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 Beitrag Verfasst: Montag 22. Juli 2013, 10:39 
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Wohnort: Bern
BSC Young Boys - FC Thun

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Stadion Wankdorf
Sonntag, 28. Juli 2013
Zeit: 16.00 Uhr

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Webseiten FC Thun:
http://www.fcthun.ch
http://www.blocksued.ch
http://www.redwhiteboys.ch
http://www.oschtblock.ch.tc
http://www.thunfans.ch
http://fly-dragon-thun.npage.ch
http://www.transfermarkt.ch/de/fc-thun/ ... n_938.html
http://de.wikipedia.org/wiki/FC_Thun
http://www.facebook.com/fcthun?sk=wall&filter=2
http://www.gnfs.ch
http://www.stades.ch/Thun-Arena-photos.html

Forum FC Thun:
http://www.aebikurve.ch/forum

Fotos FC Thun:
http://fly-agaric.net
http://www.redwhiteboys.ch/?site=gallery&season=1011

Statistiken / Vergleiche vs. FC Thun:
http://www.sfl.ch/superleague/klubs
http://www.transfermarkt.de/de/basics/v ... 2_938.html
http://www.football-lineups.com/team/FC_Thun
http://de.soccerway.com/teams/switzerland/fc-thun
http://de.soccerway.com/matches/2013/07 ... un/1481194
http://www.stat-football.com/en/t/swi10.php?h2h=2011


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 24. Juli 2013, 10:06 
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24.07.2013

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Zitat:
«Der FC Thun und YB besetzen nicht die gleiche Nische»

Roman Grünig, Leiter Marketing und Betrieb beim FC Thun, und Alain Kappeler, operativer Leiter bei YB, sprechen über die Suche nach Hauptsponsoren und Rivalität, Kunstrasen und Finanzprobleme.

Roman Grünig, was macht der FC Thun besser als YB?
Roman Grünig: (lacht) Man kann das nur schwer vergleichen, weil YB ein grösserer Klub ist. Der FC Thun wurde zuletzt dreimal Fünfter, das ist erfreulich. Aber wir müssen hart arbeiten, damit wir uns zwischen Rang 3 und 8 in der Super League einordnen können. Und wir müssen jeden Franken zweimal umdrehen, weil wir leider keinen Mäzen wie YB haben. Das schärft die Sinne.

Alain Kappeler, sehnen Sie sich nicht manchmal nach dem eher beschaulichen FC Thun zurück?
Alain Kappeler: Nein. Ich hatte als Geschäftsführer eine gute Zeit in Thun, aber den Wechsel zu YB habe ich nie bereut. Natürlich war dieses erste Jahr in Bern unruhig, die Stimmung war schlecht, es gab sportliche und wirtschaftliche Probleme. Aber wir sind überzeugt, jetzt auf dem richtigen Weg zu sein. Und nach dem gelungenen Saisonstart fällt das Arbeiten allen leichter.

Im Geschäftsjahr 2012 machte YB 15 Millionen Franken Minus, auch 2013 droht ein Millionenverlust. Kann der Betrieb überhaupt rentabel geführt werden?
Kappeler: Es ist möglich, eine ausgeglichene Rechnung zu präsentieren, einerseits über Zuschauer- und Sponsoringeinnahmen, andererseits über Spielerverkäufe. Es ist unser Ziel, bald wieder schwarze Zahlen zu schreiben.
Grünig: Auch wir in Thun müssen hart kämpfen. Und jetzt sind wir noch mehr gefordert, weil wir uns am 1.Juli vom Stadion gelöst haben und selbstständig sind.

Man hört oft von fehlender Harmonie zwischen Stadionbetreibern und Klub in Thun...
Grünig: ...es gibt ab und zu unterschiedliche Meinungen, das ist normal. Jeder verfolgt seine Interessen. Und wenn wir wegen Lärmbestimmungen nur 6000 statt 10'000 Zuschauer ins Stadion lassen dürfen, dann bezahlen wir nicht die gesamte Stadionmiete. Letztlich sitzen wir aber im gleichen Boot. Das Stadion benötigt den FC Thun, und wir benötigen das Stadion.

Bei YB wirken die Strukturen unübersichtlich...
Kappeler: ...das finde ich nicht, die Konstellation mit den Investoren, denen der Klub und auch das Stadion gehört, ist in Europa nahezu einmalig...

...aber es fehlt ein CEO, der dem Betrieb wie früher Stefan Niedermaier ein Gesicht gibt...
Kappeler: ...das ist bewusst so gewählt, man will die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilen. Hanspeter Kienberger ist als Delegierter das Bindeglied zum Verwaltungsrat, Fredy Bickel führt YB sportlich, und ich bin operativer Leiter im Betrieb.

Und warum wird jetzt noch ein Leiter Verkauf und Marketing eingestellt? Das ist doch genau Ihre Hauptaufgabe.
Kappeler: Ich bin in letzter Konsequenz verantwortlich für die Bereiche Betrieb und Sicherheit, Marketing und Verkauf sowie Events und Gastro. Mit dem neuen Bereichsleiter Verkauf und Marketing wollen wir unsere Vermarktung weiter ausbauen.

Einen neuen Hauptsponsor aber suchen Sie noch immer, obwohl Sie bereits im letzten Herbst erfuhren, dass Bauhaus den Vertrag nicht verlängern wird.
Kappeler: Es ist eine unserer wichtigsten Aufgaben, einen neuen Hauptsponsor zu finden. Doch diese Suche ist schwierig. Als wir im letzten Herbst wussten, dass wir ab Sommer 2013 einen Hauptsponsor brauchen, waren bei vielen grossen Firmen die Werbebudgets schon ausgeschöpft. Wir haben mit rund 100 Unternehmen gesprochen.

Gab es keine Möglichkeiten?
Kappeler: Wir hätten uns billiger verkaufen können. Aber das wollten wir nicht, denn die Marke YB ist stark. Zudem gibt es ethische Grundsätze, dubiose Diamantenhändler möchten wir nicht auf unseren Trikots. Mit dem neuen Charity-Partner Laureus auf der Brust haben wir eine ideale temporäre Lösung gefunden.
Grünig: Es ist wichtig, dass man konsequent bleibt, auch wenn es weh tut, weil man auf Geld verzichtet. Man darf sich nicht schlechter machen, als man ist. Wir haben beim FC Thun mit Skywork den Co-Hauptsponsor verloren und sind auf der Suche nach einer neuen Lösung. Zum Glück haben wir mit der Migros als wichtigsten Sponsor einen starken, wertvollen Partner. Der FC Thun ist in anderen Preiskategorien unterwegs als YB. Wir möchten mit beiden Platinpartnern, also der Migros und dem Nachfolger von Skywork, eine Million Franken jährlich einnehmen.

YB möchte alleine vom Bauhaus-Nachfolger 1,2 Millionen Franken pro Saison.
Kappeler: Ungefähr in dieser Kategorie sind unsere Vorstellungen. In den Medien hiess es ja, wir hätten 600'000 Franken im Jahr von Bauhaus erhalten, anderswo stand geschrieben, es seien 1,2 Millionen gewesen.

Und was ist die Wahrheit?
Kappeler: Ich kann die Zahlen nicht kommentieren, weil sie vertraulich sind. Und sie sind abhängig von Erfolgsprämien.

Früher überwies die Migros in vier Jahren fast acht Millionen Franken an die Young Boys...
Kappeler: ...zum Betrag kann ich mich nicht äussern. Man darf nicht vergessen, dass die Migros auf der Brust und auf dem Rücken präsent war. Da haben wir mit Weiss+Appetito einen starken Partner. Und wir hoffen, auf Anfang 2014 einen Hauptsponsor zu finden. Wir haben jetzt auch ein Strategiepapier entwickelt.

Fehlte das vorher in der unseligen «Phase 3» bei YB?
Kappeler: Ja, Verwaltungsrat und Geschäftsleitung haben ein Dokument erarbeitet, das die Positionierung der Marken YB und Stade de Suisse vorsieht. Es ist uns wichtig, alle Mitarbeitenden einzubinden. Wir sind ein offener Betrieb und möchten bodenständig und bernisch sein.

Wen muss Sportchef Bickel um finanzielle Erlaubnis fragen, wenn er einen Abwehrchef wie Steve von Bergen verpflichten will?
Kappeler: Wir haben einen Sportausschuss, dem gehören die sportliche Führung sowie Hans-peter Kienberger und YB-Präsident Werner Müller an. Bei ausserordentlichen Ausgaben erfolgt der Entscheid jeweils nach Absprache mit den Investoren.

Roman Grünig, Sie arbeiteten bei YB früher im Verkauf/Sponsoring. Profitiert der FC Thun bei der Sponsorensuche oder beim Zuschauerinteresse eigentlich davon, wenn es den Young Boys schlechter geht?
Grünig: Vielleicht ist das so, ja. Auch bei uns wird guter Sport geboten. Wir hörten letzte Saison von VIP-Kunden, sie würden jetzt zum FC Thun kommen, weil sie genug von YB hätten.
Kappeler: Das war eine Momentaufnahme (lacht). Und nur schon aus geografischer Sicht ist der Vergleich mit dem SCB für YB noch direkter. Uns trennt nur die Papiermühlestrasse.

Der FC Thun ist seit dem 1.Juli nicht mehr der Arena Thun angegliedert und für sich selber verantwortlich. War das wirklich ein kluger Entscheid?
Grünig: Ich finde, die Vorteile einer Eigenständigkeit überwiegen, wir können jetzt autonom entscheiden. Und unsere Kunden und Sponsoren wissen, dass jeder Rappen in den FC fliesst.

Was passiert, wenn dem FC Thun Ende Saison eine Million Franken fehlt, was nicht unrealistisch ist?
Grünig: Wir sind bestrebt, neue Einnahmequellen zu erschliessen. Vielleicht gibt es zusätzliche Gelder aus dem Europacup. Und wir sind manchmal darauf angewiesen, einen Spieler zu verkaufen. Wie zuletzt Renato Steffen an YB. Zudem läuft bei uns seit einer Woche das Foundraising-Projekt www.oberlandunited.ch. Wir möchten den Klub in der Region noch stärker verankern.

Wie meinen Sie das konkret?
Grünig: Das Oberland soll hinter dem FC Thun stehen. Es ist eine wunderbare Gegend, die Leute können in den Bergen oder am See viele schöne Dinge unternehmen. Wir müssen sie überzeugen, unsere Spiele zu besuchen. Und wie so viele andere Vereine sind wir gar nicht zufrieden mit den Anspielzeiten. Samstagabend um 19.45 Uhr ist wie Sonntag um 13.45 Uhr nicht ideal.

Warum nicht?
Grünig: Am Samstagabend um diese Zeit ist das Angebot riesig, am Sonntag ist für Familien fast keine andere Aktivität mehr möglich, weil der Termin mitten im Tag liegt. Das spüren auch wir.

Aber wenn die Million Ende Saison fehlt, würden die Stadionbetreiber oder die Migros den FC Thun ja kaum fallen lassen...
Grünig: so zu denken, wäre sehr gefährlich. Wir werden hoffentlich nie in diese Lage kommen.

Hat es im Kanton Bern auf 30 Kilometern überhaupt Platz für zwei Super-League-Teams?
Kappeler: Auf jeden Fall. Der FC Thun und YB besetzen nicht die gleiche Nische. Ich bin sicher, dass wir uns gut ergänzen.
Grünig: Ich bin überzeugt, dass wir in die Super League gehören. Uns fehlt einfach eine Generation Fans, weil der FC Thun so lange in der 1. Liga spielte. Und YB ist sehr bekannt und auch im Oberland enorm populär.

Und wieso spielt der FC Thun eigentlich auf Kunstrasen?
Grünig: Es vereinfacht vieles. Die 1. Mannschaft ist sehr zufrieden, immer im Stadion trainieren zu können. Und auch die ältesten Nachwuchsteams dürfen in der Arena sein. Ausserdem sind andere Events, für die der Stadionbetrieb zuständig ist, problemlos möglich. Bei einem Naturrasen ist vieles komplizierter.

So gesehen müsste YB wegen der äusserst schwierigen Verhältnisse bezüglich Trainingsplätzen in Bern doch sofort wieder einen Kunstrasen im Stade de Suisse installieren.
Kappeler: Ja, das wäre perfekt, wenn es nur darum gehen würde. Wir haben aber gerade vor zwei Wochen einen neuen Naturrasen ausgelegt, er soll jetzt die ganze Saison halten. Und wir bestreiten ja weniger Partien als letztes Jahr, weil wir leider nicht im Europacup dabei sind. Natürlich gibt es in Bern zu wenig Fussballplätze, das ist seit Jahren ein grosses Thema. Auch daran arbeiten wir intensiv.

Und warum genau ist in Bern wieder ein Naturrasen?
Kappeler: Dank des Naturrasens können wir zum Beispiel wieder den Cupfinal und Länderspiele austragen. Argentinien spielte letztes Jahr hier, die Schweiz trat in der WM-Qualifikation gegen Norwegen im Stade de Suisse an und wird die zwei entscheidenden Begegnungen im Herbst gegen Island und Slowenien in Bern austragen. Zudem sind auch so noch erstklassige Konzerte wie in diesem Sommer möglich. Es werden auch in Zukunft tolle Künstler im Stade de Suisse auftreten.

Und wo stehen Sie und Ihr Klub in drei Jahren? Sind Sie dann beide CEO in Ihren Vereinen?
Kappeler: Ich hoffe, in drei Jahren noch bei YB arbeiten zu dürfen. Und ich möchte, wie alle im Betrieb und unter den Fans, bis 2016 einen Titel gefeiert haben. Roman Grünig wird jetzt sicher sagen, er möchte in drei Jahren zurück bei YB sein...
Grünig: (lacht) mich würde es natürlich auch freuen, in drei Jahren noch bei meinem Verein zu sein. Dem FC Thun stehen spannende Jahre und interessante Herausforderungen bevor. Die Zusammenarbeit mit Sportchef Andres Gerber wie auch mit den anderen Leuten im Verein ist sehr familiär und macht Spass. Ich würde YB einen Meistertitel auch gönnen, das wäre gut für die ganze Region. Uns können sie ja einen Cupsieg überlassen. Und ich hoffe, wir können die Young Boys weiter fleissig in den Derbys ärgern. Zum Beispiel am nächsten Sonntag im Stade de Suisse.

Zu den Personen

Zwei, die sich gut kennen – und sehr schätzenRoman Grünig hat am Treffpunkt des Gesprächs im Restaurant Schwellenmätteli eine Anzeigetafel dabei, welche an Fussballspielen die Rückennummern der an Ein- und Auswechslung beteiligten Akteure anzeigt – und die Nachspielminuten. Der FC Thun lieh von den Young Boys letzte Woche diese Tafel aus, weil an Europacup-Partien zwei Geräte Vorschrift des Europäischen Fussballverbandes sind.

Und der FC Thun empfing am letzten Donnerstag den georgischen Klub Tschichura Satschchere (2:0) im Hinspiel der 2.Qualifikationsrunde zur Europa League. Morgen treten die Thuner in Tiflis zum Rückspiel an. Roman Grünig ist nicht dabei, es gibt in der Schweiz viel zu tun.

Alain Kappeler nimmt die Tafel in Empfang. Und kurzerhand sind die beiden bereit, für ein Bild mit ihr vor der Aare und dem Berner Münster zu posieren. Kappeler, operativer Leiter bei YB, und Grünig, Leiter Marketing und Betrieb beim FC Thun, kennen sich gut – und schätzen sich sehr.

Kappeler arbeitete einst als Geschäftsführer in der Arena Thun und holte Grünig, der damals bei YB im Verkauf/Sponsoring tätig war, ins Oberland. Beide kennen also die zwei Berner Super-League-Mannschaften bestens.

Der Seeländer Alain Kappeler ist 43 Jahre alt, verheiratet und Vater zweier Kinder (3 und 8 Jahre alt). Der Eidg. dipl. Marketingleiter wohnt in Hindelbank und ist seit einem Jahr bei YB. Vorher war er CEO der Arena Thun AG/FC Thun AG (Juli 2010 bis Juli 2012), sechs Jahre Head of Marketing bei Swiss Ice Hockey, ein Jahr Leiter Marketing beim HC Davos und dem Spengler Cup sowie drei Jahre Sponsoringleiter/Projektleiter Eishockey bei Postfinance.

Roman Grünig wohnt in Belp, arbeitete früher zehn Jahre im Finanzwesen bei Banken und Versicherungen. 2007 holte ihn der damalige Stadion-CEO Stefan Niedermaier ins Stade de Suisse, wo Grünig vier Jahre blieb, ehe er eben von Kappeler nach Thun geholt wurde. Seit dem 1. Juli ist der 36-jährige Berner nun Geschäftsleiter Marketing und Betrieb bei der FC Thun AG.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/11123720

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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 25. Juli 2013, 12:13 
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Aus der Sicht zweier Youngsters

Die jungen YB-Offensivspieler Michael Frey und Renato Steffen blicken zurück auf den Saisonbeginn und auf das bevorstehende Berner Derby YB - Thun (Sonntag, 16:00 Uhr).
www.bscyb.ch/kidsday

Michael Frey:
«Der Saisonstart macht mich glücklich, wir sind mit den ersten beiden Spielen zufrieden. Ich durfte in beiden Begegnungen von Anfang an als zurückhängender Stürmer spielen. Die Position hinter Alexander Gerndt behagt mir, und ich habe das Gefühl, dass wir uns bisher gut ergänzt haben. Unsere Spielweise ist laufintensiv, wenn das ganze Team mitarbeitet, zahlt sich das aus. Wir wollen im Derby gegen Thun wiederum alles geben. Es wird wohl sehr heiss sein, die Mannschaft mit grösserem Biss und mehr Leidensbereitschaft wird sich durchsetzen. Für die wenig erfreuliche letzte Saison wollen wir uns rehabilitieren. Diese Erlebnisse sind noch nicht vergessen und motivieren uns nun zusätzlich. Mein Bruder David spielt beim FC Thun. Da gibt es natürlich familieninterne Sticheleien und hitzige Gespräche im Vorfeld eines Derbys. Ich will unbedingt gewinnen – nur schon deshalb, weil ich mir bei einer Niederlage monatelang Sprüche meines Bruders anhören müsste (lacht).»

Renato Steffen:
«Ich wurde einige Mal darauf angesprochen, ob die Begegnung gegen meine ehemaligen Teamkollegen für mich speziell sein werde. Ich habe mir schon Gedanken darüber gemacht, wie es wohl sein wird. Ich kenne praktisch alle, die beim FC Thun spielen, und habe eine tolle letzte Saison im Oberland verbracht. Aber ich lebe im ,Hier und Jetzt‘ und bin ein Typ, der nach vorne schaut. Wir wollen mit YB den guten Saisonstart bestätigen, das ist alles, was jetzt zählt. Ich finde, dass wir ein grosses Potenzial haben in unserer Mannschaft. Das gilt es nun in dieser Saison auszuspielen, damit wir künftig wieder internationale Spiele absolvieren können. Ich bin nun seit etwas mehr als einem Monat bei YB. Die neue Aufgabe bin ich mit dem nötigen Respekt angegangen. Ich bin ja noch nicht lange im Profigeschäft dabei. Aber ich wurde in Bern gut aufgenommen, das hat mir den Start enorm erleichtert. Die notwendige Ruhe im Spiel und am Ball fehlt mir ab und zu noch, ich bin mir aber sicher, dass sich das einpendeln wird. Ich freue mich über jede Minute Einsatzzeit und werde auf dem Platz alles geben. Wir wollen auch im Derby die Vorgaben des Trainers umsetzen und hoffen, dass wir den Heimvorteil ausnutzen und einen weiteren Sieg feiern können.»


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 Beitrag Verfasst: Freitag 26. Juli 2013, 07:54 
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Aufstellung (4-2-3-1) :

-----------------Wölfli-------------------

Zverotic---von Bergen--Veskovac---Sutter

--------Costanzo-------Spycher---------

Zarate----------Kubo-------------Nuzzolo

---------------Gerndt--------------------


BSCYB - Thun 2:0

BSCYB: Gerndt, Kubo
Thun: -

Zuschauer: 19'000


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 Beitrag Verfasst: Freitag 26. Juli 2013, 09:55 
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26.07.2013

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Zitat:
Die schwache Derby-Bilanz von YB

Fussball · Der FC Thun hat seit dem Wiederaufstieg in die Super League vor drei Jahren im Derby doppelt so oft gewonnen wie YB. Am Sonntag kommt es zum Duell in Bern.

Es ist Derbyzeit, YB empfängt am 3. Spieltag den FC Thun, es geht am Sonntag auch darum, wer die Nummer 1 im Kanton ist. Das Duell der besten Berner Fussballteams wird niemals die Brisanz anderer Derbys – wie etwa GC gegen FCZ – erreichen, weil Thun jahrzehntelang in tieferen Ligen spielte. Dennoch lohnt sich ein Blick in die Historie. Denn der Aussenseiter aus dem Oberland ist seit seinem Wiederaufstieg in die Super League vor drei Jahren in den Direktduellen besser. «Wir konnten YB oft ärgern», sagt Thuns Sportchef Andres Gerber, der früher auch für die Young Boys spielte. «Derbys sind für uns sehr reizvoll. YB ist ja der Favorit.»

Thun 4 Siege, YB 2 Siege

In zwölf Partien gegen die Young Boys seit der Rückkehr ins Oberhaus hat Thun doppelt so oft gewonnen wie YB (4:2), und gleich die Hälfte der Partien endete mit einem Remis. Die Derbys waren meistens sehr umkämpft, so auch das letzte Duell am letzten Spieltag der letzten Saison, welches 2:2 endete. Der eingewechselte Abwehrspieler Stipe Matic sicherte den Thunern mit seinem Abschiedsgeschenk Rang 5 und die Teilnahme an der Europa-League-Qualifikation. Matic, heute bei Naters, erzielte in der 90. Minute den Ausgleichstreffer.

Die Young Boys also müssen ihre Derbybilanz verbessern. Und der Leader ist am Sonntag nicht nur wegen des teureren Kaders und der besseren Einzelspieler, des Heimvorteils und des guten Saisonstarts Favorit – sie sind es auch wegen Matics Tores. Denn die Thuner könnten die Reisestrapazen ihres Georgien-Trips diese Woche spüren. YB beispielsweise bestritt letzten Sommer auf dem Weg in die Europa-League-Gruppenphase sechs Qualifikationspartien in acht Wochen und wirkte deshalb in der Liga oft müde. Die Stadtberner büssten auch für ihren kontinentalen Höhenflug im Herbst 2012 mit schwachen Leistungen in der Super League.

Der Sieg im letzten Sommer

Gespannt darf man übermorgen auf die Zuschauerzahl des von SRF um 16 Uhr live übertragenen Derbys sein. Es ist Ferienzeit, und es wird übermorgen enorm heiss sein, die Badeanstalten locken als Alternativprogramm. Bis gestern Abend waren etwas mehr als 16 000 Tickets verkauft worden, das lässt eine Zuschauerzahl von über 20 000 als möglich erscheinen. Schliesslich kauften vor dem YB-Startspiel gegen Sion (2:0) vor zwei Wochen über 5000 Personen an der Abendkasse ein Billett. Die Young Boys geben immer die Anzahl verkaufter Karten als Zuschauerzahl an – aber vermutlich wird am Sommersonntag trotz YB-Minieuphorie nicht jeder der rund 12 500 Dauerkartenbesitzer erscheinen.

Und analysiert man die Derby-statistik ein bisschen länger, findet auch YB erfreuliche Zahlen. Die Super-League-Gesamtbilanz ist klar besser (14 Siege, 14 Remis, 8 Niederlagen, 60:43 Tore). Und seit dem Thuner Wiederaufstieg hat YB zwar öfter verloren, aber dafür mehr Tore erzielt (18:16), weil die zwei Siege hoch ausfielen (3:0, 4:0). Und: Das erste Duell letzte Saison gewannen die Young Boys Ende Juli 2012 mit 3:0. Das war am 3. Spieltag. fdr

Thun-Jubel, YB-Frust: Anatole Ngamukol jubelt im Herbst 2012, Alexander Farnerud und Juhani Ojala sind bedient. Die drei haben die Klubs verlassen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/19431184

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 Beitrag Verfasst: Freitag 26. Juli 2013, 11:31 
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wolf
zverotic - von bergen - veskovac - sutter
spycher - costanzo
zarate - kubo - nuzzolo
gerndt


yb - thun 3:1

tore: nuzzolo, gerndt, kubo


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 Beitrag Verfasst: Freitag 26. Juli 2013, 23:33 
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Ausblick auf YB - Thun (Kids Day)

BSC Young Boys - FC Thun, Sonntag, 28. Juli 2013, 16:00 Uhr, Stade de Suisse Nationalstadion, Bern.

Die Situation beim BSC Young Boys:

Verletzte Spieler:
Milan Gajic (Oberschenkelverletzung), Samuel Afum (Knieverletzung), Josh Simpson (Beinverletzung), Pascal Doubai (Kreuzbandriss).

Einsatz fraglich:
Christoph Spycher, Alexander Gerndt.

Vorverkauf:
Bisher wurden 17'000 Tickets (davon 12'500 Jahreskarten) verkauft.

Zusätzliche Trinkpausen für die Spiele am Wochenende:
Aufgrund der Hitze hat die Swiss Football League entschieden, während den Meisterschaftsspielen vom Wochenende in jeder Halbzeit nach jeweils 15 und 30 Minuten eine kurze Trinkpause für die Spieler einzulegen.

Anreise:
Die Matchbesucher werden gebeten, den öffentlichen Verkehr zu benutzen. Rund um das Stadion stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung.

Twitter:
Unser Twitter-Hashtag zum Spiel YB - Thun lautet #YBTH. www.bscyb.ch/twitter

Radio:
Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live unter www.radiogelbschwarz.ch.
Im Stadion ist der Kommentar von RGS für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.


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 Beitrag Verfasst: Samstag 27. Juli 2013, 00:25 
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26.07.2013

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Doppelinterview: Bickel & Gerber vor Derby

YB ist Leader in der Super League - und will dies auch bleiben. Doch nun trifft man im Derby auf ''Angstgegner'' Thun. Wie blicken die beiden Sportchefs Fredy Bickel und Andres Gerber der Partie entgegen? Dies und mehr verraten sie im Interview mit sport.ch...

Wir erinnern uns: Zuletzt gab es für YB im Berner Derby gegen Thun nicht viel zu holen. Aus den letzten drei Partien der letzten Saison holte der finanziell deutlich potentere Verein aus der Bundeshauptstadt gerade einen von 9 möglichen Punkten.

Wir stellten den Sportchefs der beiden Klubs, die sich trotz des Altersunterschieds (Bickel ist 48, Gerber 40 Jahre alt) schon lange kennen und schätzen, 5 Fragen...

sport.ch: Fredy Bickel und Andres Gerber, was müssen Ihre Teams tun, um das erste Berner Derby der neuen Saison zu gewinnen?

Fredy Bickel: Wir müssen die zwei bisherigen Saisonspiele bestätigen und noch eine Schippe drauflegen. Was Thun imstande ist zu zeigen, haben wir in der letzten Saison oft genug erfahren müssen - wir werden sie also nicht unterschätzen.

Andres Gerber: Wir haben sie einige Male geschlagen - aber das will nichts heissen. Wegen dem Rückspiel in der Europa-League-Quali (Thun besiegte Tschichura Satschchere auswärts mit 3:1, Anm. d. Red.) haben wir nicht die frischesten Beine, dazu gibt es nach wie vor viele Verletzte. Aber für die Moral war das Weiterkommen natürlich gut, das gibt uns einen Schub. Wir müssen gegen YB einfach an den Sieg glauben und unser Spiel machen.

Was würde ein Sieg für ihr Team bedeuten?

Bickel: Jeder Punkt ist für uns ein Schrittchen zurück zur Normalität. Man muss sehen, wo wir herkommen - nämlich von tief unten. Jeder gewonnene Zähler lindert die tiefe Wunde, die hinterlassen wurde. Ein Erfolg gegen Thun wäre die nächste Bestätigung, dass zuletzt auf allen Ebenen gut gearbeitet wurde - denn davon bin ich überzeugt.

Gerber: Gegen YB zu gewinnen, ist immer etwas ganz Besonderes. Das würde uns noch einmal pushen, logisch. Ein Erfolg gegen Lausanne oder St. Gallen hätte da auf mentaler Ebene nicht die gleiche Bedeutung. Wenn wir YB schlagen würden, wäre dies für Spieler, Fans und Sponsoren toll.

Ist die Rivalität zwischen den beiden Klubs zuletzt aber nicht etwas abhanden gekommen?

Gerber: Doch, ein wenig schon. Wir spielen ja auch vier Mal pro Saison gegeneinander. Aber die Emotionen sind trotzdem nach wie vor speziell bei einem solchen Spiel, denn die beiden Städte liegen geographisch nahe beieinander. Da kommen auch viele Fans ins Stadion und es herrscht eine sehr gute Ambiance.

Bickel: Ein Derby ist immer etwas Besonderes. Und die Brisanz ist wie gesagt da, denn Thun hat es uns zuletzt gezeigt, wie man es richtig macht. Letztlich haben sie uns in der letzten Saison das weggenommen, was wir haben wollten: Einen Platz im Europa Cup. Das war absolut verdient. Aber nun ist es Zeit für eine Revanche.

Welcher Spieler des Gegners beeindruckt Sie am meisten?

Bickel: Das ist eine gemeine Frage, denn ich kenne viele Thun-Spieler aus der Vergangenheit sehr gut. Thomas Reinmann holte ich einst als Junior zu YB, Enrico Schirinzi auch. Ich kann mich auch noch gut daran erinnern, wie der aus Fribourg gekommene Marco Schneuwly mit seinen Eltern in meinem Büro sass, um seinen Vertrag zu unterschreiben. Mich verbindet also einiges mit mehreren Spielern und ich freue mich, wenn es ihnen gut geht. Aber natürlich nicht im Direktduell (schmunzelt).

Gerber: Christoph Spycher. Ich hatte das Glück, in meiner Aktivzeit mit ihm zu spielen - und das Pech, gegen ihn antreten zu müssen (lacht). Nein, im Ernst: Er ist nicht nur ein toller Mensch, sondern auch ein grosser Kämpfer. Wie er sich nach seiner Verletzung zurückgearbeitet hat, ist bemerkenswert. Auf dem Platz ist er einer jener Athleten, der mit seiner Ruhe und Ausgeglichenheit ein Team stabilisieren können.

Letzte Frage: Was halten Sie von Andres Gerber, Fredy Bickel, und was denken Sie über Fredy Bickel, Andres Gerber?

Bickel: Oh, da muss ich aufpassen, nicht allzu sehr ins Schwärmen zu geraten. Ich betrachte Andres als meinen Freund. Es ist etwas Wunderbares, dass man in unserer Branche so offen und ehrlich sein kann wie er. Egal ob wir auf sportlicher Ebene nun Rivalen sind oder nicht, wir treffen uns immer wieder und tauschen uns gerne aus. Dazu darf ich sagen: Andres macht in Thun einen Riesen-Job.

Gerber: Wir kennen uns schon lange und sind auch befreundet. Fredy ist ein sehr angenehmer Mensch, der sich auch nicht zu schade war, mir Tipps zu geben, als ich als Sportchef bei Thun anfing. Er hat unglaublich viel Erfahrung in diesem Business und wir pflegen einen sehr offenen Austausch.


http://sport.ch.sportalsports.com/sport ... 00000.html

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 Beitrag Verfasst: Samstag 27. Juli 2013, 00:27 
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26.07.2013

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Renato Steffen: Ein Wiedersehen mit gemischten Gefühlen

Auf diese Saison hin hat Renato Steffen vom FC Thun zum Kantonsrivalen YB gewechselt. Bereits am Sonntag kommt es im Berner Derby zum Wiedersehen mit seinem Ex-Klub. Ob er seine alten Kollegen auf dem Rasen begrüssen darf, ist aber fraglich.

In den ersten Saisonspielen gegen Sion und Lausanne durfte Steffen lediglich 23 bzw. 12 Minuten lang mittun. «Ich kam nicht mit der Erwartung nach Bern, sogleich von Anfang an aufzulaufen», erklärt der 21-jährige Youngster. «Ich muss Geduld haben; früher oder später wird meine Zeit kommen.»

Von Schöftland zu YB innert 2 Jahren

Steffen hat einen kometenhaften Aufstieg hinter sich. Noch vor 2 Jahren kickte der gelernte Maler in der 2. Liga interregional beim SC Schöftland (AG), ehe er über Solothurn zum FC Thun stiess.

Sein Super-League-Debüt gab der wirblige Flügelspieler erst vor 10 Monaten - und glänzte gleich mit einem Assist.
«Freue mich auf Wiedersehen»

Nun trifft Steffen am Sonntag also auf seine Ex-Teamkollegen. «Ich freue mich extrem auf das Wiedersehen», betont der Aargauer. Geheimnisse voreinander werde es keine geben, dafür kenne man sich schlicht zu gut. «Das kann ein Nachteil, aber auch ein Vorteil sein», meint Steffen.


http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... -gefuehlen

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 Beitrag Verfasst: Samstag 27. Juli 2013, 10:33 
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---------------wölfli----------------

sutter--veskovac--von bergen--rochat

-------costanzo---spycher(zverotic)--

zarate--------frey------------nuzzolo

-------------gerndt----------------


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