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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Claude
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Verfasst: Dienstag 7. Mai 2013, 22:58 |
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Registriert: Donnerstag 13. Mai 2004, 12:07 Beiträge: 252
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Jawohl, es geht doch! Warum nicht immer so meine Herren?
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sport_ch
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Verfasst: Mittwoch 8. Mai 2013, 08:25 |
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Registriert: Samstag 31. Juli 2010, 12:02 Beiträge: 16
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 8. Mai 2013, 13:52 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.05.2013  Zitat: Kräftige Lebenszeichen des Berner Patienten
Die Young Boys haben eine starke Reaktion nach der schwachen Leistung in St.Gallen (1:3) gezeigt. Gegen GC, das noch im Titelkampf steckt, siegten die Berner gleich 4:0.
Und am Ende trifft auch Alexander Gerndt. Der zuvor bei YB so glücklose Stürmer erzielt in der Nachspielzeit das 4:0 gegen GC. Es ist Gerndts erstes Tor für die Young Boys nach 675 Spielminuten! Der Schwede setzt mit seinem knallharten Schuss unter die Latte mit seinem starken linken Fuss den Schlusspunkt unter eine bemerkenswerte Leistungssteigerung seines Teams. «Das war eine wirklich tolle Reaktion der Spieler nach der schwachen Leistung in St.Gallen», sagt YB-Trainer Bernard Challandes.
Die offensive Aufstellung
Aufgrund der zahlreichen gesperrten und verletzten Akteure in der Defensive war Challandes gegen GC zu personellen Umstellungen gezwungen. Und der Trainer überraschte mit einer Formation, die zwar wie gewohnt im 4-1-4-1-System aufgestellt war, aber gemessen an den Spielern so offensiv daherkam wie selten. Alexander Farnerud agierte beispielsweise als defensiver Mittelfeldspieler. Am Anfang taten sich die vorerst verunsicherten Berner schwer in ungewohnter Aufstellung, doch GC profitierte nicht von den YB-Abstimmungsproblemen. Und nach 27 Minuten entschärfte Aushilfsinnenverteidiger Christoph Spycher mit einem Leibchenzupfen gegen Izet Hajrovic eine heikle Situation. Die GC-Akteure forderten einen Platzverweis, Spycher kam mit einer Verwarnung davon.
Und wenige Minuten später schlugen die Young Boys nach verhaltenem Beginn ziemlich überraschend zu. Samuel Afum, der am schönen Angriff bereits mit einem Hackentrick beteiligt gewesen war, verwertete einen unplatzierten Schuss Mario Raimondis aus wenigen Metern zum 1:0. Dank dieser Führung gewann YB erheblich an Sicherheit, Selbstvertrauen und Spielfreude.
Die positive Körpersprache
Nach der Pause jedenfalls standen die YB-Abwehrkräfte besser, die Körpersprache der in diesem Frühling so oft ungenügenden Akteure verriet nun eine positive Haltung, die solidarischen Spieler munterten sich gegenseitig auf und klatschten gar eifrig bei gelungenen Aktionen. Es war – und das darf betont werden – ein Team am Werk, das sich als Gemeinschaft verstand. Und nicht als Ansammlung von Einzelsportlern wie noch drei Tage zuvor bei der 1:3-Niederlage in St.Gallen. «Die Spieler haben Charakter gezeigt», sagt YB-Coach Challandes. «Und nachdem GC gut begann, waren wir sehr effizient. Die Führung war wichtig.»
Die Berner steigerten sich tatsächlich Schritt für Schritt, sie wurden von Minute zu Minute überlegener, besser, ruhiger, ihre Passsicherheit stieg – und damit der Druck aufs gegnerische Tor. Die Grasshoppers jedenfalls, die ja noch im Titelrennen engagiert sind, waren nach dem Seitenwechsel das klar schwächere Team. Man erhielt nicht den Eindruck, dass sie mit letzter Vehemenz ihre Meisterträume verfolgten. Aber die Zürcher hatten ja schon in den Partien zuvor nicht mehr restlos überzeugt – und sind insgesamt natürlich weit von der Klasse des Meisters und Leaders Basel entfernt.
Nachdem Abwehrspieler Milan Vilotic in der 57.Minute mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz flog, war der Widerstand der Gäste gebrochen – obwohl deren Coach Uli Forte mit einem seltenen, spektakulären Dreifachwechsel Impulse geben wollte. «Das Resultat ist brutal hoch», sagt Forte. YB betätigte sich ein wenig als Meisterhelfer für den FCB, der nun mit einem Sieg heute in Zürich an der Spitze mit 6 Punkten davonziehen kann.
Die Kritik von Bickel am Team
Die Grasshoppers betrieben derweil gestern im Stade de Suisse Aufbauarbeit und Sozialhilfe für eine angeschlagene Mannschaft, die YB-Sportchef Fredy Bickel im vereinseigenen TV zuletzt als «krank» bezeichnet hatte. «Wir sind momentan leider unser grösser Gegner», hatte Bickel vor dem Spiel gegen GC gesagt.
Gestern reagierten die Akteure auf die interne und mediale Kritik. Und zumindest nach der Pause wussten die Berner gegen GC zu begeistern. Farnerud mit einem Kopfball nach einem Corner Costanzos sowie Raphaël Nuzzolo im Nachsetzen erzielten Mitte der zweiten Hälfte die Tore zum 2:0 und 3:0. Es waren – wie Gerndts scharfer Schuss am Ende – kräftige Lebenszeichen des Patienten YB. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/24385175
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 8. Mai 2013, 14:00 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.05.2013  Zitat: Spychers gelungene Premiere mit 35 Jahren
Gegen GC spielte Christoph Spycher zum ersten Mal in seiner Karriere als Innenverteidiger. Obwohl er noch nicht ganz fit ist, löste der Routinier die Aufgabe souverän.
In der 27.Minute zeigte sich die ganze Routine von Christoph Spycher: Nachdem Izet Hajrovic gleich mehrere YB-Akteure stehen gelassen hatte, war er dabei, alleine aufs Tor von Marco Wölfli zu ziehen und den 1:0-Führungstreffer für die Gäste zu erzielen. Doch im letzten Moment brachte Spycher den GC-Flügel mit einem leichten Zupfer an dessen Trikot zum Fall. Obwohl sich der 35-Jährige in dieser Szene nicht über einen Platzverweis hätte beklagen können, war es doch eine clevere und wichtige Aktion des Routiniers. «Das war eine klare Rote Karte», meinte jedenfalls GC-Trainer Uli Forte.
Knapp sechs Monate lang hatte Spycher wegen einer Knieverletzung nicht mittun können, ehe er am Samstag in St.Gallen sein Comeback gab. Und weil gestern mit Alain Nef und Dusan Veskovac die Stamm-Innenverteidiger gesperrt fehlten, war der Führungsspieler von Beginn an gefordert. Trainer Bernard Challandes liess Spycher in der zentralen Abwehr an der Seite des 19-jährigen Marco Bürkis spielen. Es war ein aus der Not heraus geborener, aber dennoch riskanter Schachzug des YB-Coaches. Er ging auf. Das Innenverteidigerpaar harmonierte nach anfänglichen Problemen gut. Spycher sagte, er habe noch nie auf dieser Position gespielt, nicht einmal bei den Junioren. GC war allerdings auch erstaunlich harmlos.
Roman Bürki im Mittelpunkt
Spycher selbst sieht sich erst bei «70 bis 80 Prozent» seines Leistungsvermögens. Er befindet sich noch in der intensiven Aufbauphase und macht neben dem Mannschafts- auch Krafttraining. Am Montag hatte Challandes dem Münsinger gesagt, dass er ihn von Beginn an einsetzten möchte. Er habe dies zwar als zu früh erachtet, sagte Spycher. «Aber ich wollte mich nicht aus der Verantwortung stehlen.»
Ein weiterer Münsinger sorgte in der 50.Minute für eine kontroverse Szene. GC-Torhüter Roman Bürki, der ältere Bruder Marcos, traf beim Versuch, einen hohen Ball abzufangen, Raphaël Nuzzolo seitlich am Oberkörper. Mehre YB-Akteure forderten einen Platzverweis gegen den 22-jährigen Goalie – im Wissen, dass der impulsive Goalie vor kurzem für eine ähnlich umstrittene Aktion im Nachhinein vom Verband eine Spielsperre erhalten hatte. GC-Trainer Forte sagte aber: «Wir sollten kein zu grosses Theater um solche Dinge machen.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/22434388
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 8. Mai 2013, 14:03 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.05.2013  Zitat: Die Noten zum Spiel YB gegen GC
Die Akteure der Young Boys steigerten sich gegen GC (4:0) nach schwachen Leistungen in den letzten Wochen deutlich. Der Schwede Alexander Farnerud überzeugte im defensiven Aufbau.
Marco Wölfli: Note 4,5 Der Torhüter war da, wenn es ihn benötigte. Wenig Arbeit, aufmerksam bei GC-Steilpässen.
Elsad Zverotic: Note 4,5 Agierte überraschend hinten rechts und nicht im Mittelfeld. Solid, zweikampfstark, robust.
Christoph Spycher: Note 5 Nach einigen Anpassungsschwierigkeiten, die nur zu verständlich waren, mit einer sehr starken Leistung auf ungewohnter Position in der Innenverteidigung. Ruhig, abgeklärt, souverän. Starker Pass auf Gerndt, der schliesslich den Eckball herausholte, welcher zum 2:0 führte.
Marco Bürki: Note 4,5 Deutlich besser als hinten links in St.Gallen. Wurde zwar wenig gefordert, war aber im Zentrum stabil und meistens zur Stelle.
Mario Raimondi: Note 4,5 Rückte wieder ins Team. Relativ ballsicher, gute Flanken, defensiv als Linksverteidiger ordentlich.
Alexander Farnerud: Note 5,5 Nach einigen Fehlpässen zu Spielbeginn steigerte sich der Schwede – diesmal im defensiven Aufbau – deutlich. Und war nach der Pause nicht nur wegen seines Kopftores zum 2:0 nach einem Eckball richtig stark. Warum spielt er nicht mehr vor der Abwehr? Farnerud bringt alle Fähigkeiten für diese Position mit. Gegen GC wie Landsmann Gerndt das Sinnbild für die krasse YB-Leistungssteigerung.
Christian Schneuwly: Note 4,5 Einsatzfreudig, aber ohne die grossen Aktionen in der Offensive. Versuchte es aber immer wieder und war in kämpferischer Hinsicht ein Vorbild.
Samuel Afum: Note 5,5 Agierte diesmal im 4-1-4-1-System im zentralen offensiven Mittelfeld neben Costanzo. Der Offensivspieler überzeugte, schoss das 1:0 und war ein Aktivposten.
Moreno Costanzo: Note 4,5 Solid, ohne zu brillieren. Gute, kluge Pässe, schlug den Corner vor dem 2:0 Farneruds und ist als Spielmacher in diesen Wochen eine treibende Kraft bei YB.
Raphaël Nuzzolo: Note 5 Wie Schneuwly auf der anderen Seite lange Zeit glücklos, aber er biss sich ins Spiel – und wurde für seinen grossen Einsatz mit dem Treffer zum 3:0 belohnt.
Alexander Gerndt: Note 5,5 Der Schwede rannte und grätschte viel, wurde aber lange Zeit nicht ideal eingesetzt. Gerndt blieb dran, war willig, bereitete mit einem abgeblockten Schuss das 3:0 vor. Und schoss das herrliche Tor zum 4:0 gleich selber.
Scott Sutter: Note 4,5 Kam nach 70 Minuten für Spycher. Fügte sich gut ins Team ein.
Alexander Gonzalez (79.Minute für Raimondi) und Michael Frey (83. für Schneuwly) waren zu kurz im Einsatz, um benotet zu werden. Gonzalez hatte gute Szenen, und Frey gab den tollen Pass auf Gerndt vor dem 4:0.
6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/31164018
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 8. Mai 2013, 14:05 |
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08.05.2013  Zitat: «Wir können eine Topmannschaft schlagen»
Die YB-Spieler Raphaël Nuzzolo, Alexander Farnerud und Mario Raimondi sind erleichtert, dass sie gegen die Grasshoppers gleich mit 4:0 gewinnen konnten. Alle hoffen auf einen weiteren Sieg im nächsten Spiel gegen Luzern.
Die Young Boys gewannen am Dienstagabend im Stade de Suisse gegen die Grasshoppers mit 4:0. Die Tore erzielten Afum, Farnerud, Nuzzolo und erstmals Stürmer Alexander Gerndt.
«Wir konnten beweisen, dass wir auch eine Topmannschaft 4:0 schlagen könnnen», sagt Raphaël Nuzzolo im Interview nach dem Spiel. Jetzt würden alle weiter kämpfen und auf weitere Punkte am Samstag gegen Luzern hoffen. Was Nuzzolo auch sehr freute war, dass Alexander Gerndt endlich getroffen hat: «Ich sagte ihm nach dem 3:0, dass er auch noch einen Treffer machen wird.» In der Nachspielspielzeit schoss der Schwede dann tatsächlich nach 675 Spielminuten sein erstes Goal im Dress der Young Boys.
Auch für Alexander Farnerud ging es endlich bergauf. Der Stürmer erzielte in der 62. Minute das zweite Tor und zeigte sich positiv. «Wir müssen immer nach vorne schauen und so viele Punkte holen wie möglich», so Farnerud. Von der Europa League wollte er allerdings noch nicht sprechen. Für Mario Raimondi war es ein toller Match und ein verdienter Sieg. Aber am Samstag gehe es aber gleich weiter und man müsse gegen Luzern nachlegen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23495498
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 8. Mai 2013, 14:06 |
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08.05.2013  Zitat: Bickels Kritik an Bürki und Forte
GC-Trainer Uli Forte haderte nach der 0:4-Pleite in Bern mit dem Schiedsrichter und nahm seinen Goalie Roman Bürki in Schutz. YB-Sportchef Fredy Bickel sagt, was er davon hält.
GC-Keeper Roman Bürki sorge im Spiel bei den Young Boys wieder einmal für Gesprächsstoff. Nachdem er den Ball bereits aus der Luft gepflückt hatte, touchierte er mit gestrecktem Bein den heranstürmenden YB-Spieler Raphaël Nuzzolo. Wegen einer ähnlichen Aktion gegen den Luzerner Pajtim Kasami vor zwei Wochen war Bürki in erster Instanz mit drei Spielsperren belegt worden, ehe diese nach einem Rekurs von GC aufgehoben wurde.
Uli Forte nimmt seinen Goalie in Schutz: «Man muss höllisch aufpassen, dass man jetzt nicht bei jeder seiner Aktionen ein Riesentheater macht. Man sieht auf der ganzen Welt, dass die Torhüter das Schwungbein oben haben, sonst kommen sie gar nicht in die Luft.» Das wisse auch jeder Stürmer, der in die Nähe eines Torhüters komme. «Wenn der Goalie den Ball fängt, hat der Stürmer drei Möglichkeiten. Entweder er bleibt stehen, weicht aus oder marschiert durch und somit direkt in den Torhüter.» Bernerzeitung.ch/Newsnet versuchte vergeblich, Roman Bürki für eine Stellungnahme zu erreichen. «Roman hat uns von sich aus darüber informiert, dass er vorerst keine Interviews mehr geben möchte. Selbstverständlich respektieren wir das. Er will sich ganz auf das Derby vom kommenden Sonntag gegen den FCZ konzentrieren.»
«Das verstehe ich nicht»
YB-Sportchef Fredy Bickel ist nicht nur in Sachen Roman Bürki anderer Meinung als Uli Forte. Er könne dessen Aussagen nach dem Spiel nicht nachvollziehen. «Uli sagte an der Pressekonferenz, der Schiedsrichter hätte Christoph Spycher zwingend die Rote Karte zeigen müssen. Er kann aus seiner Warte dies so sehen. Für mich war die Gelbe Karte die absolut richtige Entscheidung. Ich verstehe nur nicht, wie Uli Forte sowie GC auf der eigenen Website eine Rote Karte gegen Spycher fordern. Ich denke, wir haben uns im Fall Bürki auch nicht hinreissen lassen, den Schiedsrichter wegen seines Nichteinschreitens an den Pranger zu stellen. Selbst Nuzzolo hat unmittelbar nach dem Spiel gesagt, man soll diese Geschichte nicht dramatisieren.»
An Roman Bürki gibt Bickel eine Empfehlung ab: «Er ist für mich einer der besten Torhüter der Schweiz. Auch bin ich mir sicher, dass hinter seiner aggressiven Spielweise keine Absicht steckt, den Gegner zu verletzen. Trotzdem wird er nicht darum herumkommen, seine Spielweise zu überdenken. Ansonsten wird er in Zukunft das eine oder andere Mal mit einem Platzverweis rechnen müssen.»
«Wir lecken uns die Wunden»
Uli Forte erklärt, wie er die 0:4-Pleite mit seinen Spielern verarbeiten will: «Wir lecken heute noch die Wunden, analysieren den Match und haken die Sache subito ab.» Er wolle die deftige Niederlage nicht dramatisieren. Die Mannschaft müsse auch nicht mit einer Standpauke rechnen. «Es ist einfach so ziemlich alles gegen uns gelaufen. Das müssen wir akzeptieren. Aber wenn wir eine unserer Chancen genutzt hätten und in Führung gegangen wären, dann wäre der Match anders gelaufen.»
Das erste Tor von YB sei eigentlich ein Zufallsprodukt gewesen. «Als ich auf den Rückstand mit Einwechslungen reagieren wollte, hat mir die Rote Karte gegen Vilotic dann einen Strich durch die taktische Rechnung gemacht», fährt der Trainer fort. Dann sei das zweite Tor gekommen. «Doch die Mannschaft hat sich auch in Unterzahl gegen die Niederlage gestemmt und alles gegeben. Zuber hat ja noch die Latte getroffen. Nein, von der Einstellung her kann ich meinen Spielern überhaupt keinen Vorwurf machen.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23108868
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 8. Mai 2013, 14:07 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.05.2013  Zitat: 4:0 – YB wie verwandelt
Trainer Challandes spielte gegen GC mit viel Risiko, und das zahlte sich für die Young Boys aus. GC war nach dem Platzverweis von Vilotic ohne Chance.
Die Young Boys sind wieder auferstanden! Drei Tage, nachdem sie beim 1:3 in St. Gallen ausgepowert worden waren, reagierten die Berner mit einem deutlichen 4:0-Sieg gegen GC. Basels Trainer Murat Yakin konnte sich auf der Pressetribüne im Stade de Suisse entspannt zurücklehnen. Er erlebte mit, wie YB mit vier Toren Basels ersten Verfolger im Kampf um den Titel zurückband. Und die Berner schöpfen im Kampf um die Qualifikationsspiele für die Europa League neuen Mut und Zuversicht.
Bernard Challandes war durch die Sperren von Nef und Veskovac gezwungen, die halbe Abwehr umzustellen. Er formierte die Defensive gegenüber dem Spiel in St. Gallen aber gleich komplett neu. Der YB-Trainer liess Routinier Spycher im zweiten Einsatz nach seiner Knieoperation zusammen mit Bürki im Zentrum verteidigen, Zverotic zog er vom Mittelfeld auf die rechte Abwehrseite und links spielte Raimondi.
So offensiv wie gegen GC hatte Challandes seit seiner Ankunft in Bern noch nie aufgestellt mit Gerndt, Afum und Nuzzolo. Farnerud spielte als sogenannte Nummer 6 vor der Abwehr, neben Costanzo und Schneuwly. Und mit seinem Tor zum 4:0 in der Nachspielzeit hat nun auch Alexander Gerndt seinen ersten Treffer auf dem Konto.
Den Bann für die Berner brach aber Samuel Afum mit seinem zweiten Saisontor in der 36. Minute. Der Stürmer aus Ghana lenkte den Ball nach einem missglückten Schuss von Raimondi in den Netzhimmel. Dieses Tor verlieh den Young Boys sichtlich Schub. Mit der Führung verflüchtigte sich die Nervosität und Unsicherheit. Das Spiel lief für die neuformierte Formation.
Die Grasshoppers aber, welche durch Feltscher und Ben Khalifa in den Startminuten zweimal für Aufregung vor dem Tor von Wölfli gesorgt hatten, wurden nach dem 1:0 dominiert. Danach liessen die Berner nicht mehr viel zu, mit Ausnahme der Möglichkeit von Feltscher in der 41. Minute, der alleine vor Wölfli den Ball nicht unter Kontrolle brachte. Und Spycher hatte Glück, dass er nach einem sogenannten Notbremsefoul an Hajrovic lediglich verwarnt wurde. Dennoch ist er im nächsten Spiel gegen Luzern nach seiner vierten Verwarnung gesperrt.
Spycher: «Mussten improvisieren»
«Es ist normal, dass wir zu Beginn gewisse Unsicherheiten und Abstimmungsprobleme hatten», sagte Spycher, der sich nach 70 Minuten wegen Müdigkeitserscheinungen auswechseln liess. Er habe zuvor noch nie auf dieser Position gespielt. «Wir mussten in diesem Spiel improvisieren. Doch so wie wir heute aufgetreten sind, das muss für uns der Massstab sein.»
Spycher organisierte die Abwehr, Farnerud und Costanzo trieben das Spiel an, und in der Offensive nutzte YB diesmal die Schnelligkeit von Afum und Gerndt. Kurz nach der Pause machte sich der Münsinger Roman Bürki im GC-Tor bei den YB-Fans unbeliebt, als er – wie zuletzt schon auf ähnliche Art gegen Luzerns Kasami – mit gestrecktem Bein gegen Nuzzolo einen Flankenball herunterholte. Das war eine grenzwertige Aktion, doch Schiedsrichter Pache hatte die Aktion nicht mitbekommen. GC-Trainer Forte ist anderer Meinung: «Das war Theater von Nuzzolo. In England liegt ein Spieler erst am Boden, wenn er das Bein gebrochen hat.»Eine eigenwillige Interpretation von Forte, der sichtlich frustriert war. Denn der Schiedsrichter stellte in der 57. Minute GC-Abwehrchef Vilotic nach einem Foul an Afum vom Feld. Die zweite Verwarnung war ein harter Entscheid.
Forte war daran, mit einem Doppelwechsel zu reagieren. Ehe er dazu kam, erzielte Farnerud auf Corner von Costanzo das 2:0. Danach begann das Schaulaufen der zuletzt so oft gebeutelten Young Boys. Nuzzolo und Gerndt, nach schönem Zuspiel von Frey, sorgten mit dem 3:0 und 4:0 für die Zugaben. http://www.derbund.ch/sport/fussball/40 ... y/20525137
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 8. Mai 2013, 14:08 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.05.2013  Zitat: YB lähmt GC im Meisterrennen
Die Grasshoppers verlieren gegen YB mit 0:4 und erleiden im Meisterduell mit dem FC Basel einen heftigen Rückschlag. Nebst der roten Karte gegen Vilotic gibt vor allem der Karatekick von Bürki gegen Nuzzolo zu Reden.
Der Ghanaer Afum brachte die Young Boys in der 33. Minute mit seinem zweiten Saisontreffer in Führung, nachdem er einen missglückten Schussversuch von Raimondi unter die Latte ablenkte. In der Folge traten die Berner mutiger auf und waren bemüht, sich für ihre wiederholt schwachen Auftritte in den letzten Wochen zu rehabilitieren.
Die Entscheidung vor gut 15'000 Zuschauern fiel nach rund einer Stunde. Nach einem Foul an Afum kassierte der Zürcher Innenverteidiger Milan Vilotic die Gelb-Rote Karte (57.), fünf Minuten später sorgte Alexander Farnerud für das 2:0. Der viel kritisierte Schwede köpfelte eine Cornerflanke von Moreno Costanzo ins Netz, Stéphane Grichting und Vero Salatic machten dabei keine gute Figur. Nuzzolo mit seinem neunten Saisontreffer und der Schwede Gerndt, der erstmals für die Berner traf, sorgten mit ihren Toren für das Schlussresultat. Die Zürcher kamen einem Treffer nur noch einmal nahe, als der eingewechselte Steven Zuber in der 78. Minute die Latte traf.
Für Diskussionen in den nächsten Tagen dürfte eine Szene in der 50. Minute sorgen, als GC-Torhüter Roman Bürki den heranstürmenden Nuzzolo mit gestrecktem Bein touchierte, nachdem er den Ball bereits gefangen hatte. Wegen einer ähnlichen Aktion gegen Pajtim Kasami vor gut zwei Wochen im Spiel gegen Luzern war der Nachwuchs-Internationale für zunächst drei Spiele gesperrt worden, ehe diese nach einem Rekurs der Grasshoppers auf eine reduziert worden ist.
YB überholte dank dem zweiten Sieg im fünften Spiel unter Bernard Challandes in der Tabelle den Kantonsrivalen Thun und näherte sich bis auf einen Punkt dem auf Rang 5 liegenden FC Zürich.
Young Boys - Grasshoppers 4:0 (1:0).
Stade de Suisse. - 15'069 Zuschauer. - SR Pache. - Tore: 33. Afum (Raimondi) 1:0. 62. Farnerud (Corner Costanzo) 2:0. 70. Nuzzolo (Gerndt) 3:0. 93. Gerndt (Frey) 4:0.
Young Boys: Wölfli; Zverotic, Spycher (70. Sutter), Marco Bürki, Raimondi (79. Gonzalez); Farnerud; Christian Schneuwly (83. Frey), Afum, Costanzo, Nuzzolo; Gerndt.
Grasshoppers: Roman Bürki; Lang, Vilotic, Grichting, Bauer; Salatic; Hajrovic, Abrashi (63. Rocha), Gashi, Feltscher (63. Zuber); Ben Khalifa (63. Ngamukol).
Bemerkungen: 57. Gelb-Rote Karte gegen Vilotic (Foul). 78. Lattenschuss Zuber. Young Boys ohne Nef, Veskovac (beide gesperrt), Doubaï, Affolter, Simpson und Zarate (alle verletzt), Grasshoppers ohne Pavlovic und Toko (beide verletzt). Verwarnungen: 25. Vilotic (Foul). 27. Spycher (Foul). 34. Costanzo (Reklamieren). 52. Salatic (Reklamieren). 52. Christian Schneuwly (Reklamieren). 93. Ngamukol (Reklamieren). http://www.derbund.ch/sport/fussball/YB ... y/12805110
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shalako
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Verfasst: Mittwoch 8. Mai 2013, 14:11 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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08.05.2013  Zitat: GC kassiert 0:4-Klatsche bei YB
Schon wieder Bürki-Attacke
Die Fans fragen sich: «Sitzen wir im falschen Film? YB siegt 4:0. Und die Szene mit Bürki haben wir schon gesehen, oder?»
Zweieinhalb Wochen ists her, seit GC-Goalie Roman Bürki in einer Luft-Attacke mit dem Fuss Luzerns Kasami an der Schulter verletzt. Das Theater danach ist noch allgegenwärtig. Der Ref pfeift nicht. Der Disziplinarrichter sperrt Bürki danach für drei Spiele. Er sitzt die erste Sperre ab, wird danach freigesprochen. Unschuldig gesessen.
50. Minute gestern. Wieder kommt Bürki auf eine Flanke raus. Die Bilder zeigen klar: Mit gestrecktem Fuss voraus gegen YB-Nuzzolo. Er trifft den Berner am rechten Oberarm. Das Opfer geht zu Boden – wie unlängst Luzerns Kasami. Doch wie in Luzern pfeift der Ref auch jetzt nicht. Schiri Pache geht zum Linienrichter. Und lässt dann weiterspielen.
Gibts nun wieder Arbeit für die Richter?
GC-Trainer Uli Forte ist sauer, nicht nur wegen der 0:4-Klatsche. Zur Szene mit Bürki sagt er: «Wir müssen aufhören, jedes Mal ein solches ‹huerä› Theater zu machen. Man sieht auf der ganzen Welt, dass die Goalies das Schwungbein oben haben, sonst kommen sie gar nicht in die Luft. Verstehe das nicht. Wir sollten uns ein Beispiel an England nehmen. Da bleibt nie einer liegen, ausser er hat das Bein gebrochen.»
Und was sagt Nuzzolo? «Er hat mich berührt. Ich weiss, dass die Goalies mit dem Bein voraus kommen. Es war nicht schlimm. Ihm ist dies jetzt einfach zum zweiten Mal passiert. Aber ich würde keine grosse Geschichte draus machen.»
Die Geschichte des Spiels: 27. Minute. YBs Not-Innenverteidiger Spycher foult Hajrovic an der Strafraumgrenze. Sieht als letzter Mann dafür nur Gelb. Forte: «Eine klare Rote!»
33. Minute. Raimondi-Schuss, GC-Vilotic hebt das Offside auf. Afum trifft. 1:0. 57. Minute. Vilotic holt sich Gelb-Rot. GC nur noch zu zehnt. Farnerud erhöht auf 2:0. Nuzzolo rächt sich gegen Bürki, setzt sich auf der Torlinie durch. 3:0. Und dann schlägt auch noch YB-Chancentod Gerndt erstmals zu. 4:0.
YB neu auf Rang 6, nur 1 Zähler hinter dem FCZ.
YB - GC 4:0 (1:0) Stade de Suisse, Bern. - SR Sebastien Pache, Schweiz. - Tore: 33. Samuel Afum 1:0, 62. Alexander Farnerud 2:0, 70. Nuzzolo R. 3:0, 93. Alexander Gerndt 4:0.
YB: Marco Wölfli, Zverotic E., Spycher C., Burki M., Raimondi M., Farnerud A., Schneuwly C., Costanzo M., Gerndt A., Raphaël Nuzzolo, Afum S. - Einwechslungen: Sutter S. (70. für Spycher C.), Gonzalez A. (78. für Raimondi M.), Frey M. (83. für Schneuwly C.).
GC: Roman Bürki, Lang M., Vilotic M., Grichting S., Bauer M., Abrashi A., Salatic V., Hajrovic I., Gashi S., Feltscher F., Ben Khalifa N. - Einwechslungen: Ngamukol A. (63. für Abrashi A.), Rocha W. (63. für Ben Khalifa N.), Zuber S. (63. für Feltscher F.).
Verwarnungen: YB: 28. Spycher C. (Gelb), 52. Schneuwly C. (Gelb). GC: 25. Vilotic M. (Gelb), 52. Salatic V. (Gelb), 57. Vilotic M. (Rot), 90. Ngamukol A. (Gelb). http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 95755.html
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