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Forum ybfans.chTreffpunkt der Fans des BSC Young Boys |
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Grizzly
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Verfasst: Sonntag 23. September 2012, 22:33 |
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Registriert: Samstag 26. Juni 2004, 00:48 Beiträge: 566 Wohnort: Bern
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klarer elfmeter! ob spycher oder wer auch immer den penalty verwertet hätten, wäre dann eine andere frage gewesen. auf alle fälle hätte ich mich sehr auf das zungenspiel des nivea schönlings gefreut?
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shalako
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Verfasst: Montag 24. September 2012, 11:20 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.09.2012  Zitat: Beherzte Berner, klägliche Spielleiter
YB spielt gegen Basel unbeschwert, nicht immer fehlerfrei, aber stets gefährlich – und muss sich mit einem 1:1 begnügen. In der 89.Minute wird den Bernern ein klarer Penalty unterschlagen.
Die 93 Minuten reduzieren sich auf zwei Sekunden. Die Partie zwischen YB und Basel wird geprägt von der einen Szene, dem einen Moment, der kollektiven Atempause, welche die 22757 Zuschauer in der 89. Minute erleben. Matias Vitkieviez, seit wenigen Minuten im Spiel, lauert am Strafraum, er täuscht rechts an, zieht links an Basel-Verteidiger Joo Ho Park vorbei, der fährt sein Bein aus, Vitkieviez fällt, und Schiedsrichter Stephan Studer pfeiftnicht. Auch der Arm des Linienrichters, zehn Meter von der Szene weg und gut postiert, bleibt unten. In der heissesten Szene des lauen Herbstabends geht dem Gespann der Unparteiischen die Souveränität ab. Die Young Boys und ihr Anhang sind verzweifelt. Es soll die letzte gefährliche Szene bleiben, dann ist Schluss, das 1:1 steht fest und ist für YB wenig Lohn für einige Mühen und für einen, wie es Trainer Martin Rueda formulierte, «Auftritt, der nach dem kräfteraubenden Spiel vom Donnerstag gegen Liverpool beachtlich ist».
Einziger Makel: Effizienz
Nach fünf Minuten hätten die gut gestarteten Gastgeber bereits führen können, Raphael Nuzzolo verpasste eine punktgenaue Hereingabe Mario Raimondis nur ganz knapp. Die YB-Besetzung unterschied sich kaum von jener im Liverpool-Spiel, einzig Alain Nef rückte für Dusan Veskovac ins Team, Christian Schneuwly ersetzte Elsad Zverotic. Druckvoll und mutig begannen die Berner, der in Bestbesetzung (einzig Yapi fehlte verletzt) angetretene FCB hatte lange keine Antwort bereit. Die Chancen für YB mehrten sich, sie hätten mindestens für ein Tor reichen sollen, und genau dort kann ansetzen, wer den Young Boys nach dem nicht abgesprochenen Elfmeter weitere Gründe für den verpassten Sieg aufzeigen will. Einmal verpasste Raúl Bobadilla, dann Alain Nef per Kopf, später wieder Nuzzolo, der auch noch den Pfosten traf – die Führung zur Pause wäre nicht nur absolut verdient, sondern für einen später ruhigeren Auftritt auch notwendig gewesen.
Denn obwohl nach der Pause Versäumtes sogleich nachgeholt wurde und Zugang Gonzalo Zarate (mit seinem zweiten Tor im dritten Spiel) nach feiner Einzelleistung, dem Schuss aus 20 Metern und einem Ablenker von Park das 1:0 gelang, verlor YB genau mit diesem Treffer an Dominanz. Und so kam es, wie es oft kommt, wenn YB gegen Basel führt: Die Berner zogen sich nach dem Gegentor zu weit zurück, gingen mit den Kontermöglichkeiten fahrlässig und unpräzis um – und kassierten in der 74.Minute den Ausgleich: Marco Streller, zuvor länger ohne Tor, köpfelte neben dem passiven Nef eine Flanke Markus Steinhöfers ein.
Es zeichnete sich schon jetzt ein bitterer Vorabend für YB ab, umso mehr, als Basel das Spiel nicht mit elf Fussballern hätte beenden dürfen. Marcelo Diaz foulte, wenige Minuten nach seiner Verwarnung, Christoph Spycher am eigenen Strafraum, er hielt ihn so auf dem Weg zu einer guten Chance auf, eine Gelb-Rote Karte hätte folgen müssen. Weil Referee Studer kurz vor Schluss noch einmal viel gröber patzte, richtete sich der grosse Berner Ärger vor allem gegen das schwache Schiedsrichtergespann. «Für mich gab es in diesem Spiel zwei entscheidende Szenen: das Foul von Diaz und der nicht gegebene Penalty», sagte Martin Rueda. Vielleicht habe Studer zum Pfiff einfach der Mut gefehlt, fügte der enttäuschte Trainer noch an, der mit den Young Boys nach dem ersten Meisterschaftsviertel nur auf Rang 5 steht.
Mit lakonischem Schlusswort
Sein Gegenüber Heiko Vogel blieb stiller, auch, weil er wusste, dass sein Team mit Glück zum Punkt gekommen war. «Ich hätte mich sicher nicht beklagen können, wenn ein YB-Spieler kurz vor Schluss aus elf Metern zum Abschluss gekommen wäre», meinte der Deutsche in seiner gewohnt lakonischen Art. Das ärgerliche Ende dürfte YB noch lange beschäftigen – mindestens aber bis zum Derby am Donnerstag in Thun. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/20942016
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shalako
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Verfasst: Montag 24. September 2012, 11:21 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.09.2012  Zitat: Die Noten zum Spiel YB gegen Basel (23. September 2012)
Beim mutigen Auftritt gegen Basel (1:1) fielen bei YB etwa Raphaël Nuzzolo und Gonzalo Zarate auf.
Marco Wölfli: Note 4,5 Kam in der intensiven Partie eigentlich gar nicht dazu, sich auszuzeichnen, was für seine Vorderleute spricht – einen Freistoss von Diaz parierte er gut (17.). Beim Basler Treffer ohne Abwehrchance, was gegen seine Vorderleute spricht.
Scott Sutter: Note 4 Musste zwar den schnellen, flinken Salah ein-, zweimal passieren lassen, machte seine Sache ansonsten gut. Offensiv etwas verhalten.
Alain Nef: Note 3,5 Kehrte nach seiner Sperre aus dem Liverpool-Spiel ins Team zurück und sorgte lange Zeit für stabile Verhältnisse in der Berner Defensive. Dann aber zögerte er neben Torschütze Streller und stieg nicht zum Kopfball hoch.
Juhani Ojala: Note 4 Deutlich soliderer Auftritt als noch am Donnerstag in der Europa League. Musste aber gegen den blassen Basler Sturm auch wenig eingreifen.
Mario Raimondi: Note 5 Erwischte einen starken Start, brachte zwei gute Bälle in den Strafraum. Engagiert, gewann viele Zweikämpfe gegen Degen.
Christoph Spycher: Note 4,5 Liess in der Mitte kaum einen Basler Offensivmann durch, was auch eine Gelbe Karte nach sich zog. Zeigte die gewohnte Kampfstärke und Übersicht, leistete sich aber in den Kontersituationen den einen oder anderen Fehlpass.
Gonzalo Zarate: Note 5 Blieb zu Beginn etwas unauffällig – über die linke Seite lief bei YB mehr. Steigerte sich nach der Pause erheblich und traf nach einer beherzten Aktion zum 1:0. Lancierte vor der Pause Nuzzolo mit einem Traumpass (42.).
Alexander Farnerud: Note 4 Eine durchzogene Leistung des Schweden. Trat wenig gefährliche Freistösse und orchestrierte die YB-Konter in der Basler Druckphase zu fehlerhaft.
Christian Schneuwly: Note 4 Hielt Farnerud mit einer defensiveren Einstellung oft den Rücken frei. Hätte seine Schussmöglichkeit besser nutzen können (80.).
Raphael Nuzzolo: Note 5 Besass mindestens vier gute Torchancen, die er sich mit seinem spielfreudigen, leidenschaftlichen Auftritt verdient hatte. Hätte er eine davon verwandelt, wären wahrscheinlich zwei Punkte mehr auf dem YB-Konto.
Raúl Bobadilla: Note 5 Erhielt viele Bälle, schirmte diese auch gut ab – Bobadilla aber gelang das obligate Tor nicht. Am nächsten kam er ihm vor der Pause, seinen Schuss parierte Sommer aber gut (35.).
Elsad Zverotic (71. für Sutter), Michael Frey (80. für Bobadilla) und Matias Vitkieviez (81. für Zarate) waren für eine Benotung zu kurz im Einsatz.
Was sagen Sie zur Leistung der YB-Spieler? Benoten Sie hier noch bis um 14 Uhr den Auftritt der YB-Cracks.
6=herausragend; 5=gut; 4=solid; 3=ungenügend; 2=schlecht; 1=sehr schlecht. http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/16969644
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shalako
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Verfasst: Montag 24. September 2012, 11:22 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.09.2012  Zitat: Der grosse YB-Ärger und Studers seltsame Aussage
Warum nur pfiff er nicht? Der schwache Schiedsrichter Stephan Studer zog den Zorn der Young Boys auf sich.
Es war eine heisse Schlussphase im Stade de Suisse, natürlich war sie geprägt von der Penaltyszene, und natürlich war der ausgebliebene Pfiff von Schiedsrichter Stephan Studer das Thema bei den Akteuren beider Teams. Einige veranlasste der grobe Fehlentscheid gar, über sich hinauszuwachsen; der sonst so besonnene, in seiner Wortwahl überlegte Mario Raimondi etwa bemühte das bei YB wohlbekannte E-Wort («Eier») und sprach dem Unparteiischen den damit verbundenen Mut zum Pfiff ab.
Der Gefoulte selbst war ähnlich enerviert: «Das ist ein Skandal. Ich weiss nicht, ob der Pfiff bei einem anderen Gegner als Basel auch ausgeblieben wäre. Das ist eine bedenkenswerte Eigenschaft dieser Liga», sagte Matias Vitkieviez verärgert. Die heikle These des Mittelfeldspielers aus Genf ist insofern nachvollziehbar, weil der FCB oft von Schiedsrichterentscheiden profitiert. Nach Raimondi und Vitkieviez wählte auch Christoph Spycher deutliche Worte, und man hätte an diesem Abend wohl getrost das 27-Mann-Kader der Young Boys interviewen können – die Antwort wäre die immer gleiche gewesen. «Die Leistung des Schiedsrichtergespann ist inakzeptabel. Der Linienrichter, der das nicht sieht, muss am nächsten Sonntag nicht mehr kommen», meinte Spycher resigniert.
Beim Gegner hielt sich die Entrüstung über Studers Zögern an der Pfeife verständlicherweise in Grenzen, dennoch sprachen sowohl Goalie Yann Sommer als auch Captain Marco Streller von einem «klaren Penalty». Daran, dass die langjährige Dominanz des FCB die Spielleiter in ihren Entscheidungen beeinflusse, glaubte Sommer nicht. Ganz im Gegensatz zu Mario Raimondi: «Andere Gegner haben weniger Einfluss auf den Schiedsrichter.»
Fragwürdiges Statement
Mindestens fünf Elfmeter sind in den drei Sonntagsspielen der Super League unterschlagen worden – es war ganz sicher nicht das Wochenende der Referees. In einem ersten Statement vor der Kamera des Schweizer Fernsehens entschuldigte sich Stephan Studer und sagte: «Ich stand ein wenig zu weit links, ich habe die Szene schlecht gesehen.» Die Entschuldigung Studers mutet anhand der TV-Bilder recht seltsam an, die Sicht des Romands jedenfalls scheint alles andere als eingeschränkt (siehe Bild).
Die Diskussion nach dem krassen Aussetzer des Schiedsrichtergespanns ist nach dem Spiel die immer gleiche: Es wird gehadert, es werden Massnahmen gefordert, und irgendwann kommt der nächste Fehler. «Ich bin nicht der, der sich normalerweise über den Schiedsrichter beschwert», sagte Mario Raimondi. Und zynisch fügte der Verteidiger an: «Aber es wäre schon schön, wenn auch für uns die Elfmeterregel gelten würde.» http://www.bernerzeitung.ch/sport/fussb ... y/30762577
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shalako
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Verfasst: Montag 24. September 2012, 11:24 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.09.2012  Zitat: Der grosse YB-Ärger über den Schiedsrichter
Nach dem Jubel der verweigerte Penalty: Den Young Boys wurde in der Schlussphase ein klarer Penalty verweigert – und das Unentschieden gegen Meister Basel erhält einen bitteren Nachgeschmack.
Die Zuschauer, welche in den vergangenen drei Tagen zweimal ins Stade de Suisse gepilgert waren und sich die Spiele von YB gegen Liverpool und Basel zu Gemüte führten, haben wahrlich keinen Grund, sich über mangelnden Unterhaltungswert zu beklagen. Nach dem 3:5 am Donnerstag gegen die «Reds» sorgte auch das Traditionsduell zwischen YB und dem FC Basel wieder für Emotionen. Aber auch nach dem 1:1 blieb gegen den Schweizer Meister einiger Frust zurück.
Am Donnerstag noch haderten die YB-Spieler über ihre eigenen Fehler und übten sich kleinlaut in Selbstkritik. Gestern Sonntag echauffierten sich die Berner über Schiedsrichter Studer und seine beiden Assistenten. Als der eingewechselte Vitkieviez in der 89. Minute im Strafraum von Basels Park gefoult wurde, blieb die Pfeife des Schiedsrichters stumm und auch der Assistent an der Linie wedelte nicht mit der Fahne.
Strittige Szene mit Diaz
Diese Fehlentscheidung brachte die Young Boys um einen Penalty und vielleicht um den Sieg. Die Berner hatten sich aber bereits zuvor über den Spielleiter geärgert. Als Diaz nach 65 Minuten Spycher im Mittelfeld umsäbelte, pfiff der Schiedsrichter Foul, doch liess er den Chilenen ohne Verwarnung weiter im Spile; vier Minuten zuvor hatte er ihm für ein erstes hartes Foul die gelbe Karte gezeigt. «Der Schiedsrichter wollte die gelbe Karte nicht geben, darüber kann man geteilter Meinung sein. Aber nicht über den Elfmeter. Es kann nicht sein, dass er zweimal solche Entscheidungen fällt», sagte Spycher. «Das Schiedsrichter-Trio hat seinen Job nicht gemacht.»
Der YB-Routinier bekam bei seiner Einschätzung selbst Support aus dem Basler Lager. «Darüber müssen wir nicht diskutieren, das war ein klarer Penalty», sagte Streller, und auch Trainer FCB-Trainer Heiko Vogel räumte ein: «Wir hätten uns nicht beklagen dürfen, wenn der Schiedsrichter in dieser Situation Elfmeter gepfiffen hätte.»
Weniger moderat äusserten sich die YB-Spieler. Raimondi ereiferte sich heftig über die Leistung des Schiedsrichter-Trios und Vitkieviez räumte zuerst ein, dass «Fehler menschlich sind.» Doch beim nächsten Atemzug holten ihn die Emotionen ein. «Das ist ein Skandal, ich bin sicher, wären Frei oder Streller in eine solche Situation geraten, es hätte Elfmeter gegeben», behauptete der Genfer bei den Young Boys.
Remis bringt beide nicht vorwärts
Auch YB-Trainer Martin Rueda hatte an der Enttäuschung zu kauen. «Ich verstehe nicht, warum man in dieser Situation nicht pfeift.» Viel konnte er seiner Mannschaft diesmal nicht vorwerfen. Gegenüber dem Spiel gegen Liverpool hatte er sein Team auf zwei Positionen umgebaut. Der gesperrt gewesene Nef kam für Veskovac ins Team und Schneuwly ersetzte im Mittelfeld Zverotic. YB fand wieder zu mehr defensiver Stabilität, obwohl es den Baslern auch Torchancen zugestehen musste. Und beim Ausgleich von Streller nach Flanke von Steinhöfer segelte Ojala unter dem Ball durch. Insgesamt aber erspielten sich die Young Boys genügend Möglichkeiten, um diese Partie zu entscheiden. Doch mehr als das Tor von Zárate in der 50. Minute schafften sie nicht. Im Mittelfeld gewannen Spycher, der sehr viel ohne Ball arbeitende Schneuwly und Farnerud viele Zweikämpfe. Vorne wühlte Bobadilla in seinem Stil, er band meistens zwei Gegenspieler, doch es unterliefen ihm auch Fehlpässe. Und als er ausgewechselt wurde, reichte er Rueda wohl die Hand, verwarf danach die Hände und setzte sich fluchend auf die Bank. Trainer von Bobadilla zu sein, ist eine stete Herausforderung.
Für YB ist das 1:1 bereits das vierte Unentschieden, für Basel ist es gar das fünfte Remis. So kommen beide Teams in der Tabelle nicht wirklich vorwärts. Aber Rueda hat recht, wenn er sagt: «Meine Mannschaft hat gut gespielt, es war ein Spiel von hohem Niveau.» Diesmal fehlten das Glück und ein Pfiff des Schiedsrichters für den Sieg. http://www.derbund.ch/sport/fussball/De ... y/11926303
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shalako
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Verfasst: Montag 24. September 2012, 11:26 |
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24.09.2012  Zitat: Wiedervereinte «Gauchos» beleben das Berner Angriffsspiel
Gonzalo Zárate ist der Nachfolger Emanuel Mayukas. Der argentinische Neuzugang von Red Bull Salzburg scheint bei YB keine Angewöhnungszeit zu brauchen.
Es läuft die 50. Minute, als die 22 757 Zuschauer im Stade de Suisse die schönste Kombination des Spiels miterleben. Gonzalo Zárate, von Christian Schneuwly angespielt, sucht und findet bei einem schnell vorgetragenen Angriff der Berner mittels feinen Aussenristpässchens seinen Landsmann Raúl Bobadilla. Dieser antizipiert die Idee seines neuen Sturmpartners richtig und spielt diesem den Ball perfekt zurück in den Lauf. Zárate legt sich den Ball auf seinen starken linken Fuss und erzielt mit einem wuchtigem (und vom Südkoreaner Park leicht abgelenkten) Schuss aus 18 Metern die verdiente YB-Führung. Yann Sommer ist chancenlos.
Nach dem perfekt getimten Pass zu Zárates erfolgreichem (und sehenswertem) Lupfer zum zwischenzeitlichen 3:2 gegen Liverpool war es also erneut Bobadilla, der seinen Sturmpartner ideal in Szene setzte. «Wir verstehen und ergänzen uns gut. Das kommt aber nicht von ungefähr, schliesslich haben wir schon bei den Grasshoppers zusammengespielt und kennen deswegen die Laufwege des anderen», sagt der 28-Jährige auf Spanisch. Die beiden «Gauchos» bildeten von 2008 bis 2009 das Sturmduo der Zürcher, ehe es Bobadilla in die deutsche (zu Mönchengladbach) und Zárate ein Jahr später in die österreichische Bundesliga zog. Trotzdem verspürt der Argentinier keine Lust, Deutsch zu sprechen, und auch die englische Sprache behagt ihm nicht besonders. Ein Interview mit dem Schweizer Fernsehen lehnt er aus diesem Grund höflich, aber bestimmt ab.
«Da gab es einige Differenzen»
Auf sein Engagement bei Red Bull Salzburg angesprochen, winkt Zárate ab. In den ersten beiden Saisons kam der eher schmächtige Südamerikaner regelmässig zum Einsatz (60 Partien), in der letzten Spielzeit wurde er jedoch bloss viermal eingesetzt (1 Tor). Nicht der Trainer, sondern der Präsident sei der Grund für sein plötzliches Reservistendasein gewesen. «Da gab es einige Differenzen», sagt er, und man merkt ihm an, dass dieses Thema nicht zu seinen bevorzugten Gesprächsinhalten gehört. Überhaupt vermittelt Zárate den Eindruck, als würde er lieber Taten als Worte für sich sprechen lassen. «Ich bin froh, jetzt bei den Young Boys zu sein und endlich wieder Fussball spielen zu können», sagt er.
Gonzalo Zárate gefällt es generell gut in der Schweiz. Unter anderem schätzt der technisch versierte Linksfüsser das seines Erachtens breite Zuschauerinteresse. (Red Bull Salzburg verzeichnete in der abgelaufenen Saison einen Durchschnitt von 9850 Zuschauern, die Red.) Zürich sei eine «wunderschöne Stadt», erinnert er sich an seine Zeit bei den Grasshoppers. «Jetzt gefällt mir aber Bern viel besser», sagt er und lächelt dabei spitzbübisch. http://www.derbund.ch/sport/fussball/Wi ... y/12977521
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shalako
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Verfasst: Montag 24. September 2012, 11:27 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.09.2012  Zitat: Schiedsrichter verhindert Sieg von YB
Drei Tage nach den Europacup-Strapazen lieferten sich die Young Boys und Basel einen abwechslungsreichen Spitzenkampf. Das für die Basler schmeichelhafte 1:1 bringt kein Team so richtig weiter.
Sündenbock aus YB-Sicht war am Schluss Schiedsrichter Stephan Studer. Der Unparteiische unterschlug den Bernern in der 89. Minute einen glasklaren Penalty nach einem Foul von Joo-Ho Park an Einwechselspieler Matias Vitkieviez.
Den hoch verdienten Führungstreffer zum 1:0 erzielte Gonzalo Zarate nach einer sehenswerten Einzelleistung mit einem Distanzschuss, den Verteidiger Joo-Ho Park noch leicht abfälschte, womit er für Yann Sommer unerreichbar wurde. Anschliessend nahmen die Berner aber den Fuss vom Gas, während der Meister nach der Einwechslung von Valentin Stocker mehr Spielanteile bekam. Der Ausgleich in der 74. Minute durch Marco Streller, der eine Flanke von Markus Steinhöfer per Kopf einnickte, war dennoch etwas schmeichelhaft. Für den FCB-Captain war es bereits der fünfte Ligatreffer. Raphael Nuzzolo hatte kurz vor Schluss zweimal den Matchball auf dem Fuss, als seine Distanzschüsse knapp dem Tor landeten.
In der ersten Halbzeit hatten es die Basler vorab ihrem Schlussmann zu verdanken, dass sie ohne Verlusttor blieben. Seine Vorderleute traten deutlich weniger kompakt auf als bei den «Nullnummern» gegen Sporting Lissabon und den FC Zürich, Yann Sommer zeigte sich aber in absoluter Glanzform und legte bei einem halben Dutzend YB-Chancen sein Veto ein. Einmal hatte er auch Glück, als ein Ablenker von Raphael Nuzzolo vom Pfosten wegspritzte (5.). Basels beste Möglichkeiten vergaben Alex Frei (11.) und Marcelo Diaz, dessen Freistoss aus grosser Distanz Marco Wölfli brillant entschärfte.
Telegramm
Young Boys - Basel 1:1 (0:0)
Stade de Suisse. - 22'757 Zuschauer. - SR Studer. - Tore: 50. Zarate (Bobadilla) 1:0. 74. Streller (Steinhöfer) 1:1.
Young Boys: Wölfli; Sutter (71. Sutter), Nef, Ojala, Raimondi; Spycher; Zarate (81. Vitkieviez), Schneuwly, Farnerud, Nuzzolo; Bobadilla (80. Frey).
Basel: Sommer; Steinhöfer, Sauro, Dragovic, Park; David Degen (84. Zoua), Diaz (69. Cabral), Fabian Frei, Salah (59. Stocker); Streller, Frei.
Bemerkungen: YB ohne Simpson, Doubai, Bürki (alle verletzt), Costanzo, Lecjaks (beide nicht im Aufgebot), Basel ohne Yapi, Vuleta (beide verletzt), Kovac (nicht im Aufgebot). 5. Pfostenschuss Nuzzolo. Verwarnungen: 52. Spycher (Foul). 53. Fabian Frei (Foul). 61. Diaz (Reklamieren). 85. Stocker (Foul). 87. Cabral (Foul).
http://www.derbund.ch/sport/fussball/Sc ... y/18602197
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shalako
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Verfasst: Montag 24. September 2012, 11:29 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.09.2012  Zitat: YB bleibt Elfer verwehrt
Streller sichert dem FCB einen Punkt
Ein attraktives Spiel zwischen den Young Boys und dem FC Basel endet 1:1. Schiri Studer verwehrt YB eine Minute vor Schluss einen klaren Elfer.
Am Ende sprachen alle Beteiligten nur über eine Szene, nämlich den fälligen Penalty kurz vor Schluss, den Schiri Studer und sein Assi als einzige im Stadion nicht gesehen haben. YB wurde damit wohl um den Sieg gebracht. Aber der Reihe nach.
Die Young Boys erwischen den besseren Start und drücken auf den ersten Treffer. Raimondi tankt sich in der 5. Minute über links durch und passt herrlich zur Mitte, wo Nuzzolo freistehend den Ball aus kurzer Distanz an den Pfosten knallt. Riesenglück für den FCB!
Zehn Minuten später muss FCB-Keeper Yann Sommer seine ganze Klasse abrufen. Scott Sutter mit der Flanke über rechts, Dragovic kommt vor dem lauernden Nuzzolo per Grätsche an den Ball und prüft Sommer, der blitzschnell taucht und zur Ecke klären kann.
Die Startviertelstunde gehört klar dem Heimteam. Dann meldet sich der FCB mit einem Diaz-Freistoss aus über 30 Metern (17.) – und in der 19. Minute zappelt die Kugel plötzlich im YB-Kasten. Was ist passiert? Wieder Diaz, der einen Freistoss in den Strafraum zirkelt, Frei ist per Kopf zur Stelle, steht aber einen Hauch im Offside. Der Abstauber von Streller zählt nicht. Eine korrekte Entscheidung.
Den 22‘700 Zuschauern im Stade de Suisse Wankdorf bleibt kaum Zeit, um durchzuatmen. Die Berner mit den besseren Offensiv-Aktionen, aber auch Nef (31.) sowie Nuzzolo (42.) scheitern erneut am glänzend reagierenden Sommer.
Auch die zweite Hälfte startet mit einem Paukenschlag: Zarate schnappt sich den Ball, knallt die Kugel zur YB-Führung ins Lattenkreuz (50.). Der Schuss wird von Park noch leicht touchiert, keine Chance für Sommer. Die Führung ist hochverdient.
Aber die Young Boys schalten in der Folge einen Gang zurück. Der FCB wird stärker und kann in der 74. Minute durch Streller ausgleichen. Eine Steinhöfer-Flanke findet den Kopf von Strelli, der sich locker gegen Nef durchsetzt und zum Ausgleich einnetzt. Der Knoten beim FCB-Stürmer ist endlich geplatzt.
Trainer Rueda wechselt in der Folge sein starkes Sturm-Duo Bobadilla (80.) und Zarate (81.) aus. Warum bloss? Ist YB mit dem Punkt zufrieden? Es bleibt Ruedas Geheimnis. Die Schlussphase wird dann doch noch heiss - es brennt sogar lichterloh im FCB-Strafraum. In der 89. Minute verwehrt Schiri Studer nach einem glasklaren Foul von Park an Vitkieviez den Bernern einen Penalty.
Dabei bleibts. Der FCB reist mit einem Punkt zurück nach Basel und ist mehr als gut bedient. Young Boys - Basel 1:1 (0:0)
Stade de Suisse. - 22'757 Zuschauer. - SR Studer. Tore: 50. Zarate (Bobadilla) 1:0. 74. Streller (Steinhöfer) 1:1. Young Boys: Wölfli; Sutter (71. Sutter), Nef, Ojala, Raimondi; Spycher; Zarate (81. Vitkieviez), Schneuwly, Farnerud, Nuzzolo; Bobadilla (80. Frey).
Basel: Sommer; Steinhöfer, Sauro, Dragovic, Park; David Degen (84. Zoua), Diaz (69. Cabral), Fabian Frei, Salah (59. Stocker); Streller, Frei. Bemerkungen: YB ohne Simpson, Doubai, Bürki (alle verletzt), Costanzo, Lecjaks (beide nicht im Aufgebot), Basel ohne Yapi, Vuleta (beide verletzt), Kovac (nicht im Aufgebot). 5. Pfostenschuss Nuzzolo. Verwarnungen: 52. Spycher (Foul). 53. Fabian Frei (Foul). 61. Diaz (Reklamieren). 85. Stocker (Foul). 87. Cabral (Foul). http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 28514.html
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shalako
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Verfasst: Montag 24. September 2012, 11:30 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.09.2012  Zitat: Der klarste Penalty seit 100 Jahren.
YB-Vitkieviez klagt an: «Das ist ein Skandal!»
Es ist der klarste Penalty der letzten hundert Jahre. Das ganze Stadion sieht, wie Vitkieviez gefoult wird. Nur das Schiri-Trio nicht.
Ein Skandal!» Vitkieviez ist kaum zu beruhigen: «Das kotzt mich an! Der Assistent steht gleich daneben – einfach unglaublich. Auf der anderen Seite wäre garantiert gepfiffen worden.»
Die Szene ereignet sich in der 89. Minute. Vitkieviez umdribbelt Joo Ho Park, den schwächsten Basler, und wird aber so was von umgegrätscht! Studer zeigt sofort an: Nichts! Eine unerklärliche Fehlbeurteilung. Ein Lehrbuch-Fall von Penalty-Klau. «Die Bilder sind klar», wird der Genfer Ref später zu SF sagen. «Das war ein Fehlentscheid. Ich bin traurig für YB, die Fans und mein Schiri-Team.» Immerhin hat er die Grösse, sich bei der YB-Chefetage persönlich zu entschuldigen.
In Anbetracht der Klarheit des Falles gibts auch seitens der Basler nur eindeutige Voten. Ausgleichschütze Marco Streller: «Da brauchen wir keine Sekunde zu diskutieren.» Yann Sommer: «Da hatten wir Glück. Aber wenn der Ref das nicht sieht, ist das nicht unser Problem.» Und Coach Heiko Vogel: «Da hätte ich mich nicht beklagen können, wenn ein Spieler von YB aus aussichtsreichster Position zum Schuss gekommen wäre – aus elf Metern.»
Weniger poetisch fallen die Betrachtungen der Berner aus. Christoph Spycher meint fadengrade: «Wenn der das nicht sieht, bleibt er am nächsten Sonntag lieber zu Hause. Wir hätten den Sieg verdient gehabt.» Trainer Martin Rueda erachtet den Entscheid als «völlig falsch» und stellt sich die Frage, ob Studer schlicht der Mut gefehlt habe.
Zumal Rueda noch die Szene aus der 67. Minute moniert – zu Recht: Diaz hätte für ein zweites gelbwürdiges Foul durchaus vom Platz fliegen können. Studer sagt auch hier Njet – Vogel reagiert unverzüglich und nimmt den Chilenen vom Platz. Vom Spitzentrio abgehängt
Die katastrophale Schiedsrichterleistung kann aber die Qualität des verkappten Spitzenkampfes nicht mindern. «Grosses Kompliment an beide Teams für diesen intensiven Fight – drei Tage nach den Europa-League-Spielen», lobt Vogel.
Unter dem Strich aber bleibt: für beide Teams ein Pünktchen. Oder negativ gesehen: Zwei weitere verloren auf das Spitzentrio St. Gallen, GC und Sion, die allesamt gewonnen haben.
http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 44325.html
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shalako
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Verfasst: Montag 24. September 2012, 11:31 |
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Registriert: Mittwoch 21. April 2004, 00:08 Beiträge: 29376
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24.09.2012  Zitat: Hier stand Schiri Studer
Streller: «Ein klarer Penalty»
Knapp 23'000 Zuschauer sahen es, nur der Unparteiische nicht. Hier gibts den Penalty-Klau von Bern im 3D-Video.
«Ich stand ein wenig zu weit links, ich habe die Szene schlecht gesehen», erklärte Schiedsrichter Stephan Studer nach dem Schlusspfiff. Eine seltsame Begründung. Denn der Ref hatte eine uneingeschränkte Sicht auf die Szene zwischen FCB-Park und YB-Vitkieviez (siehe Bild links).
Der gefoulte Vitkieviez tobte: «Das ist ein Skandal! Ich weiss nicht, wie er das nicht pfeifen konnte.»
FCB-Captain Marco Streller im Interview mit Blick.ch nach dem Spiel (siehe Video): «Ein klarer Penalty!»
Dass sich Studer noch bei YB entschuldigte, ehrt ihn, macht den Fehler für die Berner aber nicht minder schmerzhaft.
http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... 44507.html
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