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Foren-Übersicht » www.ybfans.ch » BSC Young Boys Stammtisch




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 Beitrag Verfasst: Montag 11. Februar 2013, 19:13 
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Grasshopper Club Zürich - BSC Young Boys

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Stadion Letzigrund
Sonntag, 16. Feburar 2013
Zeit: 19.45 Uhr

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Webseiten Grasshoppers Zürich:
http://www.gcz.ch
http://www.blauwiis.ch
http://www.gc-zone.ch
http://www.fanprojekt-gcz.ch
http://www.transfermarkt.ch/de/grasshop ... n_504.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Grasshoppe ... %C3%BCrich
http://www.facebook.com/pages/GCZ/11074040425
http://www.letzigrund.ch
http://www.stades.ch/Letzigrund-nouveau ... 30907.html

Forum Grasshoppers Zürich:
http://www.gczforum.ch/forum

Statistiken / Vergleiche vs. Grasshoppers Zürich:
http://www.sfl.ch/Raiffeisen-Super-Leag ... erich.aspx
http://www.transfermarkt.ch/de/grasshop ... 25189.html
http://www.football-lineups.com/team/Grasshoppers
http://de.soccerway.com/teams/switzerla ... lub-zurich
http://de.soccerway.com/matches/2013/02 ... rn/1293200
http://www.stat-football.com/en/t/swi10.php?h2h=1520


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 Beitrag Verfasst: Mittwoch 13. Februar 2013, 14:11 
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Extrazug zum Spiel gegen GC

Wie zu jedem Auswärtsspiel organisieren gäubschwarzsüchtig, die Ostkurve Bern und der BSC YB in Zusammenarbeit mit den SBB einen Extrazug nach Zürich.

CHF 22.00 (Halbtax) / CHF 44.00 (ohne Halbtax)
Das Gleis7 ist für die Rückfahrt gültig


Bern ab 16.57 Uhr
Burgdorf ab 17.11 Uhr
Herzogenbuchsee ab 17.22 Uhr
Langenthal ab 17.28 Uhr
Zürich Altstetten ab 18.14 Uhr

Zürich Altstetten ab 22.10 Uhr
Langenthal ab 23.02 Uhr
Herzogenbuchsee ab 23.08 Uhr
Burgdorf ab 23.20 Uhr
Bern an 23.35 Uhr


Billete für das Spiel gibt es bis Samstagmittag im Fanshop.

Im Zug werden wie gewohnt Getränke zu fairen Preisen verkauft.

Mit dem Einsteigen in den Extrazug wird die Auswärtsfahrtenregelung akzeptiert.


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 Beitrag Verfasst: Freitag 15. Februar 2013, 13:05 
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15.02.2013

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Zitat:
Roman vs. Marco

Gewettet wird vor dem Bruder-Duell nicht

von Peter Berger - GC gegen YB ist am Samstag auch das erste Duell von GC-Goalie Roman Bürki (22) gegen Bruder und YB-Verteidiger Marco (19). Die beiden freuen sich auf die Partie.

Freuen Sie sich auf Ihr erstes Bruderduell?
Roman Bürki: Sicher wird das eine spezielle Partie, auch weil YB mein Ex-Klub ist. Wir freuen uns beide und haben auch schon Sprüche gemacht. Eine Wette läuft allerdings nicht. Marco hat gesagt, dass er gern ein Tor gegen mich schiessen würde, so weit wird es jedoch nicht kommen.
Marco Bürki: Die Vorfreude ist gross. Ich habe noch nie gegen ihn gespielt, auch bei den Junioren nicht. Während der Partie rückt das Duell jedoch in den Hinterkopf. Ich bin aber froh, dass Roman nicht mein ­direkter Gegenspieler ist.

Wie ist generell Ihr Kontakt untereinander?
Marco: Wir haben es sehr gut miteinander. Wenn wir frei ­haben, unternehmen wir viel gemeinsam.
Roman: Wir telefonieren fast täglich. Marco befindet sich im Moment in einer wichtigen Phase der Karriere. Ich kann ihm ab und zu einen Tipp geben. Er muss nun Selbstvertrauen tanken. Mit mehr Erfahrung wird er dann im Spiel mehr Ruhe bewahren.

Roman, wollten Sie immer schon Goalie sein?
Nur bei den D-Junioren in Münsingen war ich mal Verteidiger. Sonst stand ich immer im Tor und wollte meinem ­Vater nacheifern. Das hat meinem Bruder wohl den Entscheid abgenommen, der auch richtig war, denn er hat als Feldspieler ein riesiges Potenzial.
Marco: Ich wollte gar nie Goalie werden. Wenn wir früher
zu zweit spielten, schoss ich immer und er stand im Tor.

Spielten Sie schon mal mit dem Bruder im gleichen Team, oder ist das ein Ziel?
Roman: Wir haben nie gemeinsam in einer Mannschaft gespielt. Es wäre schön, wenn das einmal klappen würde, fast wie ein Traum.
Marco: Sicher wäre das schön. Doch sollte es nicht klappen, wäre es auch nicht schlimm. Wichtiger ist mir, dass wir auch in Zukunft ein gutes Verhältnis haben.

Roman, kritisiert Sie Ihr Vater mehr als Ihren Bruder?
Roman: Das ist kein Problem. Ich bin froh um seine Tipps. Wir analysieren fast jede Partie. Mit seiner Goalie-Erfahrung kann er mir viel helfen.
Marco: Er beobachtet uns ­beide genau. Er ist eigentlich sogar unser grösster Kritiker. Auch wenn er Goalie war, kann er mir trotzdem Tipps geben, denn er hat viele Verteidiger erlebt.


http://www.20min.ch/sport/fussball/stor ... t-21264758

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 Beitrag Verfasst: Freitag 15. Februar 2013, 17:21 
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Ausblick auf GC - YB

Grasshopper Club - BSC Young Boys, Samstag, 16. Februar 2013, 19:45 Uhr, Letzigrund, Zürich.

Die Situation beim BSC Young Boys:

Samuel Afum (provisorische Spielberechtigung der Fifa ist eingetroffen) und Elsad Zverotic (hängiger Rekurs gegen Spielsperre) sind spielberechtigt.

Verletzte Spieler:
Christoph Spycher (rekonvaleszent nach Knieoperation), Gonzalo Zarate (Oberschenkelverletzung), Ivan Benito (Oberschenkelverletzung), Josh Simpson (rekonvaleszent nach Beinoperation).

Gesperrte Spieler:
Alain Nef (Sperre nach Platzverweis), Raphaël Nuzzolo (Sperre nach 4. gelber Karte).

Extrazug:
Der Extrazug für YB-Fans verlässt Bern um 16:57 Uhr.

Radio:
Radio Gelb-Schwarz (RGS) überträgt das Spiel live unter www.radiogelbschwarz.ch.
Im Stadion ist der Kommentar von RGS für blinde und sehbehinderte Fans über die UKW-Frequenz 89,1 MHz zu hören.


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 Beitrag Verfasst: Freitag 15. Februar 2013, 17:55 
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wölfli
sutter-affolter-veskovac-bürki
zverotic
schneuwly-farnerud-costanzo
gerndt-afum

gc - yb 1:3

Ngamukol
afum, nuzzolo, costanzo


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 Beitrag Verfasst: Freitag 15. Februar 2013, 18:14 
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Zitat:
Samuel Afum (provisorische Spielberechtigung der Fifa ist eingetroffen)

är wird gc grad im alleingang abschiesse! :eyebrow:


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 Beitrag Verfasst: Samstag 16. Februar 2013, 00:44 
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Grasshopper Club Zürich - BSC Young Boys 0:1

Tore:

Grasshopper Club Zürich: -
BSC Young Boys: Gerndt


Zuschauer: 9'500


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 Beitrag Verfasst: Samstag 16. Februar 2013, 09:27 
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Fliegen mit dem Leader und gegen YB

Der Münsinger Roman Bürki fühlt sich beim GC so wohl wie noch nie in seinem Fussballerleben.

Er ist ein Berner Giel. Er hat natürlich einmal davon geträumt, bei den Young Boys Stammgoalie zu sein. Jetzt könnte Roman Bürki nicht glücklicher sein als mit seiner Rolle im Tor der Grasshoppers. Seit elf Tagen ist er nicht mehr der Goalie, der von YB ausgeliehen ist. Er ist der 22-Jährige mit fixem Vertrag beim Rekordmeister. Bis 2016 und mit Option für eine zusätzliche Saison hat er unterschrieben und sagt: «GC hat mir die Chance gegeben, in der Super League zu spielen. Wie der Club auf mich setzt, wie ich hier unter optimalen Voraussetzungen trainieren kann, was ich für Leute um mich habe – wieso sollte ich zurück zu YB?» YB hat Marco Wölfli gebunden bis 2015. «Ich würde dort zu Recht nicht spielen», findet Bürki.

Roman Bürki ist vorbelastet. Erblich. Er steht jetzt vor dem Tor, weil er früher hinter dem Tor stand. Er bewunderte seinen Vater, Martin, Erstliga-Goalie beim FC Münsingen, als Knirps von hinter dem Tornetz. Das Grösste war, wenn sich der Papa während des laufenden Spiels umdrehte, um ein paar Worte mit ihm zu wechseln. Und wenn Roman im Car zu den Auswärtsspielen fahren durfte. Der Sport hat eine grosse Rolle gespielt im Hause der Bürkis in Münsingen. Sie hatten einen kleinen Kraftraum in der Wohnung, mit einer Hantelbank und einem Universalgerät für verschiedene Übungen. Roman hat den Kraftraum «reichlich» benützt, weil er von seinen Trainern einen Satz immer wieder gehört hat: «Wer den Weg nach oben gehen will, muss mehr machen als die anderen.» Er hat zusammen mit seinem drei Jahre jüngeren Bruder Marco auf dem Platz vor dem Haus auch Steine ausgelegt, weil Hütchen fehlten. Er hat sich dann ins Tor gestellt, während der Bruder dribbelte und schoss.

Das Derby, das Wut auslöste

Die Überzeugung von Bürki ist: «Vieles im Leben eines Sportlers hängt mit der Einstellung zusammen.» Die Brüder Bürki haben auf den Ausgang verzichtet, um sich auf das nächste Training, das nächste Spiel vorzubereiten. Und sie haben von Münsingen aus ihren Weg gemacht bis zu den Profis. Roman konnte mit 14 zum FC Thun ins Probetraining. Dort kam er nicht unter. Eine Woche später spielte er bei den Young Boys vor. Die wollten ihn sofort. Später wechselte auch Marco zum grossen Verein. Er debütierte im Dezember als Verteidiger in der Super League.

Seit zwei Jahren ist Roman Bürki nun bei GC. Als U-20-Nationalgoalie kam er, verdrängte schnell Swen König und verschaffte dem Team im Abstiegskampf Luft mit einigen starken Leistungen. Dann kam die nächste Saison mit den nächsten Problemen bei GC. Und mit der Krise bei Bürki. Nichts ist ihm besser in Erinnerung geblieben als das 0:6 im Derby, das eine «riesige Wut» in ihm ausgelöst habe. Er tat sich schwer, mit dieser Wut umzugehen, mit den Fehlern der anderen, mit dem Abstiegskampf.

Er beging deshalb selbst Fehler und brauchte die Hilfe und Hinweise aus seinem Umfeld, vom damaligen Goalietrainer Patrick Foletti und vom Vater. Er lernte, dass er zu seiner eigenen Ruhe finden musste, um für GC wieder ein Rückhalt zu sein. Er intensivierte die Zusammenarbeit mit einem Sportpsychologen. Er begann, positiver zu denken. Er habe «unter dem Dauerbeschuss in der vergangenen Saison gelernt, die Ruhe zu finden», erzählt er. Deshalb ist er nun dort, wo er hinwollte: an der Spitze der Liga mit dem Club, aber auch persönlich. Kein Goalie hielt in der ersten Meisterschaftshälfte besser als er.660 Minuten lang blieb Bürki im Herbst ohne Gegentreffer, hat für GC manchen Punkt gewonnen. Er hat deshalb nicht erwartet, «dass mich alle mit ‹Sir› ansprechen», für die grossen Paraden sei er ja hier. Und ausserdem stehe er hinter der «besten Abwehr, mit der ich je zusammengespielt habe». Das Lob der Mitspieler bekommt er trotzdem. Captain Veroljub Salatic findet Bürki einen «riesigen Rückhalt».

Für Bürki hat der Umschwung bei GC vom Krisen- zum Spitzenclub mit den Personalwechseln im vergangenen Frühjahr zu tun. Und er beteuert: «Ich habe mich noch nie so wohl gefühlt wie jetzt bei GC.» Das liegt auch an der Mannschaft. Am Umgang der Spieler untereinander. Zum Frühstück treffen sie sich ohnehin auf dem Trainingsgelände. Zweimal im Monat gehen alle zusammen Mittagessen. Und alle haben sie einen Codex unterzeichnet, der Fragen regelt wie den Umgang (oder den Nicht-Umgang) mit dem Handy in der Kabine. Oder den Ausgang (oder den Nicht-Ausgang) vor Spielen. «Wir haben uns neben dem Platz schätzen gelernt, umso besser funktioniert die Mannschaft auf dem Platz», sagt Bürki, spricht von «super Typen» und einem «riesigen Teamgeist».

Eine Nacht pro Woche zu Hause

Mit Verteidiger Michael Lang teilt er in freien Stunden seine Leidenschaft für ausgiebiges Shopping. Mit Mittelfeldspieler Toko Bundebele wohnt er in einer Loft im Zürcher Unterland. Eine Nacht pro Woche verbringt er normalerweise in Münsingen bei den Eltern. Die Familie ist ihm wichtig. Das drückt er auch auf seinem Körper aus. Auf seinen Rücken hat er sich ein Kreuz mit den Initialen der engsten Familienmitglieder stechen lassen. Auf dem Oberarm steht eine Kirche mit zwei Engeln, die für die verstorbenen Grossväter stehen.

Seine Ausbildung für ein Bürofachdiplom brach Bürki ab. Er will einmal über die Super League hinaus. Der Vertrag bis 2016 gibt ihm die Ruhe, die er als perfekte Voraussetzung sieht, seinen Aufstieg fortzusetzen, sich «top zu entwickeln», wie er sagt. Mit den Grasshoppers empfängt er nun heute Samstag von Rang 1 aus die Young Boys. Mehr als nach Bern hat er in der Winterpause allerdings nach Basel geschaut und dabei registriert, wie sich der Meister verstärkt hat. Er ist beeindruckt davon, findet aber: «Vielleicht entscheidet nicht das individuelle Können, sondern das Team.»

Roman Bürki will heute gegen seinen früheren Verein YB den Aufwärtstrend fortsetzen.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Fl ... y/24936062

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 Beitrag Verfasst: Samstag 16. Februar 2013, 16:55 
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16.02.2013

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Die zwei ehrgeizigen Brüder gehen den direkten Weg

Marco Bürki hat bei YB die Gunst der Stunde genutzt und sich auf die Rückrunde hin einen Stammplatz erkämpft. Heute trifft er mit YB erstmals auf seinen Bruder, GC-Goalie Roman Bürki.

Der gefragte Mann kommt mit dem Zug. Es ist Marco Bürkis vierter Interviewtermin innerhalb von wenigen Tagen – das Interesse vor dem heutigen Aufeinandertreffen (19.45 Uhr) mit seinem älteren Bruder, GC-Goalie Roman Bürki, war enorm. Ihren langen Weg von den Junioren des FC Münsingen haben die beiden gezielt verfolgt, unterstützt von Vater Martin Bürki, lange Jahre bei Münsingen im Tor und in Berner Fussballkreisen durchaus prominent. Marco Bürki, der 19-jährige Verteidiger mit zwei Ligaeinsätzen, der noch vor wenigen Monaten in der Nachwuchsequipe spielte und die Super League nur vom Fernsehen kannte, ist plötzlich ungemein umschwärmt. Der Jungprofi versucht, sich für alle Zeit zu nehmen. Für den Medientermin vor dem Morgentraining nimmt der Handelsdiplomschüler extra den früheren Zug, vom Elternhaus in Münsingen fährt er mit der S-Bahn täglich ins Stade de Suisse nach Bern, meist mit Teamkollege Michael Frey. «Auch er hat noch keinen Führerschein», sagt Bürki, fast entschuldigend.

Das Lob des Trainers

Sechs Fahrstunden hat Marco Bürki hinter sich, aber auch ohne Prüfung fährt er bei YB zurzeit bereits auf der Überholspur – seit neuestem auf der linken Seite. In der zum Rückrundenstart neu formierten YB-Abwehr mit den gelernten Innenverteidigern Alain Nef, François Affolter und Marco Bürki sowie dem offensiveren Scott Sutter spielte der Youngster seine Rolle links aussen «solid und ballsicher», wie sein Trainer Martin Rueda sagt. Dort dürfte Bürki auch gegen GC zum Einsatz kommen. «Er ist schnell und hat auch spielerische Qualitäten», sagt Rueda, «ich bin dankbar für diese Chance», meint der Gelobte selbst.

Obwohl sein Aufstieg bei YB relativ steil verlief, stand er noch vor einem halben Jahr kurz vor einer Ausleihe zum FC Wil. «Ich besuchte ein Probetraining, habe dann aber abgelehnt. Ich wollte unbedingt bei YB bleiben», sagt Bürki, der jüngere. Wenig später brach er sich den Fuss, Erinnerungen an seine leidige Verletzung, als er sich bereits mit 14 am Meniskus hatte operieren lassen müssen, wurden wach. Doch der disziplinierte Defensivspezialist, der bis zur U-14 noch auf dem Flügel spielte, kehrte ins Training zurück und zählt jetzt zum engeren Kreis von Ruedas Auswahl.

Die Karriere von Roman Bürki, 22 Jahre alt, mit 63 Partien in der Super League und dem Selbstvertrauen des Leaders GC, ist nach Lehrjahren bei Schaffhausen und auf der Ersatzbank von YB ins Rollen gekommen. Einst wurde Roman als Junior im Probetraining des FC Thun als zu wenig gut befunden, YB gab ihm dann die Chance, sich auf Leihbasis bei GC zu versuchen, wo er prompt zur Nummer 1 aufstieg. Seit zwei Jahren ist er bei den Zürchern, seit einigen Monaten mit einem fixen Vertrag. In der Hinrunde kratzte er mit 660 Minuten ohne Tor an der Schweizer Bestmarke seines Vaters (772 Minuten mit Münsingen). Vor dem , das erste für die Bürkis, sagt Marco augenzwinkernd: «Vielleicht begegnen wir uns bei einem Eckball.» Auch der Bruder vermutet, dass ihn der kopfballstarke Marco bei einem Corner wird zu stören versuchen, «aber das kann ich genauso gut», meint er lächelnd.

Eins gegen eins im Vorgarten

Sport und insbesondere sportlicher Ehrgeiz sei schon immer ein Bestandteil der Familie Bürki gewesen, erzählt Marco. «Wir hatten in unserem Vater ein Vorbild, kamen früh zum FC Münsingen und widmeten uns von da an dem Fussball.» Ebenso früh nahm das Bruderduell seinen Lauf, im Vorgarten des Elternhauses, eins gegen eins, «und es war klar, dass sich Roman ins Tor stellte und ich schiessen durfte». Dass die beiden (noch) nicht in der gleichen Mannschaft spielen, betrübt die Brüder nicht. «Marco könnte ja jetzt zu GC wechseln» feixt Roman. «Natürlich bleibt es ein Traum, mal mit ihm auf dem Platz zu stehen. Aber wir sind beide glücklich mit unserer Situation», meint Marco. Den Resultattipp überlässt er seinem Bruder – «2:0, ein Tor macht mir nicht einmal Marco», meint dieser. Ihren Weg werden die beiden weiterhin auf ihre direkte Art und Weise verfolgen, ungeachtet des heutigen Resultats.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/30927851

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 Beitrag Verfasst: Samstag 16. Februar 2013, 16:57 
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16.02.2013

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Bruder-Duell bei GC gegen YB

Klein Bürki träumt von Kopftor

Einen Bürki-Treffer gegen Bürki! Das hat YB-Verteidiger Marco Bürki (19) seinem älteren Bruder Roman (22) versprochen. Der GC-Goalie schmunzelt.

Das Spiel GC gegen YB ist auch das erste Duell der Brüder Bürki. Rückblende. Ein Sommerabend im Jahre 1997. Auf der kleinen Wiese am Erlenauweg 6 in der Berner Gemeinde Münsingen steht der bald 7-jährige Roman Bürki in einem kleinen Tor. Sein 4-jähriger Bruder Marco versucht, ein Goal zu schiessen.

Roman: «Ich habe meistens gewonnen. Natürlich auch, weil ich älter war.»

Das soll heute – aus Sicht des kleinen – anders werden. Marco, mittlerweile 19 und neu Linksverteidiger bei YB, hat seinem Bruder, dem GCGoalie, einen Treffer angedroht. Roman: «Marco träumt von einem Kopfball nach einem Standard. Aber ich glaube nicht, dass dies so kommen wird. Unsere Verteidigung ist zu stark. Und dann haben wir ja auch noch einen Goalie ...» Letztmals gegeneinander spielten sie im Sommer 2012. Hinter dem Haus, in dem Marco mit den Eltern noch heute wohnt.

Roman: «Ich war überrascht, wie Marco sich entwickelt hat. Früher konnte man nur seinen linken Fuss brauchen. Jetzt ist er beidfüssig.» Und treffsicherer als Ende der 90er. Roman: «Hinter dem Platz war das Lager einer Firma. Es gingen damals einige Scheiben in die Brüche. Den Kopf des Chefs kannten wir schon. Wir wurden einige Male zusammengestaucht.» Später wurde ein Netz gespannt, das verirrte Bälle fangen konnte.

Bürki, der Ältere, ist stolz auf den Jüngeren: «Er ist ruhiger als ich. Aber auch sehr zielstrebig wie ich. Er lässt sich von nichts ablenken. Er hat keine Flausen im Kopf wie andere Jungs in seinem Alter. Keine Disco-Besuche, keine Freundin, kein Alkohol. Deshalb ist er schon so weit.»

Begrüssen werden sich die beiden Bürkis im Letzigrund heute zweimal. Zuerst vor dem Einlaufen. Roman: «Wir umarmen uns wie immer, klatschen uns auf den Rücken.» Und beim Hand-Shake vor dem Ankick – zieht der Goalie für seinen Bruder extra seinen rechten Handschuh aus? «Das mache ich immer. Aus Respekt gegenüber den anderen Spielern und dem Schiri. Denn ich spucke immer in die Innenflächen meiner Handschuhe.»

Die Eltern Karin und Martin Bürki sitzen auf der Tribüne. Ex-YB-Junior Roman, von GC eben erst definitiv bis 2016 übernommen, wusste schon im Vorfeld, was heute auf ihn zukommen wird: «Es isch scho spezieu, gäg dä Ex-Klub und gäg dä Brüetsch z’schuttä.» Für Nicht-Berner: Es sei schon speziell, gegen seinen Ex-Klub und den Bruder zu spielen.


http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 07079.html

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