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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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shalako
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Verfasst: Sonntag 10. März 2013, 11:48 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.03.2013  Zitat: Horrorbilanz vor FCB-Spiel
YB auswärts eine Niete!
Bei den Bernern ist die Diskrepanz zwischen Heimspielen und Auswärtsdarbietungen gewaltig.
Sie ist für jeden Fan von Gelbschwarz der Horror: die Rangliste der Auswärtsspiele der Super League. Letzter ist Servette, 5 Punkte. Zweitletzter Thun, 5 Punkte. Drittletzter YB, 6 Punkte.
Würde nur diese Rangliste zählen, wäre YB ein einziges Spiel vom Abgrund entfernt. In elf Auswärtsspielen schaute ein einziger Sieg heraus: Am 2. September gabs ein 2:1 in Luzern. YB wartet also seit über fünf Monaten auf einen Auswärtssieg.
Ob das ausgerechnet im St. Jakob-Park wieder gelingt, darf berechtigterweise bezweifelt werden. Denn der Meister ist das Mass aller Heim-Dinge: elf Spiele, acht Siege, drei Remis, null Schlappen! Erst sechs Gegentore.
«Der St. Jakob-Park ist eine Festung», unterstreicht Trainer Martin Rueda die statistischen Werte. Doch gleich auf Platz zwei der Heim-Tabelle folgt... YB. Nur drei Punkte hinter den Bebbi.
Nach dem 0:2 gegen GC und dem 0:4 gegen den FCZ reist YB nicht mit breiter Brust nach Basel. «Und wenn wir so ängstlich und fehlerhaft auftreten wie in Zürich, wird unsere Bilanz nicht besser», sagt Rueda.
«In Basel zu gewinnen, wäre schön», sagt Mario Raimondi bescheiden. Vielleicht ist diese Bescheidenheit das YB-Hindernis auf dem Weg zum zweiten Auswärtssieg. http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 32668.html
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Haribo
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Verfasst: Sonntag 10. März 2013, 22:31 |
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Registriert: Mittwoch 5. Mai 2004, 15:29 Beiträge: 1036
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"fighte bis mer z bluet im muu gspüre!!" jaja michi, motiviert bisch ja gsi, da dran isches äuä nid gläge. aber äbe weme de so sprüch chlopfet ir haubzytpouse, da sött de när scho chli meh useluege ufem platz. 
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JFK
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Verfasst: Sonntag 10. März 2013, 23:41 |
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Registriert: Dienstag 15. Februar 2011, 11:13 Beiträge: 738
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"never change a winning team" herr rudea. weshalb diese wechsel heute???
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shalako
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Verfasst: Montag 11. März 2013, 00:21 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.03.2013  Zitat: Basel siegt gegen YB deutlich
Der FC Basel hat die Young Boys zuhause diskussionslos mit 3:0 bezwungen und hält den Anschluss an Leader GC. Die Berner rutschen nach dieser Niederlage auf Rang 6 ab.
Es war ein munterer Beginn im gut gefüllten St. Jakob Park. Die Young Boys starteten schwungvoller in die Partie und kamen durch Youngster Michael Frey zur ersten Chance, doch sein Drehschuss zischte knapp am Tor vorbei. Doch auch der FC Basel in der Person von Valentin Stocker kam früh zur ersten Möglichkeit: Der 23-Jährige verfehlte mit seinem Kopfball das Gehäuse nur um Haaresbreite.
Frey und Stocker waren auch in den nächsten Szenen die Gefahrenherde: Zuerst schloss der YB-Stürmer einen Konter zu harmlos ab, indem er seinen Schuss aus aussichtsreichster Position genau in die Hände von Basel-Hüter Yann Sommer setzte. Kurz darauf kam Stocker aus fast identischer Position wie bei seiner ersten Chance der Führung noch näher: Sein Kopfball klatschte an den Aussenpfosten.
Umstrittener Entscheid vor Frei-Freistoss
Dann folgte der Auftritt von Alex Frei: Der Nati-Rekordtorschütze zirkelte in Minute 37 einen Freistoss gefühlvoll über die YB-Mauer zur 1:0-Führung in die Maschen. YB-Hüter Marco Wölfli sah dabei nicht ganz glücklich aus, ihm war aber auch die Sicht verdeckt.
Dem Tor war ein umstrittener Entscheid vorausgegangen. Schiedsrichter Sascha Kever hatte nach einem Foul der Berner zuerst Vorteil laufen lassen, um dann doch abzupfeifen. Nach Meinung der YB-Akteure hatte er mit dieser Entscheidung zu lange gewartet.
YB baut in 2. Halbzeit ab
Trotz der Führung war dem FC Basel die Absenz von Aleksandar Dragovic anzumerken. Der Österreicher fehlte gesperrt aufgrund seiner abfälligen Geste in Richtung der Servette-Fans beim Auswärtsspiel vor Wochenfrist. Sein argentinischer Ersatz Gaston Sauro konnte nicht wirklich überzeugen. Aus der fehlenden Spielpraxis des 23-Jährigen konnten die Young Boys jedoch kein Kapital schlagen und bauten in Halbzeit 2 merklich ab.
Nur gerade durch Raphael Nuzzolo kamen die Berner nach knapp einer Stunde zu einer Möglichkeit. Der Schuss des Bielers wurde von FCB-Verteidiger Fabian Schär noch entscheidend abgelenkt. Ganz anders die Basler: Kurze Zeit nach Nuzzolos Chance liess YBs Scott Sutter Stocker unbedrängt flanken, sodass im Zentrum Marco Streller direkt zum 2:0 verwerten konnte. Es war das 12. Saisontor des langen Stürmers und der 12. Treffer in seiner insgesamt 19. Begegnung mit den Young Boys. Basel bleibt dran - YB rutscht ab
Und es kam noch schlimmer für die Berner: 5 Minuten vor dem Ende trat Alex Frei einen Freistoss zur Mitte, wo Schär einem sehenswerten Seitfallzieher zum 3:0-Endstand verwertete. Es war das 3. Saisontor des 22-Jährigen.
Damit bleibt der FC Basel auch im 10. Heimspiel unter Trainer Murat Yakin ohne Gegentor und verkürzt den Rückstand auf Leader GC wieder auf 2 Punkte. YB seinerseits rutscht nach dieser Niederlage auf den 6. Rang ab und muss sich vom FC Zürich überholen lassen. http://www.srf.ch/sport/fussball/super- ... b-deutlich
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shalako
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Verfasst: Montag 11. März 2013, 00:23 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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10.03.2013  Zitat: Alex ebnet den Sieg gegen YB
Dieser Frei-Stoss landet im Netz
Ein Treffer und ein Assist! Altmeister Alex Frei (33) trumpft beim 3:0-Sieg gegen die Young Boys gross auf.
Ganz stark! Mit einem Tor und einem Assist avanciert Alex Frei zum Matchwinner gegen YB. In der 37. Minute zwirbelt er einen Freistoss aus rund 23 Metern über die YB-Mauer hinweg zur 1:0-Führung. Ein herrlicher Treffer – der Altmeister kann es noch immer! Sein sechstes Saisongoal in der Liga.
Kurz vor Schluss tritt Frei erneut einen stehenden Ball. Er findet mit seiner scharfen Hereingabe Verteidiger Fabian Schär, der zu wenig gedeckt zum 3:0-Endstand trifft (85.). Die Kugel wird zwar leicht abgefälscht, kommt aber mitten aufs Tor. YB-Keeper Marco Wölfli berührt den Ball nicht einmal.
Zuvor hat FCB-Captain Marco Streller, auf Zuspiel des einmal mehr emsigen Valentin Stockers, das 2:0 gemacht (62.). Es ist die Entscheidung gegen die glücklosen Berner, die im St. Jakob-Park nicht an ihre Chance glauben. Seit über fünf Monaten (!) wartet das Rueda-Team nun schon auf einen Auswärtssieg.
In der Tabelle schliesst der Titelverteidiger wieder bis auf zwei Punkte zu Leader GC auf. Die Zürcher haben am Samstag mit dem 3:1-Erfolg gegen St. Gallen den Verfolger unter Zugzwang gesetzt.
Die Bebbi haben sich aber nicht ins Bockshorn jagen lassen. Dank der Routine von Alex Frei und Marco Streller meistern sie die Aufgabe YB souverän und abgeklärt.
Am kommenden Sonntag hat der FCB die Chance vorzulegen. Zuhause gehts um 13.45 Uhr gegen Thun. GC muss am selben Tag um 16.00 Uhr im Letzigrund gegen Luzern ran.
Basel - YB 3:0 (1:0) St. Jakob-Park, Basel. - SR Sascha Kever, Schweiz. - Tore: 37. Frei A. 1:0, 62. Marco Streller 2:0 (Valentin Stocker), 85. Fabian Schar 3:0 (Frei A.).
Basel: Sommer Y., Degen P., Schar F., Sauro G., Park J., Adilson Tavares Varela Carbal, Diaz M., Geoffroy Serey Die, Alexander Frei, Streller M., Stocker V. - Einwechslungen: El Elneny M. (74. für Diaz M.), Salah M. (74. für Stocker V.), Zoua Daogari J. (80. für Streller M.).
YB: Marco Wölfli, Sutter S., Nef A., Burki M., Raimondi M., Schneuwly C., Doubai P., Zverotic E., Raphaël Nuzzolo, Gerndt A., Frey M. - Einwechslungen: Farnerud A. (60. für Schneuwly C.), Tabakovic H. (72. für Frey M.), Zarate G. (77. für Raphaël Nuzzolo).
Verwarnungen: Basel: 41. Adilson Tavares Varela Carbal (Gelb). YB: 84. Doubai P. (Gelb). http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 32855.html
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shalako
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Verfasst: Montag 11. März 2013, 09:14 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.03.2013  Zitat: Frei und Basler Triple-Träume, Frey und Berner Auswärts-Frust
Beim FC Basel herrscht Freude, beim kriselnden YB streicht man das Positive heraus.
Die Basler lachen und siegen und fliegen in Liga, Cup und Europa von Sieg zu Sieg. Und sie tun dies derart überzeugend und in ständig wechselnder Belegschaft, dass man den FCB-Steigerungslauf nur tief beeindruckt verfolgen kann. «Es läuft uns gut», sagt Yann Sommer, und den Torhüter stört es auch nicht, «bin ich in Heimspielen beinahe beschäftigungslos». Nach dem diskussionslosen 3:0-Erfolg gegen die harmlosen Young Boys meint Sommer, man habe erneut gesehen, «wie breit unser Kader ist». Die Dreifachbelastung jedenfalls sei kein Problem für die Basler. Sie wirkten am Sonntag fitter als die Young Boys – obwohl sie knapp siebzig Stunden vorher eine kräfteraubende Begegnung im Hinspiel der Europa-League-Achtelfinals gegen Zenit St.Petersburg absolviert hatten. Beim 2:0-Heimsieg gegen die schwerreichen Russen hatte der FCB eine überragende Vorstellung geboten, vielleicht die bisher beste der Saison, gegen YB genügte ein disziplinierter, solider Vortrag. «Wir waren heute das klar bessere Team», sagt Alex Frei.
Strellers Ankündigung
Im Basler Lager dreht sich nach dem Arbeitssieg gegen die Young Boys vieles um den Trip nach St.Petersburg in dieser Woche. Ein euphorischer Reporter fragt Altmeister Frei sogar, ob dieser davon träume, mit dem Triple zurückzutreten, also dem Gewinn von Meisterschaft, Schweizer Pokal und Europa League. Frei guckt leicht irritiert, lächelt kurz und antwortet ernst: «Wir wollen die Kirche im Dorf lassen. In der Europa League sind noch einige grosse Kaliber dabei. Und wir müssen uns zuerst für die Viertelfinals qualifizieren.»
Alex Frei ist natürlich immer noch eine dominante Figur beim FCB, auch wenn sein Einfluss nicht mehr so riesig ist wie früher. Am Sonntag schoss er mit einem wunderbaren Freistosstor das 1:0 gegen bis dahin zumindest ebenbürtige Young Boys. «Das kann der Alex halt sensationell», sagt Sommer, und Freis Sturmpartner Marco Streller erklärt schmunzelnd: «Zum Glück kann man sich auf Frei immer noch verlassen.» Streller selber erzielte das 2:0, es war die Entscheidung, und der FCB-Captain hinterlässt einen entschlossenen Eindruck, als er sagt: «Wir haben ausgezeichnete personelle Möglichkeiten, deshalb bin ich optimistisch, dass wir am Ende der Saison oben stehen. Wir werden GC weiterjagen.» Zwei Punkte liegen die Grasshoppers, der überraschend stabile Leader, weiter vor Favorit Basel.
Wölfli sieht 6-Punkte-Spiel
Vom Titelkampf sind die Young Boys weit entfernt. Ihre Auswärtsbilanz (6 Punkte aus 12 Partien) bleibt desaströs und ist jene eines Absteigers. Ein «Sechspunktespiel», hat Marco Wölfli errechnet, warte nun am nächsten Sonntag gegen das zuletzt gleichfalls wenig überzeugende Sion auf YB. Mit einem Erfolg gegen die Walliser wäre Rang 4 nur noch zwei Punkte entfernt.
Vorerst jedoch sind die Berner auf den 6.Platz abgestürzt. Die YB-Akteure sind nach der 0:3-Niederlage in Basel bemüht, das Positive hervorzustreichen.
«Einen der besseren Auswärtsauftritte in dieser Saison» hat Alain Nef gesehen, was durchaus richtig ist, aber nicht für YB spricht. Auch Goalie Marco Wölfli sieht Fortschritte gegenüber den letzten Berner Partien in der Fremde. Nach ordentlichem Beginn allerdings bauten die Young Boys in Basel kräftig ab. «Wir begannen gut, müssen aber das Glück noch mehr auf unsere Seite zwingen», fordert Michael Frey. Der 18-jährige Stürmer vergab die beste YB-Gelegenheit vor der Pause. «Wir hatten unsere Chancen», sagt Frey, der nicht lange grübeln mag. «Nächstes Mal müssen wir es besser machen.» Ähnlich trocken analysiert Fast-Namensvetter Alex Frei das Geschehen: «Ich habe von YB nicht viele Chancen gesehen.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/31206858
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shalako
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Verfasst: Montag 11. März 2013, 09:15 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.03.2013  Zitat: Zielstrebiger FC Basel lässt zögerlichem YB keine Chance
Die Young Boys verloren in Basel klar und deutlich mit 0:3. Bei den Bernern blieb es zu oft bei guten Ansätzen. Der FCB zeigte derweil auf, was ihn momentan so stark macht.
Es lief die 22. Minute, als die Geschichte der Partie zwischen dem FC Basel und den Young Boys eine andere Wendung hätte nehmen können. Alexander Gerndt nahm den Ball mit der Brust gut mit. Doch statt direkt aufs Basler Tor loszuziehen, schlug er einen Haken und bediente mit einem Querpass Michael Frey. Der junge Stürmer jedoch vergab mit einem Schüsschen in die Arme von Yann Sommer die ausgezeichnete Gelegenheit. Die Szene hatte Symbolcharakter für die Darbietung von YB. Es blieb bei guten Ansätzen, weil im entscheidenden Moment die nötige Entschlossenheit fehlte. Oder wie es Trainer Martin Rueda formulierte: «Wir spielten zu kompliziert und vergaben so zwei, drei gute Möglichkeiten.»
«Hätte» und «Wäre» sind ja bekanntlich Brüder. Doch der talentierte Stürmer Frey verpasste es in dieser Szene, die starke Berner Anfangsphase zu krönen. YB agierte taktisch diszipliniert, machte die Räume eng und gestand so den Baslern kaum gefährliche Torszenen zu. Und im Angriff vermochte vor allem Frey mit seiner zu Beginn starken physischen Präsenz vielversprechende Aktionen zu kreieren.
Yakins goldenes Händchen
Dann kam die 36.Minute, und Alain Nef foulte Marco Streller fünf Meter vor der Strafraumgrenze. Alex Frei verwandelte den fälligen Freistoss mit einem Schlenzer über die YB-Mauer. Ausgerechnet Frei. Um den Goalgetter gab es in den letzten Tagen und Wochen viel Polemik. Einige Exponenten monierten, Murat Yakin gewähre der Legende kein würdiges Karriereende. Doch in den letzten 12 Tagen setzte der Basler Trainer Frei in sämtlichen vier Partien ein, und der 33-jährige Goalgetter dankte es ihm mit entscheidenden Toren. Murat Yakin scheint seit seinem Amtsantritt im Oktober beinahe alles richtig gemacht zu haben. Der FCB hat unter seiner Ägide in zehn Partien im St.-Jakob-Park noch kein Gegentor erhalten. Zudem ist die Mannschaft seit zwölf Pflichtspielen ungeschlagen (neun Siege).
Yakin versteht es, mit geschickter Rotation das Maximum aus dem exzellent besetzten Kader herauszuholen. Am Donnerstag beim 2:0-Erfolg gegen Zenit St. Petersburg hatte er Mohamed Salah und Jacques Zoua den Vorzug vor Valentin Stocker und Frei gewährt. Drei Tage später gegen die Young Boys nahmen nun wieder die Letztgenannten entscheidende Rollen bei den souveränen Baslern ein.
YB-Abwehrfehler
YB-Trainer Rueda verfügt derweil über weit weniger Alternativen. Im Vergleich zum Sieg gegen St. Gallen vor Wochenfrist spielte Gerndt für den verletzten Samuel Afum, und Elsad Zverotic ersetzte Moreno Costanzo.
Nach einer Stunde bot sich Raphael Nuzzolo die Ausgleichschance, doch der vorzüglich aufgelegte FCB-Innenverteidiger Fabian Schär vermochte den Schuss des Flügelspielers noch abzulenken. Die Young Boys hätten eine fehlerfreie Darbietung gebraucht, um den Baslern in dieser Verfassung gefährlich zu werden. Doch vor dem zweiten Basler Tor durch Marco Streller patzten sowohl Pascal Doubai wie auch Marco Bürki. Nach dem Ballverlust des Ivorers liess der 19-jährige Verteidiger bei der Flanke Stockers den Basler Captain gewähren. «Die Tore kamen für uns zum richtigen Zeitpunkt», sagte Murat Yakin.
YB glaubte in der Folge nicht mehr an seine Chance. Es schaute staunend zu, wie das Heimteam nun den Ball zirkulieren liess. Schär erzielte in der 79. Minute nach einem Frei-Freistoss per Volley das 3:0-Schlussresultat. Da hatte Yakin die Leistungsträger Streller und Stocker bereits ausgewechselt, um sie für die Partie in St. Petersburg vom nächsten Donnerstag zu schonen. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/30242621
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shalako
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Verfasst: Montag 11. März 2013, 09:24 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.03.2013  Zitat: Vielleicht in ein paar Jahren dann
Fussball · YB ist nach der Niederlage in Basel frustriert und ernüchtert. Die Lücke zum FCB wird immer grösser.
Was mag wohl im Kopf von Raul Bobadilla vorgegangen sein? Als das Spiel zu Ende war, stolzierte er, der in der Winterpause von YB zum FCB gewechselt hatte, in den Katakomben herum, umarmte jeden, den er irgendwo in Bern schon einmal gesehen hat, höflich. Und vielleicht dachte er sich auch: Gottseidank bin ich nicht mehr bei diesem Verein.
Davor standen die YB-Spieler, wieder einmal versuchten sie, eine Auswärtsniederlage zu analysieren. In 12 Versuchen stehen sie nun bei acht Niederlagen, drei Remis und nur einem (glückhaften) Sieg in Luzern. Michael Frey gelang verbal Erstaunliches: «Das war ein Schritt nach vorne», sagte er. Vielleicht hat er sogar recht. Denn dieses biedere YB muss sich an Aktionen wie in den ersten 20Minuten gestern in Basel erfreuen. Da wären Chancen zum Torerfolg vorhanden gewesen. Wenn Nuzzolo nur ein wenig mehr Zug zum Tor gehabt hätte. Wenn Gerndt nur nicht plötzlich abgebremst hätte. Wenn, wenn, wenn.
YB-Trainer Martin Rueda brachte den Nachmittag auf den Punkt: «Wir waren zu wenig clever.» Mario Raimondi versuchte es mit Galgenhumor: «Vielleicht fallen in ein paar Jahren dann die Tore – wenn unsere jungen Spieler erfahrener sind.»
Yapi verlässt FCB – Chance für YB?
Erschreckend ist, wie gross die Lücke zwischen Basel und den Young Boys mittlerweile ist. Vor knapp drei Jahren agierten die beiden Teams noch weitgehend auf Augenhöhe. Davon ist YB mittlerweile so weit entfernt wie der «Zytglogge» vom Taj Mahal.
Stürmer Frey bemängelte, wie in der zweiten Hälfte «zu wenig konstruktiv nach vorne» gespielt wurde. Das ist ein Teil der Wahrheit. Ein anderer ist: Die Zuspiele des YB-Mittelfelds sind ungenügend. YB vermisst schmerzlich einen Dirigenten. Einen wie Gilles Yapi zu Beispiel. Der ehemalige YB-Stratege steht derzeit beim FCB auf dem Abstellgleis. Sein Vertrag läuft im Sommer aus. Der 31-jährige Yapi wird den FCB deshalb wohl verlassen. Das könnte die Chance für YB-Sportchef Fredy Bickel sein, den verlorenen Sohn zurückzuholen.
Das fast ausgeglichene Goalie-Duell
FCB gegen YB ist auch Yann Sommer gegen Marco Wölfli. Auf dem Papier verlor Wölfli gestern auch das zweite direkte Duell, seit klar ist, dass Diego Benaglio in 12 Tagen auf Zypern in der WM-Qualifikation gesperrt fehlt. Nach 0:2 diesmal 0:3. Nur, wegen Wölfli verlor YB bestimmt nicht.
Beide Torhüter wollen sich noch überhaupt nicht mit Zypern beschäftigt haben. Wölfli denkt lieber an «das sehr wichtige Spiel gegen Sion» vom nächsten Sonntag. Er sagt: «Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel. Wenn nicht sogar noch mehr.»
Wenn YB doch nur auf dem Rasen ähnlich kreativ wäre wie verbal.
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shalako
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Verfasst: Montag 11. März 2013, 09:26 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.03.2013  Zitat: Und wieder eine Auswärtsniederlage für YB
Beim 0:3 in Basel bezogen die Young Boys in der Meisterschaft die sechste Niederlage in Folge in der Fremde.
Natürlich ist der FC Basel nicht unbedingt der geeignete Gegner, um eine Negativserie zu beenden. Doch langsam müssen sich die Young Boys überlegen, ob sie überhaupt noch an die Auswärtsspiele fahren sollen oder nicht besser die Punkte dem Gegner per Post zusenden. Das würde zumindest Spesen sparen.
Das 0:3 gegen Basel bedeutet die sechste Auswärtsniederlage in der Super League in Serie. Seit über viereinhalb Stunden kicken die Young Boys nun auf fremdem Terrain bereits erfolglos - ohne dabei ein einziges Tor erzielt zu haben. Den letzten Auswärtstreffer in der Meisterschaft markierte Michael Frey bei der 1:2-Niederlage in Lausanne am 25. November 2012. Und der letzte Auswärtspunkt datiert sogar vom 7. Oktober 2012, als die Berner im Letzigrund dem FC Zürich beim 1:1 immerhin einen Punkt abtrotzen konnten.
Yakin macht zurzeit alles richtig
Dabei zeigten die Berner beim 0:3 im St.-Jakob-Park lange Zeit eine der besseren Auswärtsleistungen. Bis zum ersten Gegentor durch den Freistoss von Alex Frei in der 37. Minute spielten die Young Boys ebenbürtig, sie hatten zudem zwei gute Möglichkeiten durch Frey und Nuzzolo. Und der Schwede Alexander Gerndt deutete an, dass er mit seiner Schnelligkeit und Kreativität das Berner Angriffsspiel beleben kann. Doch nach dem Rückstand war bei YB neben viel gutem Willen nicht mehr viel in der Offensive zu sehen.
Einmal in Führung, kontrollierten die Basler das Spiel mit Selbstbewusstsein, und sie bestimmten die Gangart nach Belieben. Seit vier Wochen spielt der FCB im «englischen Rhythmus», das heisst, er ist mit Schweizer Cup und Europa League alle drei bis vier Tage im Einsatz. Doch von Kräfteverschleiss war gestern im St.-Jakob-Park nichts zu sehen. FCB-Trainer Murat Yakin macht zurzeit alles richtig.
Seine Spielerrotation greift, seine taktischen Anordnungen zahlen sich in Punkten aus. Am Donnerstag beim 2:0 in der Europa League gegen Zenit St. Petersburg zählten Zoua und Salah zu den Protagonisten, gegen YB sassen sie vorerst auf der Ersatzbank. Der gesperrte Dragovic und der verletzte David Degen mussten zuschauen. Yakin krempelte einiges um, im Angriff kamen der genesene Streller und Frei in die Startformation; und die beiden Kumpels entschieden das Spiel. Frei traf mit Freistoss zum 1:0, weil Frey und Doubaï in der YB-Abwehrmauer eine Lücke auftaten, durch die der Ball prompt flog. Es war der vierte Treffer für Altmeister Frei im vierten Einsatz. Auch beim zweiten Tor in der 62. Minute nutzten die Basler routiniert die Fehler der Berner aus. Doubaï brachte im Anschluss an einen YB-Corner den Ball nicht unter Kontrolle, der Konter lief über Stocker, der gegen Sutter zum Flanken kam; Bürki verlängerte die Fehlerkette bei dieser Aktion mit einem Stellungsfehler, und Streller lenkte den Ball ins Tor.
Die Zahlen lügen nicht
Seit zehn Spielen ist der FC Basel im heimischen Stadion ohne Gegentor. Selbst Marco Streller brachte diese imposante Serie ins Staunen: «Das ist unglaublich, einfach beeindruckend, wie wir auftreten. Und auch heute zeigte sich: Sobald wir in Führung gehen und etwas mehr Raum für unsere Angriffe erhalten, sind wir sehr effizient.»
16 Punkte trennen den FCB und YB, das nun noch hinter den FC Zürich auf Rang 6 abgerutscht ist, zurzeit in der Rangliste. Diese Zahlen lügen nicht. Dabei schien es, als müssten die Basler gegen YB nicht an die Grenzen gehen.
Am nächsten Sonntag gastiert der FC Sion im Stade de Suisse. Es ist für die Young Boys ein eminent wichtiges Spiel im Kampf um einen Platz für die Qualifikation zur Europa League. Marco Wölfli sprach von «einem Sechs- oder gar Neunpunktespiel». Auf welche mathematischen Grundlagen sich der YB-Goalie bei dieser Aussage bezog, wird sein Geheimnis bleiben. Doch klar ist: Die Young Boys stehen wieder einmal mit dem Rücken zur Wand.
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shalako
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Verfasst: Montag 11. März 2013, 16:36 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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11.03.2013  Zitat: Die Noten zum Spiel YB gegen den FC Basel (10. März 2013)
Bieders Mittelmass: Die jungen Michael Frey und Pascal Doubai waren in der ersten Hälfte die besten Berner Spieler, bauten aber später stark ab.
Marco Wölfli: Note 4,5 Zeigte einzig bei einer Ecke von Alex Frei eine Unsicherheit. Hielt sein Team mit Paraden gegen Marcelo Diaz und Frei im Spiel.
Scott Sutter:: Note 3,5 Vermochte Valentin Stocker in der 20. Minute nicht am Kopfball hindern. Zudem agierte er vor dem zweiten Tor gegen Stocker zu passiv. Offensiv setzte der Rechtsverteidiger keine Akzente.
Alain Nef: Note 4 Der Routinier bügelte Fehler seiner jungen Teamkollegen aus. Zeigte aber erneut auch Schwächen in der Spieleröffnung.
Marco Bürki: Note 3,5 Spielte gegen die starken Basler Offensivkräfte meistens ruhig und abgeklärt. Liess sich aber von Marco Streller bei dessen Treffer zum 2:0 zu leicht übertölpeln.
Mario Raimondi: Note 4 Zeigte eine unauffällige Leistung. Was in seinem Fall nicht negativ gemeint ist. Defensiv erlaubte er sich keine Fehler. Hatte jedoch auch relativ leichtes Spiel, weil Alex Frei seine angestammte Position auf dem Flügel immer wieder verliess und in die Mitte zog.
Christian Schneuwly: Note 3,5 Gewann zwar die meisten Zweikämpfe, konnte aber wenig kreieren. Wurde nach 60 Minuten durch Farnerud ersetzt.
Pascal Doubai: Note 3 War in der ersten Halbzeit neben Frey der beste YB-Akteur. Setzte mit seiner aggressiven Spielweise die Basler unter Druck und spielte gute Pässe. Baute in der zweiten Hälfte jedoch sehr stark ab. War beim zweiten und dritten Basler Treffer mitschuldig.
Elsad Zverotic: Note 3 Kehrte nach seiner Sperre in die Startformation zurück. Er fand im 4-4-2-System jedoch nie richtig in die Partie. Kam bei Zweikämpfen immer wieder zu spät und leistete sich Fehlpässe.
Raphaël Nuzzolo: Note 3.5 Der Flügelflitzer zeigte eine diskrete Leistung. Liess den nötigen Zug aufs Tor vermissen. Hatte in der 59. die Chance zum Ausgleich, sein Schuss wurde aber im letzten Moment abgeblockt.
Alexander Gerndt: Note 4 Überzeugte vor allem als Vorbereiter. Er leitete die besten Chancen von Frey und Nuzzolo ein.
Michael Frey: Note 4 War mit Doubai in der ersten Hälfte der stärkste YB-Akteur. Behauptete sich in etlichen Zweikämpfen und leitete so Gelegenheiten ein. Zahlte aber für seine kräfteraubende Spielweise Tribut und baute in der zweiten Halbzeit enorm stark ab.
Alexander Farnerud: Note 3,5 Kam nach einer Stunde für Christian Schneuwly. Hatte keinen Einfluss auf das Spielgeschehen.
Haris Tabakovic: Note 3,5 Kam in der 72. Minute für Frey. Vermochte die Bälle zu halten, ohne aber gefährlich zu sein.
Gonzalo Zarate (77. Minute für Nuzzolo) war zu kurz im Einsatz, um benotet zu werden.dwu
6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/25455246
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