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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2012/2013
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 24. Januar 2013, 10:32 
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Eine Chefrolle, aber auch Ungewissheit bei Costanzo

YB hat das zweite Testspiel gegen Marbella mit 6:0 gewonnen. Moreno Costanzo war der Chef des jungen Berner Teams. Ob der 24-Jährige in der Rückrunde noch für YB spielt, steht noch nicht fest.

Anfangs war es schier zum Verzweifeln: Die Young Boys dominierten den Gegner in ihrem zweiten Testspiel im Trainingslager in Spanien zwar deutlich, ein Treffer wollte den Bernern gegen das Team aus dem nahe gelegenen Marbella jedoch nicht gelingen. Stürmer Michael Frey liess sich in der 7.Minute nach einem Abwehrfehler zu viel Zeit beim Abschluss. Mittelfeldspieler Helios Sessolo scheiterte sowohl in der 10. als auch in der 31.Minute mit seinen Schüssen. Verteidiger Dusan Veskovac verpasste einen Torerfolg mit seinem Kopfball in der 35.Minute nur knapp.

Erst kurz vor dem Seitenwechsel zeigte die Dominanz dann ein Ergebnis: Nach einem Abpraller stocherte Frey den Ball zum 1:0 ins Tor. Der zweite YB-Treffer kurz nach dem Seitenwechsel durch Haris Tabakovic liess den Widerstand der Halbprofis aus Marbella, die in der vierthöchsten Liga Spaniens antreten, erlahmen. Bis zum Spielende erhöhten Moreno Costanzo per Penalty, Sessolo, Thomas Fekete und Juhani Ojala auf 6:0 für YB, das mit vielen jungen Spielern, dafür unter anderem ohne den angeschlagenen Stürmer Samuel Afum (Wadenprobleme) angetreten war.

«Ich laufe nicht davon»

Dem deutlichen Erfolg zum Trotz sagte Costanzo: «Uns war nach den harten Trainingstagen die Müdigkeit anzumerken.» Der 24-Jährige war gestern einer der wenigen erfahrenen YB-Spieler auf dem Platz. Zu Beginn der Partie und über weite Strecken der zweiten Halbzeit prägte er den Auftritt seines Teams mit klugen Pässen und geschickten Spielverlagerungen. Nachdem Goalie Marco Wölfli zur Pause ersetzt worden war, übernahm Costanzo auch dessen Captainbinde. Doch bei aller Wertschätzung steht derzeit nicht fest, ob der feine Techniker beim Auftakt der Rückrunde in rund zweieinhalb Wochen noch in Bern spielt.

«Ich bin keiner, der davonläuft, wenn das Team eine schwierige Phase durchmacht», sagt Costanzo zwar nach einer Vorrunde, in der YB deutlich unter den Erwartungen und er selber ohne Stammplatz geblieben ist. Doch bei einer attraktiven Offerte würden sich gegenwärtig weder der Klub noch der Spieler gegen einen Transfer stemmen. Er wisse vom Interesse einiger Vereine, konkret habe er sich bis jetzt aber nicht mit einem Transfer befasst, sagt Costanzo in Spanien. «Ich will hier im Trainingslager alles dafür tun, damit ich zum Rückrundenstart fit bin und mein Bestes für YB geben kann.»

«Italien wäre reizvoll»

Noch bis am Samstag trainiert YB in Andalusien, heute erhalten die Spieler von Trainer Martin Rueda den ersten freien Nachmittag, und Costanzo hat bereits Pläne geschmiedet: Er will ins nahe Puerto Banus fahren und sich dort in den Geschäften umsehen. «Ich brauche noch ein Geschenk für meinen Bruder. Er hat am Wochenende Geburtstag.»

Eher auf den Golfplatz zieht es Alexander Farnerud. Auch um den Schweden ranken sich Transfergerüchte, sein Flirt mit Pescara ist nicht beendet. «Den aktuellen Stand der Verhandlungen kenne ich nicht. Es reizt mich natürlich, in Italien zu spielen, doch die Aussichten müssen stimmen», sagt der Mittelfeldspieler. Und die sind für Pescara nicht allzu rosig; der Klub gehört in der Serie A zu den Abstiegskandidaten. Die YB-Verantwortlichen gehen daher weiter davon aus, dass Farnerud in Bern bleibt. Nicht zuletzt deshalb, weil die Pescara-Funktionäre – anders als zunächst angekündigt – bis jetzt nicht für Verhandlungen angereist sind.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23949726

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2012/2013
 Beitrag Verfasst: Sonntag 27. Januar 2013, 01:19 
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Remis zum Abschluss

YB reist am Samstag aus dem Trainingslager nach Hause. Nach drei Testspielen in Spanien zeichnet sich für die Rückrunde eine Aufstellung ab.

Zum Abschluss des Trainingslagers in Südspanien haben die Young Boys im Testspiel gegen den rumänischen Klub Cluj 1:1 gespielt. Heute Mittag fliegt die Mannschaft nach einer Woche in Cala de Mijas von Malaga aus in die Schweiz zurück. Gegen Cluj zeigten die Berner eine defensiv sehr solide Partie, den Rumänen gelang aber nach einem Eckball in der 26.Minute das Führungstor. Raphaël Nuzzolo glich die Partie in der 57.Minute auf Vorarbeit von Gonzalo Zarate aus. Zuvor hatten die Young Boys einige Möglichkeiten vergeben.

Im Vergleich mit anderen Super-League-Teams wie etwa Luzern, Basel und Thun, die jeweils für mindestens 10 Tage in den Süden reisten, fiel die Dauer des YB-Trainingslager mit bloss einer Woche zwischen Anreise- und Abreisetag kurz aus. Das müsse kein Nachteil sein, sagt Mittelfeldspieler Moreno Costanzo: «Dafür wurde umso konzentrierter gearbeitet. Ausserdem bestand nicht die Gefahr, dass Lagerkoller aufkommt.»

Mit Affolter und Afum

Trainer Martin Rueda hat in den drei Testpartien in Andalusien viel ausprobiert und von Spiel zu Spiel zahlreiche Rochaden vorgenommen. Trotzdem zeichnet sich ab, welche Spieler am 9.Februar von Beginn an auflaufen könnten, wenn YB gegen den FC Luzern in die Rückrunde startet: So scheint Rueda etwa entschlossen, Rückkehrer François Affolter in der Innenverteidigung neben dem Routinier Alain Nef zu nominieren.

Eine Einsatzgarantie dürfte auch der neue Angreifer Samuel Afum besitzen. Allerdings ist offen, ob der Ghanaer auf dem Flügel (wie gegen Dnipropetrowsk) oder als Mittelstürmer (wie gegen Cluj) spielen wird. Afum selber sagt: «Mir spielt das keine Rolle, ich fühle mich auf beiden Positionen wohl.»

Je nachdem, wie der Transferpoker um Alexander Farnerud endet (Pescara möchte den Schweden leihweise übernehmen), muss Rueda jedoch die Situation im zentralen Mittelfeld überdenken. Costanzo, der selber über einen Klubwechsel nachdenkt, sowie Pascal Doubai, der seinerseits praktisch das ganze Trainingslager krank verpasste, könnten den Platz neben dem gesetzten Christian Schneuwly übernehmen. Sportchef Fredy Bickel hat zudem aber schon angetönt, im Fall eines Farnerud-Abgangs die Verpflichtung eines zusätzlichen Mittelfeldspielers noch in der Winterpause in Erwägung zu ziehen.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/28693646

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2012/2013
 Beitrag Verfasst: Montag 28. Januar 2013, 19:01 
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YB zählt 11'000 Mitglieder und hofft auf mehr

In knapp zwei Wochen geht die Rückrunde der Super League und damit die YB-Spiele wieder los. Im Vorfeld lanciert der Klub eine neue Markenkampagne und hat bisher 11'000 Saisonabos verkauft.

Neben Transfers und Geschichten aus dem Trainingslager gibt es in der Winterpause nur wenig Neuigkeiten aus dem Stade de Suisse und den Berner Young Boys. Nun lanciert der Klub am Montag seine neue Kampagne unter dem Motto «Bewegende Momente». Dabei porträtiert der Klub einige seiner Fans und ihre bewegenden Momente wurden bildlich festgehalten (siehe Bildstrecke).

Auf bewegende Momente dürften 11'000 Fans hoffen, die sich bisher zum Kauf einer Saisonkarte entschlossen haben. Der Verkauf von Jahreskarten laufe gut, wie der YB-Sprecher Stefan Stauffiger auf Anfrage bestätigt. Als Vergleich: Bis Mitte Januar 2012 seien etwas mehr als 12'000 Saisonabos verkauft worden, somit gingen bislang 1000 Abos weniger über den Ladentisch. Heuer habe man später mit dem Verkauf angefangen als im Vorjahr, erklärt Stauffiger. «Wir hoffen, dass noch mehr Fans ihre Jahreskarte kaufen werden.»


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/13694100

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2012/2013
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 30. Januar 2013, 21:37 
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YB-Profis wollen in Bolligen trainieren

Die Young Boys haben vor, in der Bolliger Wegmühle eine neue Trainingsbasis für ihr Super-League-Team einzurichten. Sie soll wenn möglich im Sommer 2015 eröffnet werden.

Hansruedi Hasler, der technische Direktor des BSC Young Boys, sagt es deutlich: «Im Moment ist unsere Trainingssituation nicht Super-League-würdig.» Um den Rasen im Stade de Suisse zu schonen, trainiert die erste Mannschaft nämlich nicht dort – sondern pendelt zwischen dem Neufeld, der Bodenweid und dem Turnerstadion Wankdorf hin und her. Oft sei erst kurz vor Trainingsbeginn klar, wo es hingehe, erklärt Hasler. «Auf die Dauer ist das kein Zustand.»

Nun ist eine Lösung in Sicht. In der Wegmühle, direkt neben der Tennisanlage und dem Spielfeld des FC Bolligen, möchte YB einen neuen Trainingsplatz bauen. Geplant ist ein Naturrasen mit einer einfachen Lichtanlage. Ein neues Garderobengebäude dagegen ist dank der Nähe zum Wankdorf nicht nötig. «Die Spieler könnten die Garderoben im Stade de Suisse benutzen und würden mit dem Kleinbus nach Bolligen gefahren», sagt Hasler. «Die Fahrt dauert ja nur ungefähr fünf Minuten.»

Wie viel Zins?

Gemäss ersten Schätzungen würde der neue Trainingsplatz eine Million Franken kosten. Falls YB bereit wäre, diese Summe zu investieren, hätte auch Gemeindepräsident Rudolf Burger (Bolligen Parteilos) Freude. «Natürlich wäre es für uns attraktiv, wenn YB hier trainieren würde», sagt er. «Wir hoffen sehr, dass das Projekt zustande kommt.»

Die Wiese in der Wegmühle gehört dem Kanton, der sie an einen Landwirt verpachtet hat. Für den neuen Fussballplatz möchte YB das Land im Baurecht erhalten. Das Gelände nebenan hat die Gemeinde Bolligen vom Kanton im Baurecht übernommen und an den Tennisclub Bolligen für seine neue Anlage weitergegeben. Für dieses Land verlangt der Kanton einen Baurechtszins von über 900 Franken. Pro Monat. Das sei ein stolzer Betrag, findet Burger. Würde der Kanton für das dreimal grössere Fussball-Trainingsfeld den gleichen Tarif anwenden, müsste YB monatlich etwa 3000 Franken hinblättern.

Eine ehemalige Deponie

Hansruedi Hasler kann sich einen Deal vorstellen, von dem auch der FC Bolligen profitieren würde. Dieser möchte seinen bestehenden Naturrasen nämlich durch einen neuen Kunstrasen ersetzen und auf diese Weise die Trainingskapazität erhöhen. YB wäre bereit, den Kunstrasen mitzufinanzieren – und hofft, dass der Kanton im Gegenzug einen günstigen Baurechtszins verlangen würde.

Der Kanton sei erst diese Woche erstmals direkt von YB kontaktiert worden, erklärt Doris Haldner vom Amt für Grundstücke und Gebäude. Deshalb kann sie sich noch nicht äussern – weder zum Baurechtszins noch zu möglichen Altlasten im Boden. Das Gebiet, auf dem YB seinen Platz plant, diente früher nämlich als Deponie.

Campus ist gescheitert

YB ist schon seit Jahren auf der Suche nach besseren Trainingsbedingungen. Zuerst plante der Berner Klub in Schönbühl, später in Rubigen einen Trainingscampus für alle Nachwuchs- und Profiteams. Beide Projekte scheiterten aber an den Kosten. Heute sagt Hansruedi Hasler: «Der Campus ist gestorben.» Der neue Trainingsplatz dagegen sei unumgänglich. In der Stadt Bern lasse sich dieser kaum realisieren. «Eventuell hätte es in Richtung Niederwangen eine Möglichkeit gegeben.» Bolligen sei aber näher beim Stade de Suisse gelegen und für YB damit die bessere Variante, erklärt der technische Direktor.

An der Umzonung wird diese Variante nicht scheitern: Das Land befindet sich bereits in der Zone für öffentliche Nutzung. Sollte auch sonst alles klappen, will YB den neuen Trainingsplatz wenn möglich im Sommer 2015 eröffnen.


http://www.bernerzeitung.ch/region/bern ... y/20197263

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2012/2013
 Beitrag Verfasst: Dienstag 5. Februar 2013, 11:17 
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Analyse zur Berner Achterbahn-Hinrunde und den Transfers in Sturm und Verteidigung

YB muss vom Wundertüten-Status wegkommen

Vor fünfeinhalb Jahren, im Oktober 2007, stand in der der «Nordwestschweiz» ein Satz, der heute noch genauso wahr ist wie damals: «Noch ist YB eine Wundertüte, Thomas Häberli möchte dafür sorgen, dass das schon bald anders ist.» Häberli war damals Spieler, heute ist er Assistenztrainer und sagt: «Dass das damals schon so geschrieben stand, sagt alles. Wir müssen endlich von oben bis unten alle am selben Strick ziehen.» YB hat seit Jahren das gleiche Problem: Die Inkonstanz.

Die Young Boys haben einmal mehr ein seltsames Halbjahr hinter sich. Berauschende Europacup-Nächte einerseits, die Fans werden noch ihren Enkeln von den Spielen gegen Udinese und in Liverpool erzählen. Peinliche Ausrutscher andererseits, zuletzt vor der Winterpause das Drama von St. Gallen, als man gegen Wil ein 0:3 aufholte und in der Verlängerung doch noch ausschied. Wundertüte YB.

33 Spiele haben die Young Boys bestritten, so viele wie kein anderer Schweizer Klub. Die Bilanz danach: Out in Europa. Out im Cup. 13 Punkte Rückstand auf Leader GC, acht auf Platz vier, fünfter Rang. Der Zug Richtung Meisterschaft ist in Bern nach dieser Achterbahn-Hinrunde schon längst abgefahren.

Suchen wir das Positive: Den Fans ist mit YB nie langweilig. Auch in der Winterpause nicht. Eine Kurzzusammenfassung der letzten zwei Monate in drei Akten: Erstens ist Messias Bickel zurück und soll die lang ersehnte Stabilität bringen, der Boulevard hat für ihn schon mal seine alten Skandale aus der Mottenkiste hervorgekramt. Zweitens spielt Alleinunterhalter und Provokateur Bobadilla neu beim Ligakrösus, Afum und Gerndt sollen ihn ersetzen. Drittens ist Affolter aus Bremen zurück. Es sind drei gute Neuigkeiten.

Ob das neue Sturmduo einschlägt, bestimmt über die Rückrunde der Young Boys. Wenn ja, liegt Platz vier trotz des grossen Rückstands drin, im Spitzenquartett wird einer ja wohl noch schwächeln. Dann könnte YB im nächsten Jahr wieder europäisch spielen, der Neo-Manager dank der Uefa-Prämien ruhig schlafen und die Saison wäre gerettet. Wehe aber, das europäische Geschäft findet 2013/2014 ohne YB statt. Wenn sich das nur schon abzeichnet, wackelt Martin Ruedas Stuhl gewaltig.

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2012/2013
 Beitrag Verfasst: Dienstag 5. Februar 2013, 11:20 
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YB erhält die Freigabe für Gerndt – Warten bei Afum

Alexander Gerndt wird YB beim Rückrundenstart gegen Luzern zur Verfügung stehen. Für Samuel Afum hingegen wird es eng.

Für YB beginnt am Samstagabend mit dem Heimspiel gegen Luzern die Rückrunde. Trainer Martin Rueda fehlen in der letzten Vorbereitungswoche mit dem Schweizer Nationalgoalie Marco Wölfli, den Venezolanern Josef Martinez und Alexander Gonzalez sowie dem finnischen Verteidiger Juhani Ojala vier Spieler, die zu ihren Nationalmannschaften gereist sind.

Planen kann Rueda für das Luzern-Spiel mit Stürmer Alexander Gerndt. Die Spielberechtigung für den Schweden, den YB letzte Woche von Utrecht verpflichtete, ist gestern eingetroffen. Gerndt wird heute mit der Mannschaft mittrainieren, nachdem er gestern aus Holland, wo er ein paar Dinge erledigte, zurückgekehrt ist. Auf die Freigabe für den anderen neuen Stürmer, Samuel Afum, durch die Fifa warten die Berner noch. Die Klubverantwortlichen halten es aber nicht für ausgeschlossen, dass die Lizenz für den Ghanaer ebenfalls rechtzeitig vorliegt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2012/2013
 Beitrag Verfasst: Mittwoch 6. Februar 2013, 16:03 
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B-Flash: Pressekonferenz vor dem Rückrundenstart




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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2012/2013
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 7. Februar 2013, 00:17 
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Zarate verletzt, Bürki definitiv zu GC

Bei YB gibt es kurz vor Saisonbeginn noch gewichtige Personalentscheide zu vermelden: Gonzalo Zarate fällt mehrere Wochen aus, Roman Bürki geht definitiv zu GC und Juhani Ojala könnte nach Russland wechseln.

Am Medientermin zum Rückrundenstart warteten die Verantwortlichen des BSC Young Boys mit einigen Neuigkeiten auf. So gaben sie beispielsweise preis, dass Torhüter Roman Bürki definitiv zu GC wechselt und Gonzalo Zarate fünf Wochen verletzt ausfällt. Der argentinische Offensivspieler hat sich eine Knochenverletzung im linken Oberschenkel zugezogen.

Zudem zeichnet sich gemäss Sportchef Fredy Bickel ein definitiver Wechsel von Juhani Ojala zum russischen Verein Terek Grosny ab. «Wir sind uns mit dem Klub einig, Juhani verhandelt aber noch mit den Russen», so Bickel. Weitere Abgänge könne es durchaus noch geben, aber Neuverpflichtungen seien keine mehr geplant, so der Sportchef weiter.

Präsident Werner Müller ist erfreut über den «frischen, positiven Wind im Team und auch im Umfeld». Er lobt die Arbeit des neuen Sportchefs Fredy Bickel. Dieser habe schon einiges positiv bewegt seit seiner Ankunft. Auch Trainer Martin Rueda zeigt sich sehr zufrieden mit der Vorbereitung. «Die Mannschaft hat sehr gut mitgezogen, wir werden am Samstag bereit sein», verspricht er.

Wann darf Afum spielen?

Noch immer nicht eingetroffen ist die Spielberechtigung von Samuel Afum. «Wir haben von Anfang an gewusst, dass es nicht einfach wird», stellt Fredy Bickel klar. Man sei aber zuversichtlich, dass die Fifa bis nächste Woche zugunsten von YB entscheiden werde.

Trotz dem Ausfall von Zarate und der fehlenden Spielberechtigung von Afum, glaubt Trainer Martin Rueda an einen positiven Start in die Rückrunde. «Verletzte kann es immer geben. Wir werden auch mit den vorhandenen Spielern einen guten Start hinlegen.» Über die Startaufstellung möchte sich Martin Rueda hingegen noch nicht äussern. Er habe sich auch überlegt, mit drei Innenverteidigern zu spielen. Ob der junge Verteidiger Marco Bürki an der Stelle von Mario Raimondi spielt, sei noch nicht klar.

Bürkis grosse Vorfreude

Beim oben genannten Marco Bürki herrscht grosse Vorfreude auf die Rückrunde. Der 19-Jährige hat in der Vorbereitung viel Einsatzzeit erhalten und hofft nun natürlich, dass er auch in der Meisterschaft zum Zug kommt. «Es ist ein sehr schönes Gefühl, dass ich mich in die Mannschaft kämpfen konnte. Ich konnte viel profitieren und der Spielrhythmus ist da», so der Nachwuchsmann.

Bürki, der in der Vorbereitung als Innenverteidiger und als Aussenverteidiger eingesetzt wurde, verspricht, dass er weiterhin 100 Prozent geben wird und intensiv an seinen Schwächen arbeitet. «Ich arbeite insbesondere daran, meine Spielauslösung und mein Stellungsspiel zu verbessern. Auf der Position des Aussenverteidigers muss ich mich natürlich auch noch im Spiel nach vorne verbessern.»

Ein Tor gegen den Bruder

Wo er schlussendlich zum Einsatz kommt, ist Bürki egal, auch wenn er sich in der Innenverteidigung noch wohler fühlt. «Ich freue mich über jede Minute die ich spielen kann und freue mich, dass man bei YB auf mich und die anderen Nachwuchsspieler setzt.»

Ein Ziel von Marco Bürki wäre es aber schon, gegen seinen älteren Bruder Roman zu spielen. Roman Bürki hütet leihweise das Tor von Leader GC und wird nach der Saison definitiv nach Zürich wechseln (siehe Box). «Ich bin froh, dass Roman nicht mein direkter Gegenspieler ist. Natürlich muss ich mich primär auf die Defensive konzentrieren, ein Tor gegen ihn wäre aber schon schön», erklärt Marco Bürki lachend.

Weniger Saisonkarten verkauft

Im Hinblick auf das Fussballjahr 2013 wurden bisher rund 11'800 Dauerkarten verkauft, das sind 1500 weniger als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. Werner Müller führt den Rückgang auf die teilweise enttäuschenden Leistungen im letzten Jahr zurück. Er hofft aber, dass man auch hier vom frischen Wind profitieren kann, der rund um den Verein herrscht.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/27088849

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2012/2013
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 7. Februar 2013, 10:31 
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07.02.2013

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YB braucht «bewegende Momente»

Den Young Boys verbleibt nur noch ein Saisonziel, und der Verkauf der Jahreskarten stockt. «Bewegende Momente», fordert Präsident Werner Müller daher vor der Rückrunde ganz im Sinn der neuen Werbekampagne.

Der Reihe nach nehmen YB-Trainer Martin Rueda, Sportchef Fredy Bickel und Präsident Werner Müller am Mittwoch im Stade de Suisse Stellung zu den vergangenen Wochen und zum bevorstehenden Rückrundenstart. Rueda ist sich sicher: «Wir sind bereit für das Spiel gegen den FC Luzern vom Samstag.» Das Team habe in der Winterpause hart gearbeitet und sei in den Trainings ans Limit gegangen. Bickel seinerseits erzählt, er habe sich in den vier Wochen seit seinem Arbeitsbeginn in Bern hervorragend akklimatisiert. «Die vielen Transfergespräche waren zwar anstrengend, doch ich erhielt grosse Unterstützung vom Trainerteam und von unserem Chefscout Stéphane Chapuisat.» Für Müller wiederum steht fest, «dass die Mannschaft die Qualifikation für die Europa League bewerkstelligen wird». Es ist nach dem Aus im Meisterrennen, Cup und Europa League das letzte verbliebene Saisonziel für die Berner, welche die zweite Saisonhälfte als Tabellenfünfter mit acht Punkten Rückstand auf den Vierten Sion in Angriff nehmen.

1500 Abos weniger verkauft

Verteidiger Alain Nef lässt sich von der Zuversicht der Klubführung anstecken. Die ungenügende Vorrunde sei abgehakt, sagt er. «Es bringt nichts, den vergebenen Punkten nachzutrauern. Wir können es nicht mehr ändern.» Doch der Klub hat die schlechten Resultate in der Meisterschaft und das frühe Ausscheiden im Cup gegen den Challenge-League-Klub Wil in den vergangenen Wochen durchaus zu spüren bekommen. Mit rund 11'800 Jahreskarten liegt YB gut 1500 Abonnemente hinter dem Wert aus dem Vorjahr zurück. «Das Team ist unter den Erwartungen geblieben, das schlägt sich im Aboverkauf nieder», sagt Müller. Starke Leistungen in den nächsten Wochen sollen mithelfen, das Defizit auszugleichen. «Wir wollen für bewegende Momente sorgen, deshalb haben wir etwas getan in der Winterpause.»

Ungewissheit bei Afum

«Bewegende Momente» – Müller greift den Slogan der neuen Werbekampagne auf und spielt auf die beiden neu verpflichteten Stürmer Samuel Afum und Alexander Gerndt an, die für Tore und Siege sorgen sollen. «Sie haben sich gut eingelebt. Wir sind ein Team, das es den Neuen einfach macht», sagt Nef, der übermorgen mit François Affolter die Innenverteidigung bilden dürfte.

Während Gerndt gegen Luzern das Debüt für YB geben wird, ist Bickel skeptisch, dass die Spielberechtigung für Afum rechtzeitig vorliegt. Der SC Smouha aus Alexandria, bei dem der Ghanaer bisher unter Vertrag stand, hatte bis gestern Zeit, bei der Fifa eine Stellungnahme einzureichen und zu erklären, weshalb er den Spieler nicht freigibt, obwohl die Meisterschaft in Ägypten seit einem Jahr unterbrochen ist. Der Weltverband entscheidet nun, ob Afums Wechsel rechtens ist, und legt die Ablösesumme fest. «Ich hoffe, es geht rasch voran», sagt Bickel, der erfolglos versucht hatte, mit den Verantwortlichen von Smouha in Kontakt zu treten und eine gütliche Einigung zu erzielen.


Bürki gehört jetzt GC, Grosny fragt nach Ojala

Seit Mittwoch sind die Verhandlungen abgeschlossen, und es ist vollzogen, was seit ein paar Wochen erwartet worden war: Mit Roman Bürki (Bild) wechselt einer der vielversprechendsten Schweizer Goalies endgültig von YB zu den Grasshoppers. Der 22-jährige Münsinger spielte seit Januar 2011 auf Leihbasis für die Zürcher und ist in dieser Saison für deren überraschenden Höhenflug mitverantwortlich. «Am Liebsten hätten wir den Vertrag mit Bürki verlängert und ihn weiter an GC ausgeliehen», sagt YB-Sportchef Fredy Bickel. «Ich kann aber verstehen, dass er das nicht wollte.» Bürki liess verlauten, es sei sein Wunsch gewesen, zu GC zu wechseln, und er sei glücklich, habe es geklappt. Der Verkauf von Bürki (er dürfte YB gegen eine Million Franken einbringen) sei ein Bekenntnis zu Stammgoalie Marco Wölfli und zu dessen Ersatzleuten bei YB, sagt Bickel.

Der Nächste, der YB verlassen könnte, ist Juhani Ojala. Terek Grosny aus der russischen Liga zeigt Interesse am gross gewachsenen Verteidiger, der seit seinem Transfer nach Bern im Sommer 2011 eine wechselhafte Zeit erlebt hat und sich nie ganz als Stammspieler etablieren konnte. Ob der Wechsel zustande kommt, zeigt sich in den nächsten Tagen, wenn Ojala vom Länderspiel mit Finnland in Israel zurückgekehrt ist. Sicher verzichten muss Trainer Martin Rueda zu Beginn der Rückrunde auf Mittelfeldspieler Gonzalo Zarate. Der Argentinier fällt wegen einer Knochenverletzung im Oberschenkel rund fünf Wochen aus. Auf dem Weg der Besserung befindet sich Routinier Christoph Spycher, der nach seiner Knieoperation im Verlauf der Rückrunde auf den Platz zurückkehren will. Josh Simpsons Rückkehr verzögert sich nach dem mehrfachen Beinbruch im vergangenen Mai bis zur kommenden Spielzeit.


http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/23432010

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 Betreff des Beitrags: Re: Presse-Thread Saison 2012/2013
 Beitrag Verfasst: Donnerstag 7. Februar 2013, 10:33 
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Fragezeichen bei YB vor dem Start zur Rückrunde

Zum Auftakt in die Rückrunde gegen Luzern fehlt YB der verletzte Zárate, womöglich auch Neuverpflichtung Afum. Und der Abo-Verkauf harzt.

Ohne Gonzalo Zárate, wahrscheinlich auch ohne den neu verpflichteten Stürmer Samuel Afum, aber mit dem für zwei Partien gesperrten Elsad Zverotic werden die Young Boys am Samstag (19.45) zum Rückrundenauftakt gegen den FC Luzern im Stade de Suisse spielen. Zárate, mit acht Assists (Meisterschaft, Cup, Europa League) statistisch der beste Passgeber der Berner, hat sich eine Knochenverletzung im linken Oberschenkel zugezogen und fällt rund fünf Wochen aus.

Und die Spielbewilligung für Afum, der einen Vertrag bis im Sommer 2016 unterschrieb, ist weiterhin nicht eingetroffen. Sein bisheriger Verein SC Smouha in Ägypten pocht auf den Vertrag von Afum, der bis 2014 ausgestellt wurde, und hatte bis gestern Mittwoch Frist, seine Stellungnahme bei der Fifa einzureichen. YB-Sportchef Fredy Bickel rollte an der gestrigen Medienkonferenz den Sachverhalt nochmals auf. Man habe Afum und seinem Berater erklärt, er werde erst nach Bern zu Verhandlungen eingeladen, wenn die Freigabe vorliege.

Bereits im Dezember habe Afum dem SC Smouha und der Fifa einen Brief geschrieben und erklärt, er werde durch den Unterbruch der Meisterschaft an der Ausübung seines Berufes gehindert und er habe deswegen auch seinen Platz in Ghanas Nationalteam verloren. Seit der Tragödie von Port Said (74 Tote) im Februar 2012 ruht die Meisterschaft in Ägypten. Spiele wurden laut Afum lediglich unter Ausschluss der Zuschauer ausgetragen.

Smouha verweigerte Kontakt

Im Januar habe Afums Berater dann erklärt, die Freigabe sei vorhanden. «Danach ist es zum Vertragsabschluss mit YB gekommen», sagte Bickel. «Wir haben den Verein Smouha mehrmals angeschrieben, aber es war unmöglich, Kontakt aufzunehmen. Er wurde uns verweigert.» Über die Transfersumme wird in diesem Streitfall ohnehin die Fifa entscheiden müssen.

Ob es eine unendliche Geschichte wird, gar so endet, wie mit dem Koreaner Koo Ja-Cheol, der im Januar vor zwei Jahren bei YB unterschrieb, danach aber zu VfL Wolfsburg wechselte? Bickel will davon nichts wissen. «Wir sind zuversichtlich, dass es eine Lösung gibt, ob aber die Spielbewilligung bereits bis Samstag eintrifft, ist fraglich.»

Weniger Abos verkauft

Rekurs legt YB gegen die Sperre von Zverotic ein, der wegen grober Beleidigung eines Gegenspielers in der Partie gegen Sion am 2. Dezember für zwei Spiele suspendiert wurde. Dank der aufschiebenden Wirkung des Rekurses ist er gegen Luzern spielberechtigt. Bei den Bernern regt man sich darüber auf, dass die Disziplinarkommission der Swiss Football League zwei Monate benötigte, ehe sie das Verdikt bekannt gab.

Vor dem ersten Spiel zeichnet sich ein weiterer Abgang ab. Der finnische Verteidiger Juhani Ojala, bei YB nur noch zweite oder dritte Wahl und zurzeit mit Finnlands Nationalteam für ein Testspiel in Israel, wechselt womöglich nach Tschetschenien in die russische Liga zu Terek Grosny. Bickel ist weiterhin bestrebt, das Kader zu verkleinern.

Für das Fussballjahr 2013 hat YB bisher rund 11 800 Saisonkarten verkauft, das sind 1500 Abonnemente weniger als zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr.


http://www.derbund.ch/sport/fussball/Fr ... y/31058488

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