau, Martinez in Heimberg, und noch nie hätten sie gegeneinander gespielt. Es sind intensive Tage für den jungen Venezolaner. Herzlich verabschiedet er sich von seinen Landsleuten und meint, er möchte jetzt ein wenig schlafen. Freundlich, aber zurückhaltend – gepaart mit den fussballerischen Qualitäten könnte Martinez so zumindest zum Traum jedes Fussballtrainers werden.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/31845362

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 Beitrag Verfasst: Samstag 27. Juli 2013, 15:39 
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«Gegen YB muss man keinen von uns motivieren»

Thun-Stürmer Marco Schneuwly kehrt immer mit speziellen Gefühlen ins Stade de Suisse zurück. Der Freiburger hat etliche Jahre für YB gespielt und kennt sehr viele Leute in Bern und Umgebung.

Gratulation zur Qualifikation für die nächste Runde der Europa-League-Qualifikation. Wie hart war das Rückspiel gegen Tschichura Satschchere in Tiflis?
In der ersten Halbzeit mussten wir etwas leiden. Das frühe Freistosstor hat Satschchere Mut gegeben. Die Georgier haben Druck gemacht und ein paar Mal knapp am Tor vorbeigeschossen. Glücklicherweise konnten wir unmittelbar vor der Pause ausgleichen. Als wir zu Beginn der zweiten Halbzeit das 2:1 erzielten, war bei Satschchere die Luft draussen.

Sie gehörten zu jenen Akteuren, die erst im Verlauf der zweiten Halbzeit zum Einsatz kamen. Waren Sie überrascht, dass Sie auf der Ersatzbank Platz nehmen mussten?
Nein. Trainer Urs Fischer hat mir schon auf dem Hinflug mitgeteilt, dass er mit Sadik beginnen wolle in Tiflis. Ich habe keine Mühe mit diesem Entscheid gehabt, obwohl ich wie jeder Fussballer lieber spiele als auf der Bank sitze.

Immerhin konnten Sie den Kurzeinsatz mit einem persönlichen Erfolgserlebnis krönen. Ihnen ist das erste Ernstkampf-Tor in dieser Saison gelungen.
Das war in der Tat ein Zückerli, da ein Stürmer immer an Toren gemessen wird. Das gibt mir Selbstvertrauen für die bevorstehenden Spiele.

Womit wir beim Berner Derby vom Sonntag wären. Werden Sie und Ihre Teamkollegen frisch sein nach der anstrengenden Woche mit der langen Reise und einem Match?
Ganz bestimmt. Die Reise nach Tiflis war weniger kräfte- und zeitraubend, als wir gedacht hatten. Zudem war es in Georgien etliches weniger heiss als hier. Unser Einsatz im Europacup wird nicht ausschlaggebend dafür sein, wer das erste Derby in dieser Saison gewinnt.

Wer ist Favorit?
YB ist immer der Favorit gegen Thun. Daran hat auch die letzte Saison nichts geändert. Doch wir haben bewiesen, dass wir den Young Boys die Stange halten und sie auch schlagen können.

Sie als Ex-YB-Spieler muss man ohnehin nicht motivieren.
Gegen YB muss man keinen von uns motivieren. Für mich selber bleiben Derbys etwas Spezielles, auch wenn ich jetzt schon seit eineinhalb Jahren nicht mehr in Bern bin. Solange mein Bruder Christian dort spielt, sowieso.

Seine Jokerrolle bei YB macht ihn nicht wirklich glücklich. Bereits wird gemunkelt, er wechsle bald wieder zu Thun.
Da wissen Sie mehr als ich (lacht).

Das glaube ich nicht. Sie und Ihr Bruder stehen sich sehr nahe.
Ich weiss nur, dass er mehr spielen möchte bei YB. Doch das ist nichts als normal. Keiner ist zufrieden, wenn er nur Kurzeinsätze hat oder die Spiele von der Ersatzbank aus verfolgen muss.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Ge ... y/27801586

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 28. Juli 2013, 06:06 
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Sutter----von Bergen------Veskovac-----Rochat
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Zarate--------------Kubo---------------Nuzzolo
--------------------Frey----------------------


BSC Young Boys - FC Thun 2:1

Tore:
BSC Young Boys: Costanzo, Kubo
FC Thun: Martinez


Zuschauer: 22'500


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 28. Juli 2013, 07:44 
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YB als verlustpunktloser Leader ins Derby

Young Boys wollen guten Saisonstart im Derby bestätigen

In den Sonntagsspielen der dritten Super-League-Runde empfangen unter anderem die Young Boys als verlustpunktloser Leader den FC Thun zum Berner Derby.

Die mit dem Punktemaximum ausgestatteten Young Boys wollen ab 16 Uhr den Schwung in den Vergleich zweier Kantonsrivalen mitnehmen. Die Gelb-Schwarzen möchten gegen Thun ihre schwache Derby-Bilanz aufpolieren. Seit die Oberländer wieder der Super League angehören, haben die Stadtberner von den bisherigen zwölf Duellen nur deren zwei gewonnen. YB-Trainer Uli Forte sagt, er habe schon in Diensten von GC gemerkt, dass Thun in der Regel ein unbequemer Gegner sei. Der Coach darf auf einen respektablen Einstieg in der Bundeshauptstadt zurückblicken. Aber auch ihm wird bewusst sein, dass das Auftaktprogramm schwieriger hätte sein können.

Bei den Thunern muss sich weisen, wie sie den Trip nach Georgien im Rahmen der Europa-League-Qualifikation verdaut haben. Aus dem Lager der Oberländer war zu hören, dass die Reise weniger ermüdend gewesen sei als zunächst befürchtet. Mittelfeldspieler Dennis Hediger sagt: «Wir haben zuletzt gegen die Young Boys oft gut gespielt und wollen bei ihnen etwas auf die Euphoriebremse drücken.»


http://www.nzz.ch/aktuell/sport/uebersi ... 1.18124288

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 28. Juli 2013, 08:34 
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yb - thun 2:0

zarate, kubo


22'000


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 Beitrag Verfasst: Sonntag 28. Juli 2013, 10:32 
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YB und der aufmüpfige Kantonsrivale aus dem Oberland

In der vergangenen Saison hat sich Thun in der Tabelle vor dem Kantonsrivalen YB klassiert. Für den stolzen Hauptstadt-Klub war dies ein Horrorszenario. Nun schicken sich die Young Boys an, die Kräfteverhältnisse im Kanton wieder zurecht zu rücken.

Die Bilanz in den Direktduellen gegen Thun fällt aus YB-Sicht alles andere als erfreulich aus. Seit dem Wiederaufstieg der Berner Oberländer 2010 resultierten für die Young Boys in 12 Spielen nur gerade 2 Derbysiege. Sechsmal teilten sich die Teams die Punkte, viermal triumphierte der vermeintliche Aussenseiter.

YB will sich rehabilitieren

Vor allem in der abgelaufenen Spielzeit standen (der finanzielle) Aufwand und Ertrag beim Hauptstadtklub in keinem Verhältnis - am Ende resultierte nur Platz 7. Der FC Thun hingegen, mit einem wesentlich kleineren Budget agierend, klassierte sich auf einem Europacup-Platz und kämpft nun um den Einzug in die Europa League.

Umso grösser ist die Erleichterung bei YB, dass der Start in die neue Saison wunschgemäss geglückt ist. Als einziges Team stehen die Young Boys noch ohne Punktverlust da. «Für die wenig erfreuliche letzte Saison wollen wir uns rehabilitieren», sagt Angreifer Michael Frey. «Diese Erlebnisse sind noch nicht vergessen und motivieren uns nun zusätzlich.»

Doppelbelastung als Handicap für Thun?

Noch stellt sich vor dem Derby die Frage, wie gut die Thuner die Reisestrapazen vom Europa-League-Quali-Trip am Donnerstag nach Georgien verdaut haben. Im Stade de Suisse werden am Sonntag Temperaturen deutlich jenseits der 30-Grad-Marke erwartet. Obwohl mehrere FCT-Spieler versichert haben, dass zu diesem Zeitpunkt der Saison die Batterien noch voll seien, dürfte die Sommerhitze den Akteuren doch zu schaffen machen.

Die Hausherren werden aber gewarnt sein, die Gäste aus Thun zu unterschätzen. «Wir haben letzte Saison gezeigt, dass wir in der Lage sind, YB zu ärgern und das wollen wir auch diesmal tun», richtete Thun-Stürmer Marco Schneuwly schon einmal eine Kampfansage an seine ehemaligen Teamkollegen.


http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... m-oberland

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 28. Juli 2013, 10:39 
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 Beitrag Verfasst: Sonntag 28. Juli 2013, 13:09 
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Heute Berner Derby

YB-Papi Spycher kümmert sich sogar um die Gegner

Christoph Spycher ist bei YB der Team-Papi. Auch Thuns Martinez gehört zu seinen «Kindern». Spycher: «Josef hat ganz schwierige Momente erlebt.»

Eigentlich hat er mit seinen beiden Söhnen, Dominic (5) und Claudio (3), genug um die Ohren. «Sie sind halt richtige Jungs. Manchmal wünscht man sie kurz ins Pfefferland. Aber letztlich ist es egal, was sie anstellen. Es gibt nichts Schöneres auf der Welt», sagt YB-Captain Christoph «Wuschu» Spycher (34).

Doch Wuschu ist nicht nur zu Hause Papi. Er ist der Älteste im YB-Kader. «Unser Captain, unser Mittelfeldstratege, unser Scheibenwischer. Er führt das Team auf und neben dem Platz an», sagt Trainer Uli Forte.

Und so kümmert er sich auch in Bern um die jungen Spieler. Sogar um solche, die nicht mehr bei YB spielen. Am Freitag vor einer Woche waren Alexander Gonzalez (leihweise bei Aarau) und Josef Martinez (leihweise bei Thun) zum Grillieren zu Gast. Martinez verriet SonntagsBlick: «Wuschu hat uns eingeladen. Er hat sich immer um uns gekümmert, ist ein sehr guter Freund.»

Spycher meint: «Das Fussball-Business ist ziemlich verrückt. Man holt Spieler wie Martinez oder Gonzalez zu uns. Ganz jung. In eine komplette andere Kultur – nicht nur, was den Fussball anbelangt. Ich habe mich manchmal schon gefragt, ob sich der Klub bewusst war, was das für sie heisst.»

Ein Spieler könne nur seine ganze Klasse abrufen, wenn er sich wohlfühle. Und: «Josef hat ganz schwierige Momente erlebt hier. Man hat nicht auf ihn gesetzt. Das hat auch eine menschliche Komponente.»

Als Spycher zu Beginn seiner Karriere – knapp über 20 Jahre alt – zu Luzern wechselte, hat sich Thomas Wyss um ihn gekümmert. «Ich kam aus der 1. Liga, er war in der Nati.» Später bei GC war es Stéphane Chapuisat, der sich seiner annahm. Das will er weitergeben.

Ein eingeklemmter Nerv im Rücken macht dem YB-Oldie zu schaffen. Sein Einsatz gegen Thun ist fraglich. Wenn es reicht, ist er gesetzt. Spycher: «Es ist ein Derby. Das ist immer speziell.»

Er kennt nicht nur Martinez sehr gut. Thun-Sportchef Andreas Gerber hatte einst ein Zimmer bei ihm, als sie bei GC spielten. Marco Schneuwly war lange mit ihm in Bern.

Während 90 Minuten ruht da die Freundschaft. Fast jede Woche trifft er auf alte Bekannte. Nächste Woche wartet schon das Duell mit Alain Nef. Bis zu seinem Wechsel zum FCZ sein Zimmergenosse bei YB.


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 87579.html

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 28. Juli 2013, 19:23 
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jawohl, so gefällt mir yb! die thuner ein bisschen an den drei punkten schnuppern lassen und dann innert 25 minuten das spiel zu unsern gunsten rumdrehen.

das gibt stimmung!

:wave:


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