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 Beitrag Verfasst: Dienstag 5. März 2013, 12:40 
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FC Basel - BSC Young Boys

Bild vs. Bild


Stadion St. Jakobs Park
Sonntag, 10. März 2013
Zeit: 16.00 Uhr


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Webseiten FC Basel:
http://www.fcb.ch
http://www.rotblau.ch
http://www.ravens.ch
http://www.joggeli.ch
http://www.bahndamm-c2.ch
http://www.transfermarkt.ch/de/fc-basel ... in_26.html
http://de.wikipedia.org/wiki/FC_Basel
http://de-de.facebook.com/pages/FC-Base ... 1126076406
http://de-de.facebook.com/pages/FC-Basel/8236313426
http://www.swissgrounds.ch/grounds/_BS/ ... /index.htm
http://www.stades.ch/StJakobPark-photos.html

Forum FC Basel:
http://www.fcbforum.ch/forum

Statistiken / Vergleiche FC Basel:
http://www.sfl.ch/de/Raiffeisen-Super-L ... -1893.aspx
http://www.transfermarkt.de/de/basics/v ... 6_452.html
http://www.football-lineups.com/team/FC ... 12/fixture
http://de.soccerway.com/teams/switzerland/fc-basel/
http://de.soccerway.com/matches/2013/03 ... rn/1293215
http://www.stat-football.com/en/t/swi10.php?h2h=1220


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 Beitrag Verfasst: Donnerstag 7. März 2013, 15:28 
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------------------Frey-------------------------


FC Basel - BSC Young Boys 1:1

Tore:

FC Basel: Zoua
BSC Young Boys: Farnerud


Zuschauer: 28'000


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 Beitrag Verfasst: Freitag 8. März 2013, 09:53 
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basel - yb 0:1

costanzo


25'000


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 Beitrag Verfasst: Freitag 8. März 2013, 15:38 
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Ausblick auf Basel - YB

FC Basel - BSC Young Boys, Sonntag, 10. März 2013, 16:00 Uhr, St. Jakob-Park, Basel.

Die Situation beim BSC Young Boys:

Verletzte Spieler:
Christoph Spycher (rekonvaleszent nach Knieoperation), François Affolter (Schulterverletzung), Samuel Afum (Muskelverletzung im Oberschenkel), Gonzalo Zarate (rekonvaleszent nach Oberschenkelverletzung), Ivan Benito (rekonvaleszent nach Oberschenkelverletzung), Josh Simpson (rekonvaleszent nach Beinoperation).

Extrazug:
Der Extrazug für YB-Fans verlässt Bern um 13:17 Uhr.

Radio/TV:
Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel unter www.radiogelbschwarz.ch.
"SRF zwei" zeigt das Spiel live. Start der Übertragung: 15:45 Uhr.

YB II:
Nachdem das Auswärtsspiel gegen Naters am letzten Wochenende hat abgesagt werden müssen, startet YB II (U21) am Samstag, 9. März 2013, mit einem Heimspiel in die Rückrunde in der 1. Liga classic, Gruppe 1: Um 16:00 Uhr kommt es im Neufeld zum "kleinen Berner Derby" zwischen YB II und Thun II.

Alle anderen Nachwuchs- und Frauenteams bestreiten am Samstag Auswärtsspiele. Die U18 und U16 sind zu Gast beim Team Ticino, die U14 und U15 spielen in Carouge. Die YB-Frauen treten beim FC Staad an.


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 Beitrag Verfasst: Freitag 8. März 2013, 16:17 
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 Beitrag Verfasst: Samstag 9. März 2013, 11:13 
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09.03.2013

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Die Leichtigkeit des Raphaël Nuzzolo

Vergangene Saison erzielte der Bieler ein einziges Tor für die Young Boys – nun ist er mit sieben Meisterschaftstoren der Topskorer der Berner.

Es war ein Tor für Romantiker. Für Sekunden zelebrierte Raphaël Nuzzolo die Leichtigkeit des Ballspiels. Mit dem rechten Fuss hob er den Ball in vollem Lauf über St. Gallens Pa Modou hinweg, und bevor die Kugel den Boden berührt hatte, hämmerte er sie aus 18 Meter via Innenpfosten zum 2:0 ins Netz. Ein Traumtor und die Erlösung gegen St. Gallen am vergangenen Sonntag. Die erneut verkorkste YB-Saison, der Kampf um die dringend notwendigen Punkte, der Frust über die ernüchternde Gesamtsituation der Gelb-Schwarzen – für Augenblicke wich dies alles im Stade de Suisse der Magie des Zaubers.

Ein solches Tor erzielt nur, wer viel Selbstvertrauen besitzt. Und das ist bei Raphaël Nuzzolo wieder vorhanden. Bereits zum Rückrundenauftakt gegen Luzern am 9. Februar war Nuzzolo ein Treffer mit künstlerischer Brillanz gelungen: In der Nachspielzeit zirkelte er den Ball aus spitzen Winkel zum 3:2- Siegestreffer gegen Luzern über den verdutzten Goalie Zibung hinweg. Auch da klatsche der Ball an den Innenpfosten, ehe er im Tor landete.

«Meine vier letzten Tore habe ich alle via Pfosten erzielt», sagt der 29-jährige Offensivspieler. Erfolg und Misserfolg trennen oft nur Zentimeter. Das weiss Nuzzolo nur zu gut. Vor einem Jahr noch war er voller Zweifel. Unter dem damaligen Trainer Christian Gross sah er kein Land mehr. In 26 Meisterschaftseinsätzen, 3 Cup- und 4 Europa-League-Spielen erzielte er ein einziges Tor. Nun ist Nuzzolo Topskorer von YB: Sieben Tore in der Meisterschaft, eines im Schweizer Cup und zwei in der Europa League lautet seine Bilanz. Zudem stehen auch zehn Assists in der Statistik, fünf davon servierte er in der Super League.

«Wechsel zu einem Grossclub»

Vor einem Jahr pendelte er zwischen Ersatzbank, Tribüne und Teileinsätzen. Unter Trainer Gross hätte er keine Zukunft mehr bei YB gesehen. Er sagt: «Gross hat mich wohl nie in der Presse kritisiert, aber immer wieder vor der Mannschaft. Ich habe das akzeptiert, aber es machte mir zu schaffen.» Im YB-Umfeld wurde er bereits als Fehleinkauf abgestempelt, wobei Nuzzolo im Sommer 2011 ohne Ablösesumme im Xamax-Chaos um Hochstapler Bulat Tschagajew nach Bern wechseln konnte.

«Es war ein Wechsel zu einem Grossclub», sagt er. «Für mich war das eine grosse Herausforderung. Ich bin keiner, der viele Clubwechsel gemacht hat. Ich brauchte Zeit, um mich im neuen Umfeld zurechtzufinden.» Zehn Jahre hatte er für Xamax gespielt, zuvor acht Jahre bei Biel. Noch immer wohnt er im neuenburgischen Colombier. 40 Minuten dauert die Fahrt nach Bern mit dem Auto. Zuerst hatte er erwägt, in Bern ein Zimmer zu mieten, doch dann entschloss er sich, weiter täglich hin- und herzufahren. «Manchmal ist es gut, wenn man den Fussball zurücklassen kann.»

Kein Draht zu Gross

Den Wandel vom Ersatzspieler zum Topskorer erklärt Nuzzolo mit dem Trainerwechsel. Zu Gross habe er den Draht nie gefunden. «Es gibt Menschen, die passen nicht zusammen.» Bei Martin Rueda aber spüre er den Rückhalt. Der YB-Trainer sagt dazu: «Nuzzolo braucht die Gewissheit, dass er auch mal schlecht spielen darf, ohne dass er gleich seinen Platz verliert. Er benötigt das Vertrauen des Trainers, aber auch seiner Mitspieler.» Auch Rueda ist aufgefallen, «dass es Spiele gibt, da scheint Nuzzolo gar nicht mehr auf dem Platz zu sein. Doch plötzlich ist er da und macht ein Tor.»

Fakt ist aber auch: Obwohl Nuzzolo gegenüber der Vorsaison nicht mehr zu erkennen ist, YB bleibt auch diese Saison eine grosse Enttäuschung. Er sagt: «Mir wäre lieber, ich hätte zwei, drei Tore weniger erzielt, wenn wir dafür in der Tabelle besser dastehen würden.»

Ein Lob für Fredy Bickel

Und er stimmt in den Chor seiner Teamkollegen und der YB-Verantwortlichen ein: «Wir müssen unter allen Umständen die Qualifikation für die Europa League schaffen.» Er lobt den neuen Sportchef Fredy Bickel: «Der Sportchef ist sehr nahe an der Mannschaft. Er beobachtet genau, er hat eine grosse Erfahrung, er kennt jeden Schweizer Spieler, und mit Stéphane Chapuisat steht ihm ein hervorragender Scout zur Verfügung.»

Die Worte sprudeln aus ihm heraus. «Wir besitzen viel Qualität. Ich glaube nicht, dass beim Team alles umgekrempelt werden muss.» Und Nuzzolo weist darauf hin, dass YB mit 24 Punkten aus 11 Spielen hinter Basel die zweitbeste Heimbilanz in der Super League aufweist. Sechs seiner sieben Meisterschaftstore hat er im Stade de Suisse erzielt. Dumm nur, dass YB am Sonntag im St.-Jakob-Park auf den FC Basel trifft.


«Der St.-Jakob-Park ist eine Festung»

Ein Sieg, drei Unentschieden und sieben Niederlagen, Torverhältnis 9:20. Mit dieser Auswärtsbilanz reisen die Young Boys zum FC Basel, dem heimstärksten Team der Super League.

Immerhin sind sie das letzte Super-League-Team, das beim Meister gewinnen konnte (23. Mai 2012). Diese Saison sind die Basler im St.-Jakob-Park bei elf Meisterschaftspartien allerdings noch ungeschlagen: mit acht Siegen und drei Unentschieden. Martin Rueda attestierte dem FCB beim 2:0-Sieg gegen Zenit St. Petersburg in der Europa League am Donnerstag eine «souveräne Leistung». Der YB-Trainer: «Der St.-Jakob-Park ist eine Festung.»

Auf die Frage, ob er angesichts dieser Ausgangslage noch gut schlafen könne, meinte Rueda: «Wir müssen unser Auftreten auswärts absolut verbessern. Wenn wir so zurückhaltend, ängstlich und fehlerhaft spielen wie in den beiden Spielen in Zürich (0:2 gegen GC, 0:4 gegen FC Zürich), werden wir nie eine bessere Bilanz aufweisen.»

Ein Sieg (in Luzern) und drei Unentschieden bei einem Torverhältnis von 9:20, mehr brachten die Young Boys auf fremdem Terrain diese Saison bisher nicht zustande. Und beim 2:0-Heimsieg gegen St. Gallen am vergangenen Sonntag blieben die Young Boys nur ohne Gegentreffer, weil die Ostschweizer beste Möglichkeiten ausliessen.

Gegen den FCB ist der gesperrt gewesene Zverotic wieder dabei. Und Farnerud erholt sich von seiner Magen-Darm-Grippe. Ob der Schwede morgen in Basel aber eingesetzt werden kann, ist fraglich. Weiterhin auf der Verletztenliste stehen Spycher (rekonvaleszent nach der Knieoperation), Affolter (Schulterverletzung), Afum (Muskelverletzung im Oberschenkel) und Zárate (rekonvaleszent nach einer Oberschenkelverletzung). Die Young Boys reisen heute Samstag Richtung Basel und übernachten in Muttenz.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Di ... y/30655059

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 Beitrag Verfasst: Samstag 9. März 2013, 11:14 
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08.03.2013

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«Vielleicht spielen sogar Marco und Alex»

Nach dem erneuten Coup in der Europa League zählt für Murat Yakin nur die Partie gegen YB. Der Blick zurück auf das 2:0 gegen Zenit St. Petersburg gefällt ihm aber trotzdem sehr gut.

Es muss nicht immer Champions League sein. Am Donnerstag bewies der FC Basel, dass auch die oft belächelte Europa League einen Hauch von Magie in den St.-Jakob-Park zaubern kann. Viele Fernsehzuschauer werden es bereut haben, nicht den Weg ins Stadion auf sich genommen zu haben, angesichts der grossartigen Stimmung, die trotz unterdurchschnittlicher Kulisse aufkam. Und auch wenn Murat Yakin den vielen ausgelassenen Möglichkeiten nachtrauert, ist das Drehbuch für den FCB schliesslich perfekt aufgegangen. Hätten die Gastgeber schon zur Pause 2:0 vorgelegt, Zenit St. Petersburg wäre wohl um einiges entschlossener aus der Kabine gekommen. Mit den späten Toren konnte das Team von Luciano Spalletti nicht mehr reagieren. Yakin aber hat für den überraschend zahmen Auftritt der Russen eine andere Erklärung: «Wir waren in der Lage, sie da zu stören, wo sie stark sind.» Das frühe Pressing, das die Basler aufzogen, hat die Zenit-Stars völlig aus dem Konzept gebracht.

Der Erfolg war einmal mehr eine taktische Meisterleistung des FCB-Trainers. «Wir haben in den bisherigen Saisonspielen von Zenit immer dasselbe Schema gesehen. Die vielen starken Individualisten versuchen sehr viel allein. Lässt man sie spielen, sind sie stark. Deshalb sind wir hoch gestanden», erklärt Yakin. Möglich gewesen sei dieses Resultat nur durch die enorme Laufbereitschaft, welche dieses System erfordert. Namentlich erwähnt er Marcelo Diaz und Jacques Zoua, aber auch den unermüdlichen Mohamed Salah. «Die Sprints, die Momo in den letzten zehn Minuten noch gezeigt hat, waren unglaublich. Sie zeigen, dass er unbedingt noch ein Tor schiessen wollte», meint Yakin. Dass der Ägypter seine gute Leistung nicht mit einem Treffer, sondern «nur» mit zwei Assists krönte, sieht ihm der 38-Jährige nach: «Wir dürfen nicht vergessen, dass Salah nur ein halbes Jahr älter als Shaqiri ist.»

Automatische Rotation

Erreicht hat der FCB ausser einem internationalen Ausrufezeichen noch nichts. Erst das Rückspiel wird zeigen, wie stark das Basler Kollektiv wirklich ist. «Wir müssen wie in Dnipropetrowsk sehr konzentriert auftreten», kündigt Yakin an. Er nennt als Beispiel Torhüter Yann Sommer, der gegen Zenit nicht viele Möglichkeiten hatte, sich auszuzeichnen, aber bei der einen grossen Chance in der 69. Minute mit einem tollen Reflex seinen Kasten rein hielt. «Wir haben grosse Ziele», meinte Sommer selbst nach dem Schlusspfiff, mit Blick auf den kommenden Donnerstag.

Doch das nächste wichtige Spiel steht für den FCB bereits am Sonntag wieder an. Die vierte englische Woche in Serie wird mit dem Heimspiel gegen die Young Boys abgeschlossen. «Wir sind langsam programmiert auf diesen Rhythmus. Zenit haben wir abgehakt, unser Fokus liegt voll auf YB», sagt Yakin. Die Wechsel im Team ergeben sich für ihn zum Teil schon fast von selbst. Weil Geoffroy Serey Die in St. Petersburg gesperrt sein wird, kann er ihn am Sonntag forcieren – falls seine Muskelverhärtung im Oberschenkel bis dahin abgeklungen ist. Weil Aleksandar Dragovic gegen YB gesperrt ist, bekommt er automatisch eine Pause. Weil Fabian Frei in beiden Spielen gesperrt ist, wird er in St. Petersburg frisch sein. Hingegen wurden Valentin Stocker und Alex Frei, der aus seinen zehn Minuten Einsatz das Maximum herausholte, bewusst für den Sonntag geschont. «Mit Vali und Alex war das so abgesprochen, dass sie eine Pause erhalten», erklärt Yakin.

Degen fällt aus, Streller kehrt zurück

Auch in der medizinischen Abteilung wird kräftig rotiert. Gilles Yapi nach seiner Grippe und Raul Bobadilla nach seiner Knieverletzung trainieren erst leicht und sind vor der Nationalmannschaftspause wohl kein Thema mehr. Dafür ist am Donnerstag mit David Degen ein neuer Pflegefall dazu gekommen. Der Mittelfeldspieler knickte gegen Zenit bös um und zog sich dabei einen Bänderriss am linken Sprunggelenk zu.. Er dürfte zwei bis vier Wochen ausfallen. Degen löst quasi Marco Streller ab. Der Captain hat zwar immer noch Schmerzen in seinem lädierten Knie, steht aber am Sonntag im Aufgebot. «Vielleicht spielen sogar Marco und Alex», deutet Yakin mit einem verschmitzten Lächeln an. So sehr das ein Bluff sein kann, würde es aber tatsächlich nicht verwundern, wenn Streller und Frei von Beginn an spielen würden. Yakin war in den letzten Wochen immer für eine Überraschung gut. Und die Ergebnisse haben ihm meistens Recht gegeben.

http://www.derbund.ch/sport/fussball/Vi ... y/22881439

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 Beitrag Verfasst: Samstag 9. März 2013, 13:30 
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 Beitrag Verfasst: Samstag 9. März 2013, 17:46 
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09.03.2013

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Die Young-Boys-Zwillinge im Sturm

Michael Frey und Haris Tabakovic sind beide im Sommer 1994 geboren, sehr kräftig und talentiert – und Sturmhoffnungen bei YB. Vor dem Spiel morgen in Basel äussern sich die 18-Jährigen zu ihren Zielen und zu ihrer Zukunft.

Manchmal wäre es reizvoll, in die Zukunft blicken zu können. Vielleicht wird in drei Jahren ein «YB-Zwillingssturm» euphorisch gefeiert. Vielleicht werden Michael Frey und Haris Tabakovic jene Akteure sein, welche die Young Boys endlich aus der titellosen Tristesse schiessen. Vielleicht. Irgendwann.

Vorerst sind Frey und Tabakovic die zwei vermutlich grössten Talente bei YB. 18 Jahre alt sind sie, gross und kräftig, torgefährlich und talentiert. Möglicherweise sind sie – zusammen mit Verteidiger Marco Bürki – die Antwort auf die in Bern oft formulierte Kritik, die Young Boys würden kaum einmal Nachwuchskräfte in die erste Mannschaft einbauen. «Frey und Tabakovic besitzen viel Potenzial», sagt YB-Trainer Martin Rueda, «und es ist jetzt sehr wichtig, dass sie Spielpraxis erhalten.»

Beim Fototermin im Stade de Suisse sind Frey und Tabakovic unverkrampft, ihr Auftreten ist freundlich. Sie lachen gerne und oft, zum Beispiel wenn es um die schönste Frau der Welt geht oder darum, ob sie in der Öffentlichkeit oft erkannt werden. «Mich kennt man nicht so gut», sagt Tabakovic und ergänzt schmunzelnd, «aber ich glaube, Michi mag es sehr, wenn man ihn in der Stadt anspricht.»

Frey ist weiter als Tabakovic, er hat sich in den letzten Monaten bei YB etabliert und schoss am Sonntag ein wunderschönes Kopftor beim 2:0-Sieg gegen St.Gallen, während der eingewechselte Tabakovic kurz vor Spielende eine Grosschance vergab und bei drei Kurzeinsätzen noch auf seinen ersten Treffer in der Liga wartet. «Ich geniesse die Spiele in der Super League sehr», sagt Tabakovic, «aber ich habe auch kein Problem, wenn ich im Nachwuchs eingesetzt werde. Ich kann schliesslich noch viel lernen.» Er sei beispielsweise trotz 1,94 Metern (!) Körpergrösse eher kopfballschwach und müsse stark am Timing arbeiten. Rueda lobt den Willen und Kampfgeist Tabakovics und dessen für seine Grösse erstaunliche Schnelligkeit. Der 18-Jährige selber meint, er finde, er könne den Ball ganz gut behaupten und nennt Zlatan Ibrahimovic in jeder Beziehung als fussballerisches Vorbild. Zumindest ähnliche körperliche Voraussetzungen wie der schwedische Superstar, der auch 194 Zentimeter misst, besitzt Tabakovic – und einen ähnlichen Namen sowie die gleiche Herkunft. Beide sind Bosnier, spielen aber nicht für ihr Heimatland. «Ich bin in Grenchen geboren und aufgewachsen», sagt Tabakovic, dessen Verwandte in Bosnien leben, «und fühle mich derzeit wohl im Schweizer U-19-Team.»

Freys Absage an den FC Basel

Tabakovic hat erst drei Länderspiele bestritten, er ist ein Spätzünder und wechselte letztes Jahr von Grenchen zu YB. Michael Frey dagegen ist seit der U-15-Auswahl Nationalspieler, er hat irgendwann aufgehört, die Länderspiele zu zählen, und hat «13 oder 14 Tore für die Schweiz geschossen», wie er sagt. «So genau weiss ich es nicht.» Frey geht mit dem Rummel um seine Person spielerisch um, er ist generell keiner, der sich zu viele Gedanken macht. «Einfach geil» sei es, für YB zu spielen und vor der Fankurve ein Tor zu erzielen. «Das war immer mein Traum.» Bevor der Münsinger vor drei Jahren von Thun zu YB wechselte, hatte auch Basel um eine der grössten Schweizer Sturmhoffnungen gebuhlt. «Ich ging sogar mit ins FCB-Trainingslager nach Barcelona, das wollte ich mir nicht entgehen lassen», sagt Frey. «Aber als echter Berner Giel und YB-Fan darf man doch nicht zu Basel wechseln.» Solche lokalpatriotischen Aussagen im urchigen Berndeutsch sind es, die erahnen lassen, welche Möglichkeiten Frey besitzt, im Stade de Suisse zum Publikumsliebling aufzusteigen.

Die grosse Konkurrenz

In erster Linie aber muss natürlich die sportliche Entwicklung weiter stimmen. Trainer und Mitspieler loben die gewaltige Einsatzbereitschaft Freys, der keinen Ball verloren gibt, rennt und kämpft und «den Gegner furchtbar» nervt, wie YB-Coach Rueda findet. Er wird auch morgen in Basel gegen Meister FCB auf Frey setzen. Doch die Konkurrenz mit den neuen Stürmern Samuel Afum (derzeit verletzt) und Alexander Gerndt bei den Young Boys ist prominent und gut. «Wir zwei Jungen betrachten uns aber nicht als Konkurrenten», sagt Tabakovic, und Frey meint: «Am schönsten wäre es, würden wir wie im Schweizer U-19-Team gemeinsam stürmen.» Vielleicht wird das auch bei YB so sein. Irgendwann.


Frey und Tabakovic

Während der begabte Zeichner Michael Frey nach Beendigung einer Kunstschule Fussballprofi ist, steckt Haris Tabakovic im 3.Jahr der vierjährigen KV-Lehre bei der Raiffeisenbank in Grenchen. Rund zehn Stunden pro Woche ist er beruflich tätig.

Bei der Beantwortung eines Fragebogens entscheiden sich die Singles für eher reifere Damen als «schönste Frau». Ihre Lieblingsliga ist die Bundesliga, die bei Jungen an Stellenwert gewonnen hat. In den Ausgang gehen sie nicht oft und schon gar nicht besonders lange. Ihre Konzentration gilt dem Fussball.

Und während Tabakovic US-Hip-Hop als Lieblingsmusik nennt, hört Frey jeden Stil gerne – und kann alle Lieder von Simon&Garfunkel auswendig, weil sein Vater ein grosser Fan der Amerikaner sei. Intensiv und kompetent debattieren die Playstation-Spezialisten über ihr Allstar-Team aktueller Fussballer. Frey und Tabakovic nominieren folgendes Team im 4-3-3-System: Neuer; Daniel Alves, Sergio Ramos, Dante, Lahm; Xavi, Xabi Alonso, Iniesta; Messi, Ibrahimovic, Cristiano Ronaldo.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/16516506

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 Beitrag Verfasst: Sonntag 10. März 2013, 09:34 
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